• FrauSchulz
    Dabei seit: 1168992000000
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    geschrieben 1184832880000

    Das Unglück macht betroffen, aber am Fliegen ändert es bei mir nichts.

    Das ungute Gefühl vor und beim Flug, gerade auf so eine Katastrophe hin, bleibt immer. Fliegerei ist immer mit ein wenig Risiko behaftet, sonst würde es derartige Unfälle nicht geben.

    Man kann nur hoffen, dass derartige Unfälle weiterhin Seltenheit bleiben.

    Und mal sehen, was die Usache für diesen Unfall war.

    LG

    *** The Stars and Stripes forever! ***
  • Fernweh02
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    geschrieben 1184834447000

    @molly41 sagte:

    Hallo Leute,

    Auf Sao Paulos Flughafen Congonhas schlittert ein Airbus über die Landebahn hinaus und knallt in ein Treibstoffdepot. Die brasilianischen Behörden tragen offenbar Mitschuld an der Katastrophe.

    Wollte mal wissen wie Ihr als Vielflieger über so eine Katastrophe denkt?

    Macht Euch dies Betroffen, oder seit Ihr eher cool und denkt, solange mich es nicht trifft, ist mir das Egal.

    Bin echt mal gespannt.

    Gruss

    Hi,

    ja das macht mich schon betroffen. Wir sind zwar jedes Jahr unterwegs, meistens so 2 mal im Jahr mit dem Flugzeug. Aber ich kann nicht behaupten, dass ich gerne fliegen. Im Gegenteil, ich bin immer wieder froh, wenn ich auf dem Boden bin. Ich würde zwar nicht auf Ländern verzichten, weil ich nicht gerne fliege, aber wie gesagt, ich bin immer wieder froh, wenn ich es dann geschafft habe. Ich merke schon beim Start und der Landung, wie ich unruhiger innerlich werde. Man sagt ja, wenn man viel fliegt, merkt man das gar nicht.

    Ja zum Teil stimmt das. Man macht sich nicht mehr so den Kopf davor. Aber ich bin immer noch nervös, wenn das Flugzeug dann abhebt. Wenn wir oben in der Luft sind, geht es dann. Dann bin ich entspannt. Aber wehe es kommt ein Luftloch, dann bin ich direkt wieder unruhig ;)

  • Holzmichel
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    geschrieben 1184838316000

    @Erika1 sagte:

    Was soll das, Holzmichel?

    Heuchlerische Trauer hilft auch nicht.

    Was das soll ?

    Dann lies weiter oben, wo Du Dich mit Noki über mögliche oder nicht mögliche Szenarien derartiger Katastrophen hier in D auseinandersetzt !

    Weil ich der Meinung bin, dass die Opfer dort in Brasilien die Folge einer schlamperhaften Sicherheitsauffassung bei diesem konkreten Flughafen in Sao Paulo geworden sind und es ihnen nicht mehr hilft, wenn wir uns hier über "ja oder nein" an deutschen Flughäfen hochwissenschaftlich streiten.

    So hatte ich zumindest die Threadfrage nicht verstanden.

    Und was heisst hier heuchlerische Trauer !

    Natürlich sitze ich jetzt nicht hier und vergiesse Tränen !

    Natürlich gehe ich auch schnell zum Tagwerk über und vergesse !

    Natürlich lache ich heute vielleicht noch über Lustiges oder sitze heute abend im Biergarten !

    Deswegen hat das aber noch lange nichts mit Heucheln zu tun, wenn ich der Meinung bin, wir sollten die Thread-Diskussion wieder weg von theoretischen Auseinadersetzungen um Crash`s hier in D hin zu den Opfern in Sao Paulo führen !

    Und trotzallem - auch ich werde wieder in den Flieger steigen, wie schon so oft. Und KEINE ANGST ZEIGEN - die in Wirklichkeit sicher bei vielen Menschen beim Fliegen irgendwo im Unterbewusstsein existiert.

    Erwin,

    der nachher gleich ins Auto steigen muss und eine oft nicht minder gefährliche Situation meistern muss - im Strassenverkehr !

  • salvamor41
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    geschrieben 1184842741000

    @ Holzmichel

    Natürlich macht mich so ein Unglück betroffen .....und auch nachdenklich. Nachdenklich natürlich auch deshalb, weil wir in den vergangenen Jahren 2x von Congonhas weiter geflogen sind.

    Sicher denke ich an das unsägliche menschliche Leid, das dieser Unfall ausgelöst hat. Wirkliche Trauer würde ich aber nur dann empfinden, wenn Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte betroffen wären. Da das nicht der Fall ist, bleibt der Unfall von Sao Paulo einer von vielen schrecklichen Unglücken, bei denen man Gottseidank nicht persönlich dabei war und bei denen auch niemand aus dem privaten Umfeld betroffen war.

    Zu der Diskussion über "mögliche Szenarien derartiger Katastrophen in Deutschland": Daß sie auch bei uns möglich sind, beweisen verschiedene

    Katastrophen der letzten Jahre mit ähnlichen Ausmaßen. Schlamperte Sicherheitsauffassungen gibt es in Europa genau so wie in Südamerika und anderswo auf der Welt. Eine gewisse arrogante Herablassung ("So etwas könnte bei uns nicht passieren" oder ähnlich), die mehr oder weniger unterschwellig einige Beiträge dieses Threads begleitete, ist deshalb völlig fehl am Platze.

    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><
  • SilverBlue
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    geschrieben 1184844440000

    Das schlimme bei diesen Katastrophen ist eigentlich immer,das gleich sehr viele Leute sterben.Bei Autounfällen mit tödlichem Ausgang sagt heute kaum noch einer was.Und obwohl ich Flugangst habe,muss ich sagen,dass Flugzeuge immer noch die sichersten Transportmittel sind.

    Und will man hier auf einigermassen Sicherheit gehen sollte man mit einer renormierten Fluggesellschaft fliegen.Was nicht heisst,das hier nichts passieren kann.Aber das Risiko ist halt geringer.

    Und leider wird auch hier bei diesem Unglück erst zu spät reagiert.Es muss ja erst was passieren.

    Greetings

  • salvamor41
    Dabei seit: 1086652800000
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    geschrieben 1184845314000

    @ SilverBlue

    Zu unserem besseren Verständnis: Was sind denn für Dich "renormierte" Fluggesellschaften? Und welche sind nicht "renormiert"?

    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><
  • SilverBlue
    Dabei seit: 1184457600000
    Beiträge: 8
    geschrieben 1184846230000

    Ich meinte Fluggesellschaft wie die Lufthansa z.B. Es gibt durchaus Fluggesellschaften,wo ich nicht einsteigen würde.Dieses habe ich auch glatt bei unserem letzten Urlaub durchgezogen.Denn ein Grundsatz für mich ist,wenn ich fliege: mit wem und mit was für einem Typ.

    Deshalb bin ich auch gerne bereit ein paar hundert Kilometer mit der Bahn zu fahren nur um mit einer anderen Gesellschaft zu fliegen.

    Ich sagte ja schon... es ist nicht sicher das nichts passieren kann,sondern ich versuche für mich das Risiko selbst noch zu verringern.

    Greetings

  • molly41
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    geschrieben 1184846372000

    Hallo Leute,

    also mit der Trauer meinte ich Stille Anteilnahme an diesem Unglück.

    Wir Fliegen auch 2x im Jahr in den Urlaub und auch weite Strecken und wir fliegen sehr gerne.

    Aber als ich das im Fernsehn gesehen habe, da habe ich echt eine Gänsehaut bekommen und an unseren bevorstehenden Urlaub gedacht. Man ist durch so einen Bericht doch immer am nachdenken und hoffen, dass man selbst immer Heil auf den Boden zurückkehrt. Natürlich fliegen wir weiterhin und auch gerne. Und renomierte Fluggesellschaften hin oder her, wenn der Mensch versagt, dann nützt dir die beste Airline der Welt überhaupt nichts.

    Gruss

    Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.
  • boerot
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    geschrieben 1184846431000

    Man kann auch über die Straße gehen und verunglücken oder einfach an einem Herzinfarkt sterben. Eine Garantie, wann man stirbt und wie, gibt es nie. Das nennt man Schicksal oder zur falschen Zeit am falschen Ort. Von daher fliege ich auch weiter. Fliegen ist lt. Statistik immernoch das sicherste Verkehrsmittel.

    Kontrolle ist gut - Vertrauen ist besser!!!
  • regent0
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    geschrieben 1184849579000

    @SilverBlue sagte:

    Ich meinte Fluggesellschaft wie die Lufthansa z.B. Es gibt durchaus Fluggesellschaften,wo ich nicht einsteigen würde.Dieses habe ich auch glatt bei unserem letzten Urlaub durchgezogen.Denn ein Grundsatz für mich ist,wenn ich fliege: mit wem und mit was für einem Typ.

    Deshalb bin ich auch gerne bereit ein paar hundert Kilometer mit der Bahn zu fahren nur um mit einer anderen Gesellschaft zu fliegen.

    Ich sagte ja schon... es ist nicht sicher das nichts passieren kann,sondern ich versuche für mich das Risiko selbst noch zu verringern.

    Greetings

    Wenn wir solche Bilder sehen, wird wohl jeder (mehr oder weniger) entsetzt und betroffen reagieren. Das Schicksal der Hinterbliebenen oder Augenzeugen können wir (solange man nicht selber betroffen ist) kaum erfassen. Derart spektakuläre Unfälle haben oft recht wenig mit dem Land zu tun. Egal welches Transportmittel benutzt wird, meistens sind Menschen mit allen ihren Stärken und Schwächen der Auslöser. Wir steigen doch auch alle in ein Auto ein, ohne gleich mit einem Unfall zu rechnen. An so etwas wie persönliches Schicksal glaube ich nicht.

    Der Mensch neigt aus Selbstschutz dazu diese Unglücke zu verdrängen, hier ein kleines Beispiel dazu. Wer wirklich glaubt, er könnte durch eine Bahnfahrt (um mit einer anderen Fluggesellschaft zu fliegen) das Risiko minimieren hat den 03.06.1988 bereits völlig aus seinem Gedächtnis getilgt. Bei Eschede, also in Deutschland und nicht irgendwo in einem Entwicklungsland, entgleiste der ICE Wilhelm Conrad Röntgen und brachte dabei eine Autobahnbrücke zum Einsturz. Recht scheußliche Bilder von einem Unglück bei dem 101 Menschen starben und 88 Verletzte zu beklagen waren. Wie wäre es mit 2004, noch nicht so lange her und durch viel Glück recht glimpflich verlaufen. Ein Traktor stürzt auf die ICE Trasse Karlsruhe – Basel und wirft den ICE von den Gleisen. Der Zug konnte auf dem kurvigen Teilstück, was schlimmeres verhindert hat, nur mit ca. 80 km/h fahren. Ich wünsche aber trotzdem noch eine beschauliche Fahrt mit der Bahn um eine betimmte Fluggesellschaft zu erreichen…

    Gruß Wilfried

    °° Lache niemanden aus, der einen Schritt zurück geht. Bedenke immer, er könnte auch Anlauf nehmen. °°
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