• Kourion
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    geschrieben 1305845207000

    @brujera

    "Ich kann auch nur raten, reist in jungen Jahren, soweit möglich. Niemals mehr reist man so unbeschwert wieder."

     

    Wenn du das so meinst, wie chriwi es unten beschreibt, hast du vollkommen Recht: Übernachten in der Ente oder am Straßenrand und völlig unvorbereitet losfahren. ;)

     

     

    @vickymaus

    Man wird im Alter gemütlicher ? Ich musste ja ein wenig lachen, denn anschließend beschreibst du die Reiseart der Älteren:

    "... aber wahrscheinlich gehts eben eher dann "nur noch" mit dem Bus nach Kroatien oder Österreich!"

    Na, wenn der Bus zur Gemütlichkeit beiträgt...  :frowning:  

    Wie lange ist man denn so im Bus bis Österreich oder Kroatien unterwegs ? Von z. B. NRW aus ?

    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
  • Lilian1507
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    geschrieben 1305846036000

    @chriwi sagte:

    ... Hotelbewertungen waren damals noch völlig unbekannt,... :laughing:

     

    Manchmal muss ich sagen: zum Glück! Wer weiß, ob ich ansonsten jemals in ein Zwei-Sterne-Hotel in die Türkei geflogen wäre...

     

    War echt cool, Essen im Hotel vielleicht nicht ganz so lecker, aber die Restaurants im Ort waren dafür so gut und so günstig (damals gab's da noch kein Eisbein mit Sauerkraut), dass selbst wir "armen Azubis" uns das leisten konnten - und ich weiß bis heute, was Hühnchen, Suppe etc. auf Türkisch heißt.

     

    :D  

     

    Heute ist man (ich zumindest) verwöhnter und bucht kaum mal ein Hotel unter vier Sternen. Wer weiß, was mir da entgeht. Vielleicht komme ich als "armer Rentner" mit schmalem Budget dann wieder "back to the roots"...

     

    ;)  

    Nur aufs Zelten werde ich wohl auch in Zukunft verzichten!

  • Reiselady
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    geschrieben 1305847278000

    @brujera sagte:

    Ich kann auch nur raten, reist in jungen Jahren, soweit möglich. Niemals mehr reist man so unbeschwert wieder.

     

    Das stimmt. Aber so unbeschwert - das gilt nicht nur für Reisen, sondern für das ganze Leben. Man hat in jungen Jahren die Verantwortung nur für sich selbst. Später kommt die Verantwortung für die eigene Familie, dann  evtl. für die pflegebedürftigen Eltern dazu. Aber auch das gehört zur Lebenserfahrung dazu.

  • crystina
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    geschrieben 1305849452000

    Seit einigen Jahren habe ich ganz einfach keine Lust mehr auf lange Flüge - und entdecke mit Begeisterung Kanaren, Balearen, und andere - unter 6 Std. Flugzeit zu erreichende Reiseziele. Heute unvorstellbar wie ich früher über Mallorca gedacht hatte: Massenreiseziel - nichts für mich.... Ein Kurzurlaub letzten Mai genügte um mich in die Insel zu verlieben. Mal sehen was im Juni  auf Ibiza passiert...

     

    Von 1980 - 2000 bereiste ich fast alle Kontinente - wundervolle, unvergeßliche Eindrücke, ganz besonders verbunden mit Kontakt zu Einheimischen - hatte teilweise privat gewohnt ... dies war durch weltweite Brieffreundschaften möglich

    ... Südafrika, Venezuela, Ecuador, Australien, Neuseeland, Südsee.

    Unvergeßlich bleibt die Blue Lagoon Cruise zu den Yasawas (FIJI).

     

    Insel(Sehn)sucht .... die Wellen ähneln dem Atemrhythmus, schweift das Auge zum Horizont, fühle ich mich frei - einfach "Meer-glücklich".
  • Mibu72
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    geschrieben 1305857239000

    @Siegfried sagte:

    Mache mal ein neues Theama auf:

    Reist, wenn Ihr noch jung seit und es Euch leisten könnt.

    Wir reisen schon, als meine Frau (damalige Freundinn) noch lernte und jung war, durch die Welt. Haben im Jahr, als wir noch berufstätig waren, mindestens 2x Urlaub gemacht. Den Urlaub so eingeteilt. 2 Wochen da, 2 Wochen dort.

    Da störte uns auch die lange Flugzeit nicht ( 8,10,12,14 Std.)

    Heute möchten wir nicht länger als 4,5 Std fliegen. Nicht aus gesundheitlichen Gründen, einfach keine Lust mehr.

    Wir haben uns nie gesagt, wenn wir erst mal Rentner sind, machen wir Alles und holen es nach.

    Das funktioniert meistens nicht, man wird träge und bequem.

    Wir haben die Welt gesehen, die uns interessiert. 4-5x im Jahr verreisen wir heute, in das nähere Europa, Deutschland. Jetzt die Schiffsreisen entdeckt. Mit der AIDA blu,sol, im nä. Jahr die AIDAmar. 2x eine Flußreise gemacht, soll so weiter gehen.

    Am Sonnabend geht es wieder auf unsere schöne Insel Ischia.

    Klar, es gibt noch einige Länder, Inseln, die wir vielleicht noch gesehen hätten ( Maurizius, Tonga Inseln), muß aber nicht mehr sein.

    Gruß

    Siegi

     Gratuliere, da muß ich Siegi volkommen recht geben. Meine Frau und ich verreisen auch sehr gerne und sind immer neugierig auf neues. Wir beide kennen das schon von unseren Eltern. 

    Leider kennen wir persönlich viel zu viele Leute die sich gesagt haben "ach das heb ich mir fürs alter auf". Nix da, was ich als junger schon nicht mache mache ich im alter erst recht nicht.

     Meine Eltern "um die achtzig" fliegen jetzt am Samstag auf "Kos-Griechenland". Vor ein paar Monaten sagte meine Mutter zu mir, na ja ich weiß nicht. Vielleicht sollten wir es doch gut sein lassen. Aber wenn die Zeit kommt und man es immer schon gemacht hat ,will man sofern es die Gesundheit zulässt einfach mal wieder was anderes sehen.

    Wie Siegi schon gesagt hat, es lässt vielleicht die Lust nach zu lange zu Fliegen aber es gibt überall schöne Ziele. Ob nah und fern.

    Soweit sogut, Sehmann Ahoi.

    Gruß Michael

  • Siegfried
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    geschrieben 1305870766000

    @Mibu72

    ...ach, das hebe ich mir fürs Alter auf...

    genauso hätte meine Überschrift heißen müsse.

    Das meinte ich auch damit. Was man in jungen Jahren nicht macht, macht man im Alter auch nicht mehr.

    Wenn man von Anfang an, an das Reisen gewöhnt ist und fit ist, macht man es immer weiter.

    Man muß im Alter ( bin ich alt?) ich glaube noch nicht ;) , auch nicht passiv, rumhängen.

    Ich z.B fahre noch Motorrad. Gehe 3x die Woche, seit ein paar Jahren zum "Kieser"-Training.

    Mein Rücken ist dadurch i.O. Hatte vor her schmerzen.

    Ich zähle schon die Stunden (meine Frau natürlich auch), bis morgen vormittag, wenn es zum Flughafen nach Neapel und Ischia geht.

    Gruß

    Siegi

    s.w.
  • chriwi
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    geschrieben 1305880019000

    Schön, dass ich Dich richtig verstanden hab. Ich wünsch euch eine schöne Reise! :D [/quote]

    Forenregeln... <--- Das war ich nicht, das war ein Admin!!! Vorher hatte ich da meine Homepage stehen und den Hinweis auf eine sehr coole Vietnam-Gruppe, die ich leite.
  • KerNie13
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    Beiträge: 4
    geschrieben 1310542994000

    Ich stimme zu, dass man nicht mit reisen warten soll, bis man z.B. in Rente ist. Meine Eltern haben sich schon immer 2-3 Urlaube im Jahr gegönnt. Nur die weiten Fernreisen wollten sie in der Rentenzeit machen. Und nun sind sie kurz nacheinander mit 53 und 59 Jahren verstorben.

    Mein Mann war früher mit seinen Eltern nur einmal verreist. Ich habe ihm das Schöne am Reisen gezeigt und nun hat ihn das Fieber auch gepackt.

    Was uns finanziell möglich ist nehmen wir jetzt als Ziele in Angriff. Wir haben seit ca. 1/2 Jahr ein Haus erworben, in dem wir auch noch an renovieren sind. Ich plane mein Geld so, dass ein großer Teil ins Haus finanziert wird, wir uns auch Urlaube gönnen können und einen normalen Lebensstandart haben.

  • felixsusi
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    Beiträge: 737
    geschrieben 1310557778000

    Ich bin auch der Meinung, dass man mit dem reisen nicht früh genug anfangen kann (sofern es natürlich finanziell machbar ist). Ich kenne einige Leute, die immer sagten: Wenn ich in Rente bin, dann schaue ich mir die Welt an. Pech nur, dass diese mittlerweile gestorben sind. Man weiß nie was alles auf einen zukommt. Deshalb so früh wie möglich die Welt bereisen. Was man einmal gesehen und erfahren hat, das kann einem keiner nehmen. Ich bin mittlerweile bereits im Vorruhestand und  reise seit  Kindesbeinen an, ab dem 18. Lebensjahr dann ohne erwachsene Begleitung, Fernreisen seit meinem 25. Lebensjahr. Wenn ich gesundheitlich nicht mehr reisen  kann, so habe ich doch sehr viel von der Welt gesehen. Wie heißt es außerdem so schön: Reisen bildet!!!

    Man reist nicht nur um anzukommen, sondern vor allem, um unterwegs zu sein. Velden/Wörther See 08.8.-15.8.2018, Budapest 9.-13.10.2018, Khao Lak 31.12.2018 - 27.02.2019
  • Pesche
    Dabei seit: 1096588800000
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    geschrieben 1310577208000

    Dem Thread Titel kann ich voll zustimmen. Das mit der notwendigen “Kohle” entlockt mir aber immer wieder ein schmunzeln. Man kann heute unsere blaue Kugel auch ohne prallgefüllten Geldsäckel kreuz und quer bereisen, vorausgesetzt man bucht einen Schnäppchenflug; ist wesentlich billiger als Bahn und Schiff und ist bezüglich Transportmittel, Kost und Unterkunft im Gastland flexibel und bemüht sich, sich einige Brocken der wichtigsten Weltsprachen anzueignen. Und dann gibt es ja noch die Gebärdensprache, mit der man sich sogar in der abgelegensten Pampa verständigen kann.

    Zugegeben, es ist nicht jederManns, respektive Frau Sache, inmitten gackernden Hühnern, grunzenden Schweinen und schwitzenden Einheimischen in einem überfüllten rostigen Abbruch Überlandbus das Gastland zu bereisen und sich in irgend einer ******** von den Strapazen zu erholen. Aber es macht Spaß und man sieht hinter die rosigen Tourismuskulissen.

    Im Gegensatz zu meinen ersten Reisen kreuz und quer durch Europa mit einem alten Zelt und Autostopp oder Luxus pur, mit der Bahn während meiner Ausbildungszeit und die anschließenden vergnüglichen Familienferien mit den Kids, sind unsere heutigen 70 plus Ansprüche etwas gestiegen. Schuld daran ist auch mein ehemaliger Arbeitgeber, der bezüglich Geschäftsreisen in fremde Landen alles andere als kleinlich war. Und das nicht nur bezogen auf die Holzklasse im Flieger. Gleichwohl fühle ich mich in kleinen von Familienmitgliedern geführten Pensionen mit manchmal hervorragender Küche um einiges wohler, als in den sterilen nicht ganz billigen 5- und mehr Sterne Luxusbunkern, die mein Arbeitgeber rund um die Kugel für mich und manchmal anlässlich Symposien auch für meine Frau buchte.

    Und solange unsere klapprigen Knochen noch einigermaßen mitmachen, bereisen meine Frau und ich weiterhin mehr oder weniger abenteuerlich auf eigene Faust mit dem Mietwagen oder öffentlichen Verkehrsmitteln das jeweilige Gastland und stellen nach jeder Rückreise immer wieder erstaunt fest: Am schönsten ist es in unseren heimatliche CH Gefilden!

    Pesche

    Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!
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