Die Hotelanlage insgesamt ist klasse. Sehr modern gebaut, die Zimmer recht "verschachtelt", sodass man nie das Gefühl hat, in einem "Bettenbunker" zu wohnen. Die Anlage ist sehr schön gebaut, erst Recht wenn man die Pools noch berücksichtigt (dazu unten mehr). Grundsätzlich handelt es sich um eine 3-stöckige Anlage, die nur AI anbietet. Wir waren zu Beginn der Saison da, in den ersten Wochen waren fast nur Deutsche da. Ab 17. Mai fing dann allerdings die italenische Saison an und plötzlich war das Hotel voll mit Italienern - wodurch sich die Deutschen Gäste (zumindest ALLE, mit denen wir gesprochen haben) gestört gefühlt haben. Dies soll nun nicht persönliches gegen die italenischen Gäste sein (wir waren selbst schon oft in Italien im Urlaub), aber der italienische Reiseveranstalter hat das Hotel praktisch komplett "vereinnahmt", es bildete sich praktisch eine "2-Klassen-Gesellschaft" von Italienern und Nicht-Italienern. Das Hotel verfügt über 2 Animateurgruppen, eine bulgarische (für die deutschen Gäste - die Truppe hat sich ECHT Mühe gegeben!!) und eine ca. 20 (!) Mann starke italenische (für die Italiener). Es gibt 2 Amphitheater und entsprechend wird alles recht stark getrennt. Da die italenische Mannschaft sehr organisiert ist, kommt man sich als Deutscher ein bisschen "unpassend" vor, zumal der Geräuschpegel am Pool, im Restaurant und im sonstigen Hotel ab der Anreise der Italienergruppen massiv gestiegen ist. Wir hatten jedoch das Glück, kurz nach der Anreise der Italiener abzureisen und somit doch einige recht ruhige Tage erleben zu können. Das Hotel ist ansonsten absolut NULL behindertengerecht. Es gibt sehr viele Treppen, durch die Verschachtelte Bauweise muss man oft Treppen hoch, um sie dann ein paar Meter weiter wieder welche runterzugehen, wenn man irgendwohin will. Das Hotel ist durchaus familienfreundlich, solange man keinen Kinderwagen mehr braucht (dann scheitert man nämlich an der Behindertenunfreundlichkeit). Es gibt einen Miniclub, einen tollen Kinderpool, usw, spezielle Familienzimmer (die jedoch unweit des "italienischen" Amphitheaters liegen, in dem abends sehr laut Musik läuft, sodass die Kindern dort wohl kaum schlafen können). Nebenbei: Ich fand es nicht so toll, dass es auf ALLEN von mir benutzten "öffentlichen" Toiletten in der Hotelanlage nirgendwo Schlösser waren (weder hinter der Lobby, noch am Pool, noch an der "La Piazza"-Bar). Dazu sind die Kabinen in Toiletten so klein, dass man mit den Knien fast an der Türe anstösst. Ich hoffe, in dieser ausführlichen Bewertung ist rübergekommen, dass es sich beim Costa Lindia um ein im Prinzip "hübsches" Hotel handelt, dass jedoch durch eine Masse an "Kleinigkeiten" insgesamt NICHT empfehlenswert ist, und - den "Top 5 Up& Coming"-Award einfach nicht verdient hat - einfach, weil dieser Award "suggeriert", dass es sich um ein objektiv "gutes" Hotel handelt. Dies ist vor allem auf die meiner Meinung nach fehlende Ausbildung des Personals und "Lieblosigkeit" des Managements zurückzuführen. Genau diese "Lieblosigkeit" äußerst sich an vielen Punkten dadurch, dass etwas "gut konzeptioniert" ist, aber die Durchführen einfach oft mangelhaft. Leider gehört zu einem guten Hotel eben NICHT NUR eine schicke Anlage, sondern eben auch ein gewisser "Wohlfühlfaktor", der sich hier bei uns nicht eingestellt hat. Sicherlich, "schlecht" ist das Hotel auch nicht, aber da wir mittlerweile schon in einigen 4*Hotels in Griechenland waren und da dieses hier doch deutlich hinter den anderen zurücklag, würde ich den Preis doch nicht für gerechtfertigt halten. Dann lieber wieder ins "Calimera Porto Angeli" am Stegna Beach/Archangelos. Das ist vielleicht nicht ganz so "schick", dafür ein DEUTLICH besser geführtes Hotel!
Wir hatten ein "Superior-Zimmer mit seitlichem Meerblick" gebucht, welches jedoch nur dann Meerblick gehabt hätte, wenn Baume transparent gewesen wären. Dennoch waren wir zufrieden mit unserem Zimmer und würden jedem raten, unbedingt ein Zimmer mit Meerblick zu buchen, da man ansonsten leider auch in sehr unattraktiven Zimmer landen kann, die man eigentlich eher "Keller"- als Erdgeschoßzimmer nennen kann. Wenn der Rest der Hotelanlage ca. 2-3m oberhalb der Terasse liegt und man von Terasse auch nur 3 m Ausblick auf einen Hang hat, ist das kein wirklich guter Ausblick. Ärgerlicherweise gibt es eine sehr große Anzahl (mind. 30%) von Zimmern, die genau so sind. In manchen Zimmern hatte man sogar nur ca. 1m Aussicht gegen eine 2m hohe Betonwand (siehe meine Urlaubsfotos). Ich kann also nur dringendst davon abraten, so etwas wie ein "Spartippzimmer" oder ähnliches zu buchen. Die Ausstattung unseres Zimmers war okay, das Bett war sehr hart (wer es mag, ist hier richtig), es gab einem kleinen Fernseher mit RTL, ZDF, ARD und RTL2, man war also immer "im Bilde", was in Deutschland passierte. Der Balkon hatte eine gute Größe, wobei das wie gesagt auch etwas mit unserem Meerblickzimmer zu tun hatte. Das Zimmer neben uns hatte einen viel kleineren Balkon zum Gang hin und war eine Art "Maisonette" mit dem Bad unten und dem Schalfbereich oben, in dem es nur 2 kleine ca. 30x50 cm große Fensterchen hab, die einen tollen Ausblick auf die Klimaanlage ermöglichten. Da wir noch relativ weit vorne Richung Meer untergebracht waren (die Anlage ist sehr langgezogen), hatten wir auch vom italieninischen Amphitheater-Lärm nichts mitbekommen. Wie gesagt, in einer ganzen Reihe von "Familienzimmern" war das anders.
Es gibt im Hotel mehre Restaurants: Hauptrestaurant: Befindet sich leider im Keller und ist von der Architektur her recht "gehoben" gedacht, leider wird dies durch die Anrichtung und Geschmack der Speisen sowie des Verhaltens des Personals nicht erfüllt. Es gibt an KEINER Speise ein Schildchen mit einer Info darüber, um was es sich handelt. Praktisch jeder der anderen Gäste empfand dies als sehr störend, was dazu führt, dass bei vielen Leute die Teller oft wieder halbvoll zurückgingen (wenn man z. B. keinen Fisch mag kann man desöfteren Fisch auf dem Teller haben, ohne dass man es weiss). Dazukam, dass das Essen meiner Meinung nach weder besonders einfallsreich, abwechslungsreich und auch nicht besonders schmackhaft war. Zwar gab es durchaus immer wieder mal "Höhepunkte", aber der Großteil war eher langweiliger "Einheitsbrei". Bei Nachtisch gab es zwar immer unterschiedliche Kuchen, die jedoch immer extrem sahnig waren und somit praktisch auch immer gleich geschmeck haben (und selbst mir, der z. B. 3-4 Stück Zucker in den Kaffee packt, viel zu süß waren). Als sich dann das Hotel mit immer mehr Gästen füllte, konnte man beobachten, dass das Personal überordert war. Es herrschte manchmal ein bisschen eine Atmosphäre wie in einer Kantine. Die Tischabräumer zogen einem wortlos das Teller weg und beim Zusammenräumen wurde nicht unbedingt leise gearbeitet, dazu "passende" Musik von z. B. Scooter. Der Restaurantmanager war dabei immer mehr darauf bedacht im Anzug an der Türe gut auszusehen als seinen Leuten mal eine Schulung zu geben, wie man bedient. Es gabe nur eine einzige Bedienung, bei der man erkennen konnte, dass sie vom "Fach" war (sie war auch fast die einzige, die Teller "fachgerecht" tragen konnte - wie sich herausstellte war sie eine Deutsche). Diese Frau war auch die einzige, die immer lächelte. Beim restlichen Personal spürte man doch deutlich, dass es nicht unbedingt Ihr Traumjob ist. Ansonsten taten die italienischen Mitgäste dann ihr übriges, um den Geräuschpegel noch etwas zu erhöhen. Insgesamt kann man sagen, dass hier so viele Kleinigkeiten vorhanden sind, die uns während der 2 Wochen das Essen nie zu einem "schönen Erlebnis" gemacht haben, im Gegenteil - wir haben ganz neue Seiten an uns kennengelernt (haben desöfteren aus Verlegenheit Suppe und Pommes gegessen, obwohl wir das bisher im Urlaub noch nie gemacht hatten). Beispielsweise gab es nur wenig Griechisches zu essen. Es gab zwar regelmäßig Souvlaki-Spiesse, diese waren jedoch eindeutig Tiefkühlware und kein besonders hochwertiges Fleisch. Die Köche schafften es aber auch, frischen Fisch und frisches Fleisch ultratrocken zu garen. Wengistens war der Feta ein guter. Der hat uns gut geschmeckt, aber von Feta & Tsaziki kann man sich ja leider auch nicht ausschliesslich ernähren ;) Es gibt hier übrigens abends auch ein Kinderbuffet mit Fertigprodukten wie Frühlingsrollen, Chickennuggets, Fischstäbchen, usw. Allerdings war es teilweise für Kinder deutlich zu scharf (was ich als Erwachsener jedoch sogar gut fand, da das "Erwachsenenessen" oft relativ wenig gewürzt). Italienisches Restaurant: Dieses ist tagsüber eine der Poolbars, in der man tagsüber italienische Gerichte wie (eine sehr gute) Pizza, Pasta, und anderes essen kann. Wenn man sich an der Rezeption registriert, kann man auch abends dort essen. Allerdings gibt es dann auch nichts anderes als tagsüber, insofern ist das nicht unbedingt ein Vorteil. Wie gesagt, dafür ist das Essen gut (ist halt auf die italienischen Gäste zugeschnitten), wenn auch vielleicht nicht unbedingt abwechslungsreich. Aber auch von der Atmosphäre ist es nicht viel besser als mittags, da es sich nicht um ein A-la-carte-Restaurant handelt, sondern auch nur ein Buffetrestaurant ohne Bedienung ist. Arabisches Restaurant: Auch hier muss man sich vorregistrieren lassen. Hier gibt es sogar eine Bedienung und ein Menü, d. h. nicht vom Buffet. Das Essen ist sehr gut, es lohnt sich wirklich, auch wenn es eigentlich nichts mit "Arabischem Essen" zu tun hat. Es ist wohl fast der einzige Bereich des Hotels, in dem Speisen auch gewürzt werden. Vielleicht hätte es noch etwas die Stimmung gehoben, wenn etwas Musik gelaufen wäre. Bars: Es gibt eine Vielzahl von Bars im Hotel, was grundsätzlich gut ist, allerdings haben die immer zu unterschiedlichen Zeiten geöffnet. Eine Poolbar hat von 10-16 geöffnet, die andere von 10-18 und wieder andere zu noch anderen Zeiten. Leider wird einem auch nirgendwo mitgeteilt, welche Bar wann geöffnet hat, was ein bisschen verwirrend ist (wobei uns das nicht so gestört hat, der Vollständigkeit halber will ich es aber erwähnen). Es gibt wohl noch diverse andere "A-la-Card Restaurants", die aber erst kommende Woche (Ende MAi) eröffnen. Schade eigentlich, dass nicht alle Gäste von Anfang an in den "Genuss" davon kommen. Die Getränke (Softdrinks wie alkoholische) waren wie ja häufig in A. I.-Hotels nur Billigzeugs, was man natürlich auch schmeckte. Aber wie gesagt, da dies leider üblich ist, möchte ich das hier nicht kritisieren. Was ich allerdings eigenartig fand: Es gab zwar aufpreispflichtigen Kaffee (Espresso 2 Euro, Frappe (Instant-Eiskaffee) 3 Euro), aber beispielsweise keinen aufpreispflichtigen Wein. Da hätte uns gefreut, da der Hotelwein (verständlicherweise) nicht der hochwertigste war (was m. M.n. auch niemand erwarten kann in einem AI-Hotel - aber eben wäre es dann gut, wenn man sich in einem 4*-Hotel doch gegen Aufpreis auch mal ein besseres Glas gönnen könnte. Frühstück: Das Frühstück fand ebenfalls immer im Hauptrestaurant im Keller statt. Die Auswahl war okay, allerdings gelang es uns nicht unter ca. 6-7 Marmeladen eine einzige zu finden, die nicht einfach nur "ultrasüß" war (wir haben uns dann halt mit einer Marmelade aus dem Supermarkt arrangiert). Der Honig war gut, die Nutella schien zu Beginn sogar eine Originale zu sein, als dann allerdings die italienischen Gäste kamen wurde die "gute Nutella" durch eine deutlich flüssigere, extrem süße Schokocreme ersetzt, die uns leider nicht mehr geschmeckt hat. Leider gab es auch keinerlei kleine Schälchen, in die man die Brotaufstriche füllen konnte. ES gab z. B. sehr schön angerichtetes gekochte (3 & 5-Minuten) Eier. Diese wurden auf grobkürnigen Salz präsentiert, was echt was hermachte. Allerdings hätte es auch etwas hergemacht, wenn man als Gast auch noch Eierbecher bekommen hätte können, leider dachten die Hotelverantwortlichen offenbar nicht so weit. Ähnlich ging es dem einglegten Obst (Ananas, Pfirsich in Saft, usw), welches in Schüsseln angeboten wurde. Leider gab es auch hier keine kleinen Schüsselchen, um es mit an den Tisch zu nehmen ohne dabei den Teller unter Wasser(Saft) zu setzen. Übrigens galt das gleiche auch für den Honig. Ansonsten gab es immer frische Spiegeleier, Eier im Glas und "deftige" Sachen wie gebratene Würtchen, Speck und gebackene Bohnen. Das deftige haben wir allerdigs aufgrund der Tatsache, dass wir "Süßfrühstücker" sind, nicht ausprobiert und können entsprechend dazu auch nichts sagen.
Der Service des Hotels war nicht wirklich toll. Das Personal ist zwar ausreichend vorhanden, ist aber bis auf wenige Ausnahmen nicht wirklich "aufmerksam", wenn es um die Belange des Gasts geht. Das bedeutet nicht, dass die Leute an sich unfreudlich gewesen wären (vor allem die an der Rezeption waren immer sehr freundlich), aber die Angestellten sind einfach nicht besonders geschult, auf den Gast einzugehen oder ihn "zuvorkommend" zu behandeln. Ansonsten wäre noch erwähnenswert, dass die Minibar zur Anreise einmal gefüllt sein sollte (2x 0, 5l Wasser, 2 Dosen Bier und 2 Dosen Limo), wir mussten allerdings 3 Tage lang darum bitten, diese zu füllen, bis es getan wurde. Nachgefüllt wird die Minibar nicht, auch nicht, wenn man 2 Wochen bleibt. Obwohl wir in ein praktisch leeres Hotel kamen, war es ansonsten auch etwas verwunderlich, dass bei unserer Ankunft um 12 Uhr mittags die Zimmer noch nicht fertig waren. In unserem Zimmer hatte seit mind, einem halben Jahr niemand mehr gewohnt, da hätte man doch die Zimmer auch am Vortag schonmal bereitmachen können. Aber gut, das sind Kleinigkeiten (die wir wahrscheinlich gar nicht erwähnen würden, wenn es nicht so viele solcher "Kleinigkeiten" gäbe). Ein Mietsafe kostet 20 Euro pro Woche, um Handtücher zu leihen, muss man 10 Euro pro Handtuch als Pfand hinterlegen.
Die Transferzeit vom Flughafen ist bei ca. 1 Stunde akzeptabel. Das Hotel liegt direkt neben einer kleinen "Einkaufsmeile" mit mehreren Supermärkten, Restaurants und Autovermietungen. Die Reiseleitung will natürlich ihre eigenen Mietwägen verkaufen und scheut dabei auch nicht, wilde Spekulationen über die Unseriösität der regionalen Anbieter zu machen. Da die regionalen Anbieter aber auch alle eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung anbeiten, haben wir es nicht eingesehen, das DOPPELTE zu bezahlen, nur um bei den Reiseleitern zu buchen. Die Reiseleitung von Neckermann/Bucher/Thomas Cook vermittelt AVIS, in der Hotellobby ist eine Marathon-Autovermietung zu finden (sehr großer rhodischer Anbieter) und neben dem Hotel ist "George's" Autovermietung , der noch etwas verhandlungsbereiter war als der von Marathon, weshalb wir dort gebucht haben. Die Autos sind recht neu, (wir hatten ein Micra CC und ein Smart Cabrio, beide hatten weniger als 15000 km auf der Uhr) und waren top in Schuss. Der nächste Ort Lardos ist ca. 20 Minuten zu laufen, dort gibt es eine Apotheke, diverse Tavernen und Supermärkte. Ausflüge gibts natürlich bei der Reiseleitung, aber wie so oft logischerweise viel zu teuer. Mit dem Mietwagen kann man Rhodos an einem Tag praktisch fast umrunden und kann viel mehr sehen (und vor allem auch die ruhigen Stellen wie z. B. die Sieben Quellen mal richtig geniessen (dort kann man übrigens sehr gut und idyllisch essen). (Was uns noch von mehreren unterschiedlichen Mitreisenden mitgeteilt wurde: Man sollte den Ausflug nach Marmaris (der von der Neckermann-Reiseleitung ausdrücklich als "Nicht-Verkaufsveranstaltung" deklariert wurde) unbedingt meiden - die Leute wurden wohl stundenland in Verkaufsveranstaltungen festgehalten). Einige Meter vom Hotel entfernt gibt es diverse Supermärkte und Lokale. Wir waren u. a. im Restaurant "Dimitra" und haben dort für ca. 20 Euro zu zweit sehr gut gegessen (Bifteki für 3, 80 Euro (danach fragen, steht nicht auf der Karte), Souvlaki für 7 Euro).
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das Sportangebot ist gut. Die Animation bietet Tischtennis, Dart, Volleyball und diverse andere Dinge an. Allerdings gibt es neben dem (gut deutschsprechenden) bulgarischen Animateur-Team für die deutschen Gäste auch noch ein größeres Animateur-Team des italienischen Reiseveranstalters, welches das Hotel recht "vereinnahmt" hat und komplett "sein eigenes Ding" macht. Es gibt also 2 Programm, eines für die deutschen und eines für die Italiener (übrigens ebenso wie es 2 Amphitheater für jede Gruppe gibt). Eines der größten Pluspukte des Hotels wäre wohl seine umfassende Poolanlage - wenn sie denn sauber wäre! Dabei handelt es sich nicht um einen großen Pool, sondern um mehrere Pools, die über Wasserfälle ineinander überlaufen und somit auch Höhenunterschiede überwinden. In den diversen Pools des Hotels findet jeder "seine" gewünschte Wassertiefe. Dadurch, dass das Wasser ständig durch von oben nach unten durch die Pools läuft, wird es entsprechend gut umgewälzt und ist dadurch auch sehr klar und sauber, leider erwärmt es sich aber dadurch auch nicht so stark (das Wasser im Meer hat in etwa diesselbe Temperatur). Allerdings zeigt sich auch hier wieder eine Nachlässigkeit des Hotelmanagements, denn der Poolreiniger arbeitet derart langsam, dass deutliche Schmutzablagerungen auf dem Boden der Pools entstanden sind während der Zeit, in der wir im Hotel waren. Und was bringt einem klares Wasser, wenn man sich davor ekelt, auf dem Poolboden zu laufen, weil der schon ganz "griffig" ist. Der Poolreiniger hat zwar prinzipiell täglich geputzt, aber immer nur einen Teil eines einzigen Pools und dort mit etwa 5 qm pro Stunde - es war unglaublich mitanzusehen wie langsam jemand arbeiten kann).Innerhalb der 2 Wochen, in denen wir da waren, wurden ca. 50% der Fläche der Pools gar nicht gereinigt. Die Liegen an dem Pools sind sehr schick (Plastikrattan), aber ich persönlich fand sie eher unbequem, da ich darauf Rückenschmerzen bekam. Positiv zu nennen muss man aber die großen, leicht durchlässigen Sonnenschirme, unter denen LOCKER 2 Liegen Platzen und man auch nicht alle paar Minuten die Liege verschieben musste, wenn man nicht in der prallen Mittagssonne liegen wollte (fand ich sehr angenehm). Der Strand ist ein Kiesstrand, wie eben häufig in Griechenland. Allerdings waren es nur rungeschliffene Kiesel, sodass man keine Angst haben musste, sich zu verletzen. Trotzdem war es mit Flipflops angenehmer, ins Wasser zu gehen. Das Wasser war SEHR klar, man konnte selbst bei 1, 5m Wassertiefe noch die Fische auf dem Grund beobachten. Auch der restliche Strand war sauber. Es gibt die Möglichkeit, mit seinem Laptop über das Hotel-WLAN ins Internet zu gehen. Eine Woche kostet 15 Euro Gebühr, was wir sehr fair fanden (haben schon viele andere Erfahrungen gemacht). Dazu muss man aber natürlich seinen eigenen Laptop mitbringen, die Nutzung des "Internet Centers" ist recht teuer (ich glaube irgendwo was von 6 Euro pro Stunde gelesen zu haben).
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Matze |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 11 |


