Die Mauer

Kategorie: Burg/Palast/Schloss/Ruine | Sehenswürdigkeit: Ruine Chichén Itzá
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Besuch in Chichen Itza

Wir haben in Playa del Carmen ( am Hafen ) einen Ausflug nach Chichen Itza gebucht Für 55 Dollat ( ca 40 Euro ) pro per Person.
Wir wurden um 7.00 Uhr morgens früh vom Hotel abgeholt mit einem Kleinbus,zusätzlich zum Fahrer war noch eine deutsche Reiseleitung mit von der Partie.Wir hielten noch einmal kurz in Playa del Carmen an einem grossen
Parkplatz und es stiegen noch 2 Päärchen zu.Dann ging es über den Highway
Richtung Chichen Itza.Positiv war schon mal,dass wir nicht erst etliche andere Hotels abfahren mussten und damit eine Menge Zeit vergeudet haben.Denn wir hatten eine Stecke von ca 260 Kilometer vor uns.
Auf der Hinfahrt hielten wir zweimal an.Kurze Besichtung einer Tequillafarm und an einer Steinfabrik.Unterwegs bekamen wir reichlich Information über Chichen Itza und der Mayakultur von unserer Reiseleitung.Wir sind gegen 11.15 in Chichen Itza angekommen.Eintrittspreis war inclusiv.
Zunächst sollten wir das Gelände selbst erkunden und dann später nochmals mit der Reiseleitung einen Rundgang machen.Wir ca 1 !/2 Stunden Zeit alles auf eigene Faust an zusehen.Fotos durfte man kostenlos machen,aber für eine Videokamera hätte man extra bezahlen müssen.Preis kann ich leider nicht nennen,da keiner eine Kamera dabei hatte.

Chichen Itza ist die größte und berühmteste Pyramidenanlage von Yucatan.
Es war ursprünglich eine Maya-Stätte die ca. 400 n. Chr. gegründet wurde.
Ca. 1000 n. Chr. fielen die Tolteken mit ihrem Führer Quetzalcoatl (in der Mayasprache = Kukulcan) in die Stadt ein und übernahmen sie.
Um 1250 wurde die Stadt verlassen und 1841 von Archälogen wieder entdeckt
.
Das berühmteste Gebäude ist der Tempel des Kukulcan auch El Castillo genannt.Diese neunstufige Pyramide hat eine Seitenlänge von 55 m und eine Höhe von 30 m.Auf jeder Seite führen 91 Stufen hinauf,
addiert man sie kommt man auf 364 Stufen + die Stufe vor dem Eingang des Tempel entspricht die 365 Tage einen Jahres.
Die an den Seiten angebrachten 52 Platten verkörpern die 52 Wochen.

Lange rätselte man welche Bedeutung die Schlangenköpfe am Fuße der Treppen haben.Am 21.3 und 23.9. ensteht durch die Schattenbildung der Eindruck,das die Schlangen den Tempel verlassen und die Pyramide hinunterkriechen.
Früher konnte man auch in die Pyramide hinein gehen und 2 Räume besichtigen und diese auch besteigen.Seit 5-6 Jahren ist dieses aber aus
Sicherheitsgründen vorboten,da es zu einem Unfall mit Todesfolge kam.

Dann gibt es den Ballspielplatz Er ist mit 85 x 35 m lang und wird von 7 m hohen Mauern begrenzt.
Desweiteren ist die Mauer der Totenköpfe zu sehen,diese stellt alle dar die als Menschenopfer dran glauben mußten,denn jeder Kopf sieht anders aus.
Der Reiseleiter meinte das dort auch die Verlierer des Ballspiels ausgestellt wurden.Die Köpfe wurden auf Pfähle gespießt und dort hingestellt.
Der Tempel der Krieger ist 40 m breit und 12 m hoch.
Ihm ist eine Säulenhalle vorgelagert und oben steht eine Chac Mol Figur.
Daneben befindet sich die Halle der 1000 Säulen.
Auf diesen Säulen befand sich früher die Dachkonstruktion des gewaltigen Saales.
Im Grunde gibt es noch viel mehr zu sehen.Erwähnenswert wäre noch die Kirche und die Wasserstelle.Natürlich, cenotenartiges Loch mit Süßwasser.
Es ist nur zu empfehlen sich diese weitläufige und grosse Mayastätte an zusehen.
Was uns persönlich nicht so gefallen hatte,das ganze Gelände glich einem
Flohmarkt,überall Verkaufsstände mit teilweise aufdringlichen Verkäufern.
Im Gegensatz zu Tulum ( glich einer Parkanlage )war das Gelände auch nicht so gepflegt.
Die Reiseleitung ging mit uns dann nochmals die wichtigsten Gebäude ab und erklärte uns alles nochmals in Ruhe und wir konnten Fragen stellen.
Wir fanden die Führung gut und individuell in dieser kleinen Reisegruppe.
Man hat dadurch viel von der Mayakultur mit nach Hause nehmen können.
Danach ging es zum Mittagessen in ein Touristenlokal.Anschließend noch Besuch Cenote Zaci für eine Stunde und 1 Stunde Valloid.
Erst gegen 19.30 Uhr sind wir wieder am Hotel angekommen,völlig geschafft
und müde.Es war alles ein wenig zu viel.Haben zwar jede Menge erlebt für 40
Euro,aber es war auch sehr anstrengend.
Fazit:Vielleicht sollte man sich nur Chichen Itza ansehen.Man kann gut mit einem Mietwagen in Eigenregie zu der Mayastätte fahren und vor Ort kann man sich für wenig Geld auch einen Guide mieten.