• mosaik
    Dabei seit: 1082419200000
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    geschrieben 1128776340000

    @'salvamor41 sagte:

    Warum bei dieser Entwicklung aber auch die Konsumenten benachteiligt sein sollen, wie Du behauptest, erschließt sich mir nicht. Urlauber haben heute schon sehr vielfältige Möglichkeiten, ihre Reisen ohne Einschaltung eines Reisebüros zu buchen, und ein Ende des Trends ist nicht in Sicht, er wird sich höchstens noch vertärken.

    a) nach wie vor gibt es Berührungsängste mit der Internetbuchung

    b) nach wie vor gibt es rechtliche Haftungsprobleme bei Internetbuchungen

    c) wenn es keine oder nur mehr wenige Reisebüros geben wird, was glaubst du wird dir die TUI im Internet anbieten? Ein günstig gefundenes Arrangement bei Neckermann? Sicher nicht?

    d) wenn es keine oder nur mehr wenige Reisebüros geben wird, was glaubst du, wer wird dir noch halbwegs ehrlich sagen können, was gut, was besser, was vielleicht nicht so optimal ist? TUI im Internet? Sicher nicht!

    e) Problem bei Urlaub? Gang ins Reisebüro - zumindest eine Ansprechperson. Internetbuchung? Call-Center? Vielleicht auf Neufundland oder in Indien, weils dort billiger ist - na, die werden hohes Interesse an Kundenzufriedenheit haben!

    f) wenn es nur mehr einen Kanal gibt, wie willst du daneben schwimmen? Ein Metapher für eine Verkaufslandschaft...

    g) weniger Ertrag - hoher Kostendruck - billiges Personal - das dann unlustig, schlecht ausgebildet und demotiviert ist... mein Traum von Beratung...

    h) Masse statt Klasse - Gesetze regeln Ansprüche - ob es zufriedenere Kunden geben, sei dahin gestellt - wozu auch? Neckermann, Rewe, TUI - alle machen es gleich, keiner kann oder will es besser machen - also alle drei Jahre ein anderer Veranstalter mit den gleichen Problemen... welch glücklicher und erholsamer Urlaub - Stammtisch - Forenrunden: welcher war schlimmer...?

    diese Liste ließe sich sicherlich weiterführen...

    Sterben der Greislerläden --> hin zum Supermarkt --> Beratung? Qualität? Versuch doch mal einen Plattenspielernadel zu kaufen...

    An der Endstation einer Buslinie steht ein Automat. Wer sich nicht auskennt, der hat Pech. Der Busfahrer sagt dir schon noch, dass es beim Automaten billiger ist, aber er muss gleich fahren, hat keine Zeit mehr, dir den Automaten zu erklären...

    Tja, Freunde, so könnte es ausschauen...

    Gruß

    Peter

  • Waldschrat
    Dabei seit: 1086739200000
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    geschrieben 1128792333000

    @Salvamor41, natürlich hast du Recht, die Selbstbucher und Pauschaltouristen sitzen im selben Flieger. Auch ich wurde schon von Airberlin selbst auf Hapagfly umgebucht (2 Stunden früher in den Urlaub),weil Airberlin den Flug gestrichen hatte.

    Aber, die Wahrscheinlichkeit , das Linienflüge ausfallen und deswegen Umgebucht wird,ist viel geringer,als von einem Veranstalter auf eine andere Maschine gesetzt zu werden. ALLE Veranstalter behalten sich vor,Flugzeiten und Airlines zu ändern, wenn sie überhaupt welche angeben. Und das aus gutem Grund: Sie haben entweder komplette Maschinen gechartert oder haben Kontingente auf "Linienflügen" gekauft. Wenn im ersten Fall die Nachfrage zu gering ist,werden die Charter auch mal wieder gestrichen und/oder mit anderen Flügen/Airports zusammengelegt.

    Und im Fall 2, wenn die Nachfrage das Kontingent übersteigt, werden schon mal Plätze auf anderen Maschinen dazu gekauft. Das alles führt relativ häufig zu Flugzeitänderungen. Um bei meinem Beispiel mit "Sobelair" zu bleiben: Die Maschine der Condor ist auch tatsächlich zu der Zeit geflogen,wie im Katalog vorgesehen-das hab ich im nachhinein telefonisch von Condor erfahren. Nur war das Kontingent von Neckermann sehr schnell erschöpft, und die haben dann halt die Sobelair dazugechartert-mit Abflug abends. Natürlich ist es dabei egal, ob man die PAUSCHALREISE im Internet oder im Reisebüro bucht. Buche ich aber nur die Bausteine Flug oder Hotel getrennt, dann kann ich das auch gleich von zu Hause aus und brauche noch nicht mal nen Katalog dazu. Alles was ich brauche,finde ich auf den Hp. der Airlines und der Hotels/Veranstalter. Also zusammenfassend: Buche ich die Flüge direkt bei der Airline (was natürlich auch jedes Reisebüro kann), ist die Gefahr,das sich die Flugzeiten drastisch ändern, um ein vielfaches geringer, als wenn ich pauschal bei Veranstalter XY buche.

    Seit dem ich die Menschen kenne,liebe ich die Tiere
  • emdebo
    Dabei seit: 1093392000000
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    geschrieben 1128812283000

    -- und noch ein wichtiger Vorteil, was Einzelflugbuchung ( die Begriffe

    Charter / Linie / Billigflug verschwimmen ja eh immer mehr )

    gegenüber einer Flugreise mit Veranstalter unterscheidet:

    Bei einer Verschiebung der Flugzeiten werden entsprechende

    Alternativflüge angeboten oder - und das ist der entscheidende

    Punkt - kann kostenfrei vom Flug zurückgetreten werden.

    Wenn dann Hotels noch bis zum Anreisetag abends bei Einzelbuchung

    über Hotelvermittler kostenfrei storniert werden können und das Gesamtpaket auch noch im Gesamtpreis keinen Vergleich scheuen muss, warum dann pauschal buchen ?

  • serramanna
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    geschrieben 1129188122000

    @emdebo

    Hallo,

    1. Kostenlos zurücktreten bei Flugzeitänderungen?

    Das ist interessant. Man kann kostenlos zurücktreten, wenn sich Flugzeiten verschieben? Das gibts noch nicht mal bei der Lufthansa- das hatte ich nämlich vor einigen Monaten. Die hatten den Abflug nach Denver von 13:00 auf 18:00 verschoben. Auch durch eine angebotene kostenlose Umbuchung auf éine Umsteigeverbindung mit United hätte ich meinen Termin am gleichen Abend in USA nicht einhalten können. Also habe bin ich zu Hause geblieben und habe den Flug storniert- zu normalen Stornokosten. Woher stammt denn Deine Information, dass man in solchen Fällen kostelos zurücktreten kann? Lufthansa ist davon jedenfalls nichts bekannt.

    @ alle

    Flugzeitenänderung bei Urlaubsflügen

    Ich habe gelesen, dass, um wirtschaftlich arbeiten zu können, die Flieger täglich mindestens 2-3 Umläufe im Mittelstreckenbereich brauchen, wobei meist Tages-Start-und Tages-Endpunkt identisch sind, also z.B.Köln-Malle-Nürnberg-Malle-Frankfurt-Malle-Köln. Die Kölner sind dann besser dran als die Nürnberger (Köln hat kein strenges Nachtflugverbot, deshalb z.B. Abflug 4:00 morgens- Rückkunft-00:30 nachts). Ist für manche besser, für manche schlechter. Ich sehe da aber auch kein massives Problem drin, man hat doch schließlich Urlaub ;).

    Gruß Gerd

    To be is to do (Sokrates) To do is to be (Sartre) Do be do be do (Sinatra)
  • mosaik
    Dabei seit: 1082419200000
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    geschrieben 1129189104000

    @serramana

    ich weiß zwar von der Überzeugung von @embedo, dass man bei Flugzeitenänderungen kostenfrei zurücktreten kann; dennoch möchte ich nochmals zur Vorsicht mahnen: die Meinung, der Vertrag würde dadurch einseitig geändert, wird nicht von allen Gerichten geteilt - vielmehr gehen immer mehr zur Meinung über, gewisse Änderungen muss man tollieren.

    Daher wäre ich vorsichtig mit einem Rücktritt, da man u. U. nach einem Gerichtsverfahren auf den Stornokosten und den Gerichtskosten sitzen bleibt.

    zum zweiten Punkt: ja, das ist ganz richtig. Daher fliegt eine Sunexpress mit Heimatflughafen Antalya um 6 Uhr früh gerne ab, und eine Ryanair von Stanstead auch gerne in der Früh usw.

    Stehzeiten über Nacht sind teuer - nicht nur die Flughafengebühren, sondern auch die Nächtigungsgebühren für die Crew kommen da dazu. Somit wird jede Fluglinie bestrebt sein, die Maschinen möglichst in der Luft und nicht am Boden zu haben.

    Daher könnten durchaus Flughäfen, die kein oder nicht so strenges Nachtflugverbot haben gehäuft Nachtflüge anbieten...

    Gruß

    Peter

  • emdebo
    Dabei seit: 1093392000000
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    geschrieben 1129192486000

    @serramanna

    Beispiel aus letztem Dezember: LH streicht gebuchte Frühverbindung DUS-Madrid. Somit Anschlußflug Fuerteventura via Spanair (Star-Alliance) nicht erreichbar. Gebucht war über O.o.o.

    Deren Vorschlag: Umbuchung oder kostenfreies Storno. Da zu Weihnachten Alternativflüge nicht mehr buchbar waren, zumindest nicht zu vertretbaren Preisen, wurde das kostenfreie Storno nicht angenommen. Dafür wurde nach mehrmaligen Telefonaten via O.o.o von Lufthansa umgebucht auf Abendflug DUS-FRA, um die Frühverbindung nach Madrid ab Frankfurt zu nutzen und die Hotelkosten ÜF 2 Pers. **** Frankfurt übernommen.

    Denke, dass die Übernahme der Stornokosten bei dem von Dir geschilderten Fall Verhandlungssache war. Zumal der gewünschte

    Zweck, der Termin, nicht eingehalten werden konnte. Also reines

    Verschulden der Airline.

    @mosaik

    Das ist mir keinen Gerichtsstreit wert, habe bisher noch nie bis

    dahin gehen müssen. Es geht ja häufig auch so.

  • serramanna
    Dabei seit: 1124755200000
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    geschrieben 1129196487000

    @emdebo

    OK, in Deinem 1. Beitrag hattest Du dargestellt, einen Anspruch auf kosteloses Storno bei Flugzeitänderungen zu haben.

    In Deinem Beispiel sieht es eher so aus, als ob es sich um eine Kulanzregelung handelt, was Du auch selber mit dem Term "Verhandlungssache" belegst.

    Und wenn dies nicht eindeutig rechtlich geregelt ist und man den Anspruch erst gerichtlich durchsetzen muss, ist das doch sowieso keine Alternative, wegen 150 Euro zu prozessieren.

    @ peter

    Danke für die Details!

    To be is to do (Sokrates) To do is to be (Sartre) Do be do be do (Sinatra)
  • UweHausG
    Dabei seit: 1128211200000
    Beiträge: 3
    geschrieben 1157832241000

    Hallo,

    wir hatten im Januar eine Reise nach Menorca bei 12Fly gebucht. Abflug morgens um 5 Uhr, Rückflug sollte 20 Uhr sein. Scheint bei 12Fly typisch zu sein, alle vor Ort hatten das gleich gesagt. Kurzfristig (1 Woche vor Reise) stand in den Papieren dann Abflug abends um 17 Uhr und zurück dafür morgens um 10 Uhr. Praktisch 2 Tage verloren. Dazu kam bei bezahlter Menü-Halbpension gab es im Flugzeug nur kalte Brote mit Saft.

    Fazit: bei 12Fly nie wieder und im Reisebüro sehen die uns auch nicht mehr. Trotz Anfrage keine Entschädigung. 12Fly nie wieder.

    (Wer kennt weiter Foren, bitte mir zumailen; Danke.)

    Gruß, Uwe

  • Sina1
    Dabei seit: 1087171200000
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    gesperrt
    geschrieben 1157854674000

    Neben Euch waren auch noch Urlauber von zig anderen Reiseveranstaltern betroffen. Soviel zum Thema "Nie wieder 1-2-FLY"...das wäre Euch mit Alltours, TUI, Neckermann, etc. genauso passiert :bulb:

    Anspruch auf Entschädigung besteht ohnehin nicht. Wofür auch? Ärgerlich ist es sicherlich - aber letztendlich habt Ihr die gebuchte Zahl der Übernachtungen in Anspruch genommen. An- und Abreisetag dienen zum Erbringen der Beförderungsleistung. Mal hat man Glück und kann beide Tage noch am Urlaubsort nutzen. Mal hat man Pech und reist spät an und früh wieder ab. Vgl. Veranstalter - AGB (bei verbindlicher Reisebuchung habt Ihr die immerhin als Vertragsbestandteil akzeptiert).

  • Bellanina
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    geschrieben 1157881109000

    Und das man für das Hotel Halbpension bucht sagt ja nichts über die Verpfelgung während des Fluges aus.

    Oder stand bei eurer Reisebestätigung etwas über die Verpflegung an Bord des Flugzeuges?

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