Markierter Weg

Markierter Weg

Sehenswerter Vulkankegel bei Lajares

Neben den herrlichen Stränden fasziniert Fuerteventura auch durch seine schroffe, karge Landschaft vulkanischen Ursprungs. Im Norden der Insel befinden sich die ältesten Vulkane der Insel, sie sollen 8ooo Jahre alt sein. Beim Dörfchen Lajares in der Nähe von El Cotillo hat man die Möglichkeit auf einem bequem angelegten Wanderweg mal einen Blick in einen Vulkankegel zu werfen.
Wenn man von Lajares auf der Straße nach Majanicho fährt, kommt man bald einmal nach Ortsende zu einem kleinen Parkplatz.
Von dort aus geht man auf einem markierten, mit Steinen eingefassten Weg am ersten Kegel, der Montana Colorada vorbei. Dahinter liegt der Calderon Hondo, an dessen Ostseite man bequem, sanft ansteigend zu einem tollen Mirador gelangt.
Von unten unspektulär bietet der Caderon Hondo hier einen imposanten Blick in den dunklen Krater, von dessen Mittelpunkt sternförmig helle Gesteinslinien wegziehen. Man kann erahnen, wie gewaltig die Kräfte der Eruptionen gewesen sein müssen.
Genauso schön ist der Blick auf den Norden Fuerteventuras. Beim Aufstieg war es noch bewölkt, aber dann brach die Sonne durch die Wolken und die Landschaft zeigte die herrlichsten Farben, das Vulkangestein leuchtete in Rot-, Gelb- und Ockertönen, dahinter das Blau des Atlantiks, einfach schön in seiner Kargheit.
Wir spazierten um den Kraterrand herum und gingen auf der anderen Flanke wieder nach unten. Dieser Weg ist aber wesentlich steiler und durch das lockere Gestein rutschig, Trittsicherheit ist gefragt, ansonsten einfach wieder auf dem Hinweg retour gehen.
Es empiehlt sich auch, etwas zu trinken mitzunehmen.
Tipp: Man könnte noch einen Abstecher zu einem restaurierten Hirtenhaus machen, wir haben es uns allerdings nicht angeschaut, da uns die Landschaft selbst am meisten beeindruckte.