• Düren
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    geschrieben 1263552316000

    @chaosandi sagte:

    Einzig bleibt mir ein blödes Gefühl, was evtl. Nachbeben angeht.

    Und wenn es kommt, wie komme ich das schnellstens, egal wohin, ob USA oder EU, da weg?

     

    Für den Fall der Fälle würde ich an Deiner Stelle auf eigenen Faust zum Flughafen fahren, dort auf eigene Kosten ein Ticket kaufen und dann den Flug nach Europa oder in die USA (warum USA - Alternativurlaub?) antreten.

    Oder alternativ den Vertreter des Reiseveranstalters vor Ort konsultieren was Deine Rechte sind.

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  • gastwirt
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    geschrieben 1263552808000

    Leider gibt es bei so einer schlimmen Katastrophe kein Recht auf einen intakten Flughafen!

  • Muemi1
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    geschrieben 1263689137000

    .....ich finde jeder sollte wissen wohin er fährt bzw. fliegt. So eine Sache kann dir in jeder Ecke dieser Welt passieren, selbst in Deutschland kommt so etwas vor. Vielleicht nicht in diesen Dimensionen...hab gestern mit einem Freund in Sosua gesprochen und er meinte es ist alles O.K. Also allen in der nächsten Zeit einen schönen und erholsamen Urlaub auf Hispaniola....

  • Air3
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    geschrieben 1263726188000

    Macht euch keine Sorgen, der Urlaub wird von Seiten des Ablaufs problemlos sein. Hab gestern n aus Santo Domingo eine Mail bekommen, dass dort nur leichtes Zittern zu spüren war und alles ganz normal läuft. Und Punta Cana ist nochmal 400km weiter entfernt...

    Und zum Thema Nachbeben - die Distanz ist wohl viel zu groß, als dass man betroffen sein würde. Bei dem schweren Beben in Italien letztes Jahr war Süddeutschland ja eher weniger weit entfernt als in diesem Fall und das war kein Thema... Ich würde ohne Angst fliegen, wenn ich gebucht hätte...

    01.05.2012 - 27.05.2012 Iberostar Dominicana / Punta Cana.... Yeahhhh...
  • Tiribati
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    geschrieben 1263798864000

    Und für alle die, die das schlechte Gewissen plagt:

    Überweist einfach einen kleinen Teil eures Urlaubsgeldes auf eines Spendenkontos, den Menschen wird es helfen.

    LG

    Tiribati

    Hier z. B. ein Link zum Spendenkonto aus der gestrigen Anne Will-Show.

    "Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man bekommt"
  • rosella999
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    geschrieben 1263819860000

    Spiegel Artikel zum Thema:

    "ungeliebte Nachbarn - Haiti und die Dominikanische Republik"

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,671992,00.html

  • harald04
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    geschrieben 1263820713000

    @tanjawalter sagte:

    Holzmichel hat recht .... eigentlich müsste eher das moralisches Problem im Vordergrund stehen und nicht ob ich fliegen soll oder nicht. Man wird verwöhnt von vorne bis hinten und ein paar Kilometer entfernt sind Menschen umgekommen. Muss ich Dir absolut recht geben.

    Also, es deutet alles darauf hin zu fliegen ........ wird schon schief gehn.

    Danke Leute  ;)

     

    Das Problem ist aber das überalle auf der Welt täglich viele Menschen umkommen, und

    keinen interessiert es. Ob man zufällig im Nachbarland in der Sonne liegt oder z. B.

    nach dem Erdbeben in Italien zu Hause Einkaufsabummel macht ist doch einfach nur egal.

    Moralische Bedenken sollte man nicht haben, man sollte sich an seinem Leben erfreuen in der Tatsache das es jeden zu jeder Zeit genauso gehen kann. Es nutzt niemanden wenn man

    über moralische Bedenken grübelt. Das Leben geht für die überlebenden immer weiter. In der Dom Rep ist ja nichts passiert. Und die Leute dort verdienen nun mal ihr Geld mit Tourismus.

    Würde der wegfallen, sind die Leute auch von Armut bedroht, also tun die Touristen ja was für das Land.

  • harald04
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    geschrieben 1263821120000

    @Düren sagte:

        Das ist ein sehr schwieriges Thema. Kann ich nachvollziehen. Nun war ich schon desöfteren auf den

    Philippinen und kenne mich recht gut in Manila aus. In Tondo, einem der Armensviertel bzw. Slums

    kämpfen und hungern die Menschen ums überleben. Einige hundert Kilomenter weiter sitzen die Leute auf Boracay oder Cebu und geben 500 Dollar die Nacht aus. Da dürfte man sich auch nicht wohl fühlen.

    Das nur als Beispiel. 160 Dollar für nen Ausflug Sanoa auszugeben wo ein paar Kilometer weiter die Leute in Armut leben - das ist auch unmoralisch - finde ich.

    Geht mal über die Straße und schaut Euch die Plakate an - da findet man Photos von Kindern aus Afrika, die für einen Euro pro Tag Bildung erhalten können. Macht 360 Euro im JAhr, also könnte man für so manche n Urlaub den die User hier verbringen 100-200  Kinder in Afrika ein JAhr Bildung ermöglichen.

    Na, fahrt ihr auch gerne in Urlaub?

    Versteht ihr was ich  meine?

    Diese moralischen Bedenken kommen immer dann hoch wenn was passiert ist..............

    Zu den Leuten die Angst um ihren bezahlten Urlaub haben - die Wahrscheinlichkeit das jetzt nichts passiert ist höher als sonst.

     

    Das Problem liegt nicht bei den Urlaubern die ja Devisen ins Land bringen, sondern

    bei den Regierungen die die Armut im Land fördern anstatt sie zu bekämpfen. Ich frage mich schon lange wo diese Entwicklungshilfe die unser Land bezahlt versickert. Die wird doch schon

    Jahrzehnte gezahlt und es hat sich nichts gebessert. Wo versickert das ganze Geld?

    Wir Urlauber bringen unser Geld in das Land damit ein geringer Anteil an Einwohnern des Armutslandes zumindesten Geld verdienen können. Eine Vielzahl an Multimillionären und Großkonzerne könnten die Armut bekämpfen, aber was tun die, sie gieren nach mehr Geld.

    Tatsächlich ist es doch so das Großkonzerne und korrupte Politiker die Leute ausbeuten.

  • Lapislazuli
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    geschrieben 1263861661000

    Hi,

    in der Nacht, als die ersten Meldungen über das Erdbeben in der Karibik kamen, hatte ich zufällig N24 an. Zu diesem Zeitpunkt konnten aber noch keine genauen Angaben gemacht werden, wo genau und wie schwer das Erdbeben getroffen hat. Alleine die Nachricht hat mich schwer erschüttert, die Folgen waren aber lange noch nicht abzusehen. 

    Vor nicht einmal 3 Monaten war ich in der Republica Dominicana im Urlaub und hatte dort eine schöne Zeit. Das es dann wirklich die Insel Hispaniola war- und dann noch Haiti... Die Leute dort sind so bettelarm!

    Nein, ich persönlich könnte zur Zeit keinen Urlaub in der Dominikanischen Republik verbringen oder buchen, wenn ich weiß, das wenige hundert Kilometer entfernt ein solches Elend herrscht. Eher würde ich das Ticket nutzen, um mich bei irgendwelchen Hilfsorganisationen einzuschleichen, um mit dem, was ich kann, zu helfen. Aber das ist meine persönliche Meinung.

    Grüssle

    Lapis

     

    Die Frage ist niemals "wohin?", die Frage ist immer nur "wann?".
  • Holzmichel
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    geschrieben 1263864173000

    @Lapislazuli sagte:

    Nein, ich persönlich könnte zur Zeit keinen Urlaub in der Dominikanischen Republik verbringen oder buchen, wenn ich weiß, das wenige hundert Kilometer entfernt ein solches Elend herrscht.

     

    Meine Hochachtung !

    :kuesse:

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