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Birgit (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • April 2004 • 1 Woche • Strand
Das Wetter entschädigte alles
2,8 / 6

Allgemein

Das Hotel besteht aus drei Komplexen. Das Hauptgebäude sieht von vorne einstöckig aus.Da es in den Hang gebaut ist, gibt es allerdings 5 Etagen. Auf der Eingangsetage befindet sich die Rezeption, die Hauptbar, ein Spielzimmer für Kinder, Fernsehraum, eine Internetecke und ein Billiardraum. Die Toilette befindet sich bereits eine Etage tiefer direkt neben dem Restaurant bzw. besser gesagt Speisesaal.Von der Hauptetage aus sind es 82 Stufen zum Poolbereich. Unser Zimmer befand sich im neuerrichteten Gebäude "Athini", was nur über den Poolbereich zu erreichen war. (Also 82 Stufen 'runter und wieder 32 Stufen 'rauf) Dieses Hotel ist ideal für lauffreudige und durchtrainierte Menschen ohne Kleinkinder. Die Anlage selbst war sehr sauber und gepflegt, liegt allerdings nicht im Ort Aghia Pelaghia, sondern einige Kilometer weiter westlich. Den Ort kann man, sofern man gut zu fuß ist, in ca. 20-30 Minuten (mit Bergwertungen) erreichen. Der Fußmarsch lohnt sich, denn Aghia Pelaghia ist noch sehr idyllisch (ich weiß natürlich nicht wie es hier im Sommer empfunden wird). Mit der nötigen Wanderausrüstung im Gepäck, ist das Hotel in der Vorsaison zur völligen Entspannung geeignet. Nach Möglichkeit sollte man nur Übernachtung buchen und sich dann in den Tavernen unterhalb des Hotels für wenig Geld (allerdings griechisch) verpflegen. Die angebotenen Ausflugpakete sind völlig überteuert, daher ist es empfehlenswert einen Mietwagen zu nehmen und sich die Gegend selbst anzuschauen. Sehr zu empfehlen ist eine Fahrt durch das Landesinnere. Die großen Orte wie Rethymnon oder Chania sind sehenswert, wenn man auf Massentourismus steht.


Zimmer
  • Eher gut
  • Das Gebäude "Athini" war gerade neu erbaut (eine Etage, eine weitere folgt in der nächsten Zeit!) und ganz aus Natursteinen gemauert. Im Gegensatz zu den Zimmern im Haupthaus verfügten wir über einen sehr geräumigen Raum und einem großen Bad. Unser Bad verfügte über eine Badewanne und einen Fön. Im Preis enthalten war die Nutzung des Kühlschranks, der Klimaanlage und des TV (zwei deutschen Sender; ZDF und VOX. Der Kühlschrank hatte wenig Sinn und wurde von uns bereits am ersten Abend ausgeschaltet, so dass wir uns das Gebrumme in der Nacht ersparten. Nutzen hätte man auch die nagelneue Kaffeemaschine, aber ohne Tassen, Kaffee und Filter, war´auch diese nutzlos. Einen guten Dienst hat der Wasserkocher getan, denn das Wasser zum Duschen war leider immer etwas lauwarm, so dass wir ein Wannenbad mit externem heißen Wasser vorzogen. Auf dem Balkon befanden sich zwei Stühle und ein Tisch. Der Zimmersafe konnte gegen einem Entgelt von 10 Euro gemietet werden.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Als "all inclusive" Bucher freuten wir uns auf leckere griechische Spezialitäten. Jedes Essen beim Griechen um die Ecke ist wahrscheinlich besser. Die ersten beiden Tage gab nicht einmal Buffet. Es wurde einem das Essen auf den Tisch gestellt, eine Auswahl hatten wir nicht.Auch als wir uns ab dem dritten Tag mittags und abends am Buffet laben konnten, waren die Gesichter der Gäste nicht freudiger, denn die Gerichte waren teilweise undefinierbar. Für Hähnchenfans war das Buffet allerdings ein Eldorado. Am vierten Tag gab es sogar ein Salatbuffet. Sehr wichtig war auch der Aushang, dass es nicht geschätzt würde, wenn man Lebensmittel oder Getränke aus dem Speiseberech nehme. Die ersten beiden Tage war auch nur die Hauptbar geöffnet. Das bedeutete, dass man für jedes Glas Wasser 82 Stufen hinauf und wieder hinunter musste. Wasserflaschen (1 Liter) konnte man aber für 2,20 Euro kaufen. Es war daher ein freudiges Ereignis als am dritten Tag die Poolbar (11 - 18 Uhr) öffnete. Die angepriesenen Snacks in der Zeit von 11 - 15.30 Uhr bestanden aus trockenen Milchbrötchen, die mit Wurst und Käse belegt waren. Das Frühstück konnte man völlig knicken. Am Eingang des Speisesaals konnte man sich von den dort liegenden Baguettes (teilweise vom Vortag)Scheiben abschneiden. Ansonsten war alles sehr verstreut angesiedelt. Neben den drei gleichschmeckenden Sorten Wurst gab es noch eine sorte Käse, drei undefinierbar schmeckende Marmeladesorten, Honig und Frühstückszerealien über die man Milch aus Dosen schütten konnte. Oh Wunder, am Ostersonntag und -montag stand noch ein Korb mit gefärbten Eiern dort. Am vorletzten Tag konnte sich der Küchenchef sogar auf Rühr- und Spiegeleiern und Tomaten einlassen. Das "Highlight" war allerdings der Nachmittags-Kaffee mit Kuchen. In den ersten drei Tagen wurde dieser in Glaskaraffen serviert, dazu wurden trockene Kekse gereicht. Am vierten Tag wurde dann ein Kaffeeautomat aufgestellt, so dass wir doch noch auf den Genuss eines heißen Kaffees kamen. Außer zum Frühstück und am Nachmittag konnte man allerdings keinen Kaffee im Hotel bekommen. Was hätte ich für einen schönen griechischen Kaffee nach dem Essen gegeben!


    Service
  • Schlecht
  • Das Personal war freundlich und sprach deutsch oder zumindestens englisch. Außerhalb der Öffnungszeiten der Bar war es nicht möglich Getränke zu bekommen, außer man setzte sich dem Weg in den Ort aus. Die Zimmer wurden täglich gereinigt. Es fand keinerlei Animation im Hotel statt. Für 3 Euro die Stunde hätte man den Computer nutzen können, ging allerdings nicht, da dieser von morgens bis spät am Abend von einem jungen Mann belegt war. Am dritten Tag stellte sich heraus, dass das der Animateur war. Für Billiard bezahlten wir 1,50 Euro pro Spiel, Tischtennis konnte kostenlos gespielt werden.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Das Hotel liegt ca. 25 km von Heraklion entfernt. Die Gegend und der Ausblick sind wirklich wunderschön, allerdings kann man das Meer nur sehen. Der kleine Strand unterhalb des Hotels liegt wahrscheinlich wirklich nur 250 m (Luftlinie) entfernt, allerdings gilt auch hier: Bergwertung!Auf dem Rückweg platzen fast die Waden und ein Sauerstoff-zelt wäre angebracht. Für Familien mit Kindern eine Tortour. Es soll einen Shuttlebus zu diesem gegeben haben, den wir allerdings nicht gesehen haben (3 mal täglich und zu unmöglichen Zeiten) Eine weitere Badebucht befindet sich auf dem Weg nach Aghia Pelaghia, allerdings sind auch hier Höhenunterschiede zu bewältigen. Der Strand im Ort ist etwas länger jedoch nur ca. 3-4 m breit, so dass man teilweise das Gefühl hat, man liegt in einer der an der "Promenade" befindlichen Tavernen. Positiv ist wirklich die ruhige Lage des Hotels, wenn man nicht wirklich etwas erleben will.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Liegen (kostenlos) waren am Pool ausreichend vorhanden. Bei ca. 40 Gästen in dieser Woche war dass aber auch nicht das Problem. Für Unterhaltung und Gelächter sorgten wir selbst.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im April 2004
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Birgit
    Alter:41-45
    Bewertungen:4