• karlgold
    Dabei seit: 1407888000000
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    geschrieben 1390680977000

    So nun sind wir wieder zurück nach 14 Tagen mit 11 Inseln unter, ber oder durch den Wind;-).

    Mit dem Trinkgeld habe ich es so gemacht wie Eingangs beschrieben, was wir davon hatten??, jede Menge "Hello Mr.Werner," und jede Menge freundlicher Wortwechsel, uns gefällt das.

    Und ja"Je ne regrette rien" um es mit Edith Piaf zu beschreiben, wir bereuen keinen gegebenen Dollar.

    Nur zwei Beispiele, unser wunderbarer Aufpasser auf den Dampftopf (Steward) hatte auf einem meiner gegebenen Dollar die Handschriftliche Aufschrift "Jesus loves you" gefunden und am Ende fragte er ob er uns etwas persönliches fragen dürfe und ob wir das geschrieben haben, er empfand das als sehr gläubiger Mensch als Zeichen und berichtete sofort allen Freunden und seiner Frau davon und wird diesen Dollar (wir habe es nicht geschrieben) für immer aufbewahren.

    Und "unsere" Maniruh Vinzon,winkte uns von alle Stelle des Schiffes wo sie zu tun hatte, zu und als sie im Gespräch erwähnte dass sie nach 9 Jahren bei Costa aufhört (ihr Mann arbeitet seit 7 Jahren ), beide oft auf getrennten Schiff, weil sie sich um das gemeinsame Mädchen mit nunmehr 6 Jahren (Schule beginnt)kümmern will hatte sie Tränen in den Augen , ich habe Ihre E-Mail Adresse und wenn wir jemals wieder nach den Philippinen kommen werde wir sie in Manila treffen.

    Derlei Geschichten hätte ich nur von dieser Reise ein paar mehr.

    Welch wunderbare Momente des Glücks, Je ne regrette rien!

    Schöne Cruise

    Werner

    Es gibt so viele verschiedene Kreuzfahrtschiffe weil es so viele verschiedene Menschen gibt
  • Dandy77
    Dabei seit: 1286409600000
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    geschrieben 1391785165000

    Ich denke, dass ich eine gute Arbeit abliefere - und mir würde nie der Gedanke kommen, dafür ein Trinkgeld zu erwarten. Das ist in Deutschland - im Gegensatz zu anderen Nationen - in den meisten Berufen der Fall. Deshalb gelten wir Deutschen auch eher als Trinkgeldmuffel und da nehme ich mich nicht aus. Mir würde auch nicht einfallen, der Sprechstundenhilfe meines Artzes ein Tringeld zu geben, oder dem Mann von der Müllabfuhr oder dem Handwerker. Ich will mir auch im Urlaub keine Gedanken über Trinkgeld und die Höhe machen. Genauso wenig, wie über die Höhe der Restaurantrechnung. Deshalb buche ich ja AI. Im Prinzip finde ich es daher gut, wenn eine Service-Pauschale automatisch abgebucht wird. Bei diesem System zahlt man  im Vorraus für einen durchschnittlichen Service, bei Beanstandung bekommt man eine Erstattung.

    Trinkgeld ja oder nein und auch die Höhe mache ich abhängig, vom Kulturkreis, in dem ich mich bewege. Bei einer Trinkgeldpauschale würde ich nur extra-Tringeld geben, wenn auch der Service extra wäre.

    Die Mentalität der Amis mag da etwas anderes sein. Die brauchen ja auch mehrere Kreditkarten als Statussymbol. Gerade im Urlaub wird dann auch mal mit der Höhe des Trinkgeldes versucht, die Zugehörigkeit zu einer höheren sozialen Schicht vorzutäuschen. Die meisten Ami-Sitten mag ich nicht, obwohl es immer mehr gibt, die das weniger kritisch sehen.

    Dandy

  • Maxilinde
    Dabei seit: 1221177600000
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    geschrieben 1391785885000

    das ist keine "Ami Sitte" sondern Notwendigkeit. Auch wenn es in Deutschland anders ist, in den meisten Ländern sind Trinkgelder nix auf den Lohn obenauf sondern ein Bestandteil desselben, nicht nur im Amiland.

    Das hat doch nichts mit Statussymbol zu tun.

    Hier nicht mehr
  • karlgold
    Dabei seit: 1407888000000
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    geschrieben 1391792662000

    Nun das sind wohl 2 verschiedene Sachen, Kreditkarten und Tinkgelder.

    Auch in Deutschland gibt es viele Branchen wo Trinkgelder üblich.

    In fast jedem Restaurant oder Bar steht irgndwo auf der Karte das bereits 10 oder 15% Trinkgeld enthalten sind und trotzdem gibt man, nein geben die Meisten extra Trinkgeld.

    Frisöre bekommen deswegen so wenig Lohn weil der Anteil an Trinkgeldern hoch ist.

    Und die Trinkgelder werden nur in wenigen Fällen versteuert. Auch ein Grund das die Servicepauschalen extra velangt werden .

    Ist im Idealfall ein durchlaufender Posten.

    Und die um die es geht sind Leute mit 600 Euro Gehalt und Kreditkarten kennen sie von Erzählungen.

    Und ja an Weihgnachten bekommt be uns  Briefträger, Zeitungsbringer, und die Arzthelferinen auch eine Kleinigkeit, ist so etwas wie ein Dankeschön.

    Cruise Fix

    Werner

    Es gibt so viele verschiedene Kreuzfahrtschiffe weil es so viele verschiedene Menschen gibt
  • Maxilinde
    Dabei seit: 1221177600000
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    geschrieben 1391815149000

    abgesehen davon: ich habe auch 2 Kreditkarten, es soll nämlich Länder geben wo die Akzeptanz der einen oder anderen nicht sooo perfekt ist ;)

    Hier nicht mehr
  • mcgee
    Dabei seit: 1133913600000
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    geschrieben 1391816129000

    karlgold:

    In fast jedem Restaurant oder Bar (in D.) steht irgndwo auf der Karte das bereits 10 oder 15% Trinkgeld enthalten sind.

    Werner

    Sorry, Werner,

    das habe ich in D. noch nicht gesehen... :shock1:

    Alles andere, was Du geschrieben hast, kann ich zwar tw. nicht gutheißen, aber man macht´s mit.

  • karlgold
    Dabei seit: 1407888000000
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    geschrieben 1391855816000

    Hallo Bobby,

    das wird einfach überlesen weil man ja nach dem schaut was man essen und trinken möchte.

    Schau mal bewußt und du wirst es als Fußnote fast überall finden. eine official&channel=fflb&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=2Pn1UtWnJoORtQaH9YCwDg&ved=0CAcQ_AUoAQ&biw=1366&bih=567">Auswahl an Speisekarten hier da steht es fast überall drauf. Nur weiß das kaum einer.

    Das in den Preisen enthaltene Trinkgeld oder auch Bediengeld muß übrigens vom Arbeitnehmer vesteuert werden , das extra gegebene nicht.

    das habe ich von dieser Seite http://www.haufe.de/finance/buchfuehrung-kontierung/das-trinkgeld-gehoert-bei-arbeitnehmern-zum-arbeitslohn_186_133158.html

    Bestimmte Trinkgelder sind steuerpflichtig

    Zum steuerpflichtigen Arbeitslohn gehören u. a. auch Trinkgelder, die im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses gezahlt werden. Dies gilt jedoch nur für Trinkgelder mit Rechtsanspruch. Die Steuerpflicht entsteht auch dann, wenn die Zahlung durch Dritte erfolgt (R 38.4 Abs. 2 LStR).

    Trinkgelder und ähnliche Bezüge, auf die der Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch hat, unterliegen stets in voller Höhe dem Lohnsteuerabzug, beispielsweise

    • feste Bedienungszuschläge von 10 bis 15 % im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe.
    • Metergelder im Möbeltransportgewerbe (unterliegen stets in voller Höhe dem Lohnsteuerabzug) oder
    • Trinkgeldzahlungen des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer

    Es gibt so viele verschiedene Kreuzfahrtschiffe weil es so viele verschiedene Menschen gibt
  • mcgee
    Dabei seit: 1133913600000
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    geschrieben 1391865443000

    Hallo Werner,

    bevor wir zu weit abstreifen. Bediengeld und Trinkgeld ist bei mir ein Unterschied.

    Bediengeld ist die Differenz zw. Einkaufs- und Verkaufspreis in einem Rest. Diese Spanne wird für Gehälter, Mieten, Lagerhaltung, usw. verwendet. Ein Trinkgeld gebe ich den Kellnern, die mich bedienen, für ihre Leistung.

    Und ich schrieb, dass ich keine Speise- oder Getränkekarte in D kenne, wo drin steht, dass Trinkgeld inkl. ist. Es wird lediglich, wenn überhaupt, von Bediengeld geschrieben.

  • karlgold
    Dabei seit: 1407888000000
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    geschrieben 1391876818000

    Hallo Bobby,

    Bediengeld heißt es  nun (früher wurde immer von Trinkgeld in den Fußnoten gesprochen) weil es steuerpflichtig ist um eine Unterscheidung zum Trinkgeld das steuerfrei ist zu schaffen.

    Steuerliche Behandlung: Arbeitnehmern gewährte Trinkgelder gelten grundsätzlich als steuerpflichtiger Arbeitslohn.

    (1) Hat der Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf Trinkgeld (z.B. Bedienungszuschlag im Gaststättengewerbe, Metergelder im Möbeltransportgewerbe), dann sind sie vom Arbeitgeber unter Zugrundelegung der selbst vereinnahmten Beträge zu errechnen und der Lohnsteuer zu unterwerfen.

    (2) Freiwillige Trinkgelder, die von einem Dritten einem Arbeitnehmer anlässlich einer Arbeitsleistung zusätzlich gewährt werden, bleiben nach Sondervorschrift (§ 3 Nr. 51 EStG) steuerfrei.

    Es gibt so viele verschiedene Kreuzfahrtschiffe weil es so viele verschiedene Menschen gibt
  • mcgee
    Dabei seit: 1133913600000
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    geschrieben 1391886707000

    Hallo Werner,

    wann war denn früher  ;)  ?

    Ich werde demnächst mal in einem Rest. (mit diesem Spruch auf der Karte) fragen, ob die Kellner am Umsatz beteiligt sind. Da es sich meist wohl um internationale Läden handelt, wird dabei wohl alles in der Familie bleiben. 

    Und wenn dann nur ein normaler Service gemacht wird, gibt´s nix extra...

    Wenn die Angestellten nicht beteiligt sind, müßte der Spruch eigentlich von der Karte. Sonst verdienen die Kellner ja gar nichts, wenn man nach dieser Info gehen würde.... :shock1:

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