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4861 Ergebnisse für Suchbegriff Vietnam

Wie nervig sind die Verkäufer auf Bali?

Hallo salvamor

Deine diversen Reiseberichte verraten, dass du ein toleranter Mensch mit einem ausgeprägten Einfühlungsvermögen bist und viele Länder auch als Individualtourist bereist hast. Deshalb erstaunt mich auch dein Frust nach den “negativen” Erfahrungen am Strand von Hoi An in Vietnam.

Als Projekt- und Bauleiter habe ich viele Länder rund um den Globus bereist und in einigen auch während längerer Zeit gearbeitet. Dabei genoss ich das Privileg, Land und Leute intensiv kennenzulernen. Nebst freundlichen und hilfsbereiten Einheimischen habe ich selbstverständlich auch ausgekochte Schlitzohren und kleine ****** kennengelernt. Diese Zeitgenossen haben mich jedoch immer wieder fasziniert. In aufschlussreichen Gesprächen habe ich versucht, hinter die Kulissen dieser nicht auf der Sonnenseite des Lebens Geborenen zu blicken. Und das war in der Regel alles andere andere als erfreulich. Vielmals ist es ein täglicher Kampf ums nackte Überleben. Und dabei ist für viele jedes Mittel recht, die anscheinend nur so von Geld strotzenden “Touris” bis zum geht nicht mehr über das Ohr zu hauen. Unzählige wandelnde Schmuck- und Videosäulen sind geradezu prädestiniert, ausgenommen zu werden. Erlangt man jedoch das Vertrauen dieser Einheimischen, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Hilfsbereitschaft in jeder Beziehung wird groß geschrieben.

Vielleicht bin ich auch nur ein Glückspilz. Das wird mir immer wieder in meinem Bekanntenkreis bestätigt. Auf meinen früheren geschäftlichen Reisen und auch heute als immer noch reisefreudiger Rentner, habe ich mit wenigen Ausnahmen keine schlechten Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Mitmenschen, gleich welcher Hautfarbe, Nationalität und Religion gemacht und schon gar nicht mit den sogenannten aufdringlichen Händlern und den sich manchmal etwas überschätzenden Beachboys. Kann sein, dass meine Philosophie: “Das Leben ist zu kurz um es nicht in vollen Zügen zu Genießen” eine entscheidende Rolle spielt.

So, das musste mal gesagt werden. Jetzt aber ab ins Körbchen. Nächste Woche besuche ich mit meiner Frau wieder einmal das “schuggelige Städtchen Peking!”.

Gruß

Pesche

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Vietnamrundreise mit Badeaufenthalt

Hallo angpet,

also unsere Planung Vietnam hat ganz schön lang gedauert, eben weil man ja bei so einer Reise alles vorher abwägen muß, was will man sehen, was sollte man sehen, worauf kann man verzichten..

Aber das ist bei jedem auch wieder verschieden (Wir wollten z.b. nicht nur Südvietnam machen, sondern auch Nordvietnam, insbesondere die Halong-Bucht) sehen. Aber wenn du nicht nur die gängigen Pauschalreiseveranstalter hernimmst, sondern auch Spezialanbieter, wirst du schnell sehen, dass die zeit für alles einfach nicht ausreicht (z.B. gibt es auch die trockenen Halongbucht - wäre auch interessant, haben wir aber nun nicht im Programm) usw.

Als erstes müsstet ihr einige Rundreiseprogramme der veranstalter durchlesen, vergleichen, was ist immer dabei, was ist verschieden..

dann die Spezialanbieter wie Gebeco Dr. Tigges oder auch Marco Polo-Reisen hat uns sehr die Augen geöffnet, was es alles zu sehen gibt - aber eben preisintensiv.

Dann haben wir ungefähr gewußt, was wir machen wollen, aber so eine Pauschal-Reise gab es natürlich nicht, höchstens von Dr. Tigges unerhört teuer. Und da ist man an bnestimmte reisetermine gebunden, die auch bloß nicht passten.

Letztendlich haben wir bei einem Asien-Spezialanbieter über Bausteinsystem eine Privatreise gebastelt, die uns zusagt, was Inhalt, Termine, Reisedauer und auch Hotels angeht. Letztlich auch nicht sooo billig, aber von Nord nach Süd inkl. Übernachtung auf Dschunke in Halongbucht, 2 Tage Hue und Hoi An , dann über Saigon die 3-Tage Mekongdeltatour zurück wieder über Saigon und noch paar Tage Baden in Mui Ne im Blue Ocean Resort (wobei das Baden etwas kurz kommt, dafür haben wir unterwegs auf Hotels mit Pool geachtet!)

Letztlich hat jeder andere Ideen. Viele sagen, gar nichts vorher buchen, nur mit Flugtickets hinfliegen. Aber fürs erste mal Asien bin ich da zu ängstlich für.

Bei uns geht´s Ende Oktober los. Bin auch schon gespannt.

Gruß Aida3

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Eure Urlaubsreisen in den letzten Jahren

1889 Dez. Florida-Miami-Key West 

1990 Aug. Californien-Von San Francisko bis Santa Barbara  

1992 März Californien-Los Angeles

1992 Mai Jamaika-Montego Bay

1992 Nov. Jamaika-Montego Bay 

1993 April Mallorca-Cala D'Or Kurztrip

1993 Mai Kenya-Amboseli Park 

1993 Dez. Südthailand Rundreise, Badeferien Krabi 

1994 März Florida-Daytona Beach

1994 April Amterdam Städtetrip 

1994 Juli Florida-Miami

1995 Mai Venezuela-Isla Margarita 

1995 Dez. Südkaribik-St. Lucia-Barbados

1996 Mai Florida-Daytona Beach

1996 Sep. Cypern

1997 Mai Mexiko-Fly and Drive (Yukatan)

1997 Nov. Südkaribik-Trinidad

1998 Mai Florida-Daytona Beach, Dom.Rep.-Samana 

1998 Nov. Sri Lanka

1999 Mai Indonesien-Lombok

1999 Nov. Indonesien-Bali

2000 Mai ABC Inseln-Aruba

2000 Nov. Indonesien-Lombok

2001 Mai Florida-Daytona Beach-Clearwater

2001 Nov. Mexiko-Yukatan-Akumal

2002 Mai Thailand-Koh Samui

2002 Nov. Thailand-Koh Chang

2003 Mai Kuba

2003 Nov. Rundreise Nordthailand, Badeferien Phuket Kata Beach

2004 Mai Dubai

2004 Nov. Thailand-Khao Lak

2005 Mai Oman, Barka

2005 Okt. Brasilien Rundreise, Badeferien Salvador de Bahia 

2006 Mai Hurghada 

2006 Okt. Nilkreuzfahrt, Badeferien El Gouna

2007 Mai Thailand-Koh Samui

2007 Dez. Stuttgart Christkindelmarkt

2008 April Thailand-Khao Lak

2008 Nov. Philippinen-Bohol-Borocay 

2009 Mai Florida-Daytona Beach

2009 Okt. Venezuela Rundreise, Badeferien Isla Margarita 

2010 Mai Thailand-Khao Lak

2010 Nov. Dahab (Sinai Halbinsel)

2011 Juli Hamburg Städtetrip

2011 Nov. Costa Rica Fly and Drive, Badeferien Tamarindo Beach 

2012 Mai Thailand-Koh Samui

2012 Juli Barcelona Städtetrip

2012 Nov. Philippinen-Palawan-Busuanga-Borocay 

2013 Mai Thailand-Koh Chang

2013 Nov. Mexiko-Playa del Carmen

2014 Mai Mexiko-Playa del Carmen

2014 Aug. Prag Städtetrip

2014 Nov. Vietnam Rundreise, Badeferien Phan Thiet

2015 Mai Mauritius

2015 Nov. Thailand-Krabi, Koh Lipe & Koh Lanta

2016 Mai Thailand-Koh Lanta

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Erste mal Bali / 4 Wochen

Hallo zusammen,

meine Freundin und ich werden Mitte August für 30 Tage nach Bali reisen.

Ich habe mich die letzten Wochen sehr viel mit dem Thema Bali verfasst. Sei es über Foreneinträge, Reisebücher, YouTube bis hin zu Blogs und Erfahrungen von Freunden. Habe gefühlt gerade sehr viel Input und tue mich vielleicht deshalb so schwer auf eine Route festzulegen.

Meine Freundin und ich waren bereits in Thailand und Vietnam, wir sind somit als Backpacker bereits etwas erfahren in Asien.

Wir stehen auf Strand, gutes essen, Dschungel, Kultur und die Locals. Was mich aber an Bali noch reizt ist das Surfen, würde es vielleicht doch mal gerne probieren wollen.

Entschieden habe ich mich stand jetzt für folgende Aufenthaltsorte evtl. auch so nachfolgend als Route. Gerne sind aber auch Verbesserungen in der Abfolge willkommen, ihr seit die Experten :grinning:.

  • 5Nächte - Uluwatu
  • 5Nächte - Ubud
  • 3Nächte - (Von Padang Bai) Nusa Lembongan
  • 4Nächte - Nusa Penida
  • 4Nächte - Gilli Trawangan
  • 3Nächte - Gilli Air

Somit wären 24 Tage verplant, 5 Tage verbleiben.

Welchen Ort würdet ihr mir noch nahe legen der sich auch sinnvoll mit der Route verbinden lässt?

Viele reden von Canggu, gerade wenn es ums Surfen lernen geht. Bin aber bisher nicht 100% überzeugt von Canggu, wieso weiß ich selber nicht so. Gibt es auf meiner Route auch Möglichkeiten das Surfen als Anfänger zu lernen? Uluwatu soll ja der Profi Spot schlecht hin sein, Ubud kein Strand, Nusas viele Riffe, Gillis sind ja jetzt auch nicht zum Surfen bekannt. Direkt Lombok wäre auch noch eine Idee, weiß aber net ob es dann zu stressig wird.

Was haltet ihr generell von der Planung bisher? Sollte ich mehr oder weniger Tage an einem Ort investieren.

Vielen Dank für euer Feedback - freue mich.

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Malaysia / Borneo

Hallo Marcus,

wir waren dieses Jahr für knapp 4 Wochen in Borneo - tolles Land.

Wir haben uns aber die RR aufgeteilt, einen Teil Sarawak und der andere Sabah.

Dabei hat uns selbst Sarawak deutlich besser gefallen, nicht so touristisch wie Sabah.

(Übrigens, Mulu liegt in Sarawak....)

Die Attraktionen die du nennnst, dafür brauchst du keinen privaten Guide, bist eh immer in einer Gruppe unterwegs, auch wenn die privat gebucht werden, hier wird zusammengelegt was geht.

Wir waren noch auf Turtels Island, toll gerade für Kids....

Als wir zum Kinabatangan River sind, haben wir dies vom Flughafen Sandakan aus unternommen, deutlich kürzer als von KK.

Von dort aus ging es auch zu Sepilok (knapp 30 min vom Flughafen zu fahren, kannst auch mit Taxi machen, erklärt bekommste meist eh nichts)

Aber auch hier: die Auswilderungsstation Semmonggok bei Kuching war deutlich netter und wir haben mehr Orang Utans gesehen. In Sepilok sind eigentlich die Makakken die Attraktion. Wenn die nicht wären bekäme man manchmal nichts zu sehen. (Bei uns waren es nur 2 Orang Utans).

Nachdem du eine eigenständige Tour machen willst (aber in Sarawak) 

wie wäre es mit Übernachtungen bei den Kopfjägern (Iban),

dem Bako- NP bei Kuching,

bist du fit: Erklimmung der Pinnacles vom Camp 5 aus bei Mulu (sehr anstrengend, aber ein pures Erlebnis) (kann von Mulu aus unternommen werden)

Übrigens die Fledermäuse fliegen nicht wenn es regnet....

Einen Tourguide kann ich dir nicht empfehlen, dazu ist das Gebiet zu groß. Wir haben es mit einem Unternehmen gemacht, ich habe die Route vorgegeben und sie haben gebucht, incl Flüge.

Wenn du auch nach Kuching willst, da wüßte ich einen Guide der die Umgebung macht. Falls Interesse besteht schicke mir ne Info.

Ach übrigens, Malaysia ist extrem sauber, es liegt kaum Dreck herum, die Straßen sind super ausgebaut. Erwarte also nicht unbedingt ein Entwicklungsland wie Cambodia oder Vietnam..

Grüße Ulla

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Fernreise wohin? Februar / März

Ihr Lieben,

Ich bräuchte mal euer Schwarmwissen.

Mein Mann und ich verbringen gerade unsere Flitterwochen auf der Dom. Rep.

Da wir aufgrund des Hurrikans erst zwei Tage später fliegen konnten, unser Hotel dann aufgrund von Schäden schließen musste und wir in ein viel Schlechteres verfrachtet wurden, ist unsere Laune leider dementsprechend im Keller.

Somit gucken wir jetzt, wo wir nächsten Winter hinfliegen könnten, um das Ganze so etwas nachzuholen.

Langsam bin ich aber verzweifelt, weil ich nichts finde, was uns wirklich 100% überzeugt.

Was wir wollen:

Ein halbwegs sicheres Land, welches man auch auf eigene Faust erkunden kann.

Sehr schöne Strände aber auch vielfältige Natur.

(Wasserfälle, Berge, Wandern etc)

Möglichkeiten zum Schnorcheln

Warmes Wasser! (Über 24 grad)

Leckeres Essen, gerne landestypisch!

Folgendes haben wir ins Auge gefasst, uns aber doch dagegen entschieden:

  • Seychellen Klar wunderschön aber der Preis @_@ Wir wissen nicht, ob sich das Preis Leistungsverhältnis echt wirklich lohnt
  • Malidiven Wird uns zu langweilig werden
  • Mauritius Ich habe mich etwas belesen und viele meinen doch, dass es komplett überbewertet wird
  • Bali Im Februar und März ist Regenzeit. Was uns an sich gar nicht so stört, ich habe aber gelesen, dass sehr viel Müll in der Zeit an die Strände gespült wird
  • Costa Rica anscheinend auch maßlos überteuert und sehr touristisch
  • Mexiko hat wohl ebenfalls das ganz große Algenproblem und in der letzten Zeit scheint die Kriminalität auch doller zu werden
  • Philippinen wohl auch zu kriminell mit Gefahr von Entführung.

In Thailand waren wir schon. Vietnam auch.

Die meisten europäischen Inseln, die zur Mittelstrecke gehören haben wir auch durch.

Was könntet ihr uns noch empfehlen?

Budget liegt bei 2-3k p.P abhängig davon wie lange.

Wir brauchen definitiv keinen krassen Luxus. Am liebsten ein süßes 4 Sterne Hotel oder Pension mit Frühstück und Möglichkeiten zur Selbstverpflegung.

Regen stört uns nicht, solange es keine Hurrikans oder andere Katastrophen werden...

SOS!

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Reisebericht Rundreise Vietnam und Kambodscha - von Hanoi nach Siem Reap

So,

 

weiter geht´s :D

 

Unser erster kompletter Tag in Vietnam.

 

3. Tag: 07.10.09, Hanoi

Was für eine erholsame Nacht… Zeitumstellung und die trotz Klimaanlage ungewohnte Hitze haben uns eine etwas erschöpfende Nacht beschert. Und pünktlich ab 5 Uhr in der Früh geht es auch im Hotel rund. Hier wird geklappert und gehämmert, dort schreit das Personal, Vietnam hat uns endgültig willkommen geheißen.

Das erste Frühstück in der Ferne gestaltet sich gleich mal sehr interessant. Neben einer kleinen Auswahl an einheimischen Obstsorten wie Sternfrucht und Drachenfrucht gibt es auch gebratenen Reis, frittierte Nudeln mit Fleisch und verschiedene Sorten von gedämpftem oder gekochtem Gemüse. Ein paar kleine Gebäckstücke liegen auch noch rum und werden gleich mal probiert. Der Kaffee ist nicht schlecht, nur muss ich mich (als eingefleischter „Kaffee mit Milch, ohne Zucker“-Trinker) an die hiesige Kondensmilch noch gewöhnen, die ist nämlich extrem süß. Bei der netten Bedienung können wir gleich auch noch ein Omelette bestellen. Der Speisesaal befindet sich im obersten Stockwerk und wir haben eine schöne Aussicht auf die naheliegende Umgebung. Das Hotel liegt in einer Nebenstraße, keine 2 Minuten vom Zentrum Hanois und dem Hoan-Kiem-See entfernt.

Unser erster Anlaufpunkt heute ist das Ho-Chi-Minh Mausoleum, in dem das aufgebahrte, ehemalige Staatsoberhaupt zu sehen ist. Uns bleibt dies aber verwehrt, da es sich momentan zu kosmetischen Zwecken im Ausland befindet. Jedes Jahr ist dieses Mausoleum für ca. einen Monat geschlossen, um „Onkel Ho“ wieder herzurichten. Aber auch von außen ist das Mausoleum mit seinem großen, vorgelagerten Platz und der obligatorischen Fahne Vietnams sehenswert. Im Hintergrund sind einige Vietnamesen mit den typischen Reishüten mit irgendwelchen Gärtnerarbeiten beschäftigt. Bis auf zwei drei weitere Gruppen ist es hier relativ ruhig und lässt uns darauf hoffen, dass es auch weiterhin zu keinen Massenaufläufen kommt.

Von hier ist es ein kleiner Sprung zum Präsidentenareal. Am Eingang müssen wir eine Sicherheitskontrolle (ähnlich der des Flughafens) passieren, bevor wir ins Innere der Anlage dürfen. Als Erstes sieht man den Präsidentenpalast, in dem immer wieder Staatsgäste empfangen werden. Nach dem Eingang links kann man das Wohnhaus und die verschiedenen Autos von Ho Chi Minh sehen, für Oldtimer Liebhaber ein Augenschmaus. Vorbei an einem kleinen Teich und vielen verschiedenen Gewächsen wie Granatapfel- und Pomelobäumen kommt man zum seinem Arbeitshaus, das man auch betreten darf. Hier ist schon etwas mehr los, als vor dem Mausoleum. Was auffällt ist, dass viele französische Touristen unterwegs sind. Die ehemalige Kolonialmacht kann es einfach nicht lassen.

Wir verlassen das Gelände und gehen hinter dem Mausoleum zur Ein-Pfahl-Pagode. Die heute sichtbare Ein-Pfahl-Pagode ist nur ein Nachbau des über 1000 Jahre alten Originals, das ursprünglich aus Holz bestand. Hier treffen wir auch die ersten vietnamesischen Händler an, die gleich ihr Verkaufstalent an uns versuchen. Aber noch sind wir standhaft.

Am Straßenrand werden wir schon von unserem Kleinbus erwartet und wir machen uns auf den Weg zum Literaturtempel. Dieser Tempel wurde zu Ehren Konfuzius gebaut. Der Eingangsbereich ist ein eindrucksvolles Tor, durch das man in ein gartenähnliches Areal kommt. Durch ein weiteres Tor gelangt man in den Bereich der Schildkrötensteelen. Die Schildkröte stellt ein Symbol der Weisheit dar und auf den Steelen wurden die Namen aller Literaturdoktoranten zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert verewigt. Im nachfolgenden Bereich ist dann ein Schrein für Konfuzius sowie ein kleines Museum mit Bildern und Ausstellungsgegenständen der letzten 100 Jahre zu bewundern.

Nach diesem ereignisreichen Vormittag müssen wir uns erstmal etwas stärken. Unser nächstes Ziel ist eine Garküche unweit des Museums der Minderheiten, welches wir im Anschluss besichtigen werden. Schnell rein und zwei Tische besetzen, denn viel mehr Platz ist hier nicht. Die Auswahl ist überschaubar. Entweder Nudelsuppe mit oder ohne Fleisch (Pho). Dazu noch Cola oder Bier aus der Dose. Übersichtlich, aber ausreichend. Die Portion, die wir serviert bekommen, ist mehr als reichlich, aber das Fleisch ist sehr gewöhnungsbedürftig. Ungefähr die Hälfte besteht nur aus Haut, Schwarte etc. Der Rest ist genießbar. Was soll´s, dann muss eben aussortiert werden. Ungewohnt ist noch das Essen der Suppe mit Stäbchen und Löffel, aber darauf ist man ja schon vorbereitet gewesen. Zum Abschluss noch ein Gläschen Tee und weiter geht´s.

Für das Museum der Minderheiten haben wir knapp 2 Stunden Zeit. Das Museum besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil befindet sich innerhalb des Gebäudes und zeigt allerlei Gegenstände aus dem Alltag der über 45 verschiedenen Völkergruppen, die in Vietnam zu Hause sind. Es werden verschiedene Gebräuche erklärt, Spielzeuge, Waffen, landwirtschaftliche Utensilien und Kleidung ausgestellt. Der für uns interessantere Teil ist im angrenzenden Freiareal zu sehen. Hier sind viele verschiedene Häuser, im jeweiligen Baustil der ethnischen Minderheit, aufgebaut. Von kleinen, schon fast europäisch anmutenden Häuschen bis hin zu Langhäusern mit knapp 30 Metern Länge und nur einem Raum ist hier alles zu sehen. Die Zeit hier ist doch recht schnell vergangen und schon sind wir wieder auf dem Weg zurück in die Stadtmitte.

Nun steht der Besuch des Jade-Berg-Tempels im Hoan-Kiem-See auf dem Programm. Auf diese kleine Insel kommt man über die „Brücke der aufgehenden Sonne“. Diese wird gerade mit bunten Lichtern für ein Fest nächste Woche geschmückt. An diesem zentralen Punkt ist recht viel los, wobei sich Touristen und Einheimische die Waage halten. Die Pagode ist sehr bunt und mit vielen verschiedenen Buddhafiguren versehen. Es herrscht ein buntes Treiben: Auf dem Vorplatz sitzen mehrere ältere Vietnamesen und spielen ein Brettspiel, nebenan opfert eine Vietnamesin Papiergeld.

Mit diesen Eindrücken starten wir wohl zum aufregendsten Teil heute: eine Rikschafahrt durch den Berufsverkehr Hanois. Der Verkehr hier ist der helle Wahnsinn. Auf 4 Mio. Einwohner kommen ca. 2 Mio. Mopeds, die anscheinend alle auf einmal unterwegs sind. Wir werden von links und rechts überholt, angehupt und uns kommen Mopeds auf unserer Spur entgegen. An den Kreuzungen kommt es zu einem richtigen Aufeinandertreffen der Verkehrsteilnehmer, wobei man sich einfach aneinander vorbeischlängelt. Wer vorne ist hat Recht, der Hintermann muss aufpassen. Aber es klappt trotzdem mehr oder weniger ohne große Probleme. Mopeds mit drei oder vier Personen sind keine Seltenheit und wenn eine lange Leiter an einem vorbeifährt, muss man sich nicht wundern. Es kann auch mal eine Autotür oder große Glasscheiben sein. Hier wird alles noch so Sperrige mit dem Moped transportiert.

Unser Abendessen genießen wir in einem Restaurant gleich neben unserem Hotel. Die Speisekarte präsentiert uns gleich die komplette Vielfalt Vietnams. Von Frühlingsrollen und Meeresfrüchten bis hin zu Schnecken, Taube, Frosch, Schildkröte oder sogar Katze (aber nur auf Vorbestellung) kann man hier alles essen. Für heute begnügen wir uns aber noch mit dem normalen Essen und es gibt Hühnchen, Reis und Gemüse.

Heute Abend steht noch der Besuch des Wasserpuppentheaters auf dem Plan. Dieses Theater wird nur in Vietnam gespielt und dabei stehen die Puppenspieler hinter einem Aufbau direkt im Wasser. Die Puppen selbst sind an langen Stangen montiert. Thema des Puppenspiels ist zum einen die Mythologie (Drachen etc.) und zum anderen das Leben der Bauern. Untermalt wird die Vorstellung von typisch vietnamesischer Volksmusik. Eigentlich ganz interessant, aber da alles komplett auf Vietnamesisch ist, bleibt einem der Zugang zur Mythologie weitgehend verschlossen. Wir lassen den Abend gemütlich bei einem Glas Bier direkt am See ausklingen. Die Brücke sowie verschiedene Bäume am Ufer sind beleuchtet und im Hintergrund hört man das andauernde Röhren und Hupen der Mopeds. Schon morgen werden wir Hanoi verlassen und uns auf den Weg nach Halong machen.

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Wo verbringt ihr eure Urlaubsferien???

:) Hallo, auch ich bin ein grosser Reise-Fan! Inzwischen kann ich mir die Reisen, von denen ich früher nur geträumt habe, erlauben. Soll ich deshalb ein schlechtes Gewissen haben? Ich glaub' nicht. Auch ich habe Jahre erlebt, in denen nicht mal eine Woche bayr.Wald drin gewesen wäre. Trotzdem war ich nie denen neidisch die weit gereist sind. Im Gegenteil - mich hat immer interessiert was die Leute von ihren Reisen erzählt habe - und das tut es heute noch.

Wobei ich aber schon öfters über manche Reaktion gestaunt habe, wenn wir von einem Urlaub zurück gekommen sind. Oder ist es normal,dass sich manche Menschen TOTAL desinterressiert geben, wenn jemand aus dem Urlaub kommt? Oder dir vorrechnen, wie gross die Eigentumswohnung sein könnte die man schon "verreist" hat.Ist das Neid? Zumal ich noch nie jemand zugenervt habe mit Reisegeschichten.

Aber nun zu meinen Reisezielen: An erster Stelle steht Brasilien (hallo salvamore), dann die karibische Inselwelt- von denen ist Antigua mein Traumziel! Wir haben zwar nur einen Tag darauf verbracht (wärend einer Kreuzfahrt) aber ich habe allerschönste Erinnerungen an die Insel. Irgendwann verbringen wir einen "richtigen" Urlaub dort.

Auf den kanarischen Inseln finde ich das Klima sehr angenehm -wobei ich von denen keine Lieblingsinsel habe, da jede ihren eigenen Reiz hat.

In Florida fand ich es auch toll, aber das ist schon 10 Jahre her. Und da mein Mann Raucher ist, würde er wohl mitlerweile als Aussätziger behandelt. Sofern es stimmt was man so hört und liest. 

Von den Mittelmeerzielen finde ich Griechenland sehr schön.

Unser nächstes Ziel ist Asien (Thailand und Vietnam). Aber erst im Januar...... bis dahin muss das Reiseforum die akuten Anfälle von Ferweh in Grenzen halten. Ich wünsche euch ein sonniges Wochenende!!!!!!!!!!!!!!!!

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Malariaprophylaxe Vietnam?

Hierzu vom die Aussage vom auswärtigen Amt. Ich rate Dir auch einen Arzt oder Tropenmediziner zu konsultieren:

Malaria

Jährlich treten 1 Mio Malariafälle mit ca. 5.000 Todesfällen in Vietnam auf.

Das Risiko besteht ganzjährig, verstärkt in den Regenzeiten und dem Hochland.

Ein hohes Risiko besteht im Süden in den Provinzen Ca Mau, Bac Lieu und Tay Ninh (im Mekong – Delta sowie in und um HCMC) sowie in den Hochlandprovinzen Dak Lak, Gia Lai und Kon Tum unter 1.500m und südlich des 18. Breitengrades.

Ein mittleres Risiko, verstärkt in den Regenzeiten, besteht im Mekong-Delta und den auch Norden anschließenden Küstenregionen bis nach Nha Trang, sowie nordwestlich von Hanoi (hier besonders Mai-September).

Kein oder nur geringes Risiko besteht in den Stadtgebieten, der Küste nördlich von Nha Trang und im Red River-Delta.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine sog. „stand by-Notfallselbstbehandlung“ sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam, Riamet) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Wichtig: Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

ganztägig (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.

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1. Rucksackreise durch Asien - HELP! :D

Hallo alle zusammen!

 

Ich bin kurz davor meine erste Rucksackreise nach Asien zu starten. Ich war noch nie allein mit dem Rucksack unterwegs.. Bin mitlerweile 26 und es is an der Zeit für mich das jetzt endlich zu machen.

 

Ich hab vor 3 Monate in Thailand zu bleiben, dann nach Cambodia (Akngor etc) anschliessend nach Vietnam, Ha Long Bay und ein paar Städte. Dann erfolgt die Rückreise evtl über Laos.

 

Das ganze soll dann so lange gehn wies mir spass macht/ Ich Geld hab. Will eigentlich nur mit Bus und Bahn reisen damit ich den Leuten etwas näher kommen kann..

 

Da ich jetzt noch nie allein mit dem Rucksack so weit weg von Zuhause war hab ich nochn paar wichtige Fragen...

 

Was Visa usw angeht weiss ich weitestgehend schon bescheid, die ersten Impfungen hab ich auch schon und genau hier fängt das Problem an..

 

Ich hab alles wichtige an impfungen, die standard sachen sowie Typhus und Jap. Enziphalitis. Jetzt gibt es allerdings Europaweit wohl keine Tollwutimpfungen mehr, und wie es aussieht muss ich mich jetzt direkt in Thailand impfen lassen.. Hat da jemand Erfahrung ob das problemlos, und vorallem an verschiedenen Orten möglich ist?

 

Dann natürlich:

Was brauch ich alles? Ich hab gelesen das ein 60L Rucksack + Daypack(wieviel Liter?) reicht, welche ich mir noch besorgen muss..

 

Was muss ich alles mitnehmen? Hab n guten Tip vom Kumpel bekommen der in Australien war, der meinte es wär ganz klug alles in Zipper Beutel zu packen um weniger suchen zu müssen...

 

Was kostet ein open return Ticket für 1 Jahr und kann ich da von verschiedenen Orten zurückfliegen oder nur von einem, Bangkok bspw?

 

Was muss ich sonst noch beachten? Ich werde vorrausichtlich mitte Januar fliegen.

 

Ich bin für alle Tips sehr dankbar da ich echt keine Erfahrung hab was das Rucksackreisen angeht :))

 

freue mich auf eure Antworten!!

 

LG,

 

Stefan

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Interner Fehler.

Ups! Scheint als wäre etwas schief gelaufen!