Personal unfreundlich, Qualität des Essens unterirdisch, zu viele einheimische Gäste, ohne Bakschisch geht garnicht. Wenn wir nicht 6 von 14 Tagen zum Tauchen gewesen wären, wäre dieser Urlaub die reinste Enttäuschung geworden. Nach Aussage aller, bei denen wir uns vor Ort beschwert haben, liegt das Problem in dem sehr hohen Anteil einheimischer Gäste (~80 %), mir ist das als Erklärung für die Zustände im Hotel jedoch zu einfach. Es haben sich sehr viele deutsche Touristen heftig bei der Gästebetreuung des Hotels und ihren jeweiligen Reiseleitern über die Zustände beschwert.
Dieses Hotel verdient auch nach landesstandard niemals 4 Sterne ! Wir hatten ein sehr großes Familienzimmer mit Meerblick, das war es dann allerdings auch, was an Positivem berichtet werden kann. Da allerdings alle anderen Zimmer mindestens genauso schlimm aussahen wie unser eigenes, habe ich einen angebotenen Zimmerwechsel abgelehnt. Der Reinigungszustand war anfangs eine Zumutung, gereinigt wurde nur im direkt sichtbaren Bereich. Nach einer Beschwerde wurde dann zumindest einmal Grundrein gemacht und der tägliche Schmutzzuwachs war dann erträglich. Kritischer war allerdings, dass offensichtlich bei der Reinigung der Türstopper gelöst hatte und der Putzmann zwar den abgefallenen Stopper selbst entsorgt hat, allerdings dabei nicht daran gedacht hat, dass an dieser Stelle nun ein ca 1,5 cm, lange, schmutziger, rostiger Nagel direkt vor dem Eingang zur Dusche hervorstand. Mein Sohn ist natürlich hinein getreten und ich bin sehr froh, dass ich Sterilium und eine Cortisoncreme mitgenommen habe. So etwas ist schlicht inakzeptabel ! Diesbezüglich ist es schon beinahe nebensächlich, dass nur eine von den 2 Klimananlagen richtig funktionierte und einer der grossen Schränke auf Grund von oben eintropfendem Wasser nicht genutzt werden konnte. Glücklicherweise tropfte es allerdings nur, wenn irgendwo im Gebäude geduscht wurde, so dass wir zumindest ohne die nervenden Geräusche einschlafen konnten. Wertsachen sollte im übrigen im (kostenfreien) Hotelsafe weggeschlossen werden - das Türschloss wurde offensichtlich schon mehrfach problemlos ohne Schlüssel geöffnet und auch die Sicherung an den Balkontüren ist völlig marode. Im Gegensatz zu anderen Zimmern, die ich gesehen habe, war unsere Zutrittssicherung allerdings noch in einem guten Zustand. Last but not least: Die Elektronik war so, wie man es nach o.g. wohl vermuten kann. Lampen standen aus der Decke ab, offene Kabel waren zu sehen und der Fön funktioniert manchmal Ja und manchmal Nein ...
Auch hier gilt: Es wurde vieles zu wünschen offen gelassen ! (Um Schimpfworte zu vermeiden) Es gibt grundsätzlich vier AI-Restaurants, drei im Haupthaus (orientalisch, italienisch und international) und eines am Strand. Warum diese so genannt werden, hat sich mir im gesamten Urlaub allerdings nicht erschlossen, denn es gab in allen schlicht das Selbe (mal abgesehen von süssen Pfannekuchen um Orientalischen). Die Qualität des Essen ist sicher Geschmackssache, doch ich und meine Kinder hatte oft Mühe, überhaupt etwas zu finden, was wir essen mochten und viele andere Gäste haben sich ebenfalls beklagt. Nach Beschwerde haben wir dann für die letzen 6 Tage ein "Special Dinner" bekommen. Zum einen stellte sich dieses jedoch als das Event heraus, zu welchem wir so oder so täglich eine Einladung ins Zimmer bekommen haben und zum anderen ist die Auswahl auf 4 Gerichte beschränkt. Geschmeckt hat uns nur das Cordon Bleu und das hing uns nach dem 2ten Tag schon aus dem Halse hinaus. Erwähnenswert ist hierzu vielleicht noch der "Salat" - Dressing gab es offensichtlich nicht in diesem Hotel, als war es schlicht in Scheiben geschnittenen Rohkost. Wir haben uns dann in der Not damit geholfen, dass wir im nahen Supermarkt Wurst und Käse gekauft haben und uns (nach schriftlicher Zustimmung eines Hotelmanagers !) lediglich Brot mitgenommen haben. Das natürlich nicht unbedingt etwas, was man in einem AI-Urlaub erwartet, doch ich kann "Bastirma" und "Cheddar" empfehlen. Getränkemässig bekommt man hier die üblichen geringklassigen, einheimischen Produkte oder musste eben für höherwertige Qualität extra bezahlen.
Der Service im Hotel hat sehr vieles zu Wünschen offen gelassen ! (Um hier Schimpfworte zu vermeiden) Ohne Trinkgeld geht schon grundsätzlich garnichts und die Wahrscheinlichkeit, dass man von Personal eine patzige Antwort bekam war deutlich höher, als eine Lieferung der gewünschten Getränke - wir haben uns folglich unserer Sachen lieber selber geholt. Hierzu muss ich allerdings einschränken, dass in der zweiten Woche im "Beach Restaurant" Personal aus dem (geschlossenen) Nachbarhotel "Jasmine" eingesetzt wurde in dieses hat zu einer Verbesserung in diesem einen Restaurant geführt. Für den Rest des Personals, also Zimmerreinigung, Pool- und Wasserparkaufsicht und die Bedienungen in den Hauptrestaurants gilt oben gesagtes, wenig Positives.
Das Hotel liegt direkt am Meer, da gibt es nichts zu bemängeln, nach Hurghada braucht es mit dem Taxi ca. 15 min, Es gibt viellfälltige Anbote für Unternehmungen. Einen Stern ziehe ich dennoch ab, da das Hausriff leider nahezu tot ist und man beim Schnorcheln nicht wirklich etwas von der ansonsten schönen Unterwasserwelt Ägyptens bestaunen kann.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Die Freizeitangebote die zum Hotel gehören sind der Aquapark, Pool/Strand, "normale" Animation, ein Billiardsaal sowie eine Eisbahn nebst Bowlingbahn. Gebucht hatte ich das Hotel im Wesentlichen wegen des Aquaparks. Gerutscht sind wir allerdings nur ein mal und habe dann lieber verzichtet. Der Aquapark selbst , dass muss der Fairness halber gesagt werden, ist in einem wirklich guten Zustand. Die Parkaufsicht ist allerdings inakzeptabel und mit der hohen Anzahl an zudem sehr agressiv auftretenden Gästen schlicht überfordert. Bevor man Rutschen geht, muss man entweder eine Matte oder Reifen haben, diese wurden einem allerdings, wen man mal einen ergattert hatte, sehr schnell von Einheimischen aus der Hand gerissen und wir, speziell meine Kinder, haben lieber darauf verzichtet, sich körperlich dagegen zur Wehr zu setzen. Zu allem Überfluss kam dann noch hinzu, dass die wirklich guten Rutschen erst am 60 Kilo zugelassen waren und meine Kinder auch mit mir gemeinsam nicht Rutschen durften, Ich hätte es natürlich, wie andere auch, damit regeln können, dass ich der Aufsicht etwas Geld zustecke doch das ging mir gegen den Strich und wir haben dann für den Rest des Urlaubs einen Bogen um den Aquapark gemacht und uns am Pool aufgehalten. Apropos Pool: Wer nichts gegen im Pool schwimmendes Essen und Trinken einzuwenden hat, ist im Hauptpool gut aufgehoben. Zusätzlich fand ich persönlich es dann auch nicht so hygienisch, das die einheimische Damenwelt vollständig verschleiert und bekleidet im Pool unterwegs war. Wir waren jedenfalls sehr froh, dass nach massiven Beschwerden für die letzen Tage der Pool im Nachbarhotel nur für ausländische Touristen geöffnet wurde und sind dann nur noch dort gewesen. Für die letzten beiden Tage gab es dann sogar dort auch etwas zu trinken.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2016 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Michael |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 3 |
Sehr geehrte Gast vielen lieben Dank für ihr Feedback über unser Resort. Es ist immer gut zu erfahren in welchen Punkten wir uns verbessern können. Wir würden uns sehr freuen Sie noch einmal bei uns im Ali Baba Palace Resort begrüßen zu dürfen. Mit freundlichen Grüßen, Das Hotel-Management


