• Erika1
    Dabei seit: 1088985600000
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    geschrieben 1112215415000

    Hallo, Alexandra,

    schon hart, Deine Äußerungen. Was mich angeht: wo immer auf dieser Welt eine Katastrophe hereinbricht, es ist furchtbar und es macht mich betroffen. Aber nun zu sagen, ich solle meinen Urlaub in den Unglücksgebieten verbringen, weil nur das den Menschen hilft, ist nicht in Ordnung. Östlicher als die Türkei waren meine Urlaubsziele nie. Es hat mich bisher nicht nach Thailand, Bali, Malediven, Sri Lanka oder sonstwohin gezogen. Und jetzt soll ich damit anfangen? Aber wirklich nicht!

    Wenn jemand gerne und oft seine Ferien dort verbracht hat und nun wegen des Unglücks davon absieht, würde ich Dir teilweise zustimmen. Allerdings: die Bilder, auf denen zu sehen war, daß Urlaubsgäste inmitten des Chaos, der Zerstörung und der Bergung der Toten auf der Liege am Strand die Sonne genießen konnten, fand ich nicht sehr prickelnd.

    Du kannst aber nicht die Leute auffordern, eine Art Katastrophen-Tourismus zu praktizieren, weil sie auf diese Art "helfen" könnten. Es gibt immer und überall auf dieser Erde Vulkanausbrüche, Erdbeben, Überschwemmungen .... Aber eben nicht immer in beliebten Urlaubszielen. Und wenn in der Pampa ein Unglück geschieht, wird nicht so viel Geld gespendet und zudem werden die Leute nicht aufgefordert, genau dort ihre Ferien zu verbringen! Jeder muß für sich selbst entscheiden, was er tut.

    Gruß Erika

  • Reiselady
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    geschrieben 1112217555000

    Wer hat eigentlich die Wasseraufbereitungsanlagen, die Ärzte vor Ort, Medikamente, die Sonderflüge in die Krisengebiete usw. bezahlt? Ich vermute mal, dass ein großer Teil der Spendengelder auch dafür gebraucht wurde.

  • Käthe
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    geschrieben 1112229100000

    So langsam aber sicher nimmt diese Diskusion überhand. Wie kann man den Leuten vorschreiben wo Sie Urlaub machen? Ich selber fliege dieses Jahr auch nach Koh Samui und schäme mich dafür nicht. Ich habe den Urlaub zwar schon im November gebucht, könnte jetzt aber nicht mit Sicherheit sagen, ob mir wohl gewesen wäre jetzt in diese Region zu fliegen.

    Zu den Spenden:

    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass damit teilweise schlampig umgegangen wird. Dort wo Hilfe dringend benötigt wird, kommt sie nicht an.

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass jeder so geholfen hat, wie es ihm möglich war. Ich habe auch im Rahmen meiner Möglichkeiten gespendet und bereue es nicht. Nicht weil ich mein Gewissen erleichetern wollte, sondern weil ich der Meinung bin, dass jeder Versuch zu helfen richtig ist. Zu sagen das Geld kommt eh nicht an, dann spende ich auch nicht, empfinde ich als Ausrede. Es gab viele kleinere seriöse Hilfsorganisationen, bei denen das Geld auch zu 100% (ohne Verwaltungsgebühren) eingesetzt wird. Man hätte sich nur ein wenig schlau machen müssen.

    Wie allerdings mit der Gesamtheit der Spenden umgegangen wird finde ich auch teilweise unmöglich.

    Bei uns wurden übrigens Kleiderspenden gesammelt und nach Asien gebracht. Ich kann allerdings auch verstehen, dass es teuerer ist Kleidung zu transportieren als zu kaufen. Gut, die Passagiermaschinen, die Urlauber abgeholt haben, hätten welche mitnehmen können, aber die sind doch auch nur die ersten Tage geflogen.

    Es ist viel falsch gelaufen in den letzten drei Monaten und es läuft auch immer noch viel falsch. Mit Sicherheit sollten die Geldbeträge allesamt nachgeprüft werden.

  • mary_jam
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    geschrieben 1112247920000

    Liebe Forumsaktivisten!

    Was Geldspenden an großen Organsiationen betrifft,habe ich meine Meinung schon kund getan damals, und daran wird sich in Zukunft auch nichts ändern!

    Allerdings möchte ich hierzu auch noch eine Kleinigkeit sagen:

    Wenn man der Meinung ist,das in den letzten 3 Monaten in besagten Katastrophengebieten vieles falsch gelaufen ist, so denke ich, kann dies nicht die Entschuldigung für das NICHT-ANKOMMEN gerade bei die Ärmsten der Armen sein!

    Wie immer in solchen Situationen arbeiten die guten Spendenorganisationen stets nach dem gleichen Schema! Nämlich daß sich die guten Herren und Damen der höheren Positionen um einen größeren Teil des Kuchens selbst bereichert haben!

    Ich hab einige Reportagen in den vergangene Monaten verfolgt, wo Privatpersonen

    vor Ort geflogen sind, hier zu Lande Spenden (Medikamente usw.) gesammelt ,selbst ihre Flüge bezahlt haben, und vor Ort noch kämpfen mußten mit dem dortigen Zoll,daß diese überhaupt freigegeben wurden!Dies jetzt nur mal 1 Beispiel! Kein Hahn von den größeren Organisationen hat danach gekräht, und eventuell Regien von diesen Millionen flüßig gemacht!

    Wasseraufbereitungsanlagen wurden zum Großteil aus verschiedene Ländern durch die Bundeswehr (Kosten inbegriffen ) also vom Staat bezahlt! Ärzte von verschiedensten Ländern vom jeweiligen Staat entlohnt! Medikamente samt Transport auch von den spendenden Staaten übernommen!

    Wer tatsächlich glaubt, daß eine Offenlegung von Spenden von irgendeiner dieser Organisationen erbracht wird, und selbst wenn, sind auch die fingiert, glaubt an Wunder! Oder hat es nicht schon des öfteren bei derartigen Beträgen und Organisationen undurchschaubare Rechnungen gegeben , die letzlich niemand nachvollziehen konnte?

    Mir persönlich tun jeder Mensch in besagten Gebieten unendlich leid, welcher heut noch vergeblich auf versprochene Hilfe wartet!

    Und auch ein klein bißchen die vielen Spender die wieder mal an das Gute geglaubt haben, und den vielen Privatspendenorganisationen kein Vertrauen geschenkt haben!

    Meine Hochachtung an "Susanne", und ihrer völlig richtigen Handlung diesen Einheimischen gegenüber damals!

    Und noch bevor man mich hier mit faulen Eiern bewerfen will aufgrund meiner Meinung

    Ich selbst hab vor Monaten eine Spendenaktion ins Leben gerufen für die damaligen Opfer auf Jamaica duch den Hurricane! Allderdings mußte ich von Pontius zu Pilatus

    laufen und bitten und betteln daß ich das rechtlich alles darf,was letztlich meine Zeit und auch mein finanzieller Aufwand war!

    Und hinter welche Hintertürchen ich da gucken konnte, war sicher kein Honiglecken!

    Daher weiß ich: Hände weg von großen Spendenorganisationen!

    Privat kommt alles mit Sicherheit dort an,wo es wirklich benötigt wird, und auch viel viel rascher!

    In diesen Sinne

    Mary

     

    Jeden Menschen recht getan,ist eine Kunst die niemand kann!
  • salvamor41
    Dabei seit: 1086652800000
    Beiträge: 4964
    geschrieben 1112257763000

    Danke, Mary, für diesen Beitrag!

    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><
  • Barbara R.
    Dabei seit: 1108252800000
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    geschrieben 1112281982000

    Oh oh oh!

    Wer spenden möchte, soll es tun, wer nicht, auch okay. Ich glaube, jeder hat die freie Wahl. Ich habe im Urlaub im Januar ein Ehepaar

    kennengelernt, das ich sehr bewundere. Die haben wirklich in meinen Augen das Richtige getan, hatten aber auch die entsprechenden Möglichkeiten. Sie haben einen sehr guten Freund in Colombo, der sich ohnehin sehr viel um Kinder und Familien  in seinem Umfeld kümmert. An ihn hat sie Medikamente geschickt, die sie bei ihren ortsansässigen Ärzten eingesammelt hat (Ärztemuster z.B.) und lebenswichtige Sachen wie z.B. Babynahrung und Trockenmilch, die sie gekauft hat. Durch Beziehungen zu einer Spedition konnte sie dies alles als Beiladung nach Colombo schicken. Sie trugen natürlich alle damit verbundenen Kosten, die nicht unerheblich waren. Der Freund kümmerte sich um die Verteilung. Er sagte übrigens in einem Telefonat mit seiner Freundin, daß es auf den Straßen schon "Kriegsgewinnler" gibt, die Hilfsgüter !!!!! auf der Straße verscherbeln. An die eigenen Landsleute. So etwas macht MICH betroffen, läßt sich aber wahrscheinlich auch nicht verhindern.

    Noch eine Info am Rande: Dieses Ehepaar wollte 1 Tag nach dem Tsunami nach Sri Lanka fliegen, hat dann nach Rücksprache mit dem Freund natürlich die Reise abgeblasen und dann irgendwas gebucht, in diesem Fall Ägypten, weil sie dringend urlaubsreif waren. Weder Air Lanka noch die Lufthansa als Zubringer zum Abflughafen waren damals bereit, auch nur einen Cent zurück zu erstatten. Sie hatten also die Kosten für die Flugtickets auch noch an der Backe.

    Viele Grüße

    Barbara R. Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht den gleichen Horizont
  • Barbara R.
    Dabei seit: 1108252800000
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    geschrieben 1112282365000

    Habe noch was vergessen, mit Stammtischparolen kommt man in unserer politischen Landschaft auch nicht weiter! Wir haben alle paar Jahre die Möglichkeit, ein Kreuzchen zu machen. Dies ist ein Grundrecht in unserem Land. Ich persönlich möchte mit keinem Politiker tauschen. Den Stress würde ich mir nicht antun wollen ,und das immer unter Beobachtung sämtlicher Medien, die dann Wahrheiten und Halbwahrheiten verbreiten gemäß der politischen Couleur. Jedem so wie es opportun ist. Jeder von uns kann sich politisch engagieren. Aber das Wort heißt ENGAGIEREN, und ich glaube, da liegt die Crux.

    Nachdenklich

     

    Barbara R. Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht den gleichen Horizont
  • caribiangirl
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    geschrieben 1112292287000

    Jetzt muß ich aber auch noch meine Meinung kundgeben,zu dementsprechenden Aussagen.

    Zu Erika

    Niemand zwingt jemand,dorthin zu fliegen.Es ist jedem überlassen,dort zu urlauben,wo er will.Unverständlich ist mir allerdings,wenn Leute die eines der Gebiete schon länger gebucht hatten,sogar jetzt noch um zu buchen.Die Orte,die wirklich noch so dermaßen schlimm aussehen,sind doch vorläufig noch aus dem Programm gestrichen.Das Apell an Leute doch den Ländern den Rücken nicht zu kehren,war sicherlich an die jenigen gerichtet,die immer dort Urlaub gemacht haben.Auch ich werde sicherlich nur wegen den Touristeneinnahmen nicht nach Thailand,Sri Lanka oder Malediven fliegen.Ich fliege schon seit Jahren in die Dom.Rep. und werde das auch beibehalten.

    Trotzdem darf man den Menschen,die nach dem Chaos dort Urlaub gemacht haben,nicht böse sein.Auch diese haben an Ort und Stelle das Geld liegenlassen.Wenn man Monate auf seinen Urlaub spart,hat man das Recht,dort auch zu relaxen.Einerseits wurden kurz nach der Flut in den Medien Aufrufe gestartet,man solle schnellstmöglichst wieder kommen,da die Menschen vom Tourismus leben.Andererseits wurden die Urlauber,die am Strand ein Bier getrunken hatten,verteufelt.Wie konnten diese Leute nur so sein,weil 5 Meter hinter ihnen gebaggert wurde.Das passt doch nicht!!!Katastrophentouris waren ja die,welche extra deshalb dort hingeflogen sind,mit ihrer Kamera durch die Trümmer liefen und das ganze noch schön dokumentiert hatten.Wieder in Deutschland das Filmmaterial teuer an irgendeinen Sender verscherbelt.Das hört bei mir auf.

    @ Reisefan

    Sehr viele Helfer,wie auch Ärzte sind aus eigener Tasche ins Krisengebiet geflogen.Medikamente wurden auch aus deren Tasche übernommen.

    @ Käthe

    Finde,es hat nichts mit Ausrede zu tun,wenn viele sagen,ich spende nicht,kommt eh nicht an.So unrecht hat man mit der Aussage nicht.

    Ich persönlich bin so enttäuscht,dass der Löwenanteil in den falschen Händen gelandet ist.Werde mit Sicherheit nie wieder Geld spenden.Dann lieber Sachspenden.Wenn man nur mal so überschlägt,wurden zig Millionen gespendet,von den Privatleuten mal abgesehen.Dort ist bis jetzt im Vergleich zu der Höhe der Geldspenden doch nur ein Bruchteil eingegangen.Da hört es bei mir auf.

    @ all

    Gutes Beispiel ist doch auch der Solizuschlag für die neuen Bundesländer.Dieser wird seit Jahren vom Staat einkassiert,drüben passiert aber nicht viel.Da sieht es jetzt vieler Orts noch genauso

    besch...eiden aus,als vor 15 Jahren.

    zerreißt mich meinetwegen in der Luft,so sehe ich diese Schweinerei eben.

    Mit diesem Thread wollte ich nur Eure Meinung dazu hören,dass dieses teilweise wieder mit persönlichen Angriffen endet,war sicherlich nicht meine Absicht.So weit ich weiss,darf in diesem Forum diskutiert werden..............

    Gruß Silke

    Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.
  • Blues
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    geschrieben 1112299909000

    Ganz kurz möchte ich mich auch noch in die Diskussion "einschalten". Ich denke, dass aufgrund der nicht eingesetzten Spendengelder eine gewisses Unverständnis aufkommt ist nachvollziehbar. Auch bin ich der Meinung, dass es ein jedem Einzelnen überlassen sein sollte, ob er spenden möchte oder nicht. Auch kann die Tatsache nicht weg- diskutiert werden, dass die Spendenbereitschaft vom grossem Medienecho profitiert hat - und dass es sich z.T. um bekannteste Touristenorte gehandelt hat. Anfangs der 90er Jahre hat sich in Bangle Desh eine Katastrophe ähnlichen oder gar noch grösseren Ausmasse ereignet - Spendenaufrufe etc. blieben aber aus.

    Nun aber sagen "in Zukunft spende ich nichts mehr" finde ich persönlich falsch - dies im Widerspruch zu meiner obigen "freiwilligen" Wahl "Spenden ja/nein=persönliche Entscheidung"

    .

    Dass es auch anders geht, zeigt unsere Glückskette in der Schweiz (... da dies ein zu ernstes Thema ist, hat das nicht mit Patriotismus zu tun). Folgende Informationen sind von der Glückskette veröffentlich worden... und diese Glückskette geniesst einen seriösen und sehr guten Ruf....

    Glückskette konnte bereits 30 Millionen Franken einsetzen

    Drei Monate nach der Tsunami-Katastrophe haben die Glückskette und ihre Partner-Hilfswerke bereits 30 Millionen Franken für Soforthilfe und erste Übergangslösungen eingesetzt. Haupteinsatzgebiete sind Sri Lanka, Südindien und Indonesien, ein Projekt ist in Somalia angelaufen. In Thailand wird sich die Glückskette vor allem beim Wiederaufbau beteiligen.

    Die Aktionsschwerpunkte liegen vor allem dort, wo die Partner-Hilfswerke bereits vor der Katastrophe tätig waren und über bewährte Kontakte und gute örtliche Kenntnisse verfügen. So werden in den kommenden zwei Jahren 4500 Kinder in den Bezirken Batticaloa und Ampara (Sri Lanka) psychologisch betreut, wo Terre des hommes Lausanne schon vorher tätig war. HEKS wird mit seinem langjährigen lokalen Partner Casa im Distrikt Pondicherry/Indien vier Dörfer mit 850 Häusern aufbauen.

    In der 30-Millionen-Hilfe sind auch jene Projekte eingerechnet, welche die Projektkommission der Glückskette soeben für 8,5 Millionen Franken bewilligt hat: Grösstes Objekt ist zurzeit die Instandstellung der Trinkwasserversorgung der Stadt Banda Aceh/Indonesien. Das 6-Millionen-Projekt dient der Reinigung von Fluss- zu Trinkwasser für 150 000 Einwohner und schliesst die Ausbildung des Personals mit ein. Es handelt sich um ein Gemeinschaftswerk des Roten Kreuzes (Federführung), der DEZA (techn. Vorarbeit) und der Glückskette als Hauptgeldgeber.

    Weitere Zusagen gehen u.a. an ein Hilfsprogramm für 320 Fischerfamilien (41 Boote, Netze etc.) in der Region Eyl/Somalia ( ADRA), für ein Gesundheitsprogramm zur Unterstützung des medizinischen Personals im zerstörten Spital von Medan/Indonesien, u.a. 40 000 Moskitonetze (SRK), Werkzeugkits für den Bau von provisorischen Unterkünften in der Region Meulaboh/Indonesien (Caritas) oder für die Betreuung von 650 betroffenen Familien beim Wiederaufbau ihrer Häuser und der Dorfgemeinschaft in Karunagapally/Indien (Heilsarmee). Weitere Projekte in Millionenhöhe sind in Vorbereitung.

    Erfreut über den Ablauf der Hilfsaktionen nach drei Monaten zeigte sich Andreas Blum, ehemaliger Direktor von Schweizer Radio DRS und Präsident der elfköpfigen Projektkommission der Glückskette: "Dreissig Millionen innert weniger Wochen ist sehr viel Geld, ich bin froh, dass es so rasch vorwärts geht", meint der oberste Geldverteiler der Glückskette.

    Die Hilfsprojekte sind im Internet unter Sammelaktionen/Seebeben Asien mit weiteren Details einzeln aufgeführt.

  • caribiangirl
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    Beiträge: 7508
    geschrieben 1112354982000

    @ Blues

    Niemand hat ja direkt behauptet,dass die betroffenen Länder bis dato noch keinen Cent gesehen haben.Es geht einzig und alleine darum,dass die Millionen nicht auf Heller und Pfennig dort angekommen sind.Den Löwenanteil haben sich definitiv Leute in den Allerwertesten gesteckt,die es nicht nötig hatten oder haben.

    Dass es bei Euch in der Schweiz so gut klappt,mag ja sein.Ich finde es eben absolut unverschämt,Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen,dass gespendet werden sollte.Ebenfalls wochenlang über TV Spendenaufrufe starten,versprechen,dass das Geld zu 100 % auch wirklich an die Bedürftigen weitergeleitet wird,aber im Endeffekt nur ein Bruchteil dort ankommt.Da platzt mir der Kragen.

    Von mir aus kann weiterhin an irgendwelche Organisationen gespendet werden.Das ist jedem selbst überlassen.Ich persönlich werde jedenfalls keinen Cent mehr spenden.Egal für was.

    es ist doch unverschämt,wenn man für eine bestimmte Sache Spendenaufrufe startet,100 € eingehen oder gesammelt sind,die Betroffenen aber nur 10 € erhalten.Das war jetzt nur mal so ein kleiner Vergleich,zu Asien oder auch anderen Katastrophen.

    Grüße Silke

    Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.
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