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Melanie (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • März 2008 • 2 Wochen • Strand
Wir fahren nicht mehr hin!
2,9 / 6

Allgemein

Also gegen das Hotel an sich gibts nix zu meckern. Es ist eine wunderschöne Anlage, traumhaft bepflanzt, Tiermagnet (Katzen, Vögel) und riesengroß. Die Gebäude sind in einem guten Zustand, nett eingerichtet, es ist alles da was man braucht (Arzt, Bank, Basar, Bars, Disko usw). Es wuseln die ganze Zeit Gärtner und anderes Personal rum, die die Anlage sauber halten. Jede Ettage hat seinen eigenen Zimmerservice, den man schnell gut kennt. Die Zimmer sind ausreichend eingerichtet und in einem recht guten Zustand - das Bad bzw die Dusche war nicht so toll. Behindertengerecht ist es aber meiner Meinung nach nicht, alles ist sehr weit verstreut und meist über Treppen zu erreichen. Für Kinder gibt es eine Art Kindergarten mit Betreuung und eigenem Pool. Für Sportbegeisterte gibts einen Fitnessraum und zwei Tennisplätze, sowei Beachvolleyball am Strand. Die Möglichkeit sich Massieren zu lassen oder auch andere Wellnessangebote zu heftigen Preisen kann man nutzen. Was die Gäste betrifft, so waren es zu ca. 50 % Russen, 20 % Niederländer, 20 % Deutsche und die restlichen 10 % Engländer. Es war soweit kein Problem, nur beim Essen gab es wohl keine Gnade - mehrmals gab es Geschupse, Geschimpfe und die Angst nicht genug ab zu bekommen war ständig bei der Mehrzahl der Gäste spürbar! Grausam! Also bei einem Ausflug haben wir gehört, dass das La Pacha und das Giftun Hotel ganz schön sein sollen - ist aber jeweils direkt an den Haupteinkaufsstraßen. Handy Erreichbarkeit ist kein Problem - weiß allerdings noch nicht wie heftig die Kosten sind. Im Hotel gibt es eine Telefonzelle die mächtig schluckt und über die Rezeption kann man sich verbinden lassen, soll aber laut Reiseleitung viel teurer als Handy sein. Wir waren jetzt von Ende März bis Anfang April dort und wir hatten 36 - 40 Grad - vier Tage war es aber extrem windig. Magen- Darmprobleme sind glaub ich jedem sicher - deutsche Mittel helfen da rein garnicht. Oben an der Straße gibts ne Apotheke, da gibts Tabletten, die direkt helfen (kosten ca. 2 €). Wie gesagt Wasserschuhe sind da fast schon Pflicht, kann man dort aber auch überall kaufen. Nehmen Sie sich ausreichend Sonnenmilch und Aftersun mit, denn das ist dort richtig teuer, knapp 10 € für eine kleine Flasche - da macht ein Sonnenbrand schnell arm. Ansonsten würde ich Ihnen nur empfehlen entweder nur eine Woche zu buchen oder ganz wo anders hinzufahren - wir werden jedenfalls nie wieder kommen. Ach und noch eins, Mädels allein müssen taff und konsequent sein, denn man wird permanent angemacht, angequatscht und teilweise auch angegrabscht. Ich war froh meinen Freund dabei zu haben, der da ordentlich gebremst hat, denn erstmal sehen die Araber da auch kein Hinderniss drin - wirklich heftig. Und wenn man dann weggehen will kommen dann derbe Sprüche. Also Gastfreundschaft gibts dort nur gegen Öffnung des Portmonaises. Schade ums schöne Geld!


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Das Zimmer war ausreichend ausgestattet. Die Duschaufhängung defekt, das Wasser gelb und der Fernseher immer kaputt. Der Zimmerservice hat bereits ab 8 Uhr die Türen abgeklappert wo keine Schilder (nicht stören) dran hingen - es wurde also geklingelt und geklopft und bei nicht reagieren, hatte man die Herren neben dem Bett stehen. Also Schlüssel ins Schloss stecken und mit den Handtuchkarten für Strom sorgen - kleiner Tipp. Problem ist aber auch - die ach so witzigen Gäste drehen auf ihrem nächtlichen Gang auf s eigene Zimmer die Schildchen um und geben somit dem Zimmerservice grünes Licht zum Saubermachen - also wird trotzdem geklingelt und geklopft und ein ausschlafen ist nicht möglich. Schön ist auch das um ca 4 Uhr morgens über die Lautsprecheranlagen der benachbarten Moscheen die Gebete zu hören sind und wer über keinen all zu festen Schlaf verfügt, steht dann senkrecht im Bett. Aber man gewöhnt sich ja an alles, irgendwann hört man es nicht mehr. Genauso wie das Dauerhupen der Autos auf der Hauptstraße. Wer Fernseh kucken möchte, muss sich auf ARD, RTL und VOX beschränken (wenn der Fernseher auch geht). Ansonsten war es ok. Immer dran denken, man ist nicht in Deutschland.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Also eine Woche überlebt man, dank der Ausweichmöglichkeiten auf die ich gleich noch komme, aber zwei Wochen sind die Hölle. Wir waren zwei Wochen dort und das Heimweh steigt Tag für Tag. Es gibt jeden Tag das Gleiche. Frühstück: French Toast, Pancakes, Bohnen, Würstchen, Kartoffeln und Ei - außerdem Quark, Obstsalat, drei Sorten Marmelade, Honig, zwei Sorten Wurst und Käse, geschmacksneutrale Kellogs, Eckel Kaffee, Tee und eine Art Saft - dazu Brot, Matscheminibrötchen und süße Teilchen. Klingt zwar nach viel, aber 3/4 schmeckt nicht. Mittagessen/Abendessen: jeweils immer das Gleiche: Huhn, panierter Fisch, Rindergulasch, Reis, Gemüse, Kartoffeln, einige merkwürdige Salatkreationen und Brot - außerdem zwei Showkochstationen, heißt dort aber nur der Koch steht dahinter und tut es einem auf den Teller legen - das war jedoch meist sogar ganz ok. Doch jeden Tag das Gleiche und das zweimal am Tag kommt einem recht schnell aus den Ohren. Der Nachtisch sah immer super aus, nur geschmeckt haben nur die Kuchen und Kekse - mit Pudding kochen hat man es da wohl nicht so. Ansonsten gibt es (Gott sei Dank) noch zwei Ausweichmöglichkeiten: es gibt eine Pizzaria im Hotel, dort schmeckt es sogar ziemlich gut und man bekommt pro Person 30 Ägypt. Pfung gutgeschrieben - also z. B. eine Vorspeise, zwei Pizzas und zwei Cola kosten einen dann grade mal 4 - 5 €. Das zweite ist die Villa Kunterbunt, das Hotel selbst macht dafür leider keine Reklame, deshalb haben wir leider erst in der zweiten Woche durch Flyer erfahren, die jemand am Strand verteilte. Die Villa Kunterbunt auch Bordiehns Restaurant genannt ist direkt im Basar vorm Hotel, es gehört Deutschen und das Ambiente dort ist einfach gemütlich. Alle dort sind sehr nett und hilfsbereit. Man sollte unbedingt Tisch reservieren, da es vorallem wenn Veranstaltungen wie Bauchtanz, Orientalische Abende usw sind, es sehr voll wird. Der Hit ist es gibt eine Extramenükarte für Azur All Inklusive Gäste, dort kann man zwischen jeweils 5 Vor-, Haupt- und Nachspeisen wählen (eine besser als die Andere) und man zahlt lediglich die Getränke. Wahnsinn! Man kann natürlich auch al la carte essen, dann muss man aber alles zahlen - lohnt sich aber auch. So hat man wenigstens eine Chance auch mal Fisch zu essen. Der Hit ist nämlich am Roten Meer gibts keine Fischrestaurants - ist mir unbegreiflich. Naja, also meine Empfehlung: nicht jeden Tag das Gleiche essen. Was die Hygiene in den Restaurants betrifft, sollte man es zwar nicht mit Deutschland vergleichen, aber es ist ok und man ist dort sehr bemüht. Die Atmosphäre ist durch den Futterneid sehr gewöhnungsbedürftig. Das Abendessen wurde meist draußen am Pool aufgebaut (sehr schön) und der Rest findet in den 4 Restaurants statt - draußen gibts nur wenige Tische, die schnell belegt sind. Und drinnen hat es eher Kantinenstimmung und man möchte nicht lange sitzen bleiben. Trinkgelder sind freiwillig und können dort in Boxen geworfen werden. Die verschiedenen Bars waren auch recht unterschiedlich - an der Billiardbar dauerte es immer recht lange, in der Disko war es eigentlich immer gut, am Pool wurde man angebaggert ohne Ende, an der Marinabar war es auch ok nur leider nicht all zu sauber, genauso wie an den Lagunen - zwar nette Kellner, aber nicht sehr sauber. Alles in allem ist aber das reine All Inklusive Angebot nicht einem 4 Sterne Hotel entsprechend und wird selbst bei Leuten ohne Ansprüche schwer enttäuscht.


    Service
  • Eher schlecht
  • Mit Englisch alles kein Problem, Deutsch funktioniert nur teilweise - ein Mischmasch aus Beidem geht auch. Freundlich waren soweit eigentlich alle, nur die Anmachen der Kellner wurden ziemlich lästig. Mit ein bisschen Trinkgeld hat man den Zimmerservice schnell auf seiner Seite und bekommt sogar Handtuchfiguren gebaut und Extrawünsche erfüllt. Hilfsbereit sind eigentlich auch alle, nur sehr eilig hat es dort keiner.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Je nach dem wo man sein Zimmer hat, können die Wege zum Strand oder zum Pool schon weit sein, aber es war ok. Direkt am Hotel gab es einen kleinen Basar mit einigen Geschäften und der Villa Kunterbund auch Bordiehns Restaurant genannt - das absolute Highlight in dem Urlaub und absolut empfehlenswert. Die direkten Nachbarhotels sind so nicht bemerkbar. Der Transfer zum Flughafen dauert höchstens 15 Minuten. Ausflugsmöglichkeiten sollte man über die Reiseführung bzw. direkt im Hotel buchen, da ich empfehlen würde nur in der Gruppe Hurghada zu erkunden. Man kann zwar mit dem Taxi nach Sakala oder Neustadt fahren, aber die Taxifahrer haben alle einen knall und wollen nur die Touris abzocken - richtig heftig, uns hat ein Taxifahrer im Taxi festgehalten, weil wir nicht den Wucherpreis zahlen wollten. Also ich empfehle unbedingt Gruppenausflüge oder den Limousinenservice im Hotel (da wartet der Fahrer vor Ort auf einen). Ansonsten ist man schon sehr auf das Hotel angewiesen - Unterhaltung hält sich wirklich in Grenzen - für junge Leute also nur Erholung möglich.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Tennis, Volleyball, Fitness, Billiard, Wassersport, Wellness, Disco, Show-Bühne, Basar, Tagungsräume, Internetcafe, Kinderclub, Spielplatz, Swimmingpool, Kinderpool, Poolbar, Strandbar alles vorhanden. Also Ausstattung gibt es nix zu meckern. Allerdings ist man doch sehr auf sich allein gestellt. Die Animation bietet zwar Sport an, aber nur über Lautsprecherdurchsage - angesprochen wurde man nicht. Abends um 21 Uhr wurde entweder ein Musical interpretiert oder ein Tanzabend veranstaltet - beides nicht sehr prickelnd und schlecht besucht. In der Disco war vor 23 Uhr nix los und spätestens um 2 war sie auch schon wieder leer. Ein Partyurlaub erwartet einen dort also nicht. Am Stran sind genügend Liegen vorhanden, nur leider ist der Strand in meinen Augen kein Strand, sondern hat eher Baggersee Feeling. In den Lagunen ist das Wasser sehr trüb, man gelangt über Steine ins Wasser und auch im Wasser herrscht wirklich Verletzungsgefahr. Hinten am Riff gelangt man nur über verrostete Leitern ins Wasser und ist dann quasi direkt bei den Fischen und leider auch Quallen. Man sollte egal wie Wasserschuhe tragen.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im März 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Melanie
    Alter:26-30
    Bewertungen:1