• Jörg/Kassel
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    geschrieben 1429573312000

    "Städte-Erlebnis Paris 4-tägige Busreise nach Paris – in die Stadt der Liebe" (13.04.-17.04.2015)

    - Preis: 199 Euro (100 Euro Frühbucherrabatt) 1/2 Doppelzimmer, darin eingeschlossen 3 Ü/F und vormittägliche Orientierungsfahrt am zweiten Reisetag.

    - Abfahrt Kassel (dritte von 5 Aufnahmestationen) 3:15, Ankunft Hotel 16:00

    - Abfahrt Hotel 8:00, Ankunft Kassel 20:00

    - Unterkunft:

    Hôtel Campanile Paris Sud - Porte D'Italie, 2 Boulevard du Général de Gaulle, 94270 Le Kremlin-Bicêtre im Süden, unmittelbar an der Grenze zum 13. Arrondissement von Paris.

    - Für französische Verhältnisse reichhaltiges Frühstück, dazu regelmäßig nachgelegt (2 Sorten Croissants, Baguette, Schoko-Brötchen, Pfannkuchen, Rührkuchen, Müsli, Quark, Joghurt, Obstsalat, Rührei, Wurst, Käse, gebratener Speck, dazu zwei Kaffee-Automaten und ein Saft-Automat)

    Andere in einem Ibis-Hotel untergebrachte Gäste haben von einer deutlich bescheideneren Auswahl berichtet.

    - Zimmer sauber aber sehr eng, 1 Stuhl, kein Schrank

    - Begrüßung und Einweisung durch Hotel-Assistenz von Trendtours, Abwicklung verlief rasch und unkompliziert.

    - Ab 16:30 Uhr eine halbstündige Informationsveranstaltung der Reiseleiterin über die zusätzlichen Angebote:

    Gesamt-Paket 149 Euro, auf Nachfrage können aber auch einzelne Komponenten ausgewählt bzw. abgewählt werden. (sofern es der jeweilige Programmablauf zulässt). Inkludiert darin ist das Mittagessen am zweiten Reisetag und das Abendessen am dritten Tag.

    Fazit:

    -Preis-Leistungsverhältnis Unterkunft "sehr gut" (mit Frühbucherrabatt und ggf. mit der angebotenen Option "1/2 Doppelzimmer").

    Als Sprungbrett für eigene Unternehmungen geeignet: Reichhaltiges Frühstücksbuffet, Stadtpläne inklusive Metro-Netz im Hotel erhältlich, nur 5 Minuten zur Metro-Linie 7, mehrere Supermärkte in 5-10 Minuten erreichbar (werktags geöffnet bis 22 Uhr)

    Lokale Unternehmen (Fredrich ab 239 Euro/Peters ab 289 Euro nur Fahrt+ÜF) liegen auf einem ähnlichen Niveau (allerdings mit 90/114 Euro EZ-Zuschlag).

    - Preis-Leistungsverhältnis Programm-Paket "ausreichend":

    Alle Programmpunkte abgehakt, häufig unter "ferner liefen...". Am Reiseleiter bleibt alles hängen, die Vorgaben von oben durchzusetzen, was aufgrund externer Probleme (Verkehr) und interner Probleme (manch unpünktliche Reisende) gelegentlich mehr schlecht als recht gelingt. Die in der Programm-Vorschau angegebenen Zeiten sollten daher mit dem Zusatz "Richtwerte" gelesen werden.

    Eine auf Grund des dichten Programmablaufs stressige Tour, die kaum Raum für Eigeninitiative lässt. Geeignet daher für Personen, die noch nie vor Ort gewesen sind und die Schwierigkeiten mit der Sprache haben.

    Wer schon mal in Paris gewesen ist und/oder über französische Sprachkenntnisse besitzt sollte seine Tagespläne besser selber organisieren. (11 der insgesamt 44 Teilnehmer haben diesen Weg gewählt)

    14.04.2015:

    Frühstück 7:30 Uhr, Abfahrt 9:00, Fahrt Richtung Zentrum bis 10:45 Uhr (je 15 Minuten Fotostopps am Invalidendom und am Place du Trocadero), Ausstieg Place de l'Opera, Ende des "inklusiven" Teils)

    - Spaziergang um die Oper zum Shoppingcenter "Galeries Lafayette" (ca. 250m), anschließend bis 11:30 Uhr Freizeit (plus 20 Minuten Wartezeit wegen Verspätung zweier Teilnehmer)

    - Spaziergang zum nahe gelegenen Restaurant "Les Noces de Jeannette, 14 Rue Favart", Zwei-Gänge-Mittags-Menü (Getränke nicht inklusive)

    - Ab 13 Uhr Spaziergang Richtung Louvre (Außenbesichtigung plus 10 Minuten "Freigang" im unterirdischen Shoppingcenter "Carrousel du Louvre"), danach weiter entlang der Rue de Rivoli zum Aufnahmepunkt am Place de la Concorde. Weiterfahrt zum Eiffelturm, dort eineinviertel Stunden Freizeit.

    Ab 18:30 Fahrt zum Seine-Ufer, eine einstündige Bootstour im Anschluss. (Diesen Programmpunkt habe ich nicht mitgemacht und mich stattdessen in Ruhe im 16. Bezirk jenseits der Seine umgesehen - sehr schöne "Belle Epoque"-Architektur abseits der touristischen Pfade)

    - 20:30 Rückfahrt zum Hotel, Ankunft 21:15

    15.04.2015:

    - Frühstück 7:00 Uhr, Abfahrt 8:00 Richtung Place de l'Opera, um einen Film über die Geschichte von Paris zu sehen.

    Der anvisierte Termin um 9 Uhr wurde auf Grund des dichten Verkehrs verpasst, deshalb zunächst 45 Minuten dieses Mal "unfreiwillige" Freizeit am Place de l'Opera, um anschließend die nächste Vorführung zu nehmen. (zusammen mit einem weiteren Bus von Trendtours, der ebenfalls den Termin verpasst hatte)

    45 Minuten Film durchaus sehenswert, die Informationen kann man aber auch bei Wikipedia usw. nachlesen.

    Anschließend Fahrt ins Marais-Viertel (Ankunft 11:50), dort eine Stunde Spaziergang (Place des Vosges -> Rue des Rosiers) plus eineinviertel Stunden Freizeit.

    - 14:15 Spaziergang zur "Rue de Rivoli", von dort Fahrt zum "Tour Montparnasse" (Ankunft 15:50), mit Aufzug in die 56. Etage, dort insgesamt 65 Minuten Aufenthalt.

    - 15:50 Uhr Fahrt nach Montmartre, Ankunft 17:15 Uhr, Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Hügel mit 10 Minuten Besichtigungszeit Sacré-Cœur (eine Folge der am Vormittag "verlorenen" Stunde)

    Anschließend 20 Minuten Rundgang über den Hügel Montmartre oder Freizeit.

    - 18:45-20:30 Abendessen im "La Bonne Franquette, 18 Rue Saint-Rustique", zusammen mit drei weiteren Trendtours-Bussen.

    Das Drei-Gänge-Menü (inklusive Brot+Wasser) war reichhaltig, die Bedienung erschien gelegentlich etwas genervt, angesichts von knapp 200 Personen in zwei Räumen eingepfercht auch verständlich. Dazu ein Klavierspieler und eine Sängerin, die den ohnehin schon hohen Geräuschpegel weiter angeheizt haben.

    - Rückfahrt 21 Uhr, Ankunft im Hotel 21:40

    16.04.2015

    Frühstück 7 Uhr, Abfahrt 8 Uhr

    Abweichend von der Anreise (über FFM/Saarbrücken) führte die Tour dieses Mal über Luxemburg und Koblenz Richtung Gießen, der ersten Ausladestation.

  • MichaPM
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    geschrieben 1429893268000

    Peking und Tokyo - Städte-Duo der Superlative vom 14. bis 21.04.2015

    Im August letzten Jahres buchten wir diese Reise, Dauer eine Woche für 1300 EUR. Bei Sofortbuchung der übliche Rabatt in Höhe von 300 EUR. Die Ersparnis haben wir gleich in den beiden Zusatzpakten Ausflüge und Halbpension angelegt. Wir dachten uns, so schnell und so preiswert kann man beide Städte woanders nicht kennen lernen. Insgeamt war es unsere dritte Reise mit TT.

    Wie bei unseren bisherigen Reisen mit TT gib es nichts Negatives zu berichten. Trotz mehrmaliger Umbuchung, da zum ursprünglich gewählten Termin die Gruppe nicht voll wurde, lief alles reibungslos, soweit es TT zu verantworten hat. Durch die Umbuchbung normalerweise fällige Zuschläge wurden nicht erhoben.

    Die Einreise in Peking war etwas hektisch. Der Beamte kam mit der 72-Stunden-Regel beim Aufenthalt in Peking irgendwie nicht zurecht, so dass es doch eine Weile dauerte. Am Bus dann die Überraschung: Nur 20 Reisende in der Gruppe. Die Programme in beiden Städten waren natürlich vollgepackt. In Peking kam als zusätzliches Problem der Dauerstau in der Stadt dazu. Unser Reiseleiter reagierte hier aber sehr flexibel und hat entsprechend umgeplant. Trotzdem wurden alle im Prospekt angegebenen Ziele angesteuert.

    Für die Unterbringung in Peking waren zwei Hotels angegeben, wir übernachtetem im Grand Hotel Gondga Jianguo. Geräumiges Zimmer, großes Bad, sehr umfangreiches Buffet zum Frühstück und zum Abendessen. Nach drei Übernachtungen sehr früher Aufbruch zum Flug nach Tokyo. Unser Reiseleiter begleitete uns bis vor die Sicherheitskontrolle. Er sorgte sogar dafür, dass wir uns nicht an der ganz langen Schlange beim CheckIn anstellen mussten.

    In Tokyo die gleiche pefrfekte Organisation. Lediglich beim Hotel gab es ein Mißverständnis. Der Reiseleiter erklärte, wir würden in ein anderes Hotel gebracht, da es das im Prospekt angegebene nicht gäbe. Die Lösung fanden wir dann im Namen des Hotels: Der Prospekt nannte das Ueno Park Hotel, richtig heißt das aber Candeo Hotels Ueno Park, also alles im Lot. Allerdings war das Hotel wesentlich einfacher eingerichtet und die Zimmer wohl doch eher von der Größe auf Japaner ausgerichtet. Ach so, die Hotelbewertungen: Bitte einfach hier bei HC nach den Hotels suchen. Schließlich war auch hier alles gut: Die normalen Hotels in Japan sind einfacher eingerichtet und die Zimmer sind eben kleiner, Baugrund in der City ist knapp.

    Beim Abflug wieder Begleitung bis zur ersten Sicherheitskontrolle. Aus unserer Sicht ein anstrengender, interessanter und zudem preiswerter Städtetripp zum Kennenlernen der beiden Metropolen.

  • appletrees
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    geschrieben 1430515337000

    Wir haben im April die erste Reise mit Trendtours beendet. 2 Jahre haben wir auf einen Traumurlaub hingespart und unser Wunschziel fiel auf Südafrika, nachdem wir die Trendtourswerbung "Fazination Südafrika" gelesen haben. Kurz und knapp. Wir möchten uns für einen tollen 12-tägigen Urlaub bedanken, der keine Wünsche offen ließ. Dazu hat unser Reiseleiter Rudi Ahrens einen großen Teil mit beigetragen, der total souverän durch das vorgegebene Programm führte, sehr viele Informationen über Örtlichkeiten und Geschichte wußte (ist selbst Südafrikaner) und immer hilfsbereit war und für seine Teilnehmer ein offenes Ohr hatte. Super funktionierte auch das Zusammenspiel zwischen den Busfahrern und ihm. Zusätzlich müssen wir auch die Fluggesellschaft South African Airways lobend erwähnen, die einen erwähneswerten Service und eine reibungslose Abfertigung beim Intercontinental- und Inlandsflug bot.

    Die Hotels entsprachen ohne Ausnahme den Beschreibungen im Prospekt. In Port Elizabeth wurde uns allerdings ein anderes Hotel zugewiesen, was uns aber in den zugesandten Reiseunterlagen bereits mitgeteilt wurde. Dafür erhielten wir den Eintritt für den Tafelberg und eine Abendveranstaltung in Kapstadt im Richard's Supper Stage and Bistro.

    Auf den Tafelberg konnten wir leider nicht hoch (zu windig, sodass die Gondel nicht fuhr), aber daür konnte Trendtours nichts. Aber die Veranstaltung im Richards Supper Club war Spitze. Alles hat reibungslos geklappt, von Anfang an bis zur Safari am letzten Tag. Es wird nicht die letzte Reise mit Trendtours sein.

    Es war zwar strapaziös, aber die Mühen haben sich gelohnt. Vielen Dank für die Ermöglichung dieses nachhaltigen Erlebnisses. Mit freundlichen Grüßen Frank, Griet und Carina Apfelbaum

  • HansiM23
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    geschrieben 1430688498000

    Zurück von meiner nunmehr 8.Trendtours-Reise, diesmal „Küstenzauber zwischen Capri und Cilento“, folgender Erfahrungsbericht: 

    Die Reise startete am 14. April 2015 mit einem Nonstop-Flug nach Neapel. Die TT-Flughafenassistenz war rechtzeitig vor Ort. Schnell stellte sich heraus, dass die Reisegruppe diesmal 50 (!!) Personen umfassen sollte, für mich die größte Gruppe aller Reisen, die ich je gemacht habe, solche ohne TT eingeschlossen. Als Nächstes bekamen wir die Info, dass noch ein weiterer Flug abgewartet werden müsse, um von dort auch noch Gäste aufzunehmen (Wartezeit: ca. 70 Minuten). 

    TT hatte sich, was das Hotel im Raum Neapel anbelangt, im Prospekt nicht festlegen wollen. Wir kamen dann an im Hotel Dei Congressi (Castellammare di Stabia, siehe Hotelbewertung), einem 4-Sterne-Hotel (nach Landeskategorie), das auf den ersten Eindruck auch so wirkte: Großzügige Eingangshalle, scheinbar edles Mobiliar, Willkommensdrink vom livrierten Kellner. Die Probleme zeigten sich erst nach der Zimmervergabe: Zu kleine Aufzüge, z.T. miserable Zimmer, als Nachbarn täglich wechselnde Gruppen pubertierender Jugendlicher mit teilweise bis zu 5 Personen pro Zimmer. 

    Dann die Infoveranstaltung: Die Person, die sich für uns zuständig fühlte, stellte sich erst auf Nachfrage vor und vergaß zunächst, uns die angekündigte Telefonnummer „für Notfälle“ zu geben, auf Nachfrage kam die aber noch. Dann wurden die Fakultativausflüge für insgesamt 118 € angeboten und dazu gesagt, man müsse sich sofort entscheiden, eine Nachbuchung sei nicht mehr möglich. Tatsächlich lehnte der Herr spätere telefonische Anfragen auf Nachbuchung ab! 

    Den informierenden Ausflugsverkäufer vom ersten Tag haben wir dann auf der ganzen Reise nicht mehr wiedergesehen. Stattdessen stellten sich, teilweise mehrmals täglich, immer wieder neue Personen als Reiseführer bzw. Reisebegleiter vor. Wer nun eigentlich der gesetzlich vorgeschriebene Reiseleiter auf dieser Reise war, blieb ein Rätsel. 

    Auch in dem zweiten Hotel, dem Le Palme in Paestum (siehe Hotelbewertung) hatte man den Ausflugsverkäufer offensichtlich noch nie persönlich getroffen. Als dann noch eine Mitreisende nachts per Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht werden musste, dort niemand Deutsch oder Englisch zu sprechen schien und sie nicht für die Rückreise nach Deutschland transportfähig war, erhielt deren Zimmergenossin auf ihre Bitte um Unterstützung auf dem„Notfallhandy“ den guten Rat, doch schon einmal den Koffer der Kranken mit nach Deutschland zu nehmen. Damit war dann die Sache für den Nothelfer offensichtlich erledigt. Der Rücktransport sollte dann wohl mit dem ADAC erfolgen, bei dem die Erkrankte abgesichert war.

    Was mich an der Reise dieses Mal besonders gestört hat, war, dass die Besichtigungen extrem kurz gehalten wurden, dann aber viel Zeit zur „freien Verfügung“ gegeben wurde, natürlich mit Gelegenheit zum Mittagessen in einem „empfohlenen Restaurant“ für rund 13 €/Person und Tag. Warum man, wenn man in 4-Sterne-Hotels in Halbpension verpflegt wird (abends üppige 3-Gänge-Menüs), in Letzterem zusätzlich mit riesigem Antipasti-Buffet, jeden Mittag noch 2 Stunden Zeit und 13 € opfern soll, wenn man vielleicht nur einmal im Leben nach Pompeji, Capri, Ischia, Paestum u.ä. kommt, erschließt sich mir nicht. „Freie Verfügung“ nützt einem auch nicht viel, wenn man gar nicht weiß, was es noch an Interessantem zu entdecken gibt oder, wie in Pompeji, noch gar keine Eintrittskarte für die Sehenswürdigkeit hat. Dafür ist doch eigentlich der in Italien immer für so wichtig erachtete ortskundige örtliche Führer zuständig. 

    Gut war an dieser Reise vor allem das, wofür TT nicht zuständig war: Das Wetter, das Reiseziel als solches und die Gruppe, in der ich diesmal besonders viele interessante und aufgeschlossene Leute kennen gelernt habe. 

    Obwohl ich praktisch alles Optionale und Fakultative mitgemacht habe, außer den Mittagessen, war viel zu viel Leerlauf in der Reise, obwohl es massenhaft zu entdecken gegeben hätte. So waren wir gerade mal 2 Stunden in Pompeji und überhaupt nicht in Herculaneum. 

     

    Fazit: Alles in allem, was den Beitrag von Trendtours anbelangte, leider meine bisher schlechteste TT-Reise. Die Vermarktung der Mittagessen hatte Kaffeefahrt-Niveau.

  • kornatix
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    geschrieben 1430737433000

    Sizilien-Rundreise mit trendtours vom 20.-27.4.2015

    Obwohl wir eigentlich nie Pauschalreisen buchen und lieber individuell reisen, haben wir - hauptsächlich wegen des unschlagbaren Preises - vom 20.-27.4.2015 erstmals mit trendtours eine Sizilien-Rundreise gemacht. Und, um das Ergebnis vorweg zu nehmen, wir waren am Ende durchaus zufrieden.

    Wer bei einem Grundpreis von 599 Euro bzw. für den Endpreis von knapp 800 Euro eine solche Reise bucht  (mit Flug, Saisonzuschlag, Hotels, Busrundreisen, Halbpension, Reiseleitung und den meisten Eintrittsgeldern),  der sollte sich darüber im Klaren sein, dass man da nicht allzuviel erwarten kann, und so war es denn auch. Beide Hotels (VOI Arenella Resort, ca. 10 km außerhalb von Syrakus und Domina Coral Bay, ca. 10 km außerhalb von Palermo) lagen weit draußen in der Pampa, so dass man in fußläufiger Entfernung nichts unternehmen konnte und auf die Hotelbar angewiesen war. Im Arenella Resort waren sowohl Frühstück als auch Abend-Buffet (A la Carte gab's nicht!) sehr gut, im Domina Coral Bay hingegen eher schlecht, und hier gab es morgens nur einen einzigen Kaffeeautomaten für rund 150 Hotelgäste. Vier Sterne...na ja, vielleicht sizilianische... Aber bei dem Reisepreis war das absolut OK, mehr hatten wir auch nicht erwartet - eher weniger!

    Trendtours hatte das Rundreiseprogramm vollgepackt mit fast allem, was auf Sizilien irgendwie sehenswert ist. Das hatte zur Folge, dass z.B. für Taormina gerade mal eine Stunde Freizeit blieb, dass wir in Segesta nur mal kurz zum Fotografieren ausstiegen und dass die Weinprobe in Marsala im Schnelldurchgang erfolgte. Nach Meinung der meisten Reiseteilnehmer hätte man auf die eine oder andere Sehenswürdigkeit verzichten können, um dafür woanders mehr Zeit zu haben. Aber das ist natürlich Ansichtssache, jede Wette: hätte trendtours z.B. Segesta oder Selinunt ausgelassen, hätte sich darüber auch wieder jemand beschwert.

    Der Reisebus war komfortabel und der Fahrer ein Meister seines Fachs. Allerdings weigerte er sich beharrlich, die Bustoilette aufzuschließen (was ich ihm zwar nicht verübeln kann, was aber dazu führte, dass wir wegen eines an einer Blasenentzündung erkrankten Mitreisenden an jedem Straßenbaum eine Pinkelpause einlegen mussten).

    Das Einzige, was uns störte, wofür trendtours aber auch nichts kann: die Highlights Siziliens liegen so weit auseinander, dass wir - nicht zuletzt wegen einer durch Erdrutsch gesperrten Autobahn - täglich mehrere Stunden im Bus saßen, nur um dann mal eine Stunde irgendwo zu verweilen.

    Na ja, und dann waren da noch die allgegenwärtigen Nörgler, die sich darüber beschwerten, dass es im Bus entweder zu kalt oder zu warm war, dass das Hotelpersonal kein deutsch sprach (wieso soll ein italienischer Kellner eigentlich deutsch können? Kann ein deutscher Kellner etwa italienisch?) und die uns mit bösen Blicken bedachten, wenn wir Pauschalreise-Unerfahrenen uns im Bus oder beim Frühstück dort hin setzten, wo sie tags zuvor gesessen hatten. Aber mit solchen Leuten muss man auf Pauschalreisen wohl leben.

    Jedenfalls waren wir mit unserer trendtours-Rundreise durchaus zufrieden. Hätten wir die gleiche Reise mit den gleichen Programmpunkten individuell gemacht, hätten wir bei der gleichen Hotelkathegorie ungefähr das Dreifache bezahlt. Wir haben so ziemlich alles gesehen, was Sizilien zu bieten hat, das Wetter spielte auch mit. Die Reise war wegen des umfangreichen Programms zwar manchmal etwas stressig, trotzdem aber ihren Preis mehr als wert.

    Übrigens: diese unsere erste trendtours-Reise war eigentlich nur ein Test. Bereits im Januar hatten wir nämlich schon auf blauen Dunst  (wegen des 1000-Euro-Rabatts bei 2 Personen) für Oktober eine 10.000-Euro-Hawaii-Rundreise bei dem uns bis dato völlig unbekannten Veranstalter trendtours gebucht, und auf Sizilien wollten wir nicht nur die Insel sehen, sondern auch, was trendtours so zu bieten hat. Nach dem, was wir dort erlebt haben, sehen wir der Hawaii-Reise beruhigt entgegen....

    Nach allem, was ich hier so über trendtours gelesen habe, scheinen die Fernreisen ja insgesamt recht akzeptabel zu sein, die Billig-Bus-Reisen im Nahbereich eher weniger. Aber wen wundert das? Wenn ich eine Reise zum Kaffefahrt-Preis buche, dann darf ich auch nur eine Kaffefahrt erwarten.

  • tradewind
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    geschrieben 1431380527000

    @kornatix

    Genauso ist es! 

    Wenn man im Etwa- Bereich von ca. 1000€/pro Person(abzüglich, oder inklusive des Frühbucherrabatts), also außerhalb des Kaffeefahrt- Preises, mit TT unterwegs ist, sieht die Welt schon ganz anders aus. Man liest hier kaum negative Reiseerlebnisse über „Faszination- Reisen“.

    Das liegt aber nicht nur daran, dass diese Urlauber hier nicht posten wollen oder können, aber womöglich daran, dass es Nichts zu beanstanden gab, bzw. sie sich nicht mit den ewigen „Nörglern“ auseinandersetzen wollen.Wie Du vermutlich bereits gelesen hast, gibt es User, die nie mit TT unterwegs waren, aber hier ihre negative Meinung diesbezüglich kundtun.

    Zu Deiner, bzw. Eurer Hawaii- Rundreise wünschen wir alles erdenklich Gute!

    Voriges Jahr im September waren wir auf unserer 6. TT- Faszination- Reise in Kanada- Alaska! – Alles super!

  • gfdietz
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    geschrieben 1432034964000

    Reise Rimini und Meer

    Wir hatten dieselbe Reiseleiterin auch schon mal in Ligurien. Schon da fiel uns die Dame unangenehm auf. Man erhält gleich zu Beginn den (aggressiv-geschulten) Vortrag über die "Großzügigkeit" von trendtours. Man erhalte keinesfalls nur ein in Italien übliches Frühstück, das aus einem kleinen Schluck Kaffee und höchstens noch einem Hörnchen bestünde, sondern folgendes.... Und dann wurde abgelesen, was schon im Angebotstext steht.... Das bedeutet: Seid schön dankbar und wagt nur ja keine (und hier meine ich: berechtigte) Kritik!

    Das Abendessen war - auch wie beschrieben Buffet oder 3-Gang-Menü (da ist man juristisch äußerst geschickt) Vorspeise, Hauptspeise, Nachtisch. Das zusätzlich gereichte kleine Gericht wurde uns vollmundig als "Geschenk des Hauses" präsentiert.

    Als die nicht unbedingt als geschmacklich akzeptablen Gerichte nach einigen Tagen reklamiert wurden, gab´s dann ein Krisengespräch, zu dem die Reiseleiterin noch männliche Unterstützung mitbrachte. Sämtliche Kritikpunkte und Vorschläge wurden "abgebügelt". Die Bitte, beim Frühstück doch auch oder im Austausch gegen das Brot (heißt ja schließlich Brot oder Brötchen....!!) die am Sonntag erhaltenen Brötchen zu servieren, da man vom wattigen dünnst geschnittenen Weißbrot und dem ebenfalls wattigen "Croissants" sich nicht sättigen könne - durch die Konsistenz des Brötchens aber schon -, wurde dreist gelogen, daß Brötchen nicht mehr serviert würden, weil sich Gäste darüber beschwert hätten... Stimmt nachweislich nicht!!!! Außerdem wurde vorgeschlagen, man solle sich doch dann selbst nochwas zum Frühstück kaufen und mitbringen. Geht´s noch??? Auf den Hinweis, daß das vom Frühstück übriggebliebene Weißbrot am Abend dann bretthart wieder serviert wird, erhielt ich die rotzfreche Frage, ob ich zu Hause Brot immer gleich wegwerfen würde. Meine Antwort, daß das bereits aufgeschnittene Scheiben waren, die auf beiden Seiten Verkrustungen aufwiesen, wurde ignoriert. Man wollte mich bewußt falsch interpretieren, um aus dieser Nummer sich zurückziehen zu können.

    Beide Reiseleiter waren überhaupt nicht bereit, in irgendeiner Weise die berechtigte Reklamationen der Gruppe auch nur an sich heranzulassen.

    Im Gegenteil: Nach der Bitte um ausreichendes Frühstück (z. B. war hier auch die Butter rationiert: 3 x 10 g für zwei (!) Personen) wurde das trendtours-Angebot photokopiert an die Pin-Wand gehängt, die Passage über die Frühstücks-Zusammensetzung rot gemarkert und mit 3 Ausrufungs-Zeichen versehen. Eine derartige, an der Sache und Kritik vorbeigehende rotzfreche "Belehrung" hat wohl niemand nötig!!!!

    Bezeichnend war, daß die Reiseleiterin nur beim Abend des Krisengespräches im Hotel gegessen hatte (war angekündigt und deshalb an diesem Tag in Ordnung...)

    und sonst nicht, obwohl sie in diesem Hotel wohnt.....

    Als ein Gast vom Personal attackiert und niedergebrüllt wurde (in der Manier amerikanischer "Erziehungs-Camps"  und derselbe Gast und noch ein weiterer übelst beschimpft worden sind (beide hatten sich absolut korrekt und höflich verhalten), schritten die Reiseleiter nicht ein.

    Reiseleitung wird offensichtlich nur bei Kritik als "Bollwerk zwischen Gast und trendtours" verstanden, sonst offensichtlich nicht....

    Die Reiseleiterin mußte sich bei einem Notfall von einem Hotel-Angestellten erst mal den Weg zur Klinik beschreiben lassen, also nicht mal die minimalsten Anforderungen an Personal von trendtours vor Ort werden erfüllt.....

    Absolut abzuraten!!!!!

  • kornatix
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    geschrieben 1432041544000

    ..und jetzt solltest Du noch dazu schreiben, dass der Reisegrundpreis für 8 Tage unter 500 Euro lag. OK, eine popelige Reiseleiterin muss man sich nicht gefallen lassen, aber was erwartest Du für diesen Preis, das Hilton und einen Sternekoch?

    .

  • monkfish
    Dabei seit: 1282435200000
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    geschrieben 1432123814000

    Wer zum Frühstück u n b e d i n g t Eier und Speck, (Vollfett-)Käse , (viel) Butter, Schinken und dazu  (das scheint oft das Wichtigste zu sein ?) kernige Brötchen und

     d u n k l e s ( deutsches ) Brot  als " Satt-und Kraftfutter" braucht, der sollte -egal mit welchem Busreiseveranstalter auch immer - vielleicht doch lieber  n i c h t nach ITALIEN (oder  Frankreich)  fahren!!!!

                 Wenn einem dort  in einem 2*, 3* oder 4* Haus  auf dem  Frühstücksbuffet Weißbrot, Croissants, Butter, Marmelade, Käsescheibchen, PressKochschinken ,vielleicht noch etwas Mortadella oder Salami ,Müsli ,Milch...Kaffee...  geboten werden, dann ist das für italienische/ französische  Verhältnisse  schon ein ziemlich "erweitertes "Frühstück...

                 Ich war sowohl mit einem kleinen  Busreiseunternehmen aus meiner Heimatregion  in  3*/4* Hotels , u.a.  in Rom, Via Reggio / Versilia-Küste , auf Elba , als auch ( für einen erheblich höheren Preis !) mit "Studiosus" in verschiedenen 4* Hotels  auf Sizilien : Das Frühstücksbuffet war in keinem der Häuser wesentlich opulenter als hier  beschrieben....  

    U n d übrigens : Das "zusätzliche kleine Gericht " -von "TT"(??) hier  "Geschenk des Hauses " genannt - wird in Restaurants der g e h o b e n e r e n Preisklasse in D oft als  "Gruß aus der Küche" serviert.....

  • Kourion
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    geschrieben 1432134746000

    Frühstück in Italien... ja...  ;)

    Ich war privat mehrmals in Hotels in Montecastrilli und Reggio, ebenfalls 3* / 4* Hotels.

    Da war ich teils schon happy, wenn es eingeschweißte kleine Kekse gab.

    Nur in einem der Hotels (Reggio) gab's süße Teilchen, Plätzchen - Highlight :D

    Demzufolge war das Frühstück, das @gfdietz erhielt, schon ein erweitertes.

    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
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