Thomeas Cook(Neckermann) rüstet auf.Hoteliers müssen sich warm anziehen.

  • soedergren
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    geschrieben 1218016643000

    Eines der Probleme, warum die Dinge so sind, wie sie sind, ist auch die Herdenmentalität der Menschen allgemein und hier der Kunden speziell. Solange die Leute in erster Linie bei den großen Marken buchen, wird sich herzlich wenig ändern. Mal ganz bewußt provozierend gesagt: wir fahren alle Golf, gehen alle zu McD und buchen alle bei Kleckermann, weil alle anderen es auch tun.

    Ach ja, mal ganz kurz OT zu hema:

    zugegeben in aufreizender Weise "in der Reisebranche ist der Wurm drin", erntete ich von der "Reisebüro -Fraktion", wie ich sie später nannte, kollektiven Zorn und herablassende Verachtung. Das hat mich schon geärgert und bewegt, weil ich gewohnt bin, offen und kritisch, aber fair zu diskutieren.

    Ich weiß, die Diskussion wurde damals immer hitziger. Von "kollektiven Zorn und herablassende Verachtung" kann aber zumindest von meiner Seite aus keine Rede sein. Nur, was du meiner Meinung damals nicht verstehen wolltest, war, das der Threaderöffner nach der rechtlichen Situation gefragt hatte - und es ihm m.E. nichts bringt, wenn man dann darüber spekuliert, was ggf. besser gemacht werden könnte. Die Antwort auf eine rechtliche Frage muss m.E. eine klipp und klare Antwort nach der derzeitigen rechtlichen Lage sein.

    Um zurück zum Topic zu kommen: Adelaide hat mit "Alles eine Folge von "Geiz ist Geil". Nicht nur in der Reisebranche, überall" leider recht. Und daran ist zumindest zum Teil leider auch der Kunde schuld. Ganz selbstverständlich könnte man vieles besser machen, nur hat das dann auch seinen Preis. Wenn man eine Woche Türkei AI für 199 EUR bucht, dann muss in der Tat irgendwo der Wurm drinn sein.

  • Jackfruit
    Dabei seit: 1181952000000
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    geschrieben 1218016666000

    @Adelaide sagte:

    Alles eine Folge von "Geiz ist Geil".

    Sollte sich so mancher vermeintlich kluge Sparfuchs vielleicht mal überlegen

    LG Adriana

    ICH BIN DOCH NICHT BLÖD... ;)

    Die besten Reisen, das steht fest, sind die oft, die man unterlässt.
  • toro12
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    geschrieben 1218017742000

    @soedergren sagte:

    Wenn man eine Woche Türkei AI für 199 EUR bucht, dann muss in der Tat irgendwo der Wurm drinn sein.

    Das sind dann aber auch die, die am lautesten schreien, wenn was schief geht. Hotel überbucht, Anlage schlecht usw. Das sind dann die Urlauber die man Abends im Fersehen sieht. :p :laughing:

    Viele Grüße

    12.08.-17.08.17 Club Bahamas Ibiza 05.10.-10.10.17 Club Bahamas Ibiza 23.11.-28.11.17 Abu Dhabi 05.02.-25.02.18 Südafrika
  • WeWa
    Dabei seit: 1180915200000
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    geschrieben 1218018966000

    @toro,

    und warscheinlich auch das Klientel welches dann als Hobby spion ausgestattet werden sollte. ;)

    ZU Bertholds Wirtschaftsbericht kann ich nur hinzufügen,dass es leider Nicht nur in der Reisebranche so gehandhabt wird.

    In der Automabilbranche ist es nicht anders.

    Die Vorgaben für die Verkauften Stückzahlen für das laufende/kommende Jahr für bestimmte Modelle müssen eingehalten oder erhöht werden ,ansonsten wird mit Veränderung/Kündigung des best. Handelsvertrages gedroht.

    (Soweit o.T.)

    Wo alle das selbe denken,denkt keiner sehr viel. ________________ Vom 22.04.10 - 20.05.10 im Giftun Azur
  • steviederdreher
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    geschrieben 1218019728000

    Hoteltester gibt es schon ewig,aber die kosten richtig Geld. :shock1:

    User die hier schreiben,schreiben auch Hotelbewertungen.Aber das lieblings Wort was hier immer wieder auftritt ist " Subjektiv "

    Ich hasse dieses Wort, wenn ich es hier lese.Den eine Hotelbewertung soll Objektiv sein,und Urlauber helfen ein gutes Hotel zu finden.

    Ich finde es wirklich gut,wenn Urlauber eine Objektive Hotelbewertung schreiben,und wenn man dann dafür noch was bekommt,ist es doch toll.

    Ob das was mit anschwätzen zu tuen hat?

    Ich glaube das hat was mit Qualitäts Kontrolle zu tuen,und nicht mehr oder weniger.Denn Urlaub wird immer teurer,und kein Reiseveranstalter der einen guten Namen hat,kann sich erlauben schlechte Hotels zu haben.

    Stephan

  • CaptainJarek
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    geschrieben 1218019790000

    @Erika1 sagte:

    Deine Story besagt lediglich, dass sich auch die Veranstalter-/Reisebüro-Branche mit dem Wettbewerb auseinander setzen muss.

    Wettbewerb ist ok, freie Wirtschaft auch. Aber manche Aktionen der Veranstalter gehen über das freie Spiel der Kräfte weit hinaus.

    Als Reisebüro habe ich nix dagegen, dass ein Reiseveranstalter versucht direkt zu verkaufen oder Kunden direkt zu werben. ( Auch der letzte RV wird irgendwann merken, dass seine Prozesskosten pro Kunde dadurch ins unbezahlbare steigen und sich wieder auf die RB´s besinnen. )

    Ich habe allerdings was dagegen, wenn er bei "meinen" Kunden versucht. In der Regel handelt es sich nämlich in der Touristik um eine ganz spezielle rechtliche Beziehung zwischen dem "Produzenten" und dem "Verkäufer". Sie sind regelmäßig Handelsherr und Handelsvertreter. Und die jeweiligen Aufgaben, Pflichte und Rechte sind im Handelsgesetzbuch klar definiert.

    Wirbt ein Veranstalter bei einem meiner Kunden z.B. für eine Direktbuchung ( bspw. schickt er ihm den neuen Katalog, in welchem für eine Buchung auf seiner www-Seite geworben wird ), dann handelt er schlichtweg gesetzeswidrig!

    Ein Reiseveranstalter, der über direkte Kundenansprache - am Reisebüro vorbei - meine Kunden zu einer direkten Buchung veranlasst oder motiviert, wird ( bei Kenntnis meinerseits ) abgemahnt und aufgefordert, die dadurch erzielten Umsätze offen zu legen und mir gegenüber darzustellen. Haben diese direkten Buchungen zu Provisionsverlusten geführt, so ist mir als Reisebüro ein entsprechender Schadensersatz durch eine vollständige Nachverprovisionierung zu leisten. (§ 86a Abs. 2 HGB)

    So einfach ist das. ;)

    Viele Grüße.

    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele; Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist´s! Reise, Reise! ( Wilhelm Busch )
  • WeWa
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    geschrieben 1218019850000

    @cpt.Jarek,JA ich arbeite in einem Reisebüro

    Wenn man das liest:

    Übrigens, weil vorhin die Sprache davon war. Den Kundenfragebogen den die TUI mit Ihren Reiseunterlagen mitschickt, der fliegt auch sofort in den Müll wenn die Reiseunterlagen für unsere Kunden bei uns eintreffen.

    Sollen die Ihre statistischen Daten und Infos ruhig bei Ihren mickrigen 4% Onlinebuchern zusammentragen, von meinen Kunden kriegen sie die jedenfalls nicht

    Zitat ende.

    frage ich mich, was das für ein Geschäftsgebahren ist.Wie kannst du/ihr Teile von Kundenunterlagen einfach in den Müll schmeißen.

    SInd deine Premiumkunden nicht mündige Kunden,für die du die Entscheidung abnimmst, ob sie die Bögen ausfüllen oder nicht .

    Oder wird dort auch gefragt wie sie mit der Beratung im Reisebüro zufrieden waren,und aus Angst vor negativ Kritik dann vorsorglich das Dokument ,,entfernt''?

    Ist ja logisch,der Kunde weis nichts von dem Fragebogen,also passiert mir auch nix. KLever.

    Vieleicht sollten die RV mal mit versteckter Kam. mal bei den

    ,,Premium Verkäufern'' anfangen,um den pot.Kunden vor einigen schwarzen Schafen zu schützen.

    Du musst ja viel Zeit haben um die Fragebögen zu entsorgen.Dann geht in der Zeit vllt. ein Kunde für dich verloren, weil du ihm nicht deine Aufmerksamkeit schenken konntest, während du mit deiner ,,Statistik''

    beschäftigt warst.

    Haste daran mal gedacht???

    Wo alle das selbe denken,denkt keiner sehr viel. ________________ Vom 22.04.10 - 20.05.10 im Giftun Azur
  • ADEgi
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    geschrieben 1218020090000

    Hallo WeWa,

    auch die Automobilbranche ist mir nciht ganz unbekannt. Auch dort wird mit Bandagen gekämpft die nicht ganz fair sind. Heirzu ein kleines Beispiel eines bayerischen Herstellers.

    Ein Ersatzteil kostet im Einkauf 100,- €; im Verkauf 130,- €. Jetzt stellt sich heraus, daß Garantiearbeiten an vielen Fahrzeugen nötig sind und dadurch viele dieserTeile geordert werden müssen. Der Hersteller bezahlt aber bei Garantiearbeiten nicht den Verkaufspreis, sondern einen deutlich geringeren prozentualen Anteil auf den Einkaufspreis. Auch hier eigentlich noch ganz in Ordnung, doch jetzt kommt's:

    Der Einkaufspreis wird schnellstens auf einen Betrag von 20,- € herabgesetzt. Der Händler geht also wieder fast leer aus, denn als "normales" Ersatzteil, mit dann einer Marge von 550%, wird er das dann nicht verkaufen können, da es sich ja um Teile handelt, die auf Garantie ausgetauscht werden.

    Ich habe ja nichts gegen die freie Marktwirtschaft, aber dann sollte diese zumindest in Branchen, in denen die Verkäufer die Preise nicht selbst bestimmen können, auch ohne Knebelverträge auskommen. Ganz gleich, ob Reisebüro, Autohaus, Systemgastronomie, oder Tiefkühlheimservice.

    Gruß

    Berthold

  • holzwurm
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    geschrieben 1218020654000

    @ Berthold

    Die Reisebranche kann froh sein, daß man bisher alle RVs im Reisebüro verkaufen konnte, obwohl man z. B. NEC als Hauptmarke hatte.

    Sowas war in der Autoindustrie bis vor kurzem nicht möglich. Denn wenn man eine VW-Vertretung war konnte man nicht zusätzlich Daimler verkaufen.

    LG

  • ADEgi
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    geschrieben 1218020655000

    Hallo WeWa,

    einfache Frage. Du verkaufst einem Kunden eine Ware. Bei dieser Ware findest Du einen Fragebogen. Dieser wird, so weißt Du, dazu benutzt um zu versuchen Dir bei nächster Gelegenheit den Kunden wegzunehmen.

    Was würdest Du denn, als Verkäufer, dann machen. Das gleiche wie Captain, denn sonst wärst Du ein wirklich schlechter, oder besser gesagt gutgläubiger Verkäufer.

    Gruß

    Berthold

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