- Preis-Leistungs-VerhältnisGut
Das Hotel hat 4 Stockwerke und ist in 3 Teile gegliedert, von oben gesehen muss man es sich wie einen Propeller vorstellen. Wir hatten Meerblick all inclusive gebucht und wohnten im 3. Stock, der mit Lift oder über die Treppe erreichbar war. In den Gängen hatte es Spannteppiche, die aber alt waren, d. h. mit Flecken. Anfang Mai waren sehr viele Gäste über 65, deutschsprechend und der Urlaub wurde vom Deutschen Roten Kreuz organisiert. Dementsprechend waren dann auch die Tische im Esssaal angeschrieben und reserviert. Die Anlage ums Hotel war sehr sauber und grosszügig, auch die unmittelbare Nähe zum Strand ist sehr positiv zu bewerten. Die Strandbar und die Poolbar waren sehr einladend gestaltet, jeweils mit anderer Möblierung. An der Poolbar konnte man noch abends um 18 Uhr windstill sitzen und die Abendsonne geniessen bis zum Abendessen, so richtig schön zum Hinhöckeln und einfach mal die Seele baumeln lassen und einen Apero geniessen. Das Village war zu dieser Jahreszeit noch nicht in Betrieb, Handwerker hatten noch zu tun. Sehr schön waren auch die Hecken zwischen dem Strandbereich und dem Beginn des Rasens, diese fingen gerade an zu blühen und verströmten einen wunderbaren Duft. Die beste Reisezeit wird wahrscheinlich Vor- und Nachsaison sein, erstens wegen der Hitze im Sommer und zweitens wegen der zu vielen Personen, die miteinander essen wollen. Abends um 19 Uhr wurde der Esssaal geöffnet resp. die Abschrankung entfernt, und davor warteten jeweils schon einige Personen. Wir hatten anfang Mai einen ganz verregneten und stürmischen Tag, einen weiteren ziemlich verregneten, aber der Rest war schön.
Wir waren zu dritt in einem DZ, was dann nicht mehr viel Bewegungsspielraum zuliess. Lästig war der fast jeden Tag regelmässig aufkommende unangenehme Geruch im Bad, der wahrscheinlich aus dem Abflussloch am Boden kam. Ich habe es an der Reception gemeldet, aber es passierte nichts. Das Zimmer war sauber und sonst i. O..
Die Bars waren für uns i. O., auch die angebotenen Getränke und Snacks und die Qualität des Kaffees. Die Creme fürs Café war einfach Kondensmilch, aber das hat ja nicht weiter gestört. Auch die Buffets zu den Mahlzeiten waren abwechslungsreich und vielfältig. Da es nur eine Seite gab mit warmen Speisen, kam es schnell zu Ansteheschlangen. Ich denke, zur Hauptsaison könnte das zu Problemen führen. Es gab immer Spaghetti mit Bolognaise-Sauce für die Spaghetti-Liebhaber, aber die anderen Gerichte wechselten täglich, mittags und abends. Themenabende gab es nicht, oder habe ich die gar nicht bemerkt? Die Hygiene im Restaurant war gut, das Personal hat laufend die leergegessenen Teller abgeräumt und nach dem Essen wieder saubere Tischtücher aufgelegt. Das Dessertbuffet hätte noch etwas vielfältiger sein dürfen. Es gab u. a. immer diese rahmähnliche Creme, eingefärbt mit pink oder braun oder weiss belassen, aber ziemlich mastig. Wenn man diese nicht mochte, dann gab es noch etwa 2 bis 3 Kuchen oder Torten und frische Früchte oder eingefärbte Puddings. Sehr gut fand ich das Naturejoghurt und dazu eingelegte Früchte mit süssem Sirup.
Sehr positiv war, dass die Angestellten an der Reception gut deutsch konnten. Eher negativ war, dass man keinerlei Informationen erhielt beim einchecken und sich alles selber erfragen musste (z. B. zweiten Zimmerschlüssel, Safe, Essenszeiten, Ortsplan von Malia). Bei entsprechender Nachfrage wurde man aber freundlich mit dem Gewünschten bedient. Die Zimmerreinigung war ok.
Das Hotel liegt direkt am Strand, besser kann man es also gar nicht haben. Das Dorf Malia ist geteilt in einen Touristenteil und einen alten Dorfteil. Der Touristenteil war gar nicht nach meinem Geschmack, schade, dass alles so verschandelt wurde mit Disco's, Bars, Läden usw.. Im alten Dorfteil sieht es schon eher nach Griechenland aus, aber dort hatte es keine Touristen zu dieser Zeit. Auch ein bisschen vermisst habe ich die Bougainvilleas, die sonst oft an den Hauswänden emporranken, die fehlen in Malia so ziemlich. Die Transferzeit zum Flughafen betrug gut eine Stunde, weil wir bei der Anreise die letzten waren und bei der Rückreise die ersten, die einsteigen mussten. Der Bus fährt dann seine Tour ab und holt überall noch Gäste ab in den verschiedenen Hotels. Das hatte den Vorteil, dass man die Lage und Eingänge verschiedener Hotels betrachten konnte für einen ev. späteren Urlaub in der Gegend. Es war auch einfach und günstig, mit dem Bus nach Chersonissos zu fahren, dort hat es auch viele Läden. Ausflugsmöglichkeiten hätte es organisiert gegeben, z. B. Kreta-Ost oder Kreta-West, jeweils einen ganzen Tag. Die haben wir aber bei nur einer Woche Ferien nicht mitgemacht, vor allem auch, da wir die ersten 2 Tage schlechtes Wetter hatten und dann die restlichen 4 Tage die Sonne geniessen wollten.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Fitnessraum mit Aerobic-Instruktorin Nina war für mich und meine Tochter super. Es gab jeweils einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag eine Aerobic- oder Kraftlektion, dann noch Stretching und nachmittags in einem Pool Aqua-Fitness. Nina war wirklich eine gute Lehrerin, es war eine tolle Abwechslung zum am-Strand-liegen. Anscheinend sind nur die Frauen für solche Sachen ansprechbar, die Männer glänzten durch Abwesenheit ;-). Super waren auch die Abendshows, eine gute Abwechslung. Das Wasser und der Strand waren sauber, ausser das angespülte Seegras, das am Ufer im Wasser dümpelte. Der Hotel-Kiosk ist eher dürftig und klein, ausser Postkarten wird man da nicht viel kaufen wollen. Schade fand ich auch, dass man das Wasser für ins Zimmer dort kaufen musste und nicht von der Bar gratis beziehen konnte. Rutschen hat es keine, Hallenbad auch nicht. Anfang Mai war der Kinderpool noch nicht in Betrieb, die Kinderbetreuung hingegen war aktiv.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Familie |
Dauer: | 1 Woche im Mai 2009 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Marta |
Alter: | 46-50 |
Bewertungen: | 1 |