9688 Ergebnisse für Suchbegriff Österreich
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Buchungen im Internet!
@'emdebo' sagte:
Jahrzehntelang wurden sowohl Reisebüros als auch Reiseveranstalter durch einen mächtigen Verband repräsentiert. Man zog ja schließlich an einem Strang und gut war es. Jetzt muß genau dieser Verband einen Spagath zwischen den Interessen beider und unter Beachtung der durch die neuen Medien entstandenen Konfliktsituation machen.
Ist bei uns in Österreich genauso, nur des mit dem Spagath is net bei uns: eindeutig werden die Veranstalter der in Österreich als Zwangsmitgliedschaft geführten "Vertretung" vertreten...
@'emdebo' sagte:
Eine der wesentlichen Forderungen hierbei müßte sein, vom Veranstalter-Direktumsatz einen gewissen Prozentsatz in einen Pool / Topf zu geben und diesen dann ( ähnlich wie bei den Krankenkassen
) unter den Beteiligten am Ende des Geschäftsjahres aufzuteilen. Dies würde eine entsprechende Motivation und Sicherheit auch für die Partner darstellen.
Leider ist hier genau der umgekehrte Trend zu erkennen: Veranstalter versuchen krampfhaft Modelle zu finden, die sie von der Zahlung von Provisionen an Reisebüros wegbringt, ähnlich wie bei den Fluglinien.
Gerade gestern las ich in der neuen fvw, dass ein Veranstalter "nicht zufrieden ist mit der Bereitschaft der Reisebüros, seine [die vom Veranstalter] 'gereichte' Hand zur Ertragssteigerung*" zu ergreifen und man vielleicht nun doch überProvisionskürzungen (so genannte Malusregelungen) nachdenken könnte.
* wer nicht blind die Produkte des Reiseveranstalters A an den Mann bringt, Umsatz macht, "pushed" [gesprochen: puscht], der wird (gnadenlos...) bestraft mit weniger Provision!
Hier ist einfach das Kräfteverhältnis zu ungleich: die Konzerne, die sich es leisten können, riesige EDV-Abteilungen zu halten, die mit Internetbuchungen mehr oder weniger erfolgreich experimentieren, haben einfach hier den kräftigeren Atem.
Selbst Reisebüroketten sind fast alle ja schon in den Händen dieser Konzerne, von einigen Ausnahmen abgesehen - und vor denen machen die Konzerne Kniefälle.
Ja, es sind da Provisionsvereinbarungen bei den Ketten, davon können kleine Unternehmen nur träumen. Mir bekannt sind Provisionen von 20 (zwanzig) und mehr Prozenten bei manchen dieser Ketten vorausgesetzt, die Kette macht riesige Umsätze.
Solche Kettenbüros werden auch ständig über die Umsätze, die Vorsprünge oder Rückgänge gegenüber letzten Jahr informiert, Druck erzeugt bei den Mitarbeitern, ja sogar innerhalb der Kette werden Umsätze "umgesteuert", um Umsatzziele zu erreichen! Sprich: Reisebüro A in Bochum hat als eigene Agentur viel zu wenig Umsatz, um beim Veranstalter B in die so genannten Overriding Staffel zu fallen. Daher nützt man eine Agenturnummer des Reisebüro C in München aus der gleichen Kette, die bereits derart viel Umsatz haben, dass sie in der höchsten Provisionsstaffel sind. So trägt die € 500.-- Buchung aus Bochum dazu teil, dass die Kette D trotzdem beste Konditionen erreicht (hier gibt es aber auch andere Modelle: z.B. dass es egal ist, wie hoch der Umsatz einzelner Reisebüros ist: gegenüber dem Veranstalter zählt nur der gebündelte Umsatz).
Solche Verträge zwischen Reisebüroketten und Reiseveranstaltern zählen zu den best gehütesten Geheimnissen in der Reisebürobranche.
Aus diesen und anderen Gründen können es sich Reiseveranstalter (noch) nicht leisten, Reisebüroketten fallen zu lassen. Zu groß ist (noch) ihre Angst, den Umsatz nicht über ihre eigenen Vertriebswege zu vertreiben. Aber alles nur eine Sache der Zeit: nimmt der Internetvertrieb tatsächlich weiter so zu, wie man es gerne prophezeit (ohne wirklich Zahlen am Tisch zu legen...), dann könnte es schon so sein, dass die Reiseveranstalter den Reisebüros null Provision mehr zahlen - zumindest die Konzerne.
Denn bei den Nischenveranstaltern beginnt mittlerweile ein Umdenken: immer mehr entscheiden sich zu höheren Provisionen, denn das ist ein Argument für ein Reisebüro, nicht die Studienreise von Konzern A zu verkaufen, sondern von Anbieter B. Vorausgesetzt, das Reisebüro befindet sich nicht in der Druckmühle Umsatz für Konzern A...
Alles in allem hat sich von 1990 zu 2006 sehr sehr viel in der wirtschaftlichen Welt des Reisevertriebes geändert. Ich meine, natürlich auch zum Nachteil der Konsumenten. Ich meine, wohl auch ein Grund, weshalb das Internet Chancen hat, aber - wohl auch eine Chance für viele (noch unabhängige?) Reisebüros, Nischenprodukte, Nischenveranstalter und eigene Programme aufzulegen und zu verkaufen.
Gruß
Peter
Reise wird jetzt günstiger angeboten
@chsule sagte:
Ich habe am 9.01.11 eine Reise für knapp 1600€ gebucht, heute habe ich nochmal nachgeschaut und festgestellt, das genau die gleiche Reise vom selben Anbieter für ca. 250€ weniger angeboten wird. Kann ich da beim Preis was machen oder zumindest eine höhere Zimmerkategorie und all inklusive statt halbpension verlangen. Das würde ich nämlich jetzt für den gleichen Pris der Reise bekommen wenn ich erst heute gebucht hätte. Danke im vorraus für Eure Hilfe.
So, mir hat es natürlich keine Ruhe gelassen, dieser interessanten Frage doch noch auf den Grund zu gehen. Denn einerseits zeigen mehrere Leser Interesse an einer Auflösung, andererseits stehe ich nicht an, Fehler zuzugeben, zumal ich Reiserecht nicht studiert, sondern mir selbst "beigebracht" habe.
Doch nun zur Frage: Muss ein Reiseveranstalter Preissenkungen weitergeben?
1. In Österreich - JA!
2. In Deutschland - NEIN!
Ad 1 - Österreich
Die vom 13. Juni 1990, RL 90/314/EWG über Pauschlareisen (siehe hier) der EU beinhalten unter anderem:
"Die vertraglich festgelegten Preise dürfen grundsätzlich nicht geändert werden, es sei denn, die Möglichkeit einer Preiserhöhung oder -senkung ist im Vertrag ausdrücklich vorgesehen. Diese Möglichkeit ist jedoch an gewisse Bedingungen zu knüpfen."
Wie alle in dieser Paushalreisenrichtlinien-Verordnung mussten die jeweiligen nationalen Regierungen diese in nationales Gesetz umsetzen. Österreich hat im Konsumentschutzgesetz (KschG), § 31 c KSchG die Reiseveranstalter verpflichtet, Preiserhöhungen nur aus folgenden, taxativ aufgezählten Gründen zu gestatten ... außerdem sind Preiserhöhungsvereinbarungen nur in Verbindung mit Preissenkungsvereinbarungen erlaubt, wobei das Ausmaß der vereinbarten Preiserhöhung jedem der vereinbarten Preissenkung entsprechen muss (Quellen: "Reiserecht" Ingrid Bläumauer, 2000, Seite 35 unter Quellenhinweise Konsenik-Wehrle/Lehofer;Mayer; "Reiserecht Kommentar der §§ 31 b ff KSchG" Andrea Michitsch, 2004, Seite 53 ff)
Da sich meine privaten Reiserechtseiten auf österreichisches Reiserecht beziehen (entsprechende Hinweise finden sich mehrfach), ist somit meine Aussage auf meiner Homepage korrekt.
Ad 2 - Deutschland
Hier irrte ich in meiner Meinung, dass eine Preissenkung gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist und @chepri hat in diesem Punkt recht.
Deutschland hatte die Pauschalrichtlinien von 1990 nicht korrekt umgesetzt, bzw. schrittweise erst umgesetzt und hat bis dato diesen Punkt der Preisänderungen nur unzureichend umgesetzt (Quelle Führich, diesmal ohne Titel gell
).
In den deutschen Informationspflichten, Artikel 4, Abs. 2, lit. 4 ff wird nur von Preiserhöhungen gesprochen "...die vertraglich festgelegten Preise dürfen nicht geändert werden, es sei denn, dass der Vertrag die Möglichkeit einer Preiserhöhung oder -senkung ausdrücklich vorsieht und die genauen Angaben zur Berechnung des neuen Preises enthält..."
Zitat Führich, Reiserecht, Ausgabe 2005, Seite 42: "...Art 4 IVa (oben zitierter) sieht nach seinem klaren Wortlaut eine mit der vorbehaltenen Erhöhung eine korrespondierende Preissenkungspflicht vor. Da der deutsche Gesetzgeber in§ 651 a IV nicht die Verpflichtung zur Preissenkung aufgenommen hat, wurde die Richtlinie insoweit nicht richtig umgesetzt (Anmerkung Führich: zur fehlerhaften Umsetzung in § 651 a III, IV vgl.Rn. 162 Tonner, Pauschalreisen, A 12, Art. 4, Rn. 27, Führich, NJW 2000, 3672, 3674; ders. Defizite, S, 29, 32, Kappus, Rn. 39; ders. LMK 2003, 17; v. Westphalen, NJW 2003, 1991; Bläumauer, ÖstRdW 2001, 394; a.A. Staudinger/J. Eckert, Vor § 651a-m, Rn. 62, Bamberger/Roth/Geip BGB § 651a, Rn 41)
Somit ist auch klargestellt, dass es sich nicht um eine Einzelmeinung eines deutschen Rechtsgelehrten handelt, sondern mehrfach bekritelt wurde.
Strittige Frage - was ist ein Angebot?
Jeder Vertrag kommt durch Angebot und Annahme zu Stand (BGB §§ 145 ff.). Die Anmeldung des Reisenden ist das Vertragsangebot, wobei die inhaltlich sich mit diesem Angebot deckende Annahme durch den Reiseveranstalter formfrei, ausdrücklich oder konkludent, erfolgen kann. Das Angebot des Reisenden kann damit schriftlich, per Telefax, mündlich, telefonisch oder online vorgenommen werden.
Ist keine Bindefrist vereinbart, wird in der Regel davon auszugehen sein, dass der Kunde vierzehn Tage an sein Angebot gebunden ist (§ 147 II) (Anm Vgl. Seyderhelm § 651a, Rn 91; Tempel S. 485, Tonner § 651a, Rn. A).
Bedeutung des Prospekts
Der Katalog ist nach herrschender Meinung kein Vertragsangebot. ... ist lediglich eine Aufforderung zur Abgabe eines Antrags durch den Reisenden (Staudinger/J. Eckert, § 651a, Rn. 65, RGRK/Recken, § 651a, Rn 29, Bidinger/Müller, RRa. 1993, 49; dies. Vor § 651a, Anm. 23, Seyderhelm § 651a, Rn. 90, Soergel/H.-W. Eckert § 651a, Rn. 38, Tempel S. 484, Eckert H. W. DB 1994, 1069, 1071) ...Der Reisekatalog hat also rechtlich die Bedeutung einer invitatio ad offerendum. usw.
...Die Annahme des Antrags des Reisenden bedarf grundsätzlich keiner Form... Entscheidend ist der Zugang beim Reisenden ... Beim Vertragsabschluss ist das Reisebüro als Vermittler Empfangsvertreter des Veranstalters, so dass der Zugang der Reisebestätigung beim Reisenden maßgeblich ist (Am. Tonner, § 651a, Rn. 13, 41, Tempel TranspR 2001, 233, 329, OLG Köln VersR 1989, 52, LG Frankfurt/M NJW-RR 1991, 690 für "last minute" Reisen, AG Kleve RRa 1996, AG Hamburg Altona RRa 2001,5)
RRa - ist eine periodisch erscheinden Reiserechtsfachzeitung, herausgegeben von deutschen Reiserechtsexperten, in der Urteile und Besprechungen, sowie Expertisen zu finden sind.
Ich hoffe, ich konnte meine nur halb zutreffende Aussage bzgl. Preissenkung klären und habe mit den anderen Informationen weitere strittige Fragen gelöst.
Tipps für Karibik-Liebhaber!
Hallo,
da in der letzten Zeit Barbados zu meinem absoluten Lieblingsziel geworden ist, die Insel aber an sich recht teuer, habe ich viel Zeit aufgewendet um die besten u. günstigsten Flugverbindungen rauszufinden.
Ab Österreich bzw. Salzburg gibts eine super Möglichkeit:
Salzburg-Manchester oder London Gatwick mit Thomsonfly - supergünstig, je nach Datum schon ab ca. EUR 59,- return!!! Diesen Preis kann wohl keiner schlagen.
Sehr gute Angebote, je nach Saison bieten
- Excel Airways
ab London Gatwick zB. nach
- Antigua (ca. 498,- EUR)
- Barbados (ca. 480,- EUR)
- Grenada (ca. 359,- EUR)
- St. Kitts / Nevis (ca. 368,- EUR)
- Trinidad/Tobago (heute gesehen um EUR 372,- in der excel one business class!!!)
ab Manchester zB. nach
- Barbados (ca. 496,- EUR)
Alle Preise sind return!!!
Diese Airline soll angeblich die beste Charter Airline sein, lt. Telegraph Travel Awards. Preislich sicher eine supergünstige Alternative!!!
***
Auch recht gute Preise und Angebote bietet
- flybmi
ab Manchester nach
- Barbados (ca. 565,- EUR)
- Antigua
- Orlando
***
Ab London Gatwick fliegt zB. auch noch
- Virgin Atlantic nach
- Antigua
- Barbados
- Grenada
- St. Lucia
- Havanna
- Miami
- Montego Bay
- Nassau
- Orlando
- Tobago
Ich bin selbst schon mit VA geflogen und war begeistert vom Service und der Ausstattung, besonders das Entertainment (In-Seat-Video + Games)
Preise zB. nach Barbados ca. EUR 640,- - variieren je nach Saison und es gibt manchmal günstige LM-Tarife.
Zwar nicht immer günstig, aber in Verbindung mit einem günstigen Flug nach London meist günstiger als zB. Vergleich mit Condor.
***
Ebenfalls ab Manchester und/oder LondonGatwick fliegt
- Thomsonfly nach
- Cancun
- Florida
- Holguin
- Montego Bay
- Puerto Plata
- Punta Cana
- Varadero
Sehr günstige LM-Angebote, zB. Manchester nach Montego Bay EUR 296,- return!!
***
Super LM-Angebote für Karibik-Flüge ab Gatwick oder Manchester bietet auch die Charter-Airline "First Choice":
zB. 9.11. bis 23.11.06 Barbados ab Manchester für 292,- EUR return!
***
Ab Salzburg auf jeden Fall eine super Alternative! Wenn man dann noch Nebensaison fliegen kann, perfekt! Solche Preise schafft (leider) keine deutsche Airline............
KFZ-Versicherung im Ausland..Infos...Folgen...
als Nachtrag ein Link zur Info:
http://www.versicherung-und-verkehr.de/index.php/1.0.207;cmid;6;crid;8
Land Personenschäden Sachschäden
Andorra Unbegrenzt € 300.506,05
Albanien LEK 20 Mio. pro Person LEK 5 Mio.
Gesamtschaden: LEK 50 Mio. pro Schadenfall
Belgien Unbegrenzt Unbegrenzt
Bosnien-Herzegowina € 140.605 € 84.363
Bulgarien BGN 200.000* BGN 100.000 pro Schadenfall
* Gesamtschaden: Bei Personenschäden max. BGN 240.000 pro Schadenfall
Dänemark DKR 81 Mio. DKR 16 Mio.
Deutschland € 2,5 Mio pro Person / pro Unfall
€ 500.000
pro Unfall
Estland EEK 5,5 Mio. pro Person EEK 1,6 Mio. pro Person
Finnland Unbegrenzt € 3.300.000
Frankreich Unbegrenzt € 460.000 pro Unfall und Fahrzeug
Griechenland € 500.000 pro Unfall € 100.000 pro Unfall
Großbritannien Unbegrenzt GBP 250.000
Iran RIs 80 Mio. pro Person RIs 2 Mio.
Irland Unbegrenzt € 114.276,43 pro Unfall
Island ISK 1,35 Mrd. ISK 228 Mio.
Israel Unbegrenzt Keine Pflichtversicherung
Italien € 774.685,35 pro Unfall € 774.685,35 pro Unfall
Jugoslawien US$ 100.000 jeweils pro Schadenfall und Person
US$ 100.000 jeweils pro Schadenfall und Person
US$ 200.000 bei mehreren Personen
US$ 200.000 bei mehreren Personen
Kroatien HRK 1,4 Mio. HRK 750.000
Lettland LVL 10.000 LVL 9.000
Litauen LTL 30.000 LTL 30.000
Luxembourg Unbegrenzt Unbegrenzt (Feuer und Explosion ausgenommen)
Malta Unbegrenzt LM 50.000
Marokko Unbegrenzt Unbegrenzt
Mazedonien DM 100.000 DM 100.000
Moldawien Unbegrenzt ML 180 mindestens
ML 180.000 höchstens
Niederlande € 907.560 € 907.560
Norwegen Unbegrenzt nKr 1 Mio.
Österreich € 1.090.092 € 1.090.092
Polen € 350.000 € 200.000
Portugal € 600.000 € 600.000
Rumänien lei 1Mrd. max. lei 800 Mio. max.
Schweden sKr 300 Mio. sKr 300 Mio
Schweiz sFr 3 Mio. sFr 3 Mio.
Slowakische Republik Unbegrenzt Unbegrenzt
Slowenien SiT 110 Mio. SiT 22,9 Mio.
Spanien € 350.000 pro Person € 100.000 pro Schadenfall
Tschechische Republik CZK 18 Mio. CZK 5 Mio.
Tunesien TD 50.000 TD 50.000
Türkei Ltq 40 Mrd. pro Person
Ltq 4 Mrd. pro Person
Ltq 200 Mrd. pro Unfall Ltq 8 Mrd. pro Unfall
Ukraine UAH 8.500 UAH 25.500
Ungarn HUF 300 Mio. HUF 500 Mio.
Zypern C£ 2 Mio. C£ 60.000
Warum umgebucht?????
Ja in gewisser Weise bin ich Insider (seit 1982 im Reisebüro tätig, davon 14 Jahre selbständig mit einem auf Gruppenreisen spezialisiertes Reisebüro, mehrere Jahre bei TUI in Österreich und auch derzeit touristisch tätig):
a) je nach Stärke der Verhandlungspartner gibt es eine Reihe von Vertragsmöglichkeiten. Denkbar sind:
- Garantieabnahme - Bezahlung von X Zimmer, ob verkauft oder nicht, dafür im Preis sehr günstig (das werden dann z. B. die "Sonderangebote" oder "Last Minutes")
- ein Prozentsatz von Zimmer kann bis zum Tag X ohne Kosten an den Hotelier zurück gegeben werden
- bis zum "Optionstag", beispielsweise 30 Tage vor Ankunft, kostenfreie Rückgabe von Zimmer
meist sind die Verträge beinhart - für den Hotelier. Das zwingt diesen dann zur Überbuchung, um halbwegs seine Betten gesichert auszulasten. Die EU beispielsweise, möchte Bestimmungen erlassen, die es EU-Hotels und -Fluglinien verbieten zu überbuchen. Aber wer wird für den wirtschaftlichen Nachteil aufkommen?
Tja, wann erfährt ein Reiseveranstalter, dass ein Hotel überbucht ist? Meist erst am Ankunftstag... nein, im Ernst: meist natürlich sehr sehr kurzfristig: das kann ein Tag vor Ankunft sein, oder der Ankunftstag selbst und bei sehr guten Beziehungen zum Hotel oder bei wirklich aussichtsloser Situation auch natürlich schon früher.
Klar, jeder Hotelier hofft solange wie möglich bei Überbuchungen auf Ausfälle. Aber natürlich wissen die Reiseleiter vor Ort bald, wo es "Problemkinder" gibt und reagieren darauf: Streichung aus der laufenden Saison, vertragliche Pönalzahlungen, usw.
Jetzt bezogen auf Bulgarien, so glaube ich, dass dort noch "Ostblock-Mentalität" herrscht und es denen wurscht ist, ob TUI groß oder klein ist: da wird wahrscheinlich mafiöses Schmieren und Freundlerwirtschaft wichtiger sein. Das heißt, für Veranstalter ist es auch enorm wichtig, die richtigen Partner vor Ort zu haben.
Anmerkung für noch-mehr-Insider: weiß schon, dass diese Informationen "sehr einfach" sind, aber sie sollte auch verständlich bleiben. Der Einkauf, die Steuerung und der Vertrieb eines Reiseveranstalters ist natürlich um vieles komplizierter und facettenreicher.
Ich hoffe, ein wenig Licht ins Dunkel gebracht zu haben
Gruß
Peter
Krank Krank und immer wieder Krank - warum nur ?
Hallo,
wir sind nun zum 4. Mal in Ägypten gewesen und haben nun beschlossen, von Ägypten Abstand zu nehmen, weil immer und immer wieder nur 1 Thema im Vordergrund steht:
- Werden wir krank ?
- Geht es uns gut ? Kommen wir dran vorbei ?
- Wie lange bleiben wir gesund ?
Auch dieses Mal wieder hat es uns am 3. Tag erwischt. Morgens unsere Kleine (wir haben gleich den Arzt kommen lassen, 1 Infusion und 3 Spritzen, Antibiotika und Tabletten, nachmittags ging es wieder aufwärts), 1 Tag später meine Frau (die brauchte nur Tabletten gegen Durchfall, hat aber dafür die ganze Woche damit zu tun gehabt..
Beim Arzt im Wartezimmer haben wir dann andere Hotelgäste getroffen (viele mit Durchfall, einige haben gespuckt und einige haben richtig Fieber und Schüttelfrost gehabt....das übliche in Ägypten halt - wie jedes Jahr) Am Strand war dieses Thema auch die Nr. 1. Eine Reisegruppe aus Österreich - 6 Personen - und einer nach dem anderen war dran....sogar Leute mit Infusionszugang im Arm (hübsch weiss abgeklebt) liefen am Strand rum...auch wieder die Leute, die beim Frühstück mit einer Kanne Tee und trocken Brot wieder verschwunden sind....wie immer also.
Wir wissen um die Tatsache und haben in jedem Urlaub versucht, allem entgegenzuwirken. Die Ärtze in Ägypten sagen, es ist das Klima. Aber ich bin nun hundertprozentig sicher, es ist die allgemeine Hygiene im Land. Nicht, daß das Hotel dreckig ist. Wir hatten immer tolle Hotels (diesmal Primasol Beach Albatros - war toll
) . Aber ich glaube, wir Europäer können einfach nicht mit den allgemeinen Standards dort um. Das Flaschenwasser ist schon mal in Ägypten hergestellt und man muß es trinken, es gibt nichts anderes. Und beim Essen ist die Zubereitung halt auch nicht europäisch....von der Hygiene über die Gewürze bis hin zum Transportweg usw.
Schweren Herzens werde ich nun an andere Orte fliegen, ich kann es scheinbar nicht verhindern und so möchte ich nicht im Urlaub immer in mich reinhorchen und hoffen, daß ich gesund
bleibe.
Was ist das bloß schade...denn es ist doch sooo schön am roten Meer !
Gruß Ines
Flug bezahlt, Reisebüro Insolvent.....
@'Thorben-Hendrik' sagte:
Zum Thema IMMER wenn es in mehr als 99% der Fälle so aus geht wie beschrieben, dann braucht man die Mitleser nicht mit unnötiger juristischer Spitzfindigkeit belasten und kann mit guten Gewissen von IMMER sprechen.....warum unnötig verunsichern?
so mag es ein Schreiber sehen; aber ob es in der Tat 99 % sind, lässt sich oft nicht oder nur schwer feststellen.
Verunsichern ist die eine Seite, ermuntern die andere: "mir kann eh' nix passieren, ich schalte mal den Verstand aus und buche..." - könnte doch auch eine Reaktion darauf sein oder nicht?
Beispiel aus dem Reiserecht: es gibt da ein "Malediven-Urteil" bzgl. Überbuchung und Entschädigung wegen vertaner Urlaubszeit, obwohl der Betroffene gar nicht erst in den Urlaub gereist war. Nun meinen viele (99 % ?), wenn sie ein Schreiben wegen Überbuchung erhalten, dass sie auch gleich Geld als Entschädigung bekommen. Dem ist aber nicht so, wenn man die Urteilsbegründung in voller Länge kennt. Aber was sollte ich das immer jedem schreiben: DAMIT würde ich ihn auf jeden Fall ohne Vorkenntnisse überfordern. Also schreibe: Vorsicht, es KÖNNTE so sein, muss aber nicht.
Juristische Spitzfindigkeiten? Ich habe sie nicht erfunden, ich kann nur darauf aufmerksam machen... ...dass das deutsche Recht nicht nur die Mängelrüge verlangt, sondern dass man auch Abhilfe VERLANGEN muss, sonst bekommt man gar nichts zurück ... in Österreich reicht die Rüge... Spitzfindig - ja, aber ein großer Unterschied und wer ihn nicht weiß, stirbt um sein Geld (zu 99%
)
Eine der Grundspielregeln bei Reiserechtsproblemen lautet: IMMER den Einzelfall anschauen und erst DANN entscheiden.
Ich für meinen Fall werde jedenfalls niemanden raten bei einem unbekannten oder maroden Unternehmen mit Kreditkarte zu buchen, weil "eh' nix passieren kann".
Deine Erfahrungen mögen durchaus stimmen und sich mit der Mehrheit der Fälle decken. Aber was würdest du garantieren, wenn du dafür auch in Haftung genommen würdest? Auch 99 % 
Lei, Lei heißt es bei unserem südlichen Nachbarn, den Kärntnern, während des Faschings, Lei, Lei allen - ich "darf" aber noch hackeln, der Tisch is voll mit Arbeit.
Gruß
Peter
Laber u. Quatschthread Österreich
20 gute Gründe ein Österreicher zu sein!
20. Du lernst schon in der Fahrschule, dass man im Winter mit Sommerreifen keine Alpenpässe überqueren kann, nur weil man Allrad hat.
19. Apropos Winter: Du kannst Skifahren; und schaffst es überdies auch
noch in den Sessellift ein- und auch wieder auszusteigen, ohne dass der
Liftwart die gesamte Anlage wegen dir anhalten muss.
18. Auf Fernreisen hat niemand Vorurteile gegen dich, weil noch nie jemand
etwas von dem Land gehört hat, aus dem du kommst.
17. Du kannst über die Deutschen schimpfen - aber trotzdem VW, Opel,
Audi & Co. fahren.
16. Du weißt was auf den Tisch kommt, wenn du in einem "Beisl"
"Topfengolatschen mit Zwetschkenröster und einem Fiaker" bestellst.
15. Niemals wirst du bei einer Fußball-Europameisterschaft den bitteren
Schmerz einer vorzeitigen Niederlage spüren müssen - wir fahren erst gar
nicht hin.
14. Thomas Anders und Dieter Bohlen sind NICHT deine Landsleute.
13. Du schaffst es, den Schwachsinn und die Gemeinheiten, die du so im
Allgemeinen verzapfst in solch einer Lautstärke von dir geben, dass nicht
das gesamte Lokal daran teilhaben muss.
12. Die Holländer fahren höchstens 350 km durch dein Land.
11. Du kannst "Kaffee", "Chance", "Giraffe", "Chemie" und "Michelin"
richtig aussprechen.
10. Und, viel wichtiger: Du kannst "nein" sagen, ohne schon beim zweiten
Buchstaben zu kapitulieren.
9. Du kriegst ein Schnitzerl auch ohne Tunke runter.
8. Du weißt, dass "heurig" gleichbedeutend ist mit "diesjährig".
7. Unser Atomkraftwerk strahlt nicht!
6. Mit einer klitzekleinen Transitkundgebung kannst du ganz Bayern
lahm legen.
5. Österreich hat gute Weine; Deutschland hat deutsche Weine.
4. Du lässt die *** immer und überall raus, und brauchst dazu nicht extra
Urlaub auf dem Ballermann.
3. Dein Land leistet sich nicht für jeden Lebensbereich ein Paradeluder
2. Du kennst nicht nur den Unterschied zwischen Schmäh und Humor, sondern hast auch noch zumindest ein Bisserl von beidem.
Und der letzte, entscheidende, zwanzigste Grund warum es schön ist,
Österreicher zu sein:
1. Alle Welt glaubt, dass Beethoven Österreicher war; Hitler aber
Deutscher
Entscheidungshilfe Hotel Alpina Kössen oder Hotel Hanneshof Kleinarl
@Mimmie sagte:
Hallo Zusammen,
ich möchte im Juni / Juli mit meinem Mann zum Wandern nach Österreich. Jetzt kann ich mich nicht entscheiden zwischen den beiden Hotels. Habe die Bewertungen schon rauf und runter studiert und komme trotzdem zu keiner Entscheidung. Ihr seid meine große Hoffnung, doch noch eine zu finden. In erster Linie kommt es uns auf schöne, abwechslungsreiche , nicht allzuschwierige Wanderwege an, die uns 4-5 Stunden durch eine schöne Bergwelt führen, ein paar Bergseen wären auch schön. Ich denke, die beiden Hotels sind von den Bewertungen und von den Aussagen in den Prospekten her gleichwertig. Zimmer, Verpflegung, Wellnessbereiche und Ambiente gefallen mir in beiden, Preis ist in etwa auch gleich. Wir würden eine ruhige Lage, abseits einer vielbefahrenen Straße bevorzugen. Vielleicht kennt jemand beide Häuser und kann mir einen Rat geben.
Vielen Dank schon mal,
liebe Grüße Mimmie
Hallo Mimmie,
leider habe ich heute erst Deinen Betrag gelesen. Hinsichtlich der Hotels kann ich leider nicht ganz so viel sagen, aber zum Ort Kleinarl, da ich dort schon wandern war. Kleinarl liegt am Ende eines Tales. Ausser dem Jägersee gibt es danach nur noch Berge. Der Jägersee ist ganz nett, hier hin ist der Fuss/Wanderweg ganz gemütlich. Des weiteren kommt man vom Jägersee gut zun Tappenkarsee. Diese Wanderung ist sehr empfehlenswert und der See ist sehr schön. Der Aufstieg dauert von der Schwabalm, wo man mit dem Auto parken kann, so ca. 1 1/2 bis 2 Stunden , vom Jägersee muss man ca. noch eine Stunde dazu rechnen! Ein Auto ist in Kleinarl praktisch, da man von hier aus dann noch nach Altenmarkt, Zauchensee, Flachau aber auch Wagrain fahren kann, wo es sehr schöne Wandertouren gibt. In Kössen gibt es ebenfalls sehr eschöne Wandertouren. Der Walchsee ist mit dem Auto in ca. 10-15 min zu erreichen. Um den See geht ein Rundweg, der sehr schön ist. Hier sind schöne Ausflugsziele die Ottenalm, Lippenalm und vieles mehr!
Ich hoffe, das ich Euch noch etwas behilflich sein konnte. Falls noch Fragen sind, kurz noch einmal melden.
Viele Grüße
Wencke
Bezahlbares Hotel in Südtirol für Ende August 2014, Schlemmen/Wandern
Guten Tag,
ich hab mich bereits ein wenig durchs Forum gelesen, aber viele Tipps, die mir gefallen sind mir dann doch wieder zu teuer. Ich weiß, dass eine gewisse Leistung auch ihren Preis hat, aber man hätte ja immer gerne die eierlegende Wollmilchsau.
Wir waren bis auf letztes Jahr immer in Österreich im Sommer. Zweimal in Kärnten am Ossiachersee. Hier war es nett am See zu sein, aber ich hab das Gefühl doch schon vieles zu kennen und immer wieder das Gleiche mag ich auch nicht. Zuletzt waren wir im Salzburger Land (Kleinarl), dort war das Hotel sehr schön, man konnte gut wandern, aber das Wetter hat ein paar Tage nicht mitgespielt (Ende August dann Schnee auf den Gipfeln und Dauerregen).
Was ist uns wichtig? Schön wäre ein Außenpool, an dem man an einem warmen Tag auch einfach mal entspannen kann und nichts tun. Wellness muss eigentlich nicht sein, da mein Partner eh nicht in die Sauna geht und alleine muss ich es auch nicht unbedingt haben. Wichtig wäre auch noch ein gutes Essensangebot am Abend, am besten inklusive HP. Die Zimmer sollten nicht ganz sooooo rustikal sein, sondern schon ein wenig komfortabel und etwas moderner.
Natürlich sollte es möglich sein zu wandern, aber ich denke mal das geht in ganz Südtirol.
Leichte bis mittelschwere Tagestouren (maximal 6 Stunden Gehzeit) sind unser Ding und wir nutzen auch die Bergbahn sofern vorhanden (muss aber nicht sein).
So uns nun kommt das große KO-Kriterium - der Preis... mehr als 600 Euro pro Person möchten wir nicht ausgeben. Viele Hotels, die ich mir schon ausgeschaut hatte, kann man nur direkt buchen und im Sommer sind die Angebote nun nicht so rießig (klar ist ja Hauptsaison), da kommen dann schnell mal mehr als 800 Euro raus.
Vielleicht hat ja noch jemand den ultimativen Tipp parat oder auch noch einen Suchtipp, die einschlägigen Portale habe ich bereits schon durchgeklickt und nichts hat mich zu 100% überzeugt. 