• Bibibibs
    Dabei seit: 1178582400000
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    geschrieben 1243598988000

    Keine Ahnung was die hatte?!? Vielleicht Stress o.ä. das sie so unüberlegt reagiert hat. War jedenfalls total perplex als sie mir das entgegnete, denn das war das letzte was ich erwartet habe. Wir sind damals mit Condor geflogen, eigentlich hatten wir sonst immer sehr gute Erfahrungen mit der Airline gemacht, aber das war wirklich dermassen unter der Gürtellinie.

    Auf dem Rückweg hatten wir jedenfalls wieder sehr nettes Bordpersonal, war wohl wirklich nur einen Eintagsfliege - ZUM GLÜCK!

    Oktober 2016 allsun Esquinzo Beach
  • Karl99
    Dabei seit: 1186444800000
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    geschrieben 1243604635000

    @Wombel777 sagte:

    Da sei Dir mal nicht so sicher und studiere mal die Gerichtsurteile. Wir haben einen ähnlichen Fall (hat nichts mit Fleigerei zu tun) und müssen ganz schön um unser Recht kämpfen.

    Informiere Dich mal, ob Dienstreisen wirklich per BG abgesichert sind!!!!!!!!!

    Nur für den Fall der Fälle (des Falls...)

    Zur Erläuterung:

    Ich war auf einer Dienstreise, hochoffiziell als Angestellter von meinem Arbeitgeber nach Brüssel geschickt.

    Ich bin Österreicher, für mich ist daher die österreichische Rechtslage maßgeblich.

    1) Sieht mein Dienstvertrag vor, dass für Ansprüche aus der Beendigung des Dienstverhältnisses 10 Jahre dazugerechnet werden, wenn der Tod Folge eines Dienstunfalles ist. Meine Vordienstzeiten und 10 Jahre ergaben über 20 Jahre, und damit Anspruch auf eine (Zusatz) Waisen- und Witwenpension.

    2) Sieht das österreichische Sozialversicherungsrecht vor, dass bei Hinterbliebenenpensionen die Prüfung der Vorversicherungszeiten entfällt, wenn der tod Folge eines Dienstunfalles war.

    3) Die AUVA (die österreichische BG) zahlt (vereinfacht gesprochen) Unfallrenten immer dann, wenn aufgrund dienstlicher Verpflichtungen das Risiko zum normalen Leben erhöht ist. Der Flug war dienstlich bedingt, von meinem Arbeitgeber angeordnet, und der Tod wäre Folge des Flugzeugabsturzes gewesen, somit hätte die AUVA zu zahlen gehabt. Sie zahlt nur dann nicht, wenn man selber etwas dazu getan hat, um das Risiko zu erhöhen - das habe ich aber nicht.

  • Samanu
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    Beiträge: 109
    geschrieben 1243699248000

    Ja bei uns in Österreich ist die Rechtslage da etwas, wie soll ich sagen... Familienfreundlicher oder sozialer (zum Glück noch immer). Aber da wir hier in einem deutschen Forum sind, ist klar, dass immer von der deutschen Rechtslage aufgegangen wird (schaut sich halt nicht jeder die Profilinfos des Posters an ;)).

  • Wombel777
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    geschrieben 1243710374000

    Habt ihr es gut in Österreich. Bei uns in Deutschland sieht es leider oftmals anders aus!

    Vielen Dank für die ausführliche Information. War sehr interessant! Danke!

    Liebe Grüße

    Wombel777

  • bretignolles
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    geschrieben 1244636568000

    ...mein schlimmstes flugerlebnis hatte ich auf meinem allerersten flug.

    es war 1973 - wir flogen mit el-al von münchen nach tel aviv.

    aus nachvollziehbaren gründen gab es sehr penible kontrollen (koffer, handgepäck, leibesvisitationen).

    gut so !

    es sollte ein non-stop-flug sein. daher wunderte es mich (als ahnungslosen fluganfänger), dass schon bald der befehl kam, uns wieder anzuschnallen.

    die maschine sackte dann wie ein fahrstuhl nach unten und wir landeten in rom. die gebäude des da-vinci-flughafens konnten wir gar nicht sehen. wir standen auf einem acker, weit entfernt von allem. und dort standen wir. mit abgeschalteten aggregate. august in rom......

    da schlimmste aber war, dass niemand uns sagte, was denn los sei.

    es ließ sich kein einziger flugbegleiter blicken, es gab keine durchsagen.

    nichts. in meinem ganzen leben habe ich nicht so geschwitzt.

    sardinenbüchse in praller sonne...

    nach etwa zwei stunden begannen wir zu rollen, hoben ab und flogen friedlich nach tel aviv.

    am nächsten tag lasen wir in der "jerusalem post", dass arabische terroristen

    den flug (folgte die nr.) mit boden-luft-rakten bedroht hatten und dies in einem bekenner-anruf bei el-al ankündigten.

  • captsamson
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    geschrieben 1244644321000

    Inlandsflug auf den Malediven von Male nach Hanimadhoo.

    So ein kleiner Flieger für 12 Passagiere,...solche Flieger, die man "sonst nur in den Nachrichten sieht" :-)

    Lief alles wunderbar und nach einem schönen 50min Flug und super Blick auf die Atolle gings zum Landeanflug.

    Auf einmal in der gesamten Kabine Rauch (zumindest dachte ich das erst) aus den Ventilator-Düsen über unseren Köpfen...man was hat mein Herz gerast, dachte da brennt was.

    War aber wohl nur Wasserdampf wegen dem schnellen Sinkflug von kalt (auf Flughöhe) nach warm. Zumindest haben mir andere Fluggäste das nachher so erzählt :-)

  • Leska
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    geschrieben 1244709524000

    Mein schlimmstes Flugerlebnis fällt unter die Kategorie: Wie mache ich mich am besten selbst verrückt. ;-)

    Letztes Jahr auf einem Flug von Athen nach Zürich.

    Alles fing ganz entspannt an.. mein Mann und ich waren nach einer Woche wunderschönem Segelurlaub und einer denkwürdigen Taxifahrt (aber dazu vielleicht mal woanders mehr :D ) relativ früh am Flughafen, haben eingecheckt, sogar noch Plätze am Notausgang ergattert und uns dann irgendwann Richtung Gate bewegt.

    Dort wurde durchgesagt, dass unser Flugzeug Verspätung hat und noch gar nicht da ist. Okay, auch kein Problem, sind wir noch was Essen gegangen.

    Zurück am Gate sahen wir, dass die Flughafenfeuerwehr mit Blaulicht ausrückte.

    Hm, mal sehen was passiert. Und was passierte? Richtig! "Unser" Flugzeug landete und würde von der Feuerwehr zum Gate eskortiert. Okay, wahrscheinlich nur eine Übung... Dann ging alles ganz schnell. Einsteigen, los... Man wollte wohl Verspätung aufholen und das war uns ganz recht, weil wir so die Hoffnung hatten unseren Anschlussflug in Zürich noch zu erreichen.

    Nun muss ich sagen, dass ich im Flugzeug (und auch sonst fast überall) gerne lese.

    Meine Reiselektür diesmal: Hotel New Hampshire von John Irving.

    Und just in diesem Moment, in dem ich in diesem Fluzeug nach Zürich sitze, lese ich in dem Buch die Szene, in der ein Flugzeug mit Ziel Zürich abstürzt. :D

    Habe dann überlegt, da jetzt mal nicht weiterzulesen, war aber eh schon zu spät.

    Dann kam die Durchsage aus dem Cockpit, dass wir uns anschnallen sollten, weil es gleich ein "bisschen schaukelig" werden könnte. Das wurde es dann auch... Nicht nur ein bisschen schaukelig, sondern ein ordentliches Gewitter mit noch ordentlicheren Turbulenzen.... :(

    Das war dann der Moment, in dem ich fest daran geglaubt habe, dass das alles keine Zufall war und wir jetzt abstürzen werden. Die Feuerwehr am Flughafen, die Absturzszene in dem Buch... Ein schlechtes Omen!!! Gan sicher!! ;) Noch dazu kam, dass uns am Notausganz eine Flugbegleiterin gegenüber saß, die offensichtlich auch Angst hatte und bei einer besonders starken Turbulenz sogar mal kurz aufschrie. Und das ist ja etwas, was man bei Flugbegleitern gar nicht sehen will. :-D

    Aber auch nur Menschen. Zum Glück! Das Mädel war aber auch noch sehr, sehr jung und hatte bestimmt noch nicht so viele Flugstunden "auf dem Buckel".

    Viele Leute schrien und weinten, und die Spucktüten wurden reichlich benutzt.

    Zum Glück haben wir die nicht benutzen müssen, weil wir vom Segeln wohl noch genug Anti-Übelkeits-Mittelchen im Blut hatten. :D

    Gefühlt zog sich das ganze sehr lange hin, war aber sicherlich nur so 10 Minuten, aber die können lang sein. :disappointed:

    Sicherlich ist man diesem Wetter nicht ausgewichen, weil man etwas Verspätung aufholen wollte.

    Als sich dann der Pilot nach dem Gewitter aus dem Cockpit meldete und in gemütlichem Schweizer Tonfall verkündete, dass er sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen möchte und er mit "dieser Heftigkeit" auch nicht gerechnet hatte, war ich zwischen Weinen und Lachen. Habe mich dann für das Letztere entschieden. :D

    Unseren Anschlussflug haben wir dann noch erwischt und sind glücklich und zufrieden zu hause angekommt.

    Happy End ;)

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben. Alexander von Humboldt
  • DieCoco
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    geschrieben 1245002555000

    Jetzt will ich mich auch mal einmischen ;)

    Richtig schlimme flugerlebnisse hatte ich zum Glück noch nicht, aber ein paar Momente wos mir anders im Bauch geworden ist leider schon...

    Düsseldorf-Ibiza 1998 mit Condor, mein allererster Flug: Entweder heftige Bremsung oder Luftloch, dadurch absacken des Fliegers über dem Meer... ein lauter Schrei in der Kabine..

    München-Düsseldorf 2008 mit Air Berlin, es gab ein ziemlich heftiges Unwetter, für den Flugverkehr aber nichts besonderes, fast alle Flüge fanden pünktlich statt... der Pilot infomierte uns schon auf dem Weg zur Startbahn, das der Flug etwas 'unruhig' werden würde.. so war es dann auch, wenigstens der Start: ein ständiges Gefühl wie Achterbahn im Bauch... war auch ziemlich still im Flieger ...

    Düsseldorf-Antalya 2008 mit Condor, nach 6,5 Std Verspätung wegen eines Triebwerkdefekts (soweit ich weiß, Vogelschlag bei der vorherigen Landung in Düsseldorf), als wir endlich gestartet waren, meldete sich der Pilot aus dem Cockpit, man müsse evtl aus Sicherheitsgründen nach Düsseldorf zurückkehren, da man wahrscheinlich auf der Startbahn einen Fuchs überahren hätte, hat sich dann aber zum Glück nicht bestätigt (lt. Tower war der Fuchs noch rechtzeitig geflüchtet) :laughing:

    Liebe Grüße, Coco
  • dani2000
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    geschrieben 1245171955000

    na dann will ich auch mal gleich von meinem "schlimmsten" flugerlebnissen berichten... wobei ja nichts passiert ist, aber der glaube, dass es passiert sein könnte, war so schlimm...

    rückflug dom.rep nach münchen... februar 2006 mit condor.

    kurz nach dem start haben schon die turbulenzen angefangen. von meiner schwester (die flugbegleiterin ist) weiß ich, dass es erst "gefährlich" wird, wenn sich auch die flugbegleiter hinsetzen... tja, was bei uns natürlich der fall war. ich musste natürlich megadringend aufs WC...  man konnte sich ja noch nicht mal auf den film konzentrieren... es wackelte auch nicht nur rauf und runter, sondern auch nach links und rechts.... und das 10h lang... schrecklich.

    und dann kurz vor münchen - der pilot sagt noch, dass er mit der landung beginnt und dass dichter nebel herrscht... und 10 minuten später machts auf einmal einen knall, dass ich dacht hab, jetzt sind wir tot ... totenstille im flugzeug - und auf einmal bremst es ab (also das flugzeug) ... sind wir schon (relativ hart muss ich sagen) gelandet => aber man konnte den boden nicht sehen weil der nebel mehr als dicht war... ur schlimm. also diese 5 sekündige angst vergess ich mein leben nie!!!

  • Berlingirl
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    geschrieben 1245237707000

    Bin 2003 mit meinem 10 jährigen Bruder von Berlin TXL nach Palma de Mallorca geflogen. Beim Rückflug zurück nach Berlin ist es dann passiert. Wir sind mit Aerolloyd geflogen und waren total begeistert. Der Urlaub war unser erster Flug. Hatten beim Hinflug nach Palma überhaupt keine Probleme. Beim Rückflug ging auch alles gut. Aber die Aufregung halt. Wir sind zur Startbahn gefahren und plötzlich schreit eine Frau vorne auf : Rauch, Rauch es brennt". Da steht eine Flugbegleiterin kurz vor dem Start schnell noch von ihrem Sitz auf und erklärt es wäre nur Nebelbildung aus der Klimaanlage und so etwas kann vorkommen.

    Ist also kein ganz so schreckliches Erlebnis gewesen aber wenn man zum "zweiten" Mal fliegt und jemand schreit Feuer dann hat man erstmal schon ein bisschen Angst.

    LG Berlingirl

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