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Jörg & Susi (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • April 2009 • 1 Woche • Strand
Eingeschränkt empfehlenswert
3,5 / 6

Allgemein

Eine von der Zimmerzahl her relativ große Anlage, schon etwas älteren Baujahrs. Die Zimmer befinden sich in zwei von einander getrennten hufeisenförmigen Trakten mit jeweils drei Etagen. Jeder Trakt umschließt eine künstliche Lagune, an welcher mittig eine Strandbar steht. Dort, ca 30 m. breit, ist auch der einzige Sandstrand in den Lagunen. Die Seiten sind mit großen Steinen gepflastert, hier sind Badeschuhe angebracht. Zwei weitere Strandabschnitte, welche diese Bezeichnung verdienen, befinden sich links und rechts der künstlich aufgeschütteten Mole, welche zur Badeinsel und Marinabar führt. Auf Grund der Bauweise ergeben sich je nach Lage des Zimmers teils recht weite Wege, entweder zur Lobby und den Speisesäalen oder zur Badeinsel. (Ich habe einen Lageplan als Bild Nr. 1 hochgeladen - Bitte keine Maßstabsgetreue Darstellung erwarten.) Wir hatten AI gebucht und keinerlei Probleme mit dem Magen, allerdings sind wir eh immer etwas vorsichtig und verzichten auf Eiswürfel, Salate und Dressings mit Milch/Mayo. Die Gästestruktur war recht gemischt, viele deutschsprachige Urlauber, einige Italiener und ca 30% russischsprachig. Nun gut, die jungen Leute waren schon mal etwas lauter, aber ansonsten keine Auffälligkeiten, weder in den Restaurants, noch am Meer. Für den Pool können wir nicht sprechen, da wir ja ans Meer wollten. Was uns am meisten störte war, dass man keine "lauschigen" Plätze finden konnte. Am Nachmittag und Abend spielte sich alles rund um den Pool und in der stickigen Lobby ab, nirgends konnte man sich gemütlich hinsetzen und einfach nur den Abend geniessen, in Ruhe Karten spielen oder ähnliches. Für einen Aufenthalt von einer Woche mag es ja gehen, länger hätten wir dort nicht bleiben wollen, doch da wir mit unseren Eltern gefahren sind und somit Kompromisse bei der Lage und dem Preis eingehen mussten, war uns bereits im Vorfeld klar, dass dies Hotel nicht mit dem Coraya Beach Resort in Marsa Alam (Bewertung siehe dort) zu vergleichen war. Achso, das Korallenriff, mit dem im Katalog so vollmundig geworben wird ist nur etwas für die Leute, die das Rote Meer nicht kennen - Unsere Empfehlung Anstelle der Schnorchelfahrt, die von den Reiseveranstaltern angeboten wird, für kleines Geld ( 11, 00€) mit dem Tauchboot mitfahren und dort schnorcheln. Alles wesentlich entspannter und wenn man will kann man an Bord auch noch Mittag essen (30, 00 ägyptisch Pfund)


Zimmer
  • Eher gut
  • Wir hatten ein Zimmer (266A) im A-Block in der ersten Etage mit Blick auf die Lagune und genau neben einer Treppe. Meine Frau wäre am liebsten sofort umgedreht und hätte ein anderes Zimmer verlangt, aber erstaunlicher Weise war es doch recht ruhig. Die Zimmer sind schon fast zu groß und wirken durch ihre doch recht spärliche Möblierung noch größer. Unser Zimmer hatte ein Doppelbett, welches meistens recht lautstark knarrte, kein Wunder, gab es doch an Stelle des Lattenrostes lediglich einige lose eingelegte Bretter ( Die Einzelbetten unserer Eltern waren aber genauso gebaut). An Stelle einer Minibar hatten wir einen vollwertigen Kühlschrank, in dem sich die Flasche Wasser und die beiden kleinen ( nicht mal 0, 2ltr.) Softdrinks recht armselig ausnahmen. Ein Problem ist der Wasserdruck.- abgesehen davon, dass dieser eh recht gering ist, wurden Handbrausen mit Wasserspareinsätzen zusätzlich zu Wasserspareinsätzen an den Armaturen installiert mit der Folge, dass man sich beim Duschen wie in einem leichten Nieselregen vorkam. In den Zimmern sind entgegen der Katalogbeschreibung Safes im Schrank, die aber auch nur das Allernötigste fassen. Kaffeemaschine, löslicher Kaffee, Tee stehen ebenfalls zur Verfügung. Im Bad ein fest installierter Fön. Im Fernseher vier oder fünf deutschsprachige Programme.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Ausser den Frühstückrestaurants vor der Lobby (nur hier konnte man ein richtiges Frühstück bekommen) gab es nur noch die "Marina"-Bar, das Beach Restaurant. Dort und an der Poolbar bekam man auch ein Spätaufsteher -Frühstück bis 11. 30 Uhr. Mittags und Abends wurde im vorderen Poolbereich ein Büffet aufgebaut und man konnte sich dann mit dem vollen Teller durch die Menschen zu seinem Tisch drängeln. Wir sind Mittags fast immer in der Marina-Bar essen gewesen, hier hakte es zwar etwas an der Sauberkeit auf den Tischen ( manche Urlauber sind der Meinung, sie können den Tisch wie bei Schweins hinterlassen), dafür war es nicht so voll und man hatte zusätzlich die Möglichkeit, sich auch eine Pizza frisch backen zu lassen. Zum Abendessen sind wir lieber wieder ins Frühstücksrestaurant gegangen, es war dort einfach von der Atmosphäre angenemer. Aber egal, wo man gegessen hat, im grossen gab es überall das Gleiche, relativ europäisch gewürzt und meist recht wohlschmeckend. Es besteht die Möglichkeit gegen Aufpreis beim Italiener direkt im Hotel zu Essen oder als Alternative die Villa "Kunterbunt" zu besuchen. Dort, im Restaurant Bordiehn, kann man sehr gut Essen, an manchen Abenden mit Life-Programm und bei bestimmten Gerichten wird das AI des Hotel angerechnet, so dass man nur Getränke zu zahlen hat (ein Bier 0, 5 - 2, 00€). Bordiehn hat auch ein weiteres Restaurant in Hurgadha eröffnet, ich glaube man wird da sogar kostenlos abgeholt und wieder ins Hotel gebracht - Man findet bei Anreise auch eine Ausgabe der "Bordiehn`s Gazette" im Zimmer vor, dort steht viel Wissenswertes drin.


    Service
  • Gut
  • Alle Angestellten mit denen wir zu tun hattenwaren freundlich und zuvorkommend, wir haben wärend unserer Woche Aufenthalt kein böses oder grimmiges Gesicht gesehen. Deutsch wurde nur von wenigen gesprochen, mit englisch kam man aber immer weiter. Die Zimmerreinigung war o. k. Trotz AI sind Trinkgelder immer und überall gern gesehen, mittlerweile hat der Euro den Dollar als Trinkgeldwährung verdrängt - eigentlich zum Schaden der Urlauber - denn schließlich ist ein Dollar nur ca ,70€ wert.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Tja, die Lage... Wie bereits geschrieben sind die Wege innerhalb der Anlage je nach Zimmer recht weit. Zum Flughafen sind es keine 20 Minuten, Einkaufsmöglichkeiten finden sich sowohl auf dem Gelände des Azur-Resorts, als auch direkt an der Straße. ein Krankenhaus und mehre Apotheken sind in der direkten Nachbarschaft ( ist wichtig, da meist mitgebrachte Medis nicht gegen Durchfall helfen - die Bakterien können halt kein Deutsch ;-)) Wer will, kann in die Stadt fahren, die Sammeltaxis halten auf Handzeichen, man sollte aber zumindest genau wissen, wo man hin will oder ein reguläres Taxi nehmen - wichtig die Preise vor einsteigen erfragen bzw. verhandeln. Andere Ausflüge haben wir nicht gemacht - wir hatten vorher eine Woche Nilkreuzfahrt mit der MS Norma.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Zum Sport können und wollen wir hier nichts sagen, da wir keine Geräte oder Ähnliches genutzt hatten - aber die Liegen und teilweise die Auflagen sind uralt, entweder aus Stahlrohr oder so massiv aus Holz, dass man(n) sie kaum bewegen konnte - Vorsicht mit den Zehen!! Sehr schwach auch die kaum vorhandenen Duschen, um sich vom Salzwasser zu befreien. Was in der Woche unseres Aufenthaltes ganz schlimm war - Die Reserviererei der Liegen. Leider war der Wind relativ stark und kalt, so dass sich, zumindest auf der "Badeinsel" alle Leute auf der Lee-Seite drängelten. Direkt am Hotel"strand" waren zumindest Windschutzmatten vorhanden, warum es dies nicht auf dieser exponierten Insel gab blieb uns schleierhaft. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Strandlaken - ein oder zwei mal musste meine Frau erst protestieren, bevor man uns einigermassen vernünftige Tücher und nicht solche, durch die man schon hindurch gucken konnte, zur Verfügung stellte.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:1 Woche im April 2009
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Jörg & Susi
    Alter:41-45
    Bewertungen:7