Reisetipp Wrack der Astron
Wassertemperatur: 28°
Allgemeine Beschreibung Wrack der Astron
Ein Fischer schläft unter den Palmen an der Playa Arena Gorda.
Der Sternenhimmel ist leicht verhangen, nur ein fahles Licht erhellt die Dunkelheit.
Durch den plötzlichen Erdstoß wird die Ruhe abrupt unterbrochen.
Kokosnüsse fallen von den Palmen. Ein fernes Rumoren und verschiedenfarbige Lichter auf dem ansonsten ruhigen Meer stören den Schlaf des Fischers.
Aufs Tiefste entsetzt und sich dem Ende der Welt nahe glaubend,
springt der Mann auf und läuft wie vom Teufel gejagt zu seinem Dorf.
Durch das Geschrei geweckt, erfahren die wenigen Bewohner des Dorfes von seinen unglaublichen Erlebnissen.
In Windeseile wird ein Boot zu Wasser gelassen und der erfahrenste Fischer des Dorfes bricht mit seinem halbwüchsigen Sohn zu der beschriebenen Stelle auf.
Langes Warten beginnt für die Zurückgebliebenen.
Den beiden wagemutigen Fischern bietet sich bald ein beeindruckendes Szenario im ersten Morgengrauen: Die Astron ist gestrandet!
Mit großer Behendigkeit manövrieren sich die Fischer neben den Frachter um die noch von Schock und tiefstem Entsetzen gezeichneten Besatzungsmitglieder aufzunehmen.
Der so sanft entschlummerte und nun so heftig geweckte Kapitän gibt angesichts der Hoffnungslosigkeit der Lage sein Schiff bald auf und somit Anlaß zu ungeahnter Betriebsamkeit am gesamten Küstenstreifen.
Jeder, der ein auch nur annähernd fahrbares Wasserfahrzeug sein Eigen nennt, will sich jetzt ein Stück vom Kuchen,
d. h. der Astron sichern.
Einer Invasion nicht unähnlich wird das Wrack angesteuert, ameisengleich in Besitz genommen und sogleich ausgeräumt.
Lebensmittel, Farben, Kraftstoffe, Haushaltsgeräte, Ersatzteile, die komplette Inneneinrichtung und vieles mehr werden dem unter panamesischer Flagge fahrenden Frachter in kürzester Zeit aus dem
Bauch gerissen.
Szenen wie auf dem Jahrmarkt spielen sich währenddessen am Strand ab.
Frauen kochen für ihre auf dem Schiff hantierenden Männer, Strandgut wird an weniger Seetüchtige verscherbelt, Werkzeuge verliehen.
Kinder spielen am Strand und Merenguemusik erklingt über dieses bunte Treiben.
Schon bald ist alles, was nicht niet- und nagelfest ist, von Bord geräumt.
Mit vereinten Kräften wird eine Motorwinde zerlegt und mit den gefährlich schaukelnden Booten an den Strand gebracht um dort wieder zusammengebaut zu werden.
Mit dieser Winde wird dann, durch ein in den Schiffsbauch geschnittenes Loch,
der Motorblock über den Meeresgrund an Land geschleppt.
Noch heute erinnert vieles an dieses Ereignis:
der Rahmen der Motorwinde steht noch rostig und versandet am Strand der Arena Gorda,
in vielen Hütten sind noch Stahlschränke von der Astron zu sehen und immer wieder hört man abends in den Häusern der Fischer Geschichten von den damaligen Erlebnissen.
Nicht nur das Wrack ist alt geworden.
Durch den Wind und die Wellen hat es sich verändert und wird es auch weiterhin, genau wie diese Geschichte
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4 Bewertungen Wrack der Astron Reisetipp bewerten
Die Reste des Wracks
Mittlerweile wirds das Wrack immer *weniger*. Möglich, das es bald plötzlich irgendwann ganz fort ist. Das Schiffsmaterial rostet vor sich hin, das Meer nimmt sich den Stahl und das Eisen. Einzig und allein die Schiffsschraube, die schon viele unzählige mögliche Bergungen standgehalten hat, ist sehr gut erhalten. Kratzt man ein wenig Algen und Korallen ab, glänzt sie wie neu! Die Strömungen rund um das Wrack machen das Betauchen immer schwieriger und riskanter, es ist ein spannendes Naturscha... weiterlesen
Wrack der Astron
Die Astron ist 1957 in Frankreich gebaut worden und fuhr unter den Namen Esmeralda und später Bonnie. Am 7. April lief sie auf das Riff als sie mit einer Ladung Korn auf dem Weg nach Kuba war. Sie lief zu diesem Zeitpunkt untet russischen Flagge. Ich war letzte Woche auch noch dort unten im Schiff tauchen. Es zerlegt sich so langsam und von oben sieht man nur noch 2 Stücke über Wasser ragen. Von unten sieht man alles noch, auch wenn die Planken schon verstreut sind. Man kann trotzdem n... weiterlesen
Kommt man ins Staunen
Das Wrack ist grusselig wenn man nah dran ist. Groß, Alt, Verrostet und in 2 Teilen liegt es im Meer. Vom Hotel Bahia Principe oder dem Riu kann man es vom feinsandigen Bavaro Strand aus sehen. Für ein Paar Dollar fahren die Einheimischen einen dahin oder man holt sich ein Katamaran oder Kajak im Hotel. Je nach Sonnenstand schimmert es Rot-Braun im Ozean.... Aber Achtung, nicht zu nah hin fahren, die Strömung ist da kräftig und in der Gegend gibt es ein paar hohe Riffe. weiterlesen
Piratenschiff als Korallenriff
Direkt vor dem Strand an den RIU-Hotels liegt ein altes Piratenschiff, welches sicher verankert wurde. Dorthin kann man mit einem Boot vom Strand aus zum Tauchen bzw. schnorcheln fahren. Wer es nicht gesehen hat, kann sich keine Beschreibung von der Schönheit der Unterwassserwelt machen. Einen Tauchgang oder auch nur eine Runde schnorcheln sollte man sich nicht entgehen lassen. Für ein paar Peso oder Dollar fahren die Einheimischen dort herüber. Es lohnt sich auf jeden Fall. weiterlesen











