• Mam62
    Dabei seit: 1378598400000
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    geschrieben 1394984020000

    Wie wurdet Ihr gezwungen? Beantworte doch einfach die Frage. Aber das konnte oder wollte auch Milchtüte nicht.

    Ich muss nichts beweisen, ich bin weder der Veranstalter noch der Tourist, der bejammert, er sei zu früh zurückgeholt worden.

  • Christiane 61
    Dabei seit: 1299024000000
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    geschrieben 1394984208000

    @Kourion

    Da bin ich mir garnicht so sicher:))))

    Was hier einige so von sich geben......

    Habe schon kurz mit einem Anwalt gesprochen.Dieser ist der Meinung, dass die RVs genauso, wie die "blöden" Touris, wußten, dass es nicht ganz ruhig bleiben muß.

    Werden sehen, was draus wird. Wollte eigendlich nur Milchtüte den Rücken stärken.

  • Kourion
    Dabei seit: 1216684800000
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    geschrieben 1394984268000

    @Christina

    Sehe gerade, dass ich die Seite des AA unvollständig verlinkt habe.

    Darum hier der Text (seit 26.2.) - zitiert:

    "Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt. Dies gilt auch für den Badeort Taba. In diesen Regionen finden militärische Operationen statt, und es kommt – wie zuletzt am 16.02.2014 in Taba – zu terroristischen Anschlägen.  

    Von Reisen in alle anderen Regionen der Sinai-Halbinsel wird dringend abgeraten, einstweilen auch in die Badeorte. Reisenden vor Ort wird geraten, sich im Hinblick auf eine frühere Abreise aus dem Sinai an ihren Reiseveranstalter zu wenden. Bis dahin wird empfohlen, Bewegungen vor Ort auf ein Minimum zu reduzieren und die Anweisungen von Reiseveranstaltern und ägyptischen Sicherheitskräften unbedingt zu befolgen."   (Quelle auswaertiges-amt.de)

    In welcher Gegend hast du dich aufgehalten ?

    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
  • Christiane 61
    Dabei seit: 1299024000000
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    geschrieben 1394984776000

    @Mam62

    Sind gepackte Koffer nicht Zwang genug?

    Bei uns hieß es nur, ab nach Haus, entweder nehmt ihr den Flieger oder bleibt da, weil danach keiner mehr geht.

    Und ich bin der Meinung, dass jemand der nicht vor Ort war, nicht das Recht hat, Beweise zu fordern. Wir haben alle diesen Urlaub bezahlt und dürfen uns wohl ärgern, dass man das Geld in den Sand gesetzt hat. Von unnützen Urlaubstagen, Ärger mit der Heimreise ab Flughafen, mal ganz abgesehen.Das hat nichts mit jammern zu tun.

    Für mich ist diese Diskussion jetzt auch beendet.Werde mich melden, wenn ich mehr weiß.

  • Christiane 61
    Dabei seit: 1299024000000
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    geschrieben 1394985003000

    @Kourion

    Wir waren in Dahab. Es war alles ruhig und wir haben erst am FH erfahren(von anderen Reiseleitern), warum wir fliegen müssen.Durch unseren RV gab es keinerlei Erklärungen.

  • Mam62
    Dabei seit: 1378598400000
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    geschrieben 1394985688000

    Aha, es geht also kein Flieger mehr. Und das ganz sicher, weil alles die feinste Idylle ist. Das AA ist bestimmt auch Teilhaber im Komplott. Wie hätte der Veranstalter denn unter den Voraussetzungen die Reise nicht abbrechen sollen? Auch eine Frage, die Milchtüte nie beantwortet hat.

    Ich glaube nach wie vor nicht, dass ein Tourist aus dem Hotel heraus die Lage wirklich beurteilen kann. Nur weil jetzt, wo keine Touris mehr da sind, nichts passiert ist, heißt das ja noch lange nicht, dass die Behörden und die Botschaften nicht deutliche Hinweise auf eine Gefährdung hatten.

    Und ich muss nicht vor Ort gewesen sein, um die Lage auf dem Sinai für bedenklich zu halten. Nein, ich bin kein Angsthase, eher im Gegenteil, als zu Beginn des arabischen Frühlings alle panisch storniert haben, habe ich das auch nicht verstanden.

  • Ahotep
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    Administrator Zielexperte/in für: Nilkreuzfahrten Nil-Region
    geschrieben 1394986396000

    Du warst im Februar in Dahab, ist das richtig?

    Im Februar überschlugen sich nun einmal die Ereignisse auf dem Sinai. Gerade vor Überlandfahrten nach Dahab und auch Nuweiba wurde dringend abgeraten. Es gab ein Bekennerschreiben für einen Anschlag auf Touristen, wenn diese nicht sofort das Land verlassen. Die erweiterte Teilreisewarnung für Taba kam raus. Die Airlines cancelten daraufhin die Flüge bis 30.4.2014. Es wurde nur noch der Rücktransport abgewickelt..und..und..und.

    Die Veranstalter mussten darauf reagieren.

    Zumindest einen Schuh des Paares muß man sich selbst anziehen, wenn man pauschal eine Reise auf den Sinai bucht.

    Ich hoffe der RA ist spezialisiert auf Reiserecht und die Rechtschutzvers. übernimmt alles :?

  • Kourion
    Dabei seit: 1216684800000
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    geschrieben 1394987155000

    @Christiane

    Danke für die Info. Also "dringendes Abraten"....

    Dazu findet man im BGB:

    "(1) Wird die Reise infolge... nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt..."

    (Wird in den AGB der Veranstalter zitiert. Quelle hier: traveltainment.de)

    Nun ja, das bedeutet doch m. E. - mit Betonung u. a. auf "nicht voraussehbar":

    RV muss nicht abwarten, bis es zu spät ist, sondern er kann / wird vorsorglich handeln.  :?

    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
  • Mam62
    Dabei seit: 1378598400000
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    geschrieben 1394988190000

    Im Übrigen habe auch das Schweizer, das österreichische und das belgische Aussenministerium in der letzten Februarwoche Warnungen herausgegeben in denen dringend vor allen nicht notwendigen Reisen (darunter fallen auch touristische Aufenthalte) am Sinai gewarnt wird.

    Es ist also nicht so, wie behauptet wurde, dass die andere Nationen keine Bedrohung sehen....

  • vonschmeling
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    geschrieben 1394995921000

    Selbstverständlich besteht kein Anspruch auf Schadenersatz und ebenso selbstverständlich handelt es sich um höhere Gewalt.

    Das Argument (Beweis???) "es ist jetzt noch alles ruhig" stimmt subjektiv bedenklich, objektiv jedoch hat der BGH festgestellt, dass Maßnahmen bereits bei einer Gefährdungsschwelle von 25% bei den höherstehenden Rechtsgütern Leib und Leben des Reisenden zu fordern sind.

    Wie in den bereits beschriebenen Fällen wird euer Erstattungsanspruch (Reisetage anteilig) mit den Kosten des Rücktransportes aufgerechnet und entsprechend erstattet bzw. gefordert.

    Die Erwägungsgründe hat Ahotep sehr anschaulich beigetragen.

    Bei solchen Rettungsaktionen ist es nicht üblich, vom Veranstalter großartig über Entscheidungskriterien informiert zu werden. Auch hier liegt also kein Fehlverhalten vor.

    Wer bin ich - und wenn ja wieviele?
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