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Flugzeitänderung vor der Reise
Ich hatte schon einmal auf Seite 464 zu unserer Flugzeitenänderung berichtet:
Pauschalreise nach Zypern mit DERTOUR (xder) , ursprünglich war am 13.10.20 der Flug ab Frankfurt mit Condor (05.40 Uhr Abflug, Ankunft 10.25 Uhr Larnaca), Rückflug 25.10.20 mit Tuifly (19.30 Uhr Abflug, Ankunft 22.40 Uhr, Frankfurt), vorgesehen.
Die Flüge waren nach meinen Recherchen dann gestrichen worden, wir sollten nach der Einsicht in die meine Reise App von Dertour nun zwei Tage später ab Düsseldorf mit Tuifly fliegen und auch am 25.10.20 wieder in Düsseldorf landen.
Ich hatte seinerzeit noch eine Mail an HC geschrieben, daraufhin aber aufgrund der derzeitigen Situation zunächst keine Antwort erhalten.
Wir haben uns dann entschlossen, unter Hinweis auf die eingeholten Recherchen und die App Infos den Rücktritt gegenüber Dertour vom Vertrag aufgrund erheblicher Leistungsänderung zu erklären. HC hat hierüber dann auch eine Mail erhalten.
Heutet meldet sich HC bei uns per Mail und bestätigt , dass die Flüge nach Auskunft des Veranstalters gestrichen worden. Eine Antwort von Dertour, ob eine kostenfreie Stornierung in diesem Fall möglich wäre, hätte man noch nicht erhalten. Aber man würde uns nach Rücksprache mit Dertour zum selben Reisepreis folgende Flüge anbieten:
FRA-VIE 13.10.2020 ab 09:50 Uhr 13.10.2020 an 11:15 Uhr LH 6334
VIE-LCA 13.10.2020 ab 12:15 Uhr 13.10.2020 an 16:15 Uhr LH 6476
LCA-VIE 25.10.2020 ab 06:25 Uhr 25.10.2020 an 08:45 Uhr LH 6380
VIE-FRA 25.10.2020 ab 10:10 Uhr 25.10.2020 an 11:40 Uhr LH 637
Oder als 2. Alternative einen Abflug am 14.10.20 mit Lufthansa ab Frankfurt und einen Rückflug am 26.10. nach Frankfurt.
Ich habe HC mitgeteilt, dass wir nicht bereit sind, einen Flug mit einer Umsteigeverbindung über Wien oder einen Abflug einen Tag später zu akzeptieren (am 26.10. müssen wir auch wieder arbeiten).
Erst nachdem ich die Mail an HC abgeschickt hatte, ist mir noch eingefallen, die Einreisebestimmungen für Zypern anzuschauen. Danach müssen Einreisende, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in Österreich aufgehalten haben, einen negativen Coronatest, der nicht älter ist als 72 Stunden ist, vorweisen. Dieses würde dann für uns ja auch gelten, ich würde mich hierzu jedenfalls nicht auf eine Diskussion mit den zuständigen Beamten am Flughafen in Larnaca einlassen wollen.
Wir haben die Reise nach unserer erfolgten Rücktrittserklärung bereits abgeschrieben und wollen jetzt auch nicht mehr fliegen. Ich will nur gewappnet sein, für die Diskussion mit DERTOUR. Mir ist bekannt, dass wir einen Abflug einen Tag später nicht akzeptieren müssen. Wie sieht es aber mit einer Umsteigeverbindung über Österreich an den ursprünglichen Reisetagen aus? Gerade auch im Hinblick auf die unterschiedlichen Einreisebestimmungen? Es kann doch nicht erwartet werden, dass wir tatsächlich deswegen noch einen Coronatest machen müssten......
Die Pauschalreise verliert Freunde
@salvamor41 ---> ...aber die existenziellen Fragen ihrer Branche interessieren sie offenbar nicht!...
a) ich hatte mein eigenes Reisebüro von 1986 bis 1999, habe mich aber dann aufgrund der schon damals einsetzenden "Abwärtsentwicklung" entschlossen, die Firma zu liquidieren (net Konkurs! da lege ganz großen Wert drauf, weil es mich rund € 250.000.-- von meinem privaten Vermögen - sprich alles - gekostet hat, die Firma ordnungsgemäss aufzulösen.
seither im mittleren Management tätig und immer gut durch Fachzeitungen informiert, möchte ich dir sagen:
dass sich die Branche sehr wohl für ihre wichtigen Fragen interessiert. Aber schau dir die Entwicklung an:
1990: musste jedes Reisebüro z. B. etwa € 50.000.-- Mindestumsatz bei jedem Veranstalter machen, den es im Regal hatte
2004: --> bis zu € 150.000.-- werden verlangt und die Reisebürodichte ist deutlich gestiegen!
bei: gleichzeitig sinkenden Provisionen:
1990: bei vielen Veranstaltern 11 - 13 Prozent
2004: beginnt das Verkaufen mit 5 oder 7 Prozent
Bei den meisten Fluglinien gibt es ab 1.9.04 überhaupt keine Provisionen mehr:
1990: ein Flug München - Bangkok etwa € 1.000.-- --> 8 Prozent Provision = € 80.--
2004 ab Sep: Ticket etwa € 600.-- und "Bearbeitungsgebühr etwa € 25.-- - da gegen ja die Diskussionen noch auseinander
1990: gab es weder eine Konkursversicherungspflicht noch Haftpflicht-Vorschriften
2004: Konkursversicherung - je nach Größe ist man ab etwa € 2.000 Prämie pro Jahr plus rund € 20.000.-- Bankgarantie als Klein-Veranstalter in Österreich dabei, sprich, ein paar Betriebsausflüge und zwei drei Busreisen im Jahr
Die Branche hat nicht wirklich viel Auswege: in der Klemme des Drucks der großen Veranstalter und Fluglinien sowie den immer höher werdenen Kosten wie Miete und Gehälter (da mehr die Steuern!), können sich einfach viele Büros nicht weder lange Beratungen noch gutes Personal leisten.
Als 2001 in New York der Anschlag war, mistete die TUI in Österreich bei ihren Mitarbeitern aus: viele über 25-Jährige und die mehr als € 1.800.-- Bruttogehalt hatten, wurden gekündigt - ich war auch dabei: zu teuer, Fachkräfte braucht man nicht mehr - ist eh alles im Computer und ähnliche Begründungen.
Große Veranstalterkettenbüros können es sich richten. Die mittelständischen und kleinen Reisebüros können zwar punktuell da oder dort noch punkten, sind aber im Grunde von den Großen abhängig und an die Wand gedrängt. Und bei allen Tagungen und Verhandlungen werden zuerst die Konditionen der Großen besprochen bzw. ausgemacht und dann halt vielleicht auch noch der Mittelstand belächelt.
Natürlich gibt es Versuche von Inovationen, besseren Service usw. aber alle sagen unisono, dass es sich unter dem Strich nicht lohnt und jeder hofft eben, dass er doch den großen Durchbruch schafft. Die Reisebüroketten hingegen straffen den Verkauf - was unrentable, was nicht "Masse" ist, wird fortlaufend aus dem Angebot genommen und man hofft auf ein Computer-Software-Wunder, das dann alle Kundenfragen auf einen Klick lösen wird.
Das Thema ist wahrlich umfassend, ich denke, da können wir lange debattieren.
Gruß
Peter
Fußball - WM - Thread !
Aus einer "italienischen" Zeitung (Südtirol Online - und sagt jetzt nicht Südtirol gehört nicht zu Italien!!):
Fifa könnte Italien und Zidane Titel aberkennen
Der Ausraster von Zinedine Zidane im WM-Finale Italien gegen Frankreich könnte nicht nur eine Untersuchung gegen den Superstar, sondern auch eine gegen Materazzi mit sich bringen. Sollte dem Verteidiger bewiesen werden, dass er sich laut Fifa-Verordnung rassistisch, menschenverachtend oder diskriminierend geäußert hat, könnte Italien sogar den WM-Titel verlieren. Auch Zidane droht die Aberkennung seines Titels als bester Spieler der WM.
Erst im März dieses Jahres wurden von der Fifa strengere Maßnahmen im Kampf gegen den Rassismus beschlossen. So sieht Artikel 55 des Fifa-Disziplinarreglements die Bestrafung von Spielern, Zuschauern, Betreuern oder ganzer Teams im Falle von rassistischen, menschenverachtenden oder diskriminierenden Aussagen vor. Die Strafen können dabei von Geldstrafen ab 20.000 Schweizer Franken bis hin zu Punktabzug und Disqualifikation der gesamten Mannschaft.
Das würde der WM allerdings einen unschönen Abschluß bereiten, die sie so nicht verdient hat!!
Ich war übrigens bis zum Viertelfinale dort in Südtirol und es war nix los in Sachen WM!! Kein "Public Viewing", kaum Fernseher in den Bars und Restaurants! Und wenn doch, dann hast Du nur schwarz-rot-gold gesehen!!
Ich hoffe doch, 2008 bei der EM in der Schweiz und Österreich geht es etwas enthusiastischer zu!?!