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Julia (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juni 2017 • 3-5 Tage • Strand
Vor Renovierung oder Betreiberwechsel
Das Hotel "Castello Village Resort" wurde über 2 Jahre umfassend renoviert. Die Renovierung wurde Ende Oktober 2018 abgeschlossen (Quelle: Hotelmanagement, Stand: Februar 2019).
Lautes Hotel mit schlechtem Essen
2,0 / 6

Allgemein

Das Castello Village wird von den Reiseveranstaltern zwar mit 4 Sternen beworben, hat aber maximal einen 3-Sterne-Standard, wenn nicht niedriger. Die Bilder des Hotelbetreibers und der Reiseveranstalter entsprechen nicht der Realität. Die zwei Pools sind winzig umrunden es gibt für die knapp über 100 Zimmer ca. 30 Liegen, die über den Tag immer belegt sind. Die Frühstücksauswahl ist spärlich und immer gleich, das Abendbuffet zum Großteil wirklich schlecht und kaum genießbar. Geworben wird mit dezenter Animation. Die besteht darin, dass abends in der oberen Poolarea bei der Bar Verstärker aufgestellt werden - einer vier bis fünf Meter von unserem Zimmer entfernt - und dann ab ca. 20 Uhr irgendein Animateur in mehreren Sprachen in das schlecht abgemischte und teilweise rückkoppelnde Mikro brüllt, unterbrochen von kurzen Musikfetzen. Dadurch wird nicht nur die ganze Anlage beschallt, sondern auch Ruhe und Entspannung vor 0.30-1.00 Uhr nachts unmöglich macht. Die Hotelangestellten sind höflich, aber mehr auch nicht. Fünf Minuten vom Hotel (Weg querbeet über Steine) ist eine schöne Bucht (Bufos Beach), an der man Liegen mieten kann.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Das Standardzimmer (16 qm) war renoviert und ok, mehr aber nicht. Wir hatten wenigstens Insoweit Glück, dass es im ersten Stock zum Meer gelegen lag und einen schönen Balkon hatte (wenn er denn sauber war), sogar mit ein bisschen Meerblick. Kreidemarkierungen von Renovierungsarbeiten waren noch an der Wand. In der Dusche (Regendusche, eigentlich wirklich nett) war neben dem Abfluss ein blankes Loch von ca. 5 cm Durchmesser in den Boden geschlagen, durch das ein Haarband auf Ninnerwiedersehen verschwand, da das Wasser nur dort abfließt und nicht durch den eigentlichen Abfluss. Schmuck würde ich also in der Dusche nicht anbehalten, am Ende ist er weg... Das Zimmer lag direkt unter der Bar, wo bis morgens Stühle gerückt wurden, in der letzten Nacht so schlimm, das wir immer wieder aufwachten. Das Zimmer wurde, wie bereits geschrieben, nicht ordentlich geputzt. Die Bettwäsche wurde in fünf Tagen nicht gewechselt.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Zum Frühstück gab es jeden Tag das Gleiche: ziemlich latschiges Brot und Brötchen, zwei Sorten Wurst, zwei Sorten Käse und Rohmilchkäse, Joghurt, Dosenobst (auf einer Mittelmeerinsel...), Orangenscheiben, Wassermelone, Cerealien, kleine Blätterteigteilchen, hartgekochte Eier, Bohnen, Zwiebelringe, englische Würstchen sowie eine Omelettestation, an der man ewig anstehen musste. Das Abendessen fanden wir furchtbar. Gutes Essen gehört zu einem gelungenen Urlaub einfach dazu und man sollte es von einem Hotel, das sich selbst als 4-Sterne-Hotel rühmt, auch erwarten können. Es gab 10 verschiedene Edelstahl-Buffetbehälter, in denen überwiegend irgendwelche Aufläufe enthalten waren. Meist gab es auch frittierte Kartoffelspalten, verkochte Spaghetti und verkochte Meeresfrüchte in Tomatensauce. Dazu eine Grillstation mit einer Sorte Fleisch und einer Sorte Fisch (wechselnd), die aber selbst zu Stoßzeiten oft nicht besetzt war. Das Essen war kaum gewürzt und nicht besonders griechisch. Man könnte es am besten mit Mensaessen beschreiben. An unserem letzten Abend gab es endlich mal Kritharakiauflauf, wir wunderten uns aber über einen Geruch nach Spiritus um das Buffet herum, nur um festzustellen, dass der Auflauf nach Spiritus schmeckte. Nach Spiritus! Wir standen sofort auf und begaben uns in die Taverne Nero Milos (ca. 15 min Laufzeit), wo wir ein fantastisches Essen genossen. Wenn schon dieses Hotel, dann nur Frühstück buchen! Die Getränke waren im Hotel übrigens teurer als außerhalb.


    Service
  • Schlecht
  • Ich kann die positiven Bewertungen nicht nachvollziehen. Bei unserer Ankunft war einer unserer Balkonstühle gebrochen. Wir mussten mehrmals nachfragen und erinnern, bis wir zwei Tage später endlich einen neuen Stuhl bzw. eine neue Balkongarnitur erhielten. An unserem 4. Tag wurden die Glaspaneele über unserem Zimmer gewaschen und der ganze Dreck floss auf unseren Balkon und unsere teilgläserne Balkonbrüstung hinunter. Wir baten direkt morgens, dies zu putzen, aber Fehlanzeige. Selbst du Putzfrau, die regulär über den Tag kam, wischte den Balkon nicht. Im übrigen wurde generell nicht ordentlich geputzt, der Balkon nicht gewischt, und man fand überall schwarze Haare. Auf unsere Beschwerde wurde uns dann angeboten, das Zimmer am Abreisetag bis zu unserer Abreise zu behalten, um 15 Uhr wurde dann aber angerufen, warum wir noch nicht ausgecheckt hätten (wir würden um 16.00 Ur abgeholt). Die Angestellten waren meist höflich, aber auf die Getränkebestellung zum Abendessen mussten wir mehrmals lange warten, so dass wir mit dem Essen bereits fertig waren, als die Getränke kamen. Zum Zahlen müsste man dann wieder dem Kellner hinterherlaufen, ebenso zum Eindecken des Tischs. So etwas ist einfach nervig und stört das Urlaubsfeeling erheblich.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Sisi ist ein kleiner Ort, der zwar halbwegs nah (ca. 5 km) an Mália liegt, aber ansonsten ziemlich im Nirgendwo. Wir waren nur für 5 Nächte da, um uns zu entspannen, aber für einen längeren Urlaub dürfte ein Mietwagen Pflicht sein. Um das Hotel herum befinden sich mehrere Mietwagenverleihe und ein Anbieter für Quadtouren. Gegenüber dem Hotel ist ein Kiosk, bei dem man alles Nötige kaufen kann. Läuft man aus dem Hotel nach rechts Richtung Ortskern und dann hinunter zum Meer, findet man einige Bars und Tavernen. In etwa fünf Minuten zu Fuß kann man den Bufos Beach erreichen, die Haupt-Badebucht in Sisi.


    Aktivitäten
  • Sehr schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die oben beschriebene Animation kann man glatt vergessen, nur laut und nervig. Es gab z. B. einen Bingo-Abend (ernsthaft, wie im Seniorenheim), was bedeutete, dass über das beschriebene Mikro Zahlen in mehreren Sprachen in Dauerschleife über das Gelände gebrüllt wurden, so dass vermutlich noch die Gäste in den angrenzenden Hotels hätten mitspielen können, wenn sie aufgrund der schlechten Tonqualität die Zahlen überhaupt verstehen konnten. Für einen griechischen Abend mit eigenem Essen sollte man allen Ernstes extra zahlen. Es gibt einen tunesischen Animateur, der uns damit amüsierte, dass wir seine Unterhaltung mit einer älteren "Dame" gezwungenermaßen mitanhören mussten, mit der er wohl geflirtet oder was auch immer gemacht und sie ihm Geld gegeben hatte, nur um dann festzustellen, dass er sich wohl mehrere ältere weibliche Urlaubsgäste warmhält. Die Pools sind sehr klein - super, dass die Angebotsfotos hier mit Ultra-Weitwinkel-Objektiv gemacht wurden -, die untere Poolarea sehr ungepflegt mit abblätternder Farbe und es gibt nur ca. 30 Liegen für alle Gäste, man kriegt also nie eine, weil sie auch alle reserviert sind. Uns wurde gesagt, wir könnten ja die Handtücher wegnehmen - nein, nicht unsere Aufgabe. Wir sind dann jeden Tag zum Bufos Beach mit wunderbar klarem Wasser, aber Vorsicht, sehr steiniger Einstieg. Zwei Liegen und ein Schirm kosten 8 Euro am Tag. An den Strand gibt es eine recht teure Bar, man kann auch Essen kaufen (haben wir nicht gemacht). Der Strand ist, obwohl er bis auf eine weitere kleinere Bucht der einzige öffentliche Strand in Sisi ist, nicht überlaufen. Abends fallen dreimal wöchentlich junge Engländer zum Trinken und Trinkspiele spielen dort ein (wird organisiert), war ganz lustig anzuschauen.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:3-5 Tage im Juni 2017
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Julia
    Alter:26-30
    Bewertungen:15