• ronjaT
    Dabei seit: 1091059200000
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    geschrieben 1338575019000

    Wo bohre ich? Welche Wunden? *Schlauch*

    Ich will doch keinen in eine Schublade pressen, mir doch egal wie, wohin und wie ihr dorthin reist. Ich hab gar nichts gegen Pauschalurlauber, unter passenden Umständen wäre und war ich das selbst schon.

    Nur wenn ich manche Gegebenheit und Macken hier lese, und das für bare Münze nehme, bringt mich das zu verwundertem Staunen und ich bin froh meine letztjährigen Urlaube individuell gestaltet zu haben.

  • Lapislazuli
    Dabei seit: 1110844800000
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    geschrieben 1338582106000

    Hallo zusammen,

    danke für die Freitagslektüre ;-)

    Irgendwie kommen mir verschiedene Beiträge hier schemenhaft bekannt vor... Schön, dass das Thema "Flugzeug" samt allen Nebenwirkungen immer wieder zu kreativen Diskussionen und Ideen führt :laughing:

    Aber zurück zum Thema Macken/Rituale: Ich empfehle den Fluggesellschaften ab sofort Becher mit Deckel und Strohhalme zum Einpieken. Sei es für Tomatensaft oder Cola- bekommt man mittlerweile an jeder Straßenecke und macht Sinn (Umweltschutz mal außen vor). Intravenöse Verpflegung wäre vielleicht auch eine Überlegung. Dann kann sich der Vordermann auch jederzeit entspannt in ruckartige Schlummerstellung begeben und meinetwegen im Liegen sein Flugzeugessen zu sich nehmen (Macke oder Ritual?), ohne das es dem Pauschaltouri dahinter die Perücke vom Kopf und sein eigenes Essen ins Gesicht haut. Die Beinfreiheit ist wieder eine ganz andere Geschichte, da bitte mal über Airbags nachdenken :rolleyes:

    Weiterhin wäre ich für Nummerngirls (in meinem Fall Nummerboys), die durch die Wartekombüse schlendern und jeden einzelnen Passagier mit einer Kennziffer auffordern, den Flieger zu betreten. Gabs alles schon mal, wurde aber leider abgeschafft. Ergänzung: Natürlich dann bitte auch mit Platzbegleitung.

    Und ich persönlich, als Pauschaltouri, nehme mir auch gern ab sofort meine persönliche Hängematte mit in den Flieger. Ist gemütlicher (home sweet home), spart für die FG Platz, Reinigung, Kosten (Sitze sind verdammt teuer in der Anschaffung) und die Rückenlehnendiskussion hätte sich damit für mich auch erledigt. Wundert mich sowieso, dass die Fluggesellschaften noch nicht darauf gekommen sind, auf Schiffen war das früher Standard. Oder ich hocke mich halt irgendwo in den Gang... ist bei der DB ohne Platzreservierung (manchmal sogar mit) Alltag. Also alles kein Problem. Kommt immer darauf an, in wieweit ich mir meine Reisen durch andere Leute vermiesen lassen will oder nicht.

    Wer mich dann mit irgendwelchen Nonstop-Quatschereien nervt, bekommt von mir "Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt" von S.Orth und A. Blinda oder ähnliches in die Hand gedrückt - oder bei Bedarf- erzählt. Das sorgt meist sehr schnell für Ruhe. Hab ich noch irgendetwas vergessen?

    Doch, ja: Solange nicht wieder ein Typ neben mir sitzt, der krampfhaft anfängt, verzweifelt alle Schrauben, Nieten, Fenster und was weiß ich im Flieger mit dem Fingernagel zu kontrollieren und festzuziehen (Schraubendreher sind ja -Gott sei Dank- im Handgepäck nicht mehr zulässig), ist für mich dann alles in Ordnung. Tja, Pauschaltouris können manchmal auch echt pflegeleicht sein ;-) :thumbsup:

    Grüssle

    Lapis

    Die Frage ist niemals "wohin?", die Frage ist immer nur "wann?".
  • Kourion
    Dabei seit: 1216684800000
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    geschrieben 1338584405000

    @Lapis  :D

    Nun könnte ich zwar deinen Vorschlag "im Gang sitzen" ev. in Betracht ziehen, da jahrzehntelange Erfahrungen mit der DB auch mich diesbezüglich geschult haben.

    Was aber die Hängematte betrifft, so hege ich doch starke Zweifel.

    Ich befürchte, bei jedem Luftloch wie ein Flummi oben an die Decke zu knallen, wieder runter, usw. usf.

    Oder hattest du den Gedanken schon ausgefeilt - was Gurte o. Ä. betrifft ?  :D  ;)

    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
  • Lapislazuli
    Dabei seit: 1110844800000
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    geschrieben 1338587580000

    Stimmt! Das mit dem Flummi ist ein Argument.... mir fallen da spontan nur Karabiner und Federn ein. Ansonsten Airbags oben und unten. Immerhin günstiger als Sitze. Wenns gut geht, läufts prima, wenn nicht, sind es einfach Kollateralschäden ;-)

    Die Frage ist niemals "wohin?", die Frage ist immer nur "wann?".
  • soosi
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    Zielexperte/in für: Dominikanische Republik
    geschrieben 1338588501000

    Der Pauschali kann nicht alles haben..

    Lapislazuli:

    ... Wenns gut geht, läufts prima, wenn nicht, sind es einfach Kollateralschäden ;-)

    ein wenig Abstriche muss "man" schon hinnehmen ;)

    Vaya con Dios y quiêreme como soy
  • ronjaT
    Dabei seit: 1091059200000
    Beiträge: 8938
    geschrieben 1338588718000

    Hmmm, da ich des Schlafens während des Flugs oder anderen schnell überbrückgaren zielführenden Dingen zugeneigt bin, JA!

    Lapis: Flugzeug alias Gummizelle, mit federnden Hängematten? Betreung bei Missverständnissen zwischenmenschlicher Art inclusive ;-)?!

  • Reiselady
    Dabei seit: 1105228800000
    Beiträge: 19415
    geschrieben 1338590431000

    silberfischchen:

    Was mir allerdings zu schaffen macht,ist die angeordnete Verdunklung der Fenster,wenn draußen noch heller Sonnenschein ist.

    Dafür habe ich bisher keine Erklärung gefunden.

    Vielleicht einfach nur ein Ritual/Macke der Flugbegleiter???

    Habe jetzt nicht alles nachgelesen, aber das habe ich auch schon erlebt: Rückflug von Neuseeland mit Korean Air von Auckland nach Frankfurt mit Stop Over in Seoul. Obwohl es sich bei den einzelnen Etappen weitest gehend um Tagesflüge (Ortszeit) handelte, haben die Flugbegleiter strikt drauf bestanden, dass die Fenster verdunkelt wurden. Der Vorteil war, dass es sehr ruhig im Flieger war. Nachteil halt für diejenigen, die nicht müde, waren, weil sie nicht aus dem Fenster schauen konnten.  Wobei ich dann bei der 2. Etappe Rückflug über China, Sibirien usw. doch einfach die Verdunkelung hochgeschoben habe.

  • bernhard707
    Dabei seit: 1195948800000
    Beiträge: 25347
    geschrieben 1338598374000

    Die Fensterblende gelegentlich mal ein Stück hochschieben kann man durchaus machen, ansonsten ist es bei Langstreckenflügen um 10 Stunden und mehr im allgemeinen Interesse der Passagiere die Blenden geschlossen zu halten, also weit von einer "Macke" der FA entfernt.

    Viele möchten nämlich in einem ruhigen Bomber einfach nur schlafen. Wer lesen möchte hat eine individuelle Punktbeleuchtung am Sitz, ansonsten einen ISE Monitor an der Rückenlehne des Vordersitzes oder in der Armlehne.

    Life is too short to limit your vision ... indeed
  • silberfischchen
    Dabei seit: 1243555200000
    Beiträge: 34
    geschrieben 1338620071000

    @TommyA und bernhard707

    In diese Richtung ging auch schon meine Vermutung.

    Ein lecker Essen,dazu ein Weinchen und dann das wohlverdiente Nickerchen-Sendepause.

    Wohl denen,die so einen gesegneten Schlaf haben,daß sie gleich bis zum nächsten Imbiss durchrüsseln.

    Die ISE Monitore helfen natürlich ungemein,die eine,oder andere Stunde zu überbrücken.

    Ich hoffe mal und wünsche mir,daß ich dieses Jahr nun auch endlich das Glück habe,mir so die Flugzeit etwas verkürzen zu können-war ja bisher nicht bei jeder Airline und in jeder Klasse üblich.

    Bei meiner nächsten Aufforderung,daß Fenster zu verdunkeln,weiß ich nun wenigstens,welcher Sinn dahinter steckt-danke für die Aufklärung.

  • Brigitte
    Dabei seit: 1062633600000
    Beiträge: 4248
    geschrieben 1338620754000

    @'Reiselady' sagte:

    ........, haben die Flugbegleiter strikt drauf bestanden, dass die Fenster verdunkelt wurden. ..........

    mein längster Flug war 4 1/2 Stunden.

    Der Tag wird überbrückt mit geschlossenen Fenstern und dann gehts in die Nacht rein. Wäre für mich ein unangenehmer Gedanke. Es ist jetzt nicht so, dass ich die Anweisungen missachten würde - ich bin da ganz brav - aber kann eine Flugbegleiterin auf so etwas bestehen? Ich höre das übrigens zum ersten mal.

    Nicht auf das, was geistreich, sondern auf das, was wahr ist, kommt es an. *Albert Schweitzer*
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