• ronjaT
    Dabei seit: 1091059200000
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    geschrieben 1286920382000

     

    AB WANN FÄNGT DENN DER MASSENTOURISMUS AN ? AB 100000 ODER 50000000 Touris ?

    Eine Frage die ich mir auch stelle, was oder wer definiert diesen Begriff?

    Gibt es statistische Erhebungen ab welcher Frequention ein Ort als Massentouristenort eingstuft wird? Ich denke nicht!

    Komischerweise lese ich hier immer Anfragen die mir unglaublich erscheinen und mich doch mehr und mehr überzeugt des "Phänomäns"

    Massentourismus näher bringen. Anfragen a la, Palmen besäumte Strände, türkisbaues Wasser, keine Touristen aber Bespaßung in unmittelbarer Gehweite, incl. kulturellene Highlights! Moment mal, das stimmt was bei den Urlaubern nicht!Ich kann nicht erwarten in einem 5* Luxus Hotel verwöhnt zu werden, allen Annehmlichkeiten einer Großstadt ohne Smog zu genießen, alleine blickend auf historische Gebäude einen Drink gereicht zu bekommen, und einerseits Entdecker einer einsamen Insel spielen zu wollen.

     

  • daggy1
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    geschrieben 1286920720000

    Massentourismus? Ist einerseits den für den "massentouristisch" Pauschalreisenden unter finanziellen Aspekten eine preisgünstige (Schulferien???) Möglichkeit zu reisen. Deutschland schließe ich hierbei nicht aus, wenn ich beruflich unterwegs bin, sind in Hotels pauschal über RV gebuchte City-Specials evtl. günstiger als die sog. Business-Tarife.

     

    Welche Veränderungen dieser (Massen)Tourismus andererseits im Ausland verursacht (hat)??? Ehemals einsamste Strände sind zubetonniert mit Hotelbettenburgen, die frühere Gastfreundschaft/Freundlichkeit der Einheimischen ist im besten Fall durch internationale Professionialität, im schlechtesten Fall durch deutlich gezeigte Abneigung dem Touristen gegenüber ersetzt worden. Was ich auch verstehen kann: Die Missachtung der Sitten/Kultur, die etliche Touris im jeweiligen Gastland praktizieren... Bestes Beispiel ist "oben Ohne" der Damen - in etlichen Ländern Europas mittlerweile ok, aber sonst??? Hinzu kommt die mit dem Tourismus gewachsene Kriminalität in den Touristenzentren, angefangen mit direktem Diebstahl, etwas raffinierter mit verkauften Fakes von begehrten Artikeln oder sonstigen Versuchen, den Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    "Früher", d.h. vor 40-20 Jahren, war es wesentlich billiger, innerhalb Europas interessante, einsame Ziele zu erreichen, per Auto, Bahn, Fähre; heute ist die Welt pauschal per Charter/Billigflug erschlossen.

     

    Was also sagt uns der Massentourismus??? Der Charme, die Ursprünglichkeit des Gastlandes sind verlorengegangen. Die absolut einsamen Strände sind auch nicht mehr einsam.

     

    Ich selbst bin ein Wanderer zwischen den Welten - einerseits profitiere ich von den günstigen Preisen des Massentourismus, andererseits möchte ich den Urlaub nicht in den entsprechenden Zentren verbringen, es sei denn zielgerichtet - wie z.B. 1 Woche "Ballern". D.h. ich ich schaue mir ein Reiseziel aus und schaue dann, wie ich zu dieser Reisezeit am günstigsten dorthin komme, für einige Urlaube war massentouristisch pauschal perfekt, für andere Ferien eher die private Variante.

     

    Es möge jeder seinen perfekten Urlaub finden!!!

     

    LG

    Dagmar

  • Kourion
    Dabei seit: 1216684800000
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    geschrieben 1286920836000

    @ronja

     

    Deswegen bekommt nach dem Urlaub in der HB ja auch oft die "Lage" eine schlechte Note   :laughing:

     

    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
  • vonschmeling
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    geschrieben 1286922600000

    @ronjaT

    Nee, eine Norm zur Definition könnte ja nur beispielsweise in Relation zu den Einwohnern eines Reiselandes erfolgen, respektive zu den Bewohnern pro Quadratkilometer!

    ;)

    Die Diskussion geht hier ein wenig in Richtung "Schuld und Sühne" - das scheint mir verkehrt: Es ist ein Wirtschaftszweig mit derselben Marktdynamik, wie andere auch.

    Es gibt einen Bedarf und der wird gedeckt. Kaum ein Ziel allerdings wird nur massentouristisch angeboten, meist findet man nach gründlicher Recherche noch ursprüngliche Regionen, die Individualtouristen gefallen und ich teile keinesfalls die Ansicht, dass sie teurer sein müssen!

    Andererseits bemüht sich auch der hier so geschmähte Massentourismus um eine Profilierung in der Qualität. Das Schlagwort ist Komforttourismus, man reist in kleine Hotels, umgeben von viel Natur und kann sich dennoch aus komfortablen Bausteinen bedienen, anstatt jeden Einzelaspekt mühsam buchen zu müssen.

    Ein völliger Trugschluss ist, dass die Einkommen der Servicemitarbeiter durch den Massentourismus gesunken wären. Schnell wachsender Personalbedarf führt nur dazu, dass auch weniger geschulte Mitarbeiter eingestellt werden, das kann sich u.U. in der Qualität negativ niederschlagen.

    Man kann eben das Einkommen eines Sommelier in Saint Tropez nicht mit dem eines Kellners in Bulgarien vergleichen, gewachsen sind die aber mit dem Tourismus!

    Wer bin ich - und wenn ja wieviele?
  • ronjaT
    Dabei seit: 1091059200000
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    geschrieben 1286923179000

    @AvS: du verwirrst mich, sorry, deinen Schlussfolgerunegen zu folgern überschätz meine geistige Kapazität, oder dessen was sie breit ist aufzunehmen! Ich mag es zwar zu entschlüsseln, letztendlich geht es auch...einfacher! So isses: I mog net!!

    Ich kann dich verstehen, nur es fehlt mir der Geist dessen...warum ich sollte!

  • vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
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    geschrieben 1286923321000

    Einfacher:

    Es gibt keine Norm, ab wievielen Touristen von "Massen" gesprochen wird. ;)

    Wer bin ich - und wenn ja wieviele?
  • ronjaT
    Dabei seit: 1091059200000
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    geschrieben 1286923529000

    geht doch ;) !

     

  • gastwirt
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    gesperrt
    geschrieben 1286923859000

    @VS Nee, aber Richtlinien! :p   Unser Bürgermeister lässt sich immer in der Zeitung feiern, wenn mal mehr als 3 Leute auf einen Schlag hier Urlaub machen. Unter der Bevölkerung macht sich schon Panik breit wegen weiterer zu erwartender Besucherströme und ich hatte heuer im sommer schon zwei Stühle mehr auf der Terrasse! :laughing: Also Leute, auf ins Fichtelgebirge, aber bitte in Massen :kuesse:

  • vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
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    geschrieben 1286925760000

    @gastwirt

    Das meinte ich mit Relation!

    Trinkgeld/ insbesondere AI:

    An anderer Stelle sagte ich schon, dass ein freundlicher und respektvoller Gast sicher nie einen so grottigen Service erfahren wird (ausgenommen in einem ehemaligen Teil unseres Reiches ... ;-)), dass er ein Trinkgeld verweigern muss. Ist es dann doch so, dürfen wir von SuperGAU sprechen und den Igel in der Tasche haben.

    Allerdings hab ich grade im AI Bereich von deutlich zweistelligen Einbrüchen gehört - das hat weder mit der Wirtschaftskrise, noch mit steigender Unzufriedenheit zutun, das ist ein Verfall der guten Sitten und die Lebenskrise der Attribute Höflichkeit und Anerkennung.

    :disappointed:

    Wer bin ich - und wenn ja wieviele?
  • ronjaT
    Dabei seit: 1091059200000
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    geschrieben 1286926302000

    Dein Fazit: pofitiert? Am Umsatz? Ja, mei warum nicht? Ist ja das was sich sage: der Tourismus setzt sich doch aus einem Zusammenhang aus Sehenswürdigkeiten und entsprechender Gastonomonie zusammen :D !

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