Sehr schöne Pool- und Gartenanlage. Diese wird auch sehr gepflegt. Das Ali Baba ist ein recht großes, zweistöckiges Hotel. In der Lobby fühlt man sich wie in einer Bahnhofshalle. Nichts gemütliches... Dazu kommt das im Hotel etwa 90 % russische Gäste waren, die aber, außer im Speisesaal nicht groß aufgefallen sind. Nervig ist nur, dass selbst das Personal sich auf die russischen Gäste eingestellt hat. Man wird auf russisch angesprochen, deutsch sprechen nur sehr wenige- wenn überhaupt. Das Hotel an sich ist schon in die Jahre gekommen. Der Putz bröckelt ab, die Fensterscheiben sind ganz matt. Wer nicht viel Wert auf leckeres Essen legt, sich in einem abgenutzten Hotel wohl fühlt und die russische Sprache beherrscht, ist hier genau richtig!
Das Zimmer ist schön groß, die Betten riesig, das Bad - OHNE WORTE- ich glaube keine einzige Fliesenfuge war dort noch in Ordnung!! Es wurde zwar jeden Tag geputzt aber die Möbel sind doch schon sehr abgenutzt. Die Tagesdecke auf dem Bett ist völlig durchlöchert und der Fenstervorhang hat auch so einige Flecken (Schimmel). Die Lage unseres Zimmers war super. Wir hatten unsere Terrasse zum Pool hin, im Erdgeschoss. Das war gerade für meinen Sohn ganz praktisch- raus aus dem Zimmer, rein in den Pool. Klimaanlage und Tv mit mehreren deutschen Kanälen (alles ausser RTL) und einen Kühlschrank worin jeden Tag immer etwa 6 Flaschen á´500ml mit Wasser gewechselt wurden, gab es auch. Einen Safe hatten wir im Zimmer nicht. Seine Wertsachen konnte man aber kostenfrei im Safe an der Rezeption einschließen.
Die Küche- Horror!!! Mal angefangen beim Frühstück- das war echt super. Für die Kinder gab es ein extra "Buffet" mit vielen verschiedenen Cornflakes Sorten, dazu warme oder kalte Mich, Kakao (der aber so alt schon war, dass er sich nur in heißer Milch aufgelöst hätte), warme Eierpfannkuchen, verschiedene Soßen (vanille, schokolade) dazu. Die Brot und Brötchen Auswahl war auch super. An Käse gab es 2 verschiedene Sorten, eine Sorte Wurst, Erdbeer- und Feigenmarmelade, Honig und Butter. Dazu noch verschiedene warme Gerichte wie Bohnen und Würstchen. Gekockte Eier. Ein Koch hat immer frisch Omlette zubereitet, was man sich auf Wunsch mit Tomaten, Gurken usw. zubereiten lassen konnte. Als Getränke gab es schwarzen Tee und Kaffe- welcher sehr sehr bitter war und selbst mit Zuckerbeigabe ungeniessbar war. , Orangensaft- und kalter Früchtetee. Mittags und abens gab es iimer das gleiche Essen- Reis, jeden Tag in einer anderen Geschmacksrichtung. Dann Gemüse, teilweise recht hart, Hähnchen- jeden Tag- entweder gebraten oder gebacken und nur mit einer anderen Soße. Rindfleisch, genau wie beim Hähnchen. Und jeden Tag gab es Fisch- der aber auch jeden Tag gebraten war. An der Pasta Bar gab es 3 verschiedene Nudel Sorten-die Soße konnte man sich vom Koch auf Wunsch zubereiten lassen. Vom Salatbuffet haben wir uns fern gehalten. Nachspeisen gab es auch täglich das gleiche. Viele süße Kuchen, wobei man schon sehr früh am Buffet sein sollte um noch etwas zu bekommen. Das Obstangebot war echt das Letzte. Vertrocknete Feigen, Bananen und Orangen. Frisches Obst konnte man sich in der Lobbybar kaufen. Nach Getränken wurde man promt gefragt. Es gab aber auch nur ein Getränk- war das Glas leer, wurde abgeräumt und keiner kam auf die Idee mal zu fragen ob man noch etwas haben möchte- Bestellte man sich ein zweites Getränk wurde einfach keins gebracht! Die russischen Gäste sind der Wahnsinn im Restaurant- sie schaufeln sich bergeweise das Essen auf die Teller und lassen die Hälfte stehen. Das muss man gesehen haben. An der Poolbar gibt es täglich bis etwa 16 Uhr (wenn überhaupt) Pizza und Pommes. Das Personal dort ist sehr sehr unfreundlich!!!
Der Service an der Rezeption war sehr gut. Zuerst kamen wir in ein sehr unsauberes Zimmer, nach kurzer Beschwerde durften wir schon 10 Minuten später in ein anderes Zimmer umziehen. Das Personal an der Rezeption sprach auch einigermassen gut deutsch, oder halt englisch. Bei der Ankunft war uns gleich ein freundlicher Kofferträger behilflich und brachte unsere Koffer auf´s Zimmer. Wenn man in der Lobby noch etwas warten musste bis man das Zimmer beziehen konnte, hat der Kofferträger immer auf den Koffer aufgepasst. Trinkgeld gaben wir dem Träger 1 Euro- man muss bedenken, dass diese Männer ausschließlich vom Trinkgeld leben- sie bekommen kein Festgehalt!!!
Das Hotel liegt ziemlich außerhalb gelegen. Zur Innenstadt (Mc Donald´s) fährt mehrmals täglich ein Shuttle Bus. Außerdem halten vor dem Hotel ununterbrochen Taxen. Für eine Fahrt haben wir immer 20 Pfund gezahlt oder auch mal 3 Euro. Eine kleine Einkaufsmall gibt es auch, dorthin ist es etwa 1km zu laufen in richtung Dana Beach Hotel. Das Hotel befindet sich in der Einflugsscheise zum Flughafen. Im Großen und Ganzen haben die Flugzeuge aber nicht weiter gestört, da sie nicht direkt (im Gegensatz zum Titanic Aquapark) über das Hotel geflogen sind. Zum Flughafen sind es etwa 10 Minuten mit dem Taxi. Das Hotel ist direkt am Meer gelegen. Wer ein Zimmer mit Meerblick hatte, hatte halt einen längeren Weg zum Speisesaal, da die Gartenlandschaft sehr groß ist. Man läuft von der Lobby etwa 5 Minuten zum Strand.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Pool ist riesig und sehr schön. Es gibt ein seperates Babybecken und im Animationsbereich ist der Pool sogar beheizt. Die Sonnenschirme dienen wohl nur zur Deko, da sie überhaupt keine Sonne abhalten. Wollte man sich eine Liege nach 9 Uhr nehmen, bekam man sehr selten eine. Da hilft nur eins- morgens in aller Frühe kurz aufstehen und Handtücher auf die Liege legen. Ständig laufen Hotelangestellte umher, die Getänke verkaufen wollen, oder Massagen anbieten. Zum Teil recht aufdringlich. Ab 17 Uhr darf man im Pool nicht mehr baden! Die Liegen werden vom Personal schon zeitig zusammen gestapelt und ab 17. 30 dreht das "Insektenvernichtungs Team" seine Runden. Die Animation am Pool begann morgens um 10 Uhr mit Aufwärm Gymnastic, später Waterball, Aerobic...das bei lauter Music den ganzen Tag bis etwa 16 Uhr. Von Kinder Animation tagsüber haben wir gar nichts mitbekommen. Mein Sohn wäre dorthin sowieso nicht gegangen, da nur russische Kinder anwesend waren und auch die Animateurin russischer Abstammung war-Deutsch sprechen konnte sie nicht. Abends um 19 Uhr gab es für die Kinder Kinderdisco, etwa 45 Minuten lang. Die Animateurin hat alle, ob Jung oder Alt, mitgerissen- das war wirklcih sehr schön und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1 Woche im März 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Nicole |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 4 |
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