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Pesche

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  • Boarding – Rien ne va plus!
    PescheP Pesche

    Zu diesem Thema noch eine kleine Episode während meiner beruflichen Tätigkeit:

    Als Vielflieger entlockten mir die in einer Schlange anstehenden Passagiere und Drängeler jeweils ein mitleidiges Lächeln. Ich begab mich in der Regel mit den letzten Passagieren an Bord. Also alles ok -- nicht ganz:

    Ort der Handlung: Abflug von Hannover anlässlich der Industriemesse. Wie gewohnt, alles stürzt sich auf das Gate. Ich blättere in meiner Zeitung und warte. Plötzlich blockt die Warteschlange und aufgeregte Passagiere verwerfen die Hände. Ich erkundige mich bei einer Airline Angestellten und vernehme: Leider sei die Maschine voll besetzt. Bei dem Gedränge wurden die Bordkarten nicht mehr kontrolliert und einige Passagiere haben den falschen Flieger mit Zielflughafen Kloten (CH) erwischt und eine Umdisponierung sei aus zeitlichen Gründen nicht möglich. Eine weitere Maschine werde bereitgestellt, aber es werde etwa drei Stunden dauern! Als cooler Vielfllieger stand ich mit ziemlich abgesägten Hosen da! 😱

    Allgemeine Fragen

  • Tunesien: Gerne wieder... oder...Einmal und nie wieder?
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Schmunzelnd habe ich das letzte Posting von Panthar und die Kommentare zur Kenntnis genommen. Obwohl ich im Gegensatz zu Panthar mein Domizil nicht nach Tunesien verlegt habe und das Land “nur” auf meinen individuellen Trips mit Bahn und Mietwagen kreuz und quer bereiste, habe ich die gleichen Feststellungen gemacht. Eine Bestätigung erhielt ich auch von Tunesiern mit denen ich geschäftlich zu tun hatte.

    Viele Touristen nehmen alles für bare Münze, was sie in irgend einem 08/15 Reiseführer, geschrieben von einem Schreiberling, der das Land und die Mentalität der Bewohner vielmals auch nur oberflächlich kennt.

    Ich muss allerdings gestehen, ich habe auch schon “angemessene” überhöhte Preise bezahlt, weil mir der Händler sympathisch war und ich das “Palaver” über Gott und die Welt genoss. Und mit meiner Philosophie: “Leben und leben lassen!” habe ich bis heute nur gute Erfahrungen, auch mit sogenannten Schlitzohren gemacht.

    Pesche

    Tunesien

  • Bali einmal kritisch betrachtet
    PescheP Pesche

    Chriwi bringt es auf den Punkt mit seinem Statement: “Ist halt alles eine Sache der persönlichen Wahrnehmung. Wenn man will das "alles schlecht" ist, dann lenkt man seine Aufmerksamkeit auf die negativen Punkte. Aber das schafft man überall auf der Welt“

    Freunde und Bekannte haben mich kürzlich motiviert, Eindrücke und Erlebnisberichte von meinen unzähligen beruflichen und privaten Reisen rund um den Erdball zu Papier zu bringen. Das habe ich getan und verwundert festgestellt, dass die wenigen, auf den ersten Blick negativen Feststellungen und Erlebnisse, die in meinen grauen Hirnzellen noch gespeichert waren, aus heutiger Sicht nur noch ein Schmunzeln auslösen und die überwiegend positiven Erlebnisse im Langzeitspeicher ihren festen Platz haben.

    Klar, es gibt Vorlieben für gewisse Länder und ihre Bewohner. Obwohl ich Asien und Afrika immer wieder besuchenswert finde, schlägt mein Herz für Südamerika. Vielleicht auch deshalb, weil ich die Landessprachen beherrsche und die herzliche Art der Einheimischen mit der Musik im Blut lieben und schätzen gelernt habe. Auch ich bin manchmal auf den ersten Blick enttäuscht, wenn ich nach 20 oder mehr Jahren eine bestimmte Destination oder Region wieder besuche. Beim zweiten Blick, wenn man die Augen offen hält und mit einer positiven Einstellung, bin ich immer wieder vom jeweiligen Gastland begeistert. Und das auch in heutigen Massentourismus Ländern wie Bali & Co, vorausgesetzt man setzt sich ein wenig von den ausgetretenen „Tourismus Pfaden“ ab!

    Indonesien

  • Allgemein: Entführungsrisiko
    PescheP Pesche

    Hallo Lena

    Du schreibst, dass du mit deinem venezolanischen Freund unterwegs sein wirst. Also er spricht spanisch und kennt die Verhältnisse in diesem Land, nehme ich mal an. Gemeinsam könnt ihr problemlos Trips mit dem Mietwagen und/oder dem gut ausgebauten Flug oder Busnetz, kreuz und quer durch dieses traumhafte Stückchen Erde unternehmen. Interessant ist nebst dem Süden mit den Urwaldgebieten, dem Nordosten mit den Küstengebieten, auch der Westen, mit Maracaibo als Stützpunkt. Lediglich die Küstenstrasse nach Kolumbien sollte man meiden. Scharmützel zwischen Drogenkurieren und der Polizei sind auf dieser Strecke an der Tagesordnung. Unterwegs kann es vorkommen, dass ihr eine Straßensperre der Polizei oder des Militärs passieren müsst. Auch hier gilt, wie überall in solchen Ländern: Lächeln und ein kurzer freundlicher Schwatz mit den, in der Regel gelangweilten Beamten oder Militärs. Wirkt Wunder! Manchmal wird man sogar zu einem Glas Rum eingeladen und kann anschliessend den Polizisten eine oder mehrere Flaschen Whisky zu "Schnäppchenpreisen" abkaufen, die sie Schmugglern abgenommen haben! Alles nach dem Motto: Leben und leben lassen!

    Noch ein Wort zur Sicherheit. Nach Einbruch der Dunkelheit ist in Caracas und weiteren größeren Städten, die auch von Touristen besucht werden, eine gewisse Vorsicht angebracht. Das aber auch nur in gewissen Quartieren mit z.T. mangelhafter Straßenbeleuchtung und etwas fragwürdigen Spelunken. Und dass man nicht mit Geld um sich wirft und wie eine wandelnde Schmuck- und Videosäule in der Gegend rumspaziert, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit und gilt nicht nur für Venezuela.

    Wenn dein Freund dich begleitet, hält sich das “Anbaggern” in Grenzen. Und hellhäutig und blond ist nicht nur ein Privileg von Europäerinnen -- in Venezuela findet man von schwarz bis weiß alle Schattierungen und die Haare kann man ja färben! Finde ich allerdings schade, bei den schwarzhaarigen Schönheiten! Das mit dem Ehering kannst du vergessen. Ein eventueller Verehrer lässt sich dadurch nicht aufhalten.

    Die Gefahr, dass ihr unbemerkt als Drogenkuriere missbraucht werden könnt, ist nicht ganz auszuschließen. Deshalb Koffer und Bordgepäck vor dem einchecken nie aus den Augen lassen und einen Koffer mit Mehrfachverschluss benutzen.

    Viel Vergnügen auf eurem Trip durch das schönste und abwechslungsreichste Land Lateinamerikas!

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • Wo würdet ihr nie Urlaub machen?
    PescheP Pesche

    Klare Frage, klare Antwort:

    Jedes Land rund um die Kugel ist ohne wenn und aber besuchenswert, ausgenommen Staaten oder Gegenden, in denen kriegerische Auseinandersetzungen stattfinden. Grundsätzlich meide ich, soweit möglich, Destinationen die als “Geheimtipp” gehandelt werden und wo man mit Sicherheit Landsleute und manchmal auch den Nachbarn antrifft!

    Und noch etwas: Ich genoss während meinen beruflichen Tätigkeiten das Privileg, viele Länder auf unserem (noch!) schönen Planeten geschäftlich und privat zu bereisen. Zwischen meinen beruflichen und privaten Reisen bestanden Welten. In diktatorischen Staaten, in denen ich zwangsläufig mit Regierungsvertretern zusammenarbeiten musste -- Business hatte Vorrang -- wurde ich immer wieder von einfachen Einheimischen eingeladen, die alles andere als auf Rosen gebettet waren. Liebenswürdige Menschen, die mit ihren korrupten Regierungen nichts, aber auch gar nichts am Hut hatten und zusätzlich mit Alltagssorgen konfrontiert wurden, die sich manchmal gar nicht so groß von unseren unterscheiden.

    Deshalb finde ich es betrüblich, wenn heutige “Touris”, das ist nicht abwertend formuliert, auch ich bin ein “Touri”, mit Aussagen reagieren wie: In korrupten Staaten, in denen die Menschenrechte aufs Gröbste verletzt werden, werde ich nie meinen Urlaub verbringen!

    Ich schmunzle auch immer wieder, wenn ich die obligaten entrüsteten Statements lese betreffend: Nervigen Strandverkäufern, Anmache am Strand, Abzockerei, Umweltsünden, aus der Sicht eines Wohlstandbürgers mit vollem Bauch!, grauenhafter Strassenverkehr und und ...! Vielmals stammen solche Vorwürfe von sogenannten Weltreisenden, die sich voller Stolz brüsten, 50 und mehr Länder besucht zu haben. Das mag ja stimmen, aber ob sie das Gastland und die Bewohner auch wirklich kennen gelernt haben und nicht nur aus dem Blickwinkel eines Gastes, gefangen im goldenen Käfig des Luxushotels oder auf organisierten Trips beurteilen, wage ich zu bezweifeln.

    Abschließend drehe ich die Thread Frage um: Wo würdet ihr immer wieder Urlaub machen? Klare Antwort: In meinem “Heimatländli” Schweiz!

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Lohnenswerte Städtebesuche in der Schweiz
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Langsam entwickelt sich dieser Thread zu einem kulinarischen Seminar. Und wenn wir schon beim Thema Fondue sind, vergessen wir nicht unsere Freunde in der Romandie. Dort genießt man ein Fondue Bacchus oder Vigneron (vergleichbar mit einem Fondue Chinoise) aber mir Weiß- und Rosé- oder Rotwein im Sud und vielen speziellen Zutaten im Sud à la Chef. Abschließend wird der Sud noch mit Porto verdünnt und in einem Suppenteller serviert. Schmeckt herrlich und wenn man nicht schon blau ist, spätestens nach diesem Dessert ist es so weit!! 😉

    Gruß
    Pesche

    Schweiz

  • Lohnenswerte Städtebesuche in der Schweiz
    PescheP Pesche

    Tz, Tz!!: 😆

    Schweiz

  • Türkei, Griechenland oder Spanien?
    PescheP Pesche

    Hallo Harzer

    Jedes der drei Länder bietet landschaftliche und kulturelle Schönheiten. Ich hätte echt Mühe, einem Land den Vorzug zu geben. Und das, obwohl ich nur in Spanien die Landessprache beherrsche und zwangsläufig eine engere Beziehungzu zu der einheimischen Bevölkerung aufbauen kann. Mein Tipp: Bucht nur Übernachten mit Frühstück. In allen drei Ländern findest du einmalige Restaurants für jeden Geldbeutel, die dich mit herrlichen lokalen Spezialitäten und süffigen Weinen überraschen. Von Einheimischen erhältst du immer wieder wertvolle Ratschläge und Tipps, die man in keinem Reiseführer findet. Und AI in diesen Ländern zu buchen ist schon fast ein Verbrechen! Mit einem Mietwagen bist du in jeder Beziehung unabhängig. Das sollte man nutzen!

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Lohnenswerte Städtebesuche in der Schweiz
    PescheP Pesche

    Hallo Reiselilly

    Auch wir in Bern küssen langsam. Das sind wir unserem Image schuldig. Aber im Gegensatz zu Deutschland küssen wir dreimal. Einmal auf die linke Backe, dann auf die rechte Backe und dann als CH-Spezialität, noch einmal auf die linke Backe. Das ganze kann selbstverständlich auch in umgekehrter Reihenfolge stattfinden.

    Küsse auf den Mund sind in der Regel der Ehepartnerin, dem Ehepartner, der Lebenspartnerin, dem Lebenspartner, der Freundin, dem Freund, den gleichgeschlechtlichen Paaren und kleinen Kindern, die sich noch nicht wehren können vorbehalten.

    Nach diesem kleinen Kussseminar wünsche ich dir noch eine schöne Woche und wenn du unsere Kussregel übernehmen willst -- die noch verbleibende Zeit zum Üben bis 31. 12. 2008 24 00 Uhr sollte erfahrungsgemäss ausreichen! 😉

    Gruß
    Pesche

    Schweiz

  • Lohnenswerte Städtebesuche in der Schweiz
    PescheP Pesche

    Hallo Reiselilly

    Mit dem Statement "Ich weiß ja, die Schweizer sind ja nicht die schnellsten" beleidigst du mich. 😱 Dieses Privileg steht nur uns Bernern zu! 😉

    Gruss
    Pesche

    Schweiz

  • Liebt ihr auch Busreisen? Kleine Bus-Hommage!
    PescheP Pesche

    @Reisemarie

    Dies ist mein letzter Beitrag zu diesem Thema. Dass mein Filet Stroganoff im Bistrobus nicht vergleichbar ist mit einem Filet Stroganoff in einem Gault Millau Etablissement mit 15 und mehr Sternen, ist sogar mir, als “alten und schwerfälligen Grauköppe, Mumie, zu billig, unteres Niveau, alles vorgekaut kriegen, Alzheimer, Werbeveranstaltung und keine eigene Meinung“ habender Busreisender, wie Metrostar die Vorurteile vieler Zeitgenossen treffend umschreibt klar. Und trotzdem, ich fühle mich entspannt und wohl in meinem Stammbus obwohl ich eine Reise nach Übersee, bedingt durch gewisse „größere Wässerchen“, auch in Zukunft auf dem Luftweg unternehmen werde. 😉

    Und jetzt, man glaubt es kaum, viele dieser oben abqualifizierten “Spezies” genießen im Ferienort, nachdem sie ohne Stress direkt vor der Hoteltür ausgeladen wurden, Bike & Co für individuelle Trips in Empfang genommen haben, trotz “alles vorgekaut” -- Speis & Trank in ausgewählten Restaurants mit kulinarischen Köstlichkeiten der Spitzenklasse -- während viele der mitleidig lächelnden Kritiker ihre AI Mahlzeiten in die Bäuche stopfen und dann wieder in umgekehrter Reihenfolge, Transfer zum Flughafen, Einchecken, Warten und ab nach Hause.

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Liebt ihr auch Busreisen? Kleine Bus-Hommage!
    PescheP Pesche

    Whau -- mein Eingangsposting hat ja einige interessante Reaktionen ausgelöst. Ich schmunzle immer wieder, wenn ich von stundenlangen Fahrten mit eingeschränkter Beinfreiheit, übermüdeten Fahrern, schlechtem Sitzkomfort, Klapperkisten, schlechtem Bordservice usw. lese. Es gibt natürlich Busse und Busse, respektive Transportunternehmen und Transportunternehmen!

    Beim Barte des Propheten -- ich wage zu behaupten, dass die meisten User, die sich in diesem Thread aus verschiedenen Gründen negativ über Busreisen äußerten und lieber unbequem (nicht alle buchen First Class! 😉 ) dafür aber schneller mit dem Flieger ihre Urlaubsdestination erreichen wollen, ihr Vorurteil korrigieren müssten. Es geht hier bei meiner Bus-Hommage nicht um eine Rundreise in fernen Landen, sondern lediglich um eine Fahrt von A nach B. In meinem Reisebericht -- von der Schweiz nach Spanien.

    Schließt mal die Augen und stellt euch vor: Ihr sitzt während der Tagesfahrt mit weiteren aufgestellten Passagieren an kleinen Tischchen im Busbistro, genießt den Apéro Gin Tonic und das Filet Stroganoff aus der Hightech-Bordküche, begleitet mit einem trockenen Bordeaux aus den besten Lagen. Hin und wieder einen Blick hinunter auf die überholenden vollbepackten Personenwagen mit übermüdeten Fahrern und Passagieren von klein bis groß, die neidvoll feststellen müssen, wie ihr ihnen, zugegeben etwas fies, lachend mit einem Glas Wein oder einem kühlen Bier zuprostet. 😄

    Nach dem Kaffee Cognac ein kurzes Erholungsschläfchen oder ein Filmchen auf bequemen Sitzen, mit Beinfreiheiten die nichts zu wünschen übrig lassen, im Obergeschoss des Busses. Dann wieder Treppe runter ins Bistro, zwecks Genehmigung eines Drinks und Smalltalk mit Tischnachbarn. Und das mit der Rotation funktioniert. Man kennt sich von früheren Fahrten, nimmt Rücksicht und findet immer ein Plätzchen im Bistro.

    Und nicht ganz unwesentlich: Im Busanhänger findet sich immer Platz für das persönliche Bike, den Surfer, das Schlauchboot mit oder ohne Motor und das Motorrad vom Passagier “X”! 😉

    Der Name meines Busunternehmens, übrigens immer mit zwei Fahrern? Verrate ich nicht! Erstens sind da mal die Forumsregeln betreffend Schleichwerbung und zweitens befürchte ich, bei einer Buchung zu hören -- Sorry, wir sind leider ausgebucht!! 😱

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Lohnenswerte Städtebesuche in der Schweiz
    PescheP Pesche

    Meine Antworten im Multipack:

    @Cornelia
    Du glaubst richtig: Ich habe die Smilies bewusst übersehen! 😉

    @Alice
    Das mit dem ********** wurde mir auch schon zugeflüstert. Aber ich bessere mich! Und “ ig ha di glich no chli gärn” 😘 weil wir Berner -- Weiblein, Männlein und Kinderlein zusammenhalten müssen. Gefahr droht! Nicht aus dem All und auch nicht von einer fremden Macht. Dank unserem obersten Kriegsherrn “Sämi”, wagt kein Aggressor uns anzugreifen. Sämi hat alles im Griff. Also “Sämi” sagt das, nicht ich! Gefahr droht aus dem Inneren. Böse Mächte wollen Zürich den Hauptstadt-Status geben, Bern entmachten und das Bundeshaus nach Zürich verlegen. 😱 Zum Glück ist auch “Sämi” ein Berner und wird nicht zögern, wenn es sein muss, auch die Flugwaffe einzusetzen.

    @Juanito
    Du hast recht: Ich “beeile” mich, in Zukunft das Wort “pressieren” nicht mehr zu verwenden, wenn ich mit unseren deutschen Freunden spreche. Aber auch hier bessere ich mich. Nicht ganz ohne Stolz habe ich kürzlich in Ulm nicht einen “Ballon trockenen Rotwein”, sondern “Ein Achtele trockenen Rotwein bestellt. Das mit den “Salzstängeli” hat nicht funktioniert, aber der Brezel war köstlich! 😉

    @Thomas
    Sorry Thomas, wenn du nur noch Bahnhof verstehst! Jetzt aber wieder im Ernst. Solltest du Bern besuchen, empfehle ich dir, unseren Hausberg, den Gurten zu besteigen. Im Gegensatz zu den bekannten “Hügelchen“: Eiger, Mönch und Jungfrau sind bei diesem Berg keine Steigeisen, Seile und Gletscherpickel notwendig. Und oben gibt es ein “Beizli”. Autsch, ein Restaurant! 😄

    Gruß
    Pesche

    Schweiz

  • Lohnenswerte Städtebesuche in der Schweiz
    PescheP Pesche

    Thomas hat eine klare Frage gestellt und auch einige Tipps betreffend den Besuch von lohnenswerten Städten erhalten. Die Schweiz ist gegliedert in 26 Kantone. In jedem Kanton gibt es besuchenswerte Städte und einmalige landschaftliche und kulturelle Perlen -- alles aufzuzählen würde den Rahmen dieses Threads sprengen.

    Abschließend noch etwas zum Vorwurf: “Was macht das für einen Eindruck bei Thomas, wenn sich die Schweizer streiten, welches den die schönere Stadt sei!“

    Was heißt hier streiten. Ausgenommen wenn es frei nach Shakespeare: “To be, or not to be”, also um Fußball geht und der lokale Klub verliert, necken wir uns -- das ist so eine Eigenart, wenn Schweizer aus verschiedenen Landesgegenden zusammen kommen. Und das, obwohl in unserem "Ländli" 4 Sprachen und unzählige kurlige Dialekte gesprochen werden und manchmal eine Verständigung alles andere als einfach ist.

    Aber wir sind uns das gewohnt. Im Tessin, also auf der anderen Seite der Alpen, wird man vielmals verdutzt angeschaut, wenn man eine Frage auf italienisch stellt und muss die Gegenfrage gewärtigen: “Sprechen sie Deutsch?” In Luzern, also in der Mitte der Schweiz, fährt man besser mit Englisch und speist anstelle Messer und Gabel mit Stäbchen. Und in Genf, also schon fast in Frankreich, kann man sich, wenn man Glück hat, sogar auf französisch unterhalten. Wenn man weitere Weltsprachen beherrscht, fühlt man sich auch in dieser lebenswerten Stadt fast wie zu Hause.

    So oder so. Obwohl ich ich meine Nase hin und wieder auch schon über die Grenze gestreckt habe und etwas fremde Luft schnupperte, komme ich immer wieder gerne zurück in mein schönes “Heimatländli” und natürlich in das geruhsame Bern, in dem man nach dem Motto: "Nume nid jufle, aber gäng hü!" (Auf gut Deutsch: “Nur nicht pressieren aber immer vorwärts!”) lebt. Und das hat seinen guten Grund. Wir Berner verhalten uns bewusst langsam, damit Nichtberner nicht durch ein zu forsches Tempo überrumpelt werden. 😉

    Gruß
    Pesche

    Schweiz

  • Bali einmal kritisch betrachtet
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Ohne auf die pro und contra Meinungen zu Bali näher einzugehen -- für mich ist Bali eine landschaftlich und kulturell faszinierende Insel mit liebenswürdigen Menschen und einem, zugegeben etwas chaotischen Straßenverkehr. Aber man gewöhnt sich auch als Selbstfahrer daran. Wir haben dieses “Inselchen” kreuz und quer auf eigene Faust mit einem geländegängigen Mietwagen bereist. Logiert haben wir unterwegs in kleinen gemütlichen Herbergen, mit manchmal einem kulinarischen Angebot der absoluten Spitzenklasse. Sorry, aber als Egoist, der diese “ungeschliffenen Diamanten” mit Sicherheit wieder besuchen wird, verrate ich keine Namen.

    Mit ganz wenigen Ausnahmen sind wir ebenfalls von unzähligen Ländern rund um den Globus, die wir ebenfalls auf eigene Faust mit einem Mietwagen oder den öffentlichen Verkehrsmitteln bereist haben begeistert. Mit einer Qualifizierung hätte ich echt einige Mühe! 😉

    Gruß
    Pesche

    Indonesien

  • Sexueller Missbrauch von Kindern im Tourismus!
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Ich habe schon einige Beiträge, z.T. etwas spöttisch und sarkastisch formuliert in HC Foren gestellt. Entsprechend manchmal auch die Reaktionen einzelner Forenteilnehmer.

    Etwas was mich auf Reisen immer wieder bewegt, ist der sexuelle Missbrauch von Kindern im Tourismus. Laut UNICEF werden rund zwei Millionen Kinder weltweit sexuell ausgebeutet. Betroffen sind vor allem Kinder in beliebten Reiseländern wie Thailand, Kambodscha, Vietnam, Philippinen, Brasilien und Kenia um nur die wichtigsten zu nennen. Die Wurzeln des Problems ähneln sich weltweit: Kinder aus armen Verhältnissen und mit wenig Zukunftsperspektiven treffen auf zahlungskräftige Touristen, leider auch aus unseren Breitengraden, die sich nicht scheuen, die Situation auszunutzen. Einheimische und Touristen und nicht zuletzt korrupte Beamte schauen vielmals weg.

    Deshalb habe ich mit Genugtuung einem kürzlich gelesenen Artikel entnommen, dass ein Verhaltenskodex in Zusammenarbeit mit UNICEF zum Schutz der Kinder in einem Vertrag festgehalten wurde. Im Reiseland verpflichten sich Hotels, Barbesitzer und Taxifahrer, die den Vertrag ebenfalls unterzeichnet haben, Kindersextourismus nicht mehr zu dulden und bei Verdacht die zuständigen Stellen zu informieren.

    In diesem Sinne möchte ich HC User motivieren, im Reiseland beobachtete Vorgänge des Kindsmissbrauches einem Reiseleiter, dem Hotelier oder den lokalen Behörden zu melden. Grundsätzlich halte ich nichts von “verpetzten” -- aber für solche kriminellen Individuen habe ich kein Verständnis, da gibt es ohne wenn und aber “0” Toleranz!

    Ich stelle auch immer wieder erstaunt fest, wie sich Weltreisende über die Behandlung und Leiden von Tieren in ihrem Gastland lautstark beschweren, aber die Leiden von sexuell ausgebeuteten Kindern nach dem Motto verdrängen: “Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen!

    Mir ist völlig klar, dass mit einem Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder diese Probleme nicht aus der Welt geschafft werden können und lediglich einen Tropfen auf den heißen Stein sind. Aber hilfloses Wegschauen und Schweigen hilft nur den Tätern und lässt die Opfer im Stich.

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Lohnenswerte Städtebesuche in der Schweiz
    PescheP Pesche

    Tschou Markus

    Mal abgesehen davon, dass eine Bahnfahrt von Bern nach Zürich, soweit ich orientiert bin, auch eine Stunde dauert -- das mit dem “ vom verschlafenen Bern ins aufgeweckte aktive Zürich” hat mich frustriert. Frustriert auch deshalb, weil unsere Tochter und unser Sohn deine ketzerische Aussage teilen. Wobei ich muss präzisieren: Beide leben und arbeiten im Ausland und vergleichen Bern mit Weltmetropolen wie New York / London & Co! 😱

    Und jetzt noch etwas zum schönsten See der Schweiz, dem traumhaften Wohlensee. Auf diesem Stausee vor den Toren Berns findet alle Jahre der mit Olympia vergleichbare BKW Armada-Cup statt, eine Ruderregatta mit internationaler Beteiligung. Ein See übrigens, der bestens prädestiniert wäre für die Austragung des nächsten American Cup. Die Windverhältnisse sind einmalig! 😄

    PS
    Und noch etwas: Wir haben die hübscheren Mädchen! 😉

    Tschou nach Züri

    Schweiz

  • Lohnenswerte Städtebesuche in der Schweiz
    PescheP Pesche

    Hallo Thomas

    Alice hat dir schon geantwortet -- Bern und Zürich sind sehr zu empfehlen. Beide Städte haben ihre Schönheiten -- aber das schönste an Zürich ist der Schnellzug, der dich in einer Stunde nach Bern bringt. Sorry, liebe Zürcher! Und jetzt noch einen Tipp: Besuche ein Restaurant an der “Front”, so nennen wir Berner den Bärenplatz vor unserem ehrwürdigen Parlamentsgebäude. Lächle eines der hübschen Berner Mädchen an und lasse deinen Charme spielen. Deinem Profil entnehme ich, dass du 24 Jahre alt bist. Also im besten Alter. Wenn du Glück hast, zeigt dir dieses Girl aus einheimischen Schaffen ein “Städtchen”, das sich nebst der Kulturszene vom Nightlife in Weltmetropolen zwar etwas unterscheidet, von dem du aber noch lange träumen wirst. Und wer weiß, vielleicht auch von dem Mädchen! 😉

    Gruß
    Pesche

    Schweiz

  • Urlaub mal anders herum ;-)
    PescheP Pesche

    Hallo Hexchen

    Du schreibst: „Es gibt Menschen auch in Entwicklungsländern für die Urlaub einfach Urlaub und nicht Auswandern ist!!!!“

    Das stimmt. Das Problem ist nur, wenn diese Menschen bei uns krank oder in einen Unfall verwickelt werden, musst du für die Kosten aufkommen, wenn deine Freunde dazu nicht in der Lage sind. Und das kann ins Geld gehen!

    Gruß
    Pesche

    Tunesien

  • Strände im Norden
    PescheP Pesche

    Hallo Marity

    Wenn ihr wie du schreibst die Insel bereisen wollt, empfehle ich euch mit einem Mietwagen die abgelegenen Playas zwischen Puerto Plata und Monte Cristi zu besuchen. Dort findet ihr praktisch keine Touristen. Am Wochenende sind an den Playas Fiestas angesagt. Fisch, Rum und Merengue inmitten fröhlicher Einheimischer muss man erlebt haben. 😄

    Gruß
    Pesche

    Dominikanische Republik
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