• carstenW.
    Dabei seit: 1139875200000
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    geschrieben 1227642864000

    @cleaner

    für die, die bei einem Anschlag betroffen sind, ist es egal, ob Flugzeug oder S-Bahn, das stimmt. Nur kommt es auf die Anzahl drauf an, wie Du selbst schon sagtest. Und das spielt schon eine gewaltig große Rolle. Zwar nicht für die Beteiligten direkt im Flieger oder der Bahn, sondern für die, wo der Flieger evtl. dann reinrauschen bzw. drauf stürzen könnte. Und darum geht es auch.

  • Reiselady
    Dabei seit: 1105228800000
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    geschrieben 1227645890000

    Ist zwar ein wenig OT, aber es gibt noch Schlimmeres. Dies habe ich im Internet gefunden:

    In Norfolk, Virginia, darf keine Frau das Haus verlassen, ohne ein Korsett zu tragen. Um die Einhaltung dieses Gesetzes zu garantieren, gab es in früheren Zeiten einen nur Männern vorbehaltenen Beamtenposten - den des Korsett-Inspektors...

    Waren das die Vorläufer der Sicherheitskontrollen? :laughing: :rofl: :rofl:

  • Cleaner
    Dabei seit: 1223337600000
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    geschrieben 1227646127000

    @carstenW. sagte:

    @cleaner

    für die, die bei einem Anschlag betroffen sind, ist es egal, ob Flugzeug oder S-Bahn, das stimmt. Nur kommt es auf die Anzahl drauf an, wie Du selbst schon sagtest. Und das spielt schon eine gewaltig große Rolle. Zwar nicht für die Beteiligten direkt im Flieger oder der Bahn, sondern für die, wo der Flieger evtl. dann reinrauschen bzw. drauf stürzen könnte. Und darum geht es auch.

    Also geht es bei den Sicherheitskontrollen gar nicht um den Schutz der Passagiere, sondern um die "Kollateralschäden"? Das wäre mir neu. Ich muss mich also primär deshalb durchsuchen lassen, damit den Menschen am Boden nichts passiert?

    Dann wäre es vielleicht besser gewesen, die für Datensammlung und Kontrollwut verpulverten Milliarden in die Flugsicherheit zu investieren. Immerhin stürzen wesentlich mehr Maschinen wegen technischer Mängel und/oder unzureichender Infrastruktur der Flughäfen ab, als durch terroristische Anschläge. Wie viele davon gab es denn in den letzten 30 Jahren überhaupt? Eben.

    Wir steigen ohne Bedenken in die billigsten Flieger und machen uns mehr Sorgen wegen möglicher Anschläge? Was für ein Wahnsinn ...

    Ich frage mich langsam wie wir es in der Luftfahrt seit Jahrzehnten geschafft haben, ohne Bodyscanner und biometrische Ausweise zu überleben. Stimmt, damals gab es noch keinen Bin Laden und andere islamische Extremisten. Aber Verrückte gab es immer schon. Nur diese Hysterie deswegen nicht.

    Die haben wir aus den USA importiert - einem Land, in dem jeder das Recht auf Waffenbesitz hat und in dem täglich deutlich mehr Menschen bei Bandenkriegen ums Leben kommen als in einem Flugzeug Platz haben ...

    Ein Blick ins Gesetz erspart viel Geschwätz ...
  • carstenW.
    Dabei seit: 1139875200000
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    geschrieben 1227646798000

    @cleaner

    Sicherlich gehören unter der Behebung auch technische Mängel. Sicherlich auch, daß nicht nur welche vor Antritt des Fluges bekannt waren, sondern erst während des Fluges aufgetreten sind. Wer in die billigsten Flieger steigt, ok, jedem seine Sache. Ich nicht. Wir haben auch jahrezehntelang andere Dinge ohne große Technik geschaft? Gab es früher Autos oder Flugzeuge? Nein. Da war an solchen Wahnsinnssachen einfach nicht zu denken. Und was andere Länder (USA) für Dinge macht, ist mir in der Hinsicht eigentlich egal. Auch dies heiße ich in diesem Land (Bandenkriege) nicht für gut. Aber das sind andere Dinge. Und um nicht vom hundersten ins tausendste zu kommen, bleib ich einfach mal beim ursprünglichen Thema. Und da steht meine Meinung fest: Wenn ich eine Sache durch Kontrollen weitmöglichst in seinen Gefahren eingrenzen kann, dann soll mir das Recht sein. Alles anderre ist kleinkarriert gedacht. Meine Meinung.

  • Erika1
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    geschrieben 1227648053000

    @Ruuudi sagte:

    Ich habe diese Wichtigtuer die am Flughafen meinen sie wären Graf Koks auch sowas von dick.

    Leider verlängern diese Menschen die eh schon lästige Wartezeit vor der Sicherheitskontrolle.

    Am besten man sollte die so lange kontrollieren bis der Flug weg ist, denn ich befürchte im Flugzeug, im Urlaub und sonstwo haben sie auch immer was zu meckern.

    :laughing:

    Ja, ja diese Wichtigtuer... die kenne ich, liebenswerte Zeitgenossen - wie Du vermutlich auch:

    Hetzen zum Flughafen, stehen hechelnd in der Endlos-Schlange vorm Check In, rasen zur Sicherheitskontrollen-Warteschlange, meckern über die Langsamkeit der Mitarbeiter, rennen zum Gate, um weiterhin zu warten; haben einen Sitz in Reihe 5, hüpfen bereits zum Durchgang, wenn die Reihen ab 25 aufgerufen werden, stehen in der Schlange im Finger, maulen über die lahmen Passagiere, betreten den Flieger - und lassen sich selbst viel Zeit beim Kramen in den Zeitschriften, noch mehr Zeit beim Verstauen des Handgepäcks; sie kommentieren das Essen, beurteilen die Landung des Piloten, sind bei Ankunft bei den ersten am Gepäckband und warten.... wie alle anderen auch.

    Ruuudi, kannst Du Deinen Urlaub genießen???

    Nach Deinem hochqualifizierten Beitrag habe ich da so meine Zweifel.

    Ob man 20 Minuten am Counter, 20 Minuten bei der Sicherheitskontrolle oder 20 Minuten am Gate wartet, ist mir sowas von egal. Mindestens zwei Stunden verbringt man am Flughafen, davon etwa 45 Minuten am Gate, es ist wirklich schnuppe, wo man wartet.

  • Cleaner
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    geschrieben 1227648070000

    @carstenW. sagte:

    ... Wenn ich eine Sache durch Kontrollen weitmöglichst in seinen Gefahren eingrenzen kann, dann soll mir das Recht sein. Alles anderre ist kleinkarriert gedacht. Meine Meinung.

    Ich will auch gar nicht bestreiten, dass die Kontrollen an den Flughäfen für ein bisschen mehr Sicherheit sorgen. Allerdings wirken diese Kontrollen - egal wie intensiv sie sind - nur gegen sehr dumme Terroristen. Das ist zwar auch schon ein positives Ergebnis - zumal die Dummen nicht aussterben - aber der Preis, den wir alle dafür zahlen, ist mir schlicht zu hoch. Aufwand und Ergebnis stehen in keinem angemessenen Verhältnis mehr. Wir sind gerade sehr erfolgreich dabei, unsere Grundrechte für ein bloßes Schreckgespenst zu opfern.

    Ich will ja nicht noch mehr Angst vorm Fliegen verbreiten. Aber man sollte sich schon darüber in klaren sein, dass ein Terrorist nicht unbedingt im Flugzeug sitzen muss, um dieses medienwirksam zur Explosion zu bringen. Außer natürlich, er will dabei unbedingt den Tod als Märtyrer sterben ... ;)

    Organisationen wie Al Quaida verfügen über genug Mittel (z.B. Boden-Luft Raketen), um überall auf der Welt jedes beliebige Flugzeug vom Himmel zu holen. Da nützen die Sicherheitskontrollen am Flughafen leider gar nichts. Damit will ich sagen, dass sich ein Anschlag nicht verhindern lässt, wenn er nicht gerade von einem schlichten Einzeltäter geplant und verübt wird. Wir müssen uns wohl damit abfinden, dass das Risiko bei jedem Flug mitfliegt. Ich persönlich glaube, dass die Kontrollwut einen ganz anderen Zweck verfolgt. Aber das ist natürlich nur meine Meinung.

    Ein Blick ins Gesetz erspart viel Geschwätz ...
  • Erika1
    Dabei seit: 1088985600000
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    geschrieben 1227648812000

    Starker Tobak! ;)

    Da glauben doch so viele Passagiere, sie seien umso sicherer, je rabiater die Kontrollen erfolgen. Dafür verzichten sie gern auf ihre Rechte, akzeptieren jedes Vorgehen.

    Mir fallen da die diversen Terror-Threads ein, z.B.

    "Angst vor Terror-Anschlägen im Urlaubsland?"

    Natürlich nicht.

    Die gängige Antwort lautet

    "Da darfst Du in Deutschland auch nicht mehr auf die Straße gehen, überall kann etwas passieren."

    Es fehlt auch nicht der Zusatz "Genieße Deine Ferien!"

    Offenbar ein psychologisches Problem.

    Fluggastkontrollen geben eine vermeintliche Sicherheit, auf die die meisten Reisenden sehr viel Wert legen, sie ignorieren, dass in ihrem Dolmus eine Bombe hochgehen kann, eine Bombe in einem Papierkorb liegt, ihr Transferbusfahrer in den Graben fährt. (Beispiele)

    Dass überall "etwas passieren" kann, dürfte jedem bewusst sein. Nur das Flugzeug muss heil am Urlaubsort ankommen.

    So lange sich die Leute auf festem Boden befinden, fühlen sie sich relativ sicher. Auf Autobahnen..., in Zügen..., als Radfahrer und Fußgänger. Sie glauben (rein subjektiv), die Situation beherrschen zu können. Statistiken nehmen sie eher nicht zur Kenntnis.

  • UteEberhard
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    gesperrt
    geschrieben 1227689637000

    @Erika1

    Die Auflistung von Unterstellungen. Hinnehmen ohne Kommentar.

    Kommentiert man es doch, erfolgt unstrukturierter Gegenwind.

    Konsequenz - besser kein Kommentar.

    Kapitalanleger, kommst Du nach Liechtenstein, tritt nicht daneben, tritt mittenrein.
  • tosca4711
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    geschrieben 1227690414000

    Habe jetzt wieder festgestellt, dass die Kontrollen innerhalb Deutschlands unterschiedlich sind. Abflug Düsseldorf nach München. Alles piepte bei mir, Schuhsohlen zeigen, abtasten und in meiner Handtasche rumkramen. Auf dem Rückflug München nach Düsseldorf. Nichts von allen. Mit den gleichen Klamotten an und Handtascheinhalt wie beim Abflug.

    23.11-27.11 Dublin
  • caribiangirl
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    geschrieben 1227798886000

    Hallo

    Mir ist es lieber, dass die Kontrollen an Flughäfen verschärft wurden.

    Dass man sich allerdings überall angrapschen lassen muss, finde ich auch nicht berauschend. Klamotten alleine haben Metalteile, die dann eben piepen.

    Die meisten Sicherheitsleute wissen das aber und man kann durch.

    Ich hatte auch mal Socken an, die so goldene Metalfäden hatten und an meinen Füssen piepte es. Musste dann die Schuhe ausziehen, die Füsse wurden kurz abgetastet und die Schuhe genau angeguckt. Das wars. Da hatte ich auch kein Problem damit.

    Terroristen werden sicherlich nicht so blöd sein und irgendwelche Waffen, etc am Körper zu tragen. Ich glaube auch nicht, dass irgendein Sprengstoff so klein sein kann, dass man ihn mal locker in der Unterhose, unter dem BH oder in den Socken verstecken kann. Ich habe zumindest noch nie davon gehört, dass es Waffen aller Art gibt, die so groß wie ein Smarties sind. Wenns so kleine Waffen oder Bomben gäbe, würde ich es einsehen, dass man einem in jede Ritze schaut.

    Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.
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