• ronjaT
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    geschrieben 1314215271000

    Bin gerade dabei die letzten Seiten von Paulo Cohelos Elf Minuten zu lesen. Wiedermal ein sehr schönes Buch von einem meiner Lieblingsschriftsteller. Hier ein paar Zitate:

    Träume sind sehr bequem, sofern wir nicht gezwungen sind, sie in die Tat umzusetzen. So gehen wir keine Risiken ein, vermeiden Frustrationen, schwierige Momenten, und wenn wir alt sind, können wird immer den anderen die Schuld in die Schuhe schieben - vorzugsweise unseren Eltern, unseren Ehemännern oder unseren Kindern - dafür, daß wir unsere Träume nicht wahr gemacht haben.

    In der Liebe kann keiner dem anderen weh tun; für seine Gefühle ist jeder selbst verantwortlich, und wir können nicht die anderen dafür verantwortlich machen. Ich habe gelitten, als ich die Männer verlor, in die ich mich verliebt hatte. Heute bin ich überzeugt, dass man niemanden verlieren kann, ganz einfach weil man niemanden besitzt.

    Die wichtigsten Begegnungen sind von den Seelen abgemacht, noch bevor die Körper sich sehen.

    Im allgemeinen ereignen sich diese Begegnungen, wenn wir an eine Grenze gelangen, wenn wir emotional sterben und wiedergeboren werden müssen.

  • 3Nicki
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    geschrieben 1314227460000

    Seufz :|

    Und weil´s gerade passt, ein Zitat von Albert Camus:

    Und wenn die Erde mich nach 100 Jahren fragt, ob ich dich vergessen hab´, sag ich:

    Nein, noch immer nicht.

    Okt./Nov. 18 Siladen & Sulawesi***Juni 19 Philippinen
  • mutteraufreisen
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    geschrieben 1314300583000

    So "Die satanischen Verse" muß ich erstmal sacken lassen . Wenn man erstmal mit dem Schreibstil klargekommen ist , legt man das nicht so schnell wieder aus der Hand. Habe jede verfügbare Minute darin gelesen.

    Nachdem ich mal einen Vortrag von Rüdiger Nehberg zur Genitalverstümmelung in Afrika gesehen habe , werde ich nun "Im tiefen Herzen Afrikas"von Carter Coleman lesen, als mildere Vorstufe zu "Wüstenblume" von Waris Dirie.Einiges davon habe ich ja schon bei meinem Malibesuch mitbekommen.

    Kölsch ist die einzige Sprache , die man auch trinken kann
  • Reiselady
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    geschrieben 1314380819000

    Dann müsstest du eigentlich auch dieses Buch von Rüdiger Nehberg lesen:

    Karawane der Hoffnung. Mit dem Islam gegen den Schmerz und das Schweigen.

    Es ist erstaunlich, was er alles auf die Beine gestellt hat.

    Auch seine anderen Reisebücher sind spannend.

  • mutteraufreisen
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    geschrieben 1314433874000

    @reiselady , Du hast Recht , ich habe mich da nur noch nicht rangetraut . Bei seinem Vortrag, der Geschichte und den gezeigten Bilder , habe ich Rotz und Wasser geheult . Dann gab es noch ne Fotomappe , die man sich hätte anschauen können - keiner hat das getan , alle waren geschockt und einige Leute sind während des Vortrages mit ihren Kindern raus gegangen.

    Und so habe ich mir erstmal nur "Abenteuer Urwald" mitgenommen.

    Er mag ja seine Eigenheiten haben (und ein bissel selbstverliebt ist er sicher auch), aber er nützt seine mit seinen Aktionen erreichte Popularität, um wachzurütteln.

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  • mutteraufreisen
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    geschrieben 1314555585000

    fertig mit "Im tiefen Herzen Afrikas". Mein Urteil : ein vielversprechender Titel und eine ebensolche Kurzzusammenfassung im Einband für ein mittelmäßiges Buch , was nichts von dem gehalten hat , was ich mir davon versprochen hatte .Ist aber sicher Ansichtssache.

    Nun habe ich mir "Terra-X - Rätsel alter Weltkulturen " gegriffen, die Filme habe ich ja alle gesehen.

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  • Reiselady
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    geschrieben 1314569538000

    Ich weiß es leider nicht mehr so genau, aber hat nicht auch Rüdiger Nehberg damals das Rätsel um Tatunca Nara gelöst?

  • mutteraufreisen
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    geschrieben 1314602615000

    stimmt @reiselady , und er hat einiges dafür riskiert.Ich weiß nicht , ob ich Tatunca in die Rubrik Psychopath, Spinner, Kriminellen und was es noch so alles gibt, einordnen soll .Spannende Geschichte.Und der läuft immer noch frei rum , nachdem er sich für verrückt erklären ließ und damit seinen "Freifahrtschein"hat!

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  • ronjaT
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    geschrieben 1314704918000

    Am Wochenende habe ich Henning Mankells Daisy Sisters begonnen zu lesen. Kein Krimi und kein Afrikaroman, sondern eine sozialkritische Frauengeschichte über 3 Generationen. Bisher in recht trockenem Realismus geschrieben, irgendwie fehlt die Spannung ich bin aber noch nicht wirklich weit gekommen und hoffe darauf, dass der Funke noch überspringt.

    Die »Daisy Sisters«, das sind Elna und Vivi, Brieffreundinnen, Töchter der schwedischen Arbeiterklasse und beide siebzehn, als sie sich im Sommer 1941 zu einer gemeinsamen Radtour an die norwegische Grenze verabreden. Sie träumen von Freiheit und Unabhängigkeit und davon, aus der sozialen Enge ihres Alltags auszubrechen und etwas aus ihrem Leben zu machen. Doch Elna wird von einem jungen Grenzsoldaten vergewaltigt und schwanger, die Abtreibung missglückt, und 1942 wird ihre Tochter Eivor geboren. Auch Eivor ist von einer rastlosen Sehnsucht getrieben, doch ihre Versuche, sich eine eigene Existenz jenseits von Heim und Familie aufzubauen, enden ein ums andere Mal mit ungewollten Schwangerschaften. Elnas Schicksal wiederholt sich an Eivor und schließlich auch an Eivors Tochter Linda, die mit achtzehn ihr erstes Kind erwartet.

    (Amazon)

  • mayfieldfalls
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    geschrieben 1314727279000

    Habe gerade Frau Ella fertig gelesen.Genau das richtige für den Strand oder für den Feierabend.Lustig geschrieben!

    Im Moment lese ich Afrikanisches Schach ein Buch nach wahrer Begebenheit .Ein Auswanderer erzählt von dem Leben in Kenia und wie es dazu gekommen ist.

    Habe jetzt die Hälfte durch ist sehr spannend.Nicht so ein typisches Auswanderer Buch.

    "Die weiteren Aussichten " kann ich auch noch empfehlen.

    Nächste Woche im Urlaub werde ich "Papa ante Palma " lesen.

    Jassi

    "Wer sich je von Afrika hat verführen lassen, der findet sein Lebtag kein Messer mehr, um die Fesseln zu zerschneiden, die ihn am das Land binden. Die Nase gibt den Duft von Afrika nicht mehr frei, die Ohren nicht seine Melodien."
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