ADEGi:
na also, endlich eine klare Aussage ( die ich angeblich schon in 2 threads auch bekommen hätte -werde mich deswegen mal wieder zu einem Intelligenztest anmelden, da ich das nicht gecheckt habe
):
die Reisebranche spürt absolut nichts von einer Krise. Die Buchungszahlen übertreffen das Vorjahr erheblich, die hohen Preise in 2009 haben niemanden abgeschreckt, es wird seit Erscheinen der Kataloge für die Wintersaison ( nicht Anfang August ? Habe ich da was übersehen ? ) und seit Erscheinen der Kataloge für die Sommersaison 2009 bis heute 14.12.2008 ungebrochen in hohem Unfang gebucht, so das für das Reisejahr 2009 mit neuen Rekordzahlen zu rechnen ist. Das Unwort des Jahres "Finanzkrise" trifft für die Branche nicht zu, obwohl sogar der GURU der Fussballbundesliga dieses Wort für den Fussball in den Mund nimmt.
Warum hat mich eigentlich aus der Branche níemand in diesen Diskussionen mal gefragt, wie ich denn persönlich meine Planungen für 2009 mache, also auf die Krise reagiere ?
Meine Familie hat mit Sicherheit in den letzten 25 Jahren mehr als den Wert eines Hauses in Urlaubsreisen investiert ( ok: nicht in Grünwald oder in Taunusstein ), und davon keinen Pfennig oder Cent je bereut. Als Vielfachurlauber ( 3 - 5mal pro Jahr ) trifft mich die Krise aber in vielen Bereichen auch. Wen denn nicht ?
Ich werde mit Sicherheit einen Urlaub opfern ( müssen ), aber deswegen werde ich aufs Urlauben nicht verzichten.
Deswegen: ihr solltet mit mir ein bischen freundlicher umgehen, sonst opfere ich eventuell doch noch 2 Urlaube ( hahaha, war natürlich ein Spass ).
Ich habe volles Verständnis für eine Branche, die auf Stimmungen in der Bevölkerung angewiesen ist und sich deswegen gegen negative Beiträge wehrt.
Ich hätte es toll gefunden, wenn jemand aus der Branche ganz ehrlich gesagt hätte:
jawoll, es gibt eine Krise in Deutschland und in der ganzen Welt, und die wird auch an der Reisebranche nicht spurlos vorübergehen. Wir hoffen aber, dass das hohe Wertverständnis der Deutschen für ihren Urlaub uns einigermassen davon ungeschoren lässt, und das lässt uns relativ optimistisch in die Zukunft schauen.
Gruss Gabriela