• JoachimPabsch
    Dabei seit: 1181347200000
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    geschrieben 1364815997000

    Sorry, gents,

    nie und nimmer würd´ich mit einem MH größer 24 v. Whistler via Lillooet und der 24 nach Clearwater fahren. Das ist eine full-time-Tagestour, die wir in Clinton freiwillig unterbrochen haben. North Whistler fährt man teilw. durch eine Open Range, links und rechts laufen Rinder über die Pampa. 

    Zur MH-Übergabe haben wir es uns uns zur Gewohnheit gemacht, das eine Partei die Kfz-Übergabe macht und die andere stöbert in der Restekammer zurückgegebener Utensilien: Holz, Axt, Säge, Stühle, Tisch, Grill, Fahrrad, Ersatzgasflasche ...

    Und Whistler ist ein Ski - Rummelplatz a la Sölden !!!

    Ski heil !!

    JP

    JP ** 08.04. - 20.04.16 AUD_BNE- SouthSea by CruiseShip ** 20.04. - 10.05. SYD - BNE **
  • panguitch
    Dabei seit: 1163980800000
    Beiträge: 3567
    geschrieben 1364818277000

    Überflüssiges Zitat entfernt!

    @Lavirco:

    Sollten wir auf 2000KM aufstocken, oder reichen die 1500KM?

    Ich würde keine weiteren dazu buchen, kannst du hinterher nachbezahlen. Das kommt preislich ähnlich raus - so meine Erfahrungen. Aber wenn du zu viel im Voraus bezahlt hast, bekommst du nichts raus.

    ==========================

    Nehmt ihr zusätzlich noch Handtücher mit? Oder reicht das Convenience Kit aus? Wurde beantwortet.

    ==========================

    Wir sind 11 Tage mit dem Wohnmobil unterwegs. Müssen wir da noch etwas an Chemikalien nachkaufen?

    Ja, in jedem Supermarkt, kein Problem.

    ==========================

    Zur Axt: unsere Wohnmobil-Erfahrungen in Kanada liegen einige Jährchen zurück. Damals konnte man auf den Campingplätzen Holz fürs Feuer in den Feuerringen kaufen. Um das Holz kleiner zu bekommen, wurde die Axt benötigt. Wir haben dann aber gemerkt, dass relativ teuer kommt, wenn man damit auch grillen möchte und haben uns in den späteren Urlauben immer einen billigen Grill und Holzkohle gekauft, kam entschieden billiger.

    Schöne Reise!
  • Lavirco
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    geschrieben 1365152896000

    Guten Morgen.

    Wir haben jetzt alles, bis auf Whale Whatching, gebucht.

    Die Bestätigung für das Wohnmobil ist auch schon da.

    Wir haben jetzt ein Fraserway RV 22 Fuss Wohnmobil für 11 Tage gebucht.

    Inklusive 1500KM, voll ausgestattet (außer Navi), inkl. Einweggebühr und Versicherung: 399,00 Euro. Dazu haben wir ein Navi und den Selbstbehalt gebucht und kommen dann auf 487,50 Euro. Bei dem Angebot mussten wir einfach zuschlagen.

    Flüge und Hotel sind auch gebucht.

    @JoachimPabsch

     Wie sieht es mit dem 22er aus? Ist es damit besser die Strecke zu fahren?

    Wir sind 2 Fahrer. Da kann man sich über den Tag verteilt abwechseln. Und wir beide fahren auch sehr gerne. Ich bin diese Saison teilweise nachts nach Österreich gefahren (6 bis 7 Stunden) und morgens dort direkt auf die Skipiste. Oder von der Piste ins Auto und dann zurück gefahren. Abends ist man dann natürlich platt. :)

    Ich habe mir schon gedacht, dass man Whistler mit Sölden vergleichen kann. Aber das macht nichts. Mir geht es nur darum, mal diesen typischen trockenen Schnee in Amerika zu erleben. Da schwärmen ja viele von. Und wenn es mir gefällt, möchte ich mal einen Skiurlaub in Kanada/USA verbringen. Falls es keinen großen Unterschied gibt, kann ich mir das sparen und bleib in den Alpen. Ist praktisch ein Probelauf :)

    @panguitch

    Das mit dem Grill werde ich noch mal bei uns in der Gruppe ansprechen. Da ich viel grillen möchte, sollten wir uns das mit der Kohle überlegen. Vielen Dank für den Hinweis.

    LG

    Ingo

  • harryhh
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    geschrieben 1365204808000

    Moin,

    ohne Joachim Pabsch in irgendeiner Weise auf die Füße treten zu wollen, glaube ich, daß der Beitrag nicht besonders glücklich formuliert war. Andernfalls würde ich unterstellen, daß jeweils ein anderes Land bereist worden ist.

    a)

    North of Whistler wüßte ich jetzt reinen Herzchens nix, das irgendwie aufregend oder nervenaufreibend angelegt wäre. Wir sind ohne jede Schmerzen und Aufregung die 99 (die Kollege Pabsch wohl mit "North Whistler" meint), gefahren - mit einer 25ft Womo. Die Strecke ist kurvig, verläuft vielfach im Tal an einem Flußlauf und ist schattig. Durch die Kurven zieht es sich durchaus ein bißchen gummiartig.

    Aber von "oha!!! - Selbst wahren Männern ist das ne Challenge!"....

    ... ist es Lichtjahre entfernt.

    b)

    Natürlich ist es aufgrund der Längen, die die 99 bis Lillooet hat, zeitintensiv.

    Ab Lillooet wechselt die Landschaft schlagartig und man ist im Prärie-Land (open range) oberhalb des Fraser-River angelangt, was absolut eindrucksvoll ist.

    c)

    Wie Joachim Pabsch schon berichtete, laufen in dieser Gegend die Rinder links und rechts des Highways über die Pampa. So what?? Um die Rinder sind Zäune drumrum und es ist uns noch nie nicht ein solches vors Auto gerannt, weil ja die Zäune drumrum sind..... 

    Mit diesen klassischen amerikanischen weißen Weidezäunen ist es ganz schlicht ein toller Anblick, aber doch nix, was jetzt irgendwie Aufregung verursachen könnte oder sollte. Die Rinder greifen einen auch nicht an, die stehen brav mümmelnd hinter ihren Zäunen und damit isses gut. Ich kann den - zumindest von mir aus dem Beitrag von Joachim Pabsch herausgelesenen - "aufgepaßt!!"-Aspekt in keiner Weise nachvollziehen.

    Gerade das Farmland in diesem Gebiet bis Quesnel ist schlicht und ergreifend unglaublich schön. Und der Highway wird von Gott und der Welt benutzt - wenn das jetzt tatsächlich ein Abenteuer vergleichsweise mit dem früheren "Autoput" oder irgendwas in der Richtung wäre, hätten die Kanadier nicht lange gefackelt und etwas besser Befahrbares draus gemacht, denn an dieser Strecke hängt die Versorgung des Nordens. Entbehrt aber jeder Notwendigkeit, denn es ist alles gut.

    An dieser Stelle möchte ich einflechten, daß es vielleicht vorkommen kann, daß gewisse Wahrnehmungen nun einmal überaus subjektiv sind. Natürlich ist weder die 99 North of Whistler noch der Cariboo Highway allein wegen der Anzahl der befahrbaren Spuren beispielsweise mit der A 9 zwischen Hof und Nürnberg zu vergleichen: Es ist eine stinknormale Landstraße - und mehr kann Kanada bei allem Versorgungszwang bei der Vielzahl der zu bearbeitenden Kilometer in diesem Land auch nicht auf die Beine stellen. Aber jede Fahrspur ist exzellent, und wenn es mal bergauf geht, sind auch Überholspuren eingerichtet.

    Jeder empfindet für sich selbst: Ich habe keine Ahnung, was Joachim Pabsch derart verstört haben könnte - auch meine zur Akribie neigende Gattin schüttelt nur den Kopf. ;)

    Möglicherweise mögt Ihr auch nicht bis Clearwater durchfahren. Im Bridge Lake Area gibt es sehr schöne Campgrounds, zum Beispiel

     diesen.

    d)

    Die Grabbelecken bei den Womo-Vermietern scheinen unter Schnäppchen-Füchsen ja gewissermaßen legendär zu werden..............

    - Stühle gibt es vom Vermieter

    - Äxte dito

    - Tische??? Wie jetzt??? Tschuldigung, die sind an den Campsites "eingebaut" -

      na klar kann es - rein beispielhaft - vorkommen, daß ein überaus Bakterien-, Bazillen-,

      sonstwas-empfindliches Menschlein meint, sich sein eigenes Klapptischchen kaufen zu

      müssen, das er dann neben dem Campsite-Tisch aufbaut und sich seines keimfreien

      Lebens erfreut, aber gesehen hab ich sowas noch nie.................

      Und die in der Grabbelkiste der Vermieter abgelegten Stücke dieser

      "Randveranlagungen" auch nicht.

      Der Knaller in dieser Liste sind ja Fahrräder. Nun wollen wir den Ball mal flach halten.

      Die Vermieter geben - je nach Offerte - Fahrräder kostenlos dazu oder gegen Aufpreis.

      Daß sich jemand ein Radel selbst (Walmart, or what? - keine Ahnung, auf jeden Fall

      very special) kauft und nach Ende seiner Reise in der Grabbelecke abgibt, habe ich 

      auch noch nie gesehen. Aber vielleicht habe ich ja auch einfach nur Tomaten auf den

      Augen. Dann leiste ich natürlich für meine Nachlässigkeit Abbitte!

    Was tatsächlich in den Grabbelkörben liegt:

    Marmeladenpötte, in denen einer schon mal mit dem Buttermesser drin war :shock1:  , Klopapier, Meister Proper & Co. und sowas.......................

    wer's mag........

    Sparfüchse sind natürlich allerorten unterwegs und ich möchte unsere persönliche Idee von Intimität, die u. a. darin besteht, daß wir nicht in zwei-Dollar-Marmeladengläsern anderer Leute herumrühren möchten, niemand anderem aufzwingen.

    Wobei wir beim Sparen wären:

    Auch der Holzkohle-Variante vermag ich nicht so recht beizutreten. Hier fasse ich mich kurz:

    Erst das Holz mit der Axt :laughing: kleinhacken, dann schon einmal vorm Feuerchen sitzen, bis es Grillqualität hat, das Futter aufs Rost zu legen und mit vollem Bäuchlein anschließend noch in die Flammen mit der Gegend dahinter zu gucken, halte ich für unbezahlbar. Natürlich geht die ganze Chose auch krebserregerfrei mit einem Elektrogrill.................

    da muß jeder für sich zwischen Ambiente und anderen Überlegungen unterscheiden.

    Ich halte mich raus! ;)

    Gruß

    Harry

  • Lavirco
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    geschrieben 1365242232000

    Also wir sind mit der Ausstattung, welche wir gebucht haben, zufrieden. Der Rest wird gekauft. Unser erstes ausgesuchte Wohnmobil hätte knapp 1600 Euro gekostet und jetzt haben wir eins für ca. 590 Euro komplett ausgestattet und mit allen Versicherungen. Da bleibt also genug übrig für Marmelade & Co. :laughing:

    Über die Fahrerei mache ich mir keine Sorgen. Wie gesagt, wir beide fahren ziemlich gerne. Und wenn man dann noch solch eine abwechslungsreiche Natur und ein paar Tiere dabei vor Augen hat... Was will man da mehr?

    Das einzige, worüber ich mir Sorgen mache ist, dass wir so spät ankommen, dass kein Checkin auf dem Campground möglich ist.

    Wieviel Stunden muss ich denn für die Strecke Whistler - Clearwater einplanen? Also was wäre hier realistisch? Ohne Pause. Eine Pause gönnen wir uns dann nur, wenn es machbar ist.

    LG

    Ingo

  • harryhh
    Dabei seit: 1192492800000
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    geschrieben 1365252171000

    Moin Ingo,

    wenn Du die Destinationen bei Googlemaps eingibst, siehst Du: es sind auch über Bridge Lake ca. 425Km.

    Bei einem Schnitt von 50-60 seit ihr schon so 7 bis 8 Std unterwegs......nur, Ihr müsst doch nicht bis Clearwater kommen. Der Ort an sich hat nix! Mal angenommen es fängt euch in der Bridge Lake Gegend auf den Senkel zu gehn mit der Fahrerei, dann sucht ihr euch halt dort ein Campground. Kuck dir jetzt schon mal einige CG, die auf der Strecke liegen an.

    Solltet ihr doch zügig durchkommen, kann ich den North Thompson River Campground kurz vor Clearwater empfehlen. Hier gibt es einige schöne Plätze nahe am Wasser, die abends auch noch sonnig sind. Man könnte sogar ne Peitsche in den Bach halten ;) .

    Aber, ich stand dort mal mit Kumpels auf ner Herrentour, der Eine war Hardcoreangler, er hatte so viele Haker und musste vieles ausprobieren, da der North Thompson seeeehr schnell fließt, daß er gefühlte 10 Kg Blei an den Fluss verlor. Ich denke das auch heute noch einge Fische ne Bleivergiftung haben :laughing: .

    Ihr könnt euch da einfach eine freie Site nehmen, der Parkranger kommt abends zum kassieren. Das ist übrigens häufig so, mach Dir also keine Gedanken zum Einchecken auf Campgrounds.

    Mittlerweile haben die Ranger auch meisten Feuerholz am Mann, jaaa, da kostet son Bündel schon mal 8 Dollar. Das Erlebnis am Lagerfeuer zu sitzen mit nem Roten inner Pfote macht doch ein Urlaub in Kanada unvergesslich!! Da sollte ein verbrannter Heiermann oder auch zwei das Erlebte nicht schmälern. Ein Billigurlaub wirds eh nicht!!

    Gruss Harry

  • JoachimPabsch
    Dabei seit: 1181347200000
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    geschrieben 1365352335000

    Werter Zielexperte Harry,

    beim HC-Meeting in Kostanz muss ich wohl mal die Definiton von Zielexperte hinterfragen. Welchen Schlips hast du denn ja soooo lang ausgelegt, daß ein Fehltritt nicht möglich war ?

    Uns hat es jedenfalls gelangt, in den teilw. kurvigen Str.zügen ob seiner sehenswerten Landschaften urplötzlich ein Rindvieh auf der Str. stehen zu sehen und die Vollbremsung sämtliche Innentüren im MH 22 aufschlug. Wenn sich die Reisekandidaten für denn 22-er entschieden haben, dann kommt es auch den Parkplatzverhältnissen in Whistler sehr entgegen. Es muss ja nicht gleich ein 30-er mit Side-out sein mit den etwas von den Liften abseits gelegenen RV-PLätzen, um dann die Skiausrüstung Hucke-Pack zu tragen. Alt.: Anmietung vor Ort.

    Und Grüße an die SunShine Coast: hat uns immer sehr gut gefallen.

    JP

    JP ** 08.04. - 20.04.16 AUD_BNE- SouthSea by CruiseShip ** 20.04. - 10.05. SYD - BNE **
  • harryhh
    Dabei seit: 1192492800000
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    geschrieben 1365441937000

    Hallo Ingo,

    mir ist da grad noch was eingefallen:

    Du hast bei Deiner Tagesplanung auch Calgary mit angegeben. Da Ihr nicht so viel Zeit habt würde ich Calgary auslassen.

    Entweder steht Ihr die letzte Nacht vor Abgabe des Womos in Banff, was mir persönlich zeitlich zu eng wäre. Ihr müsst mindestens 3-4 Stunden rechnen bis Ihr in Airdrie seit. Auch wenn Ihr nicht durch Calgary direkt fahren müsst, auch die Strecke über Cochrane(was ich empfehlen würde) zieht sich, alleine durch den morgendlichen Berufsverkehr.

    Als letzte Nacht würde ich Dir den Campground in Cochrane empfehlen wollen.

    Der ist nun nicht sooo dolle gelegen, ist aber sehr sauber, hat Firepits und Duschen! Hier kann man das letzte Holz verbrennen, die Reste essen und trinken ;) , Koffer packen und durchfegen....

    Von Cochrane sind wir nach Airdrie so knappe 2 Stunden gefahren( irgendwo ist immer Stau). Bei der Autobahnabfahrt Airdrie ist ne Tankstelle und man kann das Auto noch mit nem Kärcher ein weinig sauber machen. Von dort sind es nur noch wenige Minuten bis Fraserway.

    Gruss Harry

  • Lavirco
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    geschrieben 1365508086000

    Hallo Harry.

    Wir müssen das Fahrzeug am 25.05 bis ca. 10 oder 11 Uhr abgeben. Habe es gerade nicht im Kopf und abends um 20 Uhr fliegen wir zurück. Wir wollte eigentlich in Banff übernachten und dann morgens losfahren.

    Verstehe ich das jetzt richtig, dass wir das dann zeitlich nicht schaffen? Das sind doch bloss ca. 130Km. Hmm...

    Das wäre übel. Dann müssen wir unsere Route nochmal überdenken bzw. unsere Campgrounds überdenken.

    PS: Wir müssen ja sicher noch das Fahrzeug waschen und reinigen, bevor wir es abgeben. Wäre das dann bei Cochrane auch möglich?

    LG

    Ingo

  • harryhh
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    geschrieben 1365541735000

    Hallo Ingo,

    daß Ihr an einem Sonnabend abgebt, wußte ich nicht. Das entschärft die Fahrt nach Airdrie natürlich. Normalerweise ist das Verkehrsaufkommen durch die Pendler nicht zu unterschätzen - wir haben im Herbst von Cochrane nach Airdrie wirklich 2 Stunden gebraucht, weil der Stoney Trail dicht war. Es ging mit Tempo 30 bis Airdrie vor sich hin.

    Okay, an einem Sonnabend sieht das natürlich anders aus. Trotzdem... rechnet nicht unter zwei Stunden. Das wäre mit einem Womo theoretische Bestzeit, aber ich würde immer was draufpacken. Am Sonnabendvormittag ne Stunde.

    Dafür müßtet Ihr ja schon recht früh raus - bis 4 Mann sich zusammengerappelt und "langstreckenflug-fein" ;)  gemacht haben, das dauert doch seine Zeit. Na klar, jeder tickt anders. Wir mögen es, die letzte Nacht vor dem Abgeben wirklich in der Nähe zu sein und den letzten Abend nochmal genießen zu können und gaaaanz lange ins Feuer zu gucken, bis es endgültig runtergebrannt und der Urlaub vorbei ist und dabei zu wissen, daß wir es am nächsten Morgen entspannt angehen lassen können.

    In Banff fällt mir jetzt nix ein, wo man das Womo kärchern könnte. Wenn Ihr über den TCH fahrt, ist auf Höhe des Olympic Park eine Tanke, die eine entsprechend große Kärcheranlage hat. Das ist aber doof, seit es den Stoney Trail gibt, eine Umgehungsstraße nach Norden. Die biegt nämlich vor dem Olympiapark vom TCH ab und Ihr müßtet das Stück bis dahin doppelt fahren.

    Also bleibt nur: Kärchern in Airdrie. Und den Tank wieder vollmachen.

    Rechne dafür (vielleicht mußt Du anstehen) auch auf jeden Fall mindestens eine halbe Stunde.

    Ihr müßt wissen, wie gut Ihr früh aus den Federn kommt ;)  

    Ich wollt' nur das Für und Wider aufzeigen. Außerdem kann man auf dem Tunnel Mountain CG in Banff (und ein anderer hat noch nicht geöffnet) kein Feuerchen machen. Und wie wollt Ihr das Frühstück am letzten Morgen gestalten, ganz lebenspraktisch gefragt? Nen Kanten Brot und Marmelade flott-flott, damit Ihr auch nicht mehr viel Abwasch habt, oder geht Ihr frühstücken? Die Zeit dafür müßtet Ihr auch noch einrechnen und entsprechend früher aufstehen.

    Ich wär persönlich für die genußvollere Planung der Sache. In Banff ist die ultimative Frühstücks-Adresse Melissa's, aber die machen erst um halb 8 auf. Also knapp.....

    In Cochrane könntet Ihr in weniger nettem Ambiente als bei Melissa's, aber immerhin noch im "klassischen" Diner-Stil bei Smittys frühstücken.

    Und Deine Route mußt Du doch nicht umschmeißen. Oder hast Du alles minutiös geplant und Campgrounds gebucht? Ihr habt ja, wenn ich alles richtig überblicke, mehr Reisetage mit dem Wohnmobil als "Stationen" - laßt Euch doch die Option offen, Euch ein wenig treiben zu lassen und es wird am Ende schon passen. Zieh mal ins Kalkül, daß man, wenn es "brennt" von überall auf Eurer Route binnen 1 Tages in Calgary ist.

    Deine Route müßtest Du auch aus einem anderen Aspekt heraus nicht umschmeißen, wenn Ihr Euch für die letzte Nacht in Cochrane entscheiden solltet, denn der RV-Campground in Lake Louise ist denkbar unattraktiv. Das Ambiente dieses Campgrounds könntet Ihr auch haben, wenn Ihr Euch über Nacht auf einen Walmart-Parkplatz stellen solltet - um es anschaulich zu beschreiben  ;)

    Sollte es so sein, daß Ihr (Du) in LL nochmal Skilaufen wollt, sieht es natürlich anders aus. Dann steht Skispaß gegen einen pragmatisch ausgesuchten Übernachtungsplatz.

    Aber ohne Skilaufen tippe ich mal, daß Ihr von Jasper bis Banff durchfahren werdet, weil die staatlichen Campgrounds entlang des Icefields Parkway noch geschlossen sein werden, wenn nicht der Frühling als kleiner Sommer um die Ecke kommt. Ihr werdet den Parkway zwischen Schneewänden links und rechts fahren. Die vermiesen zwar mitnichten das Panorama, aber viel rumstapfen kann man nicht. Und die Campgrounds werden erst geöffnet, wenn der Schnee weg ist.

    Apropos Skilaufen: Ich hab jetzt nicht vor, Dich in den ultimativen Planungsstreß zu versetzen, aber den legendären amerikanischen Pulverschnee gibt es in Whistler nicht zwingend. Das liegt ganz einfach an der "feuchten" Lage Whistlers in den Bergen oberhalb Vancouvers, wo es einfach viel regnet.

    Für das ultimative Schnee-/Skierlebnis mit würde ich Dir die Kootenay Rockies oder Sun Peaks eher empfehlen.

    Fahrt doch einfach entspannt los. Um diese Jahreszeit müßt Ihr nix vorbuchen, wirklich nicht. Ihr werdet bei Fraserway zwei Dinge auf jeden Fall bekommen oder Euch in der Info-Ecke nehmen können:

    Die Landkarte "super natural British Columbia" eine road- und parkmap und den British Columbia accomodation guide. Der hat (neben Hotels) eine Vielzahl von gut beschriebenen Campgrounds - sowohl privat geführte als auch staatliche - im "Angebot".

    Ihr werdet ganz, ganz sicher keine Probleme haben, damit Campgrounds zu finden: Wann Ihr sucht, wo Ihr sucht.

    Geh das Ganze mal ganz tiefenentspannt an, Ingo! ;)

    Viele Grüße

    Harry

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