Das Hotel besteht aus einem Hauptgebäude, in dem sich Rezeption, Lobby, Wechselstube, Bar und Restaurant befinden und vielen kleinen Bungaloweinheiten. Außerdem befinden sich noch ein paar kleine Geschäfte (Souvenir-, T-Shirt-, Parfum-, Papyrus- und Shishaladen) und eine Shishabar auf der sehr großen und weitläufigen Anlage. Der Zustand der Anlage ist okay. Im Kern der Anlage gibt es keinerlei Mängel, geht man allerdings mal eine Runde spazieren und kommt an den Rand der Anlage sind die Wege teilweise stark beschädigt und man entdeckt nicht mehr genutzte Restaurants. Die Sauberkeit des Hotels ist gut, man findet nirgends Müll. Die eingeschlossenen Leistungen des Hotels variieren sehr stark. So gibt es Halbpension, Vollpension und All-Inklusiv was man an den Nationalitäten unterscheiden kann. Hierin liegt der leider sehr große Nachteil dieses Hotels. Seit Oktober stellt das Hotel auf All-Inklusiv um, wodurch sich auch die Gästestruktur sehr stark verändert, da alle All-Inklusiv-Gäste Russen sind und mittlerweile einen Anteil von ca. 80 Prozent erreichen, Tendenz steigend! Von den Animatueren wird man z.B. nur noch russisch angesprochen. Die Russen haben sich aber sehr ruhig verhalten und fielen nicht durch Pöbeleien oder Lärm auf. Man hat sie allerdings daran erkannt, dass sie auf dem Hausriff gestanden und die Korallen kaputt getreten haben und sich beim Essen mehrere große Teller vollgeladen und diese dann fast unangetastet haben stehen lassen. Sehr traurig bei der Zertörung des Riffs war, dass das Hotel nicht eingeschritten ist.
Es gibt zwei Arten von Zimmern. Baulich ältere Zimmer, die nahe am Haupthaus sind, dafür aber renoviert wurden und etwas neuere Zimmer, die aber noch nicht renoviert wurden. Wir waren in einem neu renovierten Zimmer/Bungalow und der Zustand war hervoragend. Das Zimmer war sehr groß mit einem großen Balkon. Das Bad war ebenfalls groß mit einer Badewanne, in der sich auch die Dusche befindet. Im Bad gab es einen Fön und jeden Tag wurden die Handtücher gewechselt. Mit dem Fernseher hat man die deutschen Sender RTL, VOX und ZDF empfangen. Im Kleiderschrank befindet sich ein eingebauter kostenloser Safe. Wenn man Pech hat und ein Zimmer neben der Animationsarena bekommt, ist die Lärmbelästigung am Abend bis in die Nacht enorm, hier muss man sich an der Rezeption beschweren und man bekommt in der Regel ein neues Zimmer.
Mittlerweile gibt es nur noch ein Restaurant. Die anderen Restaurants am Rand der Anlage stehen leer, nur noch am Strand gibt es ein Strandbistro, das aber nicht zum All-Inklusiv Programm gehört. Das Frühstück ist sehr umfangreich und international ausgerichtet, hier kann man nichts aussetzen. Das Abendessen ist auch sehr umfangreich, jedoch auf Dauer alles Andere als abwechslungsreich! Für eine Woche Aufenthalt vollkommen ok, aber ab spätestens Mitte der zweiten Woche kann man es nicht mehr sehen, weil es immer das Gleiche gibt. Außerdem bricht abends um das Buffet immer eine regelrechte Schlacht aus! Geht man am Anfang hin muss man zum ersten Mal in der Schlange stehen um in das Restaurant hereingelassen zu werden, wenn man dann drin ist muss man an den warmen Speißen erneut sehr lange in der Schlange stehen. Geht man 1-2 Stunden später hin kann es passieren, dass es manche Speißen gar nicht mehr gibt. Das Nachtischbüffet wird ab 20 Uhr auf einer Häfte zusammengestellt. Gäbe es die Unart der Russen nicht, dass sie sich alles bergeweise auf die Teller schaufeln und dann den Großteil wieder zurückgehen lassen, würde von allem ausreichend da sein.
Die Zimmerreinigung ist hervorragend. Es gab jeden Tag frische Handtücher, das Zimmer wurde jeden Tag gut sauber gemacht und aufgeräumt, sogar unsere Kleidung wurde zusammengelegt. Das Peronal ist freundlich. Eigentlich sind am Pool und Strand die Liegen und Sonnenschirme inklusive, aber nur auf dem Papier. Die Strandangestellten haben für sich eine zusätzliche Einnahmequelle entdeckt, indem sie alle Liegen reservieren und diese dann für Trinkgeld an die Gäste abgeben. Trinkgeld geben ist in Ägypten zwar selbstverständlich, aber nicht auf diese Art und Weise. Wenn man nicht schon sehr früh am Strand ist oder im Voraus für viel Trinkgeld reserviert bekommt man am Strand keinen Sonnenschirm und Liege. Das ist sehr ärgerlich, da die Liegen den größten Teil vom Tag ungenutzt reserviert sind, weil die Russen die meißte Zeit vom Tag Essen sind. Außerdem verlangt das Peronal am Strand für jeden krummgemachten Finger Trinkgeld, sodass es sich eigentlich nicht mehr um Trinkgeld handelt, sondern um bezahlten Service.
Das Hotel liegt ca. 20 km südlich vom Zentrum Hurghadas, wodurch um das Hotel herum keine Einkaufsmöglichkeiten gegeben sind. Um in die Stadt zu gelangen muss man mit dem Bus oder Taxi fahren. Die Preise hierfür sind im Vergleich zu Deutschland wirklich sehr billig! Das Taxi kostet umgerechnet 2-3 Euro, der Bus ist noch billiger. Durch die Lage weit abseits vom Zentrum kommt man aber in den Genuss eines riesigen Hausriffs, das umso schöner wird, je weiter man rausschwimmt, da hier die Zerstörung durch Russen gering ist. Durch die größe der Anlage muss man teils größere Wege zum Strand oder zum Restaurant in Kauf nehmen, die jedoch erträglich sind.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Auf der Anlage gibt 2 Pools. Tennis und Billiard gegen Gebühr. Von morgens bis abends kann man am Animationsprogramm, das am Strand und am großen Pool stattfindet, teilnehmen, das aber sehr auf die russischen Gäste zugeschnitten ist. Am Strand befindet sich die mehrfach ausgezeichnete Padi-Tauchschule Dive-Point unter deutscher Leitung. Das gegen Gebühr zur Verfügung gestellte Material ist gut, allerdings ist die Tauchschule sehr unflexibel was die mit dem Boot angefahrenen Riffe betrifft. Man erfährt erst am Morgen auf dem Boot zu welchen Riffen man an diesem Tag fährt und es sind sehr oft die Gleichen, obwohl es in Hurghada hunderte von Tauchplätzen gibt. Außerdem sind die Preise der Tauchschule im Vergleich mit anderen Tauchschulen vor Ort sehr teuer! So wird für einen Check-Dive, bestehend aus 4 kurzen Übungen, eine Gebühr von 15 Euro erhoben, die direkt vor dem ersten gebuchten Tauchgang gemacht werden. Ein ungeführter Tauchgang am Hausriff ist mit 15 Euro ebenfalls viel zu teuer! Umschauen lohnt sich! Außerdem gibt es am Strand einen lokalen Anbieter für weitere Wassersportmöglichkeiten, wie z.B. Surfen, wobei das zur Verfügung gestellte Material schlecht ist und die Preise auch teuer sind.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Oktober 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Andreas |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 1 |


