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  • Sportliche Aktivitäten auf Reisen! -- Der Bauch muss weg!
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Ich suche attraktive sportliche Aktivitäten für mich. Jetzt habe ich aber ein kleines Problem. Stelle ich meine Frage nach geeigneten Sportarten nun im “Fun” Forum oder doch besser im Forum “Extremsport, sonstiger Sport”. Wobei ich eher auf “sonstiger Sport” tendiere. Oder doch besser im Forum “Allgemeine Fragen” -- mit dem Hintergedanken, mich auch auf Reisen vermehrt sportlich zu betätigen.

    Noch etwas zu meiner Person: 😉
    In den vergangenen Jahrzehnten habe ich mir genussvoll einen stattlichen Bauch zugelegt. Inzwischen bin ich in die Jahre gekommen und habe mich entschlossen, eine Sportler-Karriere für reisende Rentner zu starten, mit dem Ziel: “Der Bauch muss weg!” 😱

    Jetzt habe ich aber ein weiteres echtes Problem. Als bekennender Genießer, dem (fast) alles schmeckt was angeblich ungesund ist, bin ich nicht bereit, kulinarische Abstriche vorzunehmen. Aber ich habe mir nun mal in den Kopf gesetzt: “Sport ist Trumpf!“ Meine bisherigen sportlichen Tätigkeiten hatten alle etwas gemeinsam -- vermeiden von jeglichen schweißtreibenden Anstrengungen! Also Fahrradtouren nur in ebenem Gelände mit Durchschnittsgeschwindigkeiten um die 10 h/km, Schwimmen nur in fließenden Gewässern und jegliches Vermeiden von größeren Steigungen bei Spaziergängen. Und von Foltermaschinen und sadistischen Trainern in Fitnesszentren halte ich nichts. Ich bin diesbezüglich, wie schon beim Essen nicht bereit, Abstriche vorzunehmen.

    Deshalb stellt sich nun die konkrete Frage: Welche Sportarten können ohne Anstrengungen ausgeübt werden? Mit dieser Frage habe ich mich intensiv beschäftigt und bereits den Schießsport ins Auge gefasst. Liegend auf einer weichen Matte mit einem Gewehr auf eine 300m entfernte Scheibe zu schießen oder von einem bequemen Stuhl aus auf Tontauben zu schießen könnte mich begeistern, aber eben nur “könnte!!“ Mal abgesehen davon, dass es in einigen Ländern Schwierigkeiten geben könnte -- und wenn ich so an den Lärm denke, den diese gefährlichen Dinger verursachen und dann noch das anschließende Reinigungsprozedere mit der Flinte -- vergessen wir’s. Etwas näher sollte man auch noch den Anglersport unter die Lupe nehmen. Diesen Sport könnte man sitzend, wenn nicht liegend ausüben! Prüfenswert wäre auch ein Hochseefischen, angeschnallt in einem Chefsessel aus einer Yacht. Das Problem ist nur, diese schwimmenden Dinger in den gängigen Weltmeeren sind etwas größer als unsere Bach- oder Seeforellen und könnten mich ins Schwitzen bringen.

    Ich muss das ganze noch einmal überschlafen. Vielleicht kommt die Erleuchtung im Schlaf, respektive im Traum. Im Hinterkopf habe ich auch noch die erstaunliche PR-Reklame: “Schlaf dich schlank!“ mit dem richtigen Bett und der richtigen Hightech-Matratze präsent. Nur, auf Reisen ist das mit dem richtigen Bett und der richtigen Hightech-Matratze manchmal auch nur ein frommer Wunsch.

    Andererseits, wenn ich es mir so überlege: Muss der Bauch, den ich nun über Jahre mit viel Liebe aufgebaut, gepflegt und gehätschelt habe, wirklich weg? Was sagt meine Frau dazu? Der Göttergatte nur noch ein Strich und dürr wie eine ausgetrocknete Zitrone! Dann meine Garderobe: Hosen, Veston, Hemden und Pullover -- alles muss ausgewechselt werden! Das geht ins Geld. Geld, das man rund um den Globus für ein exzellentes Essen ausgeben könnte. Und was passiert, wenn mal schlechtere Zeiten kommen -- wo sind die Notreserven die notwendig sind, Tage, wenn nicht Wochen zu überbrücken! Fragen über Fragen. ❓

    Jetzt bin ich etwas verunsichert und frage mich ernsthaft: Ob ich meine Eingangs gestellte Frage nach einer oder mehreren für mich geeigneten Sportarten auf Reisen wirklich beantwortet haben möchte? Nun ich lasse mich mal überraschen. 😉

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Wie macht ihr Urlaub ?
    PescheP Pesche

    Obwohl wir, trotz zunehmend klappernden Knochen und nicht mehr ganz auf Volldampf arbeitenden grauen Hirnzellen, unseren blauen Planeten immer noch mit Genuss bis in die hintersten Winkel auf eigene Faust bereisen und immer wieder kleine Perlen entdecken, erinnere ich mich mit Vergnügen an eine kleine Ferienanlage an der Costa Brava.

    Hin und wieder besuchen wir dort unsere Freunde aus der Schweiz. Rund um den großzügigen Pool sind einstöckige Reihenhäuschen angesiedelt. Mit wenigen Ausnahmen verbringen die Eigentümer mit ihren Familien, Freunden und Bekannten hier ihren Urlaub und mehr oder weniger die jährlichen Festtage. Und fast nicht zu glauben. Die Urlauber aus der Schweiz, Deutschland, Belgien, Frankreich, Holland, Spanien und eine nette Familie aus England geraten sich nicht in die Haare. Man sitzt gemeinsam vor dem Pool oder bei irgendeiner Familie zusammen, vom Baby, Vorschul- und Schulkindern über die Teenagers via die jungen bis zu mittelalterlichen Eltern und last but not least, bis zu den mehr oder weniger klapprigen Rentnern. Zugegeben, auch die Bildzeitung & Co wird hier gelesen -- aber nicht nur von den Rentnern! Gemeinsam wird gegrillt, nach heimatlichen Rezepten gekocht und über Gott und die Welt diskutiert. Und das in einem Mischmasch von Deutsch, Französisch und Englisch.

    Ein Aufsteller, wenn ich am Morgen etwas verschlafen, manchmal auch etwas verkatert, meinen Kopf aus dem Haus strecke und lachend mit einem: “Guete Morge Pesche”, Guten Morgen Peter, Bonjour Piére, Buenas Dias Pedro oder einem Good Morning Pieter, aus allen Himmelsrichtungen begrüßt werde. 😄

    Wenn ich so die obligaten Urlaubs-Threads bezüglich meckernden Rentnern, Kids, Familien von jung bis ... konsumiere, stelle ich mir immer wieder die Frage: Warum klappt das Zusammenleben von Generationen in dieser Ferienanlage so gut? ❓

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Wunschpublikum in Hotels und Fliegern?
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Also, mein Wunschpublikum im Flieger habe ich während meinen geschäftlichen Flügen von den USA nach Venezuela erlebt.

    Schmunzelnd denke ich an diese Reisen zurück. Bei der venezolanischen Fluggesellschaft “VIASA” herrschten damals etwas spezielle Vorschriften bezüglich das Verhalten an Bord und das Reisegepäck. Aber im Gegensatz zu den üblichen normierten Bord-Gepäcktaschen, Beautycase, Rucksäcklein und Köfferchen, kam es schon mal vor, dass venezolanische Passagiere ihre Weihnachtseinkäufe wie: Ständerlampe, Salontisch, Fernseher, Bettrost, Matratzen und weitere, zugegeben etwas sperrige Artikelchen mit in die Kabine brachten und mit Hilfe des Bordpersonals irgendwo verstauten. Kein Mensch reklamierte. Und dann ging es los. Ich erlebte staunend, dass in den Kabinen-Gängen, auf den Sitzen und in der Bordküche, zu virtuos vorgetragenen Gitarrenklängen eines Passagiers, mit Stewardessen und weiteren Fluggästen von jung bis alt getanzt wurde. Südamerikanisches Flair in höchster Vollendung!

    Mit Wehmut muss ich allerdings feststellen, dass sich diesbezüglich in den letzten Jahren mit dem Aufkommen des Massentourismus einiges geändert hat!

    Und mein Wunschpublikum in Hotels? Kurz und Bündig: Humorvolle Menschen, die nicht alles auf die Goldwaage legen und auch über sich selber lachen können!

    PS
    Das mit einem verschmitzten Augenzwinkern geschriebene Eingangsposting und die schlagfertigen Antworten von vonschmeling habe ich mit Schmunzeln konsumiert. Auch die lieben User, die in Foren akribisch jeden Text analisieren und genüsslich ein Haar darin suchen, entlocken mir immer wieder ein mitleidiges Lächeln.

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Peking - Stadtrundfahrten u. eigen organisierte Touren
    PescheP Pesche

    Hallo piepsegal

    Wenn dir “nur” zwei freie Tage zur Verfügung stehen, würde ich eine oder zwei organisierte Citytours buchen. Auch in Business-Hotels hilft man dir gerne weiter. Wenn du aber auf eigene Faust losziehen willst, helfen dir vielleicht nachstehende Tipps:

    Meine Frau und ich haben einmal mehr während einer Woche Peking kreuz und quer erforscht. Obwohl die Taxis sehr billig sind, haben wir als Exoten unter den „Touris“ mehrheitlich Bus und U-Bahn bevorzugt und in den meistens hoffnungslos überfüllten Wagen den Alltag vieler Einheimischen hautnah miterlebt.

    Mit der U-Bahn, dem Bus oder dem Taxi, je nach Standort des Hotels, empfehle ich dir, bis zur Station „Qianmen“ beim Platz des Himmlischen Friedens zu fahren und von dort direkt zu Fuß in das quirlige Alt-Peking mit den belebten engen Gassen und den noch übriggebliebenen einmaligen Hutongs, wo die Zeit anscheinend stillgestanden ist. Empfehlenswert ist ein Fahrrad, ausgerüstet mit der obligaten Riesenklingel zu mieten und sich in das Labyrinth der Gassen und Gässchen zu stürzen. Aber Vorsicht -- Kompass nicht vergessen!

    Auch den Rummel vor dem Hauptbahnhof muss man erlebt haben. Leider ist der Zutritt zu den vollgestopften Wartesälen und zu den Bahnsteigen mit den Fernzügen in die Mongolei und nach Russland im Gegensatz zu früher nur noch mit Bahn-Ticket möglich. Es gibt allerdings eine Alternative. Wir haben vor Jahren in der Schweiz ein Ticket gelöst und sind mit dem Zug nach Peking gefahren!!

    Interessant auch ein Besuch der letzten Hutongs etwas außerhalb des Zentrums. Dort sichtet man weit und breit keine „Touris“. Man kommt sich auf den Strassen mit den Massen von Menschen, die mehr oder weniger leckere Speisen auf der Gasse zubereiten oder von der Zahnbürste bis zum Fernseher alles verkaufen schon ein wenig deplaziert vor. Ein Gespräch ist praktisch unmöglich. Hier spricht man ein Chinesisch, das nicht einmal Chinesen aus Shanghai verstehen! Auch das ist Peking.

    Nebst den weltbekannten Sehenswürdigen sind die vielen traumhaften Parks mit kleinen bis größeren Seen mit Bootsvermietung, Theater und Musikdarbietungen immer wieder für Überraschungen gut. Interessant sind auch die unzähligen Freiluft-Fitnessanlagen, die man mitten in den Quartieren findet. Staunen ist angesagt: Uralte Chinesinnen und Chinesen turnen an diesen kuriosen Geräten ohne eine Miene zu verziehen wie Teenagers! Wir haben es zum „Gaudi“ der Einheimischen „Sportler“ auch ausprobiert. Macht Spaß und Muskelkater!

    Noch ein kleiner aber wichtiger Tipp: Lass dir im Hotel unbedingt die gewünschten Sehenswürdigkeiten und Lokalitäten auf chinesisch aufschreiben. Taxifahrer, Bus und U-Bahnpersonal sprechen in der Regel kein Wort Englisch (sollte sich zwar auf Olympia 08 geändert haben -- Zweifel sind aber angebracht!) geschweige denn Deutsch oder eine weitere Weltsprache! Lediglich Studenten suchen immer wieder auf Englisch das Gespräch mit Touristen.

    In Peking findet man nebst den obligaten Touristenlokalen unzählige gemütliche, mehrheitlich von Einheimischen frequentierte Restaurants von einfach bis luxuriös. Meine Frau und ich sind Genussmenschen und haben für ein exzellentes chinesisches Mehrgangessen mit süffigem Wein (auch das gibt es in China!) oder einem kühlen Bier, jeweils zwischen 30 und 100 Yuan für zwei Personen bezahlt. Nicht in jedem Restaurant gibt es eine englische Speisekarte. Ein Reiseführer mit den wichtigsten Wörtern auf chinesisch ist Gold wert und man hat nicht plötzlich einen Hund, eine Kröte oder eine Ratte auf dem Teller. Haben wir mal angenommen! Und detailliertes Nachfragen haben wir uns auf Reisen abgewöhnt. Entweder es schmeckt oder es schmeckt nicht - so einfach ist das! 😉

    Abschließend wünsche ich dir einen beruflich und privaten erfolgreichen Aufenthalt in diesem “schnuggeligen” Städtchen!

    Gruß
    Pesche

    Sonstiges Asien

  • Venezuela/ Festland - Als Paar auf eigene Faust
    PescheP Pesche

    Hallo Sabi

    Venezuela auf eigene Faust, wurde in diesem Forum auch schon behandelt. Deshalb meine Antwort in etwa wie schon gehabt.

    Gratulation zu der Absicht, Venezuela auf eigene Faust zu erkunden. Venezuela ist für mich das schönste und abwechslungsreichste Land Südamerikas. Bedingt durch meine langjährigen Tätigkeiten als Projekt-Ingenieur in verschiedenen südamerikanischen Staaten kann ich das einigermaßen beurteilen. Vorausgesetzt allerdings, man meidet die, vom Massentourismus überlaufenen AI-Destinationen wie z.B. die Isla de Margarita. Ein Venezolaner sagte mir einmal: “Auf diese Insel kannst du verzichten, es gibt schönere Orte!“ Und ich musste ihm Recht geben. Aber die Meinungen gehen diesbezüglich diametral auseinander. Und das ist gut so. Mir graut, wenn ich daran denke, dass Touristenmassen das Festland überfluten.

    Individuelle Reisen auf eigene Faust mit dem gut ausgebauten Flug- und Bussystem (und) oder mit einem Miet-Pkw sind mit ein wenig Flexibilität und einer Portion Abenteuergeist problemlos möglich. Mal abgesehen von der etwas chaotischen Fahrweise der Einheimischen, kann man das Land kreuz und quer auch auf gut ausgebauten Strassen und Autobahnen bereisen. Für gewisse Strecken ist allerdings ein Wagen mit 4- Rad Antrieb von Vorteil.

    Herbergen von einfach bis luxuriös findet man überall. Reservationen per Internet, Fax oder Telefon sind möglich, aber nicht so mein Ding. Ich stoppe wo es mir gefällt. Und vielmals findet man kleine Perlen, auch kulinarisch, die in keinem Reiseführer erwähnt sind.

    Noch etwas zum Thema: Sicherheit. Überfälle auf Touristen gibt es wie auch in unzähligen weiteren Ländern in Europa und Übersee, leider auch in diesem Land. Nicht selten von den Medien aufgebauscht. In der Regel sind aber die “Touris” mit ihrem Verhalten selber schuld. Allerdings würde ich nach Einbruch der Dunkelheit gewisse Quartiere mit schlecht beleuchtete einsamen Strassen in größeren Städten, allen voran in Caracas meiden. Man muss dass Schicksal ja nicht unbedingt herausfordern.

    Aber dieses faszinierende Land hat einiges zu bieten. Traumhafte Karibikstrände, alte Kolonialstädte, die Anden mit schneebedeckten „Hügelchen!“, die Savannen, auch in der Regenzeit ein Erlebnis, der geheimnisvolle Dschungel und natürlich die Tafelberge beim Salto Angel, um nur einige Ziele zu nennen, faszinieren mich immer wieder. Auch einen Tripp zu den verschiedenen Indiostämmen, die Neckermann & Co zum Glück noch nicht entdeckt haben, hat seinen Reiz. Allerdings benötigt man dazu eine entsprechende Begleitung (Vollblut-Missionare) und Zeit. Viel Zeit!

    Abschließend nur noch dies: Bereist man das Land abseits der bekannten Touristenrouten, sind spanisch Kenntnisse von Vorteil. Ich wünsche euch viel Vergnügen und einen erlebnisreichen Aufenthalt in einem Land, das ihr mit Sicherheit wieder besuchen werdet.

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • " Altersdurchscnitt zu hoch auf AIDA" Keuzfahrt"
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    In diesem und anderen Threads wurde schon mehrmals erwähnt: “Auch ihr Jugendlichen werdet mal älter!” Nun, auch ich bin ein Jugendlicher und man glaubt es kaum, der im Laufe der Zeit älter geworden ist.

    Schmunzelnd denke ich zurück in die graue Vorzeit. Einschiffung in New York, in den nicht mehr ganz taufrischen Luxusliner “Queen Mary I”, mit Zielhafen in der alten Heimat: Southampton. Mit einem mulmigen Gefühl betrat ich das “schnuggelige Schiffchen” mit den drei großen Kaminen. Freunde haben mich gewarnt. Warum tust du dir das an. Fünf Tage Meer, Meer und noch einmal Meer und das inmitten von langweiligen, uralten, teeschlürfenden und nur so von Geld stinkenden Menschen.

    Aber wo waren sie, die “Gruftis”? Ich bekam sie während der gesamten Reise praktisch nie zu Gesicht. Einrichtungen wie: Speisesaal, Promenadendeck, Bordpools, Bars, Restaurants und noch vieles mehr waren im Doppel vorhanden. Einmal, etwas despektierlich ausgedrückt, für die klapprigen grauen alten Mäuse, respektive die reichen bis steinreichen Passagiere der ersten Klasse. Und einmal für die im Vergleich mausarmen, etwas weniger privilegierten Passagiere der zweiten und dritten Klasse, mit einem Durchschnittsalter unter 30 Jahren. Grimmige Stewards sorgten mit eisernen Minen, dass wir den illustren Gästen in ihren heiligen Gewölben nicht zu nahe kamen. Wir haben’s überlebt. In lockerem Outfit genossen wir das Bordleben unter Gleichgesinnten und hatten für die noble Gesellschaft in den oberen Stockwerken unseres schwimmenden Hotels nur ein mitleidiges Lächeln. Während im luxuriösen, mit Kronleuchtern ausgestatteten Ballsaal der ersten Klasse im Smoking und langen Abendkleidern zu einschläfernden Klängen des 1. Bordorchesters mehr oder weniger steif getanzt wurde, ging in unseren nicht ganz so noblen Hallen die Post ab. Das 2. Bordorchester und die Stimmung bis in die frühen Morgenstunden waren einsame Klasse. Das haben auch einige hübsche Girls aus der Teppichetage, auch solche “Diamanten” gab es, bemerkt. Anders ist es nicht zu erklären, dass diese holde Weiblichkeit ihren mehrheitlich greisen Tanzpartnern und dem obligaten Champagner und dem Kaviar die kalte Schulter zeigten und sich mit Vergnügen unter uns Grünschnäbel mischten. Interessant: Keine grimmigen Stewards hinderten sie daran! Nicht unbedingt zum Vergnügen ihrer mitreisenden Eltern oder Großeltern. Titanic lässt grüßen! 😉

    Sorry, aber dieses “Seereisli“, an das ich mit Vergnügen und etwas wehmütig zurückdenke, ist mir beim Lesen dieses Treads in den Sinn gekommen.

    Gruß
    Pesche

    Kreuzfahrten

  • Rentner Problem ??
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Wir sollten nicht zu streng sein, mit Liebhabern von zwei labbrigen Brötchen mit einem eingeklemmten frustrierten Salatblatt. Vielleicht stammen diese "Spezies" aus Gegenden, in denen man erst seit kurzer Zeit mit Messer und Gabel speist. 😉

    Gruss
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Mit Kleinkind in die Karibik?
    PescheP Pesche

    Hallo

    Was habt ihr nur alle gegen eine Reise in die Karibik mit einem kleinen Schatz. Auch für diesen Kleinen ist Sand nicht einfach Sand. Zwischen sonnengebleichten Karibik- Sand und Mittelmeer-Sand unterschiedlichster Körnung liegen Welten. Das wird der Kleine zu schätzen wissen, wenn er sich mit der Konstruktion und dem Bau von Sandburgen beschäftigt. Und nicht zu vergessen, der kleine Weltreisende wird im Teennageralter seinen ehrfürchtig staunenden Freundinnen und Freunden von seinen Karibikabenteuern im zarten Alter von 20 Monaten erzählen können. 😉

    Guss
    Pesche

    Sonstige Karibik

  • Rentner Problem ??
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Als noch einigermaßen gut erhaltener “Grufti”, der sich in Foren manchmal etwas sarkastisch und spöttisch zu Wort meldet, muss ich jetzt auch noch meinen Senf zu diesem Thread beisteuern. Auf unseren Reisen treffen wir auch immer wieder auf “Spezies” der Gattung: Männlein und Weiblein. Darunter liebe, aber auch unausstehliche Jugendliche, liebe, aber auch unausstehliche Familien mit Kids und man glaubt es kaum, liebe, aber auch unausstehliche Rentner.

    Mit den “Lieben” aus allen drei Kategorien haben wir schon vergnügliche gemeinsame Stunden verbracht. Sei es, weil wir Jugendliche auf einen Abenteuertrip mit einem Miet-Jeep mitgenommen haben, mit netten Familien am Pool oder am Strand über Gott und die Welt diskutierten oder mit aufgestellten Rentnern an der Bar oder in der Disco noch einen Schlummertrunk genehmigten. Manchmal auch zu später Nachtstunde, respektive zu früher Morgenstunde! 😉

    Mit den “Unausstehlichen” sind wir nicht in Kontakt gekommen und konnten manchmal als unfreiwillige Zuschauer ein mitleidiges Lächeln nicht ganz unterdrücken.

    Noch etwas zu Speis & Trank, nicht ganz unwesentlich für unsere nicht mehr ganz taufrischen “Mägeli”, das wir in der Regel in einem gemütlichen Restaurant außerhalb des gebuchten Hotels einnehmen. Nicht selten in Begleitung von sympathischen Gästen aus allen drei Kategorien, die AI oder Halbpension gebucht haben. Schmunzelnd haben wir auch erlebt, dass einige darunter, mehrheitlich auf ihr AI oder Halbpension Angebot verzichteten und gemeinsam mit uns in der näheren und weiteren Umgebung ein exzellent zubereitetes Essen mit der entsprechenden süffigen Tranksame genossen und sich herzlich für die Tipps bedankten. 😘 😘

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Ueberleben in Extremsituationen auf Reisen!!
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Freunde haben mir, als überzeugten Individualtouristen, der fremde Länder auf eigene Faust mehr oder weniger abenteuerlich bereist, das “TRAVEL SURVIAL BUCH” aus dem Ullstein Taschenbuchverlag geschenkt. Schmunzelnd habe ich das Buch konsumiert. Nebst interessanten Themen für Abenteurer wie: Überleben im Dschungel, Überleben eines Sandsturmes, Überqueren eines Flusses voller Piranhas, Wassersuche auf einer einsamen Insel oder Orientierung ohne Kompass, sind kurlige Themen behandelt wie: Anhalten eines durchgehenden Kamels, Stoppen eines führerlosen Zuges, Sprung von Dach zu Dach, Herausklettern aus einem Brunnen, Sturz in einen Wasserfall oder Vereitlung einer Entführung durch Aliens. 😱

    Es werden aber auch Themen behandelt, mit denen jeder Reisende konfrontiert werden kann. Hier eine kleine Auswahl:

    Notwasserung eines Flugzeuges
    Verhalten während einer Rebellion
    Überleben als Geisel
    Umgang mit Korruption
    Abwehr eines Trickbetrügers
    Überleben eines Raubüberfalles
    Befreiung aus Fesseln
    Überleben eines Einbruchs ins Eis
    Überleben in kaltem Wasser
    Überleben eines Hotelbrandes
    Überleben eines Tsunamis
    Abwehr einer Tarantel
    Behandlung eines Skorpionstichs
    Entfernung eines Blutegels
    Und noch vieles mehr!

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Was packt ihr alles in den Koffer außer Klamotten und den üblichen Krams?
    PescheP Pesche

    Hallo

    Das wichtigste Reiseutensil nebst der Zahnbürste ist ein Miniwerkzeugset mit Phasenprüfer. In fremden Landen, abseits der Touristenrouten Gold wert bezüglich Notreparaturen von Toiletten, Wasserhahnen, Duschen, Ventilatoren, Klimaanlagen, Beleuchtungen, Miet-Transportmittel vom Fahrrad via das Motorrad bis zum mehr oder weniger klapprigen Pkw. 😉

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Dein schönstes Urlaubserlebnis???
    PescheP Pesche

    Hallo Baikal

    Sehr poetisch formuliert. Und dem Schlusssatz: “Verschließen Sie sich nicht dem Wunsch, kommen Sie noch einmal zum Baikal“, kann ich voll zustimmen. Und etwas weniger poetisch, aber immer wieder eindrücklich: Hin- und Rückreise anstelle eines Fliegers mit der Bahn ab Wohnort -- in meinem Fall ab Bern (CH)!

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Krawalle und Unruhen in Urlaubsländern.Was tun?
    PescheP Pesche

    Noch etwas zum Thema: Entführungen! Also meine Frau und ich als überzeugte Individualtouristen, die auch sogenannt heiße Länder bereisen, wurden noch nie entführt. Zerknirscht stelle ich fest, dass professionelle Kidnapper an uns unbedeutenden "Nobody's" nicht interessiert sind! 😉

    PS
    Für abenteuerlichen Zeitgenossen, die den Nervenkitzel lieben, gibt es nebst Sahara / Yemen & Co -- neu im Angebot: Frachtschiffreisen vor der Küste Somalias obwohl die heutigen Piraten auch nicht mehr das sind was sie einmal waren! 😱

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Zufrieden mit den Guides vor Ort?
    PescheP Pesche

    Grundsätzlich bereisen wir das jeweilige Gastland ohne Guides auf eigene Faust. Zugegeben, vorgehend informieren wir uns jeweils mittels Internet und entsprechender Literatur intensiv über Land, Leute, Kultur und Verhaltensweise im Gastland. In Ausnahmefällen suchen wir vor Ort einen Einheimischen, palavern mit ihm über Gott und die Welt, und wenn wir uns sympathisch sind, unternehmen wir gemeinsam einen oder mehrere Trips zu Orten, die von den Touristenmassen (noch) verschont wurden. Zugegeben, wieder zu Hause musste ich von Freunden und Bekannten die vorwurfsvolle Bemerkung hören: “Unglaublich, ihr habt dieses Land bereist und nicht einmal die ... und die ... und die ... Sehenswürdigkeiten besucht!! Warum bucht ihr nicht eine Pauschalreise bei XY & Co, mit professionell organisierten Rundreisen?“ Lediglich in Kenia haben wir vor Jahren einen zweiwöchigen Trip durch Nordkenia in einer Kleinstgruppe (5 Personen inkl. Guide), direkt bei einem Reiseanbieter gebucht und waren von der, zugegeben etwas beschwerlichen und abenteuerlichen Reise und unserem topmotivierten afrikanischen Guide begeistert.

    Gespräche die ich mit mehr oder weniger erfahrenen Reiseleiterinnen und Reiseleitern bekannter Reiseunternehmungen geführt habe, entlockten mir immer wieder ein Schmunzeln. Meine Fragen betreffend Miete eines geländegängigen Fahrzeuges, Routen, die ich auf etwas speziellen Straßenkarten rausgesucht habe sowie Besuche von Destinationen abseits der ausgetretenen Touristenpfade, wurden vielmals beantwortet mit: “Das kannst du vergessen -- viel zu gefährlich, viele Strassen verdienen den Namen Strasse nicht, der Straßenverkehr ist chaotisch, die Polizei ist korrupt wenn etwas passiert und wir sind hier nicht in der Schweiz!” Hackte ich dann nach, erfuhr ich, dass die lieben Angestellten mit wenigen Ausnahmen das Land auch nur durch die lukrative Brille der organisierten Touren kannten, mit den obligaten auf Touristen-******* spezialisierten Fabriken, Verkaufsstätten und mehr oder weniger guten Restaurants. Mit Sicherheit findet man in solchen Etablissements, ausgenommen dem Küchen- und Servierpersonal auch keine Einheimischen. Sei es, weil ihnen der “Touri-*****” nicht mundet oder schlicht und einfach, weil das Essen für sie nicht bezahlbar ist! Schade, nach meinen Erfahrungen gibt nichts schöneres und interessanteres, als in fremden Landen inmitten von aufgestellten und fröhlichen Einheimischen das Leben in vollen Zügen, soweit es die Gesundheit noch zulässt, zu genießen.

    Zugegeben, eine solche Reiseart bedingt eine gewisse Portion an Flexibilität, auch für nicht mehr ganz taufrische Zeitgenossen wie mich -- aber es lohnt sich. Gleichwohl habe ich großes Verständnis für Reisende, die sich einfach mal bei “dolce far niente” vom Alltagsstress erholen und zu Abwechslung eine geführte Tour mit einem guten Guide im Gastland unternehmen wollen.

    Und einmal mehr gilt das schöne Zitat von Wilhelm Busch:
    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele; Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist´s! Reise, Reise!

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Bali einmal kritisch betrachtet
    PescheP Pesche

    Hallo Higgins

    Interessant dein Statement zu Bali. Du schreibst: “Egal ob man in Bali 2 Wochen oder 2 Monate Urlaub macht -- die Indonesier/Balinesen zu verstehen ist nicht ganz leicht und auch nach zwei Jahren wird man immer wieder überrascht". Nun, ich kann da nicht mitreden, ich habe Bali lediglich als Individualtourist bereist und mir meine persönliche Meinung gebildet. Kurz und bündig halte ich fest: Bali ist immer wieder eine Reise wert!

    Etwas ist mir jedoch auf meinen beruflichen und privaten Reisen in fremden Ländern aufgefallen. Touristen die ein Land während zwei, drei und mehr Wochen bis zu einigen Monaten bereisten und sich vorgehend intensiv über die Sitten und die Kultur des Gastlandes informierten, haben manchmal einiges mehr mitbekommen als Ausländer, die sich beruflich während Jahren im Land aufhielten und wenn überhaupt, das Land nur auf Sparflamme bereisten. Vielmals arbeiten diese “Fremdarbeiter” mit Landsleuten und weitern Ausländern in Kaderpositionen bei Multis und pflegen lediglich einen engeren Kontakt mit einer privilegierten Schicht von Einheimischen. Und das beruflich und privat. Die Freizeit verbringt man in angenehmer Atmosphäre in exklusiven Clubs unter Landsleuten und Ausländern, nutzt die vielseitigen luxuriösen Angebote der Arbeitgeberfirma, lebt abgesondert in Villenvierteln und bezieht die täglichen Informationen mehr oder weniger aus den In- oder ausländischen Medien. Dank Internet ist man gut orientiert oder man meint, man sei gut orientiert! Bewusst oder unbewusst verzichtet man auf engere Beziehungen mit der einheimischen Bevölkerung und verdrängt, dass Menschen, die jeden Tag ums nackte Überleben kämpfen müssen, eine andere Einstellung zum Umweltschutz, dem Verkehr, dem Bildungswesen und nicht zuletzt zum Abzocken von “reichen Touris” haben, als Touristen, die sich während zwei Wochen in einem abgeschirmten 5- Sterne Ressort mit bewachtem Badestrand die Bäuche mit AI voll stopfen.

    PS
    Ich habe auch schon mit, zugegeben etwas privilegierten gut ausgebildeten Ausländern aus fremden Kulturen diskutiert, die unser “Ländli”, die Schweiz landschaftlich zwar einmalig fanden, aber mit gewissen engstirnigen Einheimischen, die immer noch glauben, die Schweiz sei der Nabel der Welt, und nicht zuletzt mit dem Essen etwas Mühe hatten. Für Schweizer sind Kröten auf dem Teller -- eine Delikatesse in China, etwa vergleichbar mit einer Käsesuppe, respektive einem “Fondue” für einen Chinesen. Hat mir mal ein liebenswürdiger Chinese etwas zerknirscht verraten. Deshalb auch bei diesem heiklen Thema: Etwas Toleranz ist angebracht!

    Gruß
    Pesche

    Indonesien

  • Ab welche Bewertungen ist es ein gutes Hotel??
    PescheP Pesche

    Mit Hotelbewertungen habe ich ein kleines Problem. Ich bevorzuge so weit möglich kleine Hotels im Familienbesitz an bester Lage, mit Familienmitgliedern in der Küche und im Service. Als Genießer weiß ich ein exzellent zubereitetes und serviertes Essen zu schätzen. Wobei auch die professionelle Beratung der dazu passenden süffigen Tranksame ein nicht ganz unwesentlicher Bestandteil ist.

    Und jetzt mein Problem: In der Regel finde ich weder im HC noch in einem Reisebüro Angebote die meinen Wünschen entsprechen. In vielen bekannten 4 und 5- Sterne Häusern rund um den Globus, in denen ich während meinen beruflichen Tätigkeiten logierte und die auch im HC gut bis sehr gut bewertet werden, wird Luxus groß geschrieben. Auf das Ambiente bezüglich den Gästezimmern, Innen- und Außenlokalitäten mag das zustimmen. Weniger groß ist vielmals das kulinarische Angebot. Groß sind in der Regel lediglich die Preise. 😉

    Und ich staune immer wieder. Vor Ort findet man überall auf der Welt kleine Herbergen, in denen der Gast noch König ist und mit einem kulinarischen Angebot, von dem man in 5- Sterne Häusern manchmal nur träumen kann. Zugegeben, solche Perlen werden in der Regel nicht mit Pauschalreisen angeboten.

    Aber auch im HC tummeln sich User, die die Vorteile von Individualreisen schätzen und Pauschaltouristen, die mit der Zeit, wenn der Nachwuchs ausgeflogen ist, auf den Geschmack kommen. Auch das Vorurteil: “Individualreisen können sich nur Gutbetuchte leisten” stimmt so nicht. Vielmals sind die Preisdifferenzen unwesentlich, wenn man alle Möglichkeiten ausnutzt. Und es lohnt sich in jeder Beziehung!

    Vielleicht sollte man im HC ein Reiseforum unter dem Titel: “Hotels auf allen Kontinenten -- klein aber fein!” einstellen.

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Welche Schiffsseite besser - schnelle Antwort erforderlich
    PescheP Pesche

    Links oder rechts ist mir eigentlich egal. Wichtig ist eine unverbaubare Lage mit Sicht auf das Meer. 😉 Liegt man jedoch am Pier und ist an Bord eines „schnuggeligen“ Kreuzfahrtschiffes Namens „MS ROYAL STAR“ mit maximum 260 Passagieren, gibt es gewisse Probleme betreffend unten und oben!

    Also das war so: Unser „Schiffchen“ erreicht den Hafen von VICTORIA auf der Insel MAHÉ (SEYCHELLEN). Wir erholen uns an Bord und schauen dem regen Ein- und Auslaufen unzähliger Frachtschiffe aus allen Herren Ländern zu. Jetzt passiert es. Am Bug, also vorne und am Heck, also hinten unserer “MS ROYAL STAR” parkieren, respektive ankern zwei Riesenkreuzfahrtschiffe mit Minimum je 3’000 und mehr Passagieren an Bord. Lachend schauen diese Banausen aus schwindelerregender Höhe von ihren Decks hinunter auf unser oberstes Sun Deck. Was bleibt mir anderes übrig, als auch lachend, wenn auch frech hinaufzublicken. Lassen wir das und ignorieren diese Massenkreuzfahrer! 😄

    Gruß
    Pesche

    Kreuzfahrten

  • Hong Kong - viele Fagen
    PescheP Pesche

    Hallo

    Und noch etwas. Hong Kong ist ein faszinierendes lebhaftes “Städtchen” 😉 und der Besuch von Aberdeen ein "Muss" obwohl die Zeiten vorbei sind, als Aberdeen ein kleines Fischerdorf auf der schönen Südwestseite von Hong Kong Island war und hunderte kleiner Boote im Hafen lagen, auf denen die Menschen auch wohnten. Heute wird die Szenerie von hässlichen Wohnsilos beherrscht und die Fischerboote kann man an zwei Händen abzählen.

    Bekannt ist Aberdeen für seine "Floating Restaurants". Das sind Restaurants im Raddampferstil, auf denen es sich angeblich eher schlecht speisen lässt, man für das exklusive Ambiente aber eine Menge bezahlt. Ich hab's nicht ausprobiert. Auf unserer individuellen Bootsfahrt habe ich den Bootsführer gebeten, die prunkvollen Vorderseiten der Restaurants zu verlassen und uns die Rückseite der Restaurants zu zeigen. Etwas widerwillig hat er meinen Wunsch erfüllt. Und ich verstehe ihn: Touristen will man diesen Anblick, der jeglichen Appetit auf ein exzellentes Dinner im Keim erstickt ersparen! 😱

    Gruß
    Pesche

    Sonstiges Asien

  • Malaga, Andalusien im Dezember was los?
    PescheP Pesche

    Hallo

    Um diese Jahreszeit ist in Torremolinos, auch im Sommer ein grauenhafter Ort, tote Hose. Lediglich einige Rentner watscheln um die mehrheitlich geschlossenen Geschäfte und Restaurants und langweilen sich. Diametral anders sieht es in Malaga und Marbella aus. Trubel auf den Strassen obwohl die Einheimischen Weihnachten zu Hause feiern. Aber am 31. Dezember geht in einigen Lokalen die Post bis in die frühen Morgenstunden ab. Das haben auch wir als unternehmungslustige Rentner inmitten von aufgestellten Spaniern erlebt.

    Gruß
    Pesche

    Costa del Sol

  • Boarding – Rien ne va plus!
    PescheP Pesche

    Hallo

    Was lese ich da. Auf ältere Leute müsse man keine Rücksicht nehmen. Das sehe ich ganz anders. Wenn ich mit den letzten Passagieren bei einem Tagflug die Maschine betrete, erwarte ich, dass mir junge bis mittelaltrige Passagiere ihren Platz überlassen, wenn ich finde, ich sei dort besser aufgehoben. Reservierte Plätze hin oder her! Beim servierten Frühstück erwarte ich von meinen Sitznachbarn, dass sie mir die Brötchen vorkauen und im Kaffee zusätzlich aufweichen. Jeder wird mal alt und ist auf Hilfe angewiesen. Dass sie, also meine jugendlichen Nachbarn, während ich gepflegt speise, meine Beißerchen reinigen und mir beim wieder einsetzen helfen, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Bevor ich mich nun in das Land der Träume begebe, erwarte ich weiter noch eine Gutnacht Geschichte, leise vorgetragen, bis sich meine Augen schließen und ich mich in das Land der Träume begebe. Jetzt wünsche, nein, verlange ich von meinen Nachbarn und den weiteren Fluggästen absolute Ruhe. Eventuell reklamierende Fluggäste sind von der FB unmissverständlich zurechtzuweisen und schreiende Kinder unverzüglich in die erste Klasse zu verlegen. Sämtliche Fensterklappen müssen geschlossen werden, Lichter aus und Sprechen verboten.

    Eigentlich alles eine Selbstverständlichkeit -- oder sehe ich da etwas falsch? 😉

    Pesche

    Allgemeine Fragen
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