• sealord
    Dabei seit: 1176854400000
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    geschrieben 1244936931000

    Hi wassermannduo,

    meine Berichte stammen nicht aus den Touristenhochburgen, sondern von abseits gelegenen Gegenden auf den Kanaren. Auch die Unterkünfte waren eher hochpreislich als billig.

    UND ich spreche ein wenig Spanisch, bzw. ich bin dabei es zu lernen. Doch folgendes passierte: In acht Wochen auf den Kanaren kam ich kaum einmal dazu, mich etwas auf Spanisch mit den Leuten zu "unterhalten" um zu üben und zu lernen. Die Einheimischen hatten überwiegend überhaupt kein Interesse daran. Auch nicht in den Bergen und abseits der Touristenorte.

    Ganz im Gegenteil in der Türkei. Ca. 4 Wochen später waren wir in der Türkei. Ich kann auch etwas türkisch, gerade ausreichend für Globetrotters. In diesen paar Tagen konnte ich mehr türkisch mit den Menschen reden, als in den acht Wochen zuvor auf den Kanaren. Und diese türkischen Einheimischen haben sich immer und jedesmal herzlich und sehr gefreut. Das ist mir auf den Kanaren nicht ein einziges Mal passiert. diese waren eher gleichgültig und desinteressiert.

    Und noch eins: Uns wurde vielfach angeraten, zum Essen in eher entlegenden Gegenden zu fahren, weil es dort besser und viiieeeel preisgünstiger sei, als nahe der Städte. Wir waren diesem Rat mehrfach gefolgt und mussten leider immer wieder feststellen, dass wir als Touristen dort noch mehr abgezockt wurden als in den Touristenhochburgen.

    Schade für diese wunderbaren Landschaften.

    Grüße

    Sealord
  • plackerer
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    Beiträge: 1004
    geschrieben 1244970610000

    Naja , ich denke so schlimm ist wohl nicht, auf meine Kanaren Urlauben bin ich immer nett und freundlich behandelt worden, einzig die Preise stören mich ein wenig, der tip mit den Ferienwohnungen ist schon OK, habe ich auch schon überlegt, aber das Problem sind wohl nocht nichtmal die Unterkünfte, sondern in Ferien sind alleine die Flüge dorthin schon recht teuer, und erst recht wenn man noch 2 kleine Kinder dabei hat, irgendwann ist eben ein Punkt ereicht wo man (ich ) es einfach nicht mehr einsieht , soviel zu bezahlen.

    Viele Grüße noch

    Habana--irgendwie geht alles.
  • fio
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    geschrieben 1244981602000

    @sealord sagte:

    .... In acht Wochen auf den Kanaren kam ich kaum einmal dazu, mich etwas auf Spanisch mit den Leuten zu "unterhalten" um zu üben und zu lernen. Die Einheimischen hatten überwiegend überhaupt kein Interesse daran. Auch nicht in den Bergen und abseits der Touristenorte. .....

    Also bei allem Respekt. Wer bei achtwöchigem Aufenthalt erzählt, er hätte kaum Möglichkeiten gehabt, spanisch zu sprechen oder zu üben, kommt mir das mehr als "spanisch" vor. Entweder du warst als Eremit irgendwo in völlig unzugänglichem Gebiet oder du bist kein einziges Mal richtig rausgekommen. Gerade in den Bergen ist die Freundlichkeit ob nun in Cafes, Bars oder Restaurants bei den Einheimischen sprichwörtlich. Es hängt natürlich auch davon ab, wer die Initiative zu einem Gespräch sucht. Wenn die Gäste oder der Geschäftsinhaber kein Gespräch beginnt, fange ich damit an. Erkundige mich über die Gegend, sprech von sportlichen Angelegenheiten, übers Wetter, die Bautätigkeiten, was auch immer. Üben brauche ich die Sprache nicht mehr. Aber selbst wenn, steht es mir stets frei, eine spanische Zeitung zu kaufen um sie dann in aller Ruhe lesen zu können.

    @sealord sagte:

    ..... Uns wurde vielfach angeraten, zum Essen in eher entlegenden Gegenden zu fahren, weil es dort besser und viiieeeel preisgünstiger sei, als nahe der Städte. Wir waren diesem Rat mehrfach gefolgt und mussten leider immer wieder feststellen, dass wir als Touristen dort noch mehr abgezockt wurden als in den Touristenhochburgen. ...

    Mich würde ehrlich interessieren, auf welcher Insel diese "entlegenen" Gegenden mit den "abzockenden Leuten" zu finden sind. Ich persönlich kenne eine solche Situation nicht. Obwohl wir auch im Jahr mehrere Monate auf Gran Canaria verbringen und längere Ausflüge auf die Nachbarinseln unternehmen ist uns das noch nie passiert. Dass es diese Situation im Einzelfall geben kann, bestreite ich nicht. Sie aber einfach zu pauschalieren geht doch zuweit.

    Und der Vergleich Türkei - Kanaren? Was soll der hier bringen. Dass es vieeeel billiger in der Türkei ist, weiß heute jeder Mensch. Was nützt mir aber all das, wenn ich mir die Frage stelle, ob ich auch noch im Januar bis März dort wettermäßig einen schönen Urlaub verbringen kann. Und noch deutlicher, was passiert, wenn ich dort plötzlich schwer erkranke, gar einen schlimmen Unfall habe? Wegen der Antworten brauche ich mich auf den Kanaren nicht fürchten. Weil die eben eine Infrastruktur, auch im gesundheitlichen Bereich besitzen, wovon andere Länder nur träumen können.

    fio

  • Giselle123
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    geschrieben 1244983541000

    fio

    da stimme ich dir voll und ganz zu.

    Die Aussagen von sealord irritieren mich ein wenig.

    So kenne ich die Kanaren nicht. In den Hochburgen - O.K., aber auf dem Land??

    Auf unseren Touren durchs Land, hier speziell Teneriffa, haben wir fast nur nette "Einheimische" getroffen, die uns teilweise in Hinterhöfen, zwischen Schafen und Hühnern bewirtet haben, oder mit uns auf einer Bank saßen und mit Händen und Füßen (wegen unserer eher schlechten Spanischkenntnisse)ein Gespräch führten. Die uns nett wieder auf den richtigen Weg brachten, wenn wir uns verlaufen hatten.

    Die Kanaren mit der Türkei zu vergleichen...Äpfel und Birnen geht ja wohl auch nicht :shock1:

    Sicher gibt es auch hier "schwarze Schafe". Aber denen kann doch aus dem Weg gehen. Die Inseln sind groß genug dafür.

    LG

    Gia

    Wer meint, sich im Urlaub wie zu Hause fühlen zu müssen, der sollte lieber gleich zu Hause bleiben.
  • Minerva72
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    geschrieben 1244999594000

    @plackerer

    Mit welchem Recht erwarten wir eigentlich, dass eine Kanaren-Reise für eine Familie erschwinglich sein muss? Es gibt in und um Deutschland doch auch jede Menge schöne Gegenden zum Urlaub machen.

    Es ist schon wahr, mit unserem Anspruch an billigen Urlaub in weiter Ferne, der nun mal nur als Massenveranstaltung möglich ist, haben wir den Einheimischen einen Teil ihrer Identität genommen und müssen uns nicht wundern, wenn sie uns daher nicht lieben.

    Nach meiner Auffassung besteht der Sinn von Reisen darin, sich als Gast in das Leben anderer Länder einzufügen, und nicht Zielgruppe zu sein.

    Minerva

    P.S.: Ich habe selbst drei Kinder - eine Flugreise werden wir mit ihnen maximal einmal in ihrer ganzen Jugendzeit machen können. Ich finde das aber überhaupt nicht tragisch.

  • Metrostar
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    geschrieben 1245027762000

    Eine Kollegin war ihrem Schwiegervater zuliebe im April zweimal auf Gran Canaria. Einmal und nie wieder. Preis-Leistungsverhältnis total überzogen.

    Appartement ohne Verpflegung, weil Papa das von früher mit Mama gewohnt war.

    Die Vergleichsmöglichkeiten "von früher" fehlen meiner Kollegin. Aber sie fragt sich: was hat denen dort so gut gefallen?

    Schon allein das Essen gehen, vom Preis-Leistungsverhältnis ganz zu schweigen, war ihr zuwider. An jeder Ecke wurden sie "angehauen", sie bekamen die Speisekarten unter die Nase gehalten - viele Lokale befanden sich in den Einkaufszentren - Spießrutenlaufen an den Geschäften vorbei - "Nur mal Looki Looki machen".

    Die Preise für Selbstversorger in den Supermärkten, naja...

    Wie hat sie die Leute beneidet, die HP gebucht haben (bezüglich der abwechslungsreichen Buffets ohne aufdringliche "Nebenerscheinungen").

  • Der Beitrag wurde vom Administrator Team gelöscht.
  • Metrostar
    Dabei seit: 1087171200000
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    geschrieben 1245055679000

    @frische luft

    Für eine andere Kollegin mit Mann und kleinem Kind steht auf jeden Fall fest: nie wieder ein Appartement ohne Verpflegung (jetzt zwar nicht auf den Kanaren, sondern Formentera). Sie hatten sich von anderen beschwatzen lassen, daß dies doch das beste fürs Kind wäre. Hahaha, Langeweile fürs Kind wars... Und für Mama: Arbeit, Arbeit, Arbeit, denn ihr blieb bei den teuren Restaurantpreisen nichts anderes übrig als selbst kochen für 3 Erwachsene plus Kind (Oma war auch mit)

    Die Geschäftsleute sind ja nicht blöd, sondern reiben sich die Hände über all die "Individualtouristen", die ihren Urlaub mehr als teuer bezahlen sollen/müssen. Die Touristen, die sich in einem touristischen Ort im Appartement ohne Verpflegung einquartieren, sind nichts anderes als "Individualmassentouristen", die es auszunehmen gilt.

    Für ein Paar, das morgens Reißaus aus dem Hotel nimmt, und den lieben langen Tag mit dem Auto rumkurvt, ist ein Appartement OV interessant.

  • fio
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    Zielexperte/in für: Gran Canaria Chile Argentinien
    geschrieben 1245062913000

    @ metrostar.

    Das verstehe noch einer. Im Vergleich zum Hotel ist ein Aufenthalt in einer FeWo um einiges günstiger, noch dazu mit drei Erwachsenen und ´nem Kind. Einen Bungalow mit zwei Schlafzimmer und einer guten Ausstattung findet man bspw. auf Gran Canaria schon ab 50.-€. Komplett incl. Wasser und Strom. Es gibt genügend Privatvermieter die ihre Bleibe in der Zeit in der sie nicht von ihnen bewohnt wird, vermieten. Die weiteren Vorteile einer FeWo brauche ich hier gar nicht aufzuschreiben. Die müssten jedem bekannt sein. Und was der Satz mit den "Individualmassentouristen ausnehmenden Geschäftsleuten" soll, entzieht sich völlig meiner Kenntnis. Ich kenne jedenfalls keinen solchen. Im Gegenteil. Bei all den Einkäufen ob nun in den Supermärkten oder kleineren tiendas wurden wir stets zuvorkommend, freundlich und hilfsbereit bedient. Dazu kommt, dass fast alle Geschäfte die eingekauften Waren meist kostenlos oder für runde 5.-€ direkt ins Haus liefern. "Händereibende Geschäftemacher" die nur drauf aus sind die Touristen "auszunehmen"? Würde mich interessieren wo du die gesehen hast?

    fio

  • Metrostar
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    geschrieben 1245063703000

    @fio

    Von wegen 50 €!

    Im Bungalow oder Fewo mit Schwiegervater geht gar nicht!

    Also: 1 Doppel-Appartement + 1 Doppel-Appartement zur Alleinbenutzung

    Den Preis für 2 Leute weiß ich nicht, bin aber fast umgekippt, was Schwiegerpapa für das Einzelappartement zahlen musste: über 1.900 € für 2 Wochen

    Zu den 1.900 € kommen dann noch Verpflegungskosten

    Die "Arbeit" fing dann morgens: Frau wurde zum Brötchenholen geschickt, Frau musste auftischen und servieren, der ganze Kram gespült werden, zackzack, schnell zum Einkaufen, der halbe Vormittag ist hin mit Arbeit, die beiden "Buden" mussten schließlich auch noch aufgeräumt werden...

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