Reisetipp Gotisches Viertel

100% Weiterempfehlung 5.8 von 6 Gesamtbewertung
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“Altstadt” mehr lesen
im Juni 13, Elvira , 46-50
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im Juni 13, Jürgen , 51-55

Allgemeine Beschreibung Gotisches Viertel

Gotisches Viertel

 
Barcelona errang die absolute Vorherrschaft über die anderen katalanischen Grafschaftenund spielte in der Konföderation Kataloniens mit Aragonien bis zum Ende des 15.Jahrhunderts eine führende Rolle. Durch den bedeutenden Aufschwung des Seehandels entwickelte es sich zudem zu einer der größten Handelsmächte im Mittelmeerraum. Den Rahmen dieser glanzvollen Periode bildete die mittelalterliche Stadt, die bis zum 19. Jahrhundert von Mauern umgeben war und deren Kern das sogenannte Gotische Viertel (Barri Gòtic) darstellte, in dem sich die wichtigsten Gebäude des politischen Lebens der Stadt befanden.

 

 
Am Plaça del Rei steht der Palau Reial Major (Größerer Königspalast), ein im wesentlichenaus dem 14. Jahrhundert stammender Gebäudekomplex, der als königliche Residenzdiente und dessen Fassade von einem mächtigen Turm aus dem 16. Jahrhundert, dem sogenannten Mirador del Rei Martí ,(Aussichtsturm von König Martin), flankiert ist. Eine halbrunde Freitreppe führt durch eine Tür mit Keilsteinbogen in die wunderschöne, nüchtern dekorierte Banketthalle, den Salò Tinell, und in die kleine gotische Kapelle der heiligen Agatha. Komplettiert wird der Komplex durch den groben Renaissancebau des Palau del Lloctinent (Statthalterpalast) und das Casa Clariana Padellàs, in dem sich das Historische Stadtmuseumbefindet.

 
http://www.barcelonaturisme.com/Museus-d-Historia-de-Barcelona/_vf-SMlY1yIuKQTV1aq49kLt1jNKgjIllj5Vj1_uMajsWJrFLf_JE3w

 

 
Die Kathedrale (www.catedralbcn.org), ein großer Bau mit drei Schiffen und einer eleganten gotischen Linienführung (13.–15. Jh.,Kuppelgewölbe und Fassade neugotisch), umfasst eine Reihe höchst interessanter Gebäude aus verschiedenen Epochen und beherbergt außerordentliche Kunstschätze (Krypta der heiligen Eulalia, Chorgestühl, Gemälde, Skulpturen, Goldschmiedearbeiten). Über ihren Kreuzgang steht sie mit der kleinenromanischen Santa-Llúcia-Kapelle in Verbindung. Zu dem Komplex gehören auch die gotischen Cases dels Canonges (Domherrenhäuser) und das auf römischen Mauerresten stehende Casa de l’Ardiaca (Haus des Erzdiakons), das das Historische Stadtarchiv (http://w110.bcn.cat/portal/site/ArxiuHistoric) beherbergt. Im nahegelegenen mittelalterlichen Pia-Almoina-Gebäude befindet sich das Diözesanmuseum von Barcelona (www.cultura.arqbcn.cat/museu_cat.php).

 

 
Am Plaça de Sant Jaume, dem Schauplatz aller großen Ereignisse des städtischen Lebens, stehen sich das Gebäude der katalanischen Landesregierung (Generalitat) und das Rathaus gegenüber. Das katalanische Parlament hat seinen Ursprung im 13. Jahrhundert. Aus der ständigen Vertretung des damaligen Ständeparlaments entstand als Regierungsinstanz die sogenannte „Generalitat de Catalunya“, die im 20.Jahrhundert wiederhergestellt wurde. Der Großteil des aus dem 15. Jahrhundert stammenden Regierungspalastes besitzt einige schöne Elemente gotischer Baukunst– das Portal, den Innenhof und die Kapelle des Heiligen Georgs – sowie eine harmonisch gestaltete Renaissancefassade (16. Jh.). Im Rathaus setzt man die Tradition einer der ältesten Bürgervertretungen, des Consell de Cent (Rat der Hundert), fort. Dieser verwaltete die Stadt bis in das 18.Jahrhundert. Die seitliche Fassade und der berühmte Saló de Cent(Saal der Hundert) stammen aus der gotischen Stilepoche (15. Jh.).

 

 
Im Stadtteil La Ribera, in dem zur Glanzzeit des Mittelmeerhandels im Mittelalter Händler und Adlige nebenSeeleuten lebten, ist die Kirche Santa Maria del Mar zu bewundern. Sie gilt aufgrund der architektonischen Reinheit ihrer Linien und der Harmonieihrer Proportionen als Meisterwerk der katalanischen Gotik (14. Jh.). Im gleichen Viertel befindet sich die Carrer de Montcada, in der die mächtigen katalanischen Adelsfamilien residierten und einige der typischen gotischen und Renaissancepaläste erhalten geblieben sind. Das Interesse der Besucher wecken heute hauptsächlich der Palau Dalmases sowie die Paläste, die das Picasso-Museum – übrigens das meistbesuchte Museum der Stadt –, das Textil- und Bekleidungsmuseum (www.dhub-bcn.cat/en/museums/museu-textil-i-dindumentaria) und die Kunstgalerie Maeght (Cervelló- Palast) beherbergen.

 

 
Im alten, rechts von der Rambla gelegenen Stadtteil El Raval befindet sich das ehemalige Hospital de la Santa Creu, das 1410 eingerichtet wurde, um die Hospitäler der Stadt in einem Komplex zusammenzufassen (der heute die Bibliothek von Katalonien beherbergt). Darüber hinaus kann man hier das barocke ehemalige Casa de Convalecencia (Haus der Genesung) sowie das klassizistische Gebäude der ehemaligen Collegi de Cirurgia (Chirurgische Studienanstalt), in demheute die Medizinische Akademie untergebracht ist, bewundern. Im gleichen Stadtteil befinden sich auch das Zentrum für Zeitgenössische Kultur von Barcelona (CCCB www.cccb.org/en) und die restaurierte spätgotische Kirche Els Àngels.Zwischen diesen beiden Gebäuden wurde das Museum für Zeitgenössische Kunst von Barcelona (MACBA www.macba.cat/es/inicio) errichtet. Im südlichsten Abschnitt des Raval steht die Kirche Sant Pau del Camp, ein herausragendes Bauwerk der katalanischen Romantik (11.–13. Jh.). Sehenswert ist in der Altstadt auch die Umgebung der gotischen Kirche Santa Maria del Pi, der Kirche mit dem charakteristischem Glockenturm und der einzigartigen Fensterrose. In der Carrer de Petritxol befindet sich die Sala Parés, eine der ältesten Kunstgalerien der Stadt, in der Carrer de la Palla reihen sich zahlreiche Antiquitätengeschäfte aneinander. Im Stadtteil Sant Pere, in dem sich die Kirche Sant Pere de les Puelles erhebt, steht eines jener modernistischen Gebäude Barcelonas, das seinem Ruhm zweifellos gerechtwird – der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Palau de la Música Catalana (Palast der Katalanischen Musik www.palaumusica.cat/en), ein reichverziertes Meisterwerk des Architekten Domènech i Montaner aus dem Jahr 1908.

 

 
* Diese Informationen stammen von Katalonien Tourismus, dem Fremdverkehrsamt der Region in Zentral Europa und sind gültig für 2013. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Katalonien Tourismus, Palmengartenstr. 6, 60325 Frankfurt am Main (Tel. +49 (0)69 742 48 73, info.de@act.cat, www.catalunya.com).

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8 Bewertungen Gotisches Viertel Reisetipp bewerten

Bild des Benutzers chaquira
Elvira
Alter 46-50

Altstadt

schöne enge Gassen in der Nähe zur Rambla...nett auch für Shopping Tour, nette Restaurants und Bars... weiterlesen

im Juni 13
Gesamtbewertung 5.0
Weiterempfehlung
Bild des Benutzers juergflei
Jürgen
Alter 51-55

Einfach tolles Altstadtviertel

Diese Altstadtviertel würde man am liebsten nicht verlassen. Tolle Gassen mit kleinen geschäften und vielen Tapsbars. weiterlesen

im Juni 13
Gesamtbewertung 6.0
Weiterempfehlung
Bild des Benutzers b4dawn
Aurora
Alter 41-45

Barri Gotic

gleich ums Eck von dem HOtel Ramblas, hat einen gewissen Charme, sehr empfehlenswert dort zu bummeln weiterlesen

im Mai 13
Gesamtbewertung 6.0
Weiterempfehlung
Bild des Benutzers MonikaLinda
Monika
Alter 51-55

Altstadtgassen

Im Barri Gotic ist Shopping, Essen, Trinken und alte Geschichte auf kleinem Raum vereint. Es lohnt sich auch in die kleinsten Gassen zu schauen und sich überraschen zu lassen was man findet. weiterlesen

im Mai 13
Gesamtbewertung 6.0
Weiterempfehlung
Bild des Benutzers Sonnenkind 60
Brigitte
Alter 61-65

Sehenswerter Altstadtbezirk Barcelonas

Barcelonas Barri Gotic befindet sich auf der rechten Seite der Rambla vom Meer aus gesehen und ist das Herz des alten Barcelonas . Es ist ein Stadtteil des Mittelalters auf römischen Fundamenten erbaut .Die historische Mischung schmaler Straßen mit Kopfsteipflaster , hohen alten Gebäuden , Fussgängerzonen und schönen Plätzen hat viel Charakter und Charme . Berühmte Künstler nannten dieses Viertel ihr zu hause , z.B. Picasso + Joan Miro . weiterlesen

im November 11
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