• Greno
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    geschrieben 1402998844000

    Der Anschlag heute wurde von den gleichen Leuten wieder verübt. Logisch, sind ja auch alle entkommen. Und die werden ihre Spuren auch noch weiter hinterlassen.

     

    @Christina: Ich habe keine Ahnung, wie du dir Zentralafrika vorstellst. In Kenia sterben tagtäglich Menschen, mal an Hunger oder Krankheiten - ganz oft aber an Gewaltverbrechen. Für mich macht es keinen Unterschied, ob der Ort im Lande 100km oder 350km entfernt ist oder ob es Schwarze oder Weiße sind, die dort sterben. Es ist schrecklich.

    Man sollte sich aber vor der Entscheidung für ein Reiseziel über das Land informieren. gerade bei Kenia wird das aber scheinbar extrem nicht gemacht. In Kenia herrscht der Terror nicht erst seit 2 Jahren, sondern schon viel viel länger.

    Es ist häufiger geworden. Doch die Tendenz gibt es nicht erst seit April, sondern schon viel länger. Und daher wundert es mich schon sehr, warum man jetzt in Panik verfällt.

  • mayfieldfalls
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    geschrieben 1402999289000

    Überflüssiges Zitat entfernt! 

    genaus so seh ich das auch Greno !

    "Wer sich je von Afrika hat verführen lassen, der findet sein Lebtag kein Messer mehr, um die Fesseln zu zerschneiden, die ihn am das Land binden. Die Nase gibt den Duft von Afrika nicht mehr frei, die Ohren nicht seine Melodien."
  • Cora88
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    geschrieben 1403004036000

    Greno, Du schreibst einerseits, dass die Terroristen noch weiter ihre Spuren hinterlassen werden, anderseits aber tätigst du die Aussage, dass die Südküste und die Safaris sicher sind. Aber die liegt auch nur ein paar km von der Nordküste entfernt.

    Ich erinnere mich genau, dass du bestätigt hast, dass sich die Stimmung im Land verschlechtert, aber das betraf vor allen auch die Stimmung unter den Leuten und die zurückgehenden Touristenzahlen.

    Es gab in Kenia immer wieder Probleme, aber das waren vor allem ethnisch bedingte Unruhen im Zusammenhang mit den Wahlen und zeitlich begrenzt, und da war nie etwas an der Küste. Die Terroranschläge waren gegen die USA (Nairobi) und Israel (Paradise Hotel) gerichtet.

    Was sich aber in den letzten Jahren (vor allem seit ca. 2 Jahren) stark verändert hat, ist dass diverse Anschläge an der Küste stattfanden, wobei man nicht alles Al-Shabaab zuordnen kann. Meines Wissens nach hat sich Al-Shabaab bisher zu den „kleineren“ Anschlägen auch nicht bekannt. Sie haben bisher auch nicht mit Anschlägen auf Touristen gedroht, aber nun gesagt, dass Kenia jetzt Kriegsgebiet ist und jeder Tourist, der es jetzt besucht, dies auf eigene Gefahr tut. Greno, ich verstehe nicht, wie Du dann schreiben kannst: „Was Al Shabaab dort rausposaunt, ist reinste Propaganda. Natürlich sagen sie es, nur sagen sie es jedes Mal.“

     

    Wir kennen Kenia seit vielen Jahren, aber die Lage hat sich im letzten Jahr so verschlechtert, und es ist bei der jetzigen Regierung leider keine Besserung in Sicht.

  • Cora88
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    geschrieben 1403005072000

    Greno, ich habe gerade noch eine Aussage von dir vom10.06.2014 zu Lamu gefunden: „Ich kann zwar die Sicherheitsbedenken nicht ganznachvollziehen, habe aber eine andere Idee: Mit Lamu gibt es noch ein Fleckchenim Norden Kenias, was sehr sicher ist Die Kriminalität tendiert gen 0.“

  • Lind-24
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    geschrieben 1403008699000

    Das ist ja schlimm, wenn heute schon wieder etwas passiert ist-

    Es ist auch egal ob es weiter weg ist oder nicht, die Schäden durch Rücktritte oder gar keine Neubuchungen werden Kenia auf jeden Fall weiter treffen. 

    Wir werden mal das AA weiter beobachten....

    LG

    Bine

    Urlaubstage sind die Oasen in der Wüste des Alltags
  • Greno
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    geschrieben 1403028311000

    Cora88:

    Greno, ich habe gerade noch eine Aussage von dir vom10.06.2014 zu Lamu gefunden: „Ich kann zwar die Sicherheitsbedenken nicht ganznachvollziehen, habe aber eine andere Idee: Mit Lamu gibt es noch ein Fleckchenim Norden Kenias, was sehr sicher ist Die Kriminalität tendiert gen 0.“

    Bei dieser Aussage bleibe ich auch. Lamu besteht aus mehreren Inseln, die teilweise 50km entfernt sind. Kiwayu ist ein Dreitagestrip. man braucht allein einen Tag, bis man dort ist. Es ist sprichwörtlich am A*** der Welt. Lamu Island sowie Manda Island sind sicher. Zumindest für die nächste Zeit. In drei Jahren kann das anders aussehen, gerade weil die Iraner eine Moschee in Lamu Town gebaut haben.

  • mayfieldfalls
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    geschrieben 1403033051000

    Auch hier muss ich Greno Recht geben. Hab mich auf Lamu sehr sicher gefühlt, sogar in der Nacht konnte man sich frei bewegen ohne angesprochen zu werden.

    lg

    "Wer sich je von Afrika hat verführen lassen, der findet sein Lebtag kein Messer mehr, um die Fesseln zu zerschneiden, die ihn am das Land binden. Die Nase gibt den Duft von Afrika nicht mehr frei, die Ohren nicht seine Melodien."
  • wönny
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    geschrieben 1403033235000

    So wir haben uns aufgrund der Lage heute leider doch dazu entschlossen unsere Reise nicht anzutreten. Sie haben gerade gesagt das es für Touristen aus dem Westen nicht angebracht ist einzureisen. Und ich persönlich habe die Meinung kein Land kann so schön sein das ich mein leben dafür aufs Spiel setze. Schade wir wären gerne geflogen. Leider hat das auswärtige Amt sich noch nicht zu Wort gemeldet.

  • mayfieldfalls
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    geschrieben 1403034108000

    Wönny wo wurde das gesagt das es besser ist das keine Leute einreisen?

    Wenn das Auswärtige Amt keine Meldung rausgibt kann man fliegen.

    Dann war Kenya definitiv für euch das falsche Reiseland....Ruhe wird es dort nie geben.

    :disappointed:

    "Wer sich je von Afrika hat verführen lassen, der findet sein Lebtag kein Messer mehr, um die Fesseln zu zerschneiden, die ihn am das Land binden. Die Nase gibt den Duft von Afrika nicht mehr frei, die Ohren nicht seine Melodien."
  • Gabi2001
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    geschrieben 1403034870000

    @ Greno,

    ich mag das Land genau so wie Du, aber davon zu sprechen, das Lamu Island und Manda Island sicher sind und das in einem öffendlichem Reiseforum halte ich für verantwortungslos.

    Die Südküste und die Mara ( Flug von Ukunda) würde ich als überschaubares Risiko bezeichnen, die Jeep und Minibus Safaris die durch Mombasa müssen, wollen sie nicht über Shimba Hills fahren sind angreifbar leider.

    Es ist schlimm was zur Zeit in Kenia passiert, viele Residenten haben viel Geld in Ihre Firmen investiert, die Mitarbeiter bangen um Ihre Jobs.

    Aber es ist Sache der Regierung von Kenia, wie Denis Moser richtig im ZDF sagte endlich aus dem Arsch kommen und für die Sicherheit im Lande zu sorgen, leider habe ich bei Kenytta und seinem korruptem System wenig Hoffnung.

    Gabi 2001 ( Franz )

    man lebt nur einmal, erben braucht auch keiner, deshalb lebe jetzt !!!, denn es nützt nichts, der Reichste auf dem Friedhof zu sein.
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