• Fobs
    Dabei seit: 1145232000000
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    geschrieben 1160430951000

    @'caribiangirl' sagte:

    Wenn ein Raucher wegen was auch immer ins Krankenhaus muß, dann wird doch meist das Leiden auf die Raucherei geschoben.

    Außerdem rede ich das Rauchen auch nicht schön. Ich weiß, dass es nicht gesund sein kann, solange ich es aber noch bin, mache ich mir diesbezüglich keinen Kopp.

    LG

    schade, daß du nur von jetzt auf gleich denkst...

    denn wenn du erstmal krank bist, wird es zu spät sein.

    und natürlich MUSS nicht jeder raucher frühzeitig sterben, denn

    es ist ja lediglich erwiesen, daß die verbrennungsprodukte des tabaks kanzerogen wirken, nicht, daß dieser krebs auch tatsächlich bei jedem ausbricht.

    chacun à son goût
  • Fobs
    Dabei seit: 1145232000000
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    geschrieben 1160431245000

    @'sakura*no*hana' sagte:

    Naja, ich fürchte mal, dass die Abhängigkeit bei Rauchern auch sehr viel mit Gewohnheit zu tun hat. Nicht nur die reine Sucht nach Nikotin ist da entscheident, sondern das einfach vorhandene Verlangen nach einer Zigarette zu bestimmten Anlässen (nach dem Essen, zum Kaffee etc.). Denn sonst kann ich mir nicht erklären, warum Raucher nach 5 oder 6 Wochen wie caribiangirl wieder anfangen.

    natürlich ist es gewohnheit. das rauchen ist einfach super konditioniert mit entspannung, ruhe, geselligkeit.

    am besten wirken daswegen beim aufhören auch verhaltenstherapie und suggestivtherapien wie hypnose o.ä.

    chacun à son goût
  • sakura*no*hana
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    geschrieben 1160432012000

    Nur irgendwann muss Mann/Frau auch wieder in den Alltag, inkl. Geselligkeit und dadurch bedingtes Verlangen. Von Verhaltenstherapien halte ich von daher nicht viel. Wem es hilft, der soll sie machen, aber man muss ja immerhin später noch in das normale Leben zurück.

    Außerdem bin ich der festen Überzeugung, dass wenn man es wirkich will, man das Aufhören auch schafft. Damit will ich keinem einen Vorwurf machen, doch der Vorfall oder Wille muss sehr stark sein. Sei es nun der Wunsch nach einem Baby oder eine schwere Krankheit bedingt oder gefördert durch das Rauchen. So hat es sogar meine 65 jährige Großmutter geschafft, die seit 40 Jahren geraucht hatte.

    Wer immer noch eienn Vorteil im Rauchen sieht oder es sogar genießt, braucht sich eher keine Hoffnung zu machen.

    Wie man aufhört ist allerdings sehr verschieden, es führen nun mal viele Wege nach Rom.

    LG

  • Fobs
    Dabei seit: 1145232000000
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    geschrieben 1160436176000

    @'sakura*no*hana' sagte:

    Nur irgendwann muss Mann/Frau auch wieder in den Alltag, inkl. Geselligkeit und dadurch bedingtes Verlangen. Von Verhaltenstherapien halte ich von daher nicht viel. Wem es hilft, der soll sie machen, aber man muss ja immerhin später noch in das normale Leben zurück.

    LG

    verhaltenstherapien ändern verhaltensweisen im alltag, wie du es nennst. also wo ist da der kritikpunkt? versteh ich nicht...

    chacun à son goût
  • Erika1
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    geschrieben 1160437926000

    Schon wieder ein Placebo... nach Fobs´ Meinung...

    Die Presse-Erzeugnisse sind derzeit übervoll von Artikeln, die sich mit Raucherentwöhnung beschäftigen. Die einschlägige Aussage ist: Rauchen ist eine Sucht, keine Gewohnheit.

    Das Nikotinpflaster ist kein Placebo, es gibt über die Haut Nikotin ab. Wie ich heute las, gibt es das Pflaster in 2 Stärken - 2 und 4 mg - für Raucher bis 20 Zigaretten am Tag, die höhere Dosierung für stärkere Raucher.

    Für den kurzfristigen Bedarf werden Nikotin-Kaugummis angeboten.

    Mein Respekt gilt allen, die es geschafft haben, auf welche Weise auch immer.

    Ich habe es noch nicht probiert...

  • caribiangirl
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    geschrieben 1160445483000

    @'sakura*no*hana' sagte:

    Nur irgendwann muss Mann/Frau auch wieder in den Alltag, inkl. Geselligkeit und dadurch bedingtes Verlangen. Von Verhaltenstherapien halte ich von daher nicht viel. Wem es hilft, der soll sie machen, aber man muss ja immerhin später noch in das normale Leben zurück.

    Außerdem bin ich der festen Überzeugung, dass wenn man es wirkich will, man das Aufhören auch schafft.

    Wie man aufhört ist allerdings sehr verschieden, es führen nun mal viele Wege nach Rom.

    LG

    Bravo sakura

    Ich selbst halte auch nicht viel von Therapien und so Zeugs.

    Auch wenn man dadurch mit dem Qualmen aufgehört hat, beginnt ja unweigerlich der Alltag wieder. Man braucht rein theoretisch nur die Strasse entlang laufen und jemanden mit einer Ziggi in der Hand sehen.

    Fobs sagte, dass einem in der Therapie auch der "neue" Lebenswandel beigebracht wird. Sprich, dass man sich eben von rauchenden Leuten fernhalten soll.

    Für mich wäre das die totale Isolation der Außenwelt gegenüber.

    Ich könnte ja nach dieser Therapie in keine Kneipe / Lokal mehr gehen, weil um mich rum geraucht werden würde. Als Exraucher kann man ja wirklich so gut wie nirgendwo mehr hin, da das Rauchen bis jetzt ja noch vieler Orts gestattet ist.

    Jeder Exraucher, der es von jetzt auf gleich gepackt hat, aufzuhören, verdient meinen absoluten Respekt.

    Ich persönlich schaffe es definitiv nicht. Wenn es jetzt draußen wieder bitterkalt wird, rauche ich wieder wesentlich weniger, da mir es auf dem Balkon einfach zu kalt ist ( so schnell konnte man ja letztes Jahr nicht mit den Zähnen klappern, wie man gefrohren hat).

    Trotzdem geht ganz aufhören auch nicht. Der Wille fehlt und solange der "Willi" nicht mal von innen an die Schädeldecke hämmert, kann und will ich auch nicht aufhören.

    LG

    Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.
  • kaydog
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    geschrieben 1160469681000

    @caribiangirl

    Ich bin's wieder... ;) Auch Du schaffst es von jetzt auf gleich aufzuhören, Du hast nur noch nicht die richtige Ausgangslage dazu geschaffen. Du glaubst nämlich noch immer, dass das Aufhören etwas unheimlich schlimmes ist und Dir nachher etwas fehlen wird. Und dies ist definitiv die falsche Ausgangslage (die ich aber auch kenne). Ich rate Dir ganz dringend einmal das Buch von Alan Carr "endlich Nichtraucher" zu lesen. Ich habe beide Male mit diesem Buch aufgehört zu rauchen. Ja, Du liest richtig. Ich habe auch zwei Anläufe gebraucht. Habe vor 4 Jahren von einem Tag auf den anderen mit Rauchen aufgehört und bin 2 Jahre sauber geblieben. Leider habe ich in dieser Zeit aber auch 12 Kilos zugenommen. Aus lauter Frust deswegen habe ich dann wieder angefangen. Nach 1 1/2 Jahren qualmen ist mir endlich wieder klar geworden was für eine blöde Angewohnheit es ist und habe nun vor einigen Monaten wieder aufgehört. Damit mir das mit dem Gewicht nicht wieder passiert, bin ich gleichzeitig bei den Weightwatchers eingestiegen. Und siehe da, ich rauche nicht mehr und nehme auch noch ab. Aber wie schon hundert mal in diesem Forum gesagt, ohne Willen geht es natürlich nicht.

    @all. Ich weiss, dass Nikotin süchtig machen soll. Ich habe aber beide Male als ich das Rauchen aufgeben habe (war eine sehr starke Raucherin) keinen einzigen Tag irgendwelche körperlichen Entzugserscheinungen gehabt! Einzig die Verdauung war etwas verlangsamt. Ich habe also die Erfahrung gemacht, dass es gar KEINE körperlichen Entzugserscheinungen gibt. Aber wahrscheinlich ist eben auch dieses Empfinden reine Kopfsache.

    Ich kann wirklich allen die tatsächlich mit dem Rauchen aufhören wollen das obengenannte Buch ans Herz legen. Man muss nämlich zuerst die Gründe kennen warum man überhaupt raucht und was man aufgibt ( :question:), bevor man sich konsequent damit auseinandersetzen kann. Bei mir hat es auf jedenfall geklappt.

    Gruss

  • wiener-michl
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    Verwarnt
    geschrieben 1160471010000

    @'kaydog' sagte:

    ... das Buch von Alan Carr "endlich Nichtraucher" ...

    Ohne dem hätte ich es nicht geschafft, sehr empfehlenswert.

    Aber nur dann wenn man wirklich aufhören will.

    Wenns Arscherl brummt ists Herzerl gsund
  • herzing
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    geschrieben 1160471636000

    Endlich Nichtraucher habe ich auch gelesen. Wirklich zu empfehlen. Was mich am meisten begeistert hat: Es "schmeckt" wirklich fast keine Zigarette.

    Gruss

    Marion

  • meinungsfreiheit
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    geschrieben 1160472057000

    Der besorgte Vater hat seinen Juengsten beim Rauchen erwischt:

    "Ja weisst Du denn nicht, wie schaedlich Zigaretten rauchen in Deinem Alter ist?!"

    "Sichter, Vati," gesteht der Kleine, "aber die andern lachen mich immer aus, wenn ich mir 'ne Pfeife anstecke..."

    :D

    Wenn Du das Ziel nicht kennst, ist kein Weg der Richtige!
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