die poolanlage und das hotel sind wunderschön - respekt. leider gibts aber auch hier schon kleine punktabzüge: zum einen ist das gelände recht unübersichtlich und es gibt keine karten/orientierungsschilder wie man sie von anderen, ähnlich großen hotels kennt, zum anderen darf man sich fast sicher sein, täglich bei irgend einer sinnlosen ministufe (ca. 10-15cm) hängen zu bleiben - die findet man auf den gängen, beim frühstücks-/abendbuffet und auch gelegentlich draußen. kein drama, aber unnötig. gäste: 50 % italiener / 40 % russen / 10 % deutsche evtl. noch ein paar euros mehr ausgeben und ein besseres hotel buchen. wirklich schlecht und grausam war es nicht, an ein paar dingen kann man sich aber auch durchaus mit grund stören
wir hatten ein doppelzimmer, gebucht ohne meerblick-aufpreis, da wir uns ausmalten, dass bei der nebensaison das hotel nicht ausgebucht sein wird und sie uns sowieso in ein meerblick zimmer stecken. nicht ausgebucht und meerblick zimmer waren auch noch frei, bekommen haben wirs trotzdem nicht. gut, kann man sehen wie man will: auf der einen seite darf man nichts verlangen was man nicht bezahlt, auf der anderenseite täte sich das hotel wohl selbst einen gefallen, wenn es dinge die ihnen nichts kosten aber den gast glücklich machen unternehmen würden. egal. im zimmer jedenfalls fehlten zwei lampen, der charme war jetzt nicht furchtbar aber auch nicht besonders toll, das bad eine fehlkonstruktion (ständig vom duschen geflutet, da kein adäquater spritzschutz vorhanden war, die toilette - klopapierhalter so bescheuert angebracht, wie man es nur hätte machen können, beim ausmalern störte man sich offenbar auch nicht dran, wenn man mal mit dem pinsel und der farbe an das fensterglas kam. im 20 cm abstand gehen wenn man (wie wir) pech hat, die menschenmassen (andere hotelgäste) an der miniterasse vorbei. die terassentüre kann man nicht zu machen, sodass massenhaft mücken ins zimmer gelangen.
das essen ist einheitlich recht schwer zu bewerten. zum einen war zwar fast immer etwas dabei, was man als gut bezeichnen konnte, zum anderen war das dann eben oft schnell aus und man musste sich doch wieder was anderes suchen. das gemüse tropfte meißtens vor fett, die pommes waren grundsätzlich lauwarum bis kalt, als brot gab es leider nur weißbrot (und dunkles weißbrot), wobei letzteres in griechenland als kein wirklicher minuspunkt gerechnet werden darf, der joghurt war als solcher nur am schild zu erkennen (klebriges, papp-süßes, undefinierbares irgendwas), der Orangensaft (mir beim frühstück immer sehr wichtig) war ein schlechtes orangenlimo ohne kohlensäure, definitiv mit 0 % Orangenanteil - das einzig orangige an ihm war der Aufkleber an der Zapfanlage. Cocktails werden mit limo anstatt saft gemacht. ebenso beim griechischen rotwein, den ich eigentlich liebe: sicher kein wirklicher wein sondern irgend eine pansche-mansche die nicht zu trinken ist. man merkt eben doch recht stark, dass beim essen das hauptaugenmerk auf 'was ist billig?' gerichtet ist, was man bei AI ja fast ein bisschen erwartet, wenns zu große auswüchse annimmt aber dennoch bedauert.
hier muss man unterscheiden: zum einen gab es echt freundliche und nette kellner / rezeptionistinen. zum anderen wurde man von der rezeption aber einfach nicht ernst genommen, mit einem anlegen, auf in 2 stunden auf in nochmal 2 stunden, auf in morgen, auf in nochmal zwei stunden und und und vertröstet. scheint mir taktik zu sein. als wir wissen wollten, wann wir den abreisen, wurden wir aufs schwarze brett verwiesen, wo nix stand, wir haben nochmal nachgefragt und wurden nochmal hingeschickt. haben wieder nichts gesehen und sie hat selbst widerwillig nachgeschaut und gesehen, dass der kunde offenbar doch nicht blind ist und sich langsam und doch auch ein bisschen widerwillig drum gekümmert. das personal beim essen ist zwar bemüht, aber leider ungeschult, mitunter auch ein bisschen faul - was aber nicht auf alle zutrifft. teller werden mitunter lange nicht abgeräumt. salz und pfefferstreuer sucht man oft lange. 100 frühstückende gäste streiten sich um eine karaffel milch beim frühstück....
die lage zu beurteilen ist natürlich immer subjektiv, das vorweg. der nächste kleine ort ist zu fuß 30 minuten weg (pefkos) - wobei sie einem 10 min sagen (dies vermutlich aber nur aus dem auto heraus glauben ;-). beim hotel selbst gibt es einen mini-supermarkt, einen kleinen touri-shop wo mein seine vergessene badehose nachkaufen und sich postkarten holen kann. abgesehen von noch ein paar anderen großen hotels wars das. keine bar, kein restaurant, kein nichts. gut ist aber die bushaltestelle, mit der man gut und günstig (1,60 euro / one way) nach Lindos kommt. der letzte bus fährt aber leider mit rückkehr gegen 20:00 uhr zu früh.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
auch hier fällt es mir wieder schwer mich auf eine punktezahl festzulegen, da der pool zwar wunderschön war, aber auch noch sport und unterhaltung zu bewerten sind. sportangebot gab es in form eines kleinen fitnessstudios, das zu den zeiten an denen ich mich dafür interessiert hätte nie aufhatte und die unterhaltung bestand in form von unglaublich lautstarken italienischen animateuren, die mir auf den keks gingen. dazu kamen noch bis um 11 uhr nachts schreiende und quitschende (klein)kinder die auch beim essen jeden frieden zuverlässig zerstörten.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Mai 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Daniel |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


