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Puigcerda

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Sonnen
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Puigcerda Reiseinformationen

Fremdenverkehrsamt La Cerdanya
Tel.: (+34) 972 140 665
info@cerdanya.org
www.cerdanya.org

 
Die Hauptstadt von Cerdanya liegt auf dem Gipfel des gleichnamigen Bergesund beherrscht von dort die Cerdanya-Ebene und bietet eine der spektakulärstenAussichten ganz Kataloniens. Puigcerdà ist schon immer einbedeutendes Markt- und Dienstleistungszentrum gewesen. Was dieSehenswürdigkeiten betrifft, ragen die gotischen Fresken des Klosters Sant Domènec und die gotische Brücke Pont de Sant Martí, das Hospiz oderCan Deulofeu heraus. Besondere Erwähnung verdient jedoch die Umgebung desgroßen Sees. Um das ursprünglicheBewässerungsbecken aus dem 14. Jahrhundert herum wurden zu Beginn des 20.Jahrhunderts von wohlhabenden Bürgern, die wegen des frischen, stärkendenKlimas die Sommer hier verbrachten, geräumige Villen und Sommerhäusererrichtet, die bis heute ein herrschaftliches Bild bieten.
Letzte Version bearbeitet von Destinationsvertreter „Katalonien Tourismus“
Die katalanischen Pyrenäen bestechen durch ihre kontrastreiche und vielfältigeLandschaft, außergewöhnliche Naturräume, und Naturschutzgebiete. Die zumWeltkulturerbe erklärten romanischen Baudenkmäler und die geschichtsträchtigenTäler, die herausragende Gastronomie und die jahrhundertealten Feste undTraditionen machen die katalanischen Pyrenäen zu einem unvergleichlichenReiseziel.

 
Im Osten kämmt der Nordwind Tramuntana die braune Küste der Serra de l’Albera, dieGarrotxa ist von einem Vulkanfeld übersät und oberhalb des Heiligtums von Núriaerheben sich die Pyrenäen bis in dreitausend Meter Höhe. Die Serra del Moixeró,der Pedraforca und die Serra del Cadí bewahren wertvolle Naturschätze desHochgebirges. Der höchste Gipfel Kataloniens ist der 3 143 m hohe Picad’Estats. Ganz in der Nähe erstreckt sich der Nationalpark Aigüestortes iEstany de Sant Maurici mit seiner herrlichen Seenlandschaft. Im Norden öffnetsich das Arantal in Richtung der Ebenen der Gascogne. Vom Cap de Creus bis hinzum Panorama des Aneto bieten die katalanischen Pyrenäen eine schierunerschöpfliche Palette an landschaftlichen Höhepunkten.

 
Das Klima ist von Tal zu Tal unterschiedlich und reicht von rein mediterranen –dort, wo das Gebirge ins Meer hinabgleitet, – bis hin zu den atlantischenWinden, die die Wolken ins Arantal tragen. Hinzu kommt der Schnee, der währenddes halben Jahres die Gipfel bedeckt. Die Sonneneinstrahlung, die Temperaturund der menschliche Einfluss bestimmen die äußerst vielfältige Pflanzen- undTierwelt.

 
Schon im Altertum waren die Pyrenäen besiedelt. Die Spuren aus allen vergangenenEpochen, von den Dolmen und Menhiren in der Serra de l’Albera bis hin zu denneuesten Stauseen, sind zahlreich. Noch heute gibt es praktisch in jedem Dorfeine romanische Kirche. Und auch die Gegenwart findet in einer lebendigenKultur von Legenden, Gastronomie, Tänzen, Liedern und Volksfesten ihrenAusdruck. Die katalanischen Pyrenäen besitzen ihren ganz eigenen Charakter.Hier kann man hervorragend ein paar ruhige oder abenteuerliche Urlaubstageverbringen. Das Gebirge ist von Wanderwegen durchzogen, Felswände locken zumKlettern und Flüsse zum Kajak fahren, im Winter zieht es zahlreiche Besucherauf die gut präparierten Skipisten.
Letzte Version bearbeitet von Destinationsvertreter „Katalonien Tourismus“
TRADITIONEN

Der katalanische Festtagskalender ist das ganze Jahr prall gefüllt: Karneval undKarwoche, Fronleichnam, die Johannisnacht zur Sommersonnenwende, die allerortsstattfindenden Patronatsfeste und Jahrmärkte, die Wallfahrten zu denEinsiedeleien, die Erntefeste und schließlich die Wintersonnenwende und dasWeihnachtsfest. Einige Feste haben ihren Ursprung im bäuerlichen Leben, anderein der Kirche und von anderen ist der Ursprung bereits unbekannt. undschließlich gibt es auch solche, die bereits fest verwurzelt sind, obwohl sienoch relativ neu sind. Sie alle prägen jedoch das Bild des Gebirges.

 
Karneval von Solsona. „Zum Karneval ist alles erlaubt“, sagt man. Ein Fest derVerkleidungen, bei dem man sich vor der Fastenzeit noch einmal gehen lässt.Wenn in Solsona „König Karneval“ eintrifft, wird ein Esel aus Karton amUhrenturm aufgehängt. Der Überlieferung zufolge erinnert dies daran, dass manfrüher einen Esel emporhievte, damit er das auf dem Dach gewachsene Grasabfresse. Der Esel ist aber nicht das einzige Tier, das im Karneval von Solsonaeine Rolle spielt: Es gibt auch noch die Kuh, die Eule, den Drachen und dieRaupen. Und zum Rhythmus eines pasodoble drehensich die gegants bojos,die „verrückten Riesen“. Das Fest dauert anderthalb Wochen, bis der Esel amAschermittwoch wieder heruntergelassen wird. Bekannt ist auch der Karnevalvon Roses mit seinen rund hundert Gruppen und einem festlichen Reisessen.

 
Mitte Mai wird die Stadt Ripoll Schauplatz der Bauernhochzeit und des Wollfestestes. Wennder Frühling kommt, wird das Winterfell der Schafe geschoren. Mit diesem Festwird der Schafschur gedacht und zudem ein traditionelles Hochzeitsfestnachgestellt. Darüber hinaus finden eine Folkloreschau und ein Kunsthandwerks-und Antiquitätenmarkt statt. Ebenfalls in den Mai fällt das Festder Kräuterfrauen in Tuixén (Alt Urgell).

 
Der Festtagskalender des Frühjahrs wird durch das bewegliche Osterfest bestimmt,von dem die Daten vorangehender (Karneval oder der Palmsonntag) undnachfolgender Feste (wie Pfingsten) abhängen. Am Pfingstsonntag findet in SantAniol d’Aguja (Garrotxa) das „Franzosentreffen“statt, am Tag danach der Falgars-Tanz inLa Pobla de Lillet (Berguedà). Die großen Feiern folgen zwei Wochen nachPfingsten, zu Fronleichnam, zum Beispiel in Solsona oder in Bossòst (Vald’Aran). In Sant Llorenç de Morunys (Solsonès) werden die Straßen mitLaubschmuck dekoriert. Das berühmteste Fest jedoch findet in Berga statt: lapatum. Mittelpunkt des von der UNESCO zum immateriellen Welterbe erklärtenFestes ist der Plaça de Sant Pere. Am Vortag von Fronleichnam findet mittagsein Umzug der gegants (Riesenfiguren)statt, am Abend folgt ein weiterer, an dem andere Figuren, wie die guites (Maultiere) und maces (Keulen) teilnehmen. Der zentrale Tag desPatum-Festes ist jedoch der Fronleichnams-Donnerstag. An diesem Tag findetmittags die Patum de lluïment, die „Vorführ-Patum“,statt und in der Nacht, die komplette Patum, mit den plens, Gruppen von diables (Teufel), die Knallkörper an ihren Hörnerntragen und durch die Menge laufen. Beschlossen wird das Fest mit dem Tanz tirabol, an dem alle auf dem Platz anwesendenFiguren und Zuschauer teilnehmen. Am Freitag findet die Kinder-Patum statt undam Sonntag wird das ganze Programm noch einmal in der „Erwachsenen-Ausführung“wiederholt.

 
Die Sommersonnenwende am 23. Juni wird überall mit Feuern gefeiert. Anverschiedenen Orten der Pyrenäen werden brennendeKiefernstämme, die falles,in die Dörfer hinabgeschleppt. Am eiligsten hat man es dabei in Durro, wo dasFest bereits eine Woche früher begangenwird. Am Vorabend des Johannistags folgen dann Isil (Pallars Sobirà) und Taüll(Alta Ribagorça). In Les (Val d'Aran) wirdzur Crema deth Haro ein zwölf Meter hoher Stamm auf dem Dorfplatzaufgestellt und entzündet, während die Dorfjugend eshalhes, Fackeln aus Kirschbaumrinde, verbrennt.Anschließend wird getanzt und heißer Wein ausgeschenkt. Ebenfalls im Arantal,in Arties, wird in der Johannisnacht der taro, die schönste Tanne, entzündet und nacheiner Weile umgekippt und durch die Straßen gezogen.

 
In La Pobla de Segur (Pallars Jussà) findet am ersten Wochenende im Juli das Festder Flößer (Diada dels raiers) statt. Es erinnert daran, wie die zu Flößenzusammengebundenen Stämme der im Gebirge gefällten Bäume traditionellschwimmend die Flüsse hinuntertransportiert wurden. Es beginnt mit dem Bau derFlöße unterhalb des Stauwehrs von Llània. Nach dem Frühstück wird dann mit demFlößen begonnen. Die Strecke endet bei der Brücke von Claverol, sechs Kilometerflussabwärts, wo ein festliches Reisessen veranstaltet wird. In SantJoan de les Abadesses (Ripollès) wird im Juli Der Mythos des Grafen Arnau aufgeführt, und Bagà(Berguedà) verwandelt sich für eine Woche lang in einmittelalterliches Dorf. Am 16. des gleichen Monats, dem Namenstag UnsererLieben Frau vom Berge Karmel, finden in Cadaqués undin Llançà, dort, wo Pyrenäen und Mittelmeeraufeinandertreffen, die Fischerfeste statt. Am letztenWochenende des Monats veranstaltet der Ort Arsèguel (AltUrgell) das Akkordeonistentreffen der Pyrenäen. Zu.diesem Anlass, in dessen Mittelpunkt das diatonische Akkordeon steht, treffenMusiker aus aller Welt auf ein begeistertes Publikum. Die Konzerte beginnen amFreitagabend und dauern bis zum Sonntagvormittag. Im Rahmen des Festes findetauch eine Instrumentenbauermesse statt und als Besucher sollte man sich auchdie Besichtigung des örtlichen Akkordeonmuseums nicht entgehen lassen.

 
Seit über vierzig Jahren findet am letzten Augustwochenende in Castellar de n’Hug(Berguedà) ein Schäferhundewettbewerb statt. Enststanden ist der Wettbewerb als sich eineGruppe von Schäfern aus dem Landkreis traf, um zu sehen, wer die fähigstenHunde besaß. Alle teilnehmenden Hunde müssen zwei Prüfungen bestehen. Die erstebesteht darin, einer mit Fähnchen markierten Route zu folgen, die zweite darin,eine Schafherde durch ein Gattertor zu treiben. Schäferhundewettbewerbe findenauch in Bellver (Cerdanya), Llavorsí (Pallars Sobirà) und Ribes de Freser(Ripollès) statt.

 
Im Herbst beginnt es kalt zu werden und das Viehverlässt das Gebirge. Die Tria de Mulats am 13. Oktober in Molló (Ripollès)beginnt mit dem Abtrieb der Pferde, die den ganzen Sommer in den Bergen, bis zuden Ebenen von Espinavell, verbracht haben. Wenn die Stuten, Hengste und Fohlen(mulats) gegen elf Uhr morgens eintreffen, beginnendie Verhandlungen zwischen Besitzern und potenziellen Käufern. Die besten Tierewerden prämiert und am Nachmittag findet die Auswahl (tria) der Fohlen bzw. Trennung von Fohlen undStuten statt. Dann kehren die Hengste und Stuten auf die Bergweiden zurück, bisdie Besitzer sie beim ersten Schneefall auf ihre Höfe holen. Ungefährgleichzeitig finden auch die Viehmärkte in Fontalba(Queralbs, Ripollès), Barruera (Alta Ribagorça), Bellver (Cerdanya) und Esterrid’ Àneu (Pallars Sobirà) statt.

 
Mit dem Weihnachtsfest nähert sich auch das Ende des jährlichenFestkalenders. Am Heiligabend, zum sogenannten Fia-Faia-Fest wird in Bagà(Berguedà) und imbenachbarten Sant Julià de Cerdanyola nach Einbruch der Dunkelheit das Feuervon dort geholt, wo man die Sonne untergehen sah, und mit zwei Fackelnhinuntergetragen. Wenn diese im Dorf eintreffen, werden die Lichter desHauptplatzes gelöscht und die aus geflochtenem Gras gefertigten faies entzündet.Wenn diese so weit abgebrannt sind, dass man sie nicht mehr halten kann, werdensie zu brennenden Haufen zusammengelegt, über die die Kinder hinweg springen.Auf der Glut wird anschließend Brot geröstet, das man dann mit Quitten-Alliolibestreicht. Dazu wird Wein in porrons, typischen gläsernen Schnabelkrügen, gereicht. Das Feuer spielt amHeiligabend auch in Les (Val d’Aran)eine wichtige Rolle, wo vor der Kirche der Stammdes Weihnachtsbaums verbranntwird. Nach der Hahnenmesse wird am Feuer gesungen und der Ortsvorstand lädt zuwarmer Schokolade, Fladenkuchen und Muskateller ein.

 

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GASTRONOMIE

Die Pyrenäen küche bietet uralte Rezepte von Gerichten, die mitGeduld auf kleiner Flamme zubereitetet werden und auf den besten Zutaten desGebirges basieren – eine Kombination kräftiger Geschmacksnoten und Aromen, diesich in großartigen Haschees, Brat-, Süßsauer- und Fleischgerichtenmanifestieren.

 
Ackerbauprodukte werden in der Pyrenäenküche zu kulinarischen Kunstwerkenverarbeitet – etwa zu Bohnen aus Santa Pau, patatesemmascarades aus Berguedà, trinxat aus Cerdanya, zu aranesischen Eintopf,aranesischen Kohlrouladen, schwarzem Kohl mitTrüffeln und Speck oder Maiseintopf. Hinzu kommen Gerichte wie aufSchieferplatten gebratenes Schaf- oder Kalbfleisch, Forellen mit Speck undandere Speisen, die für weniger ertragreiche Zeiten konserviert und eingelagertwerden, beispielsweise eingemachtes Schweinefleisch. Die Käse und Desserts desGebirges ergänzen die kulinarische Sinfonie für anspruchsvollste Gaumen.

 
Pilze wachsen das ganze Jahr über in den Wäldern und auf den Wiesen. Im Frühjahrerscheinen die ersten Morcheln, Mairitterlinge und Nelkenschwindlinge, diebestens zu Fleisch oder als Beilage zu Omeletts und Reisgerichten passen.Ebenfalls in dieser Jahreszeit ist der Maipilz zu finden, der üblicherweise inSchmorgerichten verarbeitet wird. Im Pallars pflegt man die Pilze direkt nachdem Sammeln einzulegen und verarbeitet sie häufig in Salaten.Gegen Ende desSommers wachsen dann die ersten Pilze in den Bergkiefernwäldern, zum BeispielPfifferlinge oder Echte Reizker, die mit Speck und etwas Knoblauch auf demheißen Stein zubereitet werden; oder aber die beliebten Steinpilze, die auchroh verzehrt werden können und Schmorgerichten und Cremesuppen einen herzhaftenGeschmack verleihen. Nach Herbstbeginn lassen sich dann auch Schnecklinge,Kaiserlinge, Erdritterlinge, Starkriechende Pfifferlinge, GeflecktblättrigePurpurschnecklinge und Totentrompeten finden. In Berguedà werden zu dieserJahreszeit zahlreiche Pilzmessen und -feste veranstaltet. In der Cerdanya gibtes etliche Läden, in denen Pilze zur Verkostung und zum Verkauf angebotenwerden.

 
Rindfleisch aus den Pyrenäen. Die Rinder und ihre Kälber wachsen im Freien auf und ernährensich von Gräsern und anderen Futterpflanzen. Im Oktober sind die Tiere dannunter anderem auf dem Viehmarkt von Bellver de Cerdanya oder am zweiten Samstagdes Monats bei der Viehzuchtmesse mit Rasseschau für pyrenäische Bruna-Kälberin Ribes de Freser zu sehen. In der Küche eignet sich das Fleisch sehr gut fürSchmorgerichte, zum Grillen oder zum Braten in der Pfanne, auf dem Blech oderauf dem heißen Stein. In den östlichen Pyrenäen gibt es die autochthone Rassedes kleinwüchsigen Albera-Rinds, weiter im Westen die Pallaresa-Rasse.

 
Schafe sind neben Schweinen über Jahrhunderte hinweg die Fleischreserve der Pyrenäen gewesen.Die Tiere werden vollständig verwertet: Von der Keule werden schon seit uraltenZeiten Keulenscheiben geschnitten; die Rippen werden gegrillt; die Eingeweidein der girella, einer für das Pallars typischen Reiswurst,verarbeitet, die frisch gebraten zum Kalbsfleischgericht capipota gereicht wird; vom Schwanz des Lamms wird carn de bèstia viva zubereitet; und Blutund Leber schließlich kommen mit einer süßsauren Sauce aus Essig und Honig als freginat auf den Tisch. Zu den bekanntestenautochthonen Schafrassen gehören das kleine, aber kräftige Xisqueta-Schaf unddas Ripollesa-Schaf, dessen Fleisch sehr geschätzt wird. Zu über der Glutgegrilltem Lammfleisch passt übrigens nichts besser als eine köstliche undfeine Quitten- oder Birnen-Allioli, die in vielen Restaurants der Pyrenäenserviert wird.

 
Die llonganissa, die rohe Schweinemettwurst par excellence,wird bevorzugt gegrillt. Für die secallona wirdein dünner Darm mit bestem Fleisch gefüllt und getrocknet; für die xolís, eine der gastronomischen Kostbarkeiten desPallars, wird ganz ähnlich verfahren, jedoch wird das Fleisch in einen größerenund dickeren Darm abgefüllt und getrocknet. In Sachen Wurstwaren gibt esgenerell eine sehr große Vielfalt: bull de lallengua (eine Art Presssack mit Zunge), botifarra blanca (helle Bauernwurst) botifarra traïdora (Zungenwurst), botifarra bringuera (roter Presssack), botifarra negra (Blutwurst) sind nureinige Beispiele. Die Bezeichnungen können zudem von Tal zu Tal variieren.

 
Fisch. Die Flussforelle findet in den pyrenäischen Wasserläufen (dem Segre, demNoguera Ribagorçana oder dem Noguera Pallaresa, ihren zahlreichen Zuflüssen undden Seen an den Oberläufen) einen idealen Lebensraum. In den Flüssen wird dieGemeine Forelle gefangen, deren schlanker Körper schwarze und rote Fleckenaufweist und deren Fleisch sehr zart ist. Die meisten der schmackhaftenForellen, die in den Restaurants der Pyrenäen angeboten werden, stammen jedochaus regionalen Zuchtbetrieben. Die Forelle wird meist mit Speck gefüllt,gebraten oder gegrillt. An einigen Orten in den Pyrenäen kann auch Störkaviaraus dem Fischzuchtbetrieb in Les im Arantal verkostet werden.

 
Wild.Wildbret von frei lebenden Tieren (Hirsche, Gemsen, Wildschweineoder Hasen) bildet eine eigene Kategorie in der Pyrenäenküche. Es wird miteiner großen Vielfalt möglicher Zutaten stets als Schmorgericht zubereitet unddazu stundenlang gekocht. Auch aus Wildgeflügel werden köstliche Gerichtegezaubert, zum Beispiel Rebhuhn mit Kohlrouladen aus den Àneu-Tälern.

 
Die Käse der Pyrenäen werden aus Ziegen-, Kuh- und Schafsmilch hergestellt. In denverschiedenen Gegenden des Gebirges sind zahlreiche verschiedene Typen zufinden: in Öl eingelegt, mit Blauschimmel, Quark und andere Frischkäse,Garrotxa-, Weich- und Hartkäse ... Zu den typischsten gehören der mit Schnapszubereitete tupí und der Rohmilchkäse serrat. Einige Käsereienproduzieren auch Joghurt oder den beliebten mató, einen Frischkäse, dergern mit Honig als Nachtisch gegessen wird. Bekannt ist auch die Butter des Cadí.

 
Und als Dessert … Die coques (Fladenkuchen)werden überall in den Pyrenäen gebacken. Frisch aus dem Ofen, mit Zuckerbestreut und mit Anis aromatisiert sind sie einen Genuss für die Sinne. ImPallars werden aus dem gleichen Teig sogenannte redorts (Teigkringel)gebacken. Andere typische Desserts der Pyrenäen sind Pflaumen mit Cognac,gebrannte Walnüsse, der von Most, Mehl und Walnüssen zubereitete mostillo, diearanesischen crespèths (Crêpes)oder Birnen aus Cerdanya. Beschlossen werden kann eine Mahlzeit aber natürlichauch mit mató amb mel i nous (Frischkäsemit Honig und Walnüssen), einer Biskuitrolle oder crema catalana (mitKaramellkruste überzogene Cremespeise).
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