Sehr großes Hotel mit nettem Ambiente, freundlichem Personal, allem was man im Urlaub braucht. Weitläufige Anlage, aber alles gut erreichbar ohne unendliche Fußmärsche. Nicht neu, aber recht gut gepflegt, 2 Stockwerke in den Wohntrakten, 1 Obergeschoss in der restlichen Anlage (Rezeption, Restaurants, Bars etc.). Alles sauber, viel Personal. All inclusive wirklich gelebt, weil mit Getränken auf dem Zimmer, Cocktails und was die Bar sonst so hergibt. Behindertengerecht. Alle Nationalitäten (neben Deutschen auch Dänen, Norweger, Engländer, Holländer, Franzosen, Russen, Araber - alle waren während unserer Zeit da). Der Komplex war durchaus familienfreundlich gestaltet, die Animation nicht zu aufdringlich. Bordien's Restaurant (Villa Kunterbunt) direkt in der Nachbarschaft ist wirklich zu empfehlen. Wir waren in den 2 Wochen 3x da. 2x das Menü für die All Inclusive-Gäste des Arabia, bei dem wir nur die Getränke zahlen mussten (2, 5 EUR für 2 ägyptische Weizen), und 1x Kamelfleisch mit pro Nase 30 Pfund angerechnet. Der Abend hat uns dann keine 20 EUR für 2 Personen gekostet. Telefoniert haben wir nicht, SMS recht wenig, jeden 2. Tag Internet und Kommunikation über E-Mail. 15 min. 4 Pfund=0, 50 EUR.
Zimmer waren sehr schön eingerichtet und wirklich groß. Fernseher mit 6 deutschen Programmen, Bad mit Wanne, Waschbecken mit großer Ablagefläche rundum. Roomservice ordentlich 2 Betten mit 1, 20 m Breite, klassische südländische Art mit 2 Bettlaken und den obligatorischen Decken. Uns war es etwas zu kalt, und wir bekamen selbstverständlich 2 weitere Decken dazu. Die Klimaanlage fungierte dann als Heizung, was in der ersten Woche recht angenehm war. Der Safe war leider nicht im Zimmer, aber an der Rezeption waren Schließfächer, die den selben Zwecke erfüllten. Wir hatten unsere Handies, IPOD, Portemonnaies, Camera etc. auf dem Zimmer, nix wurde gestohlen. Gebucht hatten wir seitlichen Meerblick, das sah auch gut aus. Es gibt einige Zimmer, die nach hinten raus sind oder unten direkt zum Pool liegen. Da hatten wir es schon schöner.
Sehr schön fanden wir die verschiedenen Räume für den Haupt-Speisesaal - will sagen: Statt eines Riesen-Restaurants gab es 4 verschiedene Räume, in denen zwar dasselbe serviert wurde, aber durch die kleineren Räume war es deutlich gemütlicher. Die Tischdecken waren gelegentlich vom Vorgänger noch schmutzig, die Bekleidung des Personals war ebenfalls nicht maßgeschneidert und sowohl salopp (Polo-Shirts oder Sweatshirts) als auch nicht immer perfekt sauber. Das Essen war nicht top, aber wir sind immer satt geworden. Es gab kein Schweinefleisch (eigentlich logisch für ein Arabisches Hotel), somit auch keinen Frühstückspeck oder Schinken etc. aber immer morgens Eier in allen Variationen, frisch von 2 Köchen zubereitet. Es gab immer Salate, sehr leckere Suppen, ganz tolles frisches offensichtlich selbstgebackenes Brot, sowohl Körner- als auch Weißbrot. Mehrere Sorten Hartkäse, aber eigentlich nichts richtig exquisites. Ganz tolle Kuchen und Puddings, auch immer frisches Obst. Der Geschmack und die Zubereitung der Speisen war jetzt nicht gerade typisch deutsch.. . Mittags an der Marina frische Pizza nach Wunsch zusammengestellt, ebenso Buffet, Salate, Kuchen. Kaffee war nicht so toll, standardmäßiger Filterkaffee aus Riesen-Vorratskübeln. Capuccino oder Espresso nur ganz selten, wenn die Maschinen mal funktionierten. Aber sonst alle Getränke, die wir uns wünschten. Jeden Tag auch alkoholischen oder antialk. Punsch. Abenso rund 6 Alk. Cocktails und 4 ohne. Ouzo, Whisky, Gin, Vodka, Brandy, Rum - alles Ägyptische Produktion. Wir haben viel Ouzo getrunken, der schmeckte eigentlich genauso gut wie in Griechenland. Tip: Cocktail Iced Boat bei Emad in der Piano-Bar. Generell haben wir den Tip beherzigt, nach dem Abendessen ein bis zwei Ouzos zu trinken. Wir hatten jedenfalls keine Probleme mit "Montezumas Rache". Übrigens: Ein Ouzo ist da rund 0, 05 bis 0, 1 Liter, da ist keiner geizig!
Sehr freundliches Personal, nicht aufdringlich. Für das Trinkgeld waren überall Holzkisten aufgestellt. Also war es nicht nötig, ständig Geld dabei zu haben. Zimmerreinigung war stets ordentlich, wir haben alle 2-3 Tage rund 10 Pfund hingelegt. Das Restaurant hat am Schluss Geld in die Box bekommen und unsere Lieblingsbar "Pianobar" auch mal zusätzlich zwischendurch. Wir sind mit Englisch überall super zurecht gekommen, aber deutsch wird ebenfalls sehr häufig verstanden.
Das Hotel liegt direkt am Meer und hat mit der Marina einen direkten Zugang zum hauseigenen Riff. Links und rechts davon Lagunen, die ebenfalls zum Schwimmen und Schnorcheln gut geeignet sind. Sehr schön ist die Lage im Ort Hurghada: Sowohl links als auch rechts kann man zu Fuß bis zum nächsten Ort laufen. Wir haben es allerdings anders gemacht: Mit dem Taxi zum Ort fahren lassen - dann weiß man, wo man zurücklaufen kann. Kosten mit dem Taxi nach Sekala (links) oder Le Dahar (rechts) jeweils 10 Pfund (1, 25 EUR). In der Nachbarschaft Einkauf- und Bummelmöglichkeiten, direkt angeschlossen die Nachbarhotels Bel Air (im All Inclusive enthalten) und Arabella. Alles schön zum Spazieren gehen. Ebenso der Hafen für die Tauchboote, der beim Arabella liegt. Transfer zum Flughafen unter 1/2 Stunde. Viele Ausflugsmöglichkeiten, von denen wir keine genutzt haben, weil wir nächstes Jahr eine Nilkreuzfahrt planen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Vom Hotel aus angebotenen Sport haben wir nicht mitgemacht. Ganz toll ist aber die Möglichkeit fürs Schnorcheln. Das Hausriff ist sehr schön, wir waren allerdings wegen des teilweise sehr kalten Windes nicht jeden Tag im Meer. Das Meer war mit 22 Grad zwar nicht gerade kalt, aber nach 1/2 Stunde im Meer brauchten wir dann 3 Stunden Sonne um wieder warm zu werden. Tennisplätze haben wir gesehen, ebenso einige Billard-Tische. Ein Fitness-Center ist ebenfalls angeschlossen, aber die Maschinen waren nicht so einladend. Das Ambiente erinnerte mehr an ein Kellerstudio. Sonnenbetten waren ausreichend vorhanden, kostenlose Handtücher dafür gab es auch. Der Sandstrand ist recht klein, aber ins Wasser sind wir direkt am Riff über Leitern "ins Tiefe" gestiegen. Verleih von Schnorchel, Brille und Flossen vor Ort. Wir hatten unser eigenes Equipment mit. Der Pool war nicht gerade warm, aber im Nachbarhotel Bel-Air gab es einen mit 30 Grad.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Februar 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Udo & Monika |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 3 |


