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Wortkettenspiel III
Mein neuer Koffer ist viel zu klein, denn sonst hätte ich noch Platz gehabt für 5 Paar Schuhe mehr, für das Bügeleisen, für...ach schaut einfach mal im "Ich packe meinen Koffer und nehme mit..Thread", der aber so umfangreich ist, dass ich für meinen nächsten Urlaub schon eine Spedition beauftragt habe, die mit drei Containern parat steht, die Nachbarn helfen beim Packen, und da sie selbst mitwollen, kommen nochmals sechs Container und schon kann der Konvoi loszuckeln Richtung Griechenland,
wobei an der ersten Ouzo-Bar erstmal Rast angesagt ist, um den Durst zu löschen und Vorräte einzupacken, die in den neun Containern keinen Platz hatten, deshalb stellt die Bergwacht noch einen Hubschrauber zur Verfügung, der die von den Damen zuhause gelassenen Schuhe nachliefert,
schließlich soll der Urlaub 9 1/2 Wochen dauern und bei fünf Paar Schuhen pro Tag, kommt da schon was zusammen,ein Glück aber auch, dass die männlichen Miturlauber sich mit einer Unterhose und ein Paar Socken und ein Paar ausgetretenen Latschen zufrieden geben und die haben sie gleich an, somit bleibt noch Platz für 87 Bikinis, 102 String-Tangas, 25 Liebestöter, 82 Lippenstifte, 55 Puderdosen und 33 Parfumflaschen, nicht zu vergessen, den Designer-Sonnenschirm mit Leo-Motiv und Schwiegermama samt Heizdecke und Rheumadecke, außerdem noch eine Palette belgischer Pralinen, die immer so schön weich werden und zu einer klebrigen Masse verschmelzen, was aber den Vorteil hat, dass auch zahnlose Greise davon essen können, z. B. Old Midnigth-Raider samt dem ganzen Pflegepersonal des Greisen-Klosters "Modergrube", die bereits in den Schlagzeilen des Gemeindeblattes stehen, weil sie ein illegales Rollstuhlrennen auf der benachbarten Autobahn zugelassen haben und als
ersten Preis gab es die "Goldene Krücke", gewonnen hat "Moder-Bernd" ,
der daraufhin seine angeschimmelten Nachbarn zum Griesbrei-Essen einlud, aber vorher mussten alle zum desinfizieren in ein Schwarzwaldsanatorium da der Verdacht auf Fäulnisbakterien bestand und auch schon Gasmasken verteilt wurden, so dass niemand mehr zu erkennen war, außer Moder-Bernd, weil ihm Moos aus der Hose heraushing, geflochten zu einem Zöpfchen und verziert mit Preiselbeeren,
die bekanntlich Reiseladys Lieblingsspeise sind, und so kam es dazu, wie es kommen musste , schnipp-schnapp wurde das Zöpfchen abgeschnitten und verschwand im Einmachglas, worauf der kastr....äh frustrierte
Moder-Bernd verzweifelt durch den Wald lief um neue Moosflechten und Preiselbeeren zu sammeln und da erschien ihm die gute Fee mit den drei Wünschen, und er wünschte sich Moos, Preiselbeeren , den letzten Wunsch aber, einen Tintenfisch aus griechischen Gewässern wurde ihm leider nicht erfüllt, so daß er seinen Koffer packte, der viel zu klein war für fünf Paar
Schuhe von Slowhexe, die sich nun einen knallbonbongrünen XXL-Trolley zugelegt hat, der nicht vollzukriegen ist, außer man wird begleitet von Arnold Schwarzenegger und Ralf Möller, die ein gutes Wort einlegen beim einchecken und dabei lautstark, aber nicht schön, die deutsche Nationalhymne singen, aber nicht bevor sie den Text ins Englische übersetzt haben und echt schottische Dudelsackpfeifer dazu aufspielen, die sich zuvor Marihuana reingepfiffen hatten und deshalb nur noch "Scotland the brave" spielen konnten, was hierzulande keiner kennt und deshalb mussten sie zur Strafe "Hänschen klein" einüben und dazu mit "Stock und Hut" eine Ehrenrunde marschieren, wobei sie aber ständig über ihre Dudelsäcke stolperten und dabei in eine Gruppe von Frauen einfielen, die abgesandt waren von Alice Schwarzer, um auf einer einsamen Insel zu sich selbst zu finden und schon ziemlich aufmüpfig das Treiben der Dudelsackbläser beobachteten, um dann mit ihren Trillerpfeifen einzugreifen, wobei sich heraus stellte, daß so manche Pfeife aus dem letzten Loch pfiff und bei Asthma und Atemnot eine Kur im Schwarzwald dringend empfohlen wird, besonders in Kurorten, wo Hexen ihr Unwesen treiben und die gibt es im südlichen Schwarzwald zuhauf, (Kurorte, nicht Hexen, da gibts nur Eine) und die hütet ihren Besen wie ihren Augapfel, denn das ist ein Nimbus 2000, original von Harry Potter geschenkt bekommen, mit dem sie letztendlich jedoch nicht so recht etwas anfangen
kann, weil man höllisch aufpassen muss, denn sehr schnell verfliegt man sich und landet bei den Franzosen, die sich weigern, irgendeine andere Sprache zu verstehen und so kommt es zu Missverständnissen wie z.B.im Bistro, wo die **** ganz vornehm ein "Eau d’égouts" bestellt, was übersetzt Spülwasser heißt, und sie bekommt doch tatsächlich ein Glas Leitungswasser mit Pril versetzt serviert und produziert damit Seifenblasen, größer als die Glocken von Notre Dame, und so reißen die Zuschauer Mund und Nase auf, staunen Bauklötze und veranstalten ein Volksfest namens "Seifenglockennotreblasendame" das sehr ankam bei Herrn Sarkozy,Vorkämpfer gegen einen allgemeinen Sittenverfall und strikter Anti-Alkoholiker, der allerdings auf dem G-8-Gipfel in Heiligendamm mit unserer Angie auch einen kippte, was Angies
Schlafzimmer-Blick-Augen zu Glubschaugen werden ließ und sie sich hinter einer riesigen Sonnenbrille versteckte, so dass sie von niemanden mehr erkannt wurde, deshalb Putin sie mit "Hallo, wer bist du denn ?" begrüßte und sie nutzte die Gunst der Stunde und gab sich als Hostess für das Freizeitprogramm aus: "Deutschland , heilig Partyland " und ab sofort werden neue partytaugliche Nationalhymnen eingeführt, z.B: für Spanien Eviva Espana, für Österreich "Ich bin der Anton aus Tirol" und für Griechenland "Ouzo und Sirtaki, bis man ist bald nacki (ch)....
aber die arabischen Länder bestanden auf ihrer Hymne: Kein Alk, nix nacki - Mensch soll hüllen sich in Sacki, damit man ist verhüllt, nicht sieht was drunter "müllt" und nicht sieht, was dort ist versteckt, damit der Nachbar es nicht entdeckt, und nicht womöglich "scharf" auf den "Müllsack" wird, aber da auch das Iltis-Parfum zur Anwendung kommt, besteht diese Gefahr eher nicht und der Nachbar klemmt sich lieber eine Wäscheklammer auf die Nase und zwischen die Beine , was sehr lustig aussieht und er deshalb Eintrittsgeld nimmt, wenn ihn jemand bestaunen will beim anschließendem Rock and Roll -Tanz mit Apfelsinen im Haar und einem Rock aus Bananen, der aber die "Banane" nur wenig verdeckt, so daß sie.......
Russen im Urlaub - Freude oder Qual (Fortsetzung des Threads Landsleute im Urlaub aus Türkei Forum)
Gemäß meinem Motto "Man muss auch die andere Seite hören" möchte ich zu diesem Thema folgenden Leserbrief einer in Deutschland lebenden Russin zitieren, den ich soeben durch Zufall im "Stern" gelesen habe. Ich denke das sollte den Deutschen, die andere Nationalitäten (wie hier die Russen) mit Pauschalverurteilungen überziehen ein wenig zu denken geben!
Hier der Leserbrief von Frau Martin:
Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,
ich nehme an, Sie haben während des sogenannten "Sommerlochs" mal wieder was für Ihre Auflage machen müssen. Ansonsten kann ich mir solch eine Artikelaufmachung nicht erklären, vom Inhalt bzw. den Aussagen ganz zu schweigen.
Ich bin russische Staatsbürgerin und lebe nun das 8. Jahr in Deutschland. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, dass die deutschen Medien sehr gerne die Klischees Armut, Kriminalität und Prostitution bedienen, wenn sie über Russland berichten. Nun kommt also noch das Thema Urlaub hinzu.
Hier wird nun endlich die Seele der Deutschen offenbart. Sollte das, was in Ihrem Artikel steht der Wahrheit entsprechen, geht hier schlicht und einfach um Neid, Unwissenheit und falsches Anspruchsdenken. Was mich persönlich besonders aufregt ist Ihre Beurteilung der Kultur bzw. Verhalten der russischen Urlauber.
Sie sollten mal eine Befragung hinsichtlich der deutschen Urlauber z.B. in Spanien durchführen. Welche Aussage werden Sie da von den Einwohnern hinsichtlich der Kultur deutschen Sangria-Urlauber und Ballermann-Touristen erhalten?
Fragen Sie mal weiter nach in Österreich, Italien, Tunesien und Ägypten. Hier sind es die Deutschen, die ihre Strandliege bis aufs Messer verteidigen und frühmorgens um 5.00 Uhr schon mit dem Handtuch für sich reservieren. Fragen Sie bei den Beschäftigten nach, die ständig über die hohen Ansprüche und den sprichwörtlichen Geiz der deutschen Urlauber stöhnen.
Fragen Sie mal nach in Thailand und auf den Philippinen, wo sich deutsche Sexurlauber mit an erster Stelle befinden.
Russland hat ca. 150 Mio. Bewohner. Hier werden anhand einiger ausgewählten Beispiele die Kultur einer ganzen Nation in Frage gestellt. Sollte dies zutreffen sein, sollte der gleich Maßstab für die Deutschen gelten, was letztendlich einem sehr vernichtendem Urteil für die 80 Mio. Deutschen gleichkäme.
Benutzen Sie mal den öffentlichen Nahverkehr oder sehen Sie sich in den Fußgängerzonen deutscher Städte um. Sie hören Rülpsen und Furzen, sehen Nasenputzen ohne Taschentusch (ala deutsche Fußfallspieler), ständiges Spuken, verpinkelte und verkotzte Fußgängerunterführungen. Dies alles sollte eigentlich schon genung sein, aber leider kommt noch der Modegeschmack deutscher Frauen hinzu. Nicht genug, dass überdimensionierte Frauen****** in enge Leggins oder Sporthosen gezwängt werden oder bei Hüfthosen der Tangaslip sich ans Licht quält, nein, es kommt auch diese Farbenpracht hinzu, die ganz und gar nicht zusammenpassen will. Warum fragen diese Frauen nicht ihre Männer was sie anziehen sollen?
Machen Sie doch mal an den entsprechenden türkischen Stränden eine Umfrage bei den deutschen Männern, ob ihnen eine russische Frau nicht lieber wäre als ihre unisex-deutsche?
Genau dies ist auch die Zusammensetzung der deutschen Urlauber im Ausland. Hinterfragen Sie doch mal einfach, warum die Russen im Urlaub so sind, wie sie sind und sich positiv von den deutschen Urlaubern unterscheiden.
Deshalb einfach mal ein paar Gedankenansätze:
Der russische Durchschnittsverdienst in der Stadt liegt zwischen 200 - 400 Euro, auf dem Land zwsichen 50 - 250 Euro. Will er also mit seiner Familie Urlaub in der Türkei machen, können Sie sich ausrechnen, wie lange er dafür sparen muss(nicht jeder russische Urlauber ist ein "Neureicher"). Russische Arbeitnehmer arbeiten mindestens 6, oft sogar 7 Tage die Woche, bei täglich 12 - 16 Stunden (Überstunden, die natürlich nicht bezahlt werden sind hier mit inbegriffen).
Also ist es doch verständlich, wenn er tatsächlich zu den Glücklichen gehört, denen Urlaub zugestanden wird und er sich nach jahrelangem Sparen für sich und seine Familie einen Auslandsurlaub leistet. Dies ist für ihn ein außergewöhnliches Ereignis, welches sich nicht jährlich wiederholt. Schon deswegen sind die russischen Frauen darauf erpischt endlich für ein paar Tage ihr Alltagskleid gegen die Ausgehkleidung zu tauschen. Sie zeigen gerne was sie haben und dies ruft berechtigterweise den Neid deutscher Frauen hervor. Der Urlaub ist die einzigste Möglichkeit sich richtig als Frau zu fühlen und die Aufmerksamkeit der Männer zu genießen. Der Vorteil liegt zusätzlich darin, dass russische Urlauber auch andere an ihrem Urlaubsvergnügen teilhaben lassen, sie müssen sich nur darauf einlassen. Und letztendlich kommen auch die Hotelangestellten auf ihre Kosten, da die Russen sich beim Trinkgeld sehr spendabel zeigen. Ganz im Gegensatz zu den deutschen Urlaubern.
Wenn Sie also wirklich ein Volk kennenlernen wollen, reisen Sie einfach hin.
Sie werden erstaunt sein nicht auf jeden Schritt und Tritt nur zu hören: "cool, geil, scheiße usw.". Sie werden erstaunt sein, dass auch an ganz normalen Werktagen die Bibliotheken, Museen, Theater, Konservatorien, Planetarien usw. gefüllt sind und dies nicht durch Touristen. Besuchen Sie Jugendliche zu Hause und Sie stellen fest, da gibt es tatsächlich Bücher, die gelesen werden, obwohl auch unter Umständen ein PC vorhanden ist. Hierbei anfügen will ich die Worte "Pisa-Studie und Deutschland". Ich hoffe nicht, dass daraus Rückschlüsse gezogen werden über die Qualität der zukünftigen Kultur- und Wissensträger in Deutschland. Also die Menschen, die Deutschland voranbringen sollen und in Deutschland zukünftig die politische und wirtschaftliche Verantwortung tragen. An dieser Stelle ein dreimal kräftiges: Hi, piercing!!!
Ein Volk, dass sich von seinen Politikern und vom Ausland verbieten läßt, stolz auf die Heimat zu sein, nicht das Wort Vaterland benutzen und keinen Nationalstolz haben darf, sich freiwillig und stolz die eigene Sprache mit "denglisch" verschmutzt, nur englische Lieder anhört und deutsches Liedgut verschmäht, welch eine Kultur soll das sein? Solch eine Subkultur ist tatsächlich einmalige auf der Welt. Die Deutschen machen sich damit doch nur zum Affen, über den alle lachen. Die Deutschen sind die größten Nettozahler der EU, der drittgrößte Einzahler der UNO und was haben Sie davon? Sie werden von den eigenen Politikern und Managern veraten und verkauft. Deshalb an dieser Stelle wiederum ein dreimal kräftiges: Hi piercing!!!
Deshalb zum Abschluss: Liebe Redakteure, berichtet zukünftig bitte etwas objektiver. Euer Blatt wird trotzdem in ausreichendem Maße gekauft und dauerhafte Leser gehören nicht der Hi-piercing-Ballermann-Generation an. Solche Artikel schüren nur Fremdenfeindlichkeit und bedienen billige Klischees. Also einfach sein lassen!
Vera Martin
(eine stolze Russin)
PS: jetzt bin ich gespannt, auf das Geschrei einiger "besonders deutscher" User!
Ohne Geld durch Deutschland - ich habs gemacht :-)!
Oft heißt es ja Leute sind woanders gastfreundlicher. "Sowas funktioniert in Deutschland nicht". Warum nicht? Weils keiner ausprobiert! In zeiten des Massentourismus der die Welt verändert fand ich es um so interessanter es vor der eigenen Haustür zu machen. Wo sonst kann man so authentisch reisen?
Also die "Deutschen" waren schon saucool. Ich glaube manchmal wäre ich selbst nicht so cool gewesen. Ich hab mir vorher überlegt wie es wäre wenn bei meinen Eltern oder meinen Freunden jemand klingeln würde. Da würde niemand eine Tür aufmachen so dachte ich. Warum also durchweg positive Erfahrungen?
Nun, zum einen haben mir die Leute immer gesagt das es darauf ankommt wie die Leute auftreten, und mir wurde durchweg eine sehr nette, aufgeweckte und sympatische Art bescheinigt. Es kommt sicherlich darauf an wie man fragt, und was man den Leuten erzählt.
Man sollte ehrlich und authentisch sein, und mit einem großen Backpack auf dem Rücken ist man keine potentielle Gefahr. Oft habe ich gemerkt das Leute anfangs sehr etwas vorsichtig waren. Ich erinnere mich an den 87 Jährigen Johannes und seine zweite "Mutti" tief in der Oberlausitz. Er sass Kartoffeln schälend auf der Veranda, als ich ihn ansprach, er war ja schon draußen. Am anfang vorsichtig, etwas misstrauisch wandelte sich das ganze in einen unglaublichen Abend.
Nach 2 Minuten war klar: Ich kann mein Zelt aufstellen. In Kreisbewegungen führte er zufällig arbeiten wie Gänseblümchen zupfen oder Geranien gießen aus und die Kreisbahnen wurden dann immer enger bis er direkt vorm Zelt stand. Der "Fremde" im Garten wurde also erstmal vorsichtig beäugt. Wir begannen uns erstmal über früher zu unterhalten. Im Krieg sei er gewesen, und was er nicht schon alles gemacht hätte.
Er ging, um nach 10 Minuten wiederzukommen. Ob ich duschen möchte? Was Essen möchte? Das Duschen nahm ich an, aber meinte ich kann mir selbst eine Dose Ravioli machen, schließlich wollte ich den alten Leuten keine Arbeit machen. Als ich aus der Dusche kam hatte seine "zweite Mutti" wie er seine zweite Frau liebevoll nannte schon ein Festtagsbüffet aufgefahren. Über Lachsscheiben, diverse Brotsorten, Knäckebrot und Toast, Käse, Wurst, Joguhrt, Salate war alles vorhanden.
Der Abend war höchstinteressant, es wurde viel erzählt und gelacht, und zwischendurch erwähnte ich wirklich ohne Hintergedanken, ich müsse in Dresden mein Fahrrad-Lager machen lassen, das wäre total hinüber. "Na ich bin dochn gelernter Schlosser, wäre dochn Witz wenn ich das nicht mehr hinbekomme".
Ich wollte dem alten Mann wirklich keine Arbeit machen, lehnte dankend ab und ging dann schlafen. Am nächsten Morgen wachte ich um 8 Uhr von Hammerschlägen auf. Johannes stand in seiner Werkstatt und hatte das Lager bereits zerlegt. Als ich wortlos vor ihm stand sagte er nur "Geh du erstmal richtig frühstücken, steht schon alles da". Diesmal war der Küchentisch sogar verlängert ausgezogen. Mutti war schon früh zum Becker und hatte Brötchen geholt. Mir war das schon fast unangenehm.
Ich ging später raus und half Johannes. Am Anfang hatte ich angst er würde das Fahrrad nie wieder zusammenbekommen und das nächste Radgeschäft war ca. 20km entfernt. Mit zittrigen Händen arbeitete er sich vor. Dieser alte 87 Jährige Mann bastelte ein komplett neues Kager inklusive Lagerkäfig aus alten Militärlagern aus NVA bestand! Ich war begeistert! In 2 Stunden.
Als ich mich bedankte und meine Sachen zusammensortierte Kam Mutti mit einem Lunschpacket. Tunfisch, Käse, Joguhrt, belegte Brote und 20 Euro, 10 von Mutti, 10 von Johannes. "Und die geben wir gern".
Dieses alte Paar beschäftigte mich noch lange. Ich habe mich später per Postkarte noch einmal bei Ihnen bedankt. Das war reine Gastfreundschaft. Und der Johannes ist mit seinen 87 Jahren nochmal richtig aufgeblüht. Vielleicht war es lange her das ihn jemand als Schlosser gebraucht hat. Vielleicht sind die beiden sonst auch eher einsam.
Und es sollten weitere Begegnungen dieser Art folgen. Egal ob 16 oder 87, die Reaktionen waren gleich. Ich denke wir leben in einem Land das relativ dicht besiedelt ist. 80 Millionen Menschen. Auf so engem Raum. Dadurch geht man sich oft auf den Keks, im Arbeitsleben herrscht oft Ellenbogenmentalität, viele fühlen sich wie im Hamsterrad der Dienstleistungegesellschaft, jeder ist beschäftigt mit seinem eigenen kleinen Leben.
In der Regel führt das zu einer egoistischen Daseinsform. Und zu einer misstrauischen. Vielleicht ist es gerade dieser Kontrast den ich den Leuten geliefert habe, der sie kurz aufblicken lässt und sie dazu führt etwas anderes zu unterstützen.
Ich habe in Dortmund Rowi den Clown getroffen. Der sagte mir: Wenn du jonglierst oder etwas aufführst, dann geben dir die Leute das Geld in erster Linie nicht für das was du tust. Viel eher wird ein Traum verkauft. Ein Traum von Freiheit und Abentteuer. Wenn Sie dir einen Euro in den Hut werfen oder dich unterstützen, dann Leben sie, wenn auch nur für einen kurzen Moment, diesen, Deinen Traum ein Stükchen mit " . Rowi war ziehmlich weise wie ich fand. Der Satz erklärt warum meine Reise funktioniert hat.
Ich war unterwegs in einem Erste-Welt-Land in dem die Leute zwar Geld hatten, aber in dem es Ihnen oft an anderen Dingen mangelte. Ich kann mir vorstellen das ich für einige Midlife-Crises verantwortlich bin, die ich bei einigen Leuten veruhrsacht habe........
Viele waren aber einfach nur herzensgute Menschen. Als ich wie erwähnt im touristenüberfüllten und sauteuren Königsee meine Bälle rausholte kam schon nach 1 Minute der Budenbesitzer von nebenan. Ich dachte "Na jetzt jagen die dich hier aber davon". Aber nein. "Dir fallen ja schon die Bälle aus der Hand, da musste doch erstmal was Essen". Die Eisverkäuferin von der anderen Bude versorgte mich mit Getränken, und als die Leute nichts gaben bekam ich das Tagestrinkgeld vom Chef.
Als ich das später einem Hubschrauberpiloten, der mich von Bergdesgarden nach Salzburg in Österreich im Auto mitnahm erzählte, sagte der nur "Was denn? Bei uuuuuunssss? Sowas gibts bei uuuuuuns? Das glaub ich dir nicht."
Das heißt: Wir haben oft ein zu schlechtes Bild von uns und unserer Umwelt. Das heißt auch: Zeitung abbestellen, mal wieder öfters mit den Nachbarn reden, aufgeschlossener durch die Welt gehen und sich nicht durch Fehlinformationen in den Medien und ständige schlechte Nachrichten ein einseitiges falsches Weltbild aufquatschen lassen.......
Wortkettenspiel III
Mein neuer Koffer ist viel zu klein, denn sonst hätte ich noch Platz gehabt für 5 Paar Schuhe mehr, für das Bügeleisen, für...ach schaut einfach mal im "Ich packe meinen Koffer und nehme mit..Thread", der aber so umfangreich ist, dass ich für meinen nächsten Urlaub schon eine Spedition beauftragt habe, die mit drei Containern parat steht, die Nachbarn helfen beim Packen, und da sie selbst mitwollen, kommen nochmals sechs Container und schon kann der Konvoi loszuckeln Richtung Griechenland,
wobei an der ersten Ouzo-Bar erstmal Rast angesagt ist, um den Durst zu löschen und Vorräte einzupacken, die in den neun Containern keinen Platz hatten, deshalb stellt die Bergwacht noch einen Hubschrauber zur Verfügung, der die von den Damen zuhause gelassenen Schuhe nachliefert,
schließlich soll der Urlaub 9 1/2 Wochen dauern und bei fünf Paar Schuhen pro Tag, kommt da schon was zusammen,ein Glück aber auch, dass die männlichen Miturlauber sich mit einer Unterhose und ein Paar Socken und ein Paar ausgetretenen Latschen zufrieden geben und die haben sie gleich an, somit bleibt noch Platz für 87 Bikinis, 102 String-Tangas, 25 Liebestöter, 82 Lippenstifte, 55 Puderdosen und 33 Parfumflaschen, nicht zu vergessen, den Designer-Sonnenschirm mit Leo-Motiv und Schwiegermama samt Heizdecke und Rheumadecke, außerdem noch eine Palette belgischer Pralinen, die immer so schön weich werden und zu einer klebrigen Masse verschmelzen, was aber den Vorteil hat, dass auch zahnlose Greise davon essen können, z. B. Old Midnigth-Raider samt dem ganzen Pflegepersonal des Greisen-Klosters "Modergrube", die bereits in den Schlagzeilen des Gemeindeblattes stehen, weil sie ein illegales Rollstuhlrennen auf der benachbarten Autobahn zugelassen haben und als
ersten Preis gab es die "Goldene Krücke", gewonnen hat "Moder-Bernd" ,
der daraufhin seine angeschimmelten Nachbarn zum Griesbrei-Essen einlud, aber vorher mussten alle zum desinfizieren in ein Schwarzwaldsanatorium da der Verdacht auf Fäulnisbakterien bestand und auch schon Gasmasken verteilt wurden, so dass niemand mehr zu erkennen war, außer Moder-Bernd, weil ihm Moos aus der Hose heraushing, geflochten zu einem Zöpfchen und verziert mit Preiselbeeren,
die bekanntlich Reiseladys Lieblingsspeise sind, und so kam es dazu, wie es kommen musste , schnipp-schnapp wurde das Zöpfchen abgeschnitten und verschwand im Einmachglas, worauf der kastr....äh frustrierte
Moder-Bernd verzweifelt durch den Wald lief um neue Moosflechten und Preiselbeeren zu sammeln und da erschien ihm die gute Fee mit den drei Wünschen, und er wünschte sich Moos, Preiselbeeren , den letzten Wunsch aber, einen Tintenfisch aus griechischen Gewässern wurde ihm leider nicht erfüllt, so daß er seinen Koffer packte, der viel zu klein war für fünf Paar
Schuhe von Slowhexe, die sich nun einen knallbonbongrünen XXL-Trolley zugelegt hat, der nicht vollzukriegen ist, außer man wird begleitet von Arnold Schwarzenegger und Ralf Möller, die ein gutes Wort einlegen beim einchecken und dabei lautstark, aber nicht schön, die deutsche Nationalhymne singen, aber nicht bevor sie den Text ins Englische übersetzt haben und echt schottische Dudelsackpfeifer dazu aufspielen, die sich zuvor Marihuana reingepfiffen hatten und deshalb nur noch "Scotland the brave" spielen konnten, was hierzulande keiner kennt und deshalb mussten sie zur Strafe "Hänschen klein" einüben und dazu mit "Stock und Hut" eine Ehrenrunde marschieren, wobei sie aber ständig über ihre Dudelsäcke stolperten und dabei in eine Gruppe von Frauen einfielen, die abgesandt waren von Alice Schwarzer, um auf einer einsamen Insel zu sich selbst zu finden und schon ziemlich aufmüpfig das Treiben der Dudelsackbläser beobachteten, um dann mit ihren Trillerpfeifen einzugreifen, wobei sich heraus stellte, daß so manche Pfeife aus dem letzten Loch pfiff und bei Asthma und Atemnot eine Kur im Schwarzwald dringend empfohlen wird, besonders in Kurorten, wo Hexen ihr Unwesen treiben und die gibt es im südlichen Schwarzwald zuhauf, (Kurorte, nicht Hexen, da gibts nur Eine) und die hütet ihren Besen wie ihren Augapfel, denn das ist ein Nimbus 2000, original von Harry Potter geschenkt bekommen, mit dem sie letztendlich jedoch nicht so recht etwas anfangen
kann, weil man höllisch aufpassen muss, denn sehr schnell verfliegt man sich und landet bei den Franzosen, die sich weigern, irgendeine andere Sprache zu verstehen und so kommt es zu Missverständnissen wie z.B.im Bistro, wo die **** ganz vornehm ein "Eau d’égouts" bestellt, was übersetzt Spülwasser heißt, und sie bekommt doch tatsächlich ein Glas Leitungswasser mit Pril versetzt serviert und produziert damit Seifenblasen, größer als die Glocken von Notre Dame, und so reißen die Zuschauer Mund und Nase auf, staunen Bauklötze und veranstalten ein Volksfest namens "Seifenglockennotreblasendame" das sehr ankam bei Herrn Sarkozy,Vorkämpfer gegen einen allgemeinen Sittenverfall und strikter Anti-Alkoholiker, der allerdings auf dem G-8-Gipfel in Heiligendamm mit unserer Angie auch einen kippte, was Angies
Schlafzimmer-Blick-Augen zu Glubschaugen werden ließ und sie sich hinter einer riesigen Sonnenbrille versteckte, so dass sie von niemanden mehr erkannt wurde, deshalb Putin sie mit "Hallo, wer bist du denn ?" begrüßte und sie nutzte die Gunst der Stunde und gab sich als Hostess für das Freizeitprogramm aus: "Deutschland , heilig Partyland " und ab sofort werden neue partytaugliche Nationalhymnen eingeführt, z.B: für Spanien Eviva Espana, für Österreich "Ich bin der Anton aus Tirol" und für Griechenland "Ouzo und Sirtaki, bis man ist bald nacki (ch)....
aber die arabischen Länder bestanden auf ihrer Hymne: Kein Alk, nix nacki - Mensch soll hüllen sich in Sacki, damit man ist verhüllt, nicht sieht was drunter "müllt" und nicht sieht, was dort ist versteckt, damit der Nachbar es nicht entdeckt, und nicht womöglich "scharf" auf den "Müllsack" wird, aber da auch das Iltis-Parfum zur Anwendung kommt, besteht diese Gefahr eher nicht und der Nachbar klemmt sich lieber eine Wäscheklammer auf die Nase und zwischen die Beine , was sehr lustig aussieht und er deshalb Eintrittsgeld nimmt, wenn ihn jemand bestaunen will beim anschließendem Rock and Roll -Tanz mit Apfelsinen im Haar und einem Rock aus Bananen, der aber die "Banane" nur wenig verdeckt, so daß sie durch Kürbisse ersetzt werden und alle Leute denken, es ist Halloween, aber die Kürbisse passen nicht in Slowheckchens Kleinen Koffer, und so.......
(sind wir wieder am Anfang)
:rofl: :rofl:
Sun Express
Die Geschichte der SunExpress:
1990
Erster Flug am 2. April Frankfurt – Antalya. Die Flotte besteht aus einer einzigen neuen Boeing 737-300, registriert unter dem Kennzeichen „TC-SUN“.
64 Mitarbeiter sind am Anfang dabei, die Hälfte davon fliegendes Personal.
Im April und Mai fliegen insgesamt 9000 Passagiere mit SunExpress. Abflughäfen sind Frankfurt, München, Nürnberg, Münster/Osnabrück und Salzburg, Ziele des ersten Flugplans sind Antalya, Izmir und Istanbul. Namhafte Reiseveranstalter sind von Anfang an Partner von SunExpress.
Die Reiseveranstalter werden zunehmend mehr auf die junge Airline aufmerksam, die sich mit Qualität, Pünktlichkeit und ihren charmanten Stewardessen viel Sympathie erwirbt.
Start der erfolgreichen SunExpress Promotion „Antalya WinterSun“, zur Förderung des Tourismus an der türkischen Riviera in den Wintermonaten, Zielgruppe ist die deutsche Reisebranche. Noch 1989 lag die Passagierzahl am Flughafen Antalya im Winter bei ganzen 935 Fluggästen, Ende 1992 waren es bereits über 15.000.
1991
Nach dem ersten vollen Betriebsjahr zählt SunExpress 75.000 Fluggäste.
Eröffnung des Europa-Verkaufsbüros in Neu-Isenburg bei Frankfurt im März.
Wie geplant, wird im April die zweite Boeing 737-300 in Dienst gestellt, im Juni folgt die dritte B 737-300.
Der Golfkrieg bremst die Aufwärtsentwicklung der neuen Airline vorübergehend mit zurückgehenden Passagierzahlen in die Türkei. Es bleibt am Ende des Jahres die Bilanz von rund 250.000 Passagieren bei 3150 Flügen. Nach dem Ende des Golfkriegs erholten sich die Touristikzahlen jedoch sehr sehr schnell.
1992
Für den Monat Juli meldete SunExpress einen neuen Passagierrekord von über 40.000 Fluggästen.
Am 5. Oktober Umzug des Europa-Verkaufsbüros von Neu-Isenburg nach Kelsterbach am Frankfurter Flughafen in das Gebäude der Condor.
1992 insgesamt 360.000 Passagiere, 1992 wurde erstmals die Gewinnzone erreicht.
1993
Im Mai erhält SunExpress das vierte Flugzeug, eine neue Boeing 737-400. Im Sommer verstärkt zusätzlich ein geleaster Airbus A320 die Flotte.
SunExpress Flugtickets können nun auch im Reisebüro über „Condor Individuell“ gebucht werden.
Rund 65 % der SunExpress-Passagiere kommen aus Deutschland, dann folgen die Länder Österreich, Schweiz, Spanien, Italien, Niederlande und Israel.
Am 9. September wird der einmillionste Passagier von Sunexpress geehrt
Dalaman wird neues Ziel im Winterflugplan 1993/94.
Positive Bilanz des Jahres: 443.000 Passagiere. Marktanteil von SunExpress am Flughafen Antalya: Im Sommer 11 %, im Winter 25 %.
1994
Die Jahre des Aufbaus sind für SunExpress vorüber. Die Airline hat sich fest im Markt etabliert.
Die Ferienregion Antalya / Türkische Riviera beginnt sich zu einem Ganzjahresziel zu entwickeln.
Die fünfte Boeing, eine 737-400, wird im November in Dienst gestellt.
Insgesamt 592.000 Passagiere sind das sehr gute Ergebnis für 1994.
1995
Neben SunExpress sind inzwischen elf weitere Fluggesellschaften mit insgesamt 60 Flugzeugen im Ferienflugverkehr zwischen Deutschland und der Türkei aktiv. SunExpress behauptet sich ganz oben mit einem Marktanteil von 17 Prozent.
Aufgrund hoher Nachfrage erweitert im Sommer wieder ein geleaster Airbus A320 die Flotte auf sechs Flugzeuge. Rund 150 Flüge wöchentlich absolviert die Flotte im Sommer 1995.
Im August befördert SunExpress erstmals über 100.000 Passagiere in einem Monat.
Die fast 900.000 Passagiere bedeuten ein Plus von mehr als 300.000 Fluggästen oder 50 % gegenüber 1994. Die am Jahresanfang gesteckten Ziele konnten weit übertroffen werden.
1996
Wieder erreicht SunExpress rund 900.000 Fluggäste, davon 78 % aus Deutschland. Fast zwei Drittel der Passagiere hatten das Ziel Antalya. Der Marktanteil in Deutschland wächst auf 20 Prozent.
Flugleistung steigt auf rund 200 Flüge pro Woche.
Lufthansa-Anteile an SunExpress wechseln zur Condor.
Im November Einführung von Vorabend-Check-in an deutschen Flughäfen.
Die Südtürkei hat sich als Ganzjahresziel etabliert, und SunExpress kann im Winterhalbjahr 1996/97 fast 350.000 Passagiere zählen.
1997
SunExpress erweitert im Juli den Service für Familien mit separatem Check-in, bevorzugtem Boarding für Familien mit Kleinkindern und Buggyservice. Kennzeichnung von „Familienschaltern“ an den Flughäfen.
Flüge jetzt ab 18 deutschen Flughäfen und zusätzlich ab weiteren europäischen Ländern.
Passagierzahl bleibt 1997 erneut stabil auf 900.000.
1998
Im April wird das neue Flughafenterminal in Antalya eröffnet -eine klare Aufwertung in Kapazität und Passagierkomfort für die SunExpress Heimatbasis.
Der Sommerflugplan weist europaweit 34 Abflughäfen aus, so viel wie nie zuvor.
Im Dezember genehmigt der Aufsichtsrat die Anschaffung von vier neuen Flugzeugen im Jahr 2000.
1999
Innsbruck - Antalya wird erstmals in den Flugplan aufgenommen.
Im August engagiert sich Sunexpress in der Erdbebenhilfe und fliegt Hilfsgüter nach Istanbul, zudem wird ein Kleinbus mit zwei Mitarbeitern nach Norden in das betroffene Gebiet entsandt um dort zu helfen.
Mit rund 730.000 Passagieren hat SunExpress trotz des schwierigen Jahres für den Türkei-Tourismus ein akzeptables Ergebnis erzielt.
2000
Vier neue Boeing 737-800 werden im ersten Quartal in Dienst gestellt, die Flotte besteht aus fünf Boeings.
Aufwertung des Bordunterhaltungs-Angebots. Auf Flügen von mehr als drei Stunden Dauer wird nun ein Spielfilm gezeigt. Acht Audio-Programme, darunter auch ein Kinderkanal, sorgen zusätzlich für Unterhaltung. Das Warenangebot im Duty Free Bordverkauf wird erheblich erweitert.
2001
Frankfurt – Antalya ist ab 27. April 2001 die erste Linienflugverbindung von SunExpress.
Die Flotte wächst auf sechs Boeing 737, vier -800 und zwei -700.
Erstmals übertrifft SunExpress 2001 die Marke von 1 Million Passagieren in einem Jahr (1,16 Mio.)
2002
Der Aufsichtsrat beschließt den Ausbau der Flotte auf acht Boeing 737-800 ab Sommer 2003
In Antalya wird eine neue Firmenzentrale bezogen, die Mitarbeiterzahl wächst auf über 400.
Neue Linienflugverbindung ist München – Antayla
SunExpress wird zertifiziert nach DIN-ISO 9001
Jahresergebnis: 1,09 Mio. Passagiere, 134,2 Mio. Euro Umsatz
2003
Auf der Homepage www.sunexpress.de können unter „click&fly“ günstige Flüge gebucht werden
Parallel wird das Telefon-Servicecenter unter 0180-59 59 59-0 eröffnet.
Im Sommer 120 Flüge wöchentlich in die Türkei, vorwiegend nach Antalya, aber auch nach Dalaman, Bodrum, Izmir und Istanbul, teils im Vollcharter. Jahresleistung: 1,21 Mio. Passagiere mit acht Boeing 737-800, 135 Mio. Euro Umsatz
2004
Im Juni begrüßt SunExpress den 10millionsten Passagier seit Aufnahme des Flugbetriebs.
Relaunch der Homepage www.sunexpress.de mit neuester Technologie für Flugbuchungen.
Touristikjahr 2003/04 schließt mit 1,34 Mio. Passagieren (+ 20,5 %) und 151,5 Mio. Euro Umsatz
Gemessen an Umsatz, Ertrag und Passagierzahl war 2004 das beste Jahr in der Firmengeschichte
2005
Der Flugplan ab Köln wird signifikant ausgebaut, großes Angebot für Einzelpatzverkauf.
Basel-Mulhouse wird zum neuen Linienflug-Airport für SunExpress.
Expansionsschub: Flotte wächst auf zehn Flugzeuge des Typs Boeing 737-800
Online-Geschäft mit günstigen One-way-Tarifen wird ausgebaut
Selbstkritische Töne aus den Reihen der Reisebüro-Mitdiskutanten...
@holzwurm sagte:
Und warum wird sowas nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben und an einer neutralen Stelle für alle Veranstalter bindend angesiedelt.
Mit den Fluggastrechten funktioniert es ja auch, dank LBA.
Es gibt auch Schlichtungsstellen für Pauschreisebeschwerden, zumindest ist mir diese in Österreich bekannt. Die Beschwerdestelle bei LBA ist ja auch nur "freiwillig", das heißt, man kann sich an sie wenden, die Stelle prüft und stellt fest. Die Ansprüche an sich muss aber der Betroffene selbst durchsetzen.
Ich glaube auch nicht, dass neue Reglementierungen, neue "Behörden" usw. eine echte Problemlösung darstellen würden. Denn diese müssen a) finanziert werden (von den Reiseveranstaltern vielleicht...? durch Zwangsbeiträge von denen
),
eine rechtliche Handhabe bekommen, was sie nicht werden, weil es dazu bereits die entsprechenden Institutionen gibt.
Meines Erachtens müssten mehrere Faktoren verändert werden, um zumindest einen Teil der bemängelten Dinge zu mindern:
1. Der Marktwille, für genau definierte und einzuhaltende Flugzeiten und -geräte, auch mehr bezahlen zu wollen
2. Der Marktwille, für eine vernünftig arbeitende Organisation die Kosten für das dafür gut ausgebildete Personal auch bezahlen zu wollen
3. Die Schaffung von Treuhandeinrichtungen, die beispielsweise Zahlungen der Kunden treuhändisch bis zur Beendigung der Reise verwalten
4. International geltenden gesetzlichen Grundlagen und Vereinbarungen
5. Der Marktwille, angemessene Reisepreise bezahlen zu wollen
6. ein mindestens 10seitiges Regelwerk, dass der Konsument vor Vertragsabschluss zu lesen hat und darüber eine Bestätigung abgibt, es inhaltlich verstanden zu haben
zu 1
Kreuzfahrtschiffe wären da so ein gutes Beispiel. Die können nämlich nur einmal am Tag oder der Woche eingesetzt werden. Wer das Schiff chartern will, muss es eben von Samstag 16 Uhr bis nächsten Samstag, 16 Uhr zahlen. Das kann man nicht mal eben über Nacht für eine andere Reise (= Zusatzflug) einsetzen und den eigentlich gebuchten Passagieren sagen, sie mögen heute schon mal um 15 Uhr abendessen (=veränderte Flugzeiten).
zu 2
Ich wurde 2001 bei TUI gekündigt, weil ich zu teuer als Fachmann mit damals schon 19 Jahren Erfahrung war. Die "billigen" jungen Leute brauchten auch nicht mehr so viel können, weil "ja alles im Computer steht", deren einzige Aufgabe ist es, Umsatz zu bringen, um den Druck auf die Anbieter erhöhen zu können und den Aktionären ihre Rendite zu garantieren. Und das alles, weil es eben nicht mehr möglich war, die Kosten von Fachleuten in den Reisepreisen unterzubringen.
Wo liegen die Kanaren? Weiß nicht, wir sind hingeflogen.
Wo liegt Malta? Mal sicher nicht im Mittelmeer.
Antworten von jungen Reisebüromitarbeitern selbst gehört
Salzburg - Dresden: gut 600 km, Fahrzeit mit einem Reisebus inkl. gesetzlichen Pausen gut sieben bis acht Stunden: ein Mitarbeiter eines Studienreisebüro hatte die Reise dem Kunden verkauft mit einer fünfstündigen Fahrzeit... ohne vorher den Busunternehmer zu fragen;
noch mehr gefällig?
zu 3
Zahlt der Kunde nicht vorher seine Reise, kannst du ihm nachher nachlaufen - Tatsache! Bei sinkender Zahlungsmoral (fast) wirtschaftlicher Selbstmord. Ich unterstelle jetzt mal pauschal, dann würde doch glatt auch fast jeder was zum Reklamieren haben... Übrigens, auch ein Neuwagen kann ein Montagsauto sein, so geschehen meinem Sohn mit einem der ersten Fox von VW - nach einem Jahr werkseitig zurückgenommen... hat auch erst bei Übernahme bezahlt, gell!
zu 4
so lange z. B. ein Inder sein Geld für die Gruppe ein Monat im voraus sehen will und diesem dann herzlich egal ist, ob im Rahmen einer Pauschalreise die Maschine von Bhutan fliegt oder nicht fliegt und so der Anschluss nach Europa versäumt wird, ist alles Schall und Rauch. Ein mir bekannter Veranstalter hat eine Klage am Hals, von 10 Leuten, die zwei Tage später von ihrem Läuterungstrip aus Bhutan wegen so was zurück kamen - mehrere Tausend Euro wollen sie einklagen wegen entgangenen Einkünften zu Hause und so. Fernreise hin, Fernreise her - auch im Himalaya-Gebirge, zum ****** noch mal, hat Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit zu herrschen - soll doch der Veranstalter schauen, wie er das regelt.
zu 5
wer glaubt, dass eine Woche Türkei im März um € 250.-- kostendeckend ist oder dass der Jugendliche bis 16 zum Festpreis - wie staune - von € 9.-- mit vom elterliche Urlaub sein kann, der träumt. Ein Flugzeug hat X Sitzplätze und wenn darauf ebenso viele Hintern sitzen ist es voll. Es kostet aber das gleiche, ob da X elterliche Hintern oder auch noch Y jugendliche Hintern sitzen.
Also müssen Kosten umgeschachtelt und eingespart werden.
Bis Anfang der 1990er Jahre gab es im Groben 10 % Kinderermäßigung im Dreibettzimmer bis 6 Jahre, dann noch mal 5 % bis 11 Jahre - das war's.
zu 6
der is jetzt net so ernst zu nehmen; will damit sagen: je mehr nach Reglementierung verlangt wird, desto eher tritt das Problem ein, dass dann der Konsument den Anwälten des Gegners machtlos gegenüberstehen, weil die diese Regeln bis zum Exzess ausleben und durchdenken.
Ein Beispiel gefällig? Wenn im Rahmen einer Pauschalpreise ein Flug abgesagt wird, stellt er zwar auch einen Reisemangel dar, den der Reiseveranstalter zu verantworten hat. Aber die Forderung aus der Fluggastverordnung wegen des annullierten Fluges muss man direkt an die ausführende Fluglinie stellen. Nun da hat ein Ehepaar geklagt, den Reiseveranstalter, auf Zahlung der Entschädigung und ist vor Gericht abgeblitzt - der falsche wurde geklagt. Und weil bereits ein Fristversäumnis eingetreten war, konnte die Fluggesellschaft nicht mehr geklagt werden. Jetzt sind's da gsessen, mit die Anwaltskosten und nix hams bekommen. Aber es war ein Regelwerk, dass ausdrücklich den Passagier schützen und zu seinem Recht verhelfen sollte.
also musst du das dem Konsumenten in Zukunft schriftlich alles geben, bei wem er was reklamiert und einklagt, nachfragen oder beschweren soll. Das würde dann einfach nicht mehr verwaltbar sein.
Lösungen müssen daher einfach sein: Marktdruck, Ausüben der vorhandenden Rechte, gewisse Angebote von vorne herein meiden u. a. m.
Wie ihr bislang mitbekommen habt, ist Selbstkritik in den Reisebüroreihen das eine, die gewünschten Veränderungen der Konsumenten das andere, aber das Ganze ist schon ein mächtiges Getriebe mit zahlreichen Rädern. Alle von den Konsumenten übrigens selbst in Bewegung gesetzt:
Wir fliegen am Samstag
Wir fliegen am Samstag tagsüber
Wir fliegen am Samstag Vormittag
Wir fliegen am Samstag um 10 Uhr
Wir fliegen am Samstag um 10 Uhr mit Condor
Wir fliegen am Samstag um 10 Uhr mit Condor und können das Gepäck am Vorabend aufgeben
Und der Preis für den Flug? Der ist eher runter als rauf gegangen. Ich denke, keiner von uns, der arbeitet, arbeitet Jahr für Jahr mehr, bekommt aber immer weniger (gut, gut, der Reallohnverlust, aber ich meine jetzt: 2000: € 10.-- die Stunde, 2008: € 5.-- die Stunde).
Diese meine Ausführungen sollten aber jetzt nur in Zusammenhang mit zusätzlichen gesetzlichen Regelung gelesen werden. Es soll nicht von den von mir bereits allgemein angeregten Verbesserungsmöglichkeiten ablenken
Meint Peter
Wer war jetzt in Kalabrien?
Hallo alle zusammen.
Wenn man so Eure Beiträge liest, kommt mir so der Anschein, dass etwas übertrieben wird. Anscheinend ist bei manchen Menschen der Kontakt zum Anwalt mehr, als nur ein Kontakt!? Muß man sich wirklich so verhalten? Es gibt sicher bessere Anlagen als das Otium Sibari Beach Ressort aber nicht dort unten in Westkalabrien.
Siehe folgenden Beitrag:
Bin am 26.09.2006 aus dem Sibari Beach Resort zurückgekommen. Ich kann nur sagen mir standen die Tränen (vor Freude) in den Augen als ich anreiste was doch schon alles fertig ist. Aufgrund Eurer Beiträge habe ich mehrmals versucht das Hotel umzubuchen, es hat nicht geklappt. Heute kann ich nur dazu sagen, ZUM GLÜCK!!!!
Im Neckermannkatalog wird viel angepriesen, was wirklich bis zum heutigen Tage und auch nicht mehr in diesem Jahr angeboten wird.
Im Pool befindet sich kein Whirlpool und Rutschen. Es ist lediglich eine kleine rote Poolrutsche für Kinder vorhanden. Das Kinderbecken befindet sich im großen Pool, ist aber abgetrennt.
Im Pool befinden 4 Matten wo man sich rauflegen kann. Das Wasser ist sehr sauber und der Pool wird täglich gereinigt.
Am Pool lässt sich sehr schön liegen. Man findet eigentlich immer zwei Liegen. Die Sonnenschirme sind ausreichend. Es gibt drei große Sonnenschirme sonst sind kleine vorhanden. Die Liegen sind sehr bequem, anders als wie am Strand, diese sind etwas härter. Strandtücher für die Liegen werden nicht zur Verfügung gestellt, werden aber auch nicht im Neckermannkatalog als Leistung angeboten. Zur not wenn mann sein Strandtuch vergessen hat kann man auch die Badehandtücher aus seinem Zimmer nehmen. Hier sind ausreichend vorhanden. Ich glaube bei uns waren es 6 Stück. Einen Hinweis den ich noch zum Pool und Strnad geben kann, den Pool am Vormittag benutzen und den Strand am Nachmittag. Die Italiener machen es umgekehrt, ist daher zu überfüllt.
Die Mitarbeiter, sowie auch das Animationsteam ist sehr freundlich und vor allem sehr hilfsbereit. Teilweise können sie sehr gut deutsch ansonsten geht eigentlich auch immer englisch.
Die Pollbar ist fertig. Hier gibt es eigentlich alles was bei AL an Getränke drinne ist. Auch draußen an der Poolbar kann man sehr gemütlich sitzen und seine Capuccino genießen. Die Getränke werden leider wirklich nur in kleinen Plastebechern ausgeschenkt. Außer den Kaffe und Co gibt es in Tassen. Kann ich verstehen bei der Vielzahl der Kinder dort vor Ort. Die Becher hätten trotzdem etwas größer sein können und aus Hartplaste, so das man sie hätte noch mal benutzen können im sauberen Zustand. Verstehe ich auch nicht aber anscheinend ist der anfallende Müll und die Kosten für die Becher nicht so schlimm.
Am Pool befindet sich auch eine Toilette mit Duschen. Am Strand leider keine.
Das Animationsprogramm ist auch sehr schön. Hier ist nur zu bemängeln, dass die Vorstellungen größten Teils nur in italienischer Sprache sind. Aber wenn ihr da seid schaut euch unbedingt den Baby dance an. Ist super!!!! WIe gesagt das Animationsteam ist super und kann zum größten Teil sehr fließend deutsch. Das liegt daran, dass viele aus dem benachbarten Österreich kommen. Man kann sich auch sehr gut mit denen unterhalten und anfreunden. Ist aber ein harter Job und das für die paar Mäuse die sie bekommen.
Die Anlage für das Bogenschießen ist fertig. Sowie auch die anderen Sportaktivitäten. Außer Bananaboat, segeln, Wasserski. Tretboat und Kanu fahren ist dafür AL.
Die jenigen die mit Kinder anreisen: Der große Kinderspielplatz ist nicht vorhanden. Es gibt aber ein kleines Häusschen, wo die Kinder spilen und malen können, mit Aufsicht (duetsch und italienische Sprache). Auch am Tage rund um den Pool wird sich mit den Kindern beschäftigt.
Der Strand ist sehr schön. Der Weg in das Meer ist sehr steinig. Ist aber auch so im Neckermannkatalog beschrieben. Liegen und Sonnenschirme stehen in massen zur Verfügung. Auch das Wasser ist sehr sehr sauber. Die Strandbar ist ebenfalls geöffnet. Hier gibt es alkoholfreie Getränke, sowie auch Wasser aber kein Kaffee.Aber wer will schon am Meer seinen Kafffee trinken.
Auf dem Gelände sowie auch am Strand befinden sich zwei Fotografen, die sehr schöne Fotos machen. Die Fotos kann man sich dann rechts neben der Poolbar nagucken und gegen einer Gebühr von 5,00 € pro Foto ausdrucken lassen. Die Größe des Fotos beträgt glaube ich 13 x 18 cm. Und ist eine super Qualität.
Die Anlage für Fussball und Tennis ist sehr gut geworden. Hier finden auch Turniere staat. Kann aber auch einzeln genutzt werden.
Ein schmaler Streifen der Außenanlage ist noch nicht fertig, fällt aber fast nicht auf. Baulärm ist nicht vorhanden. Auch sind keine LKW´s oder Bagger zu hören. Sind zwar vorhanden (1Stück) aber es wird nicht gearbeitet. Und wenn dann bemerkt man es gar nicht.
Nicht so wie noch vor einen Monat.
Da es das a-la-cart-Restaurant noch nicht gibt, ist im Hauptrestaurant zu den Mahlzeiten die Hölle los. Alle Gäste wollen essen aber mit dem Platz ein bisschen schwierig. Man bekommt jedoch immer einen Platz. Mir ist es nicht aufgefallen, dass welche wieder gehen mussten. Um Essen zu bekommen ist es aber dafür manchmal ein Kapf auf Leben und Tod. Besonders um ein Stück Pizza und Knoblauchbrot. Zu Essen und Trinken gibt es sonst in ausreichenden Maße, man wird immer satt. Wenn etwas alle ist, wird es eigentlich in der Regel in 5 Minuten wieder zur Verfügung gestellt. Abends gibt es dann noch zusätzlich ein Kuchenbüfett. Sehr lecker kann ich nur sagen. Ein Lob hier an die Küche für das leckere Essen egal ob morgens, mittags oder abends. Nur nach 14-tägigen Aufenthalt kann man keine Nudeln oder Pizza mehr sehen. Es werden jedoch auch Fleisch- und Fischgerichte angeboten.
Das Essen vom Grill schmeckt auch sehr lecker. Es gibt immer frisches Obst in Mengen, die man gar nicht schaffen kann.
Die Zimmer sind auch in Ordnung. Man fühlt sich wohl und wird jeden Tag immer wieder sauber gemacht. Im Zimmer befindet sich auch ein kleiner Safe.
Die Magnette für die Brandschutztüren, die hier immer wieder bemängelt wurden, sind auch schon in Betrieb.
In der kleinen Boutique kann man Anziehsachen, sowie auch Zeitschriften kaufen. Deutsche Zeitschriften gibt es nur ein, die BILD vom Vortag. Jedoch sehr früh hingehen. Kostet 0,90€.
Alles in allem ein sehr schönes Hotel, nur meiner Meinung nach nicht so viel Geld wert.
Die nicht vorhanden Sachen kann man aber durch den Reiselieter vor Ort, Salvatore, bestätigen lassen und später bei Neckermann einreichen und bemängeln.
Ich habe mich aber in der Anlage sehr wohl gefühlt und erholt.
Fotos werde ich demnächst zur Verfügung stellen.
MfG Snoopy SDL
Ausgehmöglichkeiten in Puerto Santiago
Hi!
Also zum Barcelo Santiago gibt es ja wirklich sehr viele Bewertungen, denen ich auch größtenteils zustimmen kann, aber hier vielleicht noch ein paar individuelle Hinweise zum Barcelo und Puerto de Santiago:
Ich war im September 2005 dort. Wir wollten eigentlich nach Lanzarote oder Fuerte, aber da wir Last Minute gebucht haben, gab es eine Woche vor Abreise nicht mehr soo die Auswahl, so dass wir kurzfristig auf diese Angebot zurückgegriffen haben. Es war auch sehr preiswert, 839 € pro Person für 2 Wochen AI.
Ich war zum dritten Mal auf Teneriffa (die ersten beiden Male im Norden in Puerto de la Cruz). Wenn man sich für für Puerto de Santiago bzw. Los Gigantes entscheidet, sollte man wissen, dass da, verglichen mit Playa de la Americas, wirklich nicht viel los ist. Der Ferienort befindet sich noch in der Entwicklung. Die vorhandenen Hotels sind jedoch schon älter, so auch das Barcelo. Zum Hotel will ich hier nicht viel schreiben, da dafür die Bewertungen völlig ausreichend sind. Nur so viel: der Meerblick ist wirklich atemberaubend, einerseits der Blick auf La Gomera und andererseits auf die Felsen von Los Gigantes. Ich bin nun wirklich schon oft auf den Kanaren gewesen, aber einen solcher Meerblick wurde mir noch nie geboten.
Ich würde euch empfehlen, das Hotel mit all inclusive zu buchen, da die Getränkepreise im Hotel selbst doch recht hoch sind, und das Angebot ist wirklich gut (allerhand verschiedene Cocktails, alle möglichen alkoholischen und nicht alkoholischen Getränke). Ich hab es genossen, morgens nach dem Frühstück mit der Bild-Zeitung mich auf den Balkon mit einem Pinky-Cocktail und einem Segafredo-Espresso zu setzen und den Blick aufs Meer zu geniessen. Das war Urlaub pur! Allerdings gibt es auch direkt vorm Hotel einen Supermarkt, Preise sind ähnlich wie in Deutschland.
Ein weiterer Tip wäre, sich vorab ein Zimmer in den Etagen über der Rezeption geben zu lassen! Da das Hotel in den Felsen gebaut ist, gib es etwa 5 Etagen unterhalb der Poolebene und etwa genau so viele überhalb derselben. Wir haben zunächst in der obersten Etage unterm Pool gewohnt unter einer Grasfläche und hatten sehr viel Stress mit Kakerlaken (natürlich nur dramatisch für Leute wie mich, die sich vor diesen Tieren ekeln). Wir hatten in drei Nächten neun Stück. Nach massiver Beschwerde konnten wir wegen Vollauslastung des Hotels dann nach einer Woche endlich umziehen. Natürlich wurde das damit abgetan, dass das auf den Kanaren üblich ist, aber ich war nun zum neunten Mal auf den Kanaren und hatte in den ganzen anderen Urlauben zusammen nicht so viele Kakerlaken im Zimmer wie da in drei Nächten. Nach dem Umzug in die achte Etage war dann Ruhe. Von da oben ist der Ausblick auch noch viel gradioser. Die Zimmer waren zwar nicht so toll und eigentlich kein 4-Sterne-Standard, aber erfreulicherweise ist die dringend notwendige Renovierung ja nun durchgezogen wurden und die renovierten Zimmer scheinen wirklich gelungen zu sein.
Zur Unterhaltung wird das übliche Animationsprogramm geboten, allerdings nicht sehr aufdringlich. Wer eine Lust hat, wird in Ruhe gelassen. Abends ist man meistens auf die Unterhaltung im Hotel angewiesen, die eigentlich ganz nett gemacht ist, wenn man nicht zu viel erwartet.
Wir sind auch das eine oder andere Mal nach Puerto den Santiago gelaufen (man läuft erst den Hügel hinterm Hotel rauf und dann wieder runter, um in den "Ortskern" zu gelangen). Man sollte schon gut zu Fuß sein. Für Gehbehinderte würde ich diese Region überhaupt nicht empfehlen. Wenn man sich mal irgendwo anders hinsetzen und etwas "Heimat" haben will, würde ich das "Café Renate" empehlen. Ist in Puerto de Santiago eigentlich sehr leicht zu finden. Ich glaub die Inhaberin stammt aus Österreich. Sie betreibt das Lokal mit ihrem Mann und veranstaltet gelegentlich auch mal Musikabende, allerdings eher für die ältere Generation. Angeboten wird größtenteils bayerische Küche. Wir waren einmal dar, obwohl das Essen im Hotel auch sehr sehr gut und abwechselungsreich ist. Ansonsten gibt es glaub ich noch ein weiteres österreichisches Café oder Restaurant und noch einige Bars, aber nichts Besonderes. Ob es eine Disco gibt, weiss ich nicht genau, ich glaube aber nicht.
Insgesamt ist in Puerto de Santiago nicht viel los! Es gibt zwei Strände, die allerdings nach mienem Geschmack nicht besonders anziehend sind, ich bin allerdings auch kein Strandliebhaber. Für Badeurlaub sollte man besser nach Playa de las Americas oder direkt auf ne andere Kanaren-Insel fahren.
Zum Shoppen ist in Puerto de Santiago bzw. Los Gigantes auch nicht viel. Einige Parfümerien und ein paar Geschäfte, die den üblichen Touristenramsch verkaufen, in Las Americas ist das allerdings nicht viel anders, nur halt in größerem Umfang. Wir waren einmal mit dem Linienbus in Las Americas. Für einmal durchzulaufen und Parfüm und Zigaretten für die Daheimgebliebenen zu günstigen Preisen einkaufen ganz nett, ansonsten eher nicht mein Fall. Bettenburg an Bettenburg und der Strand ist auch nicht so der Bringer. Für Strandliebhaber würde ich jederzeit Fuerteventura empfehlen.
Zu den Ausflugsmöglichkeiten:
Der Loro Parque ist absolutes Pflichtprogramm (bin bisher bei jedem Aufenthalt auf Teneriffa dort gewesen und jedesmal gibt es etwas Neues). Der Eintrittspreis ist wirklich das Geld wert. Ich würde empfehlen, wenn man nocht nicht dort war, die Führung durch den Park mitzumachen; habe dies 2003 gemacht, damals kostete sie 7 € pro Person, dauerte etwa 2 Stunden und man hat auch einiges hinter den Kulissen gezeigt bekommen.
Des weiteren gibt es in der Nähe von Las Americas einen neuen Tierpark, er heisst glaub ich "Las Aguillas". Bin 2005 dort gewesen, eigentlich ganz sehenswert, vor allem die Greifvogel-Show, aber man kann auch drauf verzichten.
Es gibt in Las Americas einen großen Aquapark! Soll ganz nett sein, wir waren abern icht dort.
Wir haben noch einen Ausflug nach La Gomera gemacht. Die Insel ist schon recht beeindruckend durch ihre Berge und tiefen Schluchten, allerdings viel Gegend und nicht geeignet für empfindliche Mägen, da es sehr viel über schmale Bergstrassen geht, obwohl das Strassensystem seit meinem ersten Besuch 1992 gut ausgebaut worden ist.
Wer noch nicht auf Teneriffa war, sollte auf jeden Fall an einer Inselrundfahrt teilnehmen, weil man so am besten einen Eindruck von der wunderschönen, sehr kontrastreichen Insel bekommt. Außerdem lohnt sich ein Ausflug auf den Teide mit dem dort liegenden Nationalpark.
Von Los Gigantes aus kann man glaube ich auch Delphin-Beobachtungstouren starten, haben wir aber nicht dran teilgenommen.
Die ganzen Ausflüge werden natürlich von den einzelnen Reiseveranstaltern angeboten, es gibt aber glaub ich auch einen von den Reiseveranstaltern unabhängigen Anbieter, der etwas preiswerter ist. Wir haben die Ausflüge allerdings über Neckermann gebucht.
Also für einen netten, entspannten und erholsamen AI-Urlaub sind diese Ecke Teneriffa's und das Barcelo Santiago wirklich schön, für Sonnenhungrige und Action- und Disco-Liebhaber wird allerdings fast nichts geboten. Man findet auch nicht viele junge Urlauber dort.
Ich hoffe, euch mit meinem Erfahrungsbericht weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung!
Thema: 18287
Muss mich hier auch mal kurz einklinken:
Auch ich habe 1991 das erste Mal als Pauschaltouristin Cuba besucht, bin - natürlich - in Varadero gelandet. Was anderes konnte man damals noch nicht pauschal buchen, von individuell mal ganz abzusehen. Varadero war damals noch ein netter Ort, es gab an grossen Hotels gerade mal das LTI Tuxpan, Sol Palmeras u. LTI Bella Costa, das Melia Las Americas samt Golfplatz wurde gerade gebaut. Die Halbinsel Hicacos war damals noch fast zur Hälfte unbebaut, wunderschön, man konnte mit Motorroller die gesamte Halbinsel abfahren und an einsamen Stränden relaxen.
Die Cubaner waren damals auch noch nicht so "verdorben" wie heute vom Tourismus, man wurde schonmal zur Party eingeladen, jedoch ohne, wie einige Jahre später, nach etwaigen Geld- oder Markenkleidungs-Geschenken gefragt zu werden. Damals wurde das noch anders geäussert, zurückhaltender, sie schämten sich fast dafür, um etwas bitten zu müssen. Es war einfach noch angenehmer, ein Gespräch mit Cubanern zu beginnen, ohne dass man "Angst" haben musste, "hey der spricht nur mit mir weil er was will...".
Damals hatten die Cubaner (grossteils) wirkliches Interesse an den Ausländern, wollten sich austauschen, erfahren wie es in der restl. Welt zugeht etc. Heute sind das vor allem die älteren Leute, wie auch Hatty schon gesagt hat, die wirkliches Interesse haben und nicht unbedingt was abschwatzen möchten.
Ich habe aus dieser Zeit (an die ich mit nassen Augen denke) einige Freundschaften gewonnen, die ich auch heute noch pflege, und ich kann mich nicht erinnern, dass mich einer von denen je um etwas gebeten hätte, ohne dass ich es ihm angeboten habe.
Einfach die gesamte Art war eine andere, nicht so im Vordergrund wie heute. Aber leider hat der Massentourismus die Leute dort verändert, sehr sogar.
Das passiert jedoch nicht nur in Cuba, sondern auf der ganzen Welt, wo es Massentourismus gibt. Ich möchte dazu aber noch anmerken, ohne jetzt "gemein" zu werden, dass meiner Meinung nach dieses Verhalten der Einheimischen besonders durch bestimmte Gruppen von Touristen gefördert wird. Ich habe zB. die Erfahrung gemacht, dass vor allem Deutsche nicht wirklich beliebt sind - und das weltweit. Zu oft habe ich schon erlebt, dass man mich, weil ich halt auch deutsch spreche als Österreicherin, für eine Deutsche gehalten hat, und dementsprechend reserviert war man mir gegenüber. Erst als man entweder sagte man sei aus Österreich, oder die merkten, dass man Interesse am Leben u. der Kultur in dem Land hat und auch deren Sprache spricht, öffneten sich die Menschen.
Ich weiss zu gut woher das kommt, denn leider zu oft beobachte ich solche Touristen, wie sie quasi von oben herab schauend durch das Land reisen (oder in den Hotels bleiben und sich dort so verhalten als wären sie die Götter der Schöpfung) und erwarten, dass man ihnen alles recht macht und alles tiptop so ist wie in ihrem Land zuhause.
Klar, es mag verallgemeinernd klingen, nicht alle Deutschen sind so, aber ich bin schon viel gereist und hab leider schon sehr oft solche Touristen getroffen, die dieses Klischee nur immer wieder bestätigen. Mag auch daran liegen, dass die Deutschen einfach viel reisen, mehr als zB. Österreicher, aber ich denke, es hat schon auch geschichtliche Hintergründe, warum einfach die Mehrzahl der Deutschen so ist. Ich hab jedoch auch Österreicher getroffen, die so sind - es gibt diese Spezies von Touristen bestimmt überall, zB. auch Amerikaner sind oft so. Die klotzen da in ein Land rein mit Trompeten und einem Gehabe, da schämt man sich oft, ein Tourist zu sein.
Aber wie gesagt, ich habe auch nette Deutsche kennengelernt, will jetzt nicht das ganze Volk verunglimpfen, überhaupt nicht! Bitte nicht falsch verstehen, aber dieses Thema wurde hier eh vor kurzem ausführlich behandelt, deshalb weiss ich auch (und das beruhigt mich etwas) dass viele Deutsche ebenso über deren Landsmänner denken wie ich.
So zurück nach Cuba:
Als ich dann also 6 Jahre später wieder nach CUba geflogen bin, hat sich "mein Land" leider sehr verändert. Die Menschen waren noch ärmer, die Versorgung mit den lebenswichtigen Dingen des täglichen Lebens sind noch knapper geworden und ich musste mitansehen, wie auch die Menschen sich in ihrer Not verändert haben. Man muss schon versuchen das zu verstehen - die laufen den ganzen Tag rum um zu schauen, dass sie einigermassen über die Runden kommen. Es ist schon krass, und wir als Überflussmenschen können das gar nicht verstehen, auch wenn wir noch so oft nach Cuba reisen.
Fazit: Ich liebe Cuba seit meiner ersten Reise dorthin, und es wird mein Traumland bleiben. Die Menschen, das ganze Land verändert sich, wir verändern uns. Was sich aber leider wohl nicht verändert ist das Verhalten mancher Touristen, die zwar den schönen Strand anpreisen, aber dann schimpfen (ich meine wirlich schimpfen!) über die verwahrlosten Dörfer, Menschen, die sie gesehen haben bei ihrer Fahrt vom Flughafen zum Hotel oder retour. Ich werde jedesmal böse wenn mir wieder jemand erzählt, "wie schlimm es auf Cuba war, zwar ein toller Strand, aber die Leute sind bettelarm und haben so genervt, ich will da nie wieder hin und kann nicht verstehen wie du das Land so lieben kannst. Weshalb???".
Tja. Man kann viel diskutieren über Cuba und Pauschaltourismus oder nicht. Ich denke, es kommt hier nicht drauf an, ob man seinen Flug und das Hotel oder die Casas separat gebucht hat bzw. auf eigene Faust durchs Land reist oder aber fix ein Hotel gebucht hat und nur einige (vielleicht sogar geführte) Ausflüge mitgemacht hat.
Ich finde, es ist eine Sache der eigenen Offenheit und Toleranz gegenüber fremden Kulturen.
Wenn man in ein fremdes Land fährt (dies gilt für alle fremden Länder, nicht nur Cuba), sollte man seine eigenen Gewohnheiten, seine im Heimatland "gelernten" Zeitvorstellungen, Vorstellungen "wie sollte ein Mensch sein, wie hat er sich zu verhalten" etc. zuhause lassen und quasi von "Null" beginnen, sobald man im Zielland aus dem Flieger steigt.
Nur so ist man fähig, auf die dort herrschenden Gegebenheiten einzugehen und die Menschen spüren zu lassen, dass man ehrliches Interesse hat und man nicht von oben auf sie herabsieht. Und es ist (für mich zumindest) auch vollkommen ok, wenn man Geschenke gibt, jedoch setze ich ein Mindestmass an "Manieren" voraus, also ein "danke" oder "Bitte" - egal ob der Mensch bettelarm ist oder reich. Vielleicht sollten wir versuchen, die Menschen dort auch etwas dahin zu "erziehen", indem man mit ihnen spricht, aber nicht lehrmeisterisch, sondern normal, mit ehrlichem Interesse. Die glauben ja, man hat alles so einfach zum Verschenken, dabei ist es doch nicht wirklcih so, dass wir alle reich sind. Und das verstehen die Menschen dort nicht, weil sie nicht in unserer Welt leben. Genauso wie wir nicht verstehen wie es sein muss, den ganzen Tag zu schuften nur um am Abend wenigstens 2 Würste zu haben (für die ganze Familie) zum essen.
Ja ich könnte jetzt noch ewig schreiben, aber das führt glaub ich zu nichts. Wollte mir das nur mal von der Seele schreiben
Vielleicht nimmt das ja der eine oder andre als Denkanstoss, mal sein eigenes "Reiseverhalten" zu analysieren und sich an der Nase zu nehmen, zu überlegen, was kann ich besser machen, wie kann ich besser auf die Menschen eingehen.
Liebe Grüsse
Belinda
Reisebericht Sydney & Neuseeland
DI, 20.3.: Da die Verkehrslage an den bisherigen Tagen sehr angenehm war (sehr wenig los und dank Automatikgetriebe und Navi wirklich entspanntes Fahren), entschlossen wir uns bei Sonnenschein via Southern Scenic Route an der Südküste entlang nach Te Anau zu fahren. Klar ist diese Strecke deutlich länger als der direkte Weg, aber wir hatten für diesen Tag nichts anderes eingeplant und entsprechend viel Zeit. Ich muss sagen, dass es absolut die richtige Entscheidung war, da es eine superschöne Strecke ist. Unterwegs machten wir häufiger Stops wie z.B. am Nugget Point-Leuchtturm, verschiedenen Wasserfällen (Purakaunui Falls sind schön, die etwas später folgenden Mc Lean Falls haben uns aber mehr beeindruckt) und Stränden. Auch Invercargill schauten wir uns etwas an und tranken dort einen Nachmittags-Kaffee. Wenn man mehrere Tage Zeit hat, kann man in den Catlins und anderen Orten mit Sicherheit tolle Wanderungen machen, aber auch unsere Variante gab uns einen guten Eindruck, eben nur mit zahlreichen kürzeren Wanderungen.
Am späten Nachmittag checkten wir im Anchorage Motel ein und schauten uns dann noch etwas Innenstadt und See an.
MI, 21.3.: An diesem Tag folgte dann ein absolutes Urlaubs-Highlight: kurz vor Sonnenaufgang fuhren wir zum Milford Sound. Die Strecke alleine war schon toll und da auch hier wenig Verkehr war, erreichten wir den Parkplatz bereits in weniger als 2 Stunden. Daher konnten wir noch etwas die Gegend anschauen, bevor wir um 10:15h eine Tour mit Southern Discoveries machten. Insgesamt gibt es 4 verschiedene Anbieter, unsere Wahl war begründet, dass diese Fahrt mit 2,25h Dauer das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hatte. Außerdem wird hier ein kleineres Boot verwendet, mit dem man z.B. unter einen Wasserfall fährt und wer will, kann sich mit Regenjacke darunter stellen. Auch an diesem Tag schien die Sonne, wodurch die Zahl der Wasserfälle natürlich weniger als bei Regen war, aber damit konnten wir gut leben
Wir genossen die beeindruckende Fahrt durch die über 1000m hohen Schluchten und es ging sogar ein Stück hinaus aufs Tasmanische Meer. Auf dem Rückweg nach Te Anau machten wir häufig Stopps/Wanderungen, z.B. bei den Humboldt Falls, The Devide und den Mirror Lakes.
DO, 22.3.: Unsere Fahrt ging weiter auf der Southern Scenic Route bzw. später auf der Alpine Scenic Route nach Wanaka mit Zwischenstopps in Queenstown und Arrowtown. Da in Queenstown ungewohnt viel Trubel war und wir eh keines der vielen Adrenalinangebote machen wollten, blieben wir nicht sooo lange. Arrowtown wiederum war witzig und hier wanderten wir noch eine Zeit. Die Strecke nach Wanaka durch die Berge war sehr cool und es gab tolle Aussichtspunkte. In Wanaka wohnten wir im Bella Vista Motel und nach dem Einchecken nutzen wir das schöne Wetter aus, indem wir noch 2 Stunden am See entlang wanderten.
FR, 23.3.: Eigentlich hatten wir für diesen Tag die Weiterfahrt nach Franz Josef geplant um am SA eine Gletschertour zu machen. Da unsere Wetter-App (absolut empfehlenswert: WeatherPro) dort allerdings strömenden Regen für diesen Tag voraussagte, änderten wir kurzfristig unsere Reiseroute: wir fuhren FR früh um 6h ca. 3 Stunden zum Fox Glacier wo um 10:15h eine Ganztages-Gletschertour losging. Entsprechend unserer bisherigen Erfahrung reichte die Zeit für die Strecke problemlos aus, da der Verkehr auch weiterhin sehr gering war, lag wohl wirklich an der Nachsaison?!? Bei sonnigem Wetter waren wir bis etwa 17:30h unterwegs, davon etwa 5h mit Steigeisen an den Schuhen auf dem Eis! Das Besondere an den Gletschern hier ist nämlich, dass sie auf nur 200m Meereshöhe beginnen während diejenigen in Österreich oder der Schweiz mind. 2000-3000m hoch liegen. Dadurch wandert man hier erst mal ca. 1h über Schotter und durch Regenwald um zum Gletscheranfang zu kommen, wirklich komisch aber sehr cool! Bis zur Mittagspause (= Punkt an dem die Halbtages-Tour endet) war das Eis jetzt nicht ganz so beeindruckend, danach wurde es aber wirklich klasse. Daher mein Tipp: macht auf alle Fälle die Ganztagestour, ist zwar schon etwas anstrengend, aber noch gut machbar. Wegen Ausrüstung muss man sich auch keine Sorgen machen, falls man nichts dabei hat, kann man dies kostenlos ausleihen (Schuhe, Mützen, Fleece, Hosen, Stöcke,...), wirklich sehr komfortabel!
Nachdem wir die beiden geplanten Übernachtungen in Franz Josef ja storniert hatten, gönnten wir uns im nahegelegenen Ort eine schöne Unterkunft inkl. Whirlpool (Lake Matheson Motel). Reinhold Messner macht das sicher auch so ähnlich wenn er vom Mount Everest Heim kommt
SA, 24.3.: An diesem Tag erlebten wir dann zum ersten Mal was der neuseeländische Regen kann, denn es schiffte fast den kompletten Tag wie aus Kübeln. Da wir an diesem Tag nach Westport weiter fuhren (Bella Vista Motel), war es nicht ganz so schlimm, zumal es vor beiden Zwischenstopps immer aufhörte zu regnen. Der Wettergott meint es wirklich sehr, sehr gut mit uns
Beim ersten Halt schauten wir uns die Stadt Greymouth an (war jetzt nicht sooo der Bringer) und beim 2. die tollen Pancake Rocks. Da ein Großteil des Weges an der Küste entlang führte, war das Unwetter sogar ganz gut, da dadurch die Wellen nochmals beeindruckender waren. Man muss eben immer das Beste aus jeder Situation machen *g*
SO, 25.3.: An diesem Tag war das Wetter wieder besser, daher konnten wir vor der Weiterfahrt die Nahe Westport gelegene Robbenkolonie am Cape Foulwind besuchen. Anschließend ging es weiter zum Abel Tasman Nationalpark wo wir 3 Übernachtungen direkt in Murahau hatten. Unsere Unterkunft (Ocean View Chalets) war der Wahnsinn: ein in den Waldhang gebautes Holz-Chalet von dessen Terrasse man direkten Blick auf die Bucht und den Strand hatte. Ebenso von den großen Fenstern im Wohn- und Schlafzimmer, einfach nur genial!!! Bei einer kleinen Wanderung entdeckten wir "The Fat Tui", eine in einem bunt bemalten Bauwagen untergebrachte "Imbissbude". Spontan aßen wir hier zu Abend und buchten anschließend noch das Wassertaxi für den nächsten Tag.
MO, 26.3.: Mit dem Wassertaxi ging es nach Vorbeifahrt am Split Apple Rock ca. 1h die Küste hoch vorbei an der Robbenkolonie nach Onetahuti/Tonga. Ab hier wanderten wir die Küste entlang bis nach Anchorage Bay wo wir nachmittags von einem Wassertaxi zurück nach Murahau gebracht wurden. Die sonnige Wanderung war der absolute Wahnsinn, da die Strecke vorbei an tollen Sandstränden, Wasserfällen, Hängebrücken, kleinen Seen,... führt. Einfach nur wunderschön und absolut empfehlenswert!!!
DI,27.3.: Wir mieteten uns ein Zweierkayak, mit welchem man dann nach einer ca. 1 stündigen Einweisung den ganzen Tag frei herumpaddeln konnte. Das ganze ist ein riesen Spaß, da man nach Lust und Laune in küstennähe herumfahren kann und sich z.B. Adele Island und Fisherman Island aus der Nähe anschauen kann. Will man Pause machen, landet man einfach einem einem der zahlreichen Sandstrände und genießt so wie wir die (hoffentlich auch bei euch vorhandene) Sonne
MI, 28.3.: Leider endete unser Aufenthalt in diesem Paradies schon, daher fuhren wir nach Picton um mit der Fähre in ca. 4h auf die Nordinsel überzusetzen. Auf der Strecke liegt die Pelorus Bridge wo wir bis zur Hängebrücke gewandert sind und zahlreiche Lookouts. Der Queen Charlotte Drive ist wirklich schön, aber seeeeehr kurvenreich. Da wir unseren Mietwagen mit auf die Nordinsel nehmen durften, checkten wir am Bluebridge Terminal 1,5h vor Abfahrt ein. Da auch an diesem Tag die Sonne schien, war die Überfahrt super toll: auf dem Aussichtsdeck sitzend konnte man die wunderschöne Aussicht auf den Marlborough Sounds bzw. die Cook Strait genießen. Nach ca. 3,5h kamen wir gegen 17:30h in Wellington an, wobei es hier ziemlich bedeckt und windig war. Wir sahen uns noch etwas die Innenstadt inkl. The Beehive an, dann gingen wir in unser Hotel (Mercure Willis Street).