Zur Forenübersicht

4016 Ergebnisse für Suchbegriff Rom

Teneriffa- Insel voller Rätsel, Geheimnisse und Gegensätze?!

Ein kleines süßes Mädchen mit zweiundzwanzig „Elternpaaren“!?

Gibt es das? Ja, sie wird von allen nur „Nuestra Senorita Delia“ genannt!

 

Wer ist diese kleine Senorita und warum wird sie so verehrungsvoll genannt? Schauen wir uns doch die Geschichte einmal an, die dazu geführt hat. Mich selbst rührt diese Begebenheit heute noch!

Sie ist eine von zwei Töchtern ganz armer Landwirte, gewissermaßen ein Nachkömmling, denn ihre Schwester ist gute zehn Jahre älter. Mindestens fünfzehn Kilometer Luftlinie südlich von Icod de los Vinos liegen noch ganz verstreut ein paar kleine Haufendörfchen schon im Parque Natural rund um den Parque National del Teide. Es sind dies die Siedlungen: Hoya de Retondo und Los Marque. Sie, die Einwohner dort, haben Sondergenehmigungen und -Rechte und sie leben schon seit vielen Generationen in den Örtchen. Auf normalen Landkarten sind sie gar nicht verzeichnet, so klein und einsam sind sie gelegen. Es ist wirklich entweder ein guter Tagesmarsch oder eine halsbrecherische Fahrt mit einem Geländewagen von El Amparo, dem nächst „größeren“ Ort, dorthin! Alle Wege hin zu diesen Kleinbauern haben eigentlich bisher nur Eselkarren gesehen. Dementsprechend sind auch die Wege. Die umgebende Landschaft ist extrem: Dichter Pinien- oder Kiefernwald oder karge Savanne. Es ist ja schon die nordwestliche Flanke hoch zum Teidegebiet und immerhin bereits gute 900 bis 1100 Meter hoch. Entsprechend rau ist auch das Klima.

Diese beiden Siedlungen sind typisch im Stil von Haufendörfchen angelegt sehr weiträumig  umgeben von einzelnen versteuten Fincas, d. h. alle gruppieren sich dicht bei dicht um ein Zentrum. Das kann alles mögliche sein, ein Platz, ein uralter Baum, eine Quelle usw.. Mitunter sind die Häuschen sogar direkt miteinander verbunden und zusammengebaut.

Hier leben jeweils etwa 40 bis 50 Menschen fast jeden Alters. Alle sind sie Selbstversorger und haben täglich schwerste Arbeit zu verrichten um dem unfreundlichen Boden etwas abringen zu können. Hier wird die freie Marktwirtschaft untereinander noch praktiziert: Wer hat, der tauscht! Zu verkaufen gibt es nichts, Geld besitzt keiner, außer den paar Groschen staatlicher Unterstützung.

Und die Einwohner sind glücklich mit sich und der Welt, denn keiner besitzt mehr als der andere. Ein paarmal im Jahr kommen einige Mönche der Eremita de Bernabe südlich von El Amparo vorbei und wechseln die Ordensfrau aus, die dort bemüht ist die Kinder zu unterrichten. Das ist dann ein „Highlight“! ------ Aber seit 2006 nicht mehr das Einzigste im Jahr! ------

Und daran trägt die heute zehnjährige Delia alle Schuld! Wäre sie damals nicht gewesen, so gäbe es alle diese Menschen heute nicht mehr und auch das Dorf würde nicht mehr existieren!

Und das ist die Geschichte einer verhinderten Tragödie:

Im März 2006, es war ein heißer Tag gewesen, kehrten alle Einwohner von ihren Feldbestellungen heim. Das erste was dann folgt, wenn man sein Häuschen erreicht hat, man entfacht das Feuer in der offenen Feuerstelle, das den ganzen Tag über geglimmt  hat, denn die Abende und Nächte sind noch recht kühl, und mehr als ein paar selbst gestrickte Wolljacken hat man nicht um sich zu schützen. Das wird immer so gemacht seit dort Menschen leben. Wird es dunkel, dann zündet man vielleicht noch eine Talgkerze an, aber damit muß sparsam umgegangen werden, viele hat man nicht davon und die langen dunklen Abende kommen erst noch! Vielleicht treffen sich noch ein paar Nachbarn in einem Haus dessen Fensterläden geschlossen werden um niemanden zu stören, d. h. praktisch treffen sich alle zu einem Plausch und evtl. auch einem Gläschen Wein. Nur die Alten und kleinen Kinder bleiben daheim. Es ist grundsätzlich so, dass man abends alle Fenster und Türen schließt! Ich kenne das von allen ländlichen Gegenden auf Teneriffa, teils wegen des Ungeziefers und dann auch um gegen plötzliche nächtliche Wettereinbrüche geschützt zu sein.

Und genau in einer solchen Situation geschah die Katastrophe, die alles Leben hier ausgelöscht hätte, wäre nicht Delia gewesen!

Eines dieser Felshäuschen in dem Delia wohnte fing Feuer und brannte innen lichterloh. Die alte Oma war taubstumm und Delia erst fünf oder sechs Jahre alt! So etwas brennt wie Zunder und greift sofort auf alle Nachbarn über; die meisten schliefen schon bis auf die zahlreiche Männergesellschaft. Delia hat die uralte Großmutter aus dem brennenden Haus geschafft und ist dann schreiend durch das Örtchen gerannt, während die ersten Dächer der Häuser schon brennend einstürzten. Nur die Außenmauern sind aus Felsen geschichtet, alles andere ist ausschließlich Holz. Sie selbst wurde von einem brennenden und glühenden Balken getroffen und räumte diesen mit den bloßen Händen von ihrem Körper, um nun, mehr noch vor Schmerzen schreiend, auch den letzten aus seinem Haus zu holen. Es gab "nur" einige Rauch- und Brandverletzte. Nachdem alles in Schutt und Asche lag, suchte man nach Delia.

Sie war weg und verschwunden und in dem Chaos auch nicht auffindbar. Die ganze Nacht über wurde nach ihr gesucht, - vergebens!

Am nächsten Morgen fand man sie durch Zufall im nahegelegenen Barranco de Castro; abgestürzt und sehr schwer verletzt aber 'noch ein bisschen' lebend. Sie wollte doch nur ihre Brandwunden in dem Bach kühlen, der dort nahe der Steilwand des Barrancos vorbeifließt.

Ein Hubschrauber, von den bomberos (Feuergarde) alarmiert, brachte sie in ein großes Hospital, wo sie einige Monate verblieb und mehrfach operiert wurde, sowohl an den Brandwunden als auch an den zahlreichen inneren Verletzungen.

Nun setzte ein wahrer run auf diese Klinik ein. Von Nah und Fern kamen sie um das kleine Mädchen zu sehen, das ein ganzes Dorf vor dem sicheren Tod gerettet hatte. Natürlich war das alles publik geworden. Die Spendenbereitschaft war so hoch, dass heute neue Häuschen aus massiven Stämmen mit sicheren, steinernen Wänden und Feuerstellen dort stehen, denn die Einwohner weichen nicht von der Stelle ihres Dörfchens, das nun neu aufgebaut wurde.

Seit dieser Zeit wird Delia wie eine Heilige verehrt, aber sie ist Gott sei Dank dennoch ein kindliches Wesen geblieben! Sie spricht nicht gerne über dieses Geschehen. Und ich habe den untrüglichen Eindruck gewonnen, dass sie dieses Trauma noch lange nicht verarbeitet hat! Manchmal, ganz spontan, unterbricht sie ihr Spielen und setzt sich still und alleine abseits. In sich versunken und den Kopf in die Hände gestützt. So sitzt sie mitunter stundenlang geistesabwesend da und niemand spricht sie an; bis sie dann urplötzlich wieder ganz munter am Treiben der anderen teilnimmt als wäre nichts gewesen. Das ist typisch für ein solches posttraumatisches Verhalten!

 

Was nicht einmal ein Erwachsener so einfach fertigbringt, dass zeigt uns ein Kind! Selbst wenn es auch nur rein instinktmäßig wäre, so könnte es manchen Erwachsenen doch schon fast beschämen!

Als ich sie fragte: "Darf ich diese Geschichte in Alemania schreiben?"

Antwortete sie ganz erstaunt und unbekümmert mit einer Gegenfrage : "Warum willst du darüber schreiben?"

"Weil ich es gut finde und es anderen Leuten in Alemania auch erzählen möchte!"

"Wieso? Habt ihr bei euch keine Omas, Opas, Papas und Mamas? Und gibt es bei euch kein Feuer?"

"Doch, das schon, aber viele Leute sollen es erfahren, dass es dich gibt!"

Sie daraufhin ganz kindlich naiv, eher erstaunt und kein bisschen arrogant: "Ach sooo, na gut, dann schreib es! ....... Ich geh' jetzt wieder spielen, kommst du mit? Ich zeig' dir auch mein kleines Hündchen?"

Dieser kurze Dialog hat mich einfach umgehauen!

Ich habe versprochen wiederzukommen; das soll eigentlich nun in drei oder vier Wochen geschehen. So ist es geplant und vorbereitet!

Bislang konnten alle die Reporter, Filmemacher und alle die dieses Dorf mit ihrer "Heiligen" vermarkten wollen, erfolgreich abgewehrt werden. Selbst die Kirche, die ja ihre Finger dort überall dazwischen hat, machte schon zwar noch zurückhaltende aber doch schon eindeutige und listige Versuche daraus Kapital zu schlagen, mit ihren typischen Floskeln: Göttliche Eingebung, Erleuchtung, Wunder, usw., was dererlei Dinge mehr sind. Die viel zitierte "Seele" ist dabei völlig unwichtig, solange es um Ansehen und Geld geht. Nötigenfalls auch durch indirekte Erpressung; jedes Mittel ist recht was dem egoistischen Zweck dient!

Wie war das doch noch gleich? "Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!" War das nicht der Leitspruch der Kreuzzüge im Mittelalter? Es hat sich nicht sehr viel geändert, nur die Methode ist raffinierter und verschleierter geworden. Die spanische Kirche ist unermeßlich reich, auch deshalb weil sie sich seit hunderten von Jahren von Rom abgewandt hat, also auch finanziell weitgehenst autark ist. Aber an finanzielle Hilfen ist überhaupt nicht zu denken bei diesen "Scheinheiligen" in ihren bunten Faschings- bzw. Theaterkostümen. - Man betet! - Das kostet ja auch nichts, jeder kann es und nur selbst essen hält gesund! Die einzig wahren Gläubigen dort sind die Einsiedler und Eremiten!

Sie gehört in das Dorf, so wie das Dorf genau dort hingehört wo und wie es immer war! Und sie ist die Delia, eine ihrer Einwohnerinnen! Schüchtern, verlegen, bescheiden und sehr scheu, auch heute noch! Eben ein Kind! Und nichts sollte an diesem Zustand etwas ändern können. Zweiundzwanzig Ehepaare gibt es hier und alle lieben sie wie ihre leiblichen Eltern!

Trotzdem habe ich Angst um sie! Die Menschen sind so grausam und rücksichtslos! Man lässt sie nicht zur Ruhe kommen und wird alle legalen und illegalen Mittel einsetzen um sie zu vermarkten!

Wenn ich irgendwo schrieb sie sei ein ganz normales Mädchen wie alle ihres Alters, schüchtern, leicht verlegen und noch sehr verspielt, so trifft das für Delia nur sehr bedingt zu!

Im Gegensatz zu den anderen ist sie nämlich schon ganz hoffnungslos verliebt, mit all ihren großen kindlichen Gefühlen, Empfindungen und inneren Konflikten. Und das gleich in sechs Männer! Wenn sie von ihren „Liebsten“ spricht, und sie läßt keine Gelegenheit dazu aus, ja sie sucht sie gerade - schon ein richtiges Appetenzverhalten - dann strahlen ihre dunklen Augen und ein geheimnisvoller und glücklicher Ausdruck von innen heraus überzieht ihr Gesicht. Jede Achtzehnjährige mit „Hummeln und Schmetterlingen im Bauch“, also gleichermaßen „erkrankt“, kann davon noch lernen!

Gemeint sind der Herr Professor und sein Ärzteteam der Klinik! Die Chirurgen und Fachärzte, die ihre äußeren Entstellungen und inneren Verletzungen, zumindestens an den sichtbaren Partien, z. B. das Gesicht, Arme, usw. wieder ansehenswert gestaltet haben. Sie spricht nur ganz ehrfurchtsvoll und voller Liebe von ihnen.

-------- Ein sehr glückliches Mädchen! --------

Drei Tage habe ich gebraucht und mich bemüht, stumm ohne ein einziges Wort, um sie davon überzeugen zu können, dass ich keiner von diesen Geschäftemachern und Rattenfängern bin. Bis sie mich akzeptierte, Vertrauen bekam und merkte, dass von mir keine "Gefahr" im Sinne der üblichen "Sorte" ausgeht! Allerdings hat sie mich ständig aus den Augenwinkeln scharf  beobachtet, immer auf Distanz haltend! Wahrscheinlich hat man sie damit im Hospital oft genug gequält. Die Ärzte scheinen auch hier im psychischen Bereich sehr gute Arbeit geleistet zu haben! Alle Achtung!

Sie muß sehr gelitten haben!

Am 24. November ist ihr Namenstag, und ich habe mir ernsthaft vorgenommen dann einmal von meinem ständigen "Feriendomizil" dorthin zu wandern um sie an dem Tag zu besuchen.

Zweimal im Jahr muß sie für ca. zwei Wochen zurück in die Klinik zur Kontrolle und Überprüfung ihres Wachstumes, obwohl die ganzen stählernen Halterungen aus den Gelenken, Hüften, der Wirbelsäule und Teile der Schädelplatte längst entfernt wurden. Und auch die Vernarbungen der Brandwunden mit Hauttransplantationen und verschiedene Modellierungen sind einmalig gut gelungen. Das ist der Vorteil bei kleinen Kindern, die noch voll im Wachstum und der Entwicklung sind! Den Transport bis zu einer größeren Ortschaft innerhalb des Schutzgebietes des Teides haben die Teide-Ranger übernommen. Allerdings dürfen sie dabei nicht diese Gebiete verlassen, das ist Bedingung und Vorschrift!?! - Und wer will das überprüfen? Ab der Ortschaft wird sie weiter mit offiziellen Klinikwagen transportiert. Das ist insgesamt mehr als eine volle Tagesreise! Da möchte ich einmal mitfahren!

Gruß Dieter

Mehr lesen

Thema: Fasching- oder seid ihr alle im Urlaub?

Wie ein Introitus zu närrischen Freuden wird in Köln und in anderen Fastnachtslanden das Lied „Kumm, loss mer fiere“ gesungen. Ihm entspricht als Schlusslied, in dem melodramatisch der Anfang vom Ende besungen wird, das Lied: „Am Aschermittwoch is' alles vorbei“. Das Wissen um die Begrenztheit und die Endlichkeit der Narretei ist zwar Altbestand karnevalistischen Wissens. Jede, vor allem jede kurze Session lässt jedoch die Narren aufstöhnen: Wenn die „Zick“ so kurz ist, dass man nicht einmal mehr eine Chance zu einem Besuch des Dreigestirns bekommt, warum kann man dann nicht einfach die Session verlängern? Eine närrische Frage? Klar! Und ernst gemeint dazu!

Die Karnevalszeit hat traditionell feste Bezugspunkte. Die Eröffnung der Session zum närrischen Termin am 11.11. um 11.11 Uhr ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Der Tag gibt einen ersten Ausblick: Prinzenpaar oder Dreigestirn sowie das Motto werden vorgestellt. Der Tag ist ein karnevalistischer Appetizer - nicht weniger, aber auch nicht mehr. Wenn der 11.11. manchem Narren als „uralte“ Tradition erscheint, lässt das nicht unbedingt auf den Grad seiner Narrheit schließen: Die 11 ist seit dem Mittelalter eine Zahl, die symbolisch die Narretei anzeigt, denn sie überschreitet die vorgegebene Ordnung des Dezimalsystems. Wer das elfte Gebot hinter den von Gott gegebenen zehn erfindet, kann nur närrisch sein!

Der eigentliche Karneval im Rheinland, und zwar hier zuerst der Sitzungskarneval und anderswo die Maskenbälle beginnen mit dem Dreikönigstag, dem 6. Januar. Dieser Termin knüpft an das alte Bohnenfest an, das durch den Königskuchen am Dreikönigsabend (5. Januar) ausgelöst wurde. Wer die Bohne im Kuchen fand, wurde Bohnenkönig und musste ein Maskenfest ausrichten. Übrigens war dies – wie fast alle christlichen Feste - ein „soziales“ Fest, weil die feiernden Herrschaften auch der Dienerschaft ein Bohnefest ausrichteten; dieses Fest hieß „schwarzer Bohnenkönig“. Das Bohnenfest war im Jahreslauf die erste karnevalistische Feier, der seit der Wiederbelebung des Karnevals in der Romantik des 19. Jahrhunderts nun die weiteren Feste folgten.

Fastnacht, Fasching oder Karneval sind seit dem 12. Jahrhundert auf die Zeit zwischen Dreikönige und Aschermittwoch eingegrenzt. Warum? Weil Fastnacht - also die Nacht vor dem Fastenbeginn - ein Schwellenfest ist und am Vorabend des Fastenaufktakts am Aschermittwoch entstand und sich dann ausweitete: Die „drei tollen Tage“, die wir noch in alten Fastnachtsliedern besingen, sind ursprünglich der Donnerstag vor dem Karnevalsonntag, der Sonntag und der Dienstag, denn an einem Freitag, dem Todestag Jesu Fastnacht zu feiern, ziemte sich nicht. Als sich nach 1823 der „Rosenmontag“ mit dem Straßenkarneval und dem Rosenmontagszug durchsetzten, lief dieser Tag dem „Veilchendienstag“ den Rang ab.

Der Termin des Aschermittwochs ist kein fester Tag, sondern ein „beweglicher“, variabler Termin. Er errechnet sich von Ostern her. Nach jüdischer Tradition wird am 14. Nisan (die quarta decima) Passah gefeiert, weshalb für die Urchristen dies der Tag des Osterfestes war, ohne Rücksicht darauf, ob der Tag auf einen Sonntag fiel. Im Westen dagegen bildete sich der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond als Ostertermin heraus, der schließlich durch das Konzil von Niccäa 325 festgeschrieben wurde. Das Osterfest kann demnach auf einen Termin zwischen dem 22. März und 25. April (Ostergrenze) fallen.

Im christlichen Festkalender geht die österliche Fastenzeit (Quadragesima) dem Osterfest voran. Ostern ist deshalb auch ein beweglicher Festtermin. In Folge ist die Fastenzeit auch „beweglich“. In Bezug auf das Fasten Jesu in der Wüste (Mt 4, 2) legte die Kirche die Länge der Fastenzeit auf vierzig Tage und Nächte fest. Die in vierzig Einheiten zu teilende Zeitspanne bezeichnet die erdzugewandte Vielfalt und kommt in der Bibel mehrfach vor: vierzig Jahre wandern die Israeliten durch die Wüste (Ex 16,35), vierzig Tage begegnet Moses Gott auf dem Sinai (Ex 24,18), vierzig Tage wandert Elias zum Berg Horeb (1 Kön 19,8), vierzig Tage fastet Jesus in der Wüste (Mt 4,2; Lk 4,2) und vierzig Tage nach der Auferstehung (= Ostern) feiert die Kirche Christi Himmelfahrt (Apg 1,3).

Der Beginn der Fastenzeit liegt auf einem Mittwoch und das Ende der Fastnachtszeit auf dem Dienstag nach dem 6. Sonntag vor Ostern (Invocabit). Als die Synode von Benevent 1091 die Sonntage in der Fastenzeit als Gedächtnistage der Auferstehung Jesu vom Fasten ausnahm, rückte der Beginn der Fastenzeit um 6 (Wochen-) Tage vor. Die Fastnacht endet seitdem am Dienstag nach dem 7. Sonntag vor Ostern (Estomihi) und die Fastenzeit beginnt mit dem folgenden Mittwoch, dem Aschermittwoch. Jene, die ihre Fastnacht nach der alten Fastenordnung vor der Regelung in Benevent (1091) feiern, begehen die Alte Fastnacht (auch: Bauernfastnacht), die immer in die geltende Fastenzeit fällt. Zum Unterschied dazu wurde die neue Fastenordnung Herrenfastnacht genannt.

Seit den Zeiten des Papstes Gregor des Großen (590-604) bis zur Liturgiereform in Deutschland (1970) nach dem II. Vatikanischen Konzil (1962-1965) gab es für den Karnevalssonntag, Quinquagesima, eine gleich bleibende Perikopenordnung: Die Lesung trug das Hohelied der Liebe vor (1 Kor 13, 1-13), in der das Fehlen von Gottes- und Nächstenliebe als närrisch gedeutet wurde, und das Evangelium den Weg Jesu über Jericho nach Jerusalem (Luk 18, 31-43). Der Text der Epistel stand in einem großen Zusammenhang: Im biblischen Sinn ist der ein Narr, der Gott leugnet und dem darum der Mensch das Maß aller Dinge ist (Ps 53, 2; Mt 5, 22), der alles auf das Hier und das Jetzt setzt (Lk 12, 12), der seine einzige Hoffnung auf irdische Güter richtet (Ps 49, 11), der sich Dinge rühmt, die er nicht oder zu Unrecht erworben hat und dann damit prahlt (Jer 17, 11; 2 Kor 11, 17, 21 u. 12, 16). Was gemeint ist, „übersetzt“ der Epheserbrief (4, 17b-24) in das Bild vom alten und dem neuen Menschen: „Lebt nicht mehr wie die Heiden in ihrem nichtigen Denken! Ihr Sinn ist verfinstert. Sie sind dem Leben, das Gott schenkt, entfremdet durch die Unwissenheit, in der sie befangen sind, und durch die Verhärtung ihres Herzens. Haltlos wie sie sind, geben sie sich der Ausschweifung hin, um voll Gier jede Art von Gemeinheit zu begehen. Das aber entspricht nicht dem, was ihr von Christus gelernt habt. Ihr habt doch von ihm gehört und seid unterrichtet worden in der Wahrheit, die Jesus ist. Legt den alten Menschen ab, der in Verblendung und Begierde zugrunde geht, ändert euer früheres Leben, und erneuert euren Geist und Sinn! Zieht den neuen Menschen an, er nach dem Bild Gottes geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.“ Der „alte Mensch“ ist ein Narr, der in der Sünde verharrt, der „neue Mensch“ ist der Christ, der Jesus Christus und seinen Regeln nachfolgt.

Während die Fastenzeit eine Übung und ein Weg zum neuen Menschen ist, in dieser Zeit am Erstarken des „Reiches Gottes“ gearbeitet wird, bietet die Fastnacht Gelegenheit, spielerisch, auf Zeit und - natürlich nur zum Abgewöhnen - den „alten Menschen“, den Narren, nachzuspielen. Die pädagogische Spielregel lautet: Erfahre an dir selbst, wie falsch närrisches Verhalten ist, kehre um, alter Mensch, und werde zu einem neuen Menschen, einem Christusnachfolger! Während der Narr in und für diese Welt lebt, soll der Christ zwar in der Welt, aber nicht für diese Welt leben.

Auch die Fastnacht empfing ein Schlüsselelement aus der Liturgie. Nach dem Episteltext (1 Kor 13, 1): „Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke“ galt der Narr als einer ohne (Gottes- und Nächsten-) Liebe, dem kein Sein und kein Haben über dieses Defizit hinweghelfen kann. Wer ohne Nächstenliebe ist, der ist und bleibt ein Narr. Folgenreicher war das mit dieser Narrendefinition verbundene Bild vom „dröhnendes Erz“ und der „lärmenden Pauke“. Seit dem Mittelalter definiert sich der Narr und Gottesleugner in seiner Erscheinung mit Schelle und Pauke: viel Lärm um nichts. Die Schelle wurde zum Erkennungszeichen des Narren. Abraham a Santa Clara (1644-1709), der bildhaft-wortgewaltige Barockprediger, definierte die Narren als Kinder dieser Welt, die „vorn und hinten mit Schellen“ geziert sind. Ihnen ist die Gottesliebe verloren gegangen und deshalb machen sie mit Schellengeläut das Böse wichtig. Es gehört geradezu zum Wesen des Bösen, dass es laut auftritt und auf sich aufmerksam macht; der „Heidenspektakel“ ist noch immer sprichwörtlich. Das Gute dagegen lässt sich eher im Verborgenen finden und muss deshalb gesucht werden (vgl. das Bild vom Reich Gottes als verborgener „Schatz im Acker“, Mt 13, 44).

Weder die Franzosen noch die Preußen konnten im Rheinland die Fastnacht erfolgreich unterdrücken. Im Gegenteil: sie wurden einfach einbezogen. Wenn der „preußische“ Schutzmann den rheinischen Karnevalszügen die Schelle schwingend voran zieht, mag das den Preußen wie die Akzeptanz der Ordnungsmacht erschienen sein. Der närrischen Ikonographie nach machte sich der Schutzmann durch die Schelle zum Narren!

Anhand des Epistel- und des Evangelientextes des Karnevalssonntags stellten die Prediger über Jahrhunderte hinweg zwei Modelle gegenüber: Die Cupido-Gemeinschaft der Ungläubigen, symbolisiert durch die Schellenträger (nach der Epistel des Karnevalsonntags ist die klingende Schelle das Zeichen der Lüsternheit = lat. cupido), die die societas mala, die böse Gesellschaft, darstellen, und die Caritas-Gemeinschaft der Gläubigen, Unmaskierte, symbolisiert durch das Fehlen von Masken, die die societas bona sind. Während sich die societas mala auf dem Weg des Abstiegs nach Babylon, dem Reich des Bösen, befindet, steigt die societas bona auf in das himmlische Jerusalem. Das babylonisch Reich der Schellenträger in der societas mala realisierte sich aktuell natürlich in der Fastnacht, die Herrschaft des himmlischen Jerusalems, in der die Unmaskierten die societas bona bildeten, in der Fastenzeit.

In diese Ausdeutung eingeflossen war unverkennbar die Zweistaatenlehre des heiligen Augustinus (354-430), bei der dualistisch die civitas diaboli, das Reich des Teufels, der civitas dei, dem Reich Gottes, erfüllt im himmlischen Jerusalem (Hierusalem caeleste), gegenüberstehen. Charakterisiert wird der Herrschaftsbereich des Teufels durch Lärm, Narrheit, Streit und Diesseitsorientierung, das Reich Gottes dagegen durch Ruhe, Frieden, Gottesliebe und Jenseitsorientierung. Zumindest für das Reich des Bösen gab es historisch reale Beispiele: das (alte) Babylon und das (neue) Babylon, das heidnische Rom.

Herr der civitas diaboli war natürlich der ******. In seinen Herrschaftsbereich begab sich der Mensch als Narr, der immer zugleich auch Gottesleugner war. Als Narrheit begriff das Mittelalter beim vernünftigen Mensch die Unfähigkeit, seine natürlichen Triebe zu beherrschen. Als Folge der Erbsünde galt die besondere Anfälligkeit des Menschen für Reize, die den Hochmut und das Verlangen nach Sinnenlust ansprechen. Seit Gregor dem Großen (1572-1585) unterschied man sieben Ausformungen des erbsündlichen Hochmutes: Hoffart, Neid, Zorn, Geiz, Unkeuschheit, Unmäßigkeit und religiös-sittliche Trägheit.

Manchmal kann es sich so darstellen, als würde heutzutage die Fastnacht vom ökonomischen Bedarf der Fastnachtvermarkter bestimmt. Fastnacht ist aber keine beliebige Verfügungsmasse - das fühlen viele Narren tief in ihrem Herzen. Denn der Sinn der Fastnacht erschließt sich nur von der Fastenzeit her. Und deshalb dürfte eigentlich nur der Fastnacht feiern, der auch anschließend fastet. Ein seltsamer närrischer Narr, der in der Fastenzeit noch närrisch sein will!

Hier im Forum sind ein paar Leute das ganze Jahr närrisch :D Wenn ich beim Thema Feiern hier im Thread so Bemerkungen lese, wie, armes Deutschland, dann frage ich mich schon:

Seid ihr nur zum Sticheln und hetzen auf der Welt. Wo ist Eure Lebensfreude?

Feste soll man feiern, wie sie fallen!

In diesem Sinne:

Helau, Alaaf und eine schöne 5.Jahreszeit! :banane: :banane: :banane:

Mehr lesen

Ostkanada 19 Tage

Kurze Reisezusammenfassung! :)

27.06.2013

Ankunft Toronto - Flug verlief problemlos.

Sind mit dem Airport-Shuttle zum Hotel gefahren.

Erster "Tag" (Im Hotel gegen 17.00 Uhr) - kurzer Spaziergang Richtung Dundas Square, Essen und bummeln.

Zweiter Tag: Zu Fuß geht's bei der University verbei zum ROM (Royal Ontario Museum), danach - wieder zu Fuß - weiter ins Casa Loma. Ankunft im Casa Loma und es schüttet!! Wir warten dort also ab, bis der Regen nachlässt und beeilen uns zur nächsten U-Bahn Station. Am Abend geht's dann mit echten Kanadiern ;) auf ein paar gute Cocktails und Biere (Erdbeerbier *mhm*) ins "The Loose Moose" und zum Footballspiel ins Rogers Centre (Hamiltion:Toronto).

Dritter Tag: Ab zum CN Tower - in der Früh ist noch ziemlich wenig los! Super! Sicht nicht ganz so weit, da es am Vortag viel regnete, aber trotzdem toller Ausblick. Danach ein kurzer Stopp im Eaton Centre. Wow, unendlich viele Fastfood-"Restaurants" im Food Corner!!!! Anschließend holen wir unser Mietauto ab und fahren direkt in den Toronto Zoo.

Alle angeführten Attraktionen (außer Rogers Centre) haben wir mittels Toronto City Pass besucht (war bei der Hotelbuchung inkludiert).

Leider waren die Tage viel zu kurz, um neben den Attraktionen Toronto selbst besser kennen zu lernen... es gäbe noch mehr zu sehen...

30.06.2013

Algonquin Provincial Park

Mit dem Mietauto fuhren wir am nächsten Morgen weiter in den Algonquin Provincial Park. Am Parkeingang holt man sich ein Ticket für das Fahrzeug. $ 14,16+Tax.

Mit dem Auto fährt man die Straße entlang und bleibt überall stehen, wo es einem gefällt. Es gibt genügend Parkplätze und kurze Wanderrouten mit Informationsheften. Dieser Park ist wirklich sehr naturbelassen und unberührt, sodass man leider die versprochenen drei Seen nicht sehen kann, da die Bäume schon zu hoch gewachsen sind. Im Park haben wir weiters einen Elch gesehen, der in Ruhe gefressen hat, während die Touristen fleißig fotografierten! ;)

Übernachtet haben wir dann in Whitney, somit sind wir von Huntsville kommend durch den Park gefahren und am anderen Ende haben wir genächtigt. Das kleine Dorf ist sehr nett. Gegessen haben wir im "The Mad Musher".

01.07.2013

Ottawa

Auf anraten meiner Großcousine - sie ist Kanadierin - verbrachten wir den "Canada Day" in Ottawa. Wow, so viele Menschen auf einmal - das war wie bei unserem Donauinselfest in Wien... Es waren wirklich sehr viele Menschen unterwegs und auch alle Nationen. Ottawa ist durch den Rideau River praktisch zweigeteilt, in einen englisch- und einen französischsprachigen Teil. Hierbei konnten wir beobachten, dass der englischsprachige Teile den "Canada Day" ausgiebiger feierte als der französischsprachige Teil, welcher sich kaum mit Kanada identifiziert.

Am nächsten Tag besuchten wir vor dem Parlament "Changing the guards" - ähnlich dem in London, nur dass man eine bessere Sicht darauf hat, da dies auf einem Platz stattfindet. Leider begann es währenddessen zu schütten und wir "retteten" uns in das Touristenzentrum. Dort holten wir uns die Gratiskarten für die Parlamentsführung. Da es draußen leider nur regnete, besuchten wir das Rideau Centre, welches dem Eaton Centre sehr ähnlich war, wenn auch kleiner.

Zum Führungstreffpunkt erschienen wir pünktlich, alle die zu spät kamen hatten Pech, denn dort wurde nicht gewartet mit "Warten wir noch fünf Minuten, vielleicht kommt jemand." Treffpunkt - Abmarsch! ;)

Wir wurden aufs genaueste untersucht, bevor wir das Parlament betreten durften. Die Führung war sehr interessant und man konnte gut folgen - obwohl alles in Englisch erklärt wurde.

Wir fuhren auch auf den Turm hinauf, um einen Überblick über Ottawa zu erhalten. Sehr interessant! Interessant war außerdem, dass es sehr viele Bürgerkriege in Kanada gab - besonders zwischen Engländern und Franzosen.

Anschließend wollten wir uns die Rideau Fälle ansehen, aber die Touristeninformation riet uns davon ab und schickte uns zu den Hog's Back Falls. Sie waren zwar nett anzusehen, vielleicht wäre auch der Park nett gewesen, hätte es nicht geregnet. So verbrachten wir den restlichen Abend im Zimmer.

03.07.2013

Montreal

Wir starten hinunter Richtung Hafen und sehen eine wunderschöne Altstadt, wie in Europa. Dem Wasser folgend spazieren wir bis zum Ende entlang und besteigen einen Turm mit 192 Stufen und einer netten Aussicht Richtung Biosphere.

Bei einem guten Cocktail genießen wir den Abend und die nette Atmosphere. Auf dem Weg zum Hotel bleiben wir ein bisschen beim Jazz Festival (welches kostenlos zu besuchen war) hängen, hören und schauen uns ein bisschen um. In einer netten Bäckerei holen wir uns noch ein gutes Baguette, das einmal wirklich nach etwas schmeckt! ;)

Am nächsten Tag starten wir auf die Formel 1 Insel und fahren auch selbst einmal auf der Formel 1 Strecke! ;) Wir parken auch dort und sehen uns die Insel genauer an. Sie ist sehr schön angelegt und gepflegt! Dort gibt es Schwimmbäder und Bänke, ein schöner Ort, um dem Alltag in der Stadt zu entfliehen.

Am späteren Nachmittag sind wir wieder in der Stadt. Es war sehr heiß und so flüchten wir uns in die "Unterstadt" Ville-Marie.

Park National de la Mauricie

Wir nächtigen in Shawinigan, einem schönen Ort, an welchem viele Pensionisten zu Hause sind. Die Menschen dort sind sehr freundlich und das Mittagsmenü im "La Pinata" war sehr günstig, für kanadische Verhältnisse.

Der Park war ca. 20 Minuten entfernt und war wirklich traumhaft schön! Wir hatten das herrlichste Wetter dafür - 30 Grad! :) Das Wasser war erstaunlicherweise auch sehr warm. Wir verbrachten dort zwei herrliche Tage.

Eintritt Park: $ 15,60 inkl. Steuer für 2 Personen

Wir borgten uns ein Kanu (4 Stunden $ 27,00) aus und fuhren damit am Vormittag den See entlang, "leider" waren noch nicht viele Menschen dort und somit waren wir in wilder Natur unterwegs! ;) Mein Freund wollte zu einem Plätzchen paddeln, als wir plötzlich einen Wolf hörten und ein Stück weiter antwortete ein Wolf - also dort haben wir dann nicht angelegt, obwohl es wahrscheinlich nicht gefährlich gewesen wäre, denn später waren auch Menschen dort! ;) Wir paddelten dann zu einer anderen Bucht. Dort jausneten wir uns schwammen ein bisschen im Wasser. Es war toll!

Am Abend waren wir im Park und hörten uns ein gratis Konzert an! :)

07.07.2013

Tadoussac

Das Dorf Tadoussac ist ein reines Touristendorf. Dennoch ist es einen Besuch wert. Mit der kostenlosen Fähre übersetzt man mit dem Auto nach Tadoussac.

Die englischsprachigen Kanadier fahren zum Wale beobachten nicht nach Tadoussac, sondern sie reisen in die USA ein. (Näher und wahrscheinlich günstiger)

Als wir vom Park wegfuhren, war es sehr heiß, als wir uns dann in Tadoussac wiederfanden, hatte es auf 13 Grad abgekühlt. Der Wind machte die Luft noch kälter! Unbedingt warme Kleidung einpacken! Daher wagten wir nur ein Abendessen und einen kurzen Spaziergang, bis wir uns wieder im Hotelzimmer befanden.

Der nächste Morgen war wärmer und schöner. Wir frühstückten gemütlich auf der Terrasse und zu Mittag gings mit dem Shuttle zum Schiff, um Wale zu beobachten. Wir sahen sogar einige. Es war wirklich toll! :) Aber - logischerweise (Atlantischer Ozean) auch sehr kalt (was manchen mit kurzen Hosen und Tops wohl nicht logisch erschien).

Die Fahrt nach Tadoussac war sehr interessant, man sah ganz andere Häuser und eine andere Landschaft... all das in einem kleinen Teil eines großen Landes.

09.07.2013

Quebec City

Es geht wieder zurück und wir statten den Wasserfällen vor Quebec City einen Besuch ab. Wir parken - aufgrund einer Baustelle - auf der oberen Seite der Wasserfälle und genießen einen guten Ausblick auf die Fälle.

Parkplatz ist gebührenpflichtig! $ 11,00 inkl. Steuer

Quebec City ist die schönste Stadt, welche wir gesehen haben. Außerhalb der Innenstadt gibt es herrliche Häuser, die Innenstadt gleicht der europäischen. Aber die Stadt ist auch dementsprechend teuer! Dennoch lohnt sich ein Spaziergang durch die Altstadt!

Auch hier gab es wieder Konzerte, teilweise kostenlos.

Am nächsten Tag sahen wir uns das Aquarium du Quebec an. Der Eintritt war sehr teuer. (Für zwei Personen $ 39,09 inkl. Steuer) Es war nett anzusehen, aber nichts Besonderes.

11.07.2013

Cornwall

Auf dem Weg zurück Richtung Kingston legten wir einen Zwischenstopp in Cornwall ein. Außerhalb der Stadt, neben dem Fluss, sehr schön, aber bitte nicht die Stadt selbst ansehen. Die Menschen sind alle sehr ungepflegt, die Stadt selbst sieht heruntergekommen aus und dort sahen wir unsere erste Verhaftung!! Für eine Nacht - okay, aber dennoch unsicher...

12.07.2013

Upper Canada Village

Von Cornwall war es nur ein Katzensprung dorthin (im Gegensatz zu allen übrigen Fahrten!). Wir fanden es dort sehr informativ, wir verbrachten den ganzen Vormittag bis hin zum Nachmittag dort. Wir hörten, wie gefährlich es damals in Kanada eigentlich war und dass nur die ersten Siedler aus England das große Los dort gezogen hatten. Die Deutschen und Österreicher, welche sich dort ihr Glück erhofft hatten, waren eigentlich auf das Geld von zu Hause angewiesen. Der Staat kontrollierte bzw. kontrolliert jetzt auch noch alles. (Siehe Alkohol!)

Leider zeigten sie nur die großen Häuser reicher Männer, nicht wie in Mönchhof (Burgenland) auch die ärmeren Bauern, wie es eben wirklich war.

Toll fand ich die "Schauspieler", die einem das Leben von damals vermittelten!

Auf dem Weg nach Kingston blieben wir des Öfteren stehen. Auf einem Bauernmarkt kauften wir echtes! Brot und Ahornsirup. Die Menschen dort sind wirklich sehr freundlich! Eigentlich in ganz Kanada! :)

Als wir in Kingston ankamen, regnete es leider, daher holten wir uns eine Jause aus einem Supermarkt und verbrachten den Abend mit unserem frischen Brot im Zimmer.

12.07.2013

Kingston => Niagara Fälle

Nach einem kurzen Spaziergang in Kingston machen wir uns auf dem Weg zu den Niagara Fällen. In Toronto waren sehr viele Autos unterwegs, was uns sehr viel Zeit kostete!

Auch die Niagara Fälle sind rein auf Tourismus aufgebaut und alles ist dort sehr viel teurer. Wir sehen uns die Stadt an und spazieren auf der Rainbow Bridge. Über die Grenze wagen wir uns nicht - haben wir doch kein Visum, etc.

Am nächsten Morgen starten wir gleich in der Früh los, um bei die ersten auf der "Maid of the Mist" zu sein. (Für zwei Personen $ 39,50 inkl. Steuer) Wir haben Glück, es ist noch nicht soviel los (obwohl Samstag ist). Die Fahrt war toll, man fährt echt nahe an die Fälle ran!

Den Nachmittag verbringen wir im Outlet, da es wirklich sehr heiß ist und es dort kaum Möglichkeiten gibt, im Park einfach zu rasten.

Die letzten zwei Tage verbringen wir mit den Verwandten und dann geht's schon wieder ab nach Hause.

Allgemeine Anmerkungen:

- Tim Horton's: In Kanada wird davon ausgegangen, dass man alles sehr süß mag, daher - Hinweis meiner Großcousine - immer sagen "Half sweet".

- Toronto Footballspiel: Vor dem Rogers Centre werden noch Karten "schwarz" verkauft, nachdem das Spiel begonnen hat, haben unsere um $ 15,00/Stück bekommen, anstelle von $40,00!

- Wäsche waschen (Montreal): Wir waren im Buanderie Net Net 310, av Duluth E, Montréal, QC H2W 1H9. Dort findet sich auch eine tolle Restaurantgasse. Wir haben gut und günstig im Restaurant Flammee (3638 St-Denis) gegessen. Zweimal Hühnchen mit Steuer $ 33,92 (exkl. Trinkgeld).

- Pizza Pizza: Ich glaube, dass die meisten Pizza Pizza kennen, aber für diejenigen, die es nicht kennen: Die Pizzen sind sehr groß!!!

- Harvey's: kanadisches Burger-Fast-Food, man kann sich den Burger selbst zusammenstellen! ;)

- Parken: ACHTUNG - anders als in Österreich, darf man keine drei Meter neben einem Hydranten parken! Wir bekamen ein Ticket, welches wir aber in Ottawa "löschen" konnten! Wir gingen ins Rathaus und erklärten, dass wir das in Österreich nicht haben. No problem! Aber ACHTUNG, meine Großcousine sagte mir, dass wir in Ottawa (als Hauptstadt will sie das Touristenimage verbessern) Glück hatten, denn in Toronto hätten sie das nicht gemacht.

- Sollte mal jemand in Barrie unterwegs sein: Empfehlenswertes Essen - Mandarin Restaurant 28 Fairview Rd, Barrie, ON L4N 4P3 - sehr gut und preiswert! *mhm*

Mehr lesen

Engelreisen

Engel-Reisen! Wir sind immer noch traumatisiert!

Rundreise 28.1.-13.2.2011

Wir hatten die Reise lange geplant und einige Tage vor dem Abflug wurde uns versichert, ob schon die Lage in Kairo schon kritisch war, dass wir unbesorgt fliegen können...., aber als wir dann in Kairo ankamen, war bereits der Flughafen gesperrt und ich sollte mit meiner 72 jähren Mutter und meinen beiden "kleinen" Kindern auf dem Steinfussboden übernachten.

Wir waren 44 Personen in der Gruppe.

Als ich nach einem geeigneten Schlafplatz suchte, sah ich Auto vom Flughafen wegfahren und bis ich endlich den Reiseleiter so weit hatte, dass ich darauf bestand in einem Hotel in der Nähe des Flughafens zu übernachten, waren außer ein Hotel schon längst alle ausgebucht. Dieses hätte ich auch genommen, aber dann ging  es doch auf einmal und wir wurden über Umwege mit noch zwei anderen Gästen in unser Hotel, der Nähe der Pyramiden gebracht. Wir kamen nachts an. Alles anderen mussten die Nacht auf dem Flughafen verbringen. Die nächsten Tage durften wir das Hotel nicht verlassen. Das Hotel war mit Panzern umstellt.

Am Abreisetag, der 3. Tag in Kairo, warteten und warteten und keiner kam um 8.30 Uhr. Erst gegen 10.00 Uhr oder auch später nach mehrmaligen Anrufen, kam endlich der Bus von E R und teilte uns mit, dass wahrscheinlich keine Flüge nach Deutschland oder Luxor gehen würden. Ich wollte es aber versuchen und musste dieses auch schriftlich Bestätigen, dass ich auf eig. Verantwortung zum Flughafen möchte. Bis wir am Flughafen waren dauerte wieder. Uns lief die Zeit weg, da die Ausgangssperre immer noch war und dass hieß, dass der Flughafen nur bis 15.00 Uhr Flüge abfertigt und wir spätestens um 16.00 Uhr wieder im Hotel sein müssten. Gegen 12.00 Uhr waren wir am Flughafen Kairo und ich wollte nach Hause. Dieses habe ich dem Reiseleiter auch gesagt. Er meinte nur, dass wohl Flüge nach Luxor gehen, aber nicht nach Deutschland. Es war ein sehr großes Chaos auf dem Flughafen. Vor dem Ägypt-Air Schalter war die Scheibe eingeschlagen, die Menschen drängelten sich und es war fast unmöglich eine Auskunft zu erhalten. Da die Reiseleiter mir nicht helfen wollten oder konnten, bin ich in das Gedränge und habe nach langem Warten und drängeln endlich die Auskunft erhalten, dass am Montag keine Flüge nach Europa gehen, Alle Flüge, auch nach London, Rom oder sonst wo hin sind gestrichen worden. Nur eine Maschine nach New York würde fliegen. Dann war ich ja baff... (Im nachhinein habe ich die Möglichkeit am Lufthansa Schalter einen Flug zu erhalten leider nicht daran gedacht…erst später)Ich wieder zurück und bin dann, als mich der Reiseleiter fragte, notgedrungen mit den Anderen zum Einchecken nach Luxor gegangen. Wir waren nachmittags in Luxor und wurden zu unserem Schiff gebracht. Dort wurden uns die Kabinen zugeteilt und wir haben zu Abend gegessen. Als der Reiseleiter auf dem Schiff erklärte, dass keine Ausflüge stattfinden und wir auch noch nicht wissen, wie lange und ob wir überhaupt losfahren werden, habe ich mich entschlossen, natürlich mit Mutter und Kindern, nach Hurghada zu reisen. Dieses habe ich am Montag Abend auch dem Reiseleiter mitgeteilt, daß wir nicht auf dem Schiff bleiben möchten und wir Morgen nach Hurghada fahren. Er hat uns ein Taxi für Dienstag 10.00 Uhr bestellt. Zwei andere Gäste vom Schiff wollten sich uns anschliessen. Diese Gäste erzählten uns, dass Sie in Kairo geblieben sind und wollten auch von dort aus nach Deutschland fliegen. Dieses Option hatte man Ihnen in Kairo angeboten, aber nachdem wir, die vorige Gruppe eingecheckt wurden, kamen Engel Reisen noch mal in die anderen Hotels und sammelten alle ein, da diese nicht mehr von Engel Reisen betreut werden würden, sondern ein bleiben in Kairo nur auf eing. Verantwortung und Kosten möglich war. Da viele den Geschehnissen ohnmächtig gegenüber standen, haben sich viele Gäste gefügt und kamen auf unser Schiff gegen Abend. Die Frau, die mit uns am nächsten Tag nach Hurghada reisen wollten, hatte auch bei der Botschaft in Kairo angerufen und ihre Not geschildert. Er riet man, dass in Luxor bessere Möglichkeiten auf ein Nachhausekommen wäre wie in Kairo, so hat sie sich wieder Willen auf dem Weg nach Luxor gemacht.

Am nächsten Tage waren wir startklar und dann kam der Reiseleiter zu uns und teilte uns mit, dass wir nicht von Bord können, da in der Nähe in einem Gefängnis 450 Insassen ausgebrochen sind, die Gewehr beschlagnahmt haben, die Wärrter sind Tod und die Strassen so unsicher, dass wir nicht nach Hurghada fahren können.Da war ich sprachlos. Was nun?Ich rief den Flughafen an - keine Flüge. An diesem Tag, war die Grossdemonstration. 2 Millionen Ägyter sind nach Kairo unterwegs und demonstrieren für Demokratie, Frieden und Freiheit....Ebenfalls rief ich die Deutsche Botschaft in Kairo an und auch die Botschaft konnte mir nicht helfen. Die Dame am Telefon sagte mir noch, warum wir denn obwohl seit Dienstag vor einer Woche die Unruhen warnen, wir denn überhaupt geflogen sind.

WIR WEREN DOCH SELBST SCHULD!

Hätte ich von Kairo aus angerufen, dann...die junge Frau, die mit uns von Bord wollte, hatte einen Tag vorher aus Kairo die Deutsche Botschaft angerufen und man sagte ihr, dass sie bessere Möglichkeiten in Luxor hätte und es wurde ihr keine Rückreise o.ä. angeboten.Wir warteten erst einmal ab und nach dem Mittagessen, sagt der Reiseleiter, dass das Schiff am nächsten Morgen ablegt und die Tour wie geplant, mit Besichtigungen in Assuan u.s.w. wahrscheinlich stattfinden werden. Auf meine Frage, ob wir denn die Reise, sollten wir von Bord gehen, erstattet bekommen, sagt er klipp und klar: Es ist alles schon bezahlt. Die Hotels und Alles. Wir bekommen kein Geld zurück.Als dann die junge Frau auf mich zukam und sagte, dass Sie mit Ihrer Mutter das Schiff verlässt, habe ich Ihr gesagt, WIR KOMMEN MIT!Zwei andere Gäste haben sich uns noch angeschlossen.Ein Freund/Fahrer von meiner Tante wohnt in Luxor und wir haben Mohamed angerufen und er holte uns vom Schiff ab. Wir fuhren in das Hotel Maritim Jolli Ville. Dieses war bei uns auf der Rundreise, zwar ein paar Tage nach der Rundreise dran, aber es wurde uns ja gesagt, dass bereits alles bezahlt sei und warum sollten wir dann nicht auch dort wohnen können. Nachdem wir im Hotel angekommen waren, stelle sich heraus, dass keine Zahlungen vorab von Engel Reisen getätigt wurden und wir haben die Hotelrechnung für die eine Übernachtung natürlich übernommen. Der Abend war sehr schon, Mohamed war mit uns Ägyptisch Essen und das Hotel war sehr schön. (und teuer)

Mohamed holte uns nach dem Frühstück gegen 11.00 Uhr ab. Er hat einen Kleinbus mit Fahrer mitgebracht und Vorab eine Genehmigung von der Polizei erhalten.

Natürlich fragte ich im Hotel und auch Mohamed nach dem Ausbruch im Gefängnis. Nichts war davon war. In Kairo sind die Gefängnisse geöffnet worden…

Mohmed hätte uns bestimmt die Wahrheit gesagt, denn wenn wir noch ein paar Tage in Luxor geblieben wären und er uns zu den Sehenswürdigkeiten (der Luxor Tempel war geöffnet und wir durften nicht vom Schiff und Besichtigungen machen) hätte er mehr davon gehabt. Der Karnak Tempel war geschlossen.

Also fuhren wir ca. 4 Stunden von Luxor nach Hughada. Die Straße war befahren und ca. 1,5 Stunden sind wir durch eine Einöde gefahren, aber nichts schien irgendwie gefährlich. Auch lag es wohl daran, weil mehrere Autos unterwegs waren.

Gegen 15.00/16.00 Uhr kamen wir in El Gouna im Hotel Sharaton Miramar an. Dieses Hotel wäre auf unserer Rundreise für 5 Übernachtunen zum Schluss vom 6.-11. Febr. 2011 reserviert gewesen.

So checkten wir ein und erklärten unsere Lage.

Auch hier war noch nichts bezahlt und ein deutscher Mitarbeiter von Sharaton erklärte uns dieses so, dass die Gäste erst abgerechnet werden mit den Büros, wenn Sie auch hier waren und wir auch versuchten sollten die 5 Tage vorzuziehen.

Dieses hatten wir auch vor und quartierten uns erstmal für 5 Übernachtungen ein und es wurden dann doch 8 Übernachtunen.

Engel Reisen konnte vom Hotel nicht erreicht werden.

Wir bekamen schöne Zimmer. Nebeneinander. Familienzimmer mit Meerblick. Sehr schön und nur zum empfehlen.

Keine Neuigkeiten bezüglich Engel Reisen

Am Abend bekam ich eine Mitteilung mit einer Telefonnummers des Reiseleiters von Engel Reisen aus Hurghada. Es war aber schon recht spät, nach dem Abendessen und rief ihm am nächsten Tag an.

Ich rief ihn von meinem Handy an und er rief mich auf meinem Zimmer zurück.

Er sagte ganz klar, dass er keine Zeit hat und wir uns um alle Angelegenheiten selbst kümmern müssen. Da wir aus der Gruppe herausgegangen sind, müsste er erst klären, ob überhaupt die Übernachtungen bezahlt werden.

Mehrmals bat ich ihn den Rückflug umzubuchen und so dass wir nach 5 Tagen direkt von Hughada nach Hause fliegen könnten. Er sagte:“Nein“. Engel Reisen bucht keine Flüge um.

Ich wusste gar nicht, auch hatte ich keine Telefonnummer von den Fluggesellschaften. Wer fliegt regelmäßig von Hughada…

Er teilte mir die Telefonnummer von Air Berlin mit und ich rief in Hughada und ich wurde an eine Telefonnummer in Deutschland verwiesen. Auch dort rief ich an und fragte nach Flügen.

Diese lagen bei 800,--Euro für uns 4 Personen.

Da ich immer noch hoffte, dass Engel Reisen tätig wurde und ich auch scheute so viel Geld auszugeben, warteten wir ab.

Abends erhielten wir eine Mitteilung von Engel Reisen, dass um 11.30 h der Reiseleiter von Engel Reisen in unser Hotel kommen wollte. Wir hatten aber bereits für den ganzen Tag einen Schnorcheltag, der nur Sonntag und Donnerstag, angeboten wurde, gebucht. 

Gegen 7.30 Uhr habe ich an der Rezeption gebeten, den Reiseleiter zu verständigen, dass wir nicht im Hotel sind. Angeblich wäre diese Nachricht nicht angekommen. Kann natürlich auch sein, dass der Mitarbeiter an der Rezeption dieses vergessen hat?

8.00 Uhr haben wir eine Schnorcheltour mit Delfinen gemacht. Wir waren alle unterwegs. Meine Kinder und ich hatten Spaß und kamen erst gegen 17.00 Uhr wieder zurück.

Abends habe ich mit dem Reiseleiter telefoniert und einen Termin für Dienstag gemacht.

Das Hotel hatte immer noch keine Infos bezüglich der Kosten.

Das 1. Treffen mit dem Reiseleiter war eine große Enttäuschung. Er konnte uns weder mitteilen, ob und wie viele Tage vom Veranstalter Engel Reisen übernommen werden. Auch bei dem Umbuchen von Flügen und Neubuchung könnte er mir nicht behilflich sein. So warteten wir während der ganzen Reise immer auf handfeste Informationen.

Das Internet in Ägpten funktioniert wieder, aber da ich bei T-Online bin, kam ich einfach nicht in meine Mails. Ich richtete mir eine neue email Adresse bei yahoo ein und buchte über Air Berlin abends 4 Flüge am Donnerstag von Hughada nach Hamburg.

Da die Aufstände immer schlimmer wurden und auch abzusehen war, dass für Freitag die Flüge über Kairo zum Teil gestrichen oder storniert werden, konnte ich nicht anderes und habe für uns gebucht.

Wir haben dem Reiseleiter angeboten, k e i n e rechtlichen Schritte einleiten würden, wenn auch die anderen 3 oder 4 Übernachtungen im Sheraton bezahlt werden würden.

Ich teilte dem Reiseleiter mit, dass wir für Donnerstag Flüge gebucht haben

Der Reiseleiter teilte uns mit, dass wir 3 Übernachtungen selbst bezahlen müssen und natürlich auch die Flüge.

Die Hotelkosten lagen bei ca. 500,--Euro.

Das Hotel war stehts bemüht und sehr hilfsbereit. Auch die Mitarbeiter haben diese Verzögerungen nicht verstanden. Auch andere Gäste haben Touren abgebrochen und die Hotelkosten bzw. die Daten wurden getauscht und vom Veranstalter bezahlt.

Die Urlauber am Flughafen teilten uns mit, dass TUI alle Gäste herausholt, da bereits auch die Reiswarnung für Hughada ausgesprochen wurde. Auch Gäste die bis Sonntag ihren Urlaub gebucht hatten, sind am Donnerstag rausgeflogen worden.

Es gab auch keine Flüge mehr. Die Reisewarnung ist am Mittwoch ausgesprochen worden uns wir haben am Dienstag Abend gebucht.

Die Unruhen in Kairo wurden schlimmer.

Unser Flug verlief gut und wir sind gut in Hamburg angekommen.

Ich habe Engel Reisen aufgefortet, die Kosten zu erstatten:

-Ausflüge zu erstatten (Kairo, Ausfl. Nilkreuzfahrt…) ca. 500,-Euro

-Hotelkosten Luxor ca. 175,--Euro-Hotelkosten Hughada ca. 500,--Euro

-Transfer Luxor - Hughada ca. 80,-Euro

-Flüge 4 Personen Hughada – Hamburg ca. 800,--Euro

Gesamtforderung: ca.2055,--Euro Kosten zusätzlich in Ägypten

Wir haben für die gebuchte Reise insgesamt ca. 5500,--Euro bezahlt.

Alle Rechnungen liegen mir vor.

Bis heute habe ich keine Stellungnahme von Engel Reisen erhalten!

Soll ich gerichtlich vorgehen? Gibt es eine Sammelklage? Wer weiß etwas?

Ich schrecke vor den Kosten einer Klage zurück

Mehr lesen

Witz des Tages! Los gehts!

Warum überquerte das Huhn die Straße? ...

...

Kindergärtnerin: Um auf die andere Straßenseite zu kommen.

Plato: Für ein bedeutenderes Gut.

Aristoteles: Es ist die Natur von Hühnern, Straßen zu überqueren.

Karl Marx: Es war historisch unvermeidlich.

Timothy Leary: Weil das der einzige Ausflug war, den das Establishment dem Huhn zugestehen wollte.

Saddam Hussein: Dies war ein unprovozierter Akt der Rebellion und wir hatten jedes Recht, 50 Tonnen Nervengas auf dieses Huhn zu feuern.

Ronald Reagan: Hab ich vergessen.

Captain James T. Kirk: Um dahin zu gehen, wo noch kein Huhn vorher war.

Hippokrates: Wegen eines Überschusses an Trägheit in dessen Bauchspeicheldrüse.

Andersen Consulting: Deregulierung auf der Straßenseite des Huhns bedrohte seine dominante Markposition. Das Huhn sah sich signifikanten Herausforderungen gegenüber, die Kompetenzen zu entwickeln, die erforderlich sind, um in den neuen Wettbewerbsmärkten bestehen zu können. In einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Klienten hat Andersen Consulting dem Huhn geholfen, eine physische Distributionsstrategie und Umsetzungsprozesse zu überdenken. Unter Verwendung des Geflügel-Integrationsmodells (GIM) hat Andersen dem Huhn geholfen, Fähigkeiten, Methodologien, Wissen, Kapital und Erfahrung einzusetzen, um die Mitarbeiter, Prozesse und Technologien des Huhns für die Unterstützung seiner Gesamtstrategie innerhalb des Programm- Management-Rahmens auszurichten. Andersen Consulting zog ein Cross-Spektrum von Straßen-Analysten und besten Hühnern sowie Andersen Beratern mit breitgefächerten Erfahrungen in der Transportindustrie heran, die in 2tägigen Besprechungen ihr persönliches Wissenskapital, sowohl stillschweigend als auch deutlich, auf ein gemeinsames Niveau brachten und die Synergien herstellten, um das unbedingte Ziel zu erreichen, nämlich die Erarbeitung und Umsetzung eines unternehmensweiten Werterahmens innerhalb des mittleren Geflügelprozesses. Die Besprechungen fanden in einer parkähnlichen Umgebung statt, um eine wirkungsvolle Testatmosphäre zu erhalten, die auf Strategien basiert, auf die Industrie fokussiert ist und auf eine konsistente, klare und einzigartige Marktaussage hinausläuft. Andersen Consulting hat dem Huhn geholfen, sich zu verändern, um erfolgreicher zu werden.

Louis Farrakhan: Sehen Sie, die Straße repräsentiert den schwarzen Mann. Das Huhn "überquerte" den schwarzen Mann, um auf ihm herumzutrampeln und ihn niedrig zu halten.

Martin Luther King, Jr.: Ich sehe eine Welt, in der alle Hühner frei sein werden, Straßen zu überqueren, ohne dass ihre Motive in Frage gestellt werden.

Moses: Und Gott kam vom Himmel herunter, und Er sprach zu dem Huhn "Du sollst die Straße überqueren". Und das Huhn überquerte die Straße, und es gab großes Frohlocken.

Fox Mulder: Sie haben das Huhn mit Ihren eigenen Augen die Straße überqueren sehen. Wieviele Hühner müssen noch die Straße überqueren, bevor Sie es glauben?

Richard M. Nixon: Das Huhn hat die Straße nicht überquert. Ich wiederhole, das Huhn hat die Straße NICHT überquert.

Machiavelli: Das Entscheidende ist, dass das Huhn die Straße überquert hat. Wer interessiert sich für den Grund? Die Überquerung der Straße rechtfertigt jegliche möglichen Motive.

Jerry Seinfeld: Warum überquert irgendjemand eine Straße? Ich meine, warum kommt niemand darauf zu fragen "Was zum Teufel hat dieses Huhn da überhaupt gemacht?"

Freud: Die Tatsache, dass Sie sich überhaupt mit der Frage beschäftigen, dass das Huhn die Straße überquerte, offenbart Ihre unterschwellige sexuelle Unsicherheit.

Bill Gates: Ich habe gerade das neue Huhn Office 2006 herausgebracht, das nicht nur die Straße überqueren, sondern auch Eier legen, wichtige Dokumente verwalten und Ihren Kontostand ausgleichen wird.

Oliver Stone: Die Frage ist nicht "Warum überquerte das Huhn die Straße", sondern "Wer überquerte die Straße zur gleichen Zeit, den wir in unserer Hast übersehen haben, während wir das Huhn beobachteten".

Darwin: Hühner wurden über eine große Zeitspanne von der Natur in der Art ausgewählt, dass sie jetzt genetisch bereit sind, Straßen zu überqueren.

Einstein: Ob das Huhn die Straße überquert hat oder die Straße sich unter dem Huhn bewegte, hängt von Ihrem Referenzrahmen ab.

Buddha: Mit dieser Frage verleugnest Du Deine eigene Hühnernatur.

Ralph Waldo Emerson: Das Huhn überquerte die Straße nicht ... es transzendierte sie.

Ernest Hemingway: Um zu sterben. Im Regen.

Colonel Sanders: Ich hab eines übersehen?

Bill Clinton: Ich war zu keiner Zeit mit diesem Huhn allein.

Giovanni Trappatoni: Das Huhn hatte fertig!

Houston: Das Huhn hat ein Problem!

Neil Armstrong: A small step for a Huhn, but a big step for mankind!

Fred Fußbroich: Isch find dat jut. Wenn dat Huhn dat will, dann soll dat dat dunn.

Monica Lewinsky: Chicken? I'd say it tastes like fish!

Boris Becker: Äh, es wollte rein.

Helmut Kohl: Ich werde es nicht verraten. Ich habe gewissen Leuten mein Ehrenwort gegeben, und daran werde ich mich halten.

Günter Netzer: Das Huhn ist ein bemerkenswerter Spieler; ich beobachte es schon geraume Zeit. Es war abzusehen, das es diesen Schritt früher oder später machen würde.

Verona Feldbusch: Hihihi. Mach mal Blubb!

Franz Beckenbauer: Ja, schaun's. Des Huhn, des is' nicht irgendein Huhn, des is' ein Huhn wo gewisse Ansprüche hat.

Arnold Schwarzenegger: It'll be back.

Julius Caesar: Es kam, sah und überquerte.

O.J. Simpson: Das Huhn überquerte nicht die Straße. Ich spielte Golf mit ihm zu dieser Zeit.

Jörg Haider: Woher haben's denn den Schmarrn. Das Huhn hat doch gar nicht die Straße überquert. Das sind alles nicht fundierte Gerüchte, Sachen, die man mir anhängen will.

Nicki Lauda: Um auf der Ideallinie zu bleiben.

John Lennon/Paul McCartney: Why doesn't it do it in the road?

Opa: Als ich jung war, fragten wir nicht warum das Huhn die Straße überquerte. Jemand sagte uns das das Huhn die Straße überquerte und das war alles was wir wissen mußten!

Derrick: Das Huhn hat die Straße überquert, sagst du?

Harry: Ja, das Huhn hat die Straße überquert, das hat er gefragt, Stefan.

Derrick: Überquert?

Harry: Ja, Stefan.

Derrick: Hm. (Pause gespannter Erwartung) Harry, fahr schon mal den Wagen vor.

Gerhard Schröder: Da fällt noch in den Zuständigkeitsbereich der alten Koalition.

DGB: Es will den Flächentarifvertrag umgehen.

JFK: Ich bin ein Huhn.

Jürgen Domian: Stört es dich, dass es das getan hat? Möchtest du darüber reden?

Der Papst: Das Huhn verfolgte ein höheres Ziel!

Gregor Gysi: Weil das der einzige Ausflug ist, den das Bürgertum dem Huhn zugesteht.

Wolfgang Schäuble: Ich habe dieses Huhn nie zuvor gesehen!

Manfred Kanther: Das Huhn hat die Straße nicht überquert. Es waren jüdische Wildgänse.

Michael Mittermaier: Warum überquert jemand eine Straße? Was ist das denn für eine beknackte Frage? Warum fragt denn Keiner: Was zum Teufel hat diese blöde Huhn da überhaupt gemacht?

Ewald Lienen: Das war gar kein Huhn. Das war unser bester Stürmer. Spieler vom FC sehen immer etwas komisch aus.

Woody Allen: Die Frage ist nicht, warum das Huhn die Straße überquert hat, die Frage ist, muss es sich auf der anderen Seite rasieren?

Siemens-Entwicklung: Das Huhn nutzte im Rahmen unseres Intuitive Use-Modells die ihm bereitgestellte Möglichkeit, per AutoCrossing seinen Strassenrand-Kontext zu wechseln. Die Tatsache, dass es mitten auf der Straße plattgefahren wurde und deshalb den anderen Strassenrand nicht erreichen konnte, ist uns seit längerem bekannt und zur Verbesserung weitergeleitet worden - es ist daher kein Bug, sondern nur eine Funktionsunschönheit.

John Wayne: Ein Huhn muss tun, was ein Huhn tun muss!

Frank Eigler: Ist mir egal. - Wenn das Huhn blond ist, kann es bei uns anfangen...

Boris Jelzin: Hicks

Alice Cooper: Kill this bloody chick! *Kopf abbeiss*

Ronald Mc Donald: Chicken McFu nur noch 3,95.

Galileo Galilei: Das Huhn wollte die Unglaubwürdigkeit einer geraden Strasse durch die Erdkrümmung beweisen, denn schon das Ei sagt uns: und sie ist doch rund!

Dieter Bohlen: Mein Ferrari schafft das ja in 0.7 Sekunden, nä?

Die Comedian Harmonists: Es hatt' nicht viel zu tun...

Lothar Matthäus: Ein Huhn entscheidet selbst warum und wann die Zeit kommt eine Strasse zu überqueren.

E.T.: Es will nach Hause...

Beate Uhse: Um hinter der nächsten Ecke zu vögeln.

Polizist: Weil die Ampel auf "grün" stand.

CIA: Top secret!

James Bond: Sein Name ist Huhn. Nur Huhn.

Gebrüder Grimm: Es war einmal ein Huhn. Das lebte glücklich und zufrieden auf der rechten Strassenseite. Doch eines Tages erschien der böse Wolf....

Guildo Horn: Weil es Euch lieb hat. Piep, piep.

Kenneth Starr: Auch wenn das Huhn behauptet, es wäre seine private Angelegenheit, berührt sie dennoch die Frage der Staatssicherheit und beeinflusst die moralisch-ethische Integrität unserer Nation, womit die rechtliche Grundlage geschaffen ist, eine Aussage des Huhns vor dem Senat zu verlangen.

Hamlet: To go, or not to go?

Uriella: Um der transzendentalen Unwirklichkeit des irdischen Daseins zu entfliehen.

Auskunft des Finanzamtes: Angesichts der Tatsache, dass dem Huhn als Angestellter des Hühnerhofes ohnehin das allgemeine Verkehrsabsetzpauschale zusteht, kann eine etwaige Straßenüberquerungsmaut nicht den Werbungskosten hinzugerechnet werden. Außerdem ist zu überprüfen, inwieweit nicht auch eine - zumindest teilweise - private Nutzung der Straße vorgelegen hat. Jedenfalls sind von den Essenskosten bei der Überquerung 20 v. H. Eigenbedarf abzuziehen. Gegen diesen Bescheid kann innerhalb von 14 Tagen (in Worten: vierzehn) schriftlich Einspruch erhoben werden.

Ernst Jandl:

Hendllllllllllllllll

reeeeennnnnn!

Hendl rennt

Hendl rennt

Hendl rennt

brrm!

brrrrrrrrrrrm!

brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrm!

brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrm!

fltscht.

Hendl tot

Reinhold Messner: Es handelt sich hier nicht um ein Huhn, sondern um eine besonders kleine Ausprägung des Yeti, der mir gefolgt ist, um hier andere Lebensformen und Landschaften zu erforschen. Nächstes Jahr versuche ich, die selbe Straße in wenigen Minuten ohne technische Hilfsmittel zu überqueren.

Michael Schumacher: Was hat dieses Huhn da auf der Strecke verloren?

Tony Blair: Vergesst die Hühner! Esst britisches Rindfleisch!

Zladko: Huhn? Muss man das kennen?

Moses: Und Gott kam vom Himmel herunter, und Er sprach zu dem Huhn "Du sollst die Straße überqueren". Und das Huhn überquerte die Straße, und es gab großes Frohlocken.

Kurt Waldheim: Das Huhn hat nur seine Pflicht getan.

Joschka Fischer: Es war zu fett und beginnt gerade mit seinem langem Lauf zu sich selbst.

Kermit: Applaus, applaus, applaus!!!!! Das Huhn überquerte die Strasse. Applaus!!!!

Stephen King: Das Huhn wußte nicht, daß auf der anderen Straßenseite eine Katze wartete, die alles andere als nur eine einfache Katze war...

Telefonhotline: Alle unsere Hühner sind im Moment im Gespräch. Wir haben jedoch die nächste freie Straße für Sie reserviert.

George W. Bush: Dies war ein unprovozierter Akt des internationalen Terrorismus und wir behalten uns gegen das Huhn jede Maßnahme vor, die geeignet ist, die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten sowie die Werte von Demokratie und Rechtgläubigkeit zu verteidigen.

Johannes Rau: Ich glaube, das Huhn hat uns auf eine ganz bestimmte ruhige Art und Weise gezeigt, dass es gerade in einer Zeit, die so viele Menschen nachdenklich macht - ich erlebe das in meinen Gesprächen immer wieder - darauf ankommt,eine Straße nicht als etwas trennendes zu begreifen, sondern als etwas, das die Herzen der Menschen zueinander führen kann.

Pfarrer Jürgen Fliege: Die Frage ist nicht "Warum überquerte das Huhn die Straße?", sondern "Wer überquerte die Straße zur gleichen Zeit, den wir in unserer Hast übersehen haben, während wir das Huhn beobachteten?"

Edmund Stoiber: Der - ähhh - die Huhn hat, wie ich meine, und wie die Auffassung einer Mehr- bzw. Vielzahl von Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern, gerade auch hier in Bayern, aber ebenso in den neuen alten Bundesländern zeigt, so bin ich geneigt anzunehmen, dem Bundeskanzler und hier insbesondere der Bundesregierung, die es ja versäumt hat, in der Gesetzgebung und gegenüber den Vereinigten Staaten auf die Richtung einzugehen, mithin nicht Erstaunen ähh zu vermitteln vermag.

Klaus Wowereit: Das Huhn ist von der anderen Seite - und das ist auch gut so.

Sprecher des Vatikans: Ihnen dürfte bekannt sein, daß alle Wege nach Rom führen. Die in verschiedenen Medien kolportierte Äußerung jedoch, daß sich dieses Huhn auf der Flucht vor einem sexuell fehlgeleiteten Priester befand, betrachten wir als grob diffamierend und nicht zutreffend. Uns ist kein Fall bekannt, in dem einem Priester über das seelsorgerisch Übliche hinaus intime Kontakte zu einem Huhn nachgewiesen werden konnte.

Roland Koch: Ich habe das weibliche Huhn nicht erkannt. Ich war der festen Überzeugung

es handelt sich um ein männliches Huhn.

Aber ich werde die Angelegenheit rücksichtslos aufklären.

Außerdem habe ich versprochen, dass ich mich an nichts erinnern kann. Dies

war vielleicht eine Dummheit, aber mehr nicht.

Ingo Appelt: Weil es voll geil war das Huhn - und drüben stand er schon, der Gockel - jaja, es ist bitter, aber so sind sie heute nun mal die Hühner.

Piet Klocke: Das Huhn wollte ... - weil es ... - es gibt da ja ... Autos, die auf der ... Strasse ... - Bitte! - jedenfalls hat es wohl ... - ich meine, es lebt ja noch ... Also das Huhn, das... ich hab hier mal eins mitgebracht,...ich kann das ja mal rumgehen lassen... also Herrschaften... also das Huhn ging... vielleicht kam es ja auch schon wieder zurück.

Dr. Grzimek: Dieses possierliche kleine Hühnchen überquerte die Strasse, um seine Paarungsbereitschaft zu signalisieren.

Ray Charles: Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn!

Kant: Es handelt nach derjenigen Maxime, von der es zugleich will, dass sie allgemeines Gesetz werde.

Oliver Kahn: Das Huhn überquerte die Strasse? Das interessiert mich nicht!

Bob Dylan: How many roads must a chicken walk down ...

Obelix: Die spinnen, die Hühner.

Ludwig XIV: Das Huhn bin ich.

Isaac Newton: Es wurde von ihr angezogen! Hühner im Ruhezustand tendieren dazu, im Ruhezustand zu bleiben. Hühner in Bewegung neigen dazu, die Strasse zu überqueren. Die Tatsache, dass das Huhn die Strasse nicht überfliegen, sondern lediglich überqueren konnte, ist zudem ein Beweis für die Stärke des irdischen Gravitationsfeldes.

Darth Vader: Weil es der dunklen Seite der Macht nicht widerstehen konnte.

Jack London: Es folgte dem Ruf der Wildnis.

Alice Schwarzer: Das Huhn flüchtet vor der Diskriminierung des weiblichen Federviehs durch die männlich dominierte Vogelgesellschaft. Obwohl ca. 90% dieser Tiere weiblich sind, beherrschen die Hähne immer noch das gesellschaftliche und politische Leben, und drücken sich immer noch davor, selbst Eier zu legen. Deswegen gilt es auch hier, ein neues Bewußtsein zu schaffen: Das Huhn kehrt dem patriarchalisch-chauvinistischem System in Gestalt des Hahnes den Rücken.

Erich von Däniken: Wie immer, wenn Ausserirdische im Spiel sind, ignoriert die Wissenschaft die Fakten. Haben Sie nicht die kleinen Antennen am Kamm des Huhnes bemerkt?

Börsenguru: Also wirklich! Jeder halbwegs vernünftige Analyst konnte diese Entwicklung seit mehreren Monaten voraussehen. Daher verstehe ich das Wehklagen über diese Überquerung auch gar nicht. Die Geprellten sind mal wieder die Kleinanleger, die sich nicht jeden Tag mit den Hühnern beschäftigen können.

Verwaltungsbeamter: Bezugnehmend auf ihre Anfrage (Aktenzeichen lz 8667/9878 sig, lit. b122/96) ist laut § 7 lit. a und §56 lit. g abs. 1 AMeG die, in bezug auf §§ 8-10 LmAG in der vom Verwaltungsausschuß am 4.7.1993 beschlossenen Novelle zur RpSV (BGBl. Nr. 815/93) festzuhalten, dass in Anbetracht der in dieser Anfrage in Frage gestellten, oder auch nicht in Frage gestellten, sondern nur zur verwaltungstechnischen Amtshandlung in Aussicht gestellten Straßenüberquerung eine - wie auch immer geartete Beantwortung dieser Anfrage, wenn auch nur teilweise, nicht in die Kompetenz der mit der Anfrage kontaktierten Behörde fällt, weswegen sie sich lt. § 1 lit. a BehG als unzuständig erklärt.

Ulrich Wickert: In Bonn hat ein Huhn die Straße überquert - Ihnen noch einen schönen Abend, das Wetter.

Angela Merkel: Nun wollen wir erstmal abwarten, ob das Huhn die andere Straßenseite erreicht.

Vogelgrippe-Experte: Weil es aus der gegenüberliegenden Apotheke Tamiflu besorgen wollte.

Huhn: Mich fragt ja keiner.

Mehr lesen
Interner Fehler.

Ups! Scheint als wäre etwas schief gelaufen!