@Salvamor,
nein so schlimm wie Du es schilderst aus Brasilien usw. ist es vielleicht noch nicht, - Gott sei Dank!
Hier auf den genannten Inseln kommen nur Herren mal vorbei im chicken Zwirn,- das macht Eindruck und gefügig!
Sie erzählen denen, denen sie ihr Land wegnehmen wollen, das 'blaue vom Himmel'!
"Wie gut es doch wäre hier eine schöne Straße/Golfplatz/Hotelanlage zu bauen usw. ......"
Natürlich verspricht man ihnen 'traumhafte' Aussichten auf ein neues Stückchen Land mit Finca und allem Drum und Dran. Natürlich kostenlos als Gegenleistung!
Willigen sie nicht ein, so kommt sehr bald ein Abgesannter, untergeordneten Dienstgrades und setzt sie massiv unter Druck wegen: "Allgemeinem und öffentlichem Interesse und bla, bla, bla."
Wird er nicht nach ihren Wünschen gefügig, so wird ganz schnell ein Zwangsverfahren eingeleitet, von den Herren im noblen Zwirn! Und das geht ganz schnell über die Bühne, sogar erstaunlich für mana-Verhältnisse.
Willigen die Kunden ein, so kommen außer den leeren Versprechungen noch erhebliche Kosten für die "Umsiedlung" hinzu, die oftmals höher sind als die Abfindung, die ihnen versprochen wurde. Z. B. " Sie wollen doch an das allgemeine Versorgungsnetz angeschlossen werden!? - Das kostet aber so und soviel. Das geht solange bis die "Abfindung" mit der Umsiedlung in keinem Verhältnis mehr steht, oder bestenfalls = 0 ausgeht.
Ich habe das schon ein paar Mal miterlebt, allerdings mit einem sehr vermögenden Großgrundbesitzer vom Festland im Rückhalt, der das nicht wollte für seine kleinen, bei im arbeitenden Angestellten, dass ihnen ihre heimische "Scholle" gestohlen wird.
Darufhin kamen dann "Inspektoren" vom Ministerium!
Das war ein Spaß!
Die wußten eigentlich garnicht worum es konkret ging; nur die "Einschüchterungs-Imponier-Kravatte" war vom neuesten Disign, die Sprüche waren die gleichen.
Kurz gesagt: Sie haben nicht das bekommen was erstrebt haben.
Ist schon viel Pech dabei, wenn man die Kravatte durchschaut!
Dieter