• siegfriedlampe
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    geschrieben 1282058580000

    :kuesse:  Erfahrung mit trendtours touristik

     

    Betr.  Nordkap & Lofoten-Reise, Aug. 2010

     

    Diese Reise war eine Bereicherung unseres Erfahrungsschatzes und ist unbedingt zu

    empfehlen. Vielleicht steht und fällt der Genuss mit dem Fahrer. Wir haben beste Erfahrung mit dem Fahrer Peter von dem ausführenden Busunternehmen "Main Kinzig Reisen" gemacht. Noch einmal herzlichen Dank Peter für die kundige, kompetente und engagiert herzliche Begleitung. Die Hotels und das Essen waren durchweg gut.

    Nichts bot Anzeichen einer "Senioren-Butterfahrt".

  • Blackmonhn
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    geschrieben 1282171778000

    Erfahrungen mit trendtours touristik

    Reise Nordkap und Lofoten

    Ich unternahm mit zwei Freundinnen die Reise Anfang August 2010. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist sehr gut. Die Hotels waren sehr gut bis befriedigend, sauber waren alle Hotels.

    Die 10 Abendessen +1 Mittagessen der angebotene Halbpension (195 €) waren ebenfalls sehr gut bis befriedigend. Diese Summe ist für das skandinavische Preisniveau sehr günstig. Es standen zu allen Mahlzeiten Krüge mit Leitungswasser auf den Tischen, die jederzeit nachgefüllt wurden.

    Die Hinfahrt war – unterbrochen durch recht gute Stadtführungen in Kopenhagen, Stockholm, Helsinki, Fährüberfahrt nach Finnland, Besuch eines Elchgeheges, Aufenthalt am Polarkreis – sehr abwechslungsreich. Die im Bus abzusitzenden Kilometer durch die wechselnde Landschaft gut erträglich.

    Der Besuch des Nordkap und die Fahrt durch die Lofoten war eindrucksvoll.

    Viel Spaß hatten wir an den Rentieren, die auf der Nordkap-Insel ständig auf der Straße standen und den Verkehr aufhielten. Die 4stündige Schiffsfahrt durch die nordnorwegischen Fjorde mit dem Hurtigruten-Schiff gefiel uns sehr – aber vom Bus aus fanden wir die Bergwelt fast noch imponierender.

    Wir hatten das Glück einen phantastischen Reisebegleiter (Alexander brachte uns Land und Leute nah und unterhielt uns mit Musik und Filmen aus den vorüberziehenden Regionen) und sehr nette Busfahrer(in) (Firma Tholen) zu haben.

    Meine Angst, während der Busreise mit irgendwelcher platten Musik berieselt zu werden, war unbegründet, die Ohrstöpsel blieben unbenutzt.

    Kritik: Auf der Rückfahrt legten wir am vorletzten Tag nur 380 km zurück (Borlaenge – Jönköping). Am letzten Tag Jönköping – Dortmund 1.050 km und dies noch mit zwei Fährüberfahrten (Helsingbor – Helsingör und Rödby – Puttgarde) und Stopps in Cloppenburg, Dippen, Hamm, Münster. Wir kamen um 0.15 Uhr in Dortmund an (Abfahrt Jönköping 8.15 Uhr). Einige der Fahrgäste waren aus Nachbarorten (z.B. Lünen ). Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kam man nicht mehr nach Hause. Eine Übernachtung in Dänemark oder auf der Insel Fehmann statt in Jönköping wäre besser!

  • Nordlandfahrerin
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    geschrieben 1282254031000

    Erfahrungen mit Trendtours (Nordkap + Lofoten)

    Die Nordkaptortur!

    Wir unternahmen die Nordkaptour vom 7. – 18. August 2010 und haben leider nicht so positive Erfahrungen machen dürfen.

    Direkt zu Beginn der Fahrt lernten wir den Unterschied zwischen einem Reiseleiter und einem Reisebegleiter kennen. Der vertragliche zugesicherte  Reisebegleiter checkt ins Hotel ein, verteilt die Zimmerschlüssel und bucht die Fähren. Punkt, mehr nicht! Nichts über Land und Leute oder Sehenswürdigkeiten. Bis auf einige wenige, seltene Sätze unseres Reisebegleiters während der gesamten Fahrt rauschten wir ohne jegliche Informationen durch die Länder. Auch sahen wir keinerlei Filme o. ä (wie mein Vorberichter) über Land und Leute. Die Streckenlängen sind vom Veranstalter so bemessen, dass der vorgegebene Zeitplan gar nicht eingehalten werden kann, wenn die Fahrer sich an die Richtgeschwindigkeiten halten würden. Man hat den Eindruck, dass der Streckenplaner die Route selbst noch nie fuhr und die Straßenverhältnisse und örtlichen Gegebenheiten nicht kennt. Die Hotels liegen teilweise so weit von der Wegstrecke ab, dass stundenlange Umwege gefahren werden. Mittags hat bei 30 Minuten Pause, um zur Toilette zu gehen und zu essen. Gerade für die Frauen ist dies oft unmöglich, da es an vielen Rastplätzen nur eine Toilette gab. Wir hielten auch an Rastplätzen ohne Toilette, obwohl wir kurz vorher oder kurz danach an Rastplätzen vorbeifuhren, an denen es Toiletten gab.

    Die gebuchten Hotels waren durchgängig gut bis sehr gut und auch die für 49 € nachträglich gebuchten Stadtführungen waren ok und nicht zu bemängeln. Leider verbringt man so wenig Zeit im Hotel, wir waren nie 12 Stunden dort, in einem Fall, nach der Fahrt mit den Hurtigruten, nur 7 Stunden, dass man dies nicht genießen kann. Man verbringt eindeutig mehr Zeit im Bus!

    Die dazu gebuchte Halbpension war akzeptabel, auch wenn das angekündigte Essen in Buffetform in der Regel bis auf zwei Ausnahmen immer aus einem Hähnchengericht, Reis und Salat bestand. Buffet heißt in diesem Fall nur, dass man sich das Essen selbst holt, nicht, dass man die Auswahl zwischen verschiedenen Gerichten hat.

    Bei der Begrüßung und Ruckzuckeinführung in Hamburg wurde uns das Halbpensionspaket quasi aufgedrängt, da lt. Aussage des Vertreters von Trendtours es nicht gewährleistet werden könnte, dass man in den abgelegenen Regionen Skandinaviens, die man durchfahren würde,

    anderweitige Möglichkeiten der Verpflegung finden würde. Dies zeigte sich aber im Nachhinein anderes. Vier Personen unserer Reisegruppe buchten das Paket nicht und konnten immer in allen Hotels á la carte essen oder andere Restaurants in der Umgebung aufsuchen. Nur zwei Übernachtungen fanden übrigens in der „Einöde“ statt, alle anderen in größeren Ortschaften. Auch die Preise für das Essen waren nicht teurer als in Deutschland, z. B. eine große, gut belegte Pizza kostete 10 € oder ein Fischgericht 12 €.

    Was aber überhaupt nicht akzeptabel war, war der Bus, in unserem Fall der Firma UP Reisen. Von einem modernen Reisebus konnte hier überhaupt nicht die Rede sein. Toilette und Bordküche waren zwar vorhanden, aber der Bus knatschte in allen Fugen, die Stoßdämpfer waren nicht mehr die besten. Bereits kurz hinter der deutschen Grenze tropfte es aus den Gepäckablagen und einige Passagiere der hinteren Reihen hatten nasse Sitze. Laut Auskunft der Busfahrer, die die Beschwerden nicht wirklich ernst nahmen und ihre Witzchen darüber machten, sollte es etwas Kondenswasser der Klimaanlage sein, das sich irgendwo gesammelt hatte und nun tropfte. Schließlich versuchten die Busfahrer eine Reparatur und nahmen die Deckenverkleidung ab. Später war es dann aber auch Regen, der in dicken Rinnsalen in den Bus lief, streckenweise stand auf der letzten Bank ein Wassereimer, der regelmäßig ausgeschüttet wurde. Aber auch da gab es immer nur dumme oder vermeintlich witzige Antworten auf Beschwerden der betroffenen Passagiere mit dem Hinweise, sich halt so lange woanders hin zusetzen oder sich etwas auf den Sitz zu legen.

    Ganz dramatisch wurde die Fahrt, als der Bus auf den Lofoten bei einem Ausweichmanöver in einer Baustelle von der unbefestigten Strecke abkam, in den Graben rutschte und sich seitlich auf ca.45° legte. Nur ein Baum, dessen Ast sich durch die Beifahrertür in den Bus rammte, verhinderte, dass sich der Bus ganz auf die Seite legte und die Böschung weiter hinab rutschte. Gott sei Dank wurde niemand verletzt, alle Fahrgäste konnten durch die halb geöffnete, vordere Tür den Bus verlassen. Mithilfe norwegischer Reisebusse, die anhielten und ihre freien Plätze anboten, wurden wir im strömenden Regen nach und nach zu einem 15 km entfernten Café gefahren. Bis hier hin war alles gut. Jeder war froh, dass alles so glimpflich verlaufen war und wartete auf den angekündigten Ersatzbus. Der kam, zeitgleich nach vier Stunden mit dem mittlerweile geborgenen Unfallbus am Café an. Unruhe kam auf, als unser Busfahrer ins Café kam und meinte, der Bus sei ok, es müsse nur die defekte Scheibe abgeklebt werde, dann könne man weiter fahren. Wir waren da aber nicht sicher, vor allen Dingen auch deshalb nicht, weil wir beobachten konnten, dass die Bordtoilette auslief. Dies war für uns ein Zeichen, dass es unter dem Bus Beschädigungen geben musste.

    Nach langen Diskussionen mit dem Reisebegleiter und ewigem Hin- und Her wurde uns schließlich spät abends von Trendtours zugesichert, dass wir einen Ersatzbus erhalten würden. Dieser sollte uns nach Schweden bringen, dort sollten wir in einen schwedischen Bus umsteigen, der uns bis nach Puttgarden bringen sollten. Ab dort sollten wir die Fahrt in einem deutschen Bus beenden.

    Der neue Bus stand dann auch am nächsten Morgen vor dem Hotel mit zwei norwegischen Ersatzfahrern, die uns weiter nach Schweden fuhren. Nun konnten wir genau den Unterschied erkennen. Dieser Bus war leise, gut gedämpft und komfortabel. Der Unfallbus folgte uns erstaunlicherweise, immer wieder gab es dazu neue Aussagen des Reisebegleiters. Mal sollte der Bus auf unserer Strecke nach Deutschland überführt werden, mal die Fähre nach Kiel nehmen. Nach zwei Tagen hieß es dann plötzlich mitten in Schweden, der Unfallbus sei technisch überprüft und wir müssten wieder in den alten Bus umsteigen. Auf unsere Forderung, dies schriftlich zu bekommen, weigerten sich sowohl der Reisebegleiter als auch Trendtours, denen wir vom Hotel aus eine Email schickten, uns dies zu bestätigen. Die Busfahrer hätten eine schriftliche Bestätigung einer Fachwerkstatt. Wir wunderten uns, wann diese Untersuchung gewesen sein sollte, denn schließlich war der Unfallbus auch an diesem Tag nur 45 Minuten nach uns im Hotel angekommen. Wir waren den ganzen Tag stramm durchgefahren und hatten nur insgesamt ca 45 Minuten Pause gemacht.

    Wann sollte da eine gründliche Überprüfung stattgefunden haben? Zudem weigerten sich die Busfahrer uns die Bescheinigung der Fachwerkstatt zu zeigen. Wieder folgte ein Abend mit hitzigen Diskussionen. Am nächsten Morgen hatte der Reisebegleiter endlich die „Bescheinigung“ von den Busfahrern bekommen. Sie bestand aus einem handgeschriebenen Zettel mit 3 x ok und einem Stempel einer Werkstatt. So sah also die technische Überprüfung aus. Wir wurden dann vor die Wahl gestellt, jetzt sofort in den Bus zu steigen oder selbst für unsere Heimfahrt zu sorgen. Genötigt durch diese Drohung stiegen wir in den Bus, denn viele Fahrgäste wussten nicht, wie sie aus der schwed. „Pampa“ alleine nach Hause kommen sollten und hatten Sorgen, auf den Kosten sitzen zu bleiben.

    So beendeten wir die letzten beiden Tage der Reise im beschädigten Bus. In einem kurzen Statement des „Unfallfahrers“ erzählte er, wie die Fahrsicherheit getestet worden sei. Auf unsere Frage, warum man uns nicht sofort erzählt habe, wie alles geplant sei und warum er nicht die Bestätigung der Überprüfung rausrücken wollte, meinte er nur, mit Leuten, die ihn beim Abendessen nicht grüßen würden, spräche er nicht.

    Dies war der absolute Gipfel. Die gesamte Reisegruppe ist mit dem Unfall souverän umgegangen. Es gab keinerlei Hysterie, keine Vorwürfe, nichts. Stundenlang wurde ohne zu murren erst im Starkregen auf der Straße, später im Café gewartet. Alle bedauerten den Busfahrer, hatten Angst, dass er negative Konsequenzen haben könnte. Am Morgen nach dem Unfall haben wir uns per Handschlag und teilweise sogar mit Umarmungen von den Fahrern verabschiedet, da wir dachten, wir würden sie nicht wiedersehen. Auch erhielten sie von uns Trinkgeld.

    Uns dagegen, hat später keiner mehr gefragt wie es uns geht. Nachdem klar war, dass keiner körperlich verletzt war, gab es keinerlei weiteren Nachfragen.

    Darüber, dass z.B. die vertraglich zugesicherte Lofotenrundfahrt wegen des Unfalls nicht stattfinden konnte oder wer die Kosten für unsere Ausgaben während der stundenlangen Warterei im Café übernimmt, wurde nicht ein Wort verloren. Wir bekamen noch nicht einmal einen Kaffee auf Kosten von Trendtours als kleine Entschädigung angeboten. Trotz mehrfacher Nachfragen ist es uns nicht gelungen, von unserem Reisebegleiter eine schriftliche Bescheinigung über den ausgefallenen Programmteil zu bekommen!

    Zu guter Letzt gab es dann noch Unruhe im Bus, als plötzlich klar wurde, dass der Bus nach Brilon zuerst Lüdenscheid und dann Hagen anfahren würde. Auch dies wurde wieder nicht offen mitgeteilt, sondern nur einem Passagier erzählt. Fragten daraufhin andere Reisende nach, ob das denn stimmen würde, bekam man keine, ausweichende oder dumme Antworten. Selbstverständlich erhielt man keine Erklärung dafür, warum man auf der Autobahn an Hagen vorbei nach Lüdenscheid fährt und dann wieder zurück nach Hagen! Vielleicht gibt es dafür ja sogar einen trifftigen Grund? Ich hatte sehr häufig das Gefühl, dass die Busfahrer uns entweder für unmündige Schüler oder senile Senioren hielten, denen man keine Erklärungen geben muss.

    Fazit: Wenn alles glatt läuft und man gerne bis zu 12 Stunden täglich mit nur kurzen 15 -30 minütigen Toilettenpausen ohne Erläuterungen in einem Bus durch traumhafte Landschaften rauschtund wenn es einem nichts ausmacht, dass z.B. auf Wünsche nach einem nur kurzem Abbremsen für ein Foto aus dem Bus heraus überhaupt nicht reagiert wird, dann kann man diese Tour gerne machen. Falls aber nur irgendetwas schief läuft, merkt man ganz schnell, dass es hier nur um Profit geht und nicht um die Sicherheit oder gar Zufriedenheit der Kunden. Ich jedenfalls werde nach diesen Erfahrungen nie wieder eine Fahrt mit Trendtours machen.

  • werner.beinhart
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    geschrieben 1282847538000

    Die Erfahrungen auf dieser Reise im August bleiben uns - wie im Prospekt versprochen - sicherlich unvergesslich, leider allerdings und vor allem auch negativ. Das mag vom Bus (UP-Reisen), seinen Busfahrern und/oder dem Reisebegleiter abhängen - das Verhalten von Trendtours war jedenfalls inakzeptabel. Zu Bewertung im Einzelnen:

    Gut:

    - Routenführung

    - Hotels (eine Ausnahme, s. u.)

    Weniger gut:

    - Einteilung der Etappen. Insbesondere der letzte Tag war viel zu lang

    (Ankunft in Leverkusen trotz minimaler Pausen erst um 02:00 Uhr am

    Donnerstag früh). Dafür hätten am Dienstag (Essen um 17 Uhr, Ankunft

    im Hotel 18:30) noch gut 200km gefahren werden können, die den

    Mittwoch (letzter Tag) angenehm verkürzt hätten.

    - Reisebegleitung kannte die Tour nur aus anscheinend unzureichenden

    Beschreibungen, was zu teilweise ziemlich unsinniger Tageseinteilung

    führte. Aussagen über geplante Pausen- und Ankunftszeiten waren oft

    falsch oder erst gar nicht zu erhalten "kann man so nicht vorhersa-

    gen". Wie gut das bei halbwegs strukturierter Planung gehen kann,

    zeigte das auf auf dem Monitor im norwegischen Ersatzbus für alle

    sichtbare Navi. Daß wir dann trotzdem fast 2h später im Hotel

    ankamen, lag an der falschen Zielangabe: Für uns war nicht das Hotel

    in Tarnaby vorgesehen, sondern in Storuman, rd. 135 km weiter!

    - Hotel Cosmos in Jyväskylä: Zimmer und Frühstück war im Prinzip ok,

    aber 28°C im Zimmer bei 20°C Außentemperatur fühlen sich an wie Sauna

    im Zimmer. Die Entschuldigung "wir hatten eine außergewöhnlich heiße

    Periode, die die Klimaanlage nicht geschafft hat" und "seien Sie

    froh, in anderen Zimmern ist es 30°C", war in Anbetracht der

    Außentemperaturen eine Frechheit: Zum einen lief die Klimaanlage gar

    nicht, was sich trotz des angeblich angeforderten Haustechnikers

    während des gesamten Aufenthalts nicht geändert hat, zum anderen

    ließen sich nur winzige Klappen mit außenliegenden "Schießscharten"

    öffnen, "aus Sicherheitsgründen" nicht das große Fenster. So hat es

    der vorhandene Ventilator - vor der Schießscharte positioniert - über

    Nacht gerade geschafft, die Zimmertemperatur auf 27,5°C zu senken:

    Ein eindeutiger Minderungsgrund!

    - Für uns Halbpensions-"Verweigerer" gab es fast keine Info, wo und wann

    man sich alternativ verpflegen konnte: Letztlich mußte man immer Not-

    fallrationen für 2 Tage mitführen, da kaum Einkaufsmöglichkeiten

    gegeben wurden. Wenn die Tour ausschließlich auf HP-Teilnehmer

    ausgerichtet wird, darf sie auch nur als solche angeboten werden!

    Schlecht:

    - Organisation der An-/Rückreise: Der Bus 93 benötigte von Leverkusen

    bis Hamburg auf der Hinfahrt über 11h, auf der Rückfahrt trotz

    minimaler Pinkel-/Raucherpausen von Puttgarden bist LEV immerhin noch

    10h! Grund: ein Umweg durch's Hochsauerland (Brilon!), um 2

    Mitreisende dort abzuholen bzw. abzusetzen, und das, obwohl ein Bus

    aus dem Hochsauerlandkreis mit dabei war! Hier wäre - falls überhaupt

    erforderlich - ein Shuttle-Taxi nicht nur aus Kostengründen besser

    gewesen!

    - Für uns 4 wäre der Zustieg in Köln um 09:30 wesentlich günstiger

    gewesen: Nur 6 - 15km Anreise, problemlos mit dem ÖPNV zu bewältigen,

    statt 20-26km nach Leverkusen mit den ersten Zügen!

    - Konglomerat der ausführenden Unternehmen / unklare Zuständigkeiten:

    Trendtours als Reiseveranstalter beauftragt SE-Travel (oder so ähn-

    lich) mit der Organistaion der Tour, verschiedene Busunternehmen

    mit der Fahrt, die wiederum an Subunternehmer weitergegeben werden,

    ... Ergebnis: Im Ernstfall (s. u.) bleiben berechtigte Interessen der

    Kunden im Dschungel der (Nicht-)Zuständigkeiten auf der Strecke.

    Unverzeihlich:

    - Falsche Planung und Auskünfte zur Hinfahrt: Nicht nur der Umweg über

    Brilon wurde verschwiegen, die Einführungsveranstaltung wurde

    für 14 oder 15 Uhr angekündigt (daher die frühe Abfahrt).

    - Umstiegswunsch (schließlich ist Köln für uns min. 10km näher) auf den

    Kölner Bus wurde abgelehnt: "voll" - stimmte nachweislich nicht! Die

    Einführungsveranstaltungen fanden erst um 18 bzw. 19 Uhr statt - da

    wären wir locker zu 37€ mit Nahverkehrszügen der DB, Abfahrt Köln

    10:21 hingekommen!

    - Verhalten aller mehr oder weniger Verantwortlichen nach dem Unfall

    auf den Lofoten (vor Lödingen):

    Fahrer: Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wird die berechtigte

    Forderung der Fahrgäste nach Einsicht in das Prüfprotokoll der

    Werkstatt bis zum Morgen des 17.08. verweigert, wo sich etwa die

    Hälfte weigert, den immer noch offensichtlich nur notdürftig wieder

    hergerichteten Unfallbus zu besteigen: Wer nicht einsteigt, muß auf

    eigene Kosten und Gefahr sehen, wie er nach Hause kommt.

    Die Ansprache am Dienstag morgen (während er Fahrt) hätte

    spätestens am Montag abend kommen müssen. Aber bis dahin: nichts,

    außer: der Bus ist in Ordnung, wenn Ihr unseren nicht nehmt, müßt

    ihr zahlen, .....

    Trendtours und sonstige Erfüllungsgehilfen: Widersprüchliche bis

    falsche, hinhaltende und schließlich die verständlichen Ängste der

    Menschen einfach ignorierende Ankündigung: Schließlich Montag

    nachmittag gegen 16 Uhr 30: Der Bus ist repariert - Weiterfahrt

    morgen mit dem Unfallbus. Und dann steht er da - ohne jede

    erkennbare Reparatur, nur kurz nach Eintreffen des Ersatzbusses!

    Fazit:

    - Bis zum Unfall: mit deutlichen Abstrichen und Vorbehalten

    in Anbetracht des Preises empfehlenswert.

    - Nach dem Unfall: Nie wieder!

  • hesslingen
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    geschrieben 1283170680000

    Nordkap und Lofoten vom 21.07.-01.08.2010 mit trendtours Touristik erleben.

    Ich will hier nicht die einzelnen Tagesabschnitte schildern, sondern nur ein Fazit geben.

     Es bestand die Skepsis betreffend des günstigen Preises diese Reise bei tt zu buchen.

    Jedoch war ich angetan von A-Z.  Sowohl Bus mit Fahrern (zwei Fahrer),  sehr gute Hotels und die gebuchte Halbpension, Schiffsfahrten sowie Übernachtung auf diesem mit Abendessen, Fahrt mit den Hurtigrouten zu den Lofoten. Und nicht zu vergessen, eine hervorragend engagierte und zuverlässige Reiseleitung. Bei solch einer Reise muss sich jeder klar sein, dass die täglich zu fahrenden Kilometer zwischen 400 und 900 betragen. Insgesamt waren es über 7000 km Reiseroute.  Pausen wurden genügend gemacht, bei Bedarf auch mal zwischendurch.

    Der Höhepunkt war natürlich das Nordkap. Nachdem wir mit dem Bus eine Wolkenschicht

    durchquerten, war das Nordkap da. Obwohl es fast Mitternacht war, stand die Sonne dunkelrot am Himmel. Ein ergreifendes Erlebnis. Diese Reise unternahm ich mit meinem Sohn. Auch er war hiervon überaus angetan.

    Nun zu trendtours Touristik: Wir (mein Sohn und ich) würden jederzeit  wieder eine Reise mit tt buchen. Solch eine Betreuung und Service habe ich bei meinen vielen Reisen ins In- und Ausland kaum erlebt.

  • ginus
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    geschrieben 1283532864000

     

    Nach diesen Dolchstößen betreffend Tour 7.-18.8. musste ja wohl wieder mal ein "Ritter" aus der Not auftauchen >>> Eintagsfliege >>> One Hit Wonder.

    Meine Passion *Belle Époque* als Jugendstil - Modernisme - Secession - Art Nouveau Mein Avatar: Jugendstil in Riga, Strassenfassade Gebäude Alberta Iela 8
  • gastwirt
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    geschrieben 1283535107000

    Wie meinst du das? :p :laughing:

  • gabriela_maier
    Dabei seit: 1224374400000
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    gesperrt
    geschrieben 1283538725000

    Ein Begriff fehlt noch: "one trick pony"

    Gruss Gabriela

  • kiotari
    Dabei seit: 1117670400000
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    geschrieben 1283541492000

    Warum geben eigentlich die RSD -Fans keine Hotelbewertungen ab ?

    LG

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies aus dem man nicht vertrieben werden kann
  • josch50
    Dabei seit: 1229212800000
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    geschrieben 1283639143000

    Nordkap und Lofoten vom 19.8.-30.08.2010 ;)

     

     

    Wir haben in dieser Zeit diese Tour auf uns genommen und haben im positiven Sinne eine sehr erlebnisreiche und schöne Fahrt hinter uns gebracht.

    Das bedeutet nicht, dass andere Teilnehmer vielleicht zu anderen Ergebnissen kommen können.

    Die Frage ist eben immer, was man sich von so einer Reise erwartet.

    Wir wollten in nur 12 Tagen ganz Skandinavien durchfahren, einmal am Nordkap gewesen sein und einen Eindruck von der unberührten Landschaft und Natur gewinnen.

    Dies ist uns gelungen, bei einem Preis-Leistungsverhältnis, welches sich sehen lassen kann.

    Die Hotelzimmer waren durchweg gut bis sehr gut und das Essen ebenfalls.

    Von vornherein klar war für uns auch, dass wir das Abendessen als Halbpension nachbuchen würden.

    Wir waren nicht so weltfremd zu glauben, man könne sich in der Pampa einen Elch selber schießen und hatten auch keine Lust, 12 Tagesrationen zusätzlich mit uns herumzuschleppen.

    Und die Suchenach individueller Verköstigung vor Ort war uns zu ungewiss.

    Wenn jemand an dieser Reise etwas Negatives auszusetzen hat, dann sicher im persönlichen Umfeld, das bei jedem anders aussieht.

    Wir hatten in unserem Bus etliche Alkoholiker, die dazu beigetragen haben, dass die 10 Kästen Bier, die der Busfahrer mitgenommen hatte schon drei Tage vor Ende der Fahrt leer waren.

    ZumGlück für diesen Personenkreis gab es aber auch noch ein paar härtere Drogen, so dass sich die Entzugserscheinungen in Grenzen hielten.

    Das gleiche gilt für die Gilde der Nikotinabhängigen, die nach einer Pinkel-und Zigarettenpause unangenehme Dunstwolken um sich herum verbreiteten.

    Der Erfolg dieser Reise steht und fällt ganz entscheidend mit dem individuellen Engagement des Reisebegleiters und den Busfahrern.

    Wir hatten da sehr großes Glück. Während es in anderen Bussen mittags meist nur Würstchen gab, hatte unser Fahrer Rudi kistenweise Omas Eintopfterrinen dabei, verschiedene Menüs und Cabanossis, so dass wir gut versorgt waren.

    Unser Reisebegleiter Max, Student aus Passau, war hochmotiviert und hat sich bald die Herzen aller Mitreisenden erobert. Es gab aber auch gegenteilige Infos aus anderen Bussen.

    Ich hätte als Camper mit meinem Wohnmobil für diese Tour von7000 km mehrere Monate veranschlagen müssen und weiß jetzt auf was ich mich einlasse, wenn ich dort noch einmal hinfahre.

    Aber eine Überraschung ist es wirklich nicht, stundenlang im Bus sitzen zumüssen, wenn man diese Strecke vor sich hat.

    Alle die sich darüber beschweren, haben von Weg-/Zeitberechnung offensichtlich noch nichts gehört.

    Alles in allem eine schöne Erfahrung, die unseren Erwartungen gerecht geworden ist.

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