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Steffi (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • August 2012 • 1 Woche • Strand
Erholsamer Urlaub mit einigen Abzügen
3,3 / 6

Allgemein

Die Anlage ist sehr weitläufig und sehr gepflegt,man sieht ihr das Alter allerdings an manchen Stellen doch sehr an, was aber nicht unbedingt weiter störend ist. Müll und sonstiger Dreck werden in der Regel sehr schnell entfernt. Die große, wunderschöne Gartenanlage wird täglich bewässert und in Form gehalten. Leider ist das Hotel sehr russenlastig. Am Strand gibts mittlerweile sogar schon eine eigene Bar für russische Gäste. Wer also mit den Gepflogenheiten dieser Landsleute ein Problem hat und nicht wie ein Gast zweiter Klasse behandelt werden möchte, sollte sich besser ein anderes Hotel aussuchen. (Wir hätten dies auch besser tun sollen...)


Zimmer
  • Eher gut
  • Wir hatten ein Doppelzimmer im Erdgeschoss mit Gartenblick. Wir hatten zwei einzelne Betten, die man auch nicht zusammenschieben konnte. Somit haben wir zusammen in einem Bett übernachtet. War kein Problem. Die Klima war sehr laut und ließ sich nicht einstellen. Wir hatten sie nachts eigentlich immer aus oder nur mal für ein paar Minuten kurzzeitig an. Das Mobiliar war etwas in die Jahre gekommen. Der Fernseher ließ sich nur mittels Drücken der Knöpfe durch einen Kugelschreiber bedienen, aber genutzt haben wir ihn eh nicht. War nur reine Neugier. Unser Türknauf war mehr als locker, wurde aber im Verlauf der Woche repariert. Das Bad war sauber und groß. Handtücher wurden täglich gewechselt. Im Großen und Ganzen kann man nichts aussetzen, wenn man sich eh nur zum Schlafen und Duschen dort aufhält. Erdgeschosslage ist aber etwas unglücklich, da man immer mit Ameisen rechnen muss. Unser Problem wurde wie oben beschrieben schnell behoben und mit 1-2 Stück/pro Abend konnte man noch leben.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Das Essen ist für eine Woche ok. Wer länger als eine Woche bleiben möchte, der sollte sich fragen, ob er auf längere Zeit mit faden, eintönigen Speisen zurechtkommt. Vorab, wir sind jeden Tag satt geworden, hungern muss definitiv keiner! Allerdings gibt es wirklich so gut wie jeden Tag dasselbe. Das Beste war eigentlich noch das Frühstück. Da variierten die warmen Speisen täglich, wir haben diese aber nicht genutzt, da man bestimmt eine halbe Stunde erstmal in der Schlange gestanden hätte. Der Kaffee morgens war ok, variierte immer mal in der Stärke, war aber genießbar. Zur Auswahl standen drei bis vier Sorten Marmelade, Honig, zwei Sorten Wurst und zwei Sorten Käse. Als Obstauswahl gab es jeden Morgen Obstsalat, bestehend aus Melonen und Äpfeln. Etwas dürftig, aber ok. Aufpassen sollte man bei den Brötchen, sowohl morgens als auch abends. Eine Sorte war mindestens immer knochenhart und man hatte das Gefühl, man hat nur noch Paniermehl im Mund. Waren wahrscheinlich die Reste vom Abendessen. Croissants und süße Teilchen konnte man morgens aber sehr gut essen. Mittags haben wir ausschließlich an der Strandbar gegessen. Dort gab es täglich selbstgemachte Pizza und diverse Salatvariationen. Außerdem konnte man auswählen zwischen verschiedenen Speisen, die täglich variierten. Hot Dog oder Hamburger waren neben Pommes aber fast immer vertreten. Im Großen und Ganzen war das Essen, wenn man nachgewürzt hat, genießbar. Jedoch waren sowohl Hot Dog als auch Hamburger sehr lieblos zubereitet. Beide bestanden eigentlich nur aus einem watscheligen Brötchen, Fleisch und sehr bitter schmeckendem Salat. Soßen musste man sich selbst holen. Wer Fisch essen möchte, wird zur Kasse gebeten. Abends haben wir hauptsächlich im Internationalen Restaurant gegessen. In der Regel gab es jeden Abend Reis, Kartoffeln und manchmal auch Nudeln, die täglich etwas variierten, aber doch irgendwie immer gleich schmeckten. Ansonsten gab es so gut wie jeden Abend dasselbe Gemüse und verschiedene Salate. Fleisch variierte täglich, schmeckte aber nie so richtig. Haben uns also fast die ganze Woche vegetarisch abends ernährt. Wie gesagt, man wird satt, verhungern wird keiner. Allerdings stelle ich mir die Essensauswahl und Qualität in einem 4-Sterne-Hotel in Ägypten anders vor, wahrscheinlich auch, weil ich Besseres aus anderen ägyptischen Hotels gewohnt bin.


    Service
  • Schlecht
  • Wer kein Russisch und wenig Englisch spricht, ist hier aufgeschmissen. Den ersten Hammer bekamen wir schon gleich bei der Anreise an der Rezeption. Mit uns reiste gleichzeitig eine russische Reisegruppe an. Wer hier zuerst einchecken durfte, dürfte klar sein. Wir Deutschen wurden erstmal ignoriert. Selbst russische Gäste, die nur irgendetwas nachfragen wollten, wurden bevorzugt. Nachdem man uns dann irgendwann mal wahrgenommen hatte, nachdem wir uns mehrmals bemerkbar gemacht hatten, wurden wir erstmal wieder unfreundlich mit einem Formular abgespeist. Als wir dieses ausgefüllt hatten, bekamen wir einen Umschlag mit unserer Zimmernummer und den Handtuchkarten, den Schlüssel sollten wir erst um 14 Uhr erhalten, zur offiziellen Check-In-Zeit. So wurden wir erneut unfreundlich abgespeist. Wir sind gegen 11.30Uhr angereist, mittlerweile seit mehr als 24h auf den Beinen und ziemlich genervt. Aber gut, wir haben dann eben nochmal in der Lobby Platz genommen. Komischerweise sahen wir dann aber, dass die russische Reisegruppe nach und nach ihre Zimmer schon beziehen durfte. Seltsam, war es doch gerade mal 12.30Uhr und offizieller Check-In sei doch erst um 14 Uhr. Also sind wir erneut an die Rezeption und nachdem wir dann nun nochmal unfreundlich nachgefragt haben, bekamen wir dann doch schon unser Zimmer. Also stur bleiben und nicht abwimmeln lassen!!! Deutsch spricht an der Rezeption übrigens auch niemand... Zu den Kellnern in den Restaurants und in der Lobby können wir nicht viel sagen, da diese uns weitestgehend ignoriert haben. Trinkgeld haben wir allerdings auch keins gegeben. Lag wahrscheinlich daran. Auf Beschwerden hinsichtlich fehlendem Bestecks o.ä. wurde jedoch sofort und freundlich reagiert. Schmutziges Geschirr wurde immer sehr schnell entfernt, Tische wurden in der Regel auch immer sauber gehalten vom Personal. Insofern gibt es da nichts zu bemängeln. Selbiges gilt für die Sauberkeit in der Lobby. Leere Gläser und benutzte Aschenbecher wurden im Nu entfernt. Aber auch hier gilt, es spricht kaum einer Deutsch. Glück hatten wir mit unserer Zimmerreinigung. Auf Beschwerden wurde sofort reagiert. Einen Abend hatten wir eine richtige Ameisenplage im Zimmer, die wir erstmal provisorisch gelöst haben für den Abend. Am nächsten Tag haben wir dann einen Zettel geschrieben und die zwei Nester, die wir entdeckt haben, kenntlich gemacht. Als wir abends vom Strand kamen war das Problem behoben. Die Nester waren zugespachtelt, was zwar nicht die Ursache bekämpft, aber guten Willen zeigt, und uns wurde Insektenspray im Zimmer gelassen. Ansonsten waren wir auch immer sehr zufrieden, es war alles sauber und ordentlich. Meist haben wir unseren "Zimmerjungen" spätnachmittags noch auf dem Weg ins Zimmer getroffen. Er hat sich stets erkundigt, ob wirklich alles in Ordnung sei und war auch sonst immer auf einen kleinen Smalltalk aus. Am Abend vor unserer Abreise hatten wir ein kleines Kunstwerk auf unserem Bett. Frische Blumen und aus Handtüchern gebastelte Schwäne, alles sehr liebevoll gestaltet. Am selbigen Abend sowie am nächsten Morgen verabschiedete er sich nochmal persönlich bei uns. Trotzdessen, dass auch er nur Englisch sprach und verstand, ist er uns doch überaus positiv in Erinnerung geblieben.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Der Transfer vom Flughafen zum Hotel war recht flott, um die 15 Minuten Fahrzeit. Aufgrund der Nähe zum Flughafen muss man allerdings mit Fluglärm rechnen. Es fliegen den ganzen Tag quasi im Minutentakt Flugzeuge über die Anlage. Wir empfanden dies aber als nicht weiter störend. Außerhalb der Anlage hat man nicht viele Möglichkeiten etwas zu unternehmen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich der Cleopatra Bazar. Wer kein Problem mit der typischen Mentalität der Verkäufer hat, kann dort gut und günstig einkaufen. Die beiden Nachbarhotels (Aladdin, Jasmin) haben wir nicht genutzt und außer mehreren Spaziergängen am Strand entlang, haben wir auch mehr als die zugehörigen Strandabschnitte und dem Medical Center im Jasmin nicht von der Anlage gesehen. Zum Medical Center kann ich nur sagen, bringt gute Russischkenntnisse mit, sonst seid ihr fast aufgeschmissen. Mein Freund bekam massive Magen-Darm-Probleme, was uns dazu bewegte das Medical Center aufzusuchen. Zuerst standen wir bestimmt 20 Minuten am Empfang, bis sich mal gekümmert wurde. Als wir uns dann auf Englisch mitteilen durften, wir bräuchten nur Medikamente, wurden wir eine Etage höher verwiesen. Dort begrüßte uns dann eine junge Russin, die leider weder Deutsch noch sonderlich viel Englisch verstand. Sie holte dann eine andere Frau dazu, auch Russin, die angeblich Deutsch sprechen sollte. Das Deutsch dieser Frau war leider auch sehr sehr schlecht und Englisch half auch nicht wirklich weiter. Nach mehreren Erklärungen mit Händen und Füßen bekamen wir dann doch noch was wir brauchten. Also wer wirklich schlimmer dran ist, als nur mit Magen-Darm, der ist hier wohl schlecht aufgehoben.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Zum Pool kann ich nichts sagen, wir lagen ausschließlich am Strand. An sich sah dort aber stets alles gepflegt aus. Der Strand war stets sauber, es liefen genug junge Männer sowohl am Wasser als auch an den Liegen vorbei, die stets damit beschäftigt waren den Müll einzusammeln und alles sauber zu halten. Baden im Meer ist eigentlich fast nur mit Badeschuhen möglich, da es wirklich massiv viele Seeigel gibt und es ansonsten auch sehr steinig an manchen Ecken ist. Ansonsten kann man aber wirklich toll baden, da man wirklich sehr weit reingehen kann, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren. Die Hausriffe sind so gut wie tot, ein paar bunte Fische sieht man trotzdem noch. Wer sich traut, kann etwas weiter rausschwimmen, etwa 10-15m bis hinter die Absperrung für die Boote, dort findet man noch recht gut erhaltene Riffe. Über den Steg würde ich nicht reingehen, es sei denn man möchte mit einem Seeigel in Kontakt kommen... Wer richtigen Sandstrand haben möchte, sollte Richtung Jasmin gehen. Dort ist allerdings auch mehr Betrieb. Am Strandabschnitt vom Ali Baba ist in der Regel nicht viel los, wir lagen fast die gesamte Woche in erster Reihe, auch noch nach 9.30 Uhr. Und selbst wenn man mal keine Liege in erster Reihe bekommt, so ist dort meist nach dem Mittag wieder etwas frei. Da, überspitzt gesagt, die russischen Gäste um diese Zeit meist schon volltrunken aufs Zimmer wandern. Die Abendanimation war durchgehend auf russisch und auch allein auf diese Gäste ausgelegt. Sehr sehr schade und kann einem echt den Abend vermiesen! Wir waren meist gegen 21.30-22 Uhr schon auf dem Zimmer, weil es einfach genervt hat an der Poolbar zu sitzen und nichts zu verstehen. In der Lobby war die Klima abends so kalt eingestellt, dass man schon fast gefroren hat. So stell ich mir keinen Urlaub vor! Einen Abend wurde für eine Schaumparty am Strand geworben, sollte 10€ kosten pro Person. Dafür sollte es dann aber Getränke und Essen umsonst geben und tolle Animation. Wer sein Urlaubsgeld zum Fenster rauswerfen möchte, kann dort gern hingehen. Die Animation bestand aus zwei Shows, Feuershow und afrikanische Tänze. An sich gut gemacht, aber sehr kurz und definitiv nicht des Geldes wert. Am meisten geärgert hat uns allerdings der Getränkeservice. Es waren zwei Bars aufgebaut. Eine sehr schön hergerichtet und eine eher spartanisch aufgebaut. Die schön hergerichtete Bar war ausschließlich für Gäste von Jasmin und Aladdin. Als Urlauber vom Ali Baba wurde man unfreundlich an die andere Bar verwiesen. Nachfrage wieso, weshalb, warum war nicht erwünscht, man bekams gleich mit dem Sicherheitsdienst zutun. Dies hat den Abend dann endgültig versaut. Man muss sich nicht als Gast zweiter Klasse behandeln lassen, wenn man vorher auch noch extra zahlen musste!


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im August 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Steffi
    Alter:19-25
    Bewertungen:1