• dreckbacke
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    geschrieben 1233056747000

    So – nun werde ich auch mal meinen mustard dazu geben ;o)

    Nachdem ich früher selbst aus beruflichen Gründen schon mehrfach im fernen Osten (z.B. Korea) weilte und die dortigen Essensgepflogenheiten ausprobieren musste!!! war für mich die Entscheidung meines Bruders in Manchster UK seinen Master of Science zu machen Anfangs wohl eine zumindest Essenstechnisch fragwürdige Entscheidung

    Auch ich hatte bei meinem ersten Besuch in England so meine Vorurteile gegenüber dem Volk und dem dortigen Essen – wenn das Fish & Chips den Namen „Essen“ verdient hat.

    Doch gleich beim ersten Besuch wurde ich erstaunlicherweise eines besseren belehrt: bedingt durch ihre ehemaligen Kolonien und das Commonwealth gibt es eine sehr bunte Mischung aus verschiedensten asiatischen Küchen – und diese wird auch für uns Europäer sehr bekömmlich gekocht und gar nicht mal so extrem scharf.

    Wem das Asiatische nicht so gefällt der kann sich in einem guten Pub Sonntag mittags auf eine Sunday Roast einlassen – dies ist ein Buffet das meistens dreierlei Fleischsorten und deftige Beilagen und Soßen beinhaltet. Dies kostet dann so um die 8 Brit. Pfund – ich frage mich dann natürlich sofort in welcher Deutschen Wirtschaft bekommt man noch für 8:50 € mitten in einer Großstadt eine reichhaltiges Mittagsessen.

    Okay - das englische Bier ist natürlich Geschmackssache – aber dadurch dass viele Pubs im Gegensatz zu den Deutschen Kneipen keine oder nur sehr humane Verträge mit ihrem Bierlieferanten haben gibt es immer Angebotsbiere lokaler oder saisonaler Biere.

    Diese kosten dann das Pint ca. 2,00 bis 2,30 Pfund – verglichen mit den deutschen Bierpreisen in Restaurants ist dies wesentlich billiger.

    Und zum Thema Gewalt habe ich hier schon mehrfach Position bezogen – wie auch schon soedergren kann ich hier keinen Unterschied zu Deutschland erkennen.

    Grüßle Ralf

    Meine aktuelle Flugstatistik: 706 838 km oder 936 h Flugzeit bei 241 Flügen
  • corbeile
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    geschrieben 1240929153000

    Hallo soedergren,

    1961 war ich Gast in einer englischen Familie mit zwei Kindern. Sie sollten mich vom Bhf in London abholen, kamen aber nicht. Meine Eltern hatten mir eingetrichtert, "geh zu einem Bobby, wenn irgendwas ist". Das habe ich gemacht und dieser Bobby hat meine Fahrkarte gelöst, mich in den Zug gesetzt, mir ganz genau erklärt wo ich aussteigen musste und sicherheitshalber noch dem Schaffner Bescheid gesagt. Welcher deutsche Polizist hätte das wohl gemacht???

    Nach einer Stunde etwa war ich dann in arlshalton Beeches, habe ich mein Gepäck untergestelt und bin zum YMCA -der hatte die Schpülerreisen organisiert- gelaufen. Die sehr nette junge Frau war total entsetzt und konnte sich das alles nicht erklären, mehrere Anrufe bei der Gastfamilie brachten ncihts. Nach mehr als vier (!) Stunden kam dann die Gasteltern mit vielen Entschuldigungen, ihr Sohn war von der Schaukel gestürzt und sie mussten ihn ins Krankenhaus bringen, fuhren nach London um mich abzuholen und da war ich schon weg, wir hatten uns um mehr als eine Stunde verpasst.

    Nun war de Start ja nicht gerade toll und trotzdem habe ich mich sehr wohl bei ihnen gefühlt. Ich war das "dritte" Kind, wurde genauso behandelt, zu allen Einladungen mitgenomen und, und .... Mein Gastvater stellte mich immer ganz stolz als seine "deutsche Tochter" vor.

    Noch heute ist diese Familie auch "meine" Familie und wir sehen uns regelmäßig.

    Andererseits habe ich es in Wales erlebt, dass Autos nur deshalb beschädigt wurden, weil sie ein deutsches Nummernschild hatten. In Cardiff wurde ich von zwei 16/17 jährigen Boys auf übelste beschimpft und bespuckt, weil ich mit meiner Begleitung deutsch sprach.

    Fazit.: Es gibt überall solche und solche.

  • GunterZwipf
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    geschrieben 1278784362000

    in der Tat ! Ich würde mich als dunkelhäutiger auch nicht unbedingt in gewisse Ecken im Osten begeben...Idioten gibts halt überall, wie vorher schon erwähnt.

    Als wir im Mai in Schottland waren wir nur positiv begeistert, und ich vor allem von der ruhigen und höflichen Fahrweise der Autofahrer; bei uns wär schon längst irgendein ungeduldiger Drängler ins Heck gefahren. Allerdings gab s dort auch wenig Autobahnen.

    Vielleicht liegt s auch an der tollen Landschaft und den schmalen Straßen dort... ;)

  • rolli-roll
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    geschrieben 1279395003000

    Hmmm, meine Ex-Freundin ist Engländerin... und sie ist eine tolle Frau! :)

    Zum Land kann man wirklich nicht so viel sagen, das lässt sich einfach nicht verallgemeinern. Sie kam aus Nottingham, eine schreckliche Stadt in der ich Nachts nicht alleine auf die Straße gehen würde. Die Kriminalität ist sehr hoch, ich war wirklich geschockt dass man so leben kann wie dort, ständig in Angst es könne eingebrochen werden oder man wird auf der Straße überfallen. Wir sind dort einmal mitten am Nachmittag mit Eiern beworfen worden.. grundlos. Den Jugendlichen war einfach langweilig.

    Dagegen finde ich London ganz toll, eine sehr offene und lebendige Stadt. Auch die Südküste gefällt mir mit ihren kleinen Städtchen sehr gut. Da sind die Menschen auch sehr freundlich, kümmern sich um einen und wissen was Gastfreundschaft ist.

    In Deutschland ist es ja auch das gleiche, in manchen Ecken fühlt man sich willkommen - in manchen weniger.

  • TraVelLeR209
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    geschrieben 1450565806000

    Hallo an alle,

    meine Erfahrungen in Großbritannien, explizit in England, sind durchaus sehr positiv. Da ich in London lebte und studierte, plante ich von dort aus einige Ausflüge. Besonders die Kreidefelsen von Dover, der Pembrokeshire National Park und Cornwall standen auf meiner To-do-Liste ganz oben. In England kann man zwar mit dem Zug in entferntere Regionen und Städten reisen, aber ich entschied mich der Bequemlichkeit halber für einen Mietwagen in England. Vor Ort schaute ich nach Mietwagenservices. Ich fragte vor Ort bei Händlern wie Arguscarhire an. Doch ich kann jedem nur empfehlen, lieber auf überregionale oder in deiner Heimat ansässige Services für Mietwagen in England zu setzen. So wandte ich mich an xxxxx und war positiv überzeugt. Denn sie verstanden nicht nur meine Sprache und meine Bedürfnisse exakt, sondern klärten auch alles vor Ort. Und so konnte meine Erkundung in England losgehen. Also was ich damit sagen wollte, war, dass ihr bei Mietwagen in England Preise vergleichen solltet. Denn gerade wenn man in einer großen Stadt wie London lebt, ist man dank Underground nicht auf ein eigenes Auto angewiesen.

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