Ein Luxusbunker ohne wirklichen Luxus. Der architektonisch erhaltene historische Kern überzeugt, nur leider hat nur eine potentielle Hand voll Bewohnern etwas davon, nämlich diejenigen die sich ab Juniorsuite aufwärts einen Übernachtungspreis von mehr als 500 Euro pro Nacht leisten können. Ansonsten ein Haus mit super Lage und genialem Blick auf die Altstadt. Schön, wenn man sich ihn mit fast 30 Euro Aufschlag pro Nacht für Zimmer zur Elbseite auch leisten kann. Der Blick auf die andere Seite ist Fernverkehrsstrasse mit Plattenbauanschluss (Ausnahme das japanische Palais am Fuß des Hauses). Auf diesen Ausblick stellt man sich ja ein, wenn man in der Standardkategorie ein DZ gebucht hat, aber auch darauf, dass dementsprechend - auch bei gerade mal 23 Grad Außentemperatur am Tag - die Klimaanlage funktioniert od. zumind. Abends die noch frühlingskühle Nachtluft nach Innen pustet in den aufgeheizten Neubaubunkerteil des Hauses hinein. Antwort auf Anfrage; Geht nicht- gibts nicht! Deshalb Fenster (sofern es geht - Mittelfenster aus Sicherheitsgründen nicht zu öffnen!)auf und Strassenlärm rein. Das war Punkt 1. Punkt 2: Connecting doors zu Zimmern wildfremder Gäste sind auch keine wirklichen Zimmer, sondern Besenkammern, wenn man nicht bewußt für eine Vierergemeinschaft diese Variante bucht!). Punkt 3: Kleiderschränke deren Schiebetüren aus den Angeln fallen und deren Innenflächen kein Staubtuch zu Gesicht bekommen. Folge: Bitte um Reparatur innerhalb eines Ausflugs von 5 Stunden. Sind zurück- nichts passiert!? Antwort: Das Problem haben wir im ganzen Haus. Wie schön, aber was hilft mir das mit meinen Reiseklamotten im Zimmer verteilt? Alternative: Kostenlose Aufbuchung in jene obig erwähnte höhere Zimmerkategorie mit Blick zur Elbseite. Nett, aber dafür einen kaputten Zimmersafe. Erneut bitte um Reparatur: Nach 24 Stunden, wie immer nix. Folge: Rezeptionssafe nutzen und wegen jedem Sch... immer dessen Öffnung quittieren. Das war hier Punkt 1. Punkt 2: das ursprünglich gebuchte Doppelbett gabs nat. nicht mehr. Zwangsläufig eine ´Unart´ des kulturellen amerik. und jap. Pietismus; Twinbettnachtruhe als Paar, was ich bei Buchung extra vermieden haben wollte. Punkt 3: Wenn Seife im Wellnessbereich in Benutzung, gibts mal eben KEIN neues Stück aufs Zimmer. Punkt 4: In den Zimmern und allen Gängen sind Tapeten beschädigt, riesige Kratzer drin, zum Teil handbreit von der Wand abgelöste Tapete. Das ist Jugendherbergsniveau. In den Lobbytoiletten lächelt einen die frische Spachtelmasse mitten im Marmorlook an. Hats zur Politur und Dekoranpassung nicht gereicht? Punkt 5: Das völlig überteuerte Frühstück (21 Euro pro Person) ist ein Desaster. Auswahl nur in 100 verschiedenen dauerkonservierbaren Muslisorten und Marmeldadensorten und ein weich gekochtes Frühstücksei gehört zur höheren Kochkunst, nach drei Versuchen noch immer nicht gelungen. Letzter Punkt führt zum Fazit: Ohne Drängen und Beanstandungen kommt keine Geste seitens der Hotelführung (z. B. Früchstück geht aufs Haus, oder wir kommen ihn mit 10% Buchungsnachlass entgegen - bei Buchung über einen Reiseveranstalter wären die Übernachtungen sogar 30% günstiger!). Erst ein Gespräch nach endlosen Kleinigkeitsärgernissen mit der stellvertr. Geschäftsführung scheint Einsicht zu signalisierien. Doch Irrtum. Statt der 10 Euro Nachlass für jede der drei gebuchten Nächte gibts nur zwei Nächte Nachlass. Alles was übrig bleibt ist, dass der versprochene "WOW"- Effekt beim Frühstück, den die Gäste angeblich erleben würden, wirklich eintritt. Allerdings im negativen Sinn- "Wow", ist das unbegründet teuer! Bei Mängeln an der Unterbringung bietet das Haus Keine! adäquate Alternativunterbringung zumind. nicht ohne erhebliche anderweitige Einschränkungen (faulige Äppel gegen faulige Birnen). Am Ende zahlt man frustriert und enttäuscht einen Fünf- Sterne- Standard, der bestenfalls ein Drei- Sterne- Standard ist. Da hilft auch nicht das überaus bemühte und noch so freundliche und gedrillte Personal, wenn eine amerikanische Wucherkette nur auf Gewinnmaximierung aus ist (15 Euro für einen Tag Internetzugang, 21 Euro zusätzlich für maues Früchstück, 3, 50 Euro für einen simplen Kaffee in der Hauscafebar). Das einzige was wirklich funktioniert und exzellent ist und etwas entschädigt, ist der unveränderte Wellnessbereich aus dem alten DDR- Erbe. Sehr schade, wie das älteste und eines der prestigeträchtigsten Häuser der Stadt so runtergewirtschaftet werden kann... Nehmen sie sich eine gute Porion gute Laune mit, vor allem wenn alles andere drum herum (Stadt, Wetter, Menschen) nahezu perfekt ist, erleben sie die Enttäuschhung gerade da, wo sie die meiste Perfektion erwarten, weil sie diese genau dort erfahren, denn sie wollten sich ja vielleicht etwas sehr gutes gönnen!?
s. o.
s. o. und alles mittleres Niveau und extrem amerikanisiert. ...
s. o.
Super Lage mit genialen Blick auf die Altstadt. Schön, wenn man sich ihn mit fast 30 Euro Aufschlag pro Nacht leisten kann. Nur gute 500 Meter über die Brücke bis ins Altstadtzentrum. Ansonsten alles aus dem Dienstleistungsangebot wucherisch teuer und größtenteils keine Leistung. Einkaufsmeile direkt vor der Tür. Aber wer macht zum Shopping in Dresden Urlaub?
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Das einzige was wirklich funktioniert und exzellent ist und etwas entschädigt, ist der unveränderte Wellnessbereich aus dem alten DDR- Erbe. Sehr schade, wie das älteste und eines der prestigeträchtigsten Häuser der Stadt so runtergewirtschaftet werden kann...
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1-3 Tage im April 2008 |
| Reisegrund: | Stadt |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Chris |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 1 |


