• jetstream2x4
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    geschrieben 1219786789000

    Auch ein guter Ansatzpunkt, Siggi ... ich hab mich eh schon mal gefragt: Was passiert mit den rund 40 Tonnen Meteoritenstaub, die so täglich mal runterkommen? Und was ist wenn die plötzlich alle auf einmal runter rieseln ... so als direkt großer Brocken? (Soweit ich weiss, war der Meteorit, der als Favorit für das Aussterben der Dinosaurier gilt, ja ein 55-Tonner ... *lach) Und dann auch noch auf mir armer ***? Und viel schlimmer noch: Was ist wenn ich dabei gerade in ner Spanair-Maschine sitze? :-p

    Okay, Ich hab nun überzogen, aber ich finde, dass die derzeitige Diskussion zum Teil ins Leere greift. Da versuchen so "sachbezogene Knilche" (wozu ich mich auch zähle) die emotional geprägte Fraktion mit zahlenbezogenen Argumenten zu überzeugen, dass doch Fliegen gar nicht so schlimm ist. Nur bewertet ein Phobiker oder ein ängstlicher Passagier eben anders. Die Fallkonstruktionen, die sich in seinem Kopf abzeichnen sind meist dermaßen emotional betont, dass ein Sachbezug gar nicht möglich ist. Dazu mischen sich, wenn man Pech hat, halb- und vollparanoische Elemente, die dann ohnehin jeden Sachbezug platzen lassen (Bitte hier jetzt trennen, ich hab nicht gesagt, dass jeder Passagier mit Flugangst paranoid ist ... wer sich also diesen Schuh jetzt selbst anzieht, ist selbst dafür verantwortlich ...)

    Selbst ein professioneller Therapeut würde vielerorts sagen: Ick kann nix machen solange er sich nicht ändern möchte ... Außerdem hat Angst doch auch so schöne Nebeneffekte ... Mit den Freigesetzten Botenstoffen, kann man den Metabolismus soooo schön aufpeitschen ...

    Aber war das überhaupt hier das Thema? *mal den Kopf kratzt

    @iamsiggi sagte:

    Absolut sicher währe es nur mehr, wenn man nicht fliegt - und zwar alle !!!

    ...sonst fällt einem so ein Ding auf den Kopf ;)

    Salam ... du wollen kaufen Kamele? Ich dir auch geben Schwiegermutter und ihre drei Ziegen :-p
  • Erika1
    Dabei seit: 1088985600000
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    geschrieben 1219790203000

    Die Phantastereien nehmen überhand.

    Die HC-User dürften nicht in der Lage sein, die Katastrophe zu erklären, zu analysieren; Ängste werden kompensiert. Vermutungen, Verdachte oder gar Unterstellungen von Laien.

    Irgendwie bringt das rein gar nichts.

  • iamsiggi
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    gesperrt
    geschrieben 1219792061000

    @Erika1 sagte:

    Die Phantastereien nehmen überhand.

    Die HC-User dürften nicht in der Lage sein, die Katastrophe zu erklären,

    Wenn es anders währe währe es ein Wunder :)

    Siegfried, "Wenn die Klügeren immer nachgeben, siegt die Dummheit"
  • iamsiggi
    Dabei seit: 1192320000000
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    geschrieben 1219792872000

    @ADEgi sagte:

    Hallo,

    Denn Tatsache bei dem Lauda Air Absturz war, daß der Pilot nach dem auftreten des Fehlers in Reiseflughöhe noch exakt drei Sekunden Zeit gehabt hätte diesen zu beheben. Danach ist das Flugzeug auseinandergbrochen. Da das unerwartet kam hatte der Pilot leider nicht rechtzeitig reagiert.

    Hallo Berthold,

    Ja es war bei einem Checkflug im FFsim.

    Die Wirklichkeit können sie nicht ganz 100% abbilden, daher müssen angehende Piloten auch in der Praxis (mit einem richtigem Flugzeug noch einiges üben).

    Bis vor dem Unfall mit der LAL B767 hätten die Simulatoren aufgrund falscher Annahmen auch flasche Simulation geliefert.

    Erst nach dem Unfall wurden diese Modelle nochmals genau angesehen und man stellte fest, das Flugzeug gerät in großer Höhe bei diesem Schub sehr schnell in eine starke Auslenkung, dass man gar nicht in der Lage währe Checklisten bezw. Abnormal procesdures durchzulesen geschweige denn auch nur Insturment zuverlässig ablesen und Schalter drücken zu können. Die Fliehkräfte würden das verhindern.

    Irgendwann bricht dann natürlich auch der Flieger auseinander.

    Wie gesagt - vorher dachte man Aufgrund fehlerhafter Modelle an eine einfach Lösung. Man hat also daraus gelernt. Tragisch, aber so ist das Leben. Auch die Modelle der Tauchcomputer wurden verfeinert durch unzählige analysierte Tauchunfälle, die anfangs unerklärlich waren, da innerhalb der bekannten Parameter.

    Wie schon bemerkt: Wir werden hier nicht die Unfallursache finden.

    Lassen wir doch die Unfallkommision ihre Arbeit machen und das dauert. Dafür werden wir in ein paar Monat alles nachlesen können, was gefunden wurde.

    Leider ist es in der heutigen Zeit so, dass nur 10% technische Gebrechen ursächlich sind, und der Rest auf "menschliches Versagen" zurückzuführen ist.

    Wenn ich mir denke, wie viele Möchtegern Schumis im Auto herumfahren, ganz ohne Training, dafür entsprechende Selbstüberschätzung, fühle ich mich im Flugzeug wesentlich sicherer. Da müssen mindestens zwei total versagen und die sind regelmäßig trainiert und ihre Leistung wird kontrolliert.

    Siegfried, "Wenn die Klügeren immer nachgeben, siegt die Dummheit"
  • Modiho
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    geschrieben 1219836719000

    Diser Bericht stand heute Vormittag in der Nürnberger Zeitung on-line

    Neue Details zu Madrid-Absturz

    Madrid (dpa) - Der auf dem Madrider Flughafen abgestürzte Spanair- Jet ist bei dem Unglück vor einer Woche zuerst mit dem Heck auf die Erde geprallt. Dies hat die Expertenkommission mitgeteilt, die die Ursachen der Katastrophe aufklären soll. Die Maschine raste danach noch 1200 Meter weiter, prallte insgesamt dreimal auf den Boden, schoss über eine Böschung hinaus und ging in einem Flusstal in Flammen auf.

    :shock1: Grüße

    It´s nice to be a Preiss, but it´s higher to be a Bayer and the highest of all rank is to be an mittelfrank
  • Modiho
    Dabei seit: 1187913600000
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    geschrieben 1220020376000

    :shock1: Nürnberger Zeitung online Heute zur Absturzursache

    so langsam wird ein Bild daraus :disappointed:

    Techniker verschwiegen Umkehrschub-Problem an Spanair-Maschine

    Madrid (dpa) - Flugzeugtechniker auf dem Madrider Flughafen sollen der Polizei verschwiegen haben, dass die Spanair-Unglücksmaschine tagelang mit abgeschaltetem Umkehrschub-Mechanismus geflogen war. Wie ein spanischer Radiosender berichtete, wurden die Ermittler erst bei der Prüfung der Wartungsbücher des abgestürzten Flugzeugs darauf aufmerksam, dass die Schubumkehr an einem Triebwerk drei Tage vor der Katastrophe aufgrund technischer Probleme blockiert worden war.

    :shock:

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  • ADEgi
    Dabei seit: 1180828800000
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    geschrieben 1220022409000

    Hallo,

    das wäre dann aber sicher nicht die Ursache, denn ein vermutetes Szenario wäre ja, daß der Umkehrschub plötzlich eingesetzt hat. Somit kann man das hier auch wieder "den Hasen geben".

    Außerdem habe ich erst kürzlich hier in diesem, oder einem anderen Thread gelesen, daß ein solches Vorgehen (Abschaltung des Umkehrschubs bis Zeit für eine Reparatur ist) durchaus gängige Praxis ist.

    Gruß

    Berthold

    p.s. Der Groschen fällt manchmal später, aber er fällt!

    Das mit dem "verschweigen" ist der Obermüll. (Sorry Modiho, kannst Du ja nichts dafür!) Denn wenn ich etwas verschweigen, oder gar vertuschen wollte, dann trage ich diese Reparatur garantiert nicht in ein Wartungsbuch ein. Leider also wieder nur ein Journalist, der einen Unsinn zusammenkritzelt!

  • a-braham
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    geschrieben 1220193788000

    hallo.

    bin zwar nicht der flugzeugexperte, habe aber gelesen, dass der umkehrschubmechanismus nicht abgeschaltet oder abgestellt wurde, sondern mit draht blockiert wurde. demnach stellt sich vielleicht dann die vermutung, dass der draht nicht gehalten hat und der umkehrschub an dem triebwerk einsetzte, würde auch den berichten zufolge möglich sein, da das flugzeug ja zur anderen seite abgekippt sein soll. würde für mich logisch klingen, bin aber mal wirklich gespannt, ob man uns die tatsächliche ursache mitteilt.

    abraham

  • Urlauber61
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    geschrieben 1220567538000

    Nix Umkehrschub. Nach erster Auswertung der Blackbox sollen wohl die Flaps (Auftriebshilfen am Flügel) nicht ausgefahren sein.

    Vom Cockpit wurde dies nicht bemerkt, da die Warnanzeige nicht funktionierte. Vielleicht ein Kurzschluss oder vom Techniker unabsichtlich deaktiviert? :frowning:

  • ADEgi
    Dabei seit: 1180828800000
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    geschrieben 1220602518000

    @Urlauber61 sagte:

    .....oder vom Techniker unabsichtlich deaktiviert?

    Hallo,

    ich bin zwar kein Techinker, meine dies aber dennoch recht sicher ausschließen zu können. Denn der erste Fehler war ja anscheinend einer in der Geschwindigkeitsmessung. Da ich nicht denke, daß diese beiden Komponenten technisch zu sehr zusammenhängen dürfte man eine unabsichtliche Abschaltung ausschließen können.

    Folglich bliebe also ein akuter Defekt, oder ein längerer, noch nicht reparierter Defekt, der von den Piloten nicht bemerkt, oder falls vorher bekannt einfach vergessen wurde.

    Außerdem hätte dann nicht der Pilot, sondern beide Piloten den Fehler gemacht, da so etwas vermutlich auch durch eine Check-Liste abgearbeitet wird.

    Sollte es so sein, dann wäre es halt wie so oft bei Flugzeugunglücken. Ein technischer Defekt in Verbindung mit einem menschlichen Fehler.

    Gruß

    Berthold

    p.s. Was mich besonders ärgert ist die Tatsache, daß anscheinend schon wieder einige Millionenklagen von Hinterbliebenen in den USA laufen. (Information von unserer heutigen Zeitung) Hier finde ich es immer wieder beeindruckend wie schnell sich Trauer doch in Geldgier wandelt. :frowning:

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