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RSD-Reise Service Deutschland Teil I
Hallo,
ich bin frisch zurück aus der Türkei. Habe die "8-tägige Bildungsreise durch Lykien" mit dem RSD gemacht.
Das Angebot für Abonnenten der DAV Panorama lautete auf 149 Euro (zzgl. 100 Euro für den Oktobertermin). Hingewiesen wurde auf das vor Ort buchbare "Komfortpaket" (Eintritte, Führungen, Abendessen) für 129 Euro, das wir auch buchen wollten. Dieses wurde jedoch geändert und vor Ort gab es dann ein Paket für 159 Euro (wie oben, zgl. Mittagessen). Was preislich immer noch völlig in Ordnung ist, nur hätte man es gerne vorher gewußt.
Alles in allem war es eine sehr schöne Reise. Nach den Reiseunterlagen und den Hinweisen auf "Teppichknüpferei", "Schmuckfabrik" und "Ledermanufaktur" war zwar klar, dass man hier auch etwas verkaufen möchte. Aber der Rest war wunderbar.
Der Flug war o.k. Hinflug leicht verspäteter Start aber pünktliche Landung. Rückflug überpünktliche Landung. Verpflegung ... Es gibt ein geschmackloses Sandwich und zwei Becherchen Getränk. Mei, da muss man sich halt etwas mitnehmen.
Die Hotels waren fast alle gut. Das erste leider nicht nur 15 km vom Flughafen entfernt, sondern 2 Stunden, somit kamen wir dort erst um 03.15 an. Aber das Hotel "Presa di Finica" war gut. Das nächste "Orient" in Fethiye hatte eher einen leichten Schmutzschleier, war für 1 Nacht aber noch erträglich. "Akadule" bei Kusadasi war ganz toll - sauber, gute Ausstattung, gutes Essen. "Halice" in Pamukkale war auch nicht schlecht (nettes Hamam). "Mostar" in Antalya liegt mitten in der Stadt an zwei viel befahrenen Straßen und man meint einen leichten Feinstaubschleier im Zimmer zu haben. "Catamaran" zwischen Antalya und Kemer - ein 5* Resort - war ein wundervoller Abschluss mit Bademöglichkeit am Vormittag.
Die Essensangebote waren fast immer Buffet, landestypisch aber immer mit großer Auswahl. Getränke preislich unterschiedlich - meistens 1 - 2 Euro (Wasser, türk. Kaffee, Cola), 3 Euro für ein Glas Wein.
Wir hatten einen perfekt deutsch sprechenden Reiseleiter, der alles bestens organisiert hat, viel erzählt hat zu Kultur, Geschichte, Politik der Türkei und der auf alle Fragen antworten konnte. Studiosus-Qualität!
Damit hatte die Reise ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Über die zwei mittelmäßig sauberen Hotels kann man in dem Rahmen hinweg sehen und ich werde auf jeden Fall wieder in die Türkei fahren!
Gute Reise,
Martina
RSD-Reise Service Deutschland Teil I
Bin gerade eben aus der Türkei zurück gekommen. Reise umfasste die historischen Städte Myra, Pamukkale, Perge, Ephesos etc. Der Preis € 149 gebucht über RSD
Vorab: Es werden vor Ort zwei Pakete angeboten. Ein kleines (€129 inklusive Abendessen und weitere Ausflüge) und ein großes (etwa €220 inklusive Mittagessen und weiteres). Hier muss schon angemerkt werden, dass dies vorab nicht transparent komuniziert wurde ABER jeder mit etwas Verstand wird sich schon im Klaren sein, dass bei einem Preis von € 149 nicht jeglicher Komfort und sämtliche Leistungen inkludiert sind. Der anfängliche Unmut der Reisenden wich aber, als der sehr ehrliche Reiseleiter uns aufklärte. Die Reise ist vom Staat (Türkei) subventioniert um auch in der Nachsaison den Tourismus anzukurbeln. Daher natürlich auch die Besuche der bereits mehrfach erwähnten Fabriken (Schmuck, Leder, Teppich).
Der Flug wurde von Linz nach Salzburg verlegt, ein gratis Busshuttle von Linz nach Salzburg wurde zur Verfügung gestellt.
Zusammenfassend die wichtigsten negative und positiven Punkte:
NEGATIV:
- Hotels (Ambiente, Golden Moon, Ephesia, Pamukksu, Catamaran und Lara Park) eher mäßig bis grenzwertig. Alles 4-Sterne-Kategorien (außer Catamaran - 5 Sterne). Natürlich ist der Sterne-Standard in der Türkei nicht mit jenem in Deutschland oder Österreich vergleichbar ABER Sauberkeit sollte die Grundvoraussetzung sein. Hotel Golden Moon in Fethiye ist mir persönlich positiv in Erinnerung geblieben mit sehr bemühtem Personal. Hotel Ambiente und Pamukksu sind schon beinahe eine Frechheit denen ich persönlich sofort die Lizenz für einen Hotelbetrieb entziehen würde. Luxusresorts darf man sich keine erwarten, die Zimmer waren jetzt nicht katastrophal aber auch nicht das Gelbe vom Ei.
- Fabriken: Wie bereits erwähnt, dies ist eben "part of the game" wenn man sich auf solche Reisen einlässt. Die Veranstalter bekommen darüber natürlich das Geld hinein. Die Teppichfabrik war zumindest interessant, da man die Knüpferinnen bei der Arbeit beobachten konnte (Respekt). Leder und Schmuck fand ich persönlich extrem langweilig. Bei der Lederfabrik war das Personal auch ziemlich aufdringlich.
- Volksbazar: Der angepriesene Besuch des Volksbazars in Antalya kann man sich auf jeden Fall schenken.
RSD-Reise Service Deutschland Teil I
@annavera sagte:
Ist ja auch nicht Thema hier und irgendwo wohl auch meine eigene Dummheit, aber halt trotzdem traurig, wenn einem so die Lust und auch der Mut zu einer Reise genommen wird, auf die man sich eigentlich lange gefreut hat. Gebucht habe ich schon im Mai 2011.
Ich habe einfach Angst und man liest nirgendwo was stabil positives...
Ich finde es irgendwie schlimm, dass bei einfachen Verbrauchern vorausgesetzt wird, dass sie z. B. wissen müssten, was "renommiert" bei Fluggesellschaften bedeutet.
Sollte es nicht schon allein Grund genug sein, stornieren zu können, wenn einem am Telefon AirBerlin und Emirates genannt wurde und man soll sich dann auf RAK einlassen trotz Bedenken. Werde ich da nicht wirklich als Verbraucher gezwungen letztendlich abwägen zu müssen: Was ist mir mehr wert - 40 % Stornogebühren für NICHTS oder meine Unversehrtheit?
Muss man echt erst zahlen oder negative Dinge über sich ergehen lassen, bevor man sich dagegen wehren kann? Traurig...
@ Annavera:
Wir waren in genau der gleichen Position: Im Frühjahr mit 4 Leuten (2 Buchungen à 2 Pers.) Reise gebucht, gefreut - und dann sickerte im Internet durch, dass der "Linienflug mit renommierter Airline" (telefonisch vom RV als Air Berlin oder Emirates benannt) ab 1.10.11 von verschiedenen Airports aus nun von RAK Airways mit einer geleasten (Wetleasing) Jet2 (15 Jahre alte B757-200 auf der Strecke ab/bis HAM/TXL) durchgeführt wird. Absolut nichts für uns (ebenfalls Flugangst trotz Vielreiserei)! Hotelwechse etc. hätten wir anbetracht des Preises noch akzeptiert, aber nicht so ein Fluggerät...
Sind dann ca. 35 Tage vor Abreisetermin von der Reise zurück getreten wegen Nichteinhaltung der vertraglich zugesicherten Leistungen. Von RSD kam dann eine Stornorechnung über 15% (das zu deiner Beunruhigung wg. der bei Linienflügen üblichen 40%). Wieder reklamiert - und so ging es noch ein wenig hin und her, bis letztendlich unsere Freunde nun den gesamtpreis zurück bekamen, wir selbst allerdings noch warten.
Also bitte folge deinem Inneren und storniere die Reise! Wirf' dir nicht vor, zu "naiv" gewesen zu sein bei der Buchung - vielen, vielen ist es so ergangen und Urlaub - egal wie teuer oder preiswert - ist einfach zu kostbar, um sich zitternd ins Abenteuer zu stürzen, nur weil ein RV nicht zu seinen Zusicherungen steht!
RSD-Reise Service Deutschland Teil I
Auf was annavera oder majalla antworten sollen?
Auf klar, eindeutig und verständlich gestellte und zudem extrem berechtigte Fragen!
Warum sie nicht antworten? Sie werden es selbst am besten wissen!
Deine Kritik an meinen "Airline-Anmerkungen" zeigt leider, das Du sie nicht verstanden hast. Meine Bewertungsdarstellungen waren keineswegs als solche gedacht, sondern mehr dazu geeignet die völlige Absurdität dieses so gerne herbeigerufenen Portals als Kompetenzaussage darzustellen.
Auch Deine Anmerkung bzgl. der Preisdarstellung läßt ähnliches vermuten. "Emirates" wurde weniger in Bezug auf Dich genannt, als im Angesicht der Tatsache, das diese Airline von vielen erträumt worden war und in deren Augen Bestandteil des Reisepreises ist. Und in diesem Falle ist es einfach notwendig genau diese auch als Grundlage/Basis für eine Einzelpreis-Rechnung zu nehmen.
Die Unterstellungen in Richtung @abholl entbehren ebenso jeglicher Grundlage...zumindest dahingehend, das einige user hier definitiv entsprechende Emotionen und somit äquivalente Eindrücke vermittelt haben.
Nochmal, hier spielt niemand ein Wasserkocher-Spiel - der Vergleich ansich ist allerdings bedauerlicherweise mehr als angebracht und wird ständig neu bestätigt.
Und wenn Du viel Spaß bei diesem Spiel wünschst und somit wieder etwas unterstellst (wirfst Du nicht "uns" dies als verwerflich vor?) dann häte ich gerne noch gewußt wie Du dazu stehst, das diverse user sich der Diskussion nicht hier öffentlich stellen, sondern diese im Verborgenen per PN weiterführen?
Sabine, Danke für Deine Worte!
Ja, wie Du es sagst: Fairplay von beiden Seiten - aber dazu ist es nicht ganz unerheblich, das die "andere Seite" auch für gewisse Argumente zugänglich und nicht komplett beratungsresistent ist und sich nicht ständig in klein-kriminelle Handlungen gegenüber dem RV ergeht.
Und ja, das RSD mitliest steht definitiv fest!
Alles richtig was Du schreibst...aber die Gegenfrage sei erlaubt:
Will der geneigte Verbraucher/Urlauber das wirklich? Ist es in der Realität nicht so, das er die prospektöse Traumwelt gerne annimmt solange alles klappt, sie aber verteufelt und kriminalisiert wenn auch nur das geringste schief geht.
Auch an Dich die Frage, welche der beiden Reisedarstellungen Du wählen würdest (siehe Seite 47, mein Beitrag um 10:41 Uhr). Der eine ist Katalogsprache, der andere "ehrlich" und eindeutig - aber es ist die gleiche Reise
RSD-Reise Service Deutschland Teil I
@Mallorca4everand ever sagte:
Danke für den Tipp
"Dein Kommentar bedarf nach deinen eigenen Worten der Geneppten, Geschleppten und Bauern, die stets blauäugig und bereitwillig nach Schnäppchen jagen."
Kann es sein, dass es hier gar nicht um Leistungsverbesserung seitens RSD und mit Verlaub auch nicht um "stets blauäugig und bereitwillig nach Schnäppchen jagende Geneppte, Geschleppte und Bauern" geht. Dies ist eine Unterstellung deinerseits und entbehrt jeglicher Grundlage/Wahrheit und ist letztlich ein "Freifahrtschein" für solch arbeitende Unternehmen, eine Entschuldigung sogar für deren "Kundenfishing", frei nach dem Motto "selbst Schuld" gepaart mit einem grad Schadenfreude, weil man(n) ja selbst viel "schlauer" ist und grundsätzlich alles hinterfragt und überprüft und und und....
Eine Frage: Was würdest du tun, hättest du kein Internet und wurdest noch nie so "reingelegt"?
Nachdem sowohl annavera, alsauch majalla und andere "nie-wieder-user" bedauerlicherweise so inkonsequent (zu feige?) waren darauf (ehrlich!) zu antworten, auch an Dich in diesem Zusammenhang einmal folgende Frage:
Welche Reise würdest Du buchen?
Reise A:
7 Tage in einem der Vereinigten Arabischen Emirate in unmittelbarer Nähe zu einer der größeren politischen Unruheherde der aktuellen Weltlage. Sie fliegen mit"Wir-bringen-Sie-von-A-nach-B-wenn-Sie-Platz-Unterhaltung-und-Nahrung-wollen-gehen-Sie-doch-in-einen-Park-ins-Kino-und-Restaurant"-Airline und damit sie ausgeschlafen sind in Form von Nachtflügen.Vor Ort nächtigen sind nach jeweils stundenlangen Transfers in landestypischen Hotels mitten im Nirgendwo der arabischen Wüste bzw. am naturbelassenen Strand. Ihre extra zu zahlenden Ausflüge (Paket1) sind kombiniert mit Verkaufsveranstaltungen zur Sicherung von Kinder- und Billigstlohnarbeit. Verpflegt werden Sie mit Großküchen-Nahrung (bei Zusatzbuchung unseres Paketes 2), oder sie verpflegensich nach 5 km Fussmarsch durch die Wüste im einheimischen Supermarkt selbst.
Reise b:
7 Tage VIP-Luxus-Wellness Reise in die aufstrebende Weltmetropole Dubaimit seinen traumhaftenNachbar-Emiraten aus 1001 Nacht. Die Flüge erfolgen in namhaften Airlines. Ihre Domizile sind das "XY Desert Dreams Wellness & SPA"-Hotel in traumhafter Unberührtheit und Ruhe der ArabischenWüste und das "Grand Palace Luxury Resort in direkter Strandlage des badewannenwarmen Meeres. Passend zu diesem Komfort und um diesen zu komplettieren erhalten sie unsere Pakete 1 und 2 für nur...Euro!
Es ist leicht publikumswirksam "Verbraucherschutz" zu fordern...
Katastrophal
Steinfurt, den 28.06.2017
Sehr geehrte Frau Klarnamen entfernt -Pesönlichkeitsrechte beachten, (Kundenbetreuern bei RSD
wie Sie nachstehend lesen können, habe ich mich in dieser Angelegenheit bereits einmal an Sie gewandt. Leider konnte die Reiseleitung vor Ort verständlicher Weise keine Abhilfe schaffen.
Bitte nehmen Sie sich die Zeit und gehen Sie auf meine Beschwerden ein und bieten Sie mir einen Ausgleich an.
Wie Sie meinem Kundenkonto ... und dem
meiner Frau .... entnehmen können
sind wir schon häufiger mit Ihnen unterwegs gewesen.
Eine gütliche Einigung würde ich bevorzugen.
_________________________
Fortsetzung Seite 2
Zitat:
16. Juni (vor 12 Tagen an RSD
Sehr geehrte Damen und Herren,
so etwas haben wir noch nicht erlebt.
Über 4 Std haben wir auf den Bus gewartet. Unter freiem Himmel, ohne Sitzgelegenheit, ...
Die Telefonate waren unergiebig und zunehmend ärgerlich. Die Auskünfte waren falsch und unehrlich. Es gab keinen Stau. DAS HABEN DIE MITREISENDEN EINHELLIG ERKLÄRT. Stattdessen wurde die Route geändert.....
Sie müssten doch wissen, dass derlei Falsch-Auskünfte sofort in den ersten Gesprächen offenbar werden.
WIR SIND ZWAR ALLE ALT - ABER WIR SIND NICHT DUMM UND UNMÜNDIG.
VIELE -wenn nicht alle - sind treue rsd-Kunden .
SIE müssen sich schon ein Entschuldigungsschreiben und eine Wiedergutmachung überlegen.
Es ist jetzt 19:20 Uhr. Wir laden jetzt die Osnabrücker ein.
Weitere Details will ich z.Z. ersparen.
Ich bin gespannt auf Ihre Antwort.
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Sehr geehrter Herr xxxxxxx,
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Wir bedauern sehr, dass es bei Ihrer Anreise zu Unstimmigkeiten gekommen ist und Sie mit der Organisation nicht vollständig zufrieden sind.
Um so schnell wie möglich Abhilfe leisten zu können, bitten wir Sie, sich direkt an Ihre Reiseleitung zu wenden.
Zusätzlich haben wir Ihr Anliegen an die Agentur vor Ort weitergeleitet.
Wir wünschen Ihnen eine noch schöne Reise und stehen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
xxxxxxxxxxxx
Leiterin Kundenbetreuung
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Zitatende
Sehr geehrte Frau xxxxxxxxxx!
Um es gleich vorweg zu sagen: diese Reise war eine Katastrophe !
Abholung: Der Ort Münster hinter dem Bahnhof war ausgesprochen unglücklich gewählt.
Keine Sitzbank, kein Regenschutz.
Diesen Mangel hätten wir ausgehalten, wenn der Bus spätestens 14:15 Uhr zur Abholung da gewesen wäre. Doch erst nach mehrmaligen Anrufen bekamen wir erste Auskünfte.
Zuvor sind wir ca. 1 ½ Stunden hingehalten worden. Wir sind nicht von rsd angerufen worden,
dass sich der Bus verspätet oder dass etwas Außergewöhnliches passiert. Nicht einer von uns Münsteranern, auch keiner von den Osnabrückern. (Wie hätten Sie 15 Minuten später in Osnabrück –Abholzeit 14.15 Uhr - sein wollen? – Da war schon das Chaos vorprogrammiert.-)
Sie hatten zugesagt anzurufen, deshalb haben Sie unsere Handy-Nummern abgefragt.
Mehrere Telefonate waren notwendig. Ihre Antworten: „Der Bus steht im Stau“. „Wir können den Busfahrer nicht erreichen“. „Die Firma ist telefonisch nicht zu erreichen.“ Ihre Qualitätskontrolle hat die Gespräche protokolliert, den genaueren Wortlaut können Sie dort verifizieren.
16. Juni 15:26 089 211 29011
15:31 +49 781 289 443 1020
15:51 wie vor 8 Min
17:35 wie vor
15:33 +49 176 226 966 21
16:01
17:19
17:29 wie vor 7 Min
17:49
17:54
Zwischendurch hieß es, dass der Bus uns um 17:06 Uhr am Bahnhof in Münster abholen würde.
Schließlich kam der Bus um 18:05 im Münster an.
Die Erklärung für die weitere Verspätung lautete: „Der Bus passte nicht unter der Brücke hindurch. Wir mussten eine Stunde in Münster umherfahren, um einen Weg zum Abholpunkt zu finden.“
Die Koffer passten nicht mehr alle in den Kofferraum, …
Die Stimmung im Bus war bereits schlecht. Die „Ruhrgebietler“ und „Rheinländer“ waren schon frustriert.
Gespräche mit den Mitreisenden klärten über die Lügen am Telefon auf,
- es gab keinen Stau,
- es gab Taxi-Transfers von Oberhausen nach Essen,
- die Taxen waren vor dem Bus am dortigen Abholpunkt.
Wir wurden mit falschen Auskünften gezielt belogen. Es war schlichtweg miserabel gemanagt.
Wie der Anfang - so der Verlauf.
Wir kamen gegen 0:50 Uhr am Folgetag in Lübeck an. Übermüdet, gerädert …
Das Nudel-Nachtessen war selber zu bezahlen, die Getränke sowieso.
Am Folgetag mussten wir früh aufstehen, der Bus fuhr um 8:00 Uhr. Das war der Beginn einer
> faszinierenden Reise kernrundgang. Von Anfang an stand dieser Event unter Zeitdruck. Unsere Fähre wartete schließlich.
Der sehr kompetente städtische Reiseführer führte uns auf einem Fußweg durch die Stadt. Grauwacke, Katzenköpfe als Straßenbelag. Die Gehbehinderten taten sich sehr schwer. Der Reiseführer war rüstig und flink auf den Beinen, und wenn er das nächste Erläuterungsziel erreicht hatte, startete er seine Erläuterungen. Kompetent und leise. Keine Verstärker-Anlage, wir waren zu 46 Personen. Wer vorne war, der kriegte gut etwas mit.
Bis zu der berühmten Treppe Stockholms, die man mit 80 Lebensjahren auf dem Rücken –oder auch weniger, aber gehbehindert - hinunter stieg, um dann in eine wuselige Geschäftsstraße einzumünden und den Reiseführer zu suchen.
Hatte man ihn erreicht, dann bekam man das Ende seiner Ausführungen noch mit.
Das ist eine Katastrophe. Dafür haben die Teilnehmer 43 € in Rechnung gestellt bekommen.
43 € * 48 Personen = 2064 € für alle - das ist *******.
Wir haben Verständnis dafür, dass die Busfahrer und die Reiseleiterin Orientierungsprobleme haben, wenn sie zum ersten Mal die Reise durchführen. Da nimmt man schon die falsche Spur, um auf das Schiff zu kommen. Kostet halt nur Zeit. Die haben wir bei der Stadtführung ja gut abgeknapst.
Allerdings wirft das erneute Fragen auf: Mit welchen Schulungen/Qualifikationen werden Reiseführer eingesetzt, ein Budget von ca. 1200 € * 48 Personen = ungefähr 57000 € für 12 Tage zu vertreten.
Von Tag zu Tag verschlimmerte sich die Stimmung im Bus. Der anfänglichen Aufbruchstimmung –trotz des Chaos bei der Abholung- folgt Fatalismus. Ein paar Tage später heißt es: „Ich zähl´ nur noch die Tage bis zum Ende der Reise, bis ich zu Hause bin.“
Zur Stadtrundfahrt in Helsinki will ich nicht viel ergänzen. Die Stadtrundfahrt in Helsinki war schlicht. Unbefriedigend. Die Felsenkirche ist m.E. so sehenswert wie das Sibelius-Denkmal. Der Eintritt in die Kirche war nicht inkludiert, ein Aufenthalt auch nicht.
Wenigstens konnte man hier etwas anderes zum Essen einkaufen als in einer Tankstelle.
43 € * 48 Personen = 2064 € für alle - das ist *******.
Was haben wir für interessante Orte an der Straße liegen lassen, um dann zu einer „Kindergeburtstags-Polarkreistaufe“ (Geschmacksache, halt !) zu fahren. Wir kennen Weihnachtsmärkte von daheim. Was sollen wir dort im Sommer, wo überall gebaut wird, wo es quasi nur Einkaufshops gibt. Und was angeboten wird ist nicht nordisch, es ist internationales Konsum-Einerlei. Gut zu wissen – insofern bildet reisen.
Den Dom zu Uppsala haben wir nur erreicht, weil unsere Reiseleitung sich dafür energisch eingesetzt hat. Danke. Für uns wurden die „Pausen“ gekürzt. Das war für alle o.k.
So haben wir noch ca. 30 Min. Zeit gehabt, den Dom von innen zu sehen. Ab 18:00 Uhr ist er geschlossen.
Wer plant so etwas ?
1 Std für die „Hohe Küste“. Das reicht gerade für einen Kaffee, für den Toilettengang. Und dann ist da noch der äußerst informative Rundgang im Besucherzentrum. Die Infotafeln sind aber nicht auf Deutsch. Mir hat die Zeit dafür nicht gereicht.
Die Liste der Beschwerden ist schier endlos.
Wenn ich eine Reiseleitung einkaufe über den Reisepreis, dann möchte ich während der Fahrt durch die Länder landeskundliche Informationen bekommen. Dazu gehört nicht der Besuch einer Zuckerstangenfabrik und die Lebensgeschichte der „Gründerin“.
Es sollte auch kein 6-teiliger Fernseh-Krimi sein. Und etwas mehr, als auf den ersten Seiten des Baedekers steht, sollte auch angeboten werden. Sie sollten diese landeskundlichen Informationen Ihren Reiseführern an die Hand geben, damit sie diese weiterreichen können.
Wir lieben den skandinavischen Sommer. Wir hatten gutes Wetter.
Das konnten Sie uns nicht vermiesen.
Soeben kommt Ihr neuer Katalog. Sie bieten die Reise genau so auf S. 20/21 an.
Keinem unserer Freunde werden wir -gefragt oder ungefragt- zu dieser Reise raten können. Unsere Freunde sollen von unserer unvergesslichen Erlebnisreise mit RSD profitieren.
Ich bin gespannt auf Ihre Antwort.
Freundliche Grüße
gez. xxxxxxxxxx
PS.: Viele Situationen lassen sich dank der vielen Fotos der Mitreisenden eindeutig belegen.
RSD=Reise Service Deutschland Teil III
RSD "Studienreise" Südafrika 5.-14. November 2017
Es war leider die schlechteste Reise, die wir je unternommen haben.
Die Reise wurde als Studienreise angepriesen. In einem solchen Fall hängt natürlich der Erfolg in hohem Maße am Reiseleiter.
Im Prospekt wurde daher besonders hervorgehoben, dass es sich um “fachausgebildete, deutsch-sprechende Reiseleitung “ handelt.
In unserem Falle war die Südreiseleiterin XXX weder ausgebildete Reiseleiterin, noch war sie fachausgebildet die Schönheiten Südafrikas zu erläutern. Sie ist noch nie aus Kapstadt heraus gekommen, war noch nie vorher in einem Flughafen gewesen und konnte Deutsch nur äußerst Lückenhaft. Dies ist nicht unser “Eindruck”, sondern basiert auf dem, was XXX uns erzählt hat.
Damit hier kein falsches Bild entsteht: Die Person kann überhaupt nichts für die Situation. Sie wurde sozusagen ins kalte Wasser geworfen und hat mit ihrem Wissen, ihren Fähigkeiten und ihrem Einsatz noch das Beste aus der Situation herausgeholt. Sie war aber in keiner Weise das, was man für eine solche Reise erwarten würde.
Von vielen einzelnen Punkten war XXX hoffnungslos überfordert. Besonders ärgerlich aber war auch die schlechte Unterstützung seitens Amazing Afrika für ihre Reiseleiterin.
Anstatt XXX zu unterstützen wurden von dort offensichtliche Falschmeldungen kolportiert wie, z.B. dass das ursprünglich vorgesehene Hotel in Wilderness abgebrannt sei, dass der uns bekannte Reiseverlauf von RSD uralt sei und es längst einen neuen gäbe (auf diese Angabe wurden dann alle weiteren Änderungen und Unterlassungen gestützt), u.ä.m
Beginnen wir von vorn.
Tag 2
Angekommen in Kapstadt fand eine Orientierungsfahrt dort nicht statt. Wir wurden vom Flughafen aus in einer 45 minütigen Fahrt zu einem privaten Geldwechsler gefahren, angeblich, weil es dort viel sicherer sei, Geld zu wechseln, als am Flughafen. Während dieser Fahrt schilderte XXX wie sie zu diesem Job gekommen war. Über Kapstadt erfuhren wir nichts.
Anschließend ging es in den Companys Garden, wo wir umherirrten, da die Reiseleiterin den Weg nicht kannte und uns z.B. die National Bibliothek als Parlament vorstellte.
Vom Hotel ging es dan direkt zum Abendessen in einem Restaurant an der Waterfront.
Eine Führung und/oder freie Zeit an der Waterfront, wie im Zusatzpaket versprochen, hatten wir nicht. Das Abendessen wartete und als das Essen beendet war, hatten die Geschäfte der Waterfront geschlossen.
Tag 3
Wegen Wind wurde die Fahrt auf den Tafelberg verschoben. Die Fahrt über die Garden Route fand ebenfalls nicht statt, da die Tour bereits in Mossel Bay im Hotel endete, da das vorgesehene Hotel in Wilderness angeblich abgebrannt sei. Das komplette – im Prospekt abgedruckte Programm - fand also nicht statt. Kein Tafelberg, keine Garden Route, kein Knysna, keine Bootsfahrt. Lediglich eine Überlandfahrt nach Mossel Bay.
Tag 4
Nun waren es ja auch noch ein paar Kilometer in den Tzitzikamma Park. Um den berühmten Baum zu besichtigen, hatten wir mit 3 Stunden reichlich Gelegenheit. Andere Ziele wurden von den Reiseteilnehmern vorgeschlagen, aber abgelehnt. Einige Teilnehmer hatten den Eindruck, dass wir 3 Stunden durch den Wald laufen mussten, weil niemand den Zusatzausflug in das Knysna Township gebucht hatte. Im Anschluß fuhren wir zurück nach Knysna. Dort hatten wir dann keine Zeit mehr, wodurch der Programmpunkt “Besichtigung des Hafenstädtchens” entfiel. Wir bekamen 30 Minuten Waterfront zugestanden. Ungeführt, ohne weitere Informationen und auf eigene Faust. Anschließend wurde die Bootsfahrt durch die Lagune nachgeholt.
Tag 5
Die Hochebene “Kleine Karoo” wurde uns zwar auch von der Reiseleiterin angekündigt, dann aber vom Busfahrer nicht angefahren. Von aufmerksamen Reiseteilnehmern angesprochen, erklärte der Busfahrer zunächst, dass er schon seit 10 Jahren diese Route (eben nicht über die kleine Karoo) für RSD fahre. Anschließend versuchte die Reiseleiterin uns noch zu verkaufen, dass die Route, die der Busfahrer genommen hatte, ja “eigentlich” auch die Kleine Karoo streifen würde, wenn man nicht die geografischen, sondern die politischen Grenzen betrachte.
Bei der Weinprobe wurden dann ganze 5 Weine verköstigt und von einem schlecht englisch sprechenden Südafrikaner mit jeweils 3-4 Sätzen begleitet. Eine deutschsprachige Erklärung war nicht verfügbar und unsere Reiseleiterin stand für eine Übersetzung nicht zur Verfügung.
Anschließend wurde der Besuch des Tafelberges nachgeholt. Dies führte dazu, dass der durch Amazing Afrika angebotene Extra Folkoloreabend erst gegen 20 Uhr beginnen konnte.
Die übrigen Reiseteilnehmer, die nicht an dem Folkloreabend teilnahmen, wurden sich selbst überlassen, um ein Abendessen zu bekommen. Wir hatten dazu 1 1/4 Stude Zeit.
Ja, rein formal gesehen steht es so auch im Zusatzpaket. Die Zusatzleistung des Komfort- und Genußpaketes umschließt zwar den Zeitraum vom 6.11.-13.11. Im Kleingedruckten steht dann aber auch, dass es dabei nur 6 Abendessen gibt. Erst wer nachrechnet stellt fest, dass es ja eigentlich 7 Abende sind, also trotz des Halbpensionpaketes, in der Tat wohl ein Abendessen zusätzlich noch selber bezahlt werden muss.
Tag 6
Mal abgesehen von der falschen Ankündigung im Prospekt, dass am Kap der guten Hoffnung Atlantik und Indischer Ozean aufeinandertreffen würden, wurden die Programmpunkt für den heutigen Tag eingehalten. Am Kap hatten wir ganze 45 Minuten Zeit, auf der Straußenfarm 30. Leider wurde dabei seitens der Reiseleitung “vergessen” die Flüge von Kapstadt nach Johannesburg zu bestätigen. Da die Reisegruppe zudem noch mehr als 30 Minuten zu spät am Flughafen eintraf, war das Boarding für den für 13:00 Uhr vorgesehenen Flug bereits abgeschlossen. Die Reiseteilnehmer mussten auf weitere Flüge verteilt werden und kamen zum Teil erst nach 22 Uhr im Hotel in Johannesberg an. Auch hier war kein Wort des Bedauerns zu vernehmen, keine Entschuldigung, kein Entgegenkommen bei der Bereitstellung eines Getränkes oder gar eines Imbisses.
Tag 7
650 langweilige und anstrengende Kilometer, unterbrochen von 2 Pausen auf Tankstellen und einem 15 minutigen Stopp an einen Zaun mit – zugegeben - fantastischer Aussicht über den Blyde River Canyon war das dürftige Ergebnis des 7. Tages. Immerhin spricht der neue Reiseleiter Bernhard sehr gut deutsch und stellt sich auch als sachkundiger und erfahrener Reiseleiter heraus.
Die Ankunft im Hotel nahe dem Krüger National Park ist allerdings wieder einmal ein Negativ-Highlight. Es ist bereits dunkel, die Anlage schlecht ausgeleutet. Es steht nur ein Mitarbeiter zur Verfügung, um die Koffer der gesamten Reisegruppe zu transportieren. Die Hotelanlage ist weitläufig mit Reihenhäusern im Park verteilt. Die Beleuchtung der Wege ungenügend. Die Wege selbst sehr holprig. Es laufen Affen frei im Park herum. Irgendwie sehr ungewohnt und man fühlt sich nicht wirklich sicher. Eine Ausschilderung der Zimmer nicht vorhanden und es ist niemand da, der die Reiseteilnehmer führen könnte. Die Belegung der Zimmer ist nicht vorbereitet. Die zugeordneten Zimmer stimmen teilweise nicht mit den ausgehändigten Schlüsseln überein. In unserem Zimmer waren bereits andere Gäste eingechecked. So vergeht mehr als eine Stunde im Chaos, das auch der fassungslose Reiseleiter nicht beheben kann.
Auch das Abendessen verlief in dergleichen chaotischen Atmosphäre: es wurden die falschen Räumlichkeiten angegeben und es waren nicht genügend Tische gedeckt. Es war nicht genügend Buffet gedeckt. Es war lediglich eine Bedienung für Getränke zugeteilt, sodass es teilweise über 45 Minuten dauerte, bis die bestellten Getränke ausgeliefert wurden.
Die Zimmer erinnerten teilweise an Abstellkammern, z.T. wurden Zimmer in Häusern zugeteilt, die in gemeinsamen Wohnungsräume mündeten, bei denen aber der Zugänge zu den Schlafräumen nicht abgesperrt werden konnten. Teilweise gingen die Klimaanlagen nicht. Es waren nicht genügend Adapter und Föne vorhanden etc.
Das Hotel war ganz offenkundig nicht dafür vorbereitet grössere Gruppen aufzunehmen und zu beherbergen.
Tag 8
Dieser Eindruck setzte sich auch am 8 Tag fort. Das Buffett zum Abendessen wurde im Freien und erst mit 45 minütiger Verspätung eröffnet. Wieder fehlten Service und/oder Bestecke. Weinflaschen wurden ungeöffnet serviert. Getränkebestellungen dauerten ewig, so dass einige Reiseteilnehmer dazu übergingen sich ihre Getränke an der Poolbar selber abzuholen. Hier ist einzig der Reiseleiter lobend zu erwähnen, der sich selbst als Servicepersonal betätigte und Bestecke, Gläser besorgte und Tische zusammenstellte, um wenigsten die Grundversorgung sicherzustellen.
Immerhin war die Safari in den Jeeps, wie auch im Reisebus, sehr gut.
Tag 9
Beim Checkout wurde versucht das Geld für die Getränke gleich mehrfach einzuziehen. Entschuldigt wurde dies damit, dass die Mitarbeiter angeblich das Computersystem zerstört hätten und das Hotel nun leider auf manuelle Notizen angewiesen sei. Nur ein Mosaik in der insgesamt sehr unbefriedigenden Hotelansicht.
Die ereignislose und lange Rückfahrt nach Pretoria konnte der Reiseleiter glücklicherweise mit vielen Geschichten auflockern. Die Stadtbesichtigung Pretoria beschränkte sich auf das Nelson Mandela Denkmal.
Dies führt zur generellen Betrachtung des Ablaufs der Reise:
Sämtliche Tagesstrecken waren viel zu lang und hatten zu wenige Highlights.
Von der Waterfront Kapstadt – obwohl extra bezahltes Highlight – haben wir nichts gesehen.
Von Kapstadt haben wir – außer der Sicht vom Tafelberg aus – nichts gesehen. Dabei soll Kapstadt außergewöhnlich schön sein.
Der Ausflug zum Kap der guten Hoffnung ist so viel zu kurz und zu hektisch (wir hatten am Kap ganze 45 Minuten).
Der Ausflug in den Tzitzikamma ist albern. Man fährt keine 450 Kilometer, um einen Baum anzuschauen. Aber der Park bietet auch noch viel mehr, sofern man sich Zeit nimmt und andere Ziele aufnehmen würde.
Fragwürdig ist auch, warum man überhaupt nach Kapstadt zurückfährt bzw. warum man nicht in das nähergelegene Port Elizabeth weiterfährt, dort eine weitere Stadt kennenlernt und von dort nach Johannesburg fliegt.
Von Johannesburg – insbesondere auch Soweto – hat man gar nichts. Allein Soweto wäre einen Tagesausflug wert.
Von Pretoria hat man kaum etwas. Auch hier wäre eine Verlängerung wünschenswert.
Das Konzept mit dem Krüger National Park sollte überdacht werden. Auch demReiseleiter war nicht bekannt, warum das Hotel so weit im Norden lag. Man hätte den Park 300 km früher erreichen können und wäre dann auch in Gegenden gewesen, die weitaus Interessanter sind (lt. Reiseleiter).
So, wie die Rundreise hier gestaltet ist, ist sie leider verschwendet und uneffektiv, da nützt es auch nichts, wenn sie vermeintlich günstig erscheint.
Eigentlich äußerst schade.
Aus der Beschwerde bei RSD ergab sich ein 25€ Gutschein zur Verrechnung mit der nächsten Reise.
Es soll Mitfahren geben, die eine Erstattung von €250 erhalten haben.
Auf die Nachfrage, wie es denn zu dieser 2-Klassen-Kundschaft kommen kann, erhielten wir bislang keine Antwort.
Insgesamt blieb von der Reise leider der Eindruck bestehen, eigentlich nichts von Südafrika gesehen und erfahren zu haben, außer endlosen Busfahrten. Schade um Zeit und Geld.
RSD-Reise Service Deutschland Teil I
Ich komme gerade von der Ägäisrundreise zurück. Hier meine Angaben, aufgrund derer sich der Leser bitte sein eigenes Bild macht:
Kosten:
Grundpreis 149,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 90,00 €
Luftverkehrssteuer: 8,00 €
Zusatzpaket + Ausflüge: 219,00 €
Gesamtpreis im EZ: 466,00 €
Leistungen
Flug
7 X ÜF
6 X Abendessen
6 X Mittagessen
Bus (Hoteltransfer + Rundfahrten, Ausflüge mit sehr kompetentem Fahrer)
sehr kompetente Reiseleitung (danke Osman!)
Eintritte in archäologische Parks
Nachteile:
3 Verkaufsveranstaltungen, wobei die Ledermodenschau sehr lustig war. Die Schmuckverkäufer waren aufdringlich. Bei den Teppichen und den Lederjacken zeigte man mir freiwillig den Weg zum Ausgang, so daß ich, während andere einkauften, in der Sonne sitzen, spazieren gehen oder/und mich mit anderen Mitreisenden, die auch nichts kauften, unterhalten konnte. Einige Mitreisende stellten am letzten Tag fest, daß sie, obwohl sie vermeintlich gut gehandelt hatten, zuviel gezahlt hatten. Es stand aber jedem frei, nichts zu kaufen, obwohl mir die Schmuckverkäufer sehr zusetzten. Trotzdem gelang es mir, keinen Schmuck zu kaufen.
Ungünstige Flugzeiten: Abflug Frankfurt/Main 20.00 Uhr, Ankunft Izmir nach Mitternacht, ensprechend spät zu Hause. Abflug Izmir 20.20 Uhr, Ankunft Frankfurt 22.35 Uhr.
Am letzten Tag hatten wir bis 17.00 Uhr Freizeit. Osman war zwar nicht mehr zugegen, gab aber vorher Tipps zu Kusadasi und zum Dolmus.
Dafür hatte ich eine hervorragende Reise. In Troja regnete es zwar arg, dafür war es an anderen Tagen klasse. Wir zogen das ganze Programm durch. Da Osman in Izmir wohnt, hatte er dort die eine oder andere Überraschung parat. In Ephesus führte er uns sogar freiwillig durch das sehr lohnende Museum. Den Eintritt in Höhe von 2,50 € mussten diejenigen, die teilnahmen, allerdings zusätzlich zahlen, da es ja von RSD nicht vorgesehen war. Die Hotels waren ok, das Essen z. T. super. Bemängeln kann ich höchstens gewisse Abnutzungserscheinungen in den Badezimmern und den schlechten Geruch rund um das Büyük Berk Hotel. Die Reiseleitung war wirklich klasse! Vor 5 Jahren nahm ich an einer ähnlichen Reise mit dem Bertelsmann-Club an der türkischen Riviera teil. Die Reiseleiterin erklärte längst nicht soviel. Man muss sich bei der Ägäisreise allerdings für antike Stätten interessieren. Es ist kein Urlaub für Leute, die Klamotten kaufen oder den ganzen Tag Disco haben wollen. Ein Paar nahm an zwei der drei fakultativen Ausflüge nicht teil. Dies war kein Problem.
Die Hotelbewertungen für das Tuscan-Hotel, das Büyük-Berk-Hotel sowie das Pine-Beach-Hotel stelle ich noch in dieser Woche ein.
RSD= Reise Service Deutschland Teil II
Ich bin auch seit einer guten Woche von der einwöchigen Reise "Türkische Ägäis" zurück und war insgesamt vom Preis/Leistungsverhältnis her gesehen sehr zufrieden. Leistung heißt: Gute Reiseleitung, gute Organisation, gute bis tolerierbare Hotels (ich hatte immer DZ zur Alleinbenutzung), Transfer sehr gut (unser Busfahrer fuhr einfach toll!), Essen einfach bis sehr gut.
Ich wollte die beschriebenen Sehenswürdigkeiten besuchen und es hat alles geklappt. Auch wusste ich, dass 2 Nachmittage für Teppich, Lederwaren und Schmuck "draufgehen", die man komplett besuchen muss (angeblich schießen die Fabriken Geld dazu, weshalb die Reisen so günstig sind). Doch sind die Promoter alles Verkaufspsychologen, die mit Winter-, Gruppen- und Zollrabatten die überteuerten Waren anbieten, so dass sich in unserer Gruppe so mancher gefreut hat, der die 1200 Euro teuere Lederjacke trotzdem noch auf 700 Euro herunterhandeln konnte (mit dem Hinweis: "Sagen Sie aber den anderen nichts, das ist ein Sonderpreis, den ich nur einmalig machen kann"). Naja, ich habe mir meine Kommentare verkniffen, weil ich gerne noch die Lykien- und Kappadokienreise machen und keinen Eintrag auf eine mögliche "Black-List" riskieren möchte.
Es macht auch keinen Sinn, die Hotels zu nennen. Selbst unsere Reiseleiterin wusste erst am gleichen Tag, welches Hotel Kapazität hat und welcher von den Bussen (alleine 3 Berliner Busse zum gleichen Zeitpunkt) in welches Hotel kann. Nach ihren Aussagen hat RSD alleine 15 Hotels in Kusadasi, die auf Abruf zur Verfügung stehen könnten. Wir mussten sogar die letzten beiden Nächte, die in Kusadasi vorgesehen waren, jeweils ein anderes Hotel beziehen.
Eine Massenabfertigung ist die Reise allemal, aber mich hat das nicht gestört. Unser Bus hatte 34 Personen, das war ok, die anderen Busse sahen wir nur gelegentlich, denn Besichtigungen und "Abfütterungen" sowie Verkaufspromotion wurden sehr oft zeitversetzt durchgeführt, eine komplette Logistik eben.
Am 1. Tag hatte ich nur 3 Stunden Schlaf, weil ich erst um 04.30 Uhr ins Bett kam; aber die erste Besichtigung ging erst um 11 Uhr los, so dass meine Angst vor Überforderung unnötig war. Dafür hatten wir am letzten Tag in einem schönen Hotel am Strand bei 20 Grad noch einen guten halben Tag frei, weil erst nachmittags der Transfer zum Flughafen angesetzt war.
Letztendlich - selbst wenn ich teppich-, schmuck- und lederwarenresistent war, kam ich mit Getränken und einigen kleinen Buchbänden von Troja, Ephesus usw. doch auf 600 Euro, wie gesagt, das komplette Paket mit Ausflügen, Mittag- und Abendessen, EZ-Zuschlag und Saisonzuschlag.
Karin
RSD=Reise Service Deutschland Teil III
Meiner Frau und ich sind gestern aus Israel mit RSD zurückgekommen. Es war eine tolle Reise. Für das Geld wurde sehr viel geboten. Der Flug erfolgte mit Türkisch Airlines mit Zwischenstop in Istanbul. Die Airline kann man wirklich empfehlen. Gute Beinraumfreiheit, pünktliche Abflüge, immer Essen (mit Besteck) - zum Teil warm, Getränke frei. Der Zwischenstop ist notwendig, da es keine direkten Flüge von Stuttgart gibt. Istanbul ist ein riesiger Flughafen. Man benötigt dort Zeit - insbesondere für die unqualifizierten Checks. Wir wohnten die ersten drei Tage im Club-Hotels in Tiberias. Das Hotels ist von der baulichen Substanz in die Jahre gekommen. Allerdings bekommt man dafür einen großen Balkon mit phantastischem Blick über den See Genezareth geboten. Wir waren zufrieden. In Jerusalem übernachteten wir im Hotel Seven Arches. Unglaublich doll gelegen, mit Blick über die Altstadt. Wir hatten uns abends immer auf die Mauer an dem direkt am Hotel gelegenen Aussichtspunkt mit einer Flasche Wein gesetzt. War richtig gut. Die Zimmer und Betten sind Klasse. Sicherlich gehört dieses Hotel zu den besseren in dieser Stadt. Allerdings ist das Service-Personal konstant unmotiviert und bei den Mahlzeiten geht es schlachtartig ab. Unser Busfahrer Achmed war sehr flexibel und in den schwierigsten Situationen absolut cool. Guter Mann. Die Reiseziele waren mit Schwerpunkt "Jesus" ausgewählt. Auch besuchten wir Massada und einen Kibuz und gingen im Toten Meers baden. Badelatschen sind hier sinnvoll, da der schwarze Schlamm am Strand höllisch heiß und rutschig ist. Wer es nicht braucht, sollte um Bethlehem einen weiten Bogen machen. Der absolute Touristenhorror. Die exessive Vermarktung von" Jesus" und er Bibel war auch das, was uns in Israel total mies aufgestoßen ist. Der absolute Hammer auf dieser Reise war unserer Führerein Elisabeth. Die Frau ist der absulute Wahnsinn. Überhaupt nicht totzukriegen, ständig nur die Zufriedenheit der Gruppe im Auge, immer freundlich, unglaublich gut informiert und immer wieder zu Überaschungen aufgelegt. Man merkt, dass Sie einem wirklich möglichst viel über das Land und die Geschichte mitgeben möchte. Und das mit 46 Leuten. Ein Highlight der gesamten Reise war für mich ihr Gesang in der Kirche St. Anna. Diese Kirche hat eine einmalige Akustik und mit dieser konnte sie umgehen. Ohne Ankündigung sang Sie plötzlich "Adonai ro´i ichßar". Da war ich echt zu Tränen gerührt. Welcher Reiseleiter macht schon sowas. Zusammengefaßt handelt es sich um eine konzentrierte Reise mit qualitativ hochwertigen Leistungen. Insbesondere unter der Leitung von Elisabeth ist diese sehr zu empfehlen.