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8481 Ergebnisse für Suchbegriff Florida

Hotels erst vor Ort buchen?

Vorbuchen oder vor Ort: Beides hat seine Vor- und Nachteile (Sicherheit versus Flexibilität). Wir haben früher nur das erste Hotel vorgebucht und dann vor Ort Motels gesucht, inzwischen sind wir in unserer Routenplanung sicherer und buchen eher vor.

Bucht man vor Ort, kann schon mal ein Hotel belegt sein. Bucht man von hier, bekommt man oft als Letzter sein Zimmer (Man hat ja schon bezahlt und ist ein sicherer Kunde! Mir ist es mehrmals passiert, dass ich trotz bzw. wegen einer Reservierung bis 15.00 Uhr warten musste. Geht man ohne Vorbuchung ins Hotel und fragt spontan, nimmt man natürlich nur ein sofort freies, gereinigtes Zimmer oder man geht wieder, was das Hotel vermeiden möchte.)

Außerhalb der Sommerferien bekommt man praktisch überall ein Zimmer, wobei es am Wochenende meist etwas voller ist. Falls man nicht von Deutschland aus gebucht oder reserviert hat, kann man die großen Motelketten nutzen, die zwar kaum Service, aber einen guten Standard bieten. Wir haben besonders gute Erfahrungen mit Best Western, Ramada, La Quinta und Travelloge gemacht (also den teureren). Wir haben drei Motel6 ausprobiert, und alle waren schrecklich (winzige, verqualmte Nichtraucherzimmer ohne jede Zusatz-Ausstattung). Billig und meist nicht überzeugend ist auch „Knights Inn“.

Preise beziehen sich praktisch immer auf das ganze Zimmer (nicht pro Person) und beinhalten in Motels inzwischen oft ein kleines Frühstück („free continental break-fast“), siehe dort. Ein Motelzimmer kostet in der Vor- und Nachsaison für zwei Erwachsene mit Coupon um die 60 $, ein einfaches Hotelzimmer auch leicht das Doppelte. In der Nähe eines Nationalparks haben wir schon mal viel mehr bezahlt (z.B. am Brice Canyon wirklich viel mehr!).

Wenn man sich für eine zumindest teilweise spontane Reisegestaltung entscheidet, sollte man sich unbedingt ein Coupon-Heft („Room-Saver“) besorgen (liegen z.B. in Restaurants, bei McDonalds und in Touristeninformationen aus; in Florida auch in Kästen am Straßenrand). An der nördlichen Ostküste und an den großen Seen sind die Hefte nicht verbreitet. In den Coupons werden die Motels beschrieben und ein billiger Sparpreis genannt, der mindestens 10 $ unter dem regulären Preis liegt. Reservierungen sind damit nicht möglich.

Man geht einfach in ein Motel, fragt nach einem freien Zimmer und zieht dann das Coupon-Heft aus der Tasche (also erst fragen, „Ja, ein Zimmer ist frei“ abwarten und erst dann den Coupon zücken). In der Regel spart man damit beträchtlich.

An Zimmerkategorien gibt es im Motel

- Zimmer mit ein oder zwei Betten (two beds, two doubles, two queensize). Das amerikanische Standardbett (double, queensize) ist 1,40 m bis 1,60 m breit. Wenn man einen Raum mit nur einem Bett angeboten bekommt, muss man fragen, ob es sich um ein Kingsize-Bett handelt (über 2 m breit), sonst bekommt man einen Raum mit einem einzigen 1,40 m breiten Bett (kann ja auch ganz kuschelig sein...).

- Zimmer mit einem Kingsize-Bett (riesig, aber nur eine Bettdecke)

- Raucher oder Nichtraucher

Ein drittes Bett (rollaway-bed) ist unüblich, wird aber manchmal gegen Gebühr angeboten.

In der Regel erwartet einen ein sauberes Zimmer mit Toilette und Wannenbad, Kli-maanlage und Farbfernseher. Oft riecht es merkwürdig nach Raumspray (der US-amerikanischen Vorstellung von Sauberkeit...). Die Hotels stellen allerdings immer mehr Zimmer auf Nichtraucher um. In diesem Zusammenhang nimmt auch der Gebrauch dieses Raumsprays ab...

Kleiner Tipp: Coupons für Motels bekommt man leicht auch über das Internet (www.roomsaver.com); man kann sich die Coupons gleich selbst ausdrucken; die Motels/Hotels akzeptieren diese selbst gedruckten Coupons!

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Balkon Kabine? ja oder nein?

Die Frage, ob Balkonkabine oder nicht, sollte sich eher nach dem Reisebudget richten als nach eventuellen Nachteilen, die damit verbunden sind. Es gibt zahlreiche Seiten im Netz, bei denen man gute Informationen für Kreuzfahrt-Neulinge findet.

Wer die Preise im Netz recherchiert, stellt schnell fest, dass sich die Preise zwischen Innen- über Außen bis zur Balkonkabine sehr unterscheiden können, da wird nicht selten für eine Balkonkabine mehr als das Doppelte einer Innenkabine fällig und auch zwischen "Bullauge" und "Balkon" liegen schon gern einmal 70% Preisdifferenz.

Wenn man es sich leisten möchte, rate ich zur Balkonkabine, sofern die Reiseroute Potenzial hat. Ob ich bei einer Transatlantikpassage im frühen April etwas von meinem Balkon habe, wenn Windstärke 10 bläst und 12 Meter hohe Wellen vorbeitosen, mag man bezweifeln, den Blick hat man in jedem Fall und man mag auch im Frühjahr damit rechnen, dass in innerhalb von 10 Tagen, vor allem wenn es Richtung Florida oder Louisiana oder Texas geht, das Wetter beruhigt.

Innenkabine: fensterlos, wie man es erwarten kann, bei manchen Reedereien gibt's Fenster zu einem Atrium oder Gang bei einigen Kabinen, aber es gibt eben keinen Blick nach draußen. Einige neue Schiffe werden mit virtuellem Ausblick werben, riesigen LCD-Bildschirmen, die per Livebild den Blick zur Seite zeigen, als hätte man eine Balkonkabine. Wer preiswert reisen möchte und die Kabine eher nur zum Schlafen aufsucht, ist hier gut beraten, denn es ist immer die günstigste Möglichkeit. Ich habe da meistens den schönen Blick nach draußen nach dem Aufwachen vermisst, aber - das wäre teurer gewesen.

Außenkabine. Liegen immer auf einem der unteren Decks, denn hier können aus Sicherheitsgründen keine Balkone installiert werden, denn bei Seegang droht Wellenschlag. Daher ist das Fenster nicht zu öffnen. Tobt die See, dann kann es auch mal kräftig donnern, wenn die Wellen gegen die Schiffswand klatschen. Vorteil: man kann hinaussehen, es gibt Tageslicht und ggf. einen aufregenden Blick über (oder unter) die brodelnde See, je nachdem wie heftig es wird. Da diese Kabinen weiter "unten" im Schiff liegen, können evtl. Geräusche von Motoren oder Service-Einrichtungen durchdringen.

Balkonkabine: die liegen auf höheren Decks, wo Wellen eher nicht oder weniger wahrscheinlich aufschlagen können. Daher haben viele große Schiebetüren von Decke bis zum Boden und oft auch verglaste Brüstungen, so dass man vom Bett aus in die Landschaft gucken kann. Balkonkabinen knapp über den Außenkabinen sind oft metallummantelt und bieten daher von innen keinen direkten Blick über Meer und Landschaft, weil man durch das Metall nicht hindurchgucken kann. Nur auf dem Balkon im Stehen geht's - dafür sind diese Kabinen bei den entsprechenden Schiffen auch günstiger als jene weiter oben.

Die Frage "wo schaukelt es am wenigsten?" kann man mit Hilfe der Physik beantworten: Innenkabine auf einem Deck möglichst weit unten und mittschiffs. Ob aber das Schaukeln ein Störfaktor ist und der Unterschied in der Schaukelintensität bei verschiedenen Kabinen desselben Schiffs den Ausschlag geben sollte bei der Kabinenwahl - hm, da bin ich sehr skeptisch. Wie oft habe ich Menschen über Seekrankheit schwadronieren hören und auch meine 78jährige Mutter hatte Bedenken, ob denn das alles "gut geht", aber siehe da - sie hat auch 9-Meter-Wellen auf dem Atlantik in einer Balkonkabine auf Deck 11 prima verkraftet.

Macht Euch also bitte locker und wählt die "schönste" Kabine, die der Geldbeutel hergibt.

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Reisemangel: Bettwanzen

Unser Fall in Kurz- und Langfassung:

Kurzfassung:

Wanzen nach 1 Woche jucken gefunden. Vermieter beauftragt Kammerjäger, der bestätigt den Befall. Vermieter würde gerne Ersatzquartier anbieten, wegen Hochsaision ist nichts frei. Wir finden selbst ein billiges Notquartier für 1 Woche. Für die Woche darauf kann der Vermieter uns ein vergleichbares Quartier bieten. Angebot der Übernahme unserer Kosten für das Notquartier.

Aber: das Notquartier ist sehr viel minderwertiger als das von uns gebuchte Quartier.

Wie steht es mit dem Ausgleich eines immateriellen Schadens? Hat jemand andere Erfahrungen, als die bisher genannten?

Langfassung:

Wir hatten auch Bettwanzen, in einer luxuriösen Villa inFlorida.Wir hatten trotz Screen (der Mücken und ähnliches abhält) jeden Morgen vielejuckende Quaddeln. Wir waren davon überzeugt, der Screen wäre an einer Stelle undicht und wir würdens abends auf der Terrasse zerstochen.Nach 1 Woche waren meine Kinder morgens so zerstochen, dass wir die Matratzenuntersucht haben. Dabei habe ich kleine braune Tiere in einer Tupperdosegefangen.Wir haben den Verwalter der Villa benachrichtigt und 1 Stunde später war derKammerjäger da. Er hat Bettwanzen in allen 3 Schlafzimmern festgestellt, dieauch schon seit Monaten dort nisten würden.Wir sind alle - wir und der Verwalter, der Vermieter und Eigentümer der Villa -total entsetzt.Vermieter und Verwalter haben sich sofort um eine Ersatzvilla bemüht, hattenaber keine, da über Weihnachten alles belegt ist. Erst eine Woche später istetwas frei und dort können wir dann einziehen. Der Verwalter hat uns dann mäßige Hotelzimmer besorgt, die wir jedoch zunächstselbst bezahlen mussten. Weil wir nicht in abgewohnten Hotelzimmern wohnenwollen, haben wir über das Internet ein kleines Haus gefunden mit sehrflexiblem Vermieter, in das wir ziemlich direkt einziehen konnten (haben wirselbst bezahlt). Dieses Haus ist sauber und o.k., allerdings bei weitem nichtin der Preisklasse, die wir ursprünglich gebucht haben. Bisher haben wir alle Rechnungen selbst getragen. Der Vermieter (mit ihm habenwir den Mietvertrag abgeschlossen) hat uns schon signalisiert, er wird unsereUnkosten tragen. So weit, so gut.Aber: es ist ja nicht nur materieller Schaden entstanden, 2/3 des Urlaubs sindtotal verdorben:

Woche 1: wir leiden unter stark juckenden dicken Quaddeln undsind körperlich angeschlagen. Die beiden letzten Tage der Woche verbringen wirdamit alles zu Waschen und im Trockner zu dekontaminieren, damit wir das HausOHNE Bettwanzen verlassen. Zusätzlich suchen wir fieberhaft ein ordentlichesQuartier für die 2. Woche.

Woche 2: Umzug mit all unserem Gepäck unseren Lebensmitteln(wir kochen selbst)... in ein viel kleineres spartanisches Haus und am Ende derWoche wieder ein Umzug mit allem. Immer noch leiden wir alle unter den juckendenQuaddeln.

Woche 3: Das nun angebotene Haus ist wunderschön, hier werden wir noch eine schöne Urlaubswoche haben (allerdings nur noch zu viert, da unserÄltester am Tag des Umzugs schon zurückfliegen muss, Uni fängt wieder an...) Wie geht man denn in dem Fall mit dem immateriellen Schaden um? 2/3 unseresUrlaubs sind erheblich beeinträchtigt.Was ist denn da so üblich?Es ist keine Pauschalreise, alle Bausteine haben wir separat gebucht haben:Flüge bei der Airline, Haus beim Vermieter, Auto bei der Autovermietung undbekochten tun wir uns selbst. Der Urlaub in Florida in dieser teuerenVilla ist wirklich etwas Besonderes für uns, auf das wir uns sehr lange gefreuthaben. Und dann dieses Pech! Wie würdet ihr unseren Schaden (entgangene Urlaubsfreude, Schmerzensgeld,...)beziffern? Was würdet Ihr vom Vermieter fordern, zusätzlich zu den Rechnungen, die wir vorlegen können?

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Situation in Varadero - Hurrikan Irma

Hallo Ihr Lieben!

Auch wir fliegen am 20.09.17 nach Kuba. Unsere gebuchte Reise nach Varadero wurde am 13.09.17 von Thomas Cook storniert. Wir haben uns jetzt für das Paradisus rio de Oro in Playa Esmeralda - Crta. Guardalavaca entschieden und werden unsere Reise wie geplant starten. Wir waren/sind der Meinung, das Kuba jetzt Touristen braucht, da diese das dringend benötigte Geld ins Land bringen. Und wir freuen uns schon sehr auf unseren 3. Urlaub in diesem wunderschönen Land.

Folgendes ist übrigends auf der Seite von Thomas Cook zum Nachlesen:

Aktuelle Informationen zu Hurrikan "Irma"

Reisehinweise | 13. September 2017 | Keine Kommentare

– Alle Gäste von Thomas Cook in den von Hurrikan „Irma“ betroffenen Gebieten sind wohlauf.

– Thomas Cook holt vom 13. bis 16. September 2016 alle Gäste aus den schwer beschädigten Gebieten im Norden Kubas (Cayo Coco, Cayo Guillermo und Cayo Santa Maria, Havanna (neu) und Varadero) zurück nach Deutschland.

– Update und Informationen zur Situation in den Zielgebieten für anreisende Gäste:

  • Neu: Anreisen nach Havanna und Varadero bis einschließlich 25. September 2017 werden abgesagt
  • Alle gebuchten Kuba-Rundreisen mit Anreisedatum bis einschließlich 30. September 2017 (neu)  werden ebenfalls abgesagt.
  • Thomas Cook sagt alle Reisen auf die Florida Keys bis zum 30. September 2017, in andere Regionen Floridas bis einschließlich 18. September 2017 ab.

 Übersicht zur Lage in den von Hurrikan Irma betroffenen Gebieten:

Kuba:

  • Die Infrastruktur auf den der Nordküste Kubas vorgelagerten Inseln Cayo Coco, Cayo Guillermo und Cayo Santa Maria wurde nachhaltig beschädigt. Alle Reisen bis 31. Oktober 2017 in diese Region werden abgesagt.
  • Die Inseln wurden bereits vor Ankunft von Hurrikan Irma in enger Abstimmung mit den örtlichen Behörden vollständig evakuiert. Alle Thomas Cook Gäste in Warngebieten auf Kuba wurden bereits im Vorfeld vorsorglich in andere sichere Unterkünfte nach Varadero gebracht. Alle Gäste sind wohlauf und werden über ihre Reiseleitung über die aktuellen Entwicklungen informiert.
  • Die touristische Infrastruktur in Varadero wurde durch Hurrikan Irma schwer beschädigt. Alle Gäste wurden im Vorfeld in Hurrikan-sichere Unterkünfte gebracht und sind wohlauf.
  • Da Varadero und Havanna schwere Sturmschäden erlitten haben, holt Thomas Cook vom 13. bis 16. September 2017 alle deutschen Gäste aus Varadero und Havanna zurück. Betroffene Gäste werden von ihrer Reiseleitung informiert.
  • Alle Reisen nach Havanna oder Varadero auf Kuba bis einschließlich 25. September 2017 werden abgesagt, da derzeit nicht sichergestellt ist, dass die gebuchte Leistung erbracht werden kann. Betroffene anreisende Gäste werden von Thomas Cook direkt informiert.
  • Alle gebuchten Rundreisen mit Anreisedatum bis einschließlich 30. September 2017 werden ebenfalls abgesagt.
  • Die Region um Holguin an der Ostküste Kubas verzeichnet nur geringe Sturmschäden. Gäste, die eine Anreise nach Holguin bis 15. September 2017 gebucht haben, können diese kostenlos umbuchen oder stornieren. Ein regulärer Hotelbetrieb ist in nahezu allen Anlagen gewährleistet. Gästen, die ursprünglich einen Urlaub in Varadero geplant hatten, empfiehlt Thomas Cook, Holguin als mögliche Alternative in Erwägung zu ziehen.
  • Thomas Cook hat ein 45-köpfiges internationales „Special Assistance Team“ nach Kuba entsendet, um die Mitarbeiter vor Ort und die Gäste zu unterstützen. Darunter sind mehrere deutschsprachige Helfer. Das deutschsprachige Team befindet sich derzeit in Cancun und Frankfurt und wartet auf die Wiederaufnahme des Flugbetriebs nach Havanna und/oder Varadero.
  • Infolge des Hurricans sind die Internet- und Mobilfunkverbindung auf Kuba derzeit stark eingeschränkt, zum Teil auch gänzlich unterbrochen.

LG

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Unruhen in Thailand

Hallo und guten Morgen an alle,

sind seit Sonntag abend wieder im Lande und ich kann nur sagen, ich war noch nie so froh wieder hier zu sein.

Als erstes möchte ich mich bei allen bedanken, die mir während meines Urlaubs mit Rat und Tat zur Seite standen. Ich konnte mich dann doch dazu durchringen zum Arzt zu gehen. Hab ein Antibiotikum bekommen, jetzt ist wieder alles gut.

Nun zu den Unruhen:

Sollten am Samstag von Phuket aus via Bangkok nach Hause. Klar, dass der Flug gecancellt war. Wir wurden dann vom Hotel in Khao Lak abgeholt und sind zum Phuket Airport transferiert worden. Dort bekam ich es erstmals mit der Angst zu tun. Als ich sah, was dort los war (was laut anderen nur ein Bruchteil von dem sein sollte, was sich Freitag abgespielt haben soll), war mein erster Gedanke, dass wir wohl für längere Zeit dort festsitzen werden. Man sollte sich ein einer Schlange anstellen, in der für einen einzigen Flug (!) der nach Deutschland geht eingecheckt wurde. Die länge und breite dieser Schlange verriet sofort, dass dies nichts werden konnte. Nach drei Stunden warten wurde uns von der Reiseleitung gesagt, dass der Flug gecancellt sei und wir in einem Hotel in Phuket untergebracht würden. Am nächsten Tag sollte dann ein erneuter Versuch gestartet werden. Diese Aussage lies die Hoffnung auf ein nach Hause kommen doch sehr schwinden. gerade im Hotel angekommen, erhielten wir neue Informationen, dass für den Flug am nächsten Tag (Sonntag) ein Pre-Check In läuft. So wurden wir wieder alle schläunigst zum Flughafen gekarrt. Dort angekommen sind wir losgestürmt um mit die ersten am Check-in Schalter zu sein. Von den ca. 50 Touristen, die wieder zurück zum Flughafen gefahren wurden, haben 8 eine Boardkarte ergattert. Und ich kann heute sagen, dass wir 4 davon hatten, kommt mir bis jetzt noch unwahrscheinlicher vor, wie ein 6er im Lotto. Die Maschine der ThaiAirways sollte im Dirketflug von Phuket aus nach Frankfurt gehen. An diesen Check In Schlatern haben Menschen den Check-In blockiert, die erstmal raus aus Thailand wollten und von Frankfurt in den Rest der Welt. So hat eine frau gekämpft mitgenommen zu werden, die nach Florida wollte. Etliche Italiener und SChweizer haben in dieser Maschine eingecheckt.

Ich kann nur sagen, dass mich dieses Festsitzen und die Ungewissheit, ob und wann man nach Hause darf ziemlich mitgenommen hat, obwohl wir wie gesagt mehr Glück als Verstand hatten, dass es sich nur um eine Nacht gehandelt hat. Was Menschen empfinden, die Nächte in Bangkok am Flughafen verbringen mussten oder eine ganze Woche in Phuket verbracht haben, da sie keinen starken Reiseveranstalter im Rücken hatten, möchte ich gar nicht wissen. Von zu Hause aus hab ich das bisher auch immer nur als Lapalie abgetan mit Sprüchen wie:

"Dann haben wir halt eine Urlaubsverlängerung" oder "Die tun den Touristen nichts".

Aber: Wenn man das live vor Ort mitbekommen hat, und ich war lediglich in Phuket und nicht in Bangkok, dann kann ich nur für mich sagen, dass ich nie wieder in meinem Leben in eine solche Situation kommen möchte. Auch wenn man in einem Hotel untergebracht ist, ist das ein Sitzen auf gepackten Koffern und ein ständiges Warten auf die Nachricht, dass es weitergeht und sicherlich keine Uralubsverlängerung.

Wenn ich mich nach dieser Erfahrung entscheiden sollte jetzt nach Thailand zu fliegen, gäbe es für mich kein Überlegen: DEFINITIV NEIN !!!

LG Steffi

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Von EL Monte bei der Wohnmobilanmietung über den Tisch gezogen

Wir haben im Juli für 10 Tage in Miami bei EL Monte RV ein Wohnmobil gemietet und sind damit durch Florida gefahren.

Mit dem Mietvertrag haben wir allerdings schlechte Erfahrungen gemacht. Die angebotene Versicherungsleistung war miserabel und wir wurden bei unserem Schaden auch noch über den Tisch gezogen.  :(

Das kann man nicht online auf deren Seite finden. Wir verstehen nun auch warum - denn dann würde dort niemand mehr mieten. :frowning:

  • Wir sind nur bis zu einem Schaden am Wohnmobil bis 10.000 $ versichert. Kollerteralschaden bei anderen nur bis 1 Mio. $. In Amerika ist das bei deren Schadensersatzklagen nicht viel.

  • Wir haben natürlich das VIP Paket genommen. Wofür wir 16 $ pro Tag extra bezahlt haben, was aber ein Witz ist, weil die meisten Schäden am Wohnmobil ausgeschlossen sind. Was alles ausgeschlossen ist, sieht man auf einem Schaubild in deren Verkaufsbüro - ich habe davon ein Bild gemacht. Ich kann Ihnen sagen, es ist beinahe alles. 

  • Für deutsches Verständnis ist so eine Versicherung unvorstellbar. :frowning:

Wir sind beim Anmieten schon wieder aufgestanden, weil mir das zu riskant war. Das ist so gut wie keine Deckung. Und wenn was passiert, sieht´s schlecht aus. Aber gut, wir saßen sozusagen auf gepackten Koffern und haben dann doch gebucht.

Und, leider ist das Unangenehme eingetreten und wir haben mir unserem Wohnmobil beim Tanken eine Betonpfahl touchiert. Kann passieren, bei dieser Größe nichts Ungewöhnliches. Stoßstange hinten verbogen und Carosserie verbeult.

  • Nun ja, Sie ahnen es schon. Dieser Teil des Wohnmobils war natürlich bei der Versicherung ausgeschlossen und wir mußten den Schaden selbst tragen.

  • Als wir zurück kamen, zeigten wir den Schaden an und dann ging es zu wie in einem schlechten Film. Guter Cop. Böser Cop.

  • Also, zuerst wurden Bilder gemacht und von El Monte auch gleich selbst ein Angebot für die Reparatur geschrieben. Über 1.700 $. Das machte der böse Cop. Unsere nette Dame, die uns auch das Wohnmobil vermietete nahm uns praktisch in den Arm und sagte uns, dass sie sich für uns einsetzen würde, damit es nicht so schlimm wird.

  • Ich habe dort dann Rabatz gemacht und gesagt, dass ich noch weitere Angebote haben will und den Schaden nicht einfach so bezahle. Wobei uns gleich gesagt wurde, dass die 1.000 Euro Kaution von der Kreditkarte auch ohne unsere Zustimmung eingezogen werden.

  • Nach einiger Diskussion und Telefonaten kam man uns etwas weiter entgegen (guter und böser Cop), was mir aber nicht reichte. Wir fühlten uns über den Tisch gezogen. Erst wird uns eine nutzlose Versicherung (sogar ViP-Paket) verkauft, wo fast alles ausgeschlossen ist und dann will man uns beim Schaden auch noch über den Tisch ziehen. Wir hatten das Gefühl, dass jeder Schaden höher als  die Kaution taxiert wird und man dann noch etwas runter geht (ist dann nicht so schlimm) und der Kunde zur Zahlung gebracht wird. Nicht mit uns.

Nun ja, nach einigem Streit haben wir die Vermietung dann verlassen. Von uns wurden die 1.000 $ eingezogen und das wars. Die haben gemerkt, dass wenn sie von uns mehr wollen, dass sie das dann einklagen müssten. 

Welchen Tip können wir Ihnen aus unseren Erfahrungen mitgeben? :shock1:

  • Wenn möglich, buchen Sie aus Deutschland eine Versicherung dazu oder gleich das ganze Wohnmobil.
  • Geben Sie im Schadensfall nicht gleich klein bei. Es lohnt sich zu kämpfen. Um damit meine ich nicht nur den Geldbeutel.

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Ist es in Jandia immer so windig?

@hf40 sagte:

Wenn man gerna mal nach Fuerte möchte... noch dazu über Silvester... noch dazu windstill haben möchte...

Wo deiner meinung nach sollte man hin?

Im Winter ist egal. Dann gibt es auf den gesamten Canaren und auch auf Fuerte nicht dieses herrlich beständige Wind- und Wettersystem wie im Sommer. Zwar liegen die Canaren auf der gleichen Breite wie z.B. die Sahara oder Florida (deswegen die -relativ -hohen Temp. im Winter) aber das Azorenhoch hat sich zurückgezogen und ausserdem abgeschwächt gegenüber dem Sommer. Der Passatwind hat sich nach Süden verzogen und beginnt (im günstigsten Fall) erst bei den Capverden. Eher noch weiter südlich. Das Wetter wird also geprägt von der Abwechslung von Hoch-und Tiefdruckwetterlagen. Die (schwachen) Hochdruckwetterlagen überwiegen. Relativ windarm in dieser Zeit. Starker Hochdruck mit beständiger Wetterlage und Sonnenschein bringt aber wieder mehr Wind.

Starker Hochdruck aber relativ selten. Bei schwacher Tiefdrucklage ist der Wind max. mittelstark, dafür aber der Himmel bewölkt. Regen geht auch !! Seltener starke Tiefdrucklage, dann ist Sturm angesagt. Der übliche schwache N Wind dreht dann auf Süd und bringt den herrlichsten Seegang z.B. bei Jandia. Dann stürzt schon mal die Hafenmole in Morro Jable ein und es herrscht *Zustand*. Oder, wie vor Jahrzehnten geschehen, ein dreimastiger Segelclipper strandet direkt vorm Aldiana auf Fuerte. Starke Tiefs ziehen auf den Canaren aber ziemlich schnell vorrüber und dauern max. 3-4 Tage.

Im grossen und ganzen bedeutet diese Winterwetterlage, man muss Glück haben. Mit dem Wetter. Gibt Zeiten, da sieht man tagelang die Sonne nicht, Regen geht auch. Und gibt Zeiten, da scheint 2 Wochen ununterbrochen die Sonne. Der Durchschnitt besteht aus einem Mix. Also i.d.R. halb bewölkt mit schwachem Wind. Milde Temp. um 20 ° C. Im Schatten. Wenn die Sonne scheint :p Aber der Januar ist der wettermässig schlechteste Monat auf den Canaren. Durchschnittliche Regentage 9 im Monat, durchschn. Sonnenstunden 5-6 pro Tag. Die entsprechenden Zahlen für z.B. Juli sind 0 und 11 !! Die Angaben gelten für die Gesamt Canaren, im Januar wird es auf Fuerte geringfügig besser sein, da die Insel näher an Afrika liegt. Aber ich habe selbst im Feb./März schon 10 schlechte Tage von 14 erlebt. Geht natürlich auch andersrum.

Wiederhole mich nochmal, muss man halt Glück haben.

Jetzt kommen sicher die üblichen Verdächtigen, die sagen, aber bei mir war im Januar super Wetter. Ich sage dann, Ausnahmen bestätigen lediglich die Regel. War ungefähr 10 x im Winter auf den Canaren (ausser auf La Palma - das ist eh ein Regenloch dann), habe von Dauersonnenschein bis Dauerbewölkung alles erlebt.

Bin zu der Erkenntnis gelangt, im Winter (Ende Dez. bis Ende Febr.) NIE mehr Canaren.

Also wenn du unbedingt über Silvester nach Fuerte willst, dann wettertechnisch am besten ganz in den Süden. Nach Jandia. Hier lt. Statistik (geringfügig) mehr Sonnenschein als z.B. auf Lanzarote. Aber wer glaubt schon einer Statistik, die er nicht selbst gefälscht hat :D Trotzdem, windgeschützteste Ecke der Insel überhaupt. Es sei denn, es zieht ein Tiefdruckgebiet durch. Dann ist es genau umgekehrt. Ist man im Norden (Corralejo) windgeschützter. Aber starkes Tief ist eh Möwenschiet, egal dann woher die Winde wehn. Sonnenschein gibts eh nicht. Aber immerhin warmer Regen :D :D

Grundsätzlich gilt auf Gesamt Canaren im Winter, je weiter nach Süden, um so besser.

Am besten direkt nach Capverden. Dort Silvester GRARANTIERT Sonnenschein. :D :D

Wie auch immer, wünsche dir über Silvester eine beständige Hochdrucklage mit 0 Wolken am Himmel, 0 Regentropfen und 8 Sonnenstunden pro Tag und Windstärke 2-3 max. in Jandia. Anders wäre nämlich schlecht :p :p

Schon mal über Red Sea/Ägypten nachgedacht ?? WESENTLICH beständigerer Sonnenschein im Dez./Jan. als auf den Canaren. Allerdings nachts auch entschieden kühler. Aber nachts schläft man ja, oder ?

Allerdings gibt es einen Wetterthreat extra für Canaren. Wer also weiter über Hoch und Tief und SAV HEOL (letzteres bretonisch und steht für Sonne und Wind) schnacken will, soll es doch lieber dort versuchen.

Catsegler

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